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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Winter is coming | Scott & Miljena | Mitte Oktober 2023

12.10.2023 23:42
Miljena A. Iwanow Miljena A. Iwanow (gelöscht)
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___________________
Зима приближается

Winter is coming
Zima priblizhayetsya
___________________


Das einst stolze Anwesen der Familie war nur mehr ein Schatten alter Tage. Das Haupthaus hatte jeglichen Glanz verloren und war mehr Ruine als Haus. Es musste einen Brand gegeben haben. Der Park hinter dem Haus war verwildert. Es gab keinen Gärtner mehr, der sich darum kümmerte. Auch die Nebengebäude glichen mehr den Toten, die nun dort wandelten, als den Lebenden, die sie einst bewohnten. Bereits aus der Ferne konnte Miljena erkennen, dass es hier nichts mehr zu holen gab. Plünderer hatten das letzte herausgeholt und das Anwesen ausgequetscht wie eine Zitrone. Doch - eines gab es für Miljena noch zu holen. Das alte Schachspiel ihres Onkels. Damals dachte sie, sie würden wieder zurückkehren, sobald es ihrem Onkel wieder besser gehen würde. Oder wenn ihre Mutter mit Negan ihren angestammten Platz einnehmen würde. Aber soweit kam es nie.
Normalerweise würde sich die junge Russin nicht mit unnötigem Gewicht und Tand belasten, doch hier machte sie eine Ausnahme. Sie hatte noch immer die weiße Dame, somit war es eher ein emotionales Unterfangen. Das Unterfangen war ein Risiko. In diesen Zeiten war jedes betreten eines leerstehenden Gebäudes mit einem gewissen Risiko verbunden. Doch sie ging es ein. Die Nacht jedoch, würde sie hier nicht verbringen. Sie zog direkt weiter, dem einzigen Ziel entgegen, dass ihr gerade noch blieb Heavens Paradise.

Es war ein langer Weg gewesen, vom Lake Michigan zurück nach Washington D.C.. Auf einer kleinen Anhöhe hatte sie es sich auf einem umgefallenen Baum bequem gemacht. Während sie auf einem Stück getrocknetem Fleisch herum kaute, betrachtete sie ihre Stiefel. Sie würde dringend neue brauchen. Ihre hatten die besten Zeiten hinter sich und wurden schon mehr als einmal repariert. Bis nach Paradise würden sie ihren Job jedoch noch machen. Ihr Blick wanderte in die ferne. Ein kühler Wind blies ihr einzelnen Strähnen ins Gesicht und kitzelte ihre Nase. Ihr Blick wanderte hinab zu dem Feldweg. Sie war nicht mehr weit entfernt. Sie kannte den Weg. Das erste mal saß sie in einem dunklen SUV. Unweigerlich musste sie an ihre Mutter denken. Es ging ihr sicher gut. Einen anderen Gedanken ließ sie gar nicht zu. Da war die junge Russin stur. Langsam wanderte ihr Blick hinauf zur Sonne. Sie würde nur noch einige Stunden Tageslicht haben. Also raffte sie sich auf und schulterte ihren Rucksack. Wie immer überprüfte sie den Sitz ihres Jagdmessers an ihrer Seite. Anschließend die Glock, deren Halfter sie am Brustriemen des Rucksacks befestigt hatte. Die Waffe war immer ihre letzte Wahl. Ein Schuss konnte mehr Probleme bereiten als lösen. Zudem waren im Magazin nur noch 3 Patronen vorhanden. Als letztes legte sie den Schultergurt der Armbrust um und überprüfte den Sitz.
Kurz vor Beginn der Dämmerung erreichte sie das große Tor. Von den Türmen aus, hatte man sie längst gesehen. So hob sie die ersten Meter die Arme, um zu signalisieren, kein Beißer zu sein. Sie wollte sich keine Kugel einfangen, nur weil ein schießwütiger Idiot sie nicht von einem der Toten unterscheiden konnte. In diesen Zeiten war alles möglich. Ihre Füße schmerzten und brannten wie Feuer. Dennoch versuchte sie, ein Humpeln zu vermeiden.
Sie steuerte den kleinen Eingang neben dem großen Tor an. Und noch während sie sich näherte, konnte sie sehen wie sich oben einige Wachen versammelten.
“Wer bist du und was willst du hier?” Rief ihr eine raue Stimme entgegen. Miljena blieb etwa 5 Meter vor dem Tor stehen und blickte nach oben. Ihre blauen Augen wanderten über die Gesichter der Männer, aber sie erkannten keinen von ihnen.
“Antworte verdammt! Wer bist du und was zur Hölle willst du hier?” Bellte ihr die raue Stimme erneut entgegen.
“YA khochu pogovorit' s Brayanom! Ili Nigan! Oni tam?*” Antwortete sie mit trockener Kehle.
“Was?” Kam es als kurze Antwort, während die Männer oben anfingen untereinander zu diskutieren. Es war eine ihrer Eigenarten, eher Russisch zu sprechen. Selbst dann, wenn sie genau wusste, ihr Gegenüber würde sie nicht verstehen. Die junge Russin strich sich die Haare aus dem Gesicht.
“Ich sagte: Ich will mit Brian oder Negan reden!” Wiederholte sie sinngemäß ihre Antwort. Erneut begannen die Männer miteinander zu reden. Und je länger sie stand, desto mehr brannten ihre Füße. Sie machte ein, zwei Schritte. Nur um sich zu bewegen und für einen Moment das Gewicht zu verlagern.
“Bleib stehen!” Hörte sie erneut die raue Stimme Befehlen. Miljena hob leicht ihre Hände, um zu signalisieren, dass sie weder Waffen in der Hand hatte, noch dass sie vorhatte eine zu ziehen. Sie konnte spüren, dass die Männer angespannt waren. Jede kleinste Bewegung der drei schrie förmlich danach. Die junge Russin war müde und deutlich von der langen Reise gezeichnet.
“Ganz ruhig. Ich will mit @Brian Daniels reden oder Negan. @Negan Smith ist doch hier, oder?”
Erneut tauschten die drei Männer einige Worte aus, ehe einer der drei nach hinten verschwand. Es vergingen einige Momente, die ihr wie eine Ewigkeit vorkamen. Normalerweise konnte sie stundenlang bewegungslos ausharren. Aber nach den Strapazen der letzten Tage, war dies eine Qual.
“Ich bin die letzten Tage nur marschiert. Ich werde mich setzen… “ Rief sie nach oben und begann langsam die Arme zu senken, um sich auf den Boden zu setzen. Der Rucksack zog sie dabei nach hinten. Sie wollte ihn abnehmen, hielt dann aber inne, als ihre Hand schon Richtung Brustriemen ging. Sie konnte erkennen, wie sich eines der Gewehre hob. Also ließ sie sich einfach erschöpft auf die Knie nieder. Ihr Kopf war leicht gesenkt, während ihre Augen das Geschehen auf der Mauer fixierten. In Gedanken ging sie die Handgriffe durch, die nötig waren, um den Rucksack schnell loszuwerden. Sie hasste es hier vor dem Tor zu knien, aber sie hatte auch groß keine andere Wahl. Vielleicht hätte sie doch bis zum nächsten Tag warten sollen, aber der Gedanke an ein Bett, warmes Essen und vielleicht einen Schluck Vodka waren zu verlockend gewesen. Vielleicht aber war es auch der Drang, dass ihre Mutter hier wäre, der sie zur Eile getrieben hatte.



@Scott Daniels
(Ich hoffe der Anfang ist okay für dich und du kannst damit was anfangen, ansonsten bitte kurz bescheid geben)


*Ich will mit Brian reden. Oder Negan. Sind sie da?

zuletzt bearbeitet 30.12.2023 18:11 | nach oben springen

#2

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

23.10.2023 23:16
Scott Daniels Scott Daniels (gelöscht)
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Was damals alles außerhalb vorgefallen war hatte ich zum größten Teil lediglich durch Erzählungen erfahren. Und ich war nicht traurig deswegen. Ich war kein großer Krieger und ich hatte wenig Lust Streit zu suchen. Noch wollte ich einem Beitreten. Dennoch stand ich ohne Zweifel hinter meinem Vater @Brian Daniels ,nicht nur weil er hier das Oberhaupt war. Ich vertraute ihm und wusste das er sich zu keinen Streits hinreißen lassen würde, wenn es nicht notwendig war. Man sah es ihm nicht immer an, aber er war ein Familienmensch und er wollte für alle hier nur das Beste. Ganz gleich ob das alle so sahen oder nicht. Ich wusste es und das war mehr als genug für mich. Es waren harte Zeiten, immer noch. Egal ob unten oder oben. Wobei ich nach der ganzen Zeit immer noch das Unten manchmal bevorzugte. Für Andere konnte ein Bunker wie ein Verließ oder ein Grab wirken. Für mich war es ein zu Hause und strahlte Sicherheit und Behaglichkeit aus. Aber das war gerade nicht wichtig, denn ich war so in meine Gedanken versunken das ich fast die Tür des Wachturms ins Gesicht bekam. "Wouw!" Gab ich unkoordiniert von mir als ich meine Nase gerade noch zurückziehen konnte. Mit hochgezogenen Brauen sah ich wie eine Wache hinausgestürmt kam und mir auf die Füße helfen wollte, als er mich erkannte. "Was ist denn los, das du es so eilig hast?" Es kam in den letzten Wochen nicht so oft vor das etwas spannendes los war. Egal in welcher Hinsicht. Auch wenn ich darüber nicht traurig war. Dennoch war ich neugierig. Ganz klar. Die nächste Wache tönte von oben runter das dort draußen ein Mädchen war das explizit nach meinem Vater verlangte, oder nach Negan. Und schon wurde mein Gesichtsausdruck skeptisch. Das jemand genau nach diesen beiden Personen verlangte, erinnerte mich an Ausläufer des vergangenen Krieges. Und eigentlich konnte das nichts Gutes heißen. Was wohl auch die Wache dachte, denn da schien ein ähnlicher Gedanke zu sein. Wir wollten alle neue Diskrepanzen vermeiden und dazu gehörte auch eine einzelne Person vor den Toren. Richtig hellhörig wurde ich erst als er noch meinte das sie irgendeinen Kauderwelsch gesprochen hatte. Das konnte so ziemlich alles sein. Nachdem ich mir die Erlaubnis der Wache eingeholt hatte, erklomm ich fix die Leitern und kam auf der obersten Etage zum Stehen. Vorsichtig spähte ich über die Mauer um zu sehen wer da war und so wichtig tat. Ich musste etwas überlegen, aber sie kam mir doch ziemlich bekannt vor. "Kenne ich dich nicht?" War sie nicht damals bei Negan gewesen? Oder lag ich so falsch daneben? Mir fiel in dem Moment nur ihr Name nicht mehr ein.


@Miljena A. Iwanow


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#3

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

24.10.2023 22:53
Miljena A. Iwanow Miljena A. Iwanow (gelöscht)
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Die junge Russin war müde und hatte ihren Kopf leicht gesenkt. Ihr Blick hingegen war wach und aufmerksam. Instinktiv achtete sie auf jede kleinste Regung auf der Mauer. In Zeiten wie diesen musste man immer wachsam sein. Unachtsamkeit führte schnell zum tot. Und auch wenn Miljena die Kolonie kannte, wusste sie nicht was in den letzten Jahren geschehen war. Die Zeiten waren wechselhaft und die Erfahrung hat gezeigt, dass sich bereits binnen einer Woche, die Machtverhältnisse komplett verschieben konnten. Vielleicht hätte sie doch abwarten sollen und erst einmal beobachten. Jetzt war es zu spät dafür.
Nur zu gerne hätte sie ihren Rucksack abgenommen. Aber ein Griff zum Schnellverschluss am Brustgurt könnte die Wachen auf der Mauer nur unnötig nervös machen. Schließlich befand sich auch ihre Glock in einem Halfter an diesem.
Sie konnte erkennen wie jemand die Mauer verließ und kurz darauf jemand anderes auftauchte. Es dämmerte bereits und so konnte Miljena nicht genau erkennen um wen es sich handelte. Aber selbst wenn sie Scott genauer hätte sehen können, hätte sie ihn erkannt? Natürlich wusste sie, wer Scott war. Sie hatte ihn vor einigen Jahren kennen gelernt. Ihr Onkel hat ihn ihr vorgestellt. Ebenso wie seinen Vater. Damals war er noch ein Kind, ähnlich wie sie selbst es war. Von Zeit zu Zeit hatten sich die beiden auch gesehen. Meist im vorbeigehen, oder laufen, wenn die junge Russin am trainieren war. Und das war sie meistens, denn mehr gab es für sie damals nicht zu tun. Ihr Onkel, ihre Mutter und ja auch Negan, hatten sie aus allen Geschäftlichen Dingen herausgehalten. Es war der Wille ihres Onkels, dem sich selbst ihre Mutter nicht widersetzt hätte. Ja ihre Familie war wohl das, was man in der alten Welt konservativ nannte. Für ihren Onkel war sie "nur" ein Mädchen das heiraten sollte und Erben in die Welt setzen. Doch die junge Russin hatte stets andere Pläne.
Dann erklang Scott's Stimme. Sie hatte etwas vertrautes und dennoch konnte sie den Klang nicht eindeutig einer Person zuordnen. Sie hob etwas ihren Kopf.
"Eto mozhet byt'. No khorosho eto ili plokho dlya menya?*" Antwortete sie entkräftet. Als ihr bewusst wurde, dass sie aus reiner Gewohnheit in russisch geantwortet hatte, musste sie lachen. Sie verstanden sie nicht, dass wusste sie bereits. Die Müdigkeit forderte langsam ihren Tribut. Erneut streckte sie die Arme seitlich aus und stand mühsam auf.
"Sag du mir, ob du mich kennst! Ich heiße Miljena! Miljena Iwanow! Russkaya printsessa**! Oder Zima!" Rief sie jetzt auf englisch und zählte alle Namen auf, unter denen man sie hätte kennen können. Ein tiefer Atemzug füllte ihre Lungen um erneut zum rufen auszuholen. "Ich will mit Brian oder Negan reden! Sie sind doch hier, oder nicht?" Wiederholte sie ihre Forderung. "Oder mit Natalja Iwanow!" Fügte sie noch an, dies aber wesentlich leiser. Ihre Stimme versagte aufgrund der Strapazen der letzten Tage. Die junge Russin atmete ein paar mal durch um neue Kraft in ihre Worte zu legen: "Willst du nicht runter kommen? Das schreien strengt mich an!"




@Scott Daniels



*Das kann sein. Aber ist das gut oder schlecht für mich?
** Die russische Prinzessin!






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#4

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

01.11.2023 13:03
Scott Daniels Scott Daniels (gelöscht)
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Rein äußerlich kam mir @Miljena A. Iwanow bekannt vor. Aber es war zu lange her um sie sofort zuordnen zu können. Obwohl ich ihr Ansehen nicht negativ gespeichert hatte. An so etwas erinnerte ich mich deutlich schneller. Jedoch lagen so gut wie alle meine Kontakte in diesen Mauern und den Leuten hier konnte man vertrauen. Bisher zumindest. Also konnte sie keiner der feindlichen Flüchtlinge sein. Ich kniff leicht die Augen zusammen um sie besser erkennen zu können, aber es brachte nicht sehr viel. Die Wache neben mir hielt sie ebenfalls genauestens im Blick und war im Notfall bereit zu handeln. Auch das gab mir das Selbstvertrauen nur ihr zuzuhören und für den Moment die Außenwelt in den Hintergrund zu pressen. Ihre Stimme sagte mir was, aber leider nichts genaues. Das sie zeitweise Russisch sprach katapultierte sie zwar in eine ganz bestimmte Richtung, allerdings nicht zu 100 %. Auch wenn sie immer wieder nach meinem Vater oder Negan fragte. Erst als sie Natalja ansprach viel so langsam der Groschen. Namen waren manchmal Schall und Rauch, aber in dem Fall kam einiges dazu. Auch die Tatsache das wir uns dann zwar kannten, aber nicht sonderlich viel miteinander zu tun hatten. Ich nickte auf ihre Frage hin. "Sind sie." Aber das alles war leider noch kein Grund ihr auch die Erlaubnis zu gewähren. Als sie mich bat zu ihr runter zu kommen, wollte mich die Wache zunächst davon abhalten. Selbstverständlich war mir klar das es nicht ganz ohne Risiko war, immerhin musste man immer erst damit rechnen das es eine Falle sein könnte. Oder etwas ähnliches. Allerdings war ich mit den Wachen im Hintergrund ganz gut abgesichert. "Na schön." Gab ich als Antwort zurück, nachdem ich mich kurz mit der Wache besprochen hatte. Dann kletterte ich wieder runter. Ich war vielleicht noch nicht sehr alt und mein Erfahrungswert war bedauerlich niedrig, aber trotzdem konnte auch ich ein wenig Verantwortung übernehmen. Hin und wieder hatte ich für @Brian Daniels schon ein paar Entscheidungen gefällt. Auch wenn das eher weniger wichtigere waren. Dennoch scheute ich mich nicht davor. Es waren Kleinigkeiten die ich meinem Dad abnehmen konnte. Also trat ich zu ihr nach draußen und konnte sie so wesentlich besser unter die Lupe nehmen. Gehörte sie wirklich zu den selben Russen? Sie kam mir bekannt vor, keine Frage, aber es war auch eine lange Zeit vergangen und sie hatte sich verändert. Nichts desto trotz wirkte sie abgespannt und kaputt. Vermutlich hatte sie wirklich eine lange Reise hinter sich. Oder sie war eine verdammt gute Schauspielerin. "Brian ist gerade in einer Besprechung. Wenn du willst, kannst du auch mit mir reden." Ich konnte mir vorstellen das sie bloß um Einlass bitten wollte und vielleicht ein paar Gesichter sehen, die ihr vertraut waren. Ich hatte weniger Angst das sie mich angreifen würde, denn die Wache auf dem Turm hatte sie nicht nur im Blick, sondern auch im Visier. Und ich gab dem Drang sie einfach rein zu lassen noch nicht nach. Nicht solang ich mir nicht wirklich sicher sein konnte. Obwohl sie auch dann nicht weit kam. Jedoch konnten so, wenn überhaupt, Opfer vermieden werden.


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#5

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

02.11.2023 03:42
Miljena A. Iwanow Miljena A. Iwanow (gelöscht)
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Die junge Russin hatte die Arme leicht zur Seite ausgestreckt. Sie zeigte den Wachen damit ihre Hände und machte deutlich, dass sie nicht vorhatte eine Waffe zu ziehen. Sie beobachtete die Männer auf der Mauer und nickte lediglich, als ihr endlich einer Antwortete, er würde hinunter kommen. Sie verfolgte aufmerksam das Geschehen und ihr entging nicht das die verbliebene Wache, oben auf der Mauer, sein Gewehr weiter im Anschlag hatte. Die kleine Tür öffnete sich schließlich und langsam traten zwei Gestalten heraus. Von der Statur her sahen sie wie Männer aus. Einer der beiden blieb jedoch am Tor stehen, während der andere sich langsam näherte. Auch wenn Miljenas Körper müde und von der Reise gezeichnet war, so war ihr Geist in diesem Moment hell wach. Ihre Augen wanderten von einem der Männer zum anderen. Die Wache oben auf der Mauer hatte sein Gewehr mittlerweile weiter angehoben und hatte sie somit leicht im Viesier. Auch die Wache, welche hinten am Tor verblieb, hatte ihr Waffe in einem hohen Anschlag auf die junge Russin gerichtet. Lediglich der junge Mann, der langsam auf sie zu kam, schien keine Waffe auf sie zu richten.
Bei den Worten des jungen Mannes, umspielte ein kühles lächeln ihre Lippen. "Ich habe wohl keine andere Wahl als mit dir zu reden." Entgegnete sie, während sie versuchte keinen der Männer aus dem Blick oder der Aufmerksamkeit zu verlieren. Jetzt konnte sie auch den jungen Mann besser erkennen. Er schien nicht älter wie sie zu sein, vielleicht jünger. Sie würde ihn wohl als gut aussehend beschreiben, jedenfalls gab es zunächst keinen offensichtlichen Makel. Erneut fragte sie sich, woher sie ihn kannte oder vielmehr wer er war. Das sie ihn von hier kannte, war mehr als nahe liegend. Wäre er noch der 14 oder 15 Jährige Junge, hätte sie ihn wahrscheinlich erkannt. Aber in den letzten zwei Jahren war er zu einem Mann herangewachsen.
Es vergingen einige Momente der Stille, in denen Zima ihren Blick langsam über die Wachen und Mauern wandern ließ. Dann erst legten sich ihre Eisblauen Augen erneut ihn. "Wenn ich gerade mit dir rede, anstatt mit Brian oder Negan, nehme ich an das du mir das Tor öffnen kannst. Oder?" Ihr Kopf neigte sich leicht zur Seite, "und da du schon meinen Namen kennst, verrätst du mir auch deinen?" Fragte sie und schien ihn erneut zu mustern. Langsam wanderte ihr Blick an ihm von unten nach oben.
"Meine Familie war hier vor einigen Jahren zu Gast - lebte hier. Ich will Brian um Unterkunft bitten und dann will ich Negan oder Natalja sehen..." Erhob sie erneut das Wort und wurde zum Ende hin leiser. Ihr Kopf legte sich auf die andere Seite, während sie ihre Schultern kurz anspannte und wieder locker ließ. "Kann ich meine Arme runter nehmen? Ich habe nicht vor etwas zu versuchen, aber ich bin müde und meine Arme werden langsam schwer." Sagte sie ruhig und fixierte ihn nun mit ihrem Blick. Auch wenn Miljena gänzlich friedlich gestimmt war, schätzte sie ihre Möglichkeiten ab.



@Scott Daniels






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#6

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

04.11.2023 20:39
Scott Daniels Scott Daniels (gelöscht)
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Die junge Frau machte einen abgekämpften Eindruck. Sie hatte wohl wirklich eine längere Reise hinter sich. Was ihrer Wort jedoch kein Abbruch tat. Leicht hob ich dir Brauen als sie mir so vorwurfsvoll entgegen brachte, dass sie vermutlich keine andere Wahl hätte als mit mir zu reden. "Hast du schon." Wir duzten uns gegenseitig, immerhin schienen wir im gleichen Alter zu sein. "Du könntest dich auch dazu entschließen nicht mit mir zu reden." Dabei zuckte ich leicht mit den Schultern. Es lag an ihr was sie wollte. "Dazu rate ich dir aber nicht, denn ich habe keine Ahnung wie lang diese Besprechung noch dauern wird. Sie haben gerade erst angefangen." Es war kein Geheimnis das zu erzählen. Für @Miljena A. Iwanow sollte es lediglich als Hinweis dienen. Wollte sie trotzig sein und draußen warten, musste sie geduldig sein. Daran konnte keiner etwas ändern. Ich verfolgte immer wieder ihren Blick, der die Wache auf der Mauer im Visier hatte und den Wachposten hinter mir genau so. Ich wollte nicht unhöflich erscheinen, deshalb hatte ich keine Waffe dabei, aber ganz so naiv war ich auch wieder nicht. Davon abgesehen waren diese beiden Wachen sowieso geschulter darin mit ihren Waffen umzugehen. Wesentlich besser als ich und auch sehr viel schneller und zielsicherer. Leicht verschränkte ich wieder die Arme fester und ließ sie nicht aus den Augen. Bei ihrer nächsten Frage legte ich selbst leicht den Kopf zur Seite. "Das könnte ich wohl. Wenn du hier nett bleibst. Sie werden dich nicht rein lassen wenn du frech wirst." Dabei sah ich jeweils kurz zu den Wachen. Sie hörten auf Brian, nicht unbedingt auf mich. Erst recht nicht wenn ich verlangte ein unverschämtes kleines Mädchen rein zu lassen. Ich stand nicht über dem Gesetz und das wollte ich auch nicht. "Ich bin Scott." Dabei nickt ich ihr ganz leicht zu. Hatte ich wirklich vergessen mich selbst vorzustellen? Oder wollte ich darauf warten das sie sich selbst wieder erinnerte. Falls sie sich erinnern würde. Ich könnte das wohl kaum von meinem Namen abhängig machen. Mir entging aber nicht, dass sie mich schon wieder ins Auge nahm. Obwohl es mich weniger störte. Meine Brauen zogen sich erneut in die Höhe als sie betonte das ihre Familie hier mal gelebt hatte. Was für mich eigentlich genug Beweis sein sollte. Eine Lüge würde sie nicht weit bringen und würde auch wirklich schlecht für sie enden. Ich war ja kein Unmensch und selbst hinter der Mauer würde sie noch überwacht werden. Was ihr bewusst sein müsste, wenn sie hier gelebt hatte. Ich grinste leicht bei ihren Worten. Das sie die Arme zur Beschwichtigung hoch hielt sah ich wohl, aber ich dachte weniger darüber nach das sie ihr auch weh tun könnten. "Na komm." Ich nickte mit dem Kopf zum Tor und anscheinend keine Minute zu spät, denn just in dem Moment raschelte es hinter ihr und ein komisches Röcheln wurde etwas lauter. Irgendwas kam da definitiv auf uns zu. Was auch die Wachen bemerkten. Der Lauf der Waffen war nicht mehr auf das Mädchen gerichtet, sondern in die Ferne. In Gefahr waren wir sicher nicht, aber man musste auch kein Risiko für alle anderen eingehen. Ich nahm ihr das Gepäck ab und dirigierte sie zum Eingang, wo die Wache uns stumm vorbei ließ um die Umgebung nicht aus den Augen zu verlieren. Ein leises Quietschen verriet uns das die Tür sofort verriegelt wurde. "Ich denke wenn du wirklich willst, kannst du erstmal bleiben." Damit gab ich ihr die Tasche wieder zurück. "Ich weiß wirklich nicht wie lang diese Besprechung noch dauern wird." Es brachte nichts um den heißen Brei zu reden. Und sie schien wirklich nichts böses zu wollen. Auch wenn die Wache, die uns reingelassen hatte, das etwas anders sah. Die trat nämlich an uns ran und bat darum ihre Taschen zu leeren um sicher zu gehen das sie nichts unlauteres mit hinein brachte. Wieder verschränkte ich meine Arme und zuckte leicht mit den Schultern als Zeichen das Miljena nicht anderes übrig blieb. "Du hast sicher Hunger und willst vielleicht mal duschen. Oder wenn du magst kannst du auch baden." Das war ja bekanntlich kein Problem bei uns.


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#7

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

05.11.2023 15:56
Miljena A. Iwanow Miljena A. Iwanow (gelöscht)
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Miljena stand regungslos da und betrachtete den jungen Mann, der zu ihr hinausgekommen war. Sein Blick ruhte fest auf ihr, während er seine Arme locker vor der Brust verschränkt hatte. Die Wachen in seinem Rücken blieben wachsam und ließen keinen Moment lang ihre Augen von ihr ab.
Es musste ein faszinierender Anblick gewesen sein, wie sie sich beide gegenseitig musterten. Die junge Russin nahm sich einen kurzen Augenblick Zeit, um die Lage einzuschätzen. Kraftvoll aber ruhig strahlte Miljena eine Aura der Gelassenheit aus. Sie wirkte unbeeindruckt von dem männlichen Erscheinungsbild des Fremden sowie von seiner Haltung; stattdessen konzentrierte sie sich darauf herauszufinden, welche Möglichkeiten sie in dieser Situation hatte. Ihr Körper mochte müde und erschöpft sein, aber ihr Geist arbeitete schnell und präzise; automatisch analysierte sie die Umgebung und das Verhalten ihres Gegenübers. Es war zu einer Gewohnheit für sie geworden, jede Situation genau einzuschätzen und mögliche Optionen zu erkennen. Sie hatte gelernt, vorsichtig zu sein, immer bereit für das Unerwartete.
Die Worte des jungen Mannes hatten eine gewisse Macht über sie, sie spürte es deutlich. Sie konnte förmlich die Energie in der Luft fühlen, als er sprach. Sein Selbstbewusstsein begann sie zu beeindrucken. Ihre Mundwinkel zuckten leicht nach oben und ein Hauch von einem Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht. "Да", entgegnete sie ruhig, ihre Stimme sanft aber bestimmt. Natürlich hatte er recht - man hatte immer eine Wahl. Sie hätte sich genauso gut umdrehen und gehen können. Genauso gut hätte sie etwas anderes versuchen können. Aber für jetzt galt es Zweck und Nutzen miteinander abzuwägen und dann eine Entscheidung zu treffen. “Also reden wir.” Fügte nach einem kurzen Moment weiter an. Ihr Blick glitt kurz über die restlichen Wachen hinweg, bevor er wieder zum jungen Mann zurückkehrte. Ihre Miene verriet keinerlei Emotionen und ihr Blick vermittelte das Gefühl von Stärke und Selbstsicherheit. Sie nahm einen tiefen Atemzug und ließ den Moment der Stille zwischen ihnen wirken. Die Zeit schien stillzustehen während sie abwog, was sinnvoll wäre und was nicht. Dieser Automatismus hatte ihr schon oft geholfen - er gab ihr Kontrolle über eine Situation, die ungewiss bleiben konnte.
Die Worte des jungen Mannes ließen Miljena innehalten und ihre Augen fixierten ihn erneut. Ein kurzer, aber intensiver Moment der Stille folgte. Doch plötzlich verzog sich die ernste Miene auf ihrem Gesicht zu einem vagen Schmunzeln. "Noch netter als ich schon bin?", entgegnete sie mit einer Spur von Selbstbewusstsein in ihrer Stimme. Sie wusste genau, wie sie auf andere Menschen wirken konnte - das war ihr durchaus bewusst. Daran erkannte man vielleicht auch Negans Schule, die sie mehr geprägt hatte, als ihm vielleicht bewusst war. Dennoch geschah es in diesem Moment eher unbewusst und war eher ihrer Müdigkeit geschuldet. Denn sie hatte tatsächlich keine Intention, irgendein feindliches Verhalten an den Tag zu legen.

"Scott", wiederholte sie leise seinen Namen, als er sich vorstellte. Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, während sie versuchte, den Klang seines Namens in ihrem Gedächtnis zu verankern und ihn mit einem Gesicht zu verbinden. Und dann kam die Erinnerung zurück und ihre Mimik spiegelte Überraschung wider. "Scott Daniels? Brians Sohn?", fragte sie mit einem erstaunten Ausdruck auf ihrem Gesicht, während sie sein Gesicht betrachtete. Ja, sie erinnerte sich an ihn - auch wenn damals kaum Kontakt zwischen ihnen bestanden hatte. Die Worte ihres Onkels hallten erneut durch ihren Kopf. Er wusste genau, wie seine Nichte sein konnte und was sie von dem Vorhaben hielt, ins Paradise zu ziehen. Umso mehr hatte er ihr ins Gewissen geredet - besonders im Hinblick auf den jungen Scott Daniels.
"Doch du bist gewachsen...", stellte sie weiter fest und lächelte leicht bei diesem offensichtlichen Faktum. Ihre Mimik nahm augenblicklich eine freundlichere Ausstrahlung an. Sie atmete tief durch, bevor sie weitersprach: "Es ist lange her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, Scott. Ich hoffe, das Leben hat dich gut behandelt." Ihre Worte waren aufrichtig und sie meinte es ehrlich. Denn obwohl ihre Verbindung in der Vergangenheit dünn gewesen war, fühlte sich diese Begegnung wie ein erneutes Zusammentreffen mit einem alten Bekannten an. “Du erinnerst dich nicht an mich, oder?” Fragte sie mit ruhigen Ton ohne Vorwurfsvoll zu klingen. “Iljuscha Iwanow war mein Onkel.” Fügte sie weiter an, in der Hoffnung, er würde sich mindestens an den alten Russen erinnern, das ehemalige Oberhaupt der Krasnaya Luna.
Die Atmosphäre war gespannt, als plötzlich ein unheilvolles Rascheln und gedämpftes Stöhnen aus der Ferne zu hören waren. Die junge Russin spürte sofort eine Veränderung in der Luft, ihre Sinne wurden geweckt. Sie wandte nur leicht ihren Kopf zur Seite, um den Ursprung des Geräusches wahrzunehmen.
Ihr Blick fiel auf die Wachen im Hintergrund, deren Anspannung förmlich greifbar war. Ihre Waffen wurden blitzschnell in Anschlag genommen - ein deutliches Zeichen dafür, dass sich etwas Gefährliches näherte. Obwohl noch keine konkreten Bedrohungen sichtbar waren, wussten sie instinktiv: Es mussten Beißer sein. Streuner, die vereinzelt auftauchten, und zwar lästig waren, aber keine direkte Gefahr für die Kolonie darstellten. Dennoch konnte man nie vorsichtig genug sein.
Scott erkannte die Situation ebenso wie sie und gab ihr durch eine unauffällige Geste zu verstehen, ihm zu folgen. Er nahm ihr die Tasche ab, welche sie bisher locker über ihrer Schulter getragen hatte und Miljena folgte ihm.

Als sich die massive Tür hinter ihnen mit einem dumpfen Klang schloss, trat eine eigenartige Stille ein. Scott reichte Miljena ihre Tasche zurück und meinte ruhig, dass es kein Problem wäre, wenn sie bleiben würde. Die junge Russin nickte knapp und spürte den Blick der Wachen im Nacken, während sie sich strategisch vor ihr postierten.
Eine eisige Aura umspielte plötzlich Miljenas Gesichtszüge und weckte ihre Sinne aufs Neue. Ihr Blick verdunkelte sich merklich, als einer der Männer zielstrebig auf sie zuging und verlangte in ihre Taschen zu sehen. Mit zusammengebissenen Zähnen fixierte Miljena die Wache intensiv. Leicht wanderte ihr Blick nach links und rechts, um einen Überblick über die Situation hinter ihrem Rücken zu bekommen – dort standen weitere bewaffnete Männer bereit.
Ein unangenehmes Gefühl durchzog ihren Körper bei dem Anblick des Sicherheitsaufgebots; es missfiel ihr zutiefst. Doch angesichts ihrer Entschlossenheit ließ sie ohne weiteres Zögern die Tasche fallen und löste vorsichtig die Armbrust aus der Schnellspannvorrichtung, legte auch diese behutsam auf den Boden ab. Dann folgte ihr Rucksack - all das Gewicht ihrer Ausrüstung fiel von ihren Schultern wie Tonnen von Last.
Mit kühlem Tonfall sagte sie: "Nur zu." Ihre Stimme war klar und deutlich hörbar. "Ich habe nichts zu verbergen." Ein warnender Blick begleitete diese Worte; eine unterschwellige Warnung an die Wache vor ihr: "Ich weiß genau, was ich dabei habe und was nicht."
Ohne den Blick von der Wache abzuwenden, trat Miljena einen Schritt zur Seite und machte somit Platz für das Durchsuchen ihrer Habseligkeiten. Sie wandte sich wieder Scott zu, ihre Augen jedoch hatten nun einen viel freundlicheren Ausdruck. Ein leichtes Lächeln spielte um ihre Lippen.
Sie nickte auf seine Worte hin. "Да," antwortete sie in ihrer Muttersprache mit einem Hauch von Sehnsucht in der Stimme. "Ich habe großen Hunger." Ihr Blick ruhte auf Scott, der seine Arme erneut vor der Brust verschränkt hatte.
Während die Männer immer noch gründlich ihre Taschen durchsuchten, fragte Miljena mit einer Mischung aus Unwillen und Herausforderung: "Willst du mich auch durchsuchen?" In ihrem Tonfall schwang eine gewisse Abwehrhaltung mit – von den Wachen würde sie sich keinesfalls anfassen lassen; doch bei Scott war es anders. Er war Brians Sohn und damit jemand, dem sie einen gewissen Respekt entgegen brachte. Dies zeigte sich auch in ihrem Blick, als erwartete sie beinahe seinen prüfenden Blick oder Handgriff, während sie erneut leicht die Arme hob.



@Scott Daniels






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#8

RE: Winter is coming | Scott & Zima | Mitte Oktober 2023

12.02.2024 00:07
Scott Daniels Scott Daniels (gelöscht)
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Das kann gelöscht werden bitte. @Scarlet Rainthworth


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Scarlet Rainthworth kümmert sich drum!
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