|
WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
|
|
Das alte Jahr war gerade mal seit einer Woche zu ende und man merkt schon die gewisse Anspannung was dieses neue Jahr der Kolonie bringen würde. Im Winter war einiges los gewesen und so manche Arbeit hatte der Hüne gehabt. Doch gestört hatte es ihn nicht wirklich, wenn man was zutun hätte, könnte man bestimmte Gedanken einfach vergessen für eine Weile und zudem gab es ja den alten Spruch, wer rastet der rostet und das kam für Kalama überhaupt nicht in Frage. Es gab immer irgendwas zutun für ihn in der Kolonie und genau das war es, was ihm hier gefiel, die Menschen hier waren sicher keine Engel, aber wer war das noch in der Welt wo man nun lebte.
Bei dem kalten Wetter freute sich der Hüne noch mehr als sonst auf seine Schmiede, den die hitze des Schmiedeofens und der Esche würden seinen Muskeln gut tun zudem das gab er nur selten zu, war der Sommer seine Jahreszeit. Wenn man auf dem Bau stand und die Sonne einem zur Höchstleistung anfeuerte. Zudem machte es einfach mehr Spaß nach der Arbeit sich durch eine kalte Dusche zu erfrischen, als sich im Winter mit einer heißen Dusche aufzutauen. Die Schmiede war wetterfest gemacht worden, aber nun musste das Tor auf zum Lüften. Aber vorallem das beim anheizen genug zug durch den Abzug des Schmiedeofens jagte und so das Feuer mit mehr Kraft versorgte.
Kalama begann das Feuer in Esche und dem Schmiedeofens anzuheizen und schürrte die Flammen in beiden Teil seiner Schmiede mit dem Feuer der Leidenschaft und natürlich der Erfahrung eines Schmiedes der schon oft das Feuer in der Esche und Schmiedehofen gemacht hatte. Der Hüne nahm die Verkleidung von den Fenstern und schloss eine der beiden großen Türen. So könnten die Menschen zu ihm herein kommen und könnten direkt erklären was Er für sie Auftrag sie für ihn hatten.
@Miljena A. Iwanow
|
nach oben springen
|
Die Ereignisse in den letzten Wochen hatten sich förmlich überschlagen. Auch wenn Miljena kaum etwas von dem mitbekam, was hinter den verschlossenen Türen der Anführer passierte, sie hatte ihre eigenen Probleme. Zunächst war da ihr kleiner Sperber, ihre Freundin, die über Nacht verschwunden war. Sie konnte nicht damit leben, dass Miljena eingewilligt hatte, den Schützling ihres Onkels zu heiraten. Alles andere als Freiwillig, aber für Miljena der einzige Weg sich und ihren Sperber zu schützen und noch einen Vorteil daraus zu gewinnen. Doch dann, nur wenige Tage nach ihrem verschwinden, verstarb ihr Onkel. Und damit auch sämtlicher Schutz für seinen Schützling Finlay. Und auch die Heiratspläne hatten sich damit erledigt. Doch ihr Sperber war fort. Am liebsten wäre die junge Russin sofort aufgebrochen um sie zu suchen, doch ihre Mutter hatte etwas dagegen, aus Gründen, die Miljena weder kannte noch verstand.
Zima ging zu @Negan Smith um mit ihm zu sprechen. Seine Erlaubnis einzuholen. Und er gab sie ihr, wenn auch zögerlich, aber er gab sie ihr. Und damit hatte sie ihre Mutter übergangen. In ihrer Familie trafen die Männer die Entscheidungen und leiteten die Geschäfte. Zugegeben, etwas, dass der jungen Russin schon immer bitter aufstieß, aber diesmal sah sie ihren Vorteil darin. Und sie nutzte ihn.
Erst vor einigen Tagen, hatte sie mit Finlay die Kolonie verlassen und war alleine zurück gekehrt. Jeder ahnte, oder glaubte zu wissen, was mit dem armen Kerl passiert war, aber niemand sprach darüber. Miljena gab sich kühler und verschlossener als sonst. Die Abwesenheit ihrer Freundin schien einen eisigen Panzer um sie errichtet zu haben. Ihr Blick war eisiger als zuvor und ebenso ihre Ausstrahlung.
Ihre Mutter Natalja bekam von ihren Plänen nur am Rande mit, viel zu sehr war sie in Negans und Brians Planungen involviert. Erst am heutigen Morgen hatte sie ihre Tochter zur rede gestellt. Beide waren im Streit auseinander gegangen. Miljena hatte ihre Erlaubnis und sie würde sich auf die Suche machen. Während Natalja ihren Ehemann aufsuchen würde. Auch @Brian Daniels , der wohl der einzige gewesen wäre, der hätte etwas sagen können, hielt sich bedeckt. Nach seiner Ansicht, war Zima zu jung, um alleine aufzubrechen. Aber er war auch der Meinung, dass es Negans Entscheidung wäre und wollte sich nicht in diese Familiären Geschichten einmischen. Negan war vielleicht seit jeher der einzige, der seiner Ziehtochter mehr zutraute, als ihre Blutsverwandten.
Ihren Rucksack geschultert ging sie mit festen Schritten auf die Schmiede von Kalama zu. Bevor sie aufbrach, wollte sie ihre Ausrüstung in Schuss bringen lassen. Zudem brauchte sie neue Bolzen. Sobald sie dieses zusammen hatte, würde sie aufbrechen. Und nichts und niemand würde sie davon abbringen.
Kalama war ein guter Freund ihrer Mutter und Miljena wusste nicht, wie er reagieren würde. Dennoch hoffte sie, dass er ihr helfen würde.
"Kalama? Ty tam? Mne nuzhna tvoya pomoshch'. Kalama?*" Rief sie bereits beim eintreten und sah sich um. Das Feuer in der Esse loderte bereits, also konnte der kräftige Handwerker nicht weit sein. Gerade in dem Moment kam er aus dem kleinen Nebenraum, wo Kohlen gelagert wurden, herein. Er hatte die Fenster geöffnet und für Durchzug gesorgt. Miljena schenkte ihm nur ein vages und kühles lächeln. "Du musst dir meine Armbrust ansehen." Sprach sie ihn auf englisch an, ohne groß ein Wort der Begrüßung zu verschwenden. "Und ich brauche neue Bolzen. Die mit der breiten Spitze und den Wiederhaken." Sprach sie weiter und legte ihren Rucksack auf dem Tisch ab. Ohne groß Zeit zu verschwenden, nahm sie auch ihre Armbrust vom Rücken. "Schau dir mal das Spannrad hier an, es hakt. Keine Ahnung warum aber der Zug ist nicht mehr der gleiche und die Bolzen ziehen nach links." Beschrieb sie ein weiteres Problem. Erst jetzt blickte sie ihn an und sah ihn in der Tür stehen. Erst jetzt besann sie sich und schenkte ihm ein wesentlich freundlicheres lächeln.
"Dobroye utro, Kalama.**" Grüßte sie ihn und sah ihn einige Momente abwartend an. "Also kannst du mir helfen? Ich will spätestens morgen aufbrechen. Ich darf nicht noch mehr Zeit verlieren."
*"Kalama? Bist du da? Ich brauche deine Hilfe. Kalama?"
**"Guten Morgen, Kalama."


|
nach oben springen
|
Ich hatte gerade die Esche angefeuert und beim großen Schmiedeofen das Feuer auch geschürt und die Klappe geöffnet das die Luft das Feuer gut anheizte. Und war gerade dabei etwas von dem Instantkaffee in die alte Metallkanne zugeben um diese dann auf der Steinplatt neben dem Schmiedeofen heiß werden zulassen, als ich eine mir doch recht wohl bekannte Stimme in einer Sprache hörte die ich nicht gut konnte, auch wenn ich mal einige Worte unbewusst gelernt hatte. Warum nun ja, das lag wohl daran, ich mit der Mutter des jungen Mädchens gut befreundet war und wir uns ab und an doch mal sahen. Das es bei einem feuchtfröhlichen Abend in der Schmiede zu mehr gekommen war, das haben wir beide niemals jemand Erzählt. Unsere Freundschaft hat das damals nicht geschadet wir versanden und recht gut und vielleicht habe ich darum immer mehr Russische Worte von ihr Gelernt.
Ich stand also in der Tür zur Werkstatt, die direkt an die Schmiede angrenzte und hörte mir sehr aufmerksam an was Milejena für Probleme hatten, so aufgeregt und voller Eifer kannte ich sie nicht immer, aber es schien es war ihr wichtig und sie hatte wenig Zeit. Dennoch als sie dann freundlich lächelte und guten Morgen wünschte, lächelte ich zurück. Ich stellte die Kanne auf der Steinplatte ab und besah mir ihre Armbrust nach ihrer Beschreibung gab es nicht viele Möglichkeiten was passiert sein kann, das sich der Metallteil einer Armbrust so verziehen würde. „Guten Morgen Milejena.“ sagte ich aber nicht in Russisch, es klang wirklich nicht gut und meist wurde ich dann verbessert mit einem Lächeln zwar, aber auch dem Blick der Sagte, ist lieb gemeint, aber lass es lieber. Es war halt nicht meine Sprache, genauso, wenn ich begann Hawaiianisch zureden, das versanden auch nur wenige oder meist kaum einer und deuteten es sogar dann falsch, aber das war in Ordnung.
Ich deute auf den Hocker, dass sie sich setzen sollte und besah mir die Armbrust nun etwas genauer, ich spannte sie und lies sie los gehen und beobachtete das Metall und bemerkte gleich zwei Probleme. „Eine der Zugschrauben ist wohl Gebrochen oder Locker und daher entsteht beim Abfeuern ein drall nach Links und mach das Spannen auch immer schwerer, bei jedem neu Spannen verzieht es sich noch etwas mehr. Mmh, ich weiß du gehst mit deiner Armbrust gut um, das kann mal passieren, ich würde sagen, ich tausche die dir Zugschreiben alle gleich aus, dass du nicht in einigen Wochen wieder kommen musst kann nämlich sein, dass die ungleiche Belastung nun alle schon was abbekommen haben. Das dürfte mit dem Neuanbringen und nacharbeiten bis Morgen Früh machbar sein, ich muss sehen ob auch das Metall gelitten hat und die Spannschnur. Deine Bolzen kann ich in den Kühlzeiten abwickeln und anfertigen. Wie Viele Genau willst du überhaupt haben und was genau hast du denn vor?“ Erklärte und Fragte ich sie, denn ich wusste ja nicht was die Tochter einer sehr guten Freundin vorhatten. Wenn es was Gefährliches war, würde ich mein Bestes geben sie richtig auszurüsten, denn ich mochte die Kleine, sie hatte das Temperament ihrer Mutter und einen starken willen, das bedeutet aus meiner Sicht Ausreden konnte ich es ohne hin nicht, daran waren sicher schon ihre Eltern gescheitet und daher versuchte ich mich daran überhaupt nicht. Also sah ich sie wartend auf genau Angaben und wünsche an.
@Miljena A. Iwanow
|
nach oben springen
|
Der Hühne war ein guter Freund ihrer Mutter und damit ein Freund der Familie. Miljena wusste, dass sie sich des öfteren sahen, aber nicht, dass da mehr passiert war als reine Gespräche. Sie vermutete es nicht einmal. Warum auch?
Auf ihre eigene Art mochte sie ihn. Nicht nur weil er als Handwerker äußerst gefragt war, sondern vielmehr weil er sie nicht wie ein Kind oder eine untergestellte Frau behandelte. Zudem verstand er auch mit den Waffen umzugehen, die er reparierte und baute. Und das alleine machte viel aus. Die junge Russin respektierte Kraft und Stärke. Und er hatte beides, die innere Stärke eine Kämpfers und die Kraft eines Bären. Hätte sie jemanden wie ihn bei den Gopniks an ihrer Seite gehabt, wäre ihr Lager wohl nicht gefallen. Obgleich die beiden Brüder auch nicht zu verachten waren. Dennoch waren es überwiegend kaum trainierte Jugendliche, die zu ihrer Gruppe gehörten.
Die junge Russin folgte seiner Aufforderung und setzte sich auf den Hocker neben dem Tisch, während Kalama herantrat und sich ihre Armbrust anschaute. Wenn man den Hühnen so betrachtete, würde man wohl nie auf die Idee kommen, dass er sich mit filigranen Arbeiten auskennen würde. Doch das tat er.
Sie hörte und sah ihm aufmerksam zu, bei dem was er machte. “Es sollte länger als ein paar Wochen halten.” Entgegnete sie. Miljena wusste nicht wie lange sie unterwegs sein würde. Im besten Fall waren es wirklich nur ein paar Wochen, im schlechtesten ein paar Monate. Und es wäre mehr als unglücklich, würde ihre Armbrust, ihr wichtigstes Werkzeug in dem Moment versagen, wo sie den Biker und ihren Sperber endlich eingeholt hätte.
“Zwölf wären gut, aber wenn nur weniger gehen, nehm ich die auch.” Entgegnete sie und betrachtete noch immer die Armbrust in seinen großen Händen.
“Ich gehe auf die Jagd”, antwortete sie mit kalter Stimme und sah ihn an. Ihre Augen funkelten eisig dabei. “Mein kleiner Sperber hat sich mit diesem Biker abgesetzt und ich habe vor sie zurück zu holen. Und nur sie.” Sie war ihm gegenüber ehrlich. Ihre Mutter hätte es ihm wahrscheinlich so oder so erzählt. Spätestens dann, wenn sie sich mit ihm traf um sich über ihre Tochter und Negans Entscheidung zu beschweren. Denn er war es, der ihr das ok gab. Er war ihr Mann und hatte damit in ihrer Famlie die Entscheidungsgewalt. Die Iwanows waren in der Hinsicht noch äußerst konservativ eingestellt. Insbesondere ihr kürzlich verstorbener Onkel, hatte die Familien Geschicke mit eiserner Hand geleitet. Was letztendlich auch der Grund war, warum sich Miljena seinem Wunsch zur Hochzeit gefügt hatte. Glücklicherweise kam es nicht mehr dazu.
“Hast du noch Lederschnüre? Ich würde ein paar gebrauchen können. Und vielleicht kannst du mein Messer noch mal schleifen?” Fragte sie weiter und sah ihn an, während sie ihr altes Jagdmesser auf den Tisch legte.


|
nach oben springen
|
„Du willst also eine lange Tour mache.“ merkte Ich nur an und begann langsam die Armbrust auseinanderzunehmen. Es war nicht eine Tägliche Arbeit, aber ich wusste was ich zu tun hatte und für die Tochter einer sehr guten Freundin würde ich ohne hin wie auch sonst mein Bestes geben, aber hier würde ich etwas besseres Material nehmen, da ich nicht wollte das ihre Mutter sie verliert. Bin halt ein Familien Mensch und meine Freunde sind mir auch wichtig. „Das mit den Bolzen bekomme ich schon hin, dass du genug hast.“ erklärte ich während ich mir die Armbrustschrauben genau an. „Hast du damit jemand geschlagen?“ Fragte ich einfach mal nach, denn dass die Schrauben sich so gelockert hatten, musste einen Grund haben, gut mit der Zeit verschliss alles, aber diese sahen belastet aus in einer Form die sie normal nicht hatten.
Was ich dann hörte, machte mir klar, warum sie loswollte, ich sage nicht, dass ich die Mentalität der Russen verstehen, aber ich kenne das Gefühl, wenn man jemand verliert oder weggenommen bekommt. Also nickte ich nur, was hatte ich nun sagen soll, mach dich nicht verrückt, lass sie ziehen, oder lass den Kerl am Leben. Das waren Entscheidungen die man selbst treffen musste, was mir aber wichtig war, dass sie gut ausgerüstet dort raus ging. „Verstehe, das ist ein guter Grund, ich mache deine Armbrust als erstes Fertig, dann kannst du sie testen und ich kann sie fein einstellen, wenn was noch nicht passt. Deine Bolzen, werde ich vermutlich, wenn alles gut läuft Morgen Früh fertig haben. Du solltest also keine Zeit verlieren und morgen loskönnen.“ erklärte Ich ihr und legte die Teile der Armbrust auf einen Tisch und suchte passenden Ersatz aus einer meinen unzähligen Kisten und Schubladen im Schrank, als ich ihre Frage hörte. „Sieh mal dort hinten in der Kiste neben den Holzfäller Äxten, da sollte ich noch verschiedene Stücke drin haben in verschieden längen, vielleicht ist was dabei, was du brauchst.“ gab ihr ihr als Antwort und legte die passenden Ersatzteile zu den alten auf den Tisch und blickte sie wieder an.
„Sobald deine Armbrust zusammen ist sehen wir uns dein Messer an und vielleicht finden wir noch was in der Schmiede, was die nützlich sein könnte, man sollte sich immer mehr Optionen offenhalten. Aber bis auf die Sache, wie geht es dir denn Überhaupt?“ erklärte Ich mit meiner Typischen Art, und lächelte sie sogar an. Nur weil man auf so eine nennen wir es Rache- und Rückholaktion ging, musste man ja das normale Gespräch mit einander nicht vernachlässigen. Denn ich mochte sie wirklich und das nicht nur wegen ihrer Mom, sondern auch so, sie war eine Starke Frau und Erinnerte mich an jemand wo ich mal getroffen hatte. Also blickte ich sie wartend auf eine Antwort oder Reaktion an.
@Miljena A. Iwanow
|
nach oben springen
|
„Да, auch wenn ich noch nicht weiß, wie lange“, entgegnete Miljena ruhig und beobachtete ihn bei seiner Arbeit. Er war äußerst geschickt mit seinen Händen, etwas das man ihm vielleicht auf den ersten Blick nicht zugetraut hätte. Bei seiner nächsten Frage, wurde Miljena nachdenklich...
Einige Momente sahen sie sich nur an, ehe er plötzlich nach ihrer Armbrust griff. Vielleicht gingen die Nerven mit ihm durch, vielleicht wollte er sich endlich beweisen, was genau ihn dazu trieb konnte niemand sagen. Es entwickelte sich ein leichtes Gerangel, ehe die junge Russin ihm einen Kopfstoß verpasste und schließlich ihre Armbrust hoch riss und ihn damit einen weiteren Stoß gegen den Kopf gab. Er stürzte und Blut sickerte aus einer Platzwunde am Kopf. Er saß vor ihr im Schnee, dessen weiße Oberfläche sich langsam rot färbte. Sie sahen sich wortlos an, ehe Miljena die Armbrust löste und hinter sich auf den Boden fallen ließ. Auch ihr Messer löste sie von ihrem Gürtel und warf es zu ihrer Waffe. Ihre Augen funkelten kalt wie der schneidende Wind auf. „Steh auf.“ Befahl sie in ebenso eisigen Worten...
Miljena erinnerte sich an den Moment, an dem ihre Armbrust jenen Stoß abbekommen hatte. Als sie an dem Tag alleine zurückkam, hat niemand gefragt was passiert war. Unausgesprochen lag es in der Luft und jeder schien genau zu wissen, was vorgefallen war. Und nach einer Weile des Erinnerns, hob sie ihren Blick und sah Kalama an. „Es war ein Unfall, ein Missgeschick.“ Antwortete sie ihm. „Kannst du es reparieren?“ Ihre Stimme klang ruhig und kurz darauf erhielt sie schon eine Antwort darauf und nickte dankbar.
„Да, bol'shoye spasibo, Kalama.*“ Entgegnete sie und ein leises seufzen war zu hören. Sie folgte seinem Blick zu der Kiste neben den Holzfäller Äxten und erhob sich um nach zu sehen. Sie kramte etwas in der Kiste, bis sie schließlich drei Lederschnüre gefunden hatte, die ihren Ansprüchen genügten. „Spassibo, ich nehm die hier, in Ordnung?“ Sagte sie und hielt die Schnüre einen Moment in die Luft, ehe sie diese ordentlich aufwickelte und wieder zu ihm zurück ging. Sie setzte sich erneut auf den Hocker neben dem Tisch und betrachtete die Teile und Werkzeuge, die er sich inzwischen zurecht gelegt hatte.
Bei seiner Frage sah sie ihn an und ein Hauch von Unsicherheit war in ihren Augen zu sehen. Die Frage wie es ihr ging, wurde nur selten gestellt. Scheinbar schien in der heutigen Zeit jeder davon auszugehen, dass es einem schlecht ginge und die Frage damit unerheblich wäre. Dementsprechend zögerte sie einen Moment, ehe sie zu einer Antwort ansetzte. „Ich weiß nicht, ich fühle mich gesund.“ Entgegnete sie ruhig und mit ehrlichem Unterton. „Ich hatte streit mit Mamochka“, fügte sie hinzu und zuckte leicht mit den Schultern. Es gab nicht viele Menschen mit denen sie derart offen sprach, doch dieser Hühne gehörte dazu. Er war vielleicht kein Russe, aber ihre Mutter hielt sehr viel von ihm, dies und die Art wie er mit der jungen Russin umging, hatten ihm dieses Privileg eingebracht. „Sie denkt ich wäre zu schwach. So wie Iljuscha hält sie mich noch für ein Kind. Sie ist dagegen das ich aufbreche.“ Erklärte sie ihre Situation. Vielleicht hatte Natalja sich schon bei dem Handwerker darüber beschwert, wenn nicht, würde sie es sicher in den kommenden Tagen machen, also gab es noch weniger Grund es nicht zu erzählen.
Sie sah ihn an: „Und wie geht es dir?“ Wenn ihr die Antwort egal gewesen wäre, hätte sie gar nicht erst gefragt, demnach bestand ebenso ehrliches Interesse an seiner Antwort.
*“Ja, vielen Dank Kalama“


|
nach oben springen
|
„Mmh, verstehe, also wird deine Tour nicht kurz.“ Merkte der Hüne an und würde entsprechend ohne etwas zusagen ihr noch einige Bolzen mehr geben. Er mochte sie wirklich, und das hatte nicht damit zu tun, dass Er und ihre Mutter mal einige sehr sagen wir Hälftige Stunden gehabt hatten. Man musste vorbreitet sein, wenn man dort raus ging und man wusste ja niemals was oder vor allem Wer einem Über den Weg laufen konnte. Das hatte der Hüne auf seiner Reise durch die USA gelernt und er würde sie ganz sicher nicht unvorbereitet ohne die nötigen Überraschungen für irgendwelche Mistkerle dort raus gehen lassen. Denn eins war ihm klar, sie würde gehen, das sah Er ihrem Blick an und hatte Er in den Worten gehört. Aber es war ihre Entscheidung und das musste man respektieren sie war Alt genug. Und in dieser Welt musste man die Menschen ihren Weg gehen lassen.
„Sollte ich hinbekommen wie gesagt.“ Merkte Kalama an und Gott er beherrschte echt nicht viel Russisch, dennoch wusste er sehr genau was Sie gesagt hatte und nickte ihr zu. Dafür musste sie ihm nicht danken, das war selbstverständlich. „Ist in Ordnung, nimm sie dir nur und ruhig auch welch als Reserve.“ Gab ihr Kalama als Antwort und begann an ihrer Armbrust zuarbeiten. Es war nicht einfach und dennoch würde Er es hinbekommen. Der Hüne hörte der jungen Frau zu und verstand ihre Frustration, es war immer schwer, wenn die Eltern einen noch als Kind ansahen. „Sie macht sich nur sorgen um dich, in der heutigen Zeit sind Kinder egal wie alt sie sind immer das kostbare was man hat. Aber ich denke sie sollte dir auch etwas mehr vertrauen. Doch sein wir Ehrlich, wenn meine Mom noch leben würde, dann würde ich in ihren Augen auch immer noch ein kleiner Junge sein und sie würde mich niemals vor die Mauer gehen lassen.“ Merkt Er an und begann langsam den verzogenen Teil der Armbrust zurichten. „Wenn du willst, rede ich mit deiner Mutter, wenn sie bei mir aufschlägt und du schon weg bist, dass sie dir etwas Freiraum geben muss.“
War es nicht immer so, egal wie alt und groß ein Kind wurde, Eltern sahen immer das kleine Wesen was sie beschützen mussten. Wie eine Löwemutter ihr Junges. Er sah kurz zu ihr bei der Frage und lächelte leicht. „Ach du weißt doch ein alter Haudegen wie ich vergeht nicht so schnell. Zudem halte ich mich Fit und trainiere jeden Tag, muss ja in Form bleiben. Also es geht mir gut, so schnell wir man mich also hier nicht los und ich werde noch da sein, wenn du zurückkommen wirst.“ Gab ihr der Hüne freundlich als Antwort und begann ihre Armbrust wieder zusammenzubauen und hatte sie etwas verstärkt und mit neuen Schrauben versehen. Kalama prüfte die Spannungsteile und wiegt die Armbrust hin und her. „Prüfe mal ob sie so geht oder ich noch was von dem Gewicht weg nehmen muss.“ Meinte Er freundlich zu ihr.
@Miljena A. Iwanow
|
nach oben springen
|
Survive Talk
2
| Einfach ein eigenes Forum erstellen |
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C