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#1

In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

17.01.2024 20:56
Sanji Cordova Sanji Cordova (gelöscht)
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Es war nun schon eine Weile her, dass Sanji mit Ren von Bord der Jupiter gegangen war und vorübergehend in einer ihrer befreundeten Siedlungen Unterschlupf gefunden hatte. Das Schiff war mitsamt Crew wieder davon geschippert und würde in den nächsten Monaten wieder vorbeischauen. Wie lang genau das Paar an Land bleiben würde, war noch nicht sicher. Sanji hatte es nicht festlegen wollen, denn ihm war es wichtig, dass Ren von der ständigen Erinnerung an seine Traumata befreit wurde. Sein Partner hatte nun so viele Jahre das Leben auf See ertragen, nun war Sanji mit der Umgewöhnung dran. Er würde das schon schaffen und sie würden ja auch Kontakt zur Jupiter halten. Dennoch war der Abschied extrem schwer für ihn gewesen. Neben der Crew und dem Schaukeln des Schiffs vermisste er auch seine Kombüse sehr. Es war sein Reich gewesen und sein Zufluchtsort. Trotzdem verzichtete er bereitwillig darauf, denn er tat es aus den richtigen Gründen. Ren konnte in Balar weiter Alphonse ausbilden und Sanji half manchmal in der Küche der Taverne aus. Auch an Bekanntschaften mangelte es nicht, aber der Smutje hatte auch kein Problem damit, neue Freundschaften zu schließen. Er musste wohl eher aufpassen, dass sein Liebster nicht eifersüchtig wurde.
Manchmal holte sie das Drama um Tao und den Verlust von Rens Auge sie noch ein, aber sie fanden trotzdem immer wieder schnell zueinander. Eine Beziehung bedeutete eben immer Arbeit, doch das Glück überwog deutlich und Sanji würde sie sowieso für keinen Preis der Welt je wieder hergeben wollen. Er war endlich mit dem Mann zusammen, den er schon seit seiner Jugend liebte!

Eigentlich war also alles gut. Aber wie das ja immer war, wenn etwas zu lang zu perfekt lief ... dann witterte das Drama eine neue Chance. Im Moment trainierte Ren mit Feivel und Sanji hatte etwas Freizeit. Weswegen er sich am Hafen rumdrückte und sehnsüchtig in die Ferne starrte. Manchmal war er kurz davor, sich in eines der Boote zu werfen und rauszufahren. Er hatte auch schon Fischer begleitet, das stillte wenigstens etwas das Fernweh und füllte die Leere in seinem Matrosenherz. Und doch war es nur ein schlechter Ersatz. Nichts kam an das berauschende Gefühl heran, das man empfand, wenn man sich mitten auf hoher See befand und weit und breit kein Land in Sicht war. Wenn man sich vorkam, als wäre man ganz allein auf der Welt und der Gnade der Naturgewalten und Neptun ausgeliefert. Die ganzen Seefahrermythen kamen ja nicht von ungefähr. So weit draußen wurden sie lebendig und Sanji liebte das genauso wie er es jetzt vermisste.
Seufzend schnippte er ein paar flache Steine über das Wasser. Beim dritten oder vierten registrierte er etwas am Rand seines Sichtfelds. Ein Boot? Nein ... es waren sogar mehrere. Sanji kniff die Augen zusammen, konnte aber nicht wirklich mehr erkennen. Dafür waren sie zu weit weg. Sein Bauchgefühl reagierte trotzdem schon. Ihm wurde ganz flau und seine Nackenhaare stellten sich auf. In der Ferne hörte er eine Glocke, die der von der Jupiter ähnelte. Sie läutete drei Mal. Im Grunde war es nur eine Glocke, die wie jede andere klingen könnte, aber trotzdem. Für ihn war das dreimalige Läuten ein eindeutiges Signal: Ein Hilferuf der Jupiter. Denn so hatten sie es ausgemacht.
Ein paar andere hatten sich am Hafen auch eingefunden, doch Sanji schenkte ihnen keine Aufmerksamkeit. Wenn es wirklich seine Familie war, die sich da näherte, musste er Ren holen, bevor sie an den Stegen ankamen. Was auch immer geschehen war, sie brauchten sicher ihren Beistand. Also nahm Sanji seine Beine in die Hand und rannte zu seinem Partner. Leider musste er ihn beim Training mit AJ unterbrechen, aber es war nun mal sehr wahrscheinlich, dass es sich hier um einen Notfall handelte. Weswegen er Ren an der Hand packte und mit sich zog. »Ich ... ich glaube, da kommt die Crew. Auf Rettungsbooten«, faselte er hektisch. Ein Teil von ihm wollte sich in die Küche stellen und kochen. Bestimmt hatten sie Hunger. Wer wusste schon, was sie erlebt hatten? Sanji machte sich schon Panik, bevor er überhaupt sicher sein konnte, dass es wirklich die Familie war. Aber sein Bauchgefühl trog ihn eigentlich selten.

@Ren Sanada

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#2

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

29.01.2024 10:17
Ren Sanada Ren Sanada (gelöscht)
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Ren würde lügen, wenn er behauptete, dass es ihm nicht gut tat hier an Land zu leben. Um ehrlich zu sein… gefiel es ihm sogar sehr gut. Er blühte regelrecht auf. Was nicht hieß, dass er gesellig wurde oder so. Aber er war nicht mehr ganz so grummelig wie sonst und hatte teils bessere Laune. Das kam natürlich auch Sanji zu Gute. Aber trotzdem wusste Ren.. dass dieses Leben nicht von Dauer sein konnte. Denn er sah sehr genau, wie sehnsüchtig Sanji häufig in die Ferne starrte, wenn er dachte nicht beobachtet zu werden. Und dieser Anblick tat Ren im Herzen weh. Schon möglich, dass er viel länger hatte zurück stecken müssen, als sie auf der Jupiter gelebt hatten. Aber dennoch.. litt er lieber selbst als zu sehen, dass es seiner großen Liebe schlecht ging. Weshalb er eigentlich längst den Entschluss gefasst hatte, den nächsten Trip auf die Jupiter wieder mit zu machen, sobald das Schiff wieder hier ankerte. Vielleicht wollte Alphonse ja wieder mitkommen genau wie Atticus, an dem Sanji offensichtlich einen Narren gefressen hatte. Warum auch immer. In seinen Augen genoss er immer noch kein besonders hohes Ansehen. Aber wenn es Sanji Spaß machte mit ihm zu kochen.. dann gönnte er ihm das. Wenn er schon seine geliebte Kombüse nicht hatte.
Aber noch schien es zu dauern, bis das alte Schiff samt Crew wieder zurück kehrte. Weshalb Ren weiter das Beste aus dem Leben hier machte. Einen eigenen Schüler zu haben, den er regelmäßig trainieren konnte, war wirklich eine bedeutsame Sache für ihn. Und er hatte auch das Gefühl einen wirklich guten Draht zu ihm entwickelt zu haben. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer beider Eigenheiten.
Gerade waren sie also wieder beim Training und ahnten nichts Böses. Als Sanji plötzlich herein gestürmt kam und Ren am Arm packte.
Der wusste im ersten Moment überhaupt nicht wie ihm geschah, normalerweise störte Sanji ihn beim Training nicht. Weshalb es sich eindeutig um einen Notfall handeln musste.
Er zögerte deswegen auch gar nicht ihm zu folgen, AJ hatte dafür sicher Verständnis oder würde ebenfalls helfen.
„Auf Rettungsbooten??“

Das war nicht gut. War die Jupiter gekentert? Hatte man sie angegriffen? Wieso ließen sie das Schiff zurück und kamen in Rettungsbooten? Das würden sie niemals tun, wenn es sich nicht um einen absoluten Notfall handelte.
Weshalb Ren ebenfalls die Beine in die Hand nahm und mit Sanji zu den Stegen lief. Noch konnte er nicht wirklich erkennen, ob es sich wirklich um ihre Crew handelte, weshalb er kurz skeptisch zu Sanji blickte. 
„Woher weißt du, dass sie es sind?“
War er durch die Landkrankheit vielleicht ein bisschen paranoid geworden? Ren hoffte es. Nur leider stellte sich rasch heraus, dass Sanjis Bauchgefühl ihn nicht getrogen hatte. Es war wirklich die Crew oder… zumindest ein Teil davon. Nicht alle schienen es geschafft zu haben? Oder waren vielleicht noch unterwegs??
Natürlich halfen Ren und Sanji ihrer Familie sofort aus den Booten. Sie wirkten total aufgelöst, fertig und wütend. Weshalb es ein bisschen dauerte bis sie ihnen erzählen konnten, was geschehen war. Als dabei Chads Name fiel…. erstarrte Ren für einen Moment lang zu Eis.
„……..Chad hat euch das angetan? Er hat……. die Jupiter gestohlen?“

Ren konnte es nicht fassen. Er konnte es wirklich nicht fassen. Wie tief war sein Ex-Freund…. oder was auch immer.. bloß gesunken? Hatte er es wirklich gewagt Hand an die Crew zu legen? In Ren machte sich eine unglaubliche Hitze breit, da ihn diese Erkenntnis so wütend machte. Das alles war seine Schuld oder? Nur seinetwegen hatte er die Jupiter verlassen und mit der Crew gebrochen. Nur seinetwegen… waren sie jetzt verletzt und schiffslos. Ihm wurde übel, weswegen er noch etwas blasser wurde als sonst.

@Sanji Cordova



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#3

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

24.02.2024 14:01
Sanji Cordova Sanji Cordova (gelöscht)
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Alphonse würde noch Atticus einsammeln und dann defintiv zum Hafen kommen, um zu helfen. Aber zunächst machten sich Ren und Sanji allein auf zu den Stegen. Wo ja eigentlich schon genug helfende Hände warteten.
»Ich weiß es einfach!!! Hörst du nicht die Glocke? Drei Mal ist das Zeichen für einen Notfall.« Sanji zerquetschte beinah Rens Hand, während sie auf das Meer starrten. Die Boote kamen viel zu langsam näher. Sollten sie ihnen vielleicht entgegen fahren? Ein paar der Fischer schienen diese Idee zu haben, aber bis sie alles zum Ablegen parat gemacht hätten, würden die Hilfesuchenden schon fast hier sein. Also blieb ihnen nur, auszuharren.
Sanji bemühte sich, seine Gefühle einzugraben und nur zu funktionieren. Es war wirklich hart. Als die Crew endlich bei ihnen ankam, wurde klar, in was für einer schlechten Verfassung sie waren. Dem Captain ging es überhaupt nicht gut und er war auch nicht in der Lage, einen Bericht abzugeben. Das taten andere, die wild durcheinander redeten. Die Emotionen lagen vollkommen blank. Sogar Tote gab es, die Chad der See übergeben hatte. Einer der Überlebenden trug auch Agron im Arm, dessen Fell ganz feucht und zerzaust war. Er schien ständig wieder ins Wasser zu wollen. Zurück zur Jupiter. Zurück zu Nasir. Wenn der denn überhaupt noch lebte.
Chad. Der Name fiel mehr als einmal. Beim ersten Mal war Sanjis Herz noch so verschlossen gewesen, dass er kaum darauf reagierte. Ren war schon emotionaler, was bei ihnen beiden echt ein Wunder war. Dass ihre Rollen mal so vertauscht waren.
»Wir bringen euch erst mal ins Trockene und ich sorge dafür, dass ihr eine ordentliche Mahlzeit bekommt.« Viel Zeit für lange und emotionale Gespräche gab es im Augenblick ohnehin nicht. Also sorgten sie zunächst dafür, dass die Crew medizinisch versorgt wurde und warme Betten erhielt. Sanji verausgabte sich in der Küche und zauberte in Windeseile ein Gericht, das hoffentlich für eine Verbesserung des Wohlbefindens sorgen würde. Mit ganz viel Liebe. Es half ihm auch selbst, mit der Situation klarzukommen. Er schloss Ren dabei nicht aus, auch wenn sie noch nicht über Chad gesprochen hatten. Doch wenn er ihm in der Küche Gesellschaft leisten wollte, begrüßte er es sehr. Selbst wenn sie dabei schweigen sollten und einander nur durch Anwesenheit Kraft gaben.
Spät am Abend, als der erste Trubel sich legte und die Crew erschöpft, aber satt eingeschlafen war ... ergab sich die Gelegenheit für Ren und Sanji, allein über alles zu sprechen. Der Smutje fiel seinem Freund erst mal in die Arme und drückte ihn ganz fest an sich. »Ich kann das alles gar nicht fassen.« Und er wollte sich gar nicht ausmalen, wie es Ren ging, immerhin war Chad sein Ex.
Nachdem sich Sanji wieder gelöst hatte, zündete er sich hektisch eine Zigarette an. Seine Hände zitterten, was man auch überdeutlich sah. Ein leises Miauen kündigte einen Besucher an. Agron schlich Ren um die Füße. Die Kater hatten ja immer schon einen Faible für den Japaner gehabt.
»Es sind zehn Jahre vergangen, seit ...« Sanji sprach es nicht aus, doch die Narbe der Schusswunde schmerzte trotzdem. »Hättest du gedacht, dass er noch mal unter die Seefahrer geht? Ich dachte, ein Dojo zu betreiben, wäre auch sein Traum gewesen.« Wenn man den Erzählungen der anderen glaubte, waren seine Schüler nun seine Crew.
»Und sag mir ... bitte ganz ehrlich, wie es dir geht, Ren. Kann ich was für dich tun? Ich kann noch mal in die Küche gehen und ...« Er atmete tief durch, hatte erneut das Gefühl, der ganzen Situation und seinem Partner nicht gerecht zu werden. Bei Neptun, er wollte irgendwas tun.

@Ren Sanada

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#4

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

26.02.2024 11:56
Ren Sanada Ren Sanada (gelöscht)
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Ren wollte Sanji gerne ein bisschen beruhigen, da er wirklich panisch wirkte. Aber kein Wunder. Hier ging es schließlich um seine Familie. Nein um.. ihre Familie. Normalerweise war Sanji der Optimist von ihnen beiden, weshalb es Ren das Herz brach die Angst in seinen Augen zu sehen. Er würde ihm gerne beistehen. Aber viel mehr tun als seine Hand zu halten.. konnte er gerade nicht. Sanji durfte sie so fest quetschen wie er wollte. Ren würde das stoisch aushalten.
Die wenigen Minuten, die die Boote sich näherten herrschte eine wahnsinnig angespannte Stimmung.
„Vielleicht hat das Schiff nur ein Leck.. das lässt sich sicher alles klären..“
Versuchte er trotzdem auf Sanji einzureden und ihm irgendwie Hoffnung zu spenden. Auch wenn er darin wahrlich nicht sonderlich gut war.
Zumal der Optimismus ohnehin sofort dahin war, als sie bemerkten, in welchem Zustand sich die Crew befand. Verletzt, dreckig, ausgehungert.. und von ihrer mentalen Verfassung gar nicht erst zu reden. Ren lief ein unangenehmer Schauer über den Rücken. Denn auch wenn die Crew manchmal ein chaotischer Haufen war, der schon viel hatte durchmachen müssen. Dermaßen angeschlagen hatte er ihre Leute noch nie erlebt…
Doch auch Rens Gesichtszüge entglitten ihm, als Chads Name fiel. Denn er konnte einfach nicht glauben was er da hörte. Selbst wenn die Erzählungen noch so wirr und durcheinander waren. Die Wortfetzen die er aufschnappte reichten bereits.. um sich auszumalen was Chad der Crew angetan hatte. Und dass es schrecklich gewesen sein musste. Vielleicht hatte er ja sogar nach Ren und Sanji gesucht? Um sich an ihnen zu rächen? Doch sie waren nicht da gewesen… womöglich hätten sie diese Eskalation verhindern können, wenn sie an Bord geblieben wären.
Aber um ihre Gefühlswelt ging es nun nicht. Sie mussten sie verschließen, weshalb Ren dasselbe tat wie Sanji. Nämlich in den Problemlösungsmodus wechseln. Sie mussten dafür sorgen, dass alle hier versorgt und untergebracht wurden. Natürlich kümmerte Sanji sich auch um eine warme Mahlzeit, damit alle wieder zu Kräften kommen konnten. Zum Glück gab es viele helfende Hände in Balar.. weshalb rasch alle die Hilfe bekamen, die sie auch benötigten.
Später half Ren auch in der Küche mit.. redete dabei aber wirklich nur das Nötigste. Und erst Recht nicht über Chad. Erst nachdem alle versorgt waren.. schien sich das Thema nicht länger umschiffen zu lassen.
Ren erledigte gerade den Abwasch mit Sanji.. da wirklich viel Geschirr gespült werden musste. Aber das hatte irgendwie auch etwas Beruhigendes.
Mit schaumigen Fingern schloss Ren seinen Partner also in die Arme und nickte zustimmend.
„Ich auch nicht… wie konnte er nur..“
Ren trocknete seine Hände ab, nachdem Sanji sich von ihm löste und eine rauchte. Er wollte eigentlich gerne seine Hand nehmen, als er sah wie der Smutje zitterte. Aber stattdessen schien ein weiteres Crewmitglied seine Zuwendung zu brauchen. Nämlich Agron. Der beschützende und stolze der beiden Kater kam herein getapst.
Ren ging in die Hocke und nahm Agron hoch, um ihm über den Kopf zu streicheln.
„Ist Nasir noch auf dem Schiff? Keine Sorge.. wir holen uns die Jupiter wieder zurück..“
sagte er voller Kampfgeist und Zuversicht, als er dem Kätzchen in die Augen blickte. Vermutlich sagte er das auch eher für sich selbst oder Sanji als wirklich für Agron… aber sie mussten einfach daran glauben.
Danach ließ er Agron wieder runter. Er wusste ja, dass er Streicheleinheiten nicht so gerne mochte, stattdessen warf er ihm lieber etwas Fleisch auf den Boden, das vom Essen übrig geblieben war.
Nun über Chad zu reden… verlangte Ren nun allerdings wieder einiges ab. Weshalb er den Blick abwandte und sich gegen die Küchenzeile lehnte.
„Chad.. war nie zufrieden mit dem was er hatte. Er wollte immer mehr und mehr… es hat ihm nie gereicht…“
Letztlich war es ihm ja auch nicht genug gewesen, dass Ren für ihn die Crew verlassen und mit ihm aufs Festland gezogen war. Er war trotzdem endlos eifersüchtig wegen Sanji gewesen, weil er wohl das Gefühl gehabt hatte, nicht die vollständige Kontrolle über Rens Leben zu haben.
Womöglich war es mit dem Dojo nun ähnlich. Er hatte seine Schüler.. und entweder ließen sie sich nicht länger von ihm manipulieren oder aber ihm war langweilig geworden. Er wollte wieder nach ‚mehr‘ greifen. Da die Schüler ein Teil seiner Crew waren.. war wohl eher zweiteres der Fall. Vielleicht war es auf dem Festland auch zu gefährlich gewesen. Oder er wollte sich an der Crew rächen. Was in Chads Kopf vor sich ging… konnte letztlich wohl keiner so richtig verstehen.
Aber noch schwerer war die Frage zu beantworten wie es Ren mit der Sache ging. Eigentlich schrie alles in ihm danach… nun wieder dicht zu machen. Ein ‚geht schon‘ zu murmeln und das Thema wieder zu beenden. Aber tatsächlich fiel es ihm diesmal schwer.. weil ihn eine Sache wirklich plagte.
„Ich will nichts essen Sanji“
Leider war das nicht die Lösung für alle Probleme. Ehrlich gesagt hatte Ren gerade echt absolut keinen Appetit und ihm war immer noch übel.
„Ich frage mich bloß.. ob wir es hätten verhindern können. Wären wir da gewesen….“
Womit wohl schon deutlich wurde, dass Ren sein Gewissen plagte. Immerhin war es sein Wunsch gewesen die Jupiter zu verlassen und auf dem Festland zu bleiben.
„Hätte ich ihn aufhalten können? Hätte er sich vielleicht damit zufrieden gegeben sich an mir zu rächen statt.. gleich die ganze Crew anzugreifen? Das alles ist meine Schuld Sanji.. wäre ich nicht gewesen.. hätte er vielleicht nie mit der Crew gebrochen und sich derart…. dem Irrsinn hingegeben..“
Liebe konnte bei vielen Menschen schließlich tatsächlich einen ‚Knacks‘ auslösen. Und in Chads Fall war das offensichtlich seine Liebe zu Ren gewesen. Davor war er schließlich vollkommen normal und gut integriert gewesen. Weshalb der Samurai sich nun natürlich schreckliche Vorwürfe machte…

@Sanji Cordova



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#5

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

22.03.2024 05:54
Sanji Cordova Sanji Cordova (gelöscht)
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Sanji würde diese Worte so gern annehmen. Den Hoffnungsschimmer greifen und ebenfalls daran glauben, dass nichts allzu Schlimmes passiert war. Doch sein Herz weigerte sich. Das kam absolut selten vor, da er ein extrem optimistischer Mensch war. Umso aussagekräftiger war das schreckliche Bauchgefühl, das einfach nicht weichen wollte und sich tief in seine Eingeweide fraß.
Sanji hatte die Jupiter immer für uneinnehmbar gehalten. Sie hatten bereits Angriffe abwehren müssen, das blieb einfach nicht aus in diesen Zeiten. So manch einer hatte sich auf See zurückgezogen und ein intaktes Segelboot, das keinen Sprit verbrauchte, war Mangelware. Der beste Krieger an Bord war jedoch immer Ren gewesen. Trotzdem hatte Sanji gedacht, die Crew würde sich im Ernstfall immer noch bestens verteidigen können. Allerdings war das Schlimmste eingetreten: Ein ehemaliges Familienmitglied hatte sich gegen sie gewandt. Jemand, der alle ihre Taktiken und Schwächen kannte und auch das Schiff. Chad hatte ganz offensichtlich ziemlich leichtes Spiel gehabt. Vielleicht hatte er ihnen auch eine Falle gestellt. Behauptet, er wolle nur reden ... andererseits konnte Sanji sich nicht vorstellen, dass der Captain darauf eingegangen war. Niemand hatte Chad verziehen, was er getan hatte.
Doch all diese Spekulationen halfen nicht. Die Crew erzählte zusammenhanglos und aufgebracht einige Details, aber so richtig schlau daraus konnte man noch nicht werden. Und der Captain war bewusstlos und schlimm verwundet. Sanji hatte furchtbare Angst um ihn, immerhin ... war er seine Vaterfigur. Sein Lebensretter. Er durfte nicht sterben!
Gelinde gesagt waren die folgenden Stunden eine Achterbahn der Gefühle. Sanji wagte es nicht, sich vorzustellen, wie es Ren ging. Das würde ihm endgültig den Boden unter den Füßen wegziehen. Sie mussten nun irgendwie funktionieren. Zumindest bis die Crew versorgt war und in warmen Betten lag, um zu heilen. Am nächsten Morgen würden sie vielleicht in geordneteren Bahnen miteinander reden können. Einen Plan schmieden können. Wobei Sanji immer noch Probleme hatte, sich seine Hoffnung zurückzuerkämpfen.

Nachdem er sich eine Zigarette angezündet hatte, verschränkte er die Arme vor der Brust und schob die freie Hand unter seinen Ellbogen, damit man das Zittern nicht mehr so sah. Dabei sah man es immer noch deutlich, jedes Mal, wenn er die Kippe zum Mund führte. Er beobachtete, wie Ren dem Kater Zärtlichkeiten gab und ihm Mut zusprach. Der Plan schien klar zu sein. Die Jupiter zurück erobern. Doch wie sollten sie das tun? Sanjis Feuer war nur noch ein trauriges Glimmen. Dusterer noch als das Aufleuchten seiner Zigarette, wenn er daran zog.
Er wandte den Blick ab und sagte nichts dazu. Ren wandte sich einen Moment später ja selber ab. Das wiederum ertrug Sanji kaum, weswegen er sich zwang, wieder aufzutauen. Wissen wollte, was sein Partner nun brauchte. Denn trotz der ganzen Hoffnungslosigkeit verspürte Sanji den riesigen Drang, etwas zu tun. Weil er sich so hilflos fühlte und er sich Sorgen um seine Liebsten machte.
»Es ist nicht deine Schuld, Ren. Das ist eine Diskussion, die wir jetzt schon unzählige Male in einem anderen Kontext geführt haben.« Nämlich wegen Tao. Wegen dessen Irrwegen und wegen Rens verlorenem Auge. Wegen der Taten von Sanjis Ex. »Wir haben beide keinen besonders guten Männergeschmack bewiesen«, raunte er leise und löste seine freie Hand wieder, um sich damit über die Augen zu fahren.
»Aber wir haben sie auch nicht zu den Menschen gemacht, die sie heute sind. Sie sind selbst für ihre Taten verantwortlich. Wer weiß, ob es Chad überhaupt um Rache ging. Es sind zehn Jahre vergangen.« Da konnte so viel passieren.

@Ren Sanada

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#6

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

28.04.2024 21:17
Ren Sanada Ren Sanada (gelöscht)
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Natürlich bekam Ren auch dahingehend ein schlechtes Gewissen, dass er die Crew vielleicht nicht gut genug trainiert hatte. Klar hatte er ihnen Dinge beigebracht.. aber nicht alle waren so bei der Sache gewesen oder hatten sich all zu sehr dafür interessiert. Letztlich hatten sie alle sich auf hoher See wohl etwas zu sicher gefühlt. Und das wurde ihnen nun zum Verhängnis.
Trotzdem war für Ren vollkommen klar, dass sie die Sache nicht einfach so stehen lassen konnten. Sie würden Chad die Jupiter sicher nicht überlassen! Und auch wenn dieser Mann immer noch widersprüchliche und gemischte Gefühle in Ren auslöste… er konnte ihn damit nicht durchkommen lassen. Niemals. Wie es schien.. mussten sie bei ihm den selben Schlussstrich ziehen wie bei Tao. Und der konnte nur auf eine Weise enden. Damit er niemals wieder jemandem weh tun konnte. Erst Recht nicht Sanji… oder Ren selbst. Ob er auch noch so mutig denken oder reden würde, wenn er Chad erst mal gegenüber stand wusste Ren nicht. Aber eigentlich war er überzeugt davon. Schließlich war er nun keine 18 mehr! Kein dummer, abhängiger Junge der leicht zu manipulieren war. Weshalb durchaus Kampfgeist in ihm aufflammte.
Die Crew war zwar auch zu seiner Familie geworden aber letztlich hatte Sanji immer noch die engere Bindung zu ihnen und reagierte deshalb wesentlich emotionaler auf die ganze Sache. So wie generell meistens bei allen Themen. Aber diesmal ganz besonders. Denn so hoffnungslos hatte er ihn selten erlebt.
„Ich weiß.. trotzdem fühlt es sich so an. Daran kann ich nichts ändern“
Sein Gewissen würde ihn weiterhin plagen. Egal wie oft ihm jemand sagte, dass es nicht seine Schuld war. Da musste er nun durch und irgendwie damit klar kommen.
„Wir waren Teenager.. und geistig verwirrt.. anders kann ich mir das nicht erklären“
Und sie beide hatten an gebrochenen Herzen gelitten. Obwohl die wahre große Liebe doch eigentlich zum Greifen nahe gewesen wäre. Das hatte sie dazu veranlasst wirklich dumme Fehler zu begehen. Für die nun alle büßen mussten… allen voran die Crew..
„Ist das so? Da bin ich mir manchmal nicht so sicher“
Sie hatten bestimmt bis zu einem gewissen Grad zu dieser Entwicklung beigetragen. Natürlich konnten sie nicht die vollständige Verantwortung dafür übernehmen aber eine Mitschuld besaßen sie definitiv. Sie alle beide.
„Aber was auch immer in ihn gefahren ist… ich werde ihn damit nicht durchkommen lassen. Das wird er büßen!“
Ren ballte die Hände zu Fäusten und blickte darauf hinab. Er sah das Sanji feuchte Augen hatte aber.. er war gerade zu wütend und stand auch noch zu sehr unter Schock, um wirklich einfühlsam auf ihn zuzugehen.
„Lass uns morgen noch mal in Ruhe herausfinden was passiert ist. Und dann schmieden wir einen Plan um seinen Arsch auf den echten Jupiter zu katapultieren!“

@Sanji Cordova



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#7

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

27.06.2024 17:12
Sanji Cordova Sanji Cordova (gelöscht)
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Sanji wollte sich gar nicht ausmalen, wie es werden würde, Chad nach all der Zeit wieder gegenüberzustehen. Der Mann war so lang Teil der Crew gewesen. Sanji war an seiner Seite aufgewachsen. Hatte dann mitansehen müssen, wie die Liebe seines Lebens sich für Chad entschieden hatte statt für ihn. Auch wenn er inzwischen mehr Hintergründe wusste und ihm somit bekannt war, dass es ... nicht so einfach gewesen war. Und schon gar keine gesunde Beziehung entstanden war. Aber die von ihm und Tao war auch alles andere als gesund gewesen.
Chad war ein rotes Tuch, so viel war sicher. Sanji verband mittlerweile so viel Schlechtes mit ihm. Verspürte sogar einen gewissen Hass. Jetzt hatte Chad nicht mehr nur Hand an Ren und ihn gelegt, sondern an die ganze Crew. Es war schon von Anfang an etwas Persönliches gewesen, aber jetzt ... hatte der Mann den Vogel wirklich abgeschossen.
»Ich weiß«, meinte Sanji leise. Ihm ging es ja auch so. Schuldgefühle wurde man einfach nie los.
Er wusste ganz genau, warum er mit Tao zusammen gewesen war. Hatte es damals schon gewusst, auch dass von ihm aus kaum echte Gefühle da gewesen waren. Aber Ren ... hatte für Chad geschwärmt und geglaubt, dass er ihn tatsächlich liebte. Er hatte also wirklich keine Schuld. Die hatte allein Chad, weil er den Japaner in eine absolut toxische Beziehung hinein manipuliert hatte.
Normalerweise hätte Sanji nun eine flammende Rede gehalten. Über Schuld und warum sie diese nicht trugen. Warum Chad und Tao ganz allein für ihre Entscheidungen und Taten verantwortlich waren. Stattdessen zog er verzweifelt an seiner Zigarette und schwieg. Denn zu hundert Prozent sicher war er sich gerade leider auch nicht, obwohl das als Sonnenschein-Smutje verdammt noch mal seine Aufgabe war!!
Während Ren also entschlossen war, die Jupiter zurückzuerobern, qualmte Sanji nur noch seine Kippe zu Ende und nickte dann. Wortlos schlurfte er aus der Küche und zu ihrer Hütte. Wo sie sich dann ins Bett fallen ließen. An Schlaf war jedoch nicht zu denken, zumindest nicht für Sanji. Ren konnte ja irgendwie in allen Lebenslagen pennen. Echt beneidenswert.
Sanji schlich sich rastlos noch vor dem Morgengrauen in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Agron lungerte hier auch noch rum, war aber offenkundig zu schwermütig, um sich an den Vorräten zu vergreifen. Selbst als Sanji ihm beim Schnibbeln was hin warf, tastete er es nicht an. »Du wirst deine Kräfte brauchen, um Nasir zu retten«, murmelte der Smuje, woraufhin der Kater mit einem missmutigen Fauchen dann doch mal an dem Stück Schinken knabberte.

@Ren Sanada

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#8

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

28.06.2024 20:13
Ren Sanada Ren Sanada (gelöscht)
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Vielleicht unterschätzte Ren seine eigene Stärke auch ein wenig. Er hatte keine Ahnung welche Wirkung dieses Wiedersehen tatsächlich auf ihn haben würde. Ob dann nicht doch wieder der verängstigte, unsichere Junge in ihm zum Vorschein kam, der er damals teilweise gewesen war. Er hoffte es nicht.. aber wissen konnten sie es wohl erst wenn es so weit war.
Noch konnte er das aber einigermaßen ausblenden und war eher wütend und besorgt wegen der Crew. Und wegen Sanji.. ihn so zu sehen brach ihm wirklich das Herz. Wenn Ren grummelig war, war das nichts Besonderes. Aber wenn Sanji es mal war… würde er am liebsten alle Hebel in Bewegung setzen, um ihn wieder glücklich zu machen. Denn er ertrug es einfach nicht wenn Sanji litt. Oder ihm nicht widersprach wenn Ren alles schwarz malte. Denn das tat er gerade nicht.. was ihn schon ziemlich besorgte.
Weshalb er ihm, ebenfalls wortlos, zurück in die Hütte folgte. Ren war ja noch nie ein Mann großer Worte gewesen. Aber dass Sanji mal schwieg war selten. Generell war es sonst kaum so ruhig zwischen ihnen. Ren wusste aber auch nicht was er sagen konnte, um Sanji nun aufzumuntern. Wenn sie ehrlich zueinander waren, dann war das einfach eine richtig beschissene Situation, bei der es nichts schönzureden gab.
„Er wird damit nicht durchkommen…“
Murmelte Ren ein weiteres Mal, nachdem sie sich ins Bett gelegt hatten. Er fasste nun auch nach Sanjis zittriger Hand, um sie fest zu halten. Glitt danach allerdings tatsächlich recht schnell ab ins Land der Träume. Schlaflosigkeit war wirklich keines seiner Probleme. Irgendwie schien er wohl alles im Schlaf zu verarbeiten.
Er bemerkte also nicht wie unruhig Sanji war oder wie früh er aufstand.
Erst als er sich irgendwann morgens auf die Seite rollte und da kein Widerstand war, öffnete er missmutig die Augen
„Sanji…? Komm zurück ins Bett….“
Murmelte er müde. Doch es kam keine Antwort. Wie spät war es überhaupt? Er hatte keine Ahnung. Fühlte sich an als wäre es mitten in der Nacht. Wie er Aufstehen doch hasste. Vermutlich war Sanji schon draußen unterwegs, um der Crew zu helfen oder Frühstück zu machen. Er tippte auf zweiteres. Also schälte Ren sich selbst irgendwann gähnend aus dem Bett. Es war nun wohl nicht die Zeit um auszuschlafen.
Also sah er zuerst in der Küche nach, wo er Sanji am ehesten vermutete. Und siehe da.. er hatte Recht. Runzelte jedoch etwas die Stirn bei allem was Sanji da aufgetischt hatte.
„Du weißt schon, dass du nur die Crew eines Schiffes versorgen musst oder?“
Sanji hatte es mit dem Kochen eindeutig übertrieben. Agron lief auch schon wieder maunzend um Rens Beine, woraufhin er ihn wieder hoch hob.
„Zerkratzt ihm das Gesicht Agron… so fest du nur kannst“
Ermutigte er den Kater. Meinte damit natürlich nicht Sanji sondern Chad. Aber das war ihnen wohl allen klar. Selbst dem Kater.
„Hast du schon.. nach ihnen gesehen?“


@Sanji Cordova



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#9

RE: In this world or the one below | Ren & Sanji | Mai 2024

05.07.2024 11:19
Sanji Cordova Sanji Cordova (gelöscht)
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Am liebsten wollte Sanji seinen Freund von Chad fernhalten. Ihn vor ihm beschützen. Aber zum einen war er kein Mann, der seinem Partner Vorschriften machte. Kompromisse, ja ... aber in dieser Sache war wohl kein Kompromiss machbar. Darüber war sich Sanji im Klaren. Zum anderen war Ren ihr bester Krieger. Selbst wenn sie aus Balar Unterstützung bekommen würden. Niemand kam an den Samurai heran. Sie brauchten ihn demnach.
Sanji sollte Ren auffangen und ihm eine starke Schulter sein. Er litt schließlich weitaus mehr. Auch wenn das natürlich kein Wettbewerb war. Für sie beide war diese Situation absolut schrecklich und damit umzugehen ... war fast unmöglich.
Ebenso wie später im Bett Ruhe zu finden. Es half, Rens Hand zu halten, aber die Rastlosigkeit wurde von Stunde zu Stunde immer schlimmer. Sanji schaffte es einfach nicht, einzuschlafen, obwohl seine Lider total schwer waren. Als er in die Küche schlurfte, fühlte er sich, als würde er auf Watte laufen. Doch dieser Ort gab ihm Sicherheit und einen Sinn, außerdem würde er nicht versehentlich Ren durch das ständige Hin- und Herwälzen wecken. Wenigstens einer von ihnen sollte Erholung bekommen.
Sanji vergaß die Zeit während er werkelte. Er unterbrach seine Arbeit nur, um mal eine zu rauchen oder Agron zu kuscheln – selbst wenn dieser sich fauchend wehrte. Ganz kurz nur brauchte Sanji ein bisschen Zuwendung und Trost.
Wie viel er kochte und zubereitete, fiel ihm gar nicht auf. Erst als Ren plötzlich in der Küche stand, sah er verwirrt hoch. »Du bist schon wach?«, fragte er verwundert. Laut seiner inneren Uhr war vielleicht eine Stunde vergangen. Es musste noch dunkel draußen sein. Oder nicht?
Er blickte zurück auf das ganze Essen. »Sie haben bestimmt Hunger.« Nun, Ren kannte die Wahrheit. Das Festmahl war aus Stress-Kochen geboren. Hoffentlich hatten die Balarianer heute ordentlich Kohldampf, denn sie würden wohl auch noch was davon abbekommen.
Sanji fiel bei der folgenden Frage alles aus dem Gesicht (war wirklich nicht seines gemeint, das zerkratzt werden sollte? Darüber dachte er lieber nicht weiter nach. xD). »Nein ... sie schlafen doch bestimmt noch. Ich wollte sie nicht wecken.« War das ein Fehler gewesen? Was, wenn es ihnen so schlecht ging, dass sie sich nicht verständigen konnten? Wobei ... nachts hatte der berüchtigte Doc aus Balar nach ihnen sehen wollen. xD Der hätte bestimmt Bescheid gesagt, wenn es Komplikationen gäbe.
Sanji goss extra für Ren bereit gestellten Tee auf und reichte ihn seinem Freund. Dann packte er einige Teller und Schüsseln auf ein Tablett, welches er zur Crew balancieren würde. Mit vollem Magen plante es sich schon besser.

@Ren Sanada

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