WILLKOMMEN!
Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER
Monatsabhängig 5°C bis 26°C
EVENTS
Heaven’s Paradise Plot
INPLAY STATUS
September – November 2024
NEWS!
26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C
Oktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C
November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C

THE DEAD DON’T DIE
X
#1

Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

04.11.2023 21:39
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria hatte sich den dem regnerisch kühlen Tag zum Hause Lust begeben. Weniger wegen dessen Angeboten, viel mehr wegen den Sklaven. Informationen mussten ran, jetzt wo sie eine Menge davon brauchte und wo fand man diese besser als unter den Sklaven? Sie betrat die Räumlichkeiten, der Geruch der Gemäuer waren eindeutig und klar dem Hause Lust zuzuordnen. Sie hob kurz eine Augenbrauche und reichte nur einen Zettel weiter und einem kleinem Geschenk, viel mehr als Geste der Dankbarkeit auch, wenn sie wohl keine Verspürte. Es lag wohl eher daran das es sich so gehörte. Valeria folgte einen der Chefs, welcher an diesem Tag ihr Ansprechpartner sein würde. Sie nickte etwas und ließ ihren Blick schweifen. Sie suchte immer nach neuen Gesichtern und wollte eindeutig neue Informationen. Ihr Blick viel auf eine junge Frau, Braune Haare, Jung. Sie kniff leicht die Augen zusammen und deutet mit einer Kopfbewegung auf diese. Ein nein Akzeptierte sie dabei nicht, was sie mit ihrer eindeutigen Haltung unmissverständlich klar machte. Sie orderte etwas zu trinken und eine Lockerung der Maßnahmen. Sie wollte mit jemanden reden, alles was daran hindern würde, würde ein Nachteil sein. Sie konnte dank ihres Studiums sehr gut Verwandeln und den Anschein machen das sie die liebste Person war. Befragungen waren daher nichts neues für sie. Valeria bekam das was sie forderte und schickte dann alle aus dem Raum in dem man sie gebracht hatte und setzte sich dann auf den Stuhl. die zwei Gläser eingeschenkt sah sie auf das Glas und verzog leicht das Gesicht ehe sie zu der Fremden sah und auf den Stuhl deutete. "Setz dich ruhig, ich beiße schon nicht" gab sie ruhig von sich und holte klassisch einen Stift und Zettel hervor. Für das wichtigste, wenn dies auch nur Stichpunkte waren und für alle Notfälle in ihrer Muttersprache Spanisch geschrieben. Denn man konnte nie sicher Genug sein. Sie band sich ihre Haare kurz darauf ordentlich zurück und legte ihren Mantel hinter sich über die Lehne und überschlug ihr Bein, ehe sie zur jungen Frau sah. "Du bist Rum gekommen, gehe ich von aus. Mich interessiert in welchen Kolonien du warst, ehe du hier... gelandet bist liebes" fing sie ruhig an um etwas die Spannung rauszunehmen. Die Vorgeschichte war ihr vollkommen egal zunächst. Wie wichtig diese werden konnte, ahnte Valeria in dem Moment noch nicht. Doch das würde kommen, sie war schließlich hier um die anderen Kolonie besser einschätzen zu können, Pläne zu schmieden und diese dann letztlich zu nutzen damit eine Plünderung stattfinden konnte. So war es für Valeria ein einfaches an Informationen zu kommen, ehe sie wirklich jemanden in andere Kolonien schicken konnte, musste eine bessere Planung her. Das bedeute Informationen sammeln so viel wie es nur ging, diese richtig verarbeiten und dann den Schlachtplan vollenden. Sie genoss dabei ihre Stellung und damit auch ihre Aufgabe, welche sie inne hatte, zu dem war sie darin mehr als perfekt. Doch darum sollte es zunächst nicht gehen. "Keine Sorge ich verrate sich nicht, solltest du Sorge haben" schob sie noch einmal hinter her und trank einen Schluck aus dem Glas und schüttelte den Kopf. "Was eine Plörre..." gab sie leise von sich und stellte das Glas nieder.

@Francesca Lombardo (Ich hoffe du kannst was damit anfangen ^_^)



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#2

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

04.11.2023 22:31
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Es regnete. Es hatte schon in der letzten Nacht angefangen und bis jetzt nicht aufgehört. In der Nacht konnte Selina, wie sich Francesca hier nannte, hören wie die Regentropfen dumpf gegen das Fenster prasselte. Wie gerne wäre sie hinaus gegangen um das kühle Nass auf ihrer Haut zu spüren. Aber sie kam nicht hinaus. Wenn überhaupt nur in Begleitung von Wachen und selbst das war selten.
Noch war nicht sehr viel los. Die meisten Gäste, gerade die auswärtigen, würden immer erst gegen Abend kommen. Dementsprechend hatte sie Zeit sich ihren Dingen zu widmen. In diesem Fall hatte sie Zeit zu proben. Sie war zwar eine Ausgebildete und gute Tänzerin, aber an den Stangen hatte sie keine Erfahrung. Und auch wenn sie diese hasste, nutzte sie die Zeit zum proben. Ja sie nutzte jede Möglichkeit zum tanzen und sei es nur, um der Realität zu entfliehen und sich in ihre eigene, kleine Welt zu flüchten.
Aus dem Augenwinkel bekam sie mit wie jemand den Raum betrat. Sie warf dem neuen Gast nur einen kurzen Blick zu, dennoch lange genug, um zu erkennen das es sich um eine Frau handelte. Und ausreichend um zu erkennen, dass es sich nicht um einen auswärtigen Gast handelte. Auswärtige - so nannten sie alle die nicht den Wicked angehörten. Diejenigen, die hier her kamen um sich zu amüsieren. Die Proviant und anderes eintauschten um ihrerseits der kalten Realität zu entfliehen. Francesca hatte es dabei noch gut. Dank ihres Talentes, konnte sie auf der Bühne stehen und musste nicht auf den Gästezimmern arbeiten. Obgleich es dennoch vorkam. Selten, aber es kam vor - für einen teuren Preis.
Sie hatte sich wieder ihrem tun zugewandt als einer der Männer des Hauses zur ihr kam und ihr harsch andeutete, sich in eines der Separees zu begeben. Es war alles andere als eine bitte. Weshalb sie lediglich nickte und ihr Handtuch aufnahm. Sie tupfte sich das Gesicht trocken und brachte das Handtuch zur Bar, um es dort abzulegen, ehe sie sich in Richtung des kleinen Raumes machte. Wie immer stieg diese gewisse Nervosität in Francesca auf. Doch noch während sie auf dem Weg war, änderte sich ihre Haltung, ihre Mimik - ja sogar ihre Gedanken. "Was würde Selina tun...?" Hallte es noch in ihrem Kopf, ehe sie auch schon switchte. Selina war ihr Schutzschild, ihr alter Ego.

Sie betrat den Raum und sofort erkannte sie die Frau, die eben ankam. Ihr Blick musterte sie. Sie war definitiv keine Auswärtige. Ihre langen, braunen Haare waren gepflegt. Ebenso wie ihre Kleidung. Überhaupt hatte ihre ganze Erscheinung etwas elegant, anmutiges. Langsam schritt sie auf sie zu und blieb zunächst noch stehen. Ein lächeln, wenn auch kühl, legte sich auf ihre Lippen. "Sie wollten mich sehen?" Fragte sie, obwohl sie die Antwort unlängst kannte. Es war offensichtlich.
Wortlos kam sie der Aufforderung der Frau nach und setzte sich, beobachtete dabei aber genau was sie tat. Auf dem Tisch standen bereits zwei Gläser und jetzt holte sie noch einen Block und Stift heraus. Mit ihrem Blick folgte sie jeder der Bewegungen und als sie erneut angesprochen wurde, zeichnete sich ein hauch von Überraschung auf ihrem Gesicht ab.
"Ich habe keine Sorge." Entgegnete sie direkt und lehnte sich in dem Stuhl zurück. Über ihre Reaktion, ob des Getränks, musste sie schmunzeln. "Ich weiß nicht wie ich ihnen helfen kann. Ich bin nicht viel herum gekommen." Antwortete sie dann aber auf ihre Frage. Ihre Stimme klang dabei ruhig und strahlte eine gewisse Routine aus. Selina ahnte worum es ging, wenn so direkt nach anderen Kolonien gefragt wurde. Aber würde sie andere dem hier aussetzen wollen? Nein, sicher nicht, jedenfalls nicht die unschuldigen. "Bevor ich hier her kam, war ich in einer Kolonie auf einem Kriegsschiff an der Küste. In einem Navy Stützpunkt. Aber ich weiß nicht wo genau das war. An der Küste im Süden." Sprach sie dann aber weiter. Zum einen weil sie den Menschen, den Menschenhändlern, nichts gutes wünschte und zum anderen weil es besser war etwas zu Liefern, wenn sie gefragt wurde. Vielleicht würde sie das bereits zufrieden stellen. Sie zuckte unwissend mit den Schultern und blickte auf das Glas vor sich, ehe sie ihren Blick wieder auf die Frau richtete.

@Valeria Valdez





nach oben springen

#3

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

04.11.2023 22:54
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Haus Lust war bekannt dafür, alle Sinne zu betäuben, wenn man darauf stand. Sie selbst hatte sich ein Zwei Mal blicken lassen, war jedoch recht schnell wieder der ganzen Meute entflohen. Dies war nichts für sie, kein Reiz, welchen sie ausüben musste. Weswegen die Begrüßung wie immer Knapp und mit einem Danke abgetan wurde. Sie hielt sich selten mit solchen Floskeln auf, dafür was sie nicht gemacht. Man wusste was auf einen zukam, wenn das Hause Stolz vorbei schneite. Arroganz und eine Hochnäsige Art waren an der Tagesordnung. Eine Ordentliche Aussprache und ein gewisses Maß an Anstand und Kleidung waren vorrangig das wichtigste. Gut hier von Kleidung zu sprechen war eine andere Sache. Doch so in etwa beschrieb sich das Hause Stolz und so sollte man sie auch sehen. Perfekt Gekleidet kam sie schließlich hier an, mit nichts weiter als einem Schreiben, einem Gastgeschenk und ihrer Bitte die Frau zu sprechen, welchen sie nun wenn auch mit Gewalt dazu bringen würde zu sprechen. Doch Mühsam ernährte sich das Eichhörnchen. Valeria blickte die junge Frau vor sich genau an. Sie wusste das sie mehr wusste, man sah es ihr an. Doch hier unter diesen Umständen wäre sie wohl genauso abgetan zu sprechen. Da lauerte mehr, sie ahnte es, konnte es fast schon greifen. Aber zunächst tat sie einfach mal auf Dumm und nahm zunächst ihre Antworten hin. es war einfacher das zu bekommen was sie wollte, wenn es zunächst freiwillig kam. Folter konnte helfen, aber wenn man hier eingesperrt war, war es genug davon. Sie musterte die Junge Frau vor sich, ein Schmunzeln wich über ihre Lippen, ehe sie sich entspannt zurück lehnte. Ihre Augenbraue hob sich leicht, während sie der Aussage zunächst glauben Schenkte, denn das wusste sie bereits. Ihr war es im Grunde gleich was mit den Leuten hier passierte, gab es jedoch jemanden der Interesse weckte, weil mehr hinter einer Fassade steckte, welche sie aufgrund ihres Jobs erkannte, war es etwas anderes. Die Neugier in ihre war fast schon gepackt, aber nichts was sie nach außen Trug. Sie blieb entspannt auf dem Stuhl sitzen und nickte langsam um eine Bestätigung zu geben Verstanden zu haben. "Nun ich gehe eher davon aus, das dein Umstand hier sich hindert mehr zu sagen. Das was du berichtest ist genauso alt wie diese Gemäuer" meinte sie zunächst ruhig und gelassen. Doch genauso gut war sie darin eine Story zu erfinden um eben diese Sklaven foltern zu lassen, wenn sie nicht sprechen wollten. Doch mit einer Drohung würde sie nicht weit kommen. Wer hier saß überlebte einiges. Aber nun gut zurück zu ihrem eigentlichen Thema. Sie nahm einen tiefen Atemzug und lehnte sich auf den Tisch ab. "Nun ich könnte an deiner Situation zumindest etwas ändern. Wenn ich mehr als alte Kamellen höre. Freigang mit weniger Bewachung. Ein annehmliches Zimmer oder gar mehr als das. Je nachdem wie gut deine Aussagen sind und ob diese sich bestätigen" ein kleiner Anfang zumindest. Auch wenn Valeria selbst das nicht ganz allein entscheiden würde, so konnte sie zumindest etwas machen oder es zumindest Vincenzo in die Hände geben, als kleines Dankeschön vom hause Stolz. Was noch weniger war, als die meisten hier je bekommen würden. "Aber wenn du lieber in diesem Etablissement verweilen willst. Als Sklave verrotten willst, gerne. Ich biete dir nur einen Ausweg aus diesem Loch hier." Ein Punkt den sie gut vertreten konnte. Obwohl das Hause Lust einige Vorzüge mit sich brachte, blieb Valeria lieber bei den langweiligen Gesprächen im hause Stolz, obwohl einige anregend waren und einige weniger. Sie kräuselte etwas ihre Lippen, ehe sie kurz darauf jemand zu sich rief. Die bitte nach einem anständigem Drink, welchen sie einforderte. Es dauerte nicht zu Lange da bekam sie diesen auch was ein kurzes nicken mit sich zog. Dabei tippte sie leicht gegen das Glas, ehe sie einen Schluck daraus trank. dabei gingen ihr einige Ideen durch den Kopf, zunächst wusste Valeria das die junge Frau vor ihr Log, woher? Reine Menschenkenntnis, zweitens waren es eingeübte und einstudierte Worte, welche Valeria zu hören bekam, das lag an der Monotonen Aussprache dieser und drittens. Ihre Haltung. Nervös, wenn auch versuchte wurde das abzuspielen, lag an der Tatsache was man hier mit ihr machte. Und irgendwas an ihr deutete auf eine andere Vergangenheit hin, als es den Anschein machte. Doch alles nach und nach.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#4

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

04.11.2023 23:46
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Francescas Blick ruhte auf der Frau und beobachtete sie genau. Jede Regung ihrer Mimik, jede Geste und jedes Wort. Ihre Annahme wurde zu einer Bestätigung, sie war keine Auswärtige. Aber sie war auch nicht aus diesem Haus. Ihre Kleidung war zu Elegant. Überhaupt war ihr aussehen zu makellos, was nicht bedeuten sollte, dass die Menschen hier im Haus nicht auf ihr äußeres achteten. Doch es gab Unterschiede. Sie wirkte eher wie eine Geschäftsfrau oder Anwältin, nicht wie jemand der her kam um sich zu amüsieren.
"Mein Umstand?" Ein leises lachen entkam Francescas Kehle. Nicht abwertend oder beleidigend, eher bestätigend. Sie schüttelte ihren Kopf, was ihre Locken sachte tanzen ließ. "Nein, mein Umstand hindert mich sicher nicht", entgegnete sie und neigte ihren Kopf leicht zur Seite. "Es ist nicht meine Schuld, dass sie schon wissen, was ich zu berichten habe. Ich habe nur geantwortet." Francesca war durchaus klar worauf ihre Fragen abzielten. Dennoch sträubte sich etwas in ihr, die Antworten zu liefern, die sie gerne hören wollte. "Was würde Selina tun...?" Fuhr es erneut durch ihren Kopf. Und ehe sie sich selbst darüber klar wurde, wusste sie es schon. Selina übernahm die Führung und Francesca ließ es nur zu gerne geschehen.
Ihre Braue hob sich aufhorchend, bei dem Angebot was ihr die Frau gerade unterbreitete. "Aber ich nehme an das sie mich nicht einfach hier rausspazieren lassen?" Fragte sie durchaus herausfordernd. Es war Selina die gerade das Steuer übernahm. Das Leben auf der Straße war ein stetiger Handel. Und jetzt gerade schien sie das zu haben, was ihre Gegenüber haben wollte. Informationen. Es glich der Szene in Episode 3, wo Selina mit Detective James um einen Straferlass verhandelte. Selina hatte die Informationen zu Mord an den Eheleuten Winters und James die Möglichkeit, sie aus dem Knast zu holen.
Francescas ganze Haltung hatte sich von einem Moment auf den nächsten geändert. Zurückgelehnt beobachtete sie wie Valeria einen neuen Drink orderte und ihn auch prompt bekam. Francescas Blick folgte dabei dem Mann, der ihr den Drink gerade hinstellte und wieder verschwand. Und erst als er den Raum verlassen hatte, legte sich ihr Blick wieder auf ihre Verhandlungspartnerin. Wie selbstverständlich griff sie nach dem Glas vor sich, führte es unter ihrer Nase entlang und nippte schließlich daran. Von außen konnte man nur erahnen, was gerade in dem gelockten Kopf vor sich ging. "Ich will ein besseres Zimmer mit einem vernünftigem Bett. Jeden Tag drei Stunden zu meiner freien Verfügung und einmal die Woche will ich raus aus diesem Loch." Eröffnete Selina die Verhandlung mit einer Selbstverständlichkeit, die man Francesca zuvor nicht angesehen hätte. "Ich weiß wo eine kleine Kolonie liegt. Nicht sehr groß aber gut ausgestattet mit vielen Vorräten. Händler." Gab sie Informationen Preis, die Francesca für sich behalten hätte. Aber es war nicht die Zeit für Zurückhaltung oder der Gedanke an andere. Selina dachte an sich selbst. Jeder war sich selbst der nächste und Helden starben immer zu erst.
Ihr Blick lag musternd auf Valeria und versuchte abzuschätzen was sie dachte. Selina war nicht dumm. Sie wusste das man sie hier nicht gehen lassen würde, egal was sie für Informationen lieferte. Aber sie konnte ihr Leben in der Hölle verbessern. Und genau das tat sie. Sie tat die Dinge, zu denen Francesca nicht in der Lage war. Jedoch konnte sie nicht erkennen was die Frau genau im Schilde führte. Ob es ihr wirklich nur um derlei Informationen über andere Kolonien ging, oder ob da noch mehr war. In der Hinsicht handelte Selina zu sehr nach einem imaginären Drehbuch.

@Valeria Valdez





nach oben springen

#5

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

05.11.2023 10:05
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria blieb entspannt auf ihrem Stuhl sitzen und trank erneut etwas aus ihrem Glas, während sie der jungen Frau vor sich zuhörte. Sie ahnte in dem Moment schon das es mehr gab als nur einen feuchten Hände druck, nichts was sie nicht gewohnt war. Verhandlungen waren dazu da um das zu erreichen womit beide Seiten leben konnten. Zumindest sie beide, wie es im dem Haus Lust genau aussah, stand noch im Raum, aber das würde sie raus bekommen. Und wenn sie zunächst die Informationen hatte, welche sich bewahrheiteten, dann würde die Verhandlung mit dem Pride hier sicherlich besser verlaufen. Doch das würde sie danach noch in Erfahrung bringen. Es gab noch eine andere Lösung, sollte man sich Quer stellen, doch diese würde sie erst eröffnen, wenn es soweit war. Valeria betrachtete die Junge Frau und nickte leicht auf ihre Worte. "Ihren Umstand ganz richtig" stimmte sie zu ohne eine Regnung in ihrem Gesicht gezeigt zu haben. Sie nahm sich das Recht raus es nicht besser zu umschreiben, denn andere Worte hatte sie dafür nicht. "Nun ich denke das ihr Umstand sie um so einiges Hindert" erwiderte sie mit einem kurzen Schultern zucken. Ihr war es gleich ob sie das als Hinderung an Freiheit ansah oder nicht. Für Valeria war es eine gewisse Hinderung. Sie hob eine Augenbraue wobei ein kurzes schiefes Grinsen auf ihre Lippen trat, was jedoch genauso schnell wieder verschwunden war. Dabei schüttelte sie den Kopf und sah ihr in die Augen. "Doch ganz genau das ist ihre Schuld, einfach aus der Tatsache heraus, das sie geglaubt haben ich wüsste es nicht. Und ihre Schallplatte welche sie hier ablaufen lassen bringt Ihnen nichts und mir auch nicht. Ein nettes kleines Drehbuch. Mir persönlich ist es egal, welches Schauspiel sie hier veranstalten. Ich will nur Informationen" eröffnete Valeria ihr das sie genau wusste was hier gespielt wurde. Doch das lag nicht in ihrem Interesse. Sie war letztlich wie oft erwähnt nur wegen einer Sache hier und nichts weiter. Valeria erkannte darin eine Gewisse Rolle, doch nichts was sie hinderte weiter danach zu Fragen. Sie hatte Zeit, niemand der sie drängte, Infos brauchte oder ähnliches. Sie würde ihren Pride erst dann wieder auf die Nerven gehen, wenn sie etwas in der Hand hatte. Als sie ihren Folgende Worte hörte, nickte sie langsam, um verstand zu haben. Sie ließ sich einen Moment Zeit um zu antworten denn diese Forderungen waren machbar, doch bedürften einiges an Verhandlung mit dem Pride, doch sollten diese Informationen wirklich so gut sein, hatte er wohl auch kaum etwas auszusetzen daran. Sollte er anderer Meinung sein, würde sie dem ganzen Nachhelfen, auch wenn sie nicht dafür bekannt war dankbar zu sein oder dieses auch nach außen Trug. "Nun um die Schlafsituation zu verbessern, werden wir sicherlich etwas Arrangieren können. die Zeit zur freien Verfügung... hmm drei Stunden, wenn du arbeiten musst wirst du sie unterbrechen müssen. Ich mische mich nicht in die Einteilung anderer Häuser ein, ich werde aber sehen was ich machen kann. Das sollte sich ebenfalls einrichten lassen" gab sie ruhig von sich und schrieb es sich kurz und Knapp auf, ehe sie wieder zu ihr hinüber sah. "Dann beweis mir das es diese Kolonie gibt. Erzähle mir wo sie ist, und nach erfolgreicher Bestätigung, wirst auch du deine gestellten Forderungen bekommen" gab sie ebenfalls knapp von sich. Sie hielt sich wie immer bedeckt mit sofortigen Bestätigungen, da sie ebenfalls erst dieses Gesuche stellen musste. Aber bei einer äußerst guten Auslieferung an Plünderbarer Ware, war nichts auszusetzen. Valeria lehnte sich nach den kurzen stichhaltigen Informationen wieder zurück und sah der jungen Frau in die Augen, wo sie auf die Informationen wartete die sie gerade so schön angekündigt hatte.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#6

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

05.11.2023 18:08
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Francescas Augen kniffen sich leicht zusammen, als sie Valerias Antwort hörte. Die Worte kamen viel zu schnell über ihre Lippen: "Und woher sollte ich das wissen?" Doch schon während sie sprach, bereute sie es zutiefst. Ihr Blick zeigte deutlich die Reue in ihren Augen.
Francesca war immer bedacht und vorsichtig in ihren Entscheidungen, ganz im Gegensatz zu Selina, ihrem alter Ego. Selina war direkter und forscher - eine Eigenschaft, die ihr oft geholfen hatte, in dieser Welt zu überleben. Im Laufe der Zeit hatte Francesca mehr und mehr das Steuer an Selina übergeben und handelte danach nach dem Motto: "Was würde Selina tun...?"
In diesem Moment schlüpfte Francesca wieder vollständig in ihre alte Rolle zurück. Nicht nur Mimik und Gestik wurden von Selinas Persönlichkeit eingenommen, sondern auch die Verhandlungen führte nun ausschließlich Selina weiter. Wäre nicht die Apokalypse dazwischengekommen, hätte Francesca vielleicht eine erfolgreiche Karriere vor sich gehabt. Stattdessen musste sie jetzt das Beste aus ihren Möglichkeiten machen.

Die Skrupel von Francesca waren für Selina kein Hindernis – alles wurde mit einem Rutsch vom Tisch gefegt und sofort zur Sache gekommen. Dabei wusste Francesca genau, dass dieses Geschäft seine Zeit brauchen würde; sie musste Vorleistungen erbringen – ob freiwillig oder nicht, spielte keine Rolle.
Selina lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und nippte an ihrem Glas. Ihr Blick ruhte auf Valeria, während sie ihr zuhörte. Sie nickte leicht, hielt dann jedoch inne. Ihr Kopf neigte sich zur Seite und der Zeigefinger ihrer Hand, die das Glas umklammerte, streckte sich nach vorne aus: "Und wer garantiert mir das?", fragte sie herausfordernd und beugte sich etwas nach vorn. Ihre Augen fixierten Valerias Gesicht fest. "Wer versichert mir denn bitte, dass ich wirklich davon profitiere?" fuhr sie fort.
Nachdenklich verzog Selina den Mund und wippte mit dem Kopf hin und her: "Mir ist klar, dass du die Informationen erst verifizieren musst", begann sie leiser werdend und lehnte sich wieder zurück in ihren Stuhl. Dann kam ihre Stimme fast flüsternd: "Aber was habe ich heute davon?"

Stille legte sich wie ein dichter Vorhang über den Raum und ließen die Worte verhallen. Selina konnte förmlich spüren, wie ihre Präsenz wuchs und sie ganz in ihrem Element war. In diesem Moment schien alles um sie herum zu verblassen – das Gefühl der Unsicherheit wich einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein.
Es war fast surreal, dass ausgerechnet jetzt alle Anzeichen ihrer Situation als Gefangene verschwanden. Für diesen kurzen Augenblick vergaß Francesca komplett, dass sie eigentlich nichts zu fordern hatte. Die Rolle des jungen Mädchens vom Rand der Gesellschaft schien für diesen Moment mit ihr zu verschmelzen - eine taffe Verhandlungspartnerin auf gleicher Ebene mit der Frau ihr gegenüber.
Selbstbewusst saß Selina da, während ihr Blick ruhig und gelassen Valeria durchdrang. Sie glaubte ihre Tricks und Taktiken nur allzu gut zu kennen - schließlich hatte sie genug Zeit auf der Straße verbracht, um sich gegenüber Autoritätspersonen behaupten zu können - zumindest wenn es nach dem Drehbuch ging, welchem sie entsprungen war. Alles, was fehlte, waren die Kameras und Mikrofone.

@Valeria Valdez





nach oben springen

#7

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

05.11.2023 18:31
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria grinste innerlich, was man in ihrer Mimik nicht sehen konnte. Ein Angriffspunkt mehr für sie. Valeria wusste das die junge Frau ihr etwas Vorspielte. Und das sah man ganz genau jetzt. Sie blieb gelassen und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie kannte solche Taktiken zu gut, eine Schutzmauer um nicht erkannt zu werden. Aber ehrlich gesagt eine sehr Schwache. "Du siehst wie ich hier empfangen werde. Ich bin keine Fremde. Ich schätze dich nicht als Dumm ein, eher Naiv" sagte sie offen und ehrlich raus. Sie nahm kein Blatt vor den Mund, wieso auch. Das nahm sie nicht einmal vor ihrem Pride, wenn auch wie hier eher unter Verborgenen. Sie regte sich nicht und auch ihre Stimme blieb ruhig und gelassen. Sie nahm es sich nicht zu Herzen, das sie so reagiert hatte. Geschweige denn sah sie einen Grund laut zu werden. Sie sprach bedacht und ihre Worte klar und deutlich aus. Valeria vergas dabei nicht wie ihre Stellung war woher sie kam. Das merkte man ihr an, als sie weiterhin ihren Worten lauschte und sich nicht von ihrem Plan oder gar ihrer Idee abbringen ließ. Sie verstand warum diese Junge frau hier so einen Zweifel hatte. Sie hob eine Augenbraue und musterte sie dabei ganz genau und eindringlich. Sie erkannte eine gewisse Parallele. Was sie für einen Moment stocken ließ, ehe sie sich erhob und ihr Glas leerte. Sie trat hinter die Junge Frau und stützte sich auf der Rückenlehne des Stulz ab. "Ich garantiere es ihnen. Du kannst weiter im Loch verrotten oder auf mein Wort vertrauen" fing sie zu nächst an und stieß sich dann wieder ab und lief etwas in dem Raum herum und sah sich die Mauern dabei genau an. "Nun ich denke du bist Schlau genug auf deine kleine Rolle "Selina" zu hören." Spielte sie diese Karte aus und lehnte sich mit einem Fuß an der Wand und beobachtete sie bei ihrer Regnung. Valeria sprach deutlich aus das sie wusste was sie hier spielte. Oder zumindest das Selina nichts weiter als eine Rolle war. Was sie heute davon hatte war klar rein gar nichts. Sie musste erst mit etwas rausrücken, ehe sie etwas umsetzten konnte. "Nun heute wirst du nichts davon haben. Das war dir aber Klar und du weißt auch sicherlich das ich dir nichts gebe ehe ich keinen Beweis habe. Du kannst es schlimmer haben. Ich bin gut darin Leute in ein Loch zu werfen was schlimmer ist als das hier. Es ist deine Entscheidung die Hand zu nehmen die man dir reicht" gab sie ruhig von sich und blickte dann auf ihre Fingernägel, während sie immer einen Blick auf die junge Dame vor sich hatte. Sie betrachtete ihre Regungen zwar von hinten, aber selbst darin erkannte sie eine Menge. Erst recht, als ihre Selbstsicherheit zurück kam, sie erkannte es sofort, wenn jemand danach schrie, aber letztlich nicht wirklich eine Hatte. Eine Rolle aufrecht zu erhalten, war schwer, wenn man nur seinen Arsch retten wollte und niemand verraten wollte. Eine Schwäche, welche sie gut verstand, aber hier niemanden etwas brachte. "Also wie endet dein Drehbuch. Willst du dich einmal als Held aufführen und ein einziges Leben beschützen, oder als Held wie ein Phönix aus der Asche treten und mehr als eine Person retten." Als würde es in ihrer Hand liegen mehr als eine Person zu retten, aber gut bis jetzt hatte sie immer ihr Wort gehalten und auch sie hatte einige die darauf warteten was sie für Informationen hatte. "Also wie ist dein richtiger Name, denn ganz ehrlich zu einer Selina... passt dein Gesicht nicht" Gestand sie dann schließlich und kehrte zum Tisch zurück wo sie sich auf ihren Stuhl niederließ und ihr direkt in die Augen sah.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#8

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

05.11.2023 21:08
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Francesca hatte sich in ihrem Stuhl zurückgelehnt und strahlte Selbstsicherheit aus. Sie war ganz und gar in ihrer Rolle als Selina aufgegangen, sodass ihr Auftritt vor den TV-Geräten zweifellos beeindruckend gewesen wäre. Doch Valeria schien davon nicht überzeugt zu sein. Gelassen lauschte sie den Worten von Valeria und wurde unweigerlich getroffen - ins Schwarze. Francesca konnte es selbst kaum glauben, aber sie musste zugeben: In diesem Punkt war sie naiv gewesen. Sie hatte angenommen, dass ihre Darstellung für eine derartige Situation ausreichend wäre. Doch Valeria war kein gewöhnlicher Gast oder einer der üblichen Aufseher oder Mitgefangenen. Nein, Valeria wusste genau, was sie tat - und das machte sie gut. Francescas Körperhaltung verriet eine unterschwellige Unsicherheit, die nun langsam ans Licht kam. Die Gewissheit darüber traf sie wie ein Schlag ins Gesicht – trotz ihres Talents als Schauspielerin gab es Grenzen dessen, was ihre Rolle bewältigen konnte. Valerias Präsenz ließ keinen Zweifel daran aufkommen: Hier stand jemand mit Erfahrung und Wissen über die Hintergründe dieser Situation. Jedes Wort von ihr zeugte von einem tiefgreifenden Verständnis für das Spiel zwischen Machtstrukturen und menschlichen Abgründen.

Während Francesca noch versuchte herauszufinden, wie viel mehr hinter Valerias Fassade steckte, spürte sie eine Mischung aus Bewunderung und Furcht. Valeria war eine Gegnerin auf einem ganz anderen Level - jemand, der genau wusste, wie er seine Karten spielen musste. Die Stille im Raum wurde fast greifbar. Francesca konnte förmlich den Druck spüren, unter dem sie stand. Doch anstatt zu resignieren oder sich von ihrer Unsicherheit übermannen zu lassen, fand sie einen inneren Antrieb – die Herausforderung anzunehmen und ihre Rolle als Selina noch intensiver auszuleben. Sie nahm all ihren Mut zusammen und fixierte Valerias Blick mit aller Entschlossenheit, die sie aufbringen konnte. In diesem Moment beschloss Francesca nicht nur die naive Vorstellung hinter sich zu lassen, sondern auch ihre eigenen Grenzen herauszufordern. Denn wenn es jemand gab, der ihr zeigen könnte, was wahre Schauspielkunst bedeutete – dann war es Selina. Und so begann ein Duell zwischen den zwei Frauen: einerseits Selina in ihrem Überlebenskampf gefangen im Spiel des Gefängnisses und andererseits Valeria als unerbittliche Wächterin dieses Spiels. Eine Kraftprobe voller Spannung entfaltete sich vor den Augen des imaginären Publikums - ein Kampf um Dominanz und Kontrolle in dieser düsteren Welt der Illusion.

Valeria musterte sie mit durchdringendem Blick. Während Francesca längst nervös geworden wäre, war es Selina, die das Bild der Rolle aufrecht hielt. In ihrem Kopf schwirrten Gedanken wie: "Was würde Selina tun? Sie würde cool bleiben und sich nicht verrückt machen lassen. Sie wäre stark und taff..." Die Grenzen zwischen Francesca und Selina verschmolzen immer mehr. Doch plötzlich stand Valeria auf und leerte ihr Glas - eine Handlung, die Francesca aus dem Gleichgewicht brachte. Noch verstärkt wurde ihre Unsicherheit, als Valeria zu ihr kam und sich hinter sie stellte, sich dabei an der Stuhllehne abstützte. Der Herzschlag von Francesca beschleunigte sich spürbar, während Selina regungslos sitzen blieb. Dennoch konnte sie dieses ungute Gefühl nicht ignorieren.
Langsam bewegte sich Valeria hinter ihr im Raum umher – ein Akt des Unbehagens für Francesca; gleichzeitig versuchte Selina verzweifelt ihre Fassade aufrechtzuerhalten. Aus den Augenwinkeln heraus versuchte sie zu ergründen, was genau Valeria vorhatte oder ob vielleicht sogar Gewalt drohte? Diese Ungewissheit ließ Francesca zunehmend unruhiger werden - diese innere Unruhe erschwerte es wiederum Selina noch mehr, die Kontrolle zu behalten. Mit ruhiger Stimme durchdrangen Valerias Worte den Raum und hallten in Francescas Ohren wider. Die Klangwellen schienen sich wie eine endlose Symphonie im Kopf der jungen Frau zu überschlagen, während sie versuchte, die Absicht hinter diesen Worten zu ergründen. Hatte Valeria bewusst diese Formulierung gewählt oder war es nur ein Zufall? Fragen schwirrten wild durcheinander in Francescas Gedanken, wie eine Achterbahn in einem todesmutigen Looping. Die Unruhe nahm zusehends Besitz von ihr und Selina spürte, dass ihre Macht über die Situation langsam schwand. Ein leichtes Neigen ihres Kopfes zur Seite verlieh Francesca für einen Moment die Oberhand und ließ Selina das Ruder aus den Händen gleiten. In diesem Augenblick schloss sie ihre Augen fest und atmete lautlos ein, um sich zu konzentrieren.
Leise flüsterte Selina: "Nordöstlich von Norfolk." Sie verzichtete darauf, auf weitere Verhandlungen einzugehen und fuhr fort: "Östlich der Landzunge befindet sich eine Insel mit einem Leuchtturm – Cape irgendetwas..." Sie kämpfte darum, das alte Schild vor ihrem inneren Auge wieder zum Leben zu erwecken.
Für einen kurzen Moment kehrte Stille ein, bevor Valerias ruhige Stimme erneut hinter ihr erklang. Ihre Augen zogen sich dabei zusammen und erneut regte sich leicht ihr Kopf. Sie dachte über Valerias Worte nach und versuchte, ihre Atmung zu kontrollieren. Francesca spürte die Erschöpfung in ihren Knochen, doch Selina sprang erneut für sie ein: "Es gibt weder ein Drehbuch noch bin ich eine Heldin. Ich versuche nur zu Überleben", entgegnete Selina ruhig und drehte sich langsam auf ihrem Stuhl um.
“Keine Ahnung auf was sie hinaus wollen Lady.” Entgegnete sie weiter und folgte ihr mit den Augen, als Valeria zurück zu ihrem Platz ging und sich setzte. Die Atmosphäre zwischen den beiden Frauen wirkte geladen – wie zwei Gewitterwolken kurz vor dem Ausbruch einer gewaltigen Entladung. Mit ihrer kraftvollen Ruhe setzte Valeria sich wieder an ihren Platz zurück. Selinas Blick suchte Valerias Augen und verharrte dort.
"Mein Name ist Selina Keen." Dabei hielt sie standhaft den Blickkontakt, während Francesca sich nun vollständig aus der Situation zurückzog. “Ich habe ihnen alles gesagt was sie wissen wollten.”

@Valeria Valdez





nach oben springen

#9

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

05.11.2023 21:55
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria wusste das sie ins Schwarze getroffen hatte. Allein das miss Keen nun doch anfing zu sprechen und alles schnell über die Bühne bringen wollte zeigte ihr das. Jemand der Selbstsicher war, und einen gewissen Verstand von Selbstsicherheit hatte, würde nicht so schnell einknicken. Ein Punkt für sie. Zu dem kam ihr die junge Frau bekannt vor, doch sie war sich noch nicht sicher woher. Doch es war wohl auch besser es noch nicht zu wissen, denn wer wusste schon wie Vincenzo darauf reagieren würde, wenn Valeria wusste das seine Schwester lebte. Sie wollte auch nicht wissen wie es für sie wäre, wenn er wusste das ihr Bruder bei ihr war. Angriffsfläche beider Seiten. Etwas was beide nicht mochten, den Gedanken jedoch schob sie weiter nach hinten was man ihr jedoch keineswegs anmerkte. Das Pokerface konnte sie sehr gut nachahmen. Dabei lauschte sie weiter den Worten der Jungen Frau. Man konnte ihr ansehen wie in ihrem Kopf ein Film abgespielt wurde. Sie hob eine Augenbraue und blieb gelassen, während sie der jungen Frau ihre Rolle erst einmal ließ. doch auch das fand sie noch raus. Doch zunächst war erst einmal wichtig der Standort. Und erneut kam eine Welle dieser Selbstsicherheit, welche die Junge Miss Keen dort bekommen hatte. Wieder spürte man es und Valeria kannte es zu gut. Allein die Tatsache das es genug solcher Menschen gab, die ihrem Anwalt so viel erzählten aber im Grund doch Schuldig waren. Sie schüttelte leicht den Kopf und sah ihr weiter in die Augen, jetzt wo sie saß konnte sie dieses Funkeln in ihren Augen direkt erkennen. "Nun Miss Keen. Auch ich habe ein leben vor dem ganzen Hier gehabt. Finden sie es nicht zu offensichtlich die Rolle zu nutzen, welche sie gespielt haben?" sie kannte den Namen. Aber den richtigen kannte sie nicht. Der war ihr entfallen. Sie ließ sich nicht übers Ohr legen und schon gar nicht von jemanden der ihr Informationen lieferte. Sie schrieb sich das auf, was sie gesagt hatte. In Spanisch und für sie leserlich. Sie überschlug ihr Bein und lauschte den Worten. "Nordöstlich, okay. Cape noch etwas? Nun das wird sich in er Fahrung bringen. du versuchst zu Lügen und mit einer Lüge zu überleben. Traurig aber Wahr, und so leicht zu durchschauen" gab sie Knapp von sich wobei die Arroganz deutlich zum Vorschein kam. Dabei klappe sie den Notizblock zu und steckte diesen dann zur Seite. Dabei musste sie kurz auflachen, als sie meinte das sie kein Held sein wollte. "Nun auf was ich Hinaus will habe ich jetzt bekommen. Jetzt ist es nur noch ein Spiel, welches amüsant ist. Also Keen ist nicht dein Name und Selina auch nicht. Willst du mich weiter belügen und diejenige die dir etwas Komfort bringen kann die Wahrheit sagen. schließlich kannst du dir gerne hier für das Haus Lust diese Rolle aufbewahren. Einige stehen darauf, doch jemand der etwas davon versteht so wie ich sieht es. Und ich hasse Lügen." Meinte sie dann ruhig mit einer Todesruhe, welche sie weiterhin ausstrahlte. Valeria war jemand der bei solchen Sachen genau in ihrem Element war. Allein weil es das hier kaum gab, so war es angenehmer dieses auch mal wieder auszuspielen, durch ihr Studium, vermisste sie dieses. Sie wechselte ihre Position auf dem Stuhl und trank ihr Glas dann aus und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie hatte die kleine Schon soweit das sie unsicher in ihrer Rolle war. Valeria wollte noch mehr raus kitzeln, einfach, weil ihr danach war. Sie hatte eh schon recht, hatte das bekommen was sie wollte und wollte noch mehr. Es war ein kleines Spiel was sie im hause Stolz nur mit einem Spielen konnte, doch nicht immer war es passend. Weswegen sie nun einen Ersatz gefunden hatte, seine Schwester unwissend natürlich. Aber es machte schon Spaß mehr raus zu finden, einfach aus der Tatsache, weil Valeria die Neugier gepackt hatte, gepackt von dieser welche man ihr nicht ansah, wartete sie geduldig darauf bis ihre Rolle zerbrach. Keine Mauer war unüberwindbar. Raus kommen würde sie nur wenn Valeria alles kannte.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#10

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

06.11.2023 11:14
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Valeria nahm erneut vor Francesca Platz. Doch diese kleine Bewegung war so viel mehr als das. Es war eine Demonstration ihrer Kontrolle, die sie mit scheinbar beiläufigen und unbewussten Gesten zum Ausdruck brachte. Jeder Blick, jede Mimik und jede Bewegung schienen gezielt darauf abgestimmt zu sein, um Francesca aus der Reserve zu locken.

Und wieder einmal war da diese Anspielung, die in Francescas Augen wie ein Donnerschlag widerhallte. Eine Erinnerung an ihre vergangene Rolle als Selina Keen. Eine Rolle, in der sie Zuflucht suchte, um all das hier zu überstehen. Selina bot Schutz vor emotionalen Verletzungen und half ihr sogar bei der Verarbeitung physischer Wunden. Schweigend saß Francesca da und Valerias Worte hallten wie ein dumpfes Echo in ihrem Kopf wider.
Mit regloser Miene beobachtete sie, wie Valeria den Stift über das Papier vor sich führte. Was genau sie niederschrieb, konnte Francesca nicht erkennen, auch wenn sie Spanisch verstand. Stammte ihre Muttersprache doch aus derselben Sprachfamilie. Ihr Herz begann wild zu pochen und drängte sich in den Vordergrund ihrer Wahrnehmung. Nur Selina schien in dieser Situation weiterhin Ruhe auszustrahlen.
Was trieb Valeria an? Warum spielte sie dieses Spiel mit so viel Hingabe? Und welche Geheimnisse verbarg sie hinter ihrer eleganten Fassade? Diese Fragen wirbelten durch Francescas Gedanken wie ein Orkan.

Doch trotz all dieser Unsicherheiten spürte Francesca, Selinas Ruhe in sich aufsteigen. Ein Gefühl, das ihr half, selbst ruhig zu bleiben und die eigene Kontrolle zu bewahren. In diesem Moment war sie Selina Keen.
Valeria mochte die Oberhand haben, aber Selina würde nicht aufgeben. In ihrem Innersten wusste sie, dass sie mehr war als nur eine Rolle. Sie war lebendig und bereit, das Spiel des Lebens nach ihren eigenen Regeln zu spielen.
"Ich lüge nicht", verkündete Selina mit Nachdruck und beugte sich entschlossen über den Tisch. Ihre smaragdgrünen Augen bohrten sich durch ihre wilden braunen Locken hindurch direkt in Valerias Blick. "Aber selbst wenn, was ist heute schon ein Name? Was geht es dich an, wie ich mich nenne?" Selinas Stimme klang herausfordernd, ein Hauch von Trotz schwang darin mit. "Ich habe dir die Informationen gegeben, nach denen du verlangt hast. Sollte das nicht genügen?"

Francesca spürte, wie Valeria ihr Spiel durchschaut hatte. Doch sie hielt unbeirrt an ihrer Rolle fest, an ihrem alter Ego. Es war ihr Schutzschild, ein Fantasiegebilde, das immer mehr zu einem Teil von ihr wurde und dessen Grenzen sich verwischten. Denn jeder spielte eine Rolle in dieser neuen Welt. Niemand war mehr so wie vor dem Untergang der Welt. Da gab es vielleicht den ehemaligen Schuhverkäufer, der einst ein ruhiges Familienleben führte und nun plündernd durch die Welt zog. Sie mordeten und vergewaltigten, stahlen und raubten. Ein Menschenleben schien nichts mehr wert zu sein, Gewalt war allgegenwärtig. Wer passte sich also nicht an diese Neue Welt an? Wer blieb unberührt von all dem Chaos? Francesca sicherlich nicht. Und wie konnte man anders handeln? Wie konnte man sich dem Sog der Dunkelheit entziehen? Die Frage brannte in Francescas Innerem wie flammende Kohlen. Sie wusste keine Antwort, aber sie wusste auch, dass sie nicht aufgeben durfte. So hielt sie weiterhin an ihrem Spiel fest, mit jedem Atemzug fühlte sie Selina. Ihre Maske verschmolz mit ihrer Haut, wurde eins mit ihrer Seele.

Francesca lehnte sich erneut zurück und schloss für einen kostbaren Moment die Augen. "Ich habe immer getan, was man hier von mir verlangt hat", flüsterte sie sanft, "ich habe es getan." Doch dann öffnete Selina wieder entschlossen ihre Augen und ließ ihren Blick auf Valeria ruhen. Plötzlich erhob sie sich von ihrem Platz. Ihr Blick durchdrang Valeria erneut und schließlich beschloss Selina, dass es an der Zeit war, die Kontrolle zurückzugewinnen und die Situation zu beenden. Sie trat vor und fragte mit einer selbstbewussten Stimme: "Darf ich Ihnen noch etwas bringen? Soll ich einen der männlichen Tänzer für Sie herbeirufen?"

@Valeria Valdez





nach oben springen

#11

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

07.11.2023 09:02
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schon gar nicht von jemanden der ihr Vorspielte jemand zu sein der sie nicht war. Für Valeria deutete diese Fassade daraufhin das dahinter jemand war, der unsicherer war dennje. Sie hob eine Augenbraue, als die Frau meinte ihr sagen zu müssen, unterbewusst, das dieses Gespräch zu Ende war. Aber wie in der Schule beendete Valeria das ganze hier und sie war noch lange nicht fertig. Das war schließlich erst der Anfang. Sie blieb in der genau gleichen Position sitzen, als die Junge Frau meinte sich hinter sie zu stellen, eine eher gefährliche Situation für Francesca, das mochte sie so gar nicht. Sie schüttelte lächelnd den Kopf und drückte binnen weniger Sekunden ihr Gesicht auf die Tischplatte vor sich. Wobei man ihr keiner Anstrengung ansah und schon gar nicht das sie ausfallend wurde, nur machte sie in dem Moment ihren Standpunkt klar. "Ich bin kein Freund davon, wenn jemand versuch etwas zu beenden was gerade erst angefangen hat. Und zudem bin ich noch weniger ein Freund, wenn man sich hinter mich stellt und so tut, als würde man Macht haben, die man nicht hat" gab sie ruhig zu verstehen, ihr Griff blieb locker, sie hielt nichts davon jemanden zu verletzten ohne Grund, doch war dies deutlich etwas, was Valeria aus der Zeit mitgenommen hatte. In einer anderen Umgebung als in ihrem Haus, mochte sie es gar nicht, wenn jemand so etwas tat. Es war keine Schwäche oder Angst, viel mehr war es die Tatsache das sie immer alles im Blick hatte und niemand ihr im Rücken stehen sollte, denn man wusste nie ob es ein Beißer war. Da war sie vorsichtig genug geworden. Nachdem sie ihren Standpunkt klar gemacht hatte, stieß sie ebenso Mühelos die kleine von sich und deutet dabei auf den Stuhl. "Ich beende diese Stunde... wenn es dir einfacher fällt die Schulregeln noch einmal aufleben zu lassen, ist jetzt deine Chance" gab sie ebenso ruhig wie zuvor von sich. Sie schenkte sich in ihr Leeres Glas etwas Wasser, welches sie zuvor bekommen hatte und trank einen Schluck daraus. "Also nicht Selina Keen, deine Rolle spielst du nun wirklich nicht perfekt. Ich frage mich wie die Leute das hier nicht mitbekommen können, aber nun gut das wird der Pride dann sicherlich noch von mir als Bericht als Randnotiz mit auf den weg bekommen. Dann sollen sie dich gerne ausquetschen und die sind nicht so nett wie ich. Denn seien wir mal ehrlich, im Grunde interessieren uns Sklaven nicht, aber Sklaven die Lügen können auch Spitzel sein, und wenn wir einen möglichen Spitzel haben, nun ja könnte man ja meinen das wir schon wissen sollten wie dieser heißt. Gab sie unmissverständlich zu verstehen. Auch wenn Spitzel als Sklaven hier nie wieder raus kommen würde. Dabei lag ihr Blick ruhig auf Francesca. "Nun du kannst jetzt weiter so tun, als wüsstest du von nichts. Mich weiter als Dumm hinstellen, oder du sagst mir einfach die Wahrheit und villt. kann ich noch mehr für dich tun als eh schon. eröffnete sie ihr den Ausweg aus allem hier. Sie schob ihren Zettel, welchen sie sich gemacht hatte in die Hosentasche, doch um ihre Fragen ob sie nicht noch jemanden holen sollte nicht offen stehen zu lassen, hob sie kurz einen Finger. "Erstens reichen Informationen nie einfach nur so aus, nein. Und zweitens, stehe ich nicht so auf das Hause Lust und deren Geschmack an Menschen. Daher verzichte ich auf einen der jungen Männer hier, sie haben nicht genug Stil. Gab Valeria ihr dann als Antwort und lehnte sich entspannt zurück in den Stuhl. Eine Information war nie gut genug, wenn Valeria erst einmal Blutgeleckt hatte, bröselte sie die ganze Geschichte auseinander, wenn es sein musste. Und darin war sie gut, darin bestand ihr Studium nichts weiter als lernen wie man einen Menschen laß, einige Gesetzte auswendig lernen und gewinnen. Nichts untypisches für Valeria, schließlich war sie jemand der es mehr als einmal bewiesen hatte. Auch wenn Vincenzo weniger begeistert gewesen war, doch das stand auf einem anderen Blatt.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#12

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

07.11.2023 12:05
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Selina erhob sich und platzierte sich seitlich, jedoch leicht, an Valerias Rücken. Ihre Hand ruhte locker auf der Lehne des Stuhls. Ohne darüber nachzudenken, wie es auf die dunkelhaarige Frau wirken könnte. Doch schon im nächsten Moment spürte sie ihren eisernen Griff und wurde augenblicklich von Valeria mit Wucht auf die Tischplatte gedrückt. Ihre Muskeln waren angespannt, während ihre wilden Locken ihr ins Gesicht fielen. Zunächst versuchte sie noch einen gewissen Gegendruck auszuüben, gab dann aber resigniert auf und beendete den Widerstand.
Vielleicht hätte sie sich dank Yoshiros Schule sogar befreien können, aber was wäre dann geschehen? Sie war nicht Yoshiro und würde niemals aus dieser Situation entkommen können. Es war nicht die Zeit zu kämpfen und so hielt Francesca diese Seite von sich noch verborgen.
Francesca atmete schwer aus, sodass ihre Locken vor ihrem Mund tanzten. Langsam ließ der Druck nach und der Griff wurde sanfter, nur um im nächsten Augenblick von Valeria erneut weggestoßen zu werden. Selina bremste den Schwung ihres Stolpern ab. Ihre grünen Augen funkelten wild unter ihrer Lockenmähne hervor und bohrten sich in Valerias Blick. Mit einem Schnauben presste sie die Lippen fest aufeinander, als sie die weiteren Worte der Dunkelhaarigen vernahm, während diese unmissverständlich auf Francescas Stuhl deutete.

Sie erkannte nun endlich, dass es keinen Sinn ergab, sich weiterhin zu widersetzen. Langsam, aber mit einem Blick voller Wut, ließ sie sich wieder auf ihren Platz sinken. Obwohl Valerias Stimme ruhig klang, hatte sie etwas Bedrohliches an sich. Sie hatte ihren Standpunkt noch einmal deutlich gemacht und Francesca klargemacht, wer hier das Sagen hatte. Francesca atmete tief und schwer ein paar Mal ein, bevor sie ihren Rhythmus wiederfand. Die Worte der Dunkelhaarigen trafen ins Schwarze und lösten in Francesca eine gewisse Unruhe aus.
"Ich bin kein Spitzel", zischte Selina zurück. Sie konnte sich lebhaft vorstellen, was mit Spitzeln oder Spionen passierte. Allein die Vorstellung, als solche dargestellt zu werden, bereitete ihr mehr als nur ein mulmiges Gefühl. Und dann noch diese Randnotiz über den 'Pride'. Sie kannte diese Person nicht und hatte auch keine Ahnung von ihrer Identität. Aber sie wusste genau um welche Position es ging.
"Ich spioniere verdammt nochmal nicht!", wiederholte sie mit Nachdruck. Die Art und Weise, wie die Dunkelhaarige den Zettel zusammenfaltete und in ihrer Tasche verschwinden ließ, wirkte wie eine offene Drohung. Selbst ihre erneute Zurücklehnen hatte etwas Bedrohliches und Tragendes an sich. Die Gedanken in Francescas Kopf überschlugen sich förmlich. Verzweifelt suchte sie nach einem Ausweg, um nicht als Spionin abgestempelt zu werden und gleichzeitig ihre Fassade aufrechtzuerhalten. Doch unter dem emotionalen Druck fiel es ihr überraschend leicht, Selina das Ruder zu überlassen. Selina hingegen hatte Schwierigkeiten, in dieser Situation zu improvisieren. Sie war noch nie zuvor in einer derartigen Lage gewesen. Bisher hatte sie nur oberflächlich existiert, was ausreichte, um das alltägliche Leben in dieser Hölle zu überstehen. Aber ein solches Verhör war ihr bislang erspart geblieben.

"Kennen sie Selina Keen wirklich?", hauchte Francesca leise, “Denn wenn sie das wüssten, dann wüssten sie auch, dass ICH Selina Keen bin. Ja, ich bin es! Und ich bin gewiss keine Spionin, auch wenn ich früher einen anderen Namen hatte. Aber das waren andere Zeiten. Bessere Zeiten. Zeiten vor dem ganzen Wahnsinn hier.” Francesca war ihrem Blick mittlerweile ausgewichen und starrte auf die Tisch Platte. "Ich hieß einst Francesca, doch ihr Tod liegt bereits Jahre zurück", flüsterte sie leise und versunken in ihre Gedanken. "Sie existiert nicht mehr. Bitte glauben Sie mir, wenn ich sage, dass ich keine Spionin bin. Ich bin hier nicht aus eigenem Willen und wenn man es mir gestatten würde, würde ich gehen und niemals wiederkehren." Francesca hob erneut ihren Blick auf die Frau vor sich. Doch diese schien von ihrer Enthüllung keineswegs überrascht zu sein.

@Valeria Valdez





nach oben springen

#13

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

08.11.2023 09:41
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria fing zufrieden an zu lächeln und lehnte sich in den Stuhl zurück und nickte dann etwas auf ihre Worte. So schwer war das doch gar nicht. Sie wusste eben was bei solchen Menschen half und meistens war es die reine Drohung das der Pride es erfahren würde. Obwohl sie ja selbst wohl weniger mit ihm Sprach, aber es gab eben auch wichtige Dinge die sie mit diesen zu besprechen hätte. Doch nun war das keine Option mehr, sie hielt sich an das Wort was sie ausgesprochen hatte. Weniger aus Anstand viel mehr aus Erziehung, das hatte man ihr schließlich so beigebracht. Valeria verschränkte die Arme vor der Brust und sah die junge Frau an, welche sich wie sie es ihr gesagt hatte gesetzt hatte. Sie nickte etwas und musterte sie ganz genau. Dieser Name passte schon besser zu ihr, denn Selina Keen war sie eindeutig nicht, dafür knickte sie zu schnell ein, war einfach aus der Konzentration zu bringen und auch so sah man es ihr genau an. Sie schmunzelte etwas und nickte erneut leicht. "Nun das sagen ja alle Spitzel, wenn sie gut ausgebildet worden sind. Daher sollte man dem Worten niemals trauen sie Sklaven ausspucken." Gab sie ruhig zu verstehen, aber wenn sie es sagte traute sie darauf, sie würde als Spitzel einfach zusammenbrechen, diese Methode der Verhörmethode war die sanfte. Es gab schlimmere welche sie selbst schon beobachtet hatte, auch im Hause Stolz auch, wenn das eher Folter Methoden waren, aber wer nicht hören wollte musste eben fühlen. Sie hob eine Augenbraue und sah sie genauso Neutral ab wie zuvor. Valeria hatte nun das zu hören bekommen was sie wollte, ihren richtigen Namen, der Nachname war zunächst nicht wichtig, doch wenn sie den wüsste, würde es eine Überraschung sein und wieder ein teil von dem wusste, was sie nicht wissen sollte. Sie sollte dafür jedes Mal einen Doller bekommen auch wenn das hier keine Bedeutung mehr hatte. Oder noch vorsichtiger sein, ehe ihr Geheimnis ans Licht kam, doch davon war jeder noch weit entfernt. Zu mal sah man es ihr ja nicht einmal an, was es einfacher machte. Sie betrachtete die Junge Frau vor sich und schnalzte etwas mimt der Zunge, ehe sie kurz darüber nachdachte was sie sagte. "Irgendeine Rolle auf einer Serie wenn mich nicht alles Täuscht. Sie waren sie höchstwahrscheinlich in der Rolle oder haben sich darin verguckt, wer weiß das schon, jeder hat da so seine Gelüste." Erwiderte sie mit einem Schulter zucken, ehe sie kurz darüber nach dachte. Valeria war noch nie wirklich Fan von Film und Fernsehen gewesen, allein aus der Tatsache heraus, das sie besseres zu tun hatte in ihrem Leben. Die Karriereleiter hoch und höher. Nun ja eigentlich hatte sie das ja schon erreicht, mehrfach. Sie sah ohne ein zucken ihrer Mundwinkel, obwohl der Gedanke äußerst amüsant war, weiter auf die nun immer mehr zusammengefallene junge Frau. Ihre Stimme war ruhig und schien noch unsicherer zu sein als ohnehin schon. "Nun Francesca damit kann man doch viel besser arbeiten findest du nicht. Ich stehe nicht sonderlich auf falsche Tatsachen und Lügen. Wenn du es hier anwendest ist das deine Sache, da müssen sich andere drum kümmern nicht ich. Ehrlichkeit währt am längsten. Oder besser gesagt Lügen haben sehr kurze Beine. Deine Rolle kannst du gerne hier anwenden bei dem was du hier machst. Doch nicht vor mir" gab sie ihr Klar zu verstehen. Valeria war mir Ehrlichkeit und Verantwortung aufgewachsen, so etwas wie Ehre gab es hier nicht mehr so wie man es von damals kannte. Ehrlichkeit war etwas, worauf sie sehr achtete, weswegen solche Lügen schnell aufgedeckt waren. "Nun das du nicht aus freien Willen hier bist weiß ich. Keiner der Sklaven ist das, auch Spione lassen sich gerne freiwillig einfangen. Doch seien wir ehrlich wenn du einer wärst, würdest du keine Minuten dem Druck standhalten die diejenigen ausüben die dir alles aus deiner Jämmerlichen Geschichte der "Selina Keen" alles rausquetschen. Bist du letztlich alles ausplauderst. Selbst wie man dich als Baby genannt hatte. Also ja bin ich mir sicher das du keine Bist, doch nie zu Hundertprozentig. Vertraue niemanden zu Hundert Prozent." Gab sie ruhig von sich und schrieb es sich auf, schließlich kam dies in den Bericht für Vincenzo mit rein. Wenn sie schon was raus bekam dann würde er es Wissen. Wenn er es sich genau durchlas, aber das war meistens nur bei den wichtigen Dingen er Fall. Ob sie das hier als wichtig empfand war nicht ihre Aufgabe. Sie studierte nur, gab ihren Bericht ab und verschwand wieder. "Und wieso hat man sich an das Haus Lust verkauft? Warst du zu langweilig? Zu unsicher oder woran lag es das du hier gelandet bist. Dem Bericht zur Folge, deiner Ankunft, wurdest du uns übergeben. Menschenhändler sind wirklich schlimme Finger. Warum ausgeschieden? Was glaubst du Francesca?" Frage sie nun ruhig, denn einfach so hier zu landen war schon eine Sache, die andere war es wenn man verkauft wurde. Ein reges Geschäft und wenn man Sklaven brauchte war das ideal. Es forderte nur einige Ressourcen, die man teils abgeben konnte, weswegen sie gespannt auf ihre Aussage war.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#14

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

09.11.2023 10:09
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Valeria schien nicht im Geringsten überrascht, als sie die Informationen erhielt, die ihr Einblick in Francescas wahres Ich gewährten. Francesca war einst ein unschuldiges Kind gewesen, als die Welt in ihren Grundfesten erschüttert wurde und in einer behüteten Familie aufgewachsen. Eine vielversprechende Karriere als Tänzerin und Schauspielerin lag vor ihr, doch niemals zuvor hatte sie sich in einer solch verhängnisvollen Situation befunden. Wieso sollte sie auch? Aufgrund ihrer Fähigkeit, ihre Rolle glaubhaft darzustellen, wurde diese bisher noch nie kritisch hinterfragt. Bisher gab es dazu auch nie einen Grund. Doch nun befand sie sich in einer Situation, in der sie unter Druck gesetzt wurde und darauf nicht vorbereitet war. Francesca war keine ausgebildete Spionin, hatte nie beim Militär oder einer ähnlichen Organisation gedient. Sie war eine einfache junge Frau, die verzweifelt ums Überleben kämpfte. Ihre Talente im Tanz und Schauspiel waren bisher ihre einzige Waffe, doch im Vergleich zu den kampferprobten Fähigkeiten und mentalen Stärken anderer schienen sie wirkungslos zu sein.

Mit einer gepressten Stimme bekräftigte sie erneut: "Aber ich bin keine Spionin!" Dabei fixierte sie die unbekannte Dunkelhaarige vor sich. "ICH war... ich bin Selina Keen", fügte sie leise, aber mit voller Überzeugung hinzu. Es lag einst in ihrer Verantwortung, der Figur Selina ein Gesicht und eine Stimme zu geben - vor der Kamera zum Leben zu erwecken. Doch nun begann diese Rolle mehr und mehr von ihr Besitz zu ergreifen.
Valeria schien davon jedoch unbeeindruckt zu sein. Völlig gelassen saß sie in ihrem Stuhl und betrachtete Francesca mit einem ruhigen Gesichtsausdruck. Doch als die Dunkelhaarige ihre nächsten Worte sprach, verzog Francesca angewidert das Gesicht und lachte kurz und bitter auf. "Sie sprechen von Moralvorstellungen, als wäre hier nie etwas geschehen. Ich bin hier nicht diejenige, die lügt", murmelte sie resigniert vor sich hin.

Francesca kratzte leicht mit ihren Fingernägeln über den Tisch. Sie hatte den Blick von Valeria abgewandt und blickte auf ihre Hände. Immer mehr wuchs in ihr die Überzeugung, dass Selina der Schlüssel zum Überleben war. Selina wäre wahrscheinlich nie in dieser Situation gelandet. Sie hätte Barty nie vertraut, oder überhaupt jemand anderem. Francesca hob langsam ihren Kopf und sah Valeria erneut an. “Ich weiß es nicht”, entgegnete sie leise. “Ich hätte nicht gedacht, dass Barty so etwas tun würde. Und doch hat er es getan.” Sie schüttelte den Kopf und zuckte leicht mit der Schulter. “Vielleicht wegen Drogen, vielleicht wegen Alkohol… ich kann es nicht sagen.” Antwortete sie ehrlich. Sie selbst hatte sich diese Frage auch schon tausend Mal gestellt und war nie zu einer zufriedenstellenden Antwort gekommen. Jedoch würde sie ihn fragen, sollte sie ihn jemals wiedersehen und gleich danach würde sie ihm die Augen auskratzen. Das verriet in dem Moment ihr Blick.
“Darf ich sie etwas fragen? Warum tun sie das?”

@Valeria Valdez





nach oben springen

#15

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

09.11.2023 10:47
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria war nicht überrascht gewesen, als sie ihren richtigen Namen erfahren hatte, denn das war für sie selbst zu offensichtlich. Dieses Hin und her zwischen ruhig und kraftvoll, klein und groß. Sie war jemand der so etwas nun einmal erkannte. Jeder Verbrecher den sie auf den Tisch hatte, jeden Fall im Studium, jeder zeigte genau das auf. Dafür brauchte man nur im Gericht stehen ohne eine Militärische Ausbildung gehabt zu haben. Valerias Augen lagen auf der jungen Frau, während sie ihren Worten lauschte. Es gab wenig was sie selbst noch überraschte in der Welt, als sie hörte das dieser Barty sie einfach verkauft hatte. Meistens lag es einfach wirklich nur an dem was er zu handeln bekommen hatte. Mit wenig Nachdruck sagte sie noch einmal das sie keine Spionin war, das war etwas was sie bereits abgehackt hatte. Doch diese Selina Keen Geschichte schien ja ihr Anker zu sein, welcher gerade die Kette verloren hatte und vollkommen ohne Halt in die Tiefen des Meeres stürzte. Sie hob eine Augenbraue und schüttelte leicht ihren Kopf. Doch dazu würde sie noch kommen, als sie fragte warum sie das tat lag wohl auf der Hand. In ihr keimte schon lange der Gedanke die anderen Kolonie nach dem Streben von Luzifer zu Kontrollieren oder zu mindestens Angst zu verursachen, genauso wie vor Jahren als es noch besser um sie stand. "Nun das sie keine Spionin sind ist mir bewusst. Sie waren Keen, zumindest die Rolle, welche sie Gespielt haben Francesca. Das war aber vor dem ganzen Mist hier, sie sollten aufhören daran festzuhalten, wie an einem Bettlaken, und hoffen das dies hier nur ein schlechter Albtraum ist." Meinte sie dann ganz offen raus ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sie hasste es etwas zu verschönen, wenn die Tatsachen doch ganz klar auf der Hand lagen. Sie schüttelte kurz den Kopf und sah ihr dabei in die Augen. "Wer lügt denn hier und meint eine Rolle zu Präsentieren, weil er Schauspieler war? Also ich bin es nicht. Hier gibt es genug Moral um zu verstehen das sie vor dem was da draußen ist sicher sind. Wenn sie nur ein Bisschen mehr Verstand hätten als ihre Rolle, würden sie das auch erkennen. Was hier drin passiert haben sie in der Hand. Wie man sie behandelt haben sie in der Hand und niemand anderes. Sie lügen sie etwas vor, weil sie ihr altes Leben vergessen wollen. Kann ich verstehen, aber dann in eine Rolle zu schlüpfen um was? Ihr altes Leben an sich zu binden wie eine Last mit sich herum zu schleppen? Oder einfach nur weil Keen stärker ist als sie Francesca?" Fragte sie dann ruhig und sah ihr dabei weiter in die Augen. Von lügen brauchte man nicht sprechen, Geheimnisse waren an der Tagesordnung, aber das jemand Log hatte sie hier noch nicht mitbekommen. Doch was wusste sie vom Hause Lust, nur das es hier für einige wie im Schlaraffenland zuging. Intrigen sicherlich gab es diese, aber Lügen? Das würde wohl weniger geduldet, zumindest im hause Stolz, doch das war eine andere Geschichte. "Nun und was sagt uns das? Das sie keinerlei Menschenkenntnisse besitzen. Menschen tun so etwas um ihren eigenen Arsch zu retten, das war schon immer so und wird auch immer so sein." Gab sie ihr ruhig zu verstehen, denn etwas anderes hatte sie von Menschen noch nie erwartet die keinen Anstand oder keine Erziehung genossen hatten. Geschweige wusste diese Menschen nicht was Ehre war. Aber die war bei den meisten verloren gegangen. "Schätzungsweise würde ich sagen wegen beidem." Bestätigte sie ihre Aussage und kam nun zu ihrer Frage, welche sie nicht zu überlegen brauchte. "Ganz einfach, weil das mein Job ist. Informationen beschaffen und weiter tragen. Organisieren und Managen. Was dachten sie warum ich mich im Hause Lust blicken lasse? Weil mein Pride mir mal eine Auszeit gönnen möchte? Bei dem Wort würde er mich eher fragen ob ich Krank sei... oder eher verachtende Blicke auf mich werfen." Gab sie ruhig zu verstehen. Auch in ihrer Freizeit beteiligte sie sich eher den Angenehmen Gesprächen die es kaum noch gab oder verbrachte die Zeit im Verborgenen mit ihrem Bruder um dort vernünftig über einige Dinge sprechen zu können. Geheimnisse wie erwähnt waren eben auch bei ihr an der Tagesordnung, wie bei jedem anderen auch.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
zuletzt bearbeitet 09.11.2023 10:47 | nach oben springen

#16

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

09.11.2023 14:50
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

Francesca hob niedergeschlagen ihren Blick und betrachtete Valeria. Wie konnte diese Frau nur so daherreden? Sie versuchte etwas an ihrem Blick zu erkennen. Ihre Motive – ihre wahren Motive, zu erkennen. Oder war sie tatsächlich bereits so abgestumpft und kalt?
"Und dennoch ist es ein Alptraum, ein wahrhaftig realer Albtraum. Denn selbst in den schlimmsten Träumen spürt man keine Schmerzen", flüsterte sie leise. "Es sollte ihnen doch egal sein, wie ich mich nenne und an welchem Bettlaken ich mich klammere", entgegnete sie mit einer Spur von Trotz in ihrer Stimme. Francesca konnte keinen Sinn hinter all diesen Fragen erkennen, außer vielleicht dem Streben nach weiteren Kolonien. Denn das schien das wahre Gesicht dieser Frau und ihrer Gruppe zu sein - sie plünderten, mordeten und raubten Menschen ihre Freiheit. Sie nutzten ihre Stärke, um andere zu unterwerfen. Leider war dies in der heutigen Zeit zur Normalität geworden, wie Francesca bereits feststellen musste.

"Und dann sprechen sie auch noch von Moral?", schüttelte die junge Italoamerikanerin nur den Kopf. "Ich lüge nicht! Zeiten und Namen haben sich geändert. Das sollten sie doch am besten wissen", fügte sie hinzu und atmete tief durch, während sie sich nach hinten lehnte. Ihre Schultern hingen herab und jegliche Hoffnung schien aus ihrem Gesichtsausdruck verschwunden zu sein. Ein dumpfes Gefühl der Resignation legte sich wie ein grauer Schleier über ihre Gedanken.
„Und was habe ich in der Hand?“, flüsterte sie leise in die Stille des Raumes. „Ich tue was man mir sagt. Tue ich es nicht...“ verstummte sie abrupt. Die Worte lagen auf ihrer Zunge, doch die Dunkelhaarige wusste selber genau, was passierte, wenn man sich den Anweisungen hier widersetzte. Eine tolle Wahl hatte das Leben ihr also beschert. Ironie durchzog ihre bittere Stimme und ließ sie beinahe erzittern. Mittlerweile war sie schon seit Wochen in der Gefangenschaft dieser Gruppe. Oder waren es bereits Monate? Francesca konnte es nicht einmal mehr genau sagen, denn die Zeit schien in diesem düsteren Ort stillzustehen. Sie hatte jegliches Zeitgefühl verloren, als wäre sie in einem endlosen Albtraum gefangen.

Das, was Barti ihr angetan hatte, würde sie niemals vergessen können. Und noch weniger konnte sie es verstehen. Hätte sie in dieser Situation genauso gehandelt? Selbst diese Frage vermochte sie nicht eindeutig zu beantworten. Früher hätte sie es auf keinen Fall getan. Doch die Zeiten hatten sich geändert. So wie Selina immer sagte: "Jeder ist sich selbst der Nächste." Ein Umstand, den Francesca immer mehr und mehr verinnerlichte. Vielleicht auch gerade deshalb, weil sie immer mehr von Selinas Charakter annahm.
Francesca blickte Valeria müde an. Erneut erwähnte sie den 'Pride', ein Wort, ein Titel, den sie schon oft gehört hatte - genauso wie andere Titel. Doch noch nie hatte sie einen dieser Anführer oder Fürsten, wie man sie hier nannte, persönlich getroffen. Aber in ihren Augen mussten dies Menschen sein, die jegliches Mitgefühl und jede Menschlichkeit verloren hatten. Vielleicht konnte sie Valeria sogar ein klein wenig verstehen. Oder zumindest konnte Selina das. Sie tat einfach das, was getan werden musste, um nicht selbst unterzugehen. Im Grunde war sie sich selbst die Nächste. Und konnte man ihr das heutzutage wirklich vorwerfen? In einer Zeit, in der jeder versuchte, seinen eigenen Hintern zu retten? Das waren doch ihre Worte.
Francesca schloss für einen Moment die Augen und sah dann wieder zu Valeria auf. "Und wozu interessiert es Sie dann, wie ich einmal hieß? Ich bin keine Spionin. Ich habe niemandem je etwas angetan. Ich besitze keine wertvollen Informationen und ich verstecke sicherlich keine Reichtümer", flüsterte sie leise. Ihre Worte waren deutlich von Niedergeschlagenheit geprägt.

@Valeria Valdez





nach oben springen

#17

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

10.11.2023 09:59
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Valeria hebt kurz die Augenbraue und lauschte ihren Worten. Sie hatte ihre Intention dahinter bereits erklärt, aber nun gut sie war es gewohnt es zu erklären, das verstand selten jemand. Niemand der wirklich eine Ahnung von dem hatte was ihre Aufgabe war, wenn derjenige nicht den selben Posten hatte. Sie schmunzelte jedoch dann über ihre Aussage und zuckte kurz mit der Schulter. "Man hat selbst in der Hand ob das ein Albtraum ist oder nicht. Und ob man darin Schmerzen Spürt oder nicht" erwiderte sie Ruhig. Francesca hatte sich wohl dazu entschieden diese Schmerzen zu spüren, doch das war eine reine Vermutung, weswegen sie dies nicht aussprach. "Nun wie bereits erwähnt mag ich es nicht wenn man mich Belügt und noch denkt ich merke nicht das man lügt. Das sollte ich klar gemacht haben" gab sie ihr dann auf ihre Frage die Antwort. Valeria schätzte es, wenn man ehrlich war, denn Lügen deckte sie auf und das ohne dabei auf Gefühle oder ähnliches zu achten. Sie musterte die Junge frau erneut etwas und beugte sich leicht vor und sah ihr in die Augen. "Ihr seid nur im Falschen Haus was die Moral angeht. Doch das sollte Ihnen klar sein. Von daher kann ich von Moral reden, wenn ich sie sehe." Sie lehnte sich dann wieder an ihre Lehne zurück und sah so neutral aus wie die ganze Zeit über. Valeria ließ sich nie etwas anmerken, sie war schon immer kalt gewesen. Sich nur rein von Gefühlen leiten zu lassen, konnte einem schnell das Genick brechen. Valeria kannte es nicht anders und nur, weil die Welt sich nicht verändert hatte, hieß es nicht das sie sich ändern musste. "Nun das stimmt wohl das die Zeit sich geändert hat. Aber sie haben felsenfest gesagt sie seien Selina Keen. Wie wir feststellen sind sie das nicht. Zumindest waren sie es in dieser Serie. Sie halten sich an ihrem alten Leben fest, weil diese Rolle ihre Sicherheit ist. Sie sagen die Zeiten ändern sich, das stimmt, doch wieso ändern sie sich nicht. Ich gehe davon aus das sie als Francesca auch genug Trost haben, als Keen. Aber wenn sie meinen das ihnen das ihren Arsch rettet... muss ich sie enttäuschen." Valeria zuckte erneut mit der Schulter und schüttelte dabei ihren Kopf. Sie hatte sicherlich nichts in der Hand. Sie hatte jetzt die Informationen gegeben, welche sie haben wollte. Das was sie hatte war die Sicherheit das zumindest nur ihr Pride die Info bekommen würde, wenn er sie sich durchlesen würde. Das überfliegen der Infos war die Spezialität. "Sie haben nichts in der Hand. Aber das muss ich ihnen nicht sagen. Wenn sie es nicht Tun, wird es schmerzhaft" erwiderte sie dann auf sie Tatsache, das es keine Chance gab sich zu widersetzten. Wäre sie von Anfang an ehrlich gewesen, wäre es anders gelaufen, doch das war eine Sache die sicherlich noch kommen würde. Valeria blickte zu ihr hinüber und lauschte ihren Worten, auch sie wusste was Pride für eine Bedeutung hatte. Was es einfacher machte das zumindest nicht mehr erklären zu müssen. Das hatte sie bereits anders erlebt. Sie hob erneut ihre Augenbraue und schüttelte etwas ihren Kopf. Sie frage nachdem Warum war wohl klar auf der Hand. Sie nahm einen tiefen Atemzug und rieb sich leicht über die Stirn. "Das ist mein Job heraus zu finden wer sie sind und wer sie waren. Wenn sie nicht so schlecht darin gewesen wären es zu verheimlichen hätte ich es belassen Francesca. Und wie erwähnt das mit der Spionin ist abgehackt, darin wären sie Grotten Schlecht. Sie haben sich auf die Falschen Menschen eingelassen. Sie hatten eine Wertvolle Information und die Reichtümer können sie hier wohl weniger verstecken. Dafür ist das Hause Lust nicht bekannt. Das Haus hat andere Vorzüge vorzuweisen, Reichtümer sind wo anders" gab sie zu verstehen und blickte die junge Frau vor sich an. Die Tatsache das Valeria alles bekommen hatte was sie wollte lag auf der Hand. doch eine Frage hatte sie noch. "Was ist mit ihrer Familie passiert? Gestorben oder unwissend? Fragte sie dann frei raus, Informationen war eben auch die Familienhintergründe. Wissen, welches hilfreich sein konnte, und sogar in manchen fällen ein Ausweg aus allem.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen

#18

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

10.11.2023 14:38
Francesca Lombardo Francesca Lombardo (gelöscht)
avatar

„Nein, alles was man in der Hand hat, ist wie schmerzhaft dieser Albtraum ist.“ Widersprach sie und hob erneut ihren Blick um Valeria anzusehen. Ein Albtraum würde es immer sein. Vielleicht war ihr ganzes Leben ein einziger Albtraum aus dem sie nie erwachen würde. Lediglich sterben schien einem erwachen am nächsten zu kommen. In den Nächten hatte sie einige der anderen Sklaven gehört, wie sie sich darüber unterhielten. Doch dazu hing Francesca zu sehr an ihrem. Aber vielleicht fehlte ihr auch einfach der Mut.
„Ich-habe-nicht-gelogen“ Erwiderte sie erneut und ein gewisses Maß an Wut darüber loderte in ihren Augen auf und spiegelte sich auch in ihrem Tonfall wieder. Nein, für sie war es keine Lüge. Für sie war es eine unveränderbare Wandlung ihres selbst.
Ein bitteres lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. "Ihr seid nur im Falschen Haus was die Moral angeht. Doch das sollte Ihnen klar sein. Von daher kann ich von Moral reden, wenn ich sie sehe." Die Worte hallten in ihren Ohren und ihren Gedanken wieder. Viel zu vertraut waren diese, als das sie sie überhören konnte. Sie erinnerten die Worte an ihren Bruder. An ihren alten Bruder, aus der Vergangenheit. Auch er hatte das Talent Worte und Aussagen so zu verdrehen, dass sie für ihn und seine Ambitionen passten. Francesca warf Valeria nur einen kurzen, abschätzenden Blick zu. Wahrscheinlich, war auch sie früher Staatsanwältin oder Anwältin gewesen. Vielleicht auch Politikerin. Das vermochte Francesca nicht genau einzuordnen, aber die Parallelen waren unverkennbar.

„Weil ich es bin!“ Zischte sie dunkel, ihr ins Wort fallend und erneut schien Selina die Oberhand zu gewinnen und an die Oberfläche zu drängen. „Ich halte an gar nichts fest Lady. Sie kennen mich nicht, sie haben keine Ahnung...“ zischte Selina weiter. Und in diesem kurzen Moment, diesen wenigen Worten, bestand kein Zweifel. Francesca war für diesen Moment zu 100% zu Selina geworden. In all ihren Facetten und darüber hinaus. In diesem kurzen Moment, hätte sie jeden Lügendetektor Test bestanden und selbst den ungläubigsten davon überzeugt. Doch genauso schnell wie dieser Moment aufflammte, so schnell erlosch er wieder.

Francescas alter Ausdruck von Hoffnungslosigkeit, war in ihren Blick zurückgekehrt. Sie sah die Dunkelhaarige an, als sie weitersprach und stimmte mit ihr Stumm überein. Sie hatte nichts in der Hand. Nichts greifbares oder gar verwertbares. Nichts, was ihren Umstand wirklich verbesserte. Ihr Blick wandte sich erneut ab, als sie nach ihrer Familie gefragt wurde. Hätte Valeria ihr in diesem Moment in die Augen geblickt, hätte sie all diesen Schmerz erkennen können.
„Sie sind tot. Alle sind sie tot.“ Antwortete Francesca flüsternd. Und auch wenn sie nicht wusste was mit ihrem Bruder geschehen war, nachdem er sie verlassen hatte, war er für sie tot. Er starb in dem Moment, in dem er sie zurück lies. Es hatte gedauert, bis sich Francesca dessen bewusst wurde, aber in den letzten Jahren nahm dieser Gedanke soweit Struktur an, das er Real wurde. „Meine Schwester starb im Juni, mein Bruder im September 2013. Und meine Eltern... ich habe sie zum letzten mal am Morgen gesehen, als die Welt für uns unterging. Das war im August oder September 2009, ich erinnere mich nicht mehr genau.“ Sprach sie ebenso leise weiter und endete mit einem tiefen Atemzug. Erst jetzt sah sie Valeria erneut an. „Es gibt niemanden mehr, den ich ihnen verraten könnte.“ Hoffnungslosigkeit schwang in ihrer Stimme mit. „Und genauso gibt es niemanden der mich aus diesem Albtraum retten würde.“ Nein es würde niemand kommen. Alle die sie einst liebte waren tot. Ihre Geschwister, Bradley... Der einzige der ihrer Meinung vielleicht noch leben könnte, wäre Yoshiru. Aber selbst sein Begebenheiten, lagen im ungewissen. Ebenso wie die Frage, ob er es überhaupt tun würde.

@Valeria Valdez





nach oben springen

#19

RE: Optimismus ist der Mangel an Information | Anfang 2023 | Francesca & Valeria

20.11.2023 19:19
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
avatar

Dieser Albtraum würde so schnell nicht mehr enden. Die Welt hatte sich geändert und jeder von ihnen auch. Nun Valeria wohl weniger, aber das war eine Sache die sie kaum leugnen konnte, wer sie von damals kannte wusste es. "Ganz richtig ein Albtraum, der auch Schmerz und Angst geboren wurde. Man sollte sich doch langsam daran gewöhnt haben meinte sie ruhig und zuckte mit ihrer Schulter. Daran etwas ändern konnte man jetzt nicht mehr. Das war vorbei, weswegen sie also damit leben mussten. Wie jeder andere auch Tat man das einfach, das Schicksal hatte für einen Entschieden wo man landete wie man behandelt wurde und wie man sich selbst sah. Hier wurde man Wach und klar im Kopf, wer das nicht tat der hatte wirklich andere Sorgen, als das man jederzeit sterben konnte. "Doch du willst es nicht einsehen weil es deine kleine Bubble ist, okay aber ich werde deiner Lüge nicht zustimmen. Auch jetzt blieb ihre Stimme gelassen und ruhig. Valeria hatte nichts davon lauter zu werden, es würde nur unnötige Fragen kommen, was passiert war und ob man sie bestrafen solle. Weswegen sie wie immer ihre ruhige Art aufgesetzt hatte, sie ließ sich nichts aus der Ruhe bringen, was nach außen zumindest so aussah. Innerlich sah es meist anders aus, och das war eine andere Geschichte. Diese gehörte hier schließlich nicht hin, noch nicht. Valeria fing an zu lachen, als sie es weiterhin sagte immer wieder so tat als wäre sie jemand anderes. Sie schüttelte leicht ihren Kopf und lauschte ihren Worten. "Nein du bist es noch immer nicht. Du bist Francesca, du hast Keen gespielt und auch das war nur eine Rolle. Wenn du aus diesem Mist hier ausbrechen willst solltest du aufhören dir selbst etwas vor zu machen. So wirst du nicht stärker, sondern angreifbarer. Ich glaube du hast es nicht begriffen. Ich habe mehr Ahnung als dir lieb ist Schätzchen und mehr als du es je wissen könntest. Du solltest also aufhören vor mir Keen zu spielen das haben wir ja bereits aufgedeckt. Sei doch einfach mal Francesca dann können wir dieses hin und her von wegen ich bin es ich lüge nicht und so weiter endlich hinter uns lassen was meinst du Francesca?" Fragte sie ruhig und hob dabei ihre Augenbrauen. Langsam wurde es Öde, das sie es ihr immer wieder erklären musste. Valeria brauchte diese Maske nicht und wusste ja schließlich wie ihr richtiger Name war, vor ihr brauchte man nicht spielen. doch sie konnte es gerne weiter machen, wenn sie weg war. Wenn hier niemand drauf gekommen war wer sie war, so war sie perfekt für ihren Plan. doch dafür musste sie endlich aufhören immer an andere zu denken. Diese wollten keine Hilfe, diese waren genauso Skrupellos wie alle anderen, wieso also nicht einfach mal genau das gleiche tun, was alle anderen auch taten und Leben. Denn wenn sie ihren Plan umsetzte und das bedeutete die brauchte gute Spitzel die allem stand hielten, dann durfte das nicht ans Tageslicht kommen und natürlich durfte man auch nicht die Wicked verraten. Und das würde bei ihr wohl ein sehr langer weg werden. Zu schade dann könnte sie aus diesem Mist hier ausbrechen, doch da hielt sie ihre Idee noch zurück. "Nun sicher das sie Tod sind? Oder denkst du es nur weil du sie nicht um dich hast?" Fragte sie ruhig, denn sie hatte auch keine Ahnung wo Ihre Eltern waren, aber vermutlich Tod das konnte sein, doch bei Geschwistern die wirklich etwas im Kopf hatten würden überleben und wie recht sie bei diesem Gedanken hatte. Doch wusste sie noch mehr über ihre Familie und letztlich auch die über Vincenzos dann würde auf die ein oder andere Art auch mehr Sticheleien geben, obwohl sie bei der Familie wohl eine Grenze ziehen würde, denn über diese ging man nicht, dies war bei ihr nicht anders. Doch auch das war ein anderes Kapitel. Nun es gibt mich. Doch wenn du hier weiter vor mir versuchst eine Show zu spielen, wird das nichts. Und ich habe dir gesagt das ich dir helfen werde. Ganz gleich wie diese aussehen mag. Doch dafür musst du aufhören mich als deinen Feind zu betrachten. Schließlich zeige ich dir nur auf was ich sehe und das gefällt dir weniger. Die Wahrheit kann weh tun und wie sie das tut. Aber das bedeutet nicht das sie dir auch den Arsch retten kann. Ich bin nicht dein Feind. Ich halte dich hier nicht gefangen oder zwinge dich zu dem ganzen hier. Das machen andere und das weißt du sehr genau. Also wie wäre es wenn du einfach mal weniger den Feind in mir siehst, als jemanden der dir den Ausweg aus allem sein kann? Sie sah sie dabei mit einem fast schon unschuldigen lächeln an. Im Grunde hatte sie Recht doch für sie Sprang dabei immer etwas heraus und das bedeutete mehr Informationen. Doch ob sie dabei mitmachen würde, war eine andere Geschichte dafür musst sie härter an sich arbeiten so das man ihre kleine Lügengeschichte nicht sofort enttarnten würde.

@Francesca Lombardo



Can't talk
i'm in Hell
nach oben springen


Shoreham
Anarchy Riders
New Ocenaside
Heavens Paradise
Nomades
1 Mitglied und 23 Gäste sind Online
WELCOME WELCOME
1
users online
23
nomads online
7
users today
207
nomads today
36
total users
2793 themes
92371 posts

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 1
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen