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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Eine Zeit lang war es ruhig, so wie es sein sollte. Nach und nach füllten sich meine Reihen und meine verirrten Schäfchen sollten sich in ihrem neuen Zuhause willkommen fühlen. Wohlbehütet und vor allem sicher. Man konnte Menschen eine Menge weß machen, aber ohne Taten waren das alles nur leeren Worte. Abgesehen davon galt das natürlich auch meinem Schutz. Das Gelände war sicher, unnahbar und man konnte nahende Feinde bereits Meilenweit sehen bevor siei überhaupt ankommen würden. Ich kam nicht um daran zu glauben das mein Vater stolz darauf gewesen wäre. Auch wenn ich eine etwas andere Methode bevorzugte. Auch war ich nicht so leichtsinnig wie er. Seine Fehler würden nicht meine sein. Ganz gewiss nicht. Am Morgen hatte ich Klaus ausgeschickt um ein kleines Vögelchen in diese Gemäuer einzuladen. Genau genommen war es schon ein ziemlich großes Vögelchen, aber @Scarlet Rainthworth konnte mir von Nutzen sein. Falls sie sich nicht sträuben würde. Obwohl ich nicht davon ausging. Jeder Mensch war käuflich, buchstäblich jeder. Es war nur eine Frage des Preises. Die Frau mit der hübschen Oberweite hatte Kontakte die ich nur zu gern auch für mich nutzen würde. Und es war obendrein noch einfacher wenn sie die Vermittlung übernahm. Mal sehen ob sie mir das selbe berichten konnte wie meine kleinen Spione rund um die anderen Kolonien. Wobei ich @Brian Daniels gerade ebenfalls besonders im Blick hatte. Seine Dreistigkeit würde ein Ende finden und ihm die Strafe zuteil, die er als Dieb und Hochstapler verdiente. Er hatte sich genommen was ihm nicht gehörte und das würde ich wieder korrigieren. Mittlerweile war ich über das Gelände spaziert um meinen morgendlichen Rundgang zu machen. Ich wollte mich selbst davon überzeugen das hier nichts dem Zufall überlassen wurde. Und darüber hinaus wartete der Rest darauf mich zu sehen. Schließlich konnte ich keine Predigten halten, ohne selbst etwas dafür zu tun. Ein Gebet konnte immerhin nicht nur den Glauben festigen, sondern auch Berge versetzen. So konnte ich ebenfalls erkennen wer sich ins Zeug legte und bei wem es wanken konnte. In dem Fall war immer vorgesorgt. Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck kam ich an meinem Büro an. Die aufgehende Sonne trat durch die Glasscheiben und tauchte den Raum in ein sattes Rot, das durch die Lichbrechung des Glases in leicht orangenen Sprenkeln überging. Es war sauber, kein Staubkorn befand sich auf dem üppigen Schreibtisch. Ich nahm auf meinem Stuhl platz und wartete darauf das Klaus seiner Aufgabe gerecht wurde. Er war fast mit einer der einzigen Männer die den Unterschied zwischen einer Einladung und einer Entführung verstanden. Was wohl seinem degenerierten Hirnwindungen zuzuschreiben war. Die kleine Killerin sollte freiwillig herkommen. Als Sklave würde sie mir wenig nutzen und nur kurzweiligen Spaß bereiten. Noch hatte ich einiges mit ihr vor. Ich schlug die Zeit tot indem ich die Unterlagen auf meinem Schreibtisch studierte. Informationen über verbündete Kolonien und dessen Werdegang. @Anna Avery hatte also ihre eiserne Faust über die Sicherheit des Cottage gelegt. Die Rider hatten vorläufig mit ihren inneren Konflikten genug zu tun und auf Balar musste man derzeit kein gesondertes Auge werfen. Meine Informationen darüber waren ziemlich detailiert gewesen. @Negan Smith sollte man allerdings nicht ganz vergessen. Auch wenn es lange ruhig um ihn war. Sollte @Catherina Smith ihm zu viel erzählt haben, würde ich auch den alten Mann am Hals haben und dann musste ich meinen Sohn früher nach Hause bringen als geplant. Aber erst einmal musste ich auf die Informationen von meiner kleinen Sadistin warten.

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zuletzt bearbeitet 25.03.2024 21:35 |
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Die letzten Wochen und Monate waren für Scarlet sehr geschäftig gewesen, hatte sie – neben ihren kleinen Auftraggebern – vor allem für die Wicked zu tun gehabt. Neben dem Auskundschaften der verschiedensten Kolonien, hatte sie ihre eigenen Informationen über die sündigen Häuser eingeholt, sehr wohl in dem Wissen, dass @Lorenzo Leone sie ebenfalls nicht aus den Augen ließ. Leute, wie sie trauten eben nur einer Person: sich selbst. Machte ihr nicht viel aus, ging sie bis dato immer noch davon aus, dass der gestriegelte Italiener ihr nichts konnte. Sie hatte keine Freunde, keinen Partner und keine Verwandten…dachte sie zumindest. Dass der Bruder, den sie zuletzt in der Lache seines eigenen Blutes zurückgelassen hatte, doch noch lebte, davon wusste sie nichts. Hatte keine Ahnung, dass sie doch angreifbarer war als vermutet. Und so spielte sie ihre Spielchen, spähte, stahl und ließ sich an manchen Tagen sogar zu Kaffee und einem Shopping Tripp verleiten. Daher hatte sie Adam beinahe vergessen. Aber eben nur beinahe. Kam es zum einen nicht oft vor, dass sie zu jemandem aufsehen musste, zum anderen – was noch viel wichtiger war – traf man selten jemanden, der angesichts der Gräueltaten, denen er Zeuge wurde, so gelassen blieb. Er hatte etwas, was sie interessierte und so war seine Gesicht in ihrem Bewusstsein verblieben, wurde allerdings erst dann wieder präsent als ihr der Schnüffler auffiel. Zunächst hatte sie nur von ihm gehört. Ein junger Mann, der ihrer Spur zu folgen schien. Sie hasste Schoßhunde, Spürhunde waren allerdings noch eine Nummer schlimmer, doch ließ sie ihn machen, er wollte etwas von ihr, so viel war klar. Erst als sie ihn zum ersten Mal zu Gesicht bekam, beschlich sie eine Ahnung, hatte sie ihn bereits gesehen, an dem einen Nachmittag unter dem Balkon. Er war @Adam Miller wie ein Schatten gefolgt, entgangen war er ihr dennoch nicht. Und so hatte sie ihn schließlich eines nachmittags abgefangen, ein Knie in seinem Rücken und ein Messer an seiner Kehle. Sie hasste es, wenn man ihr nachstelle, eine einfache Nachricht an sie hätte es auch getan. Gut, dass er diese schlussendlich von Angesicht zu Angesicht aus ihm heraussprudelte. Sein Herr bestand darauf sie zu sehen. Die darauffolgenden Tage hatte sie das Gebiet am Sugarloaf Mountain auskundschaftet. Stronghold Mansion, eine ehemalige Hochzeitslocation. Eines musste man ihm ja lassen, er hatte Stil. Von dem Baum, in dem sie saß, konnte sie das Grundstück überblicken, war jedoch die Stille um sie herum am auffälligsten. Und so prägte sie sich, wie jedes Mal, ihre Umgebung genau ein, steckte Fluchtwege ab und sorgte dafür, dass man sie nur dann zu Gesicht bekam, wenn sie es auch wollte. Da er ihr kein Datum genannt hatte, ließ sie sich Zeit. Zunächst einmal musste sie grob in Erfahrung bringe, auf was genau sie sich hier eigentlich einließ. Was sie jedoch bereits auf den ersten Blick sagen konnte, war, dass diese Leute hier ihm aus der Hand fraßen. Interessant.
Sie hatte ihre Jacke geschlossen, ihre Schuhe nass vom schmelzenden Schnee. Sie wusste, dass die Wachen grade wechselten, und nutze jeden toten Winkel, um sich schließlich am Gebäude selbst emporzuschwingen. Sicher hätte sie auch einfach klopfen und durch die Tür gehen können, allerdings war es ihr lieber, wenn niemanden von ihrem Kommen erfuhr außer der Hausherr selbst. Sie würde ich zeigen, wenn sie in Erfahrung gebracht hatte, was er wollte. Zumindest in dem Fall, dass es ihr zusagte. Wenn nicht, hatte sie ihre Flucht bereits geplant. Außerdem zeigte es direkt die Stellen, wo das Sicherheitssystem scheiterte. Adam saß am Tisch und studierte Unterlagen, als sie geschickt das Fenster öffnete und leise, wie eine Katze eintrat. „Du hast nach mir gesucht…“, immerhin eine Tatsache. Langsam nahm sie auf der Fensterbank platz und sah ihn mit erwartungsvoller Miene an. Hatte der erste Eindruck doch nicht getäuscht, war er tatsächlich noch recht jung. Und gutaussehend.



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Ich blieb an meinem Schreibtisch und war in meine Unterlagen vertieft. Es wäre so viel einfacher gewesen, hätte man die ganzen hübschen Satelliten nutzen können. Aber der Staat war schon immer misstrauisch gewesen und es machte keinen Spaß Jahrzehnte daran zu sitzen um auf einen Zugriff zu bekommen. Wenn das überhaupt noch möglich war. Sie waren da, ja, aber fraglich ob noch nutzbar. Derzeit stand das leider in Frage. Während ich die Blätter durchgung, setzte ich ab und an eine Tassee schwazen Kaffee an meine Lippen. @Scarlet Rainthworth war bereits auf dem Gelände. Ziemlich clever, aber sie unterschätzte uns. Ein Schmunzeln trat auf mein Gesicht und ich beschloss sie in dem Glauben zu lassen das sie hier die Wahl hatte und gehen konnte. Als sich schließlich das Fenster öffnete nahm ich den letzten Schluck aus meiner Tasse und setzte das weiße Geschirr wieder auf seine Untertasse. Der Löffel war poliert und mit feinem Muster am Ende. Ganz wie es die Erwartungen entsprachen. Es war hübsch anzusehen, mir aber im Grunde egal ob das Besteck nett aussah, oder nicht. "Hier gibt es auch eine Tür." Antwortete ich ihr als sie trocken meinte das ich nach ihr gesucht hätte. Suchen lassen traf es wohl besser, aber ich hatte sie nicht holen lassen um darüber zu sinnieren. Die Antwort wäre die selbe gewesen. Mein Finger löste sich aus dem Hänkel der Tasse und schon die Papiere zu einem Stapel zusammen. "Aber ich bin erfreut das du es einrichten konntest." Erst jetzt richtete sich mein Blick gänzlich auf die hochgewachsene Frau. Lässig saß sie am Fensterbrett und erinnerte mich an @Catherina Smith ,die ebenfalls Talent darin hatte das Fenster statt die Tür zu nehmen. Was war nur los mit diesen Weibern? Machten ihnen Türen zu viel Angst? Ich konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen. "Die Stühle sind dir schon aufgefallen?" Mit einem dezenten Nicken in die Richtung der Sitzgruppe bewies ich es ihr. Für den Moment war ich selbst zurückgelehnt und musterte sie. Rein äußerlich schien sie soweit gesund zu sein, wenn man von ihrem emotionalen Knacks wegsah. Dann erhob ich mich und schob dabei den Stuhl zurück. "Ich würde gerne etwas mit dir besprechen und deine Kontakte in Anspruch nehmen." Es konnte nicht schaden gleich zur Sache zu kommen, denn ich rechnete mit Verhandlungen. Umsonst tat keiner mehr etwas. Außer vielleicht Klaus. "Das beinhaltet jedoch geschlossene Fenster. Sil vous plait." Dabei kam ich bereits um den Schreibtisch herum und wies sie mit einer Geste meiner Hand auf die Fensterbank zu verlassen und sich stattdessen einen Stuhl zu nehmen. Oder einen Sessel. Was auch immer sie mochte. Ich konnte sie noch nicht ganz so gut einschätzen, aber im schlimmsten Fall war sie ein harter Gegner. Wenn es gut lief würde das hier schneller über die Bühne gehen. Und im schlimmsten Fall der Fälle musste ich zusehen das sie einfach nie wieder ans Tageslicht kam. Angesichts dessen das sie hier mitten in der Schlangengube saß, war das kein so großes Problem. Klaus würde sich kein zweites Mal überrumpeln lassen und davon abgesehen gab es hier genug Wachen und ebenfalls genug Sklaven die auf eine Chance warteten sich zu beweisen. So oder so sah es für die einsame Wölfin nicht sehr gut aus. Da konnte sie noch so viele Fluchtwege parat haben. Es würde ihr nichts nutzen. "Kaffee?" Ich behielt sie weiter im Auge, deutete aber auf die zweite Tasse hin. "Ich gehe davon aus, das du nicht unbedingt ein großer Tee trinker bist." Ich konnte mich auch irren, über solche belanglosen Dinge machte ich mir weniger Gedanken. Mein Hirn speicherte solche unwichtigen Dinge nicht einmal ab. Da musste Platz für das große Ganze bleiben. Und wenn alles passte, würde ich dem ein Stück näher kommen.

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Scarlet unterschätze die Leute hier keinesfalls, sie hatten allein schon das Areal aus gewissen Gründen gewählt. Die Rasenfläche war so weitläufig, dass man jeden Eindringling auf den ersten Blick sah, davon abgesehen war es leicht zu verteidigen und lag dazu noch versteckt. Dazu hatte er einige fähige Männer in seinen Reihen, dazu einige denen das Gehorchen im Blut lag und die ihm treu ergeben waren. Er jedoch unterschätze sie darin, dass er wirklich glaubte, sie hier festhalten zu können. Sie würde immer einen Ausweg finden und wenn er am Ende nur ihren leblosen Körper vorfand. Lebend bekam man sie nicht. Dass er wusste, dass sie hier war, stand außer Frage, hatte sie sich immerhin in den Tagen zuvor schon blicken lassen, davon abgesehen ging sie nicht davon aus, dass man versuchen würde sie zu fangen, sie war ja eingeladen worden. Und so nahm sie, nahm sie den Weg über das Dach direkt in Adams Arbeitszimmer. Ihr Blick führte zu dem polierten Holz des Eingangsbereiches, als er sie darauf hinwies, dass es im Haus auch Türen gab. „Und den Umweg durch die ganzen Gänge und Treppen nehmen?“, erkundigte sie sich, wie langweilig. Davon abgesehen war Zeit immerhin Geld, so sagte man doch. Ob suchen oder suchen lassen, war Scarlet einerlei, beides störte sie in ihrer Ruhe und ihrer Routine und machte daher keinen Unterschied. Sie blieb auf dem Fensterbrett sitzen, während er seine Unterlagen zusammenräumte. Die langen Haare zu einem Knoten am Kopf festgepinnt, darüber eine dunkle Mütze. „Sind sie, traumhaft schön“, antwortete sie und wendete ihren Blick zu der Sitzgruppe ein Stück in den Raum hinein, machte doch zunächst keinerlei Anstalten ihren Platz zu verlassen. Stattdessen zog sie die Mütze vom Kopf und verstaute sie in ihrer Jackentasche. Als er dann aber direkt zum Geschäftlichen kam, stand sie doch auf und schloss das Fenster. Also fraßen ihm wohl doch nicht alles seine Häschen aus der Hand. „Davon war auszugehen“, quittierte sie seine Aussage und nahm schlussendlich auf einem der Sessel Platz. Sorge, dass sie diesen Raum nicht mehr verlassen würde, hatte sie allerdings nicht, egal wieviel Wachen oder Sklaven er vorzuweisen hatte. Es ging hier immerhin um einen Geschäftsabschluss und da kam er hauptsächlich auf das Verhandlungsgeschick an. Und so, wie sie ihn einschätze, wurden sie sich sicher einig. Scarlet überschlug die Beine, ihr Blick folgte @Adam Miller der auf zwei Tassen vor sich deutete und sich nach ihrem Getränkewunsch erkundigte. „Schwarz und tatsächlich trinke ich sogar sehr gerne Tee“, sie lächelte und wartete bis er sich zu ihr gesellte. Ein Lächeln das ihre Augen jedoch nie ganz zu erreichen schien. „Ich nehme an, dass es um den Ausbau deiner Reichweite geht?“, was im Grunde bedeutete sich mit jemandem zusammenzutun und seine Position zu stärken.



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zuletzt bearbeitet 15.04.2024 00:07 |
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Frauen konnten kompliziert sein in ihrem Denken. Warum das so war, war etwas das ich tatächlich mal nicht wissen wollte. Ich hob leicht eine Braue als @Scarlet Rainthworth den normalen Weg in mein Büro verneinte. Ich musste wirklich aufpassen das mir diese komplizierten Frauen nicht irgendwann den Hals kosteten. Lieber brach ihrer als meiner. "Wie du meinst." Damit tat ich es ab, denn es war mir im Grunde egal ob sie durch das Fenster kam, oder durch die Tür. Hauptsache die hochgewachsene Frau kam an. Und leicht rollte ich auch mit den Augen als sie nur einen sarkastischen Kommentar zu den Stühlen abgab. Na schön, wie sie wollte. Obwohl manche von diesen Nomaden wirklich zu lange alleine da draußen waren und Stück für Stück verwilderten. Wie Tiere die man wieder ausgesetzt hatte. Im Großen und Ganzen war es wohl auch das Gleiche, aber deswegen war sie nicht hier. Was sie außerhalb tat war mir fast egal. Solang sie mir nicht in den Rücken fiel. Ihr Auftreten hatte mich an einen Einbrecher erinnert, obwohl sie augenscheinlich eingeladen war. Niemand hätte sie aufgehalten, im Gegenteil, man hätte sie sogar bis ins Büro eskortiert. Ich sollte Scarlet wohl nicht unterschätzen. Sie war so entspannt und gelassen das ich mir sicher war das sie noch einen Trumpf in der Hand hatte. Etwas von dem sie dachte das es sie wieder heil hier raus kriegen würde. Und ich musste für mich selbst zugeben das ich auch gespannt darauf war, wie sie das geplant hatte. Leider würde es wohl nicht dazu kommen. Sie war hier weil ich sie benutzen wollte und daraus machte ich keinen Hehl. Meine Blicke verfolgten sie als sie doch aufstand und das Fenster schloss. "Danke." Gab ich zurück und folgte ihr weiter, wie sie doch einen der Sessel nahm. ein viel besseres Bild. Aber darum ging es nicht. "Ich teile ungern halbgare Pläne mit meinen Leuten. Es gibt keinen Grund um sie zu verunsichern." Was doch zu den meisten Teilen stimmte. Eine Unruhe konnte ich gerade nicht gebrauchen. Darüber hinaus stellte man mich nicht in Frage. Das gehörte sich einfach nicht. Ein seichtes Grnsen huschte über meine Lippen als sie trocken erkannte das es hier lediglich um geschäftliches ging. Fakt war aber auch das ich sie brauchte. Es würde meinen ganzen Plan immens erleichtern und darüber hinaus auch schneller voran treiben. Grad kümmerte ich mich um die Tassen als sie mir erklärte das sie schwarzen Kaffee mochte und sogar Tee trank. Das hätte ich wohl nicht erwartet, kam sie mir immer etwas gröber vor. "Das merke ich mir für unser nächstes Treffen." Dabei übergab ich ihr die Tasse, die auf einem dünnen Unterteller stand. "Korrekt. Darüber möchte ich mit dir sprechen." Das sie nicht dumm war hatte ich schon mitbekommen. Allein bei unserem ersten Treffen. Ich nahm meine eigene Tasse und führte sie an meine Lippen. Im Gegensatz zu ihrer war mein Kaffee mit etwas Milch versetzt. Hauptsächlich weil ich es so gelernt hatte, als das ich die Milch darin wirklich wertschätzen konnte. "Ich möchte dich als Bindeglied zwischen mir und den Wicked benutzen. Und ich hoffe das du mir helfen wirst." Gleichzeitig stellte ich die Tasse wieder ab und musterte kurz ihre Haltung um abwägen zu können ob sie dem gewillt ist. "Ich denke das könnte für beiden Seiten enorme Vorteile mit sich ziehen." Natürlich hatte ich noch etwas in Petto und konnte diesen verrückten Wicked etwas im Austausch bieten.

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Einfach gestrickt war Scarlet ganz sicher nicht, empfand sich aber auch nicht als übermäßig kompliziert. Sie war vorsichtig, vielleicht an mancher Stelle auch ein wenig paranoid, doch wer war das in der heutigen Zeit nicht? Dafür wusste sie auch, auf wen sie sich verlassen konnte und das war in erster Linie sie selbst. Ihre Abneigung für Türen rührte jedoch aus der Zeit in der Bande, wo man besser unter dem Radar geblieben war, bevor man zum Spielball narzisstischer, rothaariger Frauen wurde. Davon abgesehen war es irgendwie auch Berufskrankheit, immerhin war unauffällig bleiben ihr Job. Auf seine schnippische Antwort schmunzelte sie nur, was sollte sie auch groß dazu sagen, ihm gefiel es zwar nicht, nur würde es überflüssige Energie kosten sie dazu zu zwingen etwas anderes zu nehmen als das Fenster. Immerhin war sie deswegen ganz sicher nicht hier. Ob sie ihm den Hals kosten würde, lag an ihm selbst. Sie würde ihren hübschen Kopf allerdings auf ihren Schultern behalten und hatte bis dato auch nicht vor seinen davon zu trennen. Dafür gefiel er ihr da oben doch ganz gut. Das Nomadenleben, das sie führte, hatte sie jedoch nicht verwildert, sie war schon immer ein Freigeist gewesen, ließ sich nichts sagen und tat generell was ihr gefiel. Wie eine schwarze Katze bei Nacht. Eine, die auch mal schnell zu einem Panther mutieren konnte, allerdings nur, wenn man ihr einen Grund dazu gab. Die Stühle ignorierte sie zunächst ebenfalls gefiel ihr der Platz eigentlich ganz gut, leider schien Adam etwas zu besprechen zu haben, was ihrer Diskretion bedurfte und so stand sie nach einer Weile doch auf und schloss das Fenster. Zugegebenermaßen waren die Sessel nicht nur hübsch, sondern auch bequem und so sah sie ihr Gegenüber erwartungsvoll an. Benutzen lassen würde sie sich nicht, zumindest nicht im gröberen Sinne, immerhin war sie immer noch ein Dienstleister und sollte der Deal einigermaßen reizvoll sein, würde sie ihn auch eingehen. Wie für jeden galt es auch für Scarlet das bestmögliche für sich selbst rauszuschlagen und das war oft etwas anderes als man erwarten würde, denn anders als die meisten hatte sie kein Interesse an gewissem Luxus. Als Adam erklärte, seine Leute nicht verunsichern zu wollen, hob sie nur eine Braue klang es eher danach, als misstraute er den Mitgliedern seines kleinen Vereins hier noch. Statt jedoch etwas zu sagen, ließ sie sich von ihrem Gastgeber Kaffee einschenken, der direkt zum Geschäftlichen überging. Dass ihr Geständnis, dass sie sogar lieber Tee als Kaffee trank, bei ihm für solch eine Überraschung sorgte, damit hatte sie wiederum nicht gerechnet. Zeit darauf einzugehen nahmen sich beide dann aber nicht. Während er seine Vorstellungen äußerte, setze sie die Tasse an die Lippen, hielt jedoch inne als er auf die Wicked zu sprechen kam. Über den Rand der Tasse hinweg musterte sie ihn kurz, ehe sie die Tasse auf ihrem Knie abstellte. „Den Wicked?“, hakte sie nach, natürlich konnte sie sich nun dumm stellen und auf Zeit spielen, allerdings wusste sie auch, dass ihre regelmäßigen Treffen mit @Lorenzo Leone in der Kolonie ein wenig Wellen geschlagen hatten. Es war schon seltsam Gerüchte über sich selbst zu hören, die mit nichtexistierenden Beziehungen zu tun hatten. Und da Adam sie so direkt darauf ansprach, würde er zumindest das ein oder andere gehört haben. „Gehe ich recht in der Annahme, dass du etwas über mich und ein bestimmtes Mitglied gehört hast?“ erkundigte sie sich daher, oder zumindest über jemanden auf den ihrer Beschreibung passte und einen gewissen Italiener.
@Adam Miller



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@Scarlet Rainthworth brauchte sich keine Sorgen machen. Jetzt jedenfalls noch nicht. Es war eine simple Besprechung, ein Geschäftsvorschlag. Und mir war klar das ich mit Gewalt rein gar nichts erreichen konnte. Vielleicht sogar das Gegenteil bewirkte. Ich brauchte sie dafür und ich war mir sicher das sie sich dieser Tatsache auch sicher war. Demnach war es kein schlechter Anfang den Mittelweg zu gehen. So konnten sich beide Seiten Stück für Stück annähern. Vertrauen war gut, Kontrolle noch viel besser. Etwas dem die hochgewachsene Frau mir wohl zustimmen würde. Noch war sie entspannt und war vermutlich einfach neugierig. Eine typisch weibliche Eigenschaft, wenn man mich fragte. Aber etwas neugierig war ich natürlich selber auch. Es war einfach wichtig zu wissen was der Gegner tat, oder in diesem Fall, meine zukünftigen Verbündeten. Gerüchte waren schon immer schnell verbreitet gewesen, schon vor dem Ausbruch. Es war also keine Kunst in einer Welt wie dieser ein paar gezielte Worte in Umlauf zu bringen um sich selbst zu verschleiern, oder gar schön zu reden. Ich tat nichts anderes. Wobei meine Hintergründe vielleicht doch etwas edler waren. Ich wollte nicht einfach nur ein paar Lakaienum mich versammeln damit es mir gut ging. Und mir war doch sehr bewusst das es momentan den Anschein für jemanden wie Scarlet haben musste. Tatsächlich wollte ich das Lebenswerk meines Vater weiterführen und sogar verbessern. Was auch sonst? Dafür wurde ich schließlich geboren. Ich legte meinen Kopf ein kleines Bisschen zur Seite als sie nachhakte was die Wicked betraf. Sie sah mich über ihren Tassenrand hinweg an und ich tat das gleiche. Allerdings wesentlich entspannte, immerhin wusste ich ja auch was kommen würde. "Den Wicked." Wiederholte ich ihre Worte und nickte leicht dabei. Ich war gespannt welche Reaktion das bei ihr auslösen würde. Noch kannten wir uns nicht besonders gut und ich konnte sie schlechter einschätzen. Aber ich vermutete das sie sich ohnehin erst einmal anhören würde was ich zu sagen hatte und danach entschied. Sie war immer noch mit Vorsicht zu genießen. Mit Worten zu spielen lag mir im Blut. Von Kind an wurde mir immerhin nichts anderes beigebracht. Wissen war macht, allerdings konnten Worte ganze Völker in Bewegung setzten. Und das war mein Plan. Im Gegensatz zu ihr war es für mich auch nichts besonderes Gerüchte über mich selbst zu hören, wenn ich sie nicht sogar selbst in die Welt brachte. Auch das konnte ein wirklich mächtiger Anreiz offenbaren. "Da wiederspreche ich nicht." Natürlich hatte ich davon gehört, keine Frage. Jedoch hielt ich sie nicht ganz für den typischen Beziehungstypen. Vielleicht hatte sie nichts gegen eine schnelle Nummer wenn sie Lust hatte, aber ich konnte sie mir nicht anders vorstellen. Es war möglich das ich mich da etwas zu sehr aus dem Fenster lehnte, aber ich vertraute auf meine Menschenkenntnis. "Du bist erwachsen und kannst tun und lassen was du willst." Setzte ich gleich danach wieder an. "Ich habe dich nicht eingeladen um über deine Beziehung zu wem auch immer zu plaudern." Das war tatsächlich nicht so. Falls sie etwas darüber preisgeben würde, war das lediglich ein nettes Zubrot. Für meine Pläne aber vermutlich nicht ganz so wichtig. Bisher zumindest. "Ich bin auf dich zugekommen weil du allem Anschein nach einen recht guten Draht zu ihnen hast. Und ich erdreiste mir hier zu fragen, ob ich dich als Vermittler einspannen könnte." Genüsslich trank ich aus meiner Tasse und beobachtete Scarlett die ganze Zeit dabei. "Nebenbei bemerkt. Es ist nicht unbedingt schwer herauszufinden um wen sich die Gerüchte handeln, wenn es um eine Frau geht, die die meisten Männer noch überragt." Ein unschuldiges und seichtes Lächeln legte sich auf meine Lippen. "Ich kenne nicht besonders viele sehr große Frauen. Daher war es nicht so schwer Eins und Eins zusammen zu zählen." Ich trank noch einen Schluck und stellte die Tasse dann ab, faltete die Hände ineinander und beobachtete sie ungeniert um ihre Reaktionen zu beobachten.

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Geschäftsabschlüsse hatte es in den letzten Monaten einige gegeben, wobei der Größte davon wohl auch der Interessanteste für ihr Gegenüber war. Immerhin waren die Wicked mächtige Verbündete, allein schon was ihre Größe und ihre Struktur anging. Scarlet hingegen verspürte eine gewisse Abscheu gegen ihr ganzes System, einer der Gründe warum sie zwar für sie arbeitete, jedoch nie ein Teil des Ganzen werden würde. Hatte sie zu viel in ihrer Jugend in ähnlichen Konstellationen erlebt, als dass sie Erfahrungen dieser Art erneut benötigte. Auch war es nicht unbedingt Neugierde, die sie hierhergebracht hatte. Wie sagte man so schön: Neugier ist der Katze Tod. Es war eher Berechnung, dass der Gleichaltrige selbst etwas im Schilde führte, war ihr bei ihrem ersten Zusammenreffen bereits klar gewesen. Dafür war er allein schon viel zu entspannt gewesen, angesichts dessen, was sie ihrem gemeinsamen Freund angetan hatte. Er kannte solch Situationen. Und Menschen, denen diese Grausamkeiten bekannt waren, hatten sie entweder selbst erlebt oder anderen zugefügt. Da Adam jedoch – im Gegensatz zu ihr selbst – recht unberührt aussah, tippte sie auf Letzteres. Was der Größere ansonsten über Frauen dachte, war ihr in diesem Moment vollkommen egal, immerhin war sie nicht für ein privates Stelldichein hier, sondern zwecks eines Auftrages. Auch wenn sie ihn nicht von der Bettkante befördert hätte, wahlweise vom Schreibtisch. Wann traf sie schon mal jemanden der sie überragte. Was genau in diesem Haus hier von Statten ging, hatte sich ihr bis dato jedoch noch nicht ganz erschlossen. Dass es einer Kolonie gleichkam, war durchaus klar, dass Adam als Anführer fungierte ebenfalls. Jedoch fehlte ihr noch das Konzept, sowie ein genauer Aufschluss über die Verteilung der Machtverhältnisse. Wobei sie auch hier davon ausging, dass der andere sich nicht in die Karten gucken und seine Positionen nicht teilen würde. Mit einer Sekte rechnete sie zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Sie war gerade dabei die Kaffeetasse zum Mund zu führen, hielt jedoch inne als Adam sein Anliegen kundtat. Mit erhobener Braue stellte sie die Tasse auf die Untertasse zurück, die sie dann auf ihrem Knie balancierte. Statt direkt eine Antwort zu geben, erkundigte sie sich wiederum, ob es Gerüchte gegeben hatte, dies darauf schließen ließen, dass Kontakt zwischen ihr und den Wicked überhaupt bestand. Sicher hatte es immer irgendwo Gemunkel über jemanden gegeben auf den ihre Beschreibung passte, jedoch beschränkten die sich oft auf Diebstahl oder ein wenig Gewalt. Dank Enzo hatte sich das ein wenig geändert. Sehr zu Scarlet Amüsement. Tatsächlich stand sie auf schnelle Nummern, im Gegensatz zu @Adam Miller Annahme jedoch war sie in der Vergangenheit sogar verheiratet gewesen. Ihr Ring ruhte auch jetzt an einer Kette um ihren Hals, versteckt unter ihrer Kleidung. Sie ließ ihn zunächst reden, begann dann aber zu glucksen, als er ihr einen Vortrag darüber hielt, dass sie Beziehung zu jedem knüpfen konnte, den sie wollte. Sie brauchte eine Weile, um aus dem Lachen wieder rauszukommen, ehe sie tatsächlich einen Schluck aus ihrer Tasse nahm. „Amüsant, aber ja, zum einen gibt es wohl kaum viele Frauen mit meiner Größe. Ob ich nun aber gut als Vermittlerin geeignet bin, kommt drauf an, was für mich dabei rausspringt“, immerhin waren sie alle in der heutigen Zeit immer nur selbst der Nächste. Und sie hatte schon genug Ärger am Hals, sollten sich die Wicked entscheiden irgendwann statt ihrer Dienste ihren Kopf zu wollen. „Darüber hinaus ein Wort der Warnung, bedenke dass ich käuflich bin, ich werde mich immer nach dem mit dem besseren Angebot richten“, was bedeutete, dass er bei einem Deal mit den Wicked vielleicht daran gelegen war, kein falsches Spiel mit innen zu spielen. „Jedoch…“, sie nippte erneut an ihrer Tasse und fügte, ohne ihn anzusehen, hinzu,“…bedeuten die meisten Ressourcen nicht unbedingt das bessere Angebot“, sie lächelte, als sie erneut den Kopf hob, um ihn erneut anzusehen.



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@Scarlet Rainthworth war ein harter Brocken. Das hatte ich bereits in dem Haus gemerkt, indem unser heruntergekommener Freund sein Ende fand. Ich bin auch nicht davon ausgegangen das sie dumm war. Nicht einmal einfältig. Solche Frauen hatte ich genug vor der Nase um eben jenes Muster zu erkennen. Die hochgewachsene Frau war da schon ein anderes Kaliber. Aber ich erhoffte mir dennoch ein wenig Mithilfe von ihr. Verhandlungen schienen ihr auch nicht fremd zu sein. Sie blieb so ruhig dass es fast schon verräterisch war. Damit sollte ich also selbst auf der Hut sein. Zwar sah ich mich selbst ebenfalls nicht als so dämlich an, aber Vorsicht war nun mal besser als die Konsequenzen ausmerzen zu müssen. Gerade jetzt fand man leider nicht mehr unbedingt an jeder Straßenecke einen geeigneten Diener, der einfach ertätzt werden konnte. Scarlet wirkte sehr ruhig und gelassen. Keinerlei Angst oder Fucht war bei ihr zu sehen. Sich war sich also sicher das sie hier, im Falle eines Falles, auch wieder gut rauskommen würde. Was ich ebenfalls nicht abstreiten würde. Sie wirkte zu vorsichtig um in eine solche Falle zu tappen. Ich setzte ein zufriedenes Lächeln auf, obwohl noch gar nicht passiert war und auch noch überhaupt nichts besprochen wurde. Nichts war in trockenen Tüchern. Aber ihr Interesse war geweckt, sonst wäre sie sofort auf den Punkt gekommen. "Das kommt wohl ebenfalls darauf an, was deinem Standard entsprechen könnte." Die Dame mit der netten Oberweite hate sicherlich einiges, das sie als ihr Minimum beanspruchen würde. Und sie würde sich wohl kaum mit den selben leeren Versprechungen locken lassen, die ich Eve gab. Scarlet war leider keine gläubige Frau. Was bedeutete das sie entweder nicht glauben wollte, oder schlicht nicht konnte. "Eine Frau von Welt wie dir, wird wohl kaum ein sicheres Plätzchen für die kalten Tage ausreichen." Nur wenige Menschen gaben sich mit solchen Kleinigkeiten noch zufrieden. "Allerdings nehme ich deine Warnung dankend zur Kenntnis." Wenigstens schien sie ehrlich zu spielen, auch wenn das nichts änderte. Ich griff erneut nach meiner Tasse und ließ den Duft in meine Nase steigen. "Du scheinst sehr gewitzt zu sein. Und ich stimme dir wohl zu, wenn du behauptest das nicht unbedingt die meisten Sachen auch die besten sind." Leicht zog ich dabei die Brauen hoch und nahm einen gütigen Schluck aus der Tasse. "Allerdings verlange ich nichts unmögliches von dir." Dabei hob ich den Blick um sie wieder ansehen zu können. "Von niemandem im Übrigen." Was wohl nur so halbwegs stimmte. Jedoch musste Scarlet sich darum erst einmal keine Gedanken machen. "Ich möchte deine bisherigen Beziehungen lediglich zur Kontaktaufnahme in Anspruch nehmen. Für einen guten Geschäftsanfang, wenn man es so ausdrücken mag." Wieder zog ich leicht eine Braue hoch, wohlgemerkt allerdings mit Absicht. "Ich möchte nicht einen wildfremden Boten schicken der einen schlechten Eindruck hinterlassen könnte. Leider erlaubt es mir meine bisherige Zeit auch nicht, mich persönlich darum zu kümmern." Ich setzte einen halb angestrengten Gesichtsausdruck auf. Der dieses Mal teilweise sogar ernst gemeint war und mehr stimmte als gewollt. "Was nicht heißt das ich es nicht nachholen werde." Aber erst wenn ich es unbedingt musste. Dabei stellte ich die Tasse wieder auf den Unterteller. "Ich bin also gerade heraus und frage dich was deine Dienste kosten könnten." Nicht besonders kreativ und noch weniger elegant, das musste ich leider zugeben. Aber wir waren nicht hier um ein Theater zu sehen. Auch wenn mir das mehr zusagte. Tatsache war einfach, dass ich es mir für meine Pläne nicht leisten konnte sie vom Haken zu lassen. "Ich gehe davon aus das du dich hier zuerst umgesehen hast, bevor du dich für ein Fenster entscheiden konntest." Fing ich wieder an um ihr ebenfalls zu veraten das ich sie sehr wohl im Auge hatte. "Ich möchte keine großen Geheimnisse von dir überreicht bekommen, das ist nicht nötig. Allerdings kann ich dir eine sichere und komfortable Reise versprechen." Ich verschränkte die Hände erneut. "Für den Anfang." Fügte ich auch direkt dazu. "Ein eher nomadischer Lebensweg wie deiner, bedeutet das du wohl eher an praktischeren Dingen Interesse haben könntest. Wir haben hier ein paar äußerst fähige Schneider, um nur ein Beispiel zu nennen. Im Übrigens können unsere Freunde im Ernstfall auch auf Hilfe hoffen. Falls du überhaupt mal in Not geraten solltest." Leicht zuckte ich mit den Schultern. "Und ich bin mir sehr wohl bewusst das du dich sehr gut auch alleine verteidigen kannst. Das war ja Demonstration genug." Es war schlecht und gelichzeitig gut für mich. Denn wenn sie käuflich war, musste ich nur ihren Preis ausloten.

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Scarlet war schon immer anders gewesen als andere Kinder und das nicht in einer pubertären Pick-me-Art, wie sie unter jungen Mädchen üblich war. Allein wegen einem angeborenen Feuermal hatte sie sich deutlichen Hänseleien über sich ergehen lassen müssen, hinzukam, dass sie nach seinem tragischen Tod ohne Vater aufgewachsen war. Und das in einer kleinen, recht religiösen Gemeinde. Gebessert hatte es sich nicht, stattdessen hatte sie das erste Mal tatsächliche Schlagzeilen gemacht, als sie einen Angreifer in ihrem Zuhause erschoss. Damals war sie gerade zwölf. Kurz darauf verschwand ihre Mutter, danach kam die Heimunterbringung und schlussendlich tauchte sie selbst unter als über mögliche Adoptionspläne diskutiert wurde. In den darauffolgenden Jahren hatte sie sich schließlich ein enorm dickes Fell zugelegt, sowie eine gehörige Person Misstrauen gegenüber allem und jedem. Das Endprodukt jahrelanger Misshandlung saß somit nun hier in @Adam Miller 's Büro und strahlte angesichts der doch recht prekären Lage eine gewisse Ruhe aus, als wäre ihr der weitere Ablauf genauso bekannt, wie das Innere ihrer Tasche. Sie hatte keine Angst, war sie durchaus in dem Wissen hierhergekommen, dass er etwas von ihr wollte. Warum würde man sonst all die Mühe auf sich nehmen, um explizit nach ihr zu suchen? Bestimmt nicht nur um sie zum Kaffee einzuladen. Und sollte er doch Hintergedanken haben und sie hier festsetzen wollen, war sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten durchaus bewusst. Darüber hinaus betrat sie die Höhle des Löwen nie ohne Absicherung. So überraschte sie auch sie auch die eingeleiteten Verhandlungen nicht, nur sein Wissen über die Wicked. Für deren Geheimhaltung waren sie allerdings selbst zuständig. Sie nickte, als sie auf ihre Standards zu sprechen kamen, sicher gab es Dinge, auf die sie bei jeder Verhandlung bestand, dennoch fielen die anders aus, als so mancher zunächst meinen mochte. Was ihre Fähigkeit zu glauben anging, war diese schlicht und ergreifend nicht vorhanden, somit zog diese Masche bei ihr schon einmal nicht. „Ich möchte weder dich noch deine Menschenkenntnis beleidigen, aber ich behaupte einfach mal einer Frau, wie mir bist du noch nicht begegnet“, sie lächelte, erneut ein Lächeln, das nicht ihre Augen erreichte und nippte an ihrem Kaffee. Dass er ihre Warnung zur Kenntnis nahm, quittierte sie mit einem Nicken. Er war immerhin nicht dumm, das wusste sie. „Davon bin ich nicht ausgegangen“, auch wenn grade das Unmögliche ihre Spezialität war. Eine Herausforderung. Sie ließ ihn zunächst reden und lauschte seinen Worten, während ihr Blick auf den Inhalt ihrer Tasse fixiert war. Man mochte meinen sie hörte ihm nicht zu, dennoch war sie sich sicher, dass es beide besser wussten. Nachdem er sich direkt nach ihrem Honorar erkundigt hatte, legte sie den Kopf schief und hob ihren Blick wieder, während sie mit dem Löffel kaum hörbar in der Tasse rührte. „Klingt, als wolltest du expandieren“, sie lächelte erneut, ein Handel mit den Wicked war keine leichte Sache, er musste also schon etwas vorhaben, wenn er ihn in Erwägung zog. Immerhin war die andere Kolonie weitaus größer und konnte ihn und seine Mitglieder mit einem Happs verschlucken, was bedeutete, dass er auf der einen Seite etwas zu haben, schien, was er den Verhandlungspartnern anbieten konnte. Und auf der anderen Seite ein Ziel vor Augen, welches er ohne Unterstützung nicht erreichen würde. Interessant. Sollte aber nicht ihre Sorge sein, nur ein Detail, welches sie sich merken würde. Bevor sie seine Frage jedoch beantwortete, machte er ihr von selbst ein Angebot, oder viel mehr, pries an, was er in der Lage war ihr zu geben. Sie es schien möglichen Geleitschutz, so wie eine Aufbesserung ihrer Lebensverhältnisse, sowie Unterstützung aus seinen Reihen. Nun war es an ihr das Angebot anzunehmen, oder aber ein Gegenangebot zu machen. Generell war es nicht viel anders als eine Packung Kekse zu kaufen, die Kasse zeigte einen Preis an, bezahlte man, war der Handel gelaufen. Sie stellte die Tasse auf den Tisch zurück, bevor sie antwortete. „Ich kann mich durchaus verteidigen, das ist korrekt. Zeuge meiner Talente in dem Bereich bist du ebenfalls geworden. Fangen wir zunächst mit meinen Standards an. Ich werde nicht gerufen, sobald ich meine Aufträge erledigt habe, komme ich von selbst. Dauert ein Auftrag länger, melde ich mich. Ich schätze meine Freiheit und haben meine eigene Art zu Arbeiten. Das zweite ist, ich genieße Immunität innerhalb der Gruppierungen, für die ich arbeite. Und ja, auch die Wicked stellen derzeit sicher, dass mir auf ihrem Gelände kein Leid zugefügt wird“, sie schlug die Beine übereinander. „Was das Weitere betrifft, hatte ich ja bereits angemerkt, dass du jemanden wie mich wahrscheinlich noch nicht getroffen hast“, sie hob die Kaffeetasse wieder auf ihren Schoß. „Die Probleme der meisten Nomaden betreffen mich nicht“, sie sah zu ihm auf. Scarlet hatte generell alles, was sie brauchte, in diversen Verstecken, an diversen Orten. Hinzu kam, dass auch die Wicked sehr gut aufgestellt waren, auf ihrem Basar bekam man so gut, wie alles, was das Herz begehrte und wenn sie dort war, verblieb sie in einem ihr Etablissement. Dann war da noch der Deal mit Enzo, dem sie als Bezahlung dazu herausgefordert hatte, herauszufinden, was sie so mochte. Theoretisch konnte sie es mit Adam nun genauso halten, allerdings befand er sich in einer etwas anderen Position als der dunkelhaarige Italiener. „Allerdings bin ich noch nicht so lange in der Gegend und gerade der Schnee macht es mir nicht so leicht. Ich würde es daher vorziehen womöglich für einen Moment hier unterzutauchen, zumindest bis ich mich mit der Gegend und den Wegen vertraut gemacht habe. Selbstverständlich werde ich dafür Sorgen nicht allzu sehr aufzufallen, aber das versteht sich von selbst“, normalerweise nahm sie keine neuen Aufträge in den Wintermonaten an, für die sie weiter reisen musste. Mit dem Auto mochte es nur eine Stunde runter nach D.C sein, doch zu Fuß wurden schnell mal 13 raus, wenn man sie am Stück ging.



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Ich kam nicht umhin leicht zu grinsen. Im Großen und Ganzen lief es nach Plan. Auch wenn man einen Plan nie ganz durchziehen konnte wie erdacht. Schon gar nicht mit einem Menschen wie @Scarlet Rainthworth hier. Zwar war ich meistens auf viele Wiedrigkeiten eingestellt, aber es gab immer etwas das unerwartet kam. Vielleicht hatte ich mich auch darauf eingestellt das es mit dieser speziellen Dame auch ganz anders laufen würde. Ich brauchte sie, das war wahr, nur schien sie fürs erste etwas durchschaubarer zu sein als gedacht. So war es für mich nicht unbedingt überraschend, dass sie mir erzählte das ich eben einer Frau wie ihr noch nie begegnet war. Ich nippte selbst entschlossen an meiner Tasse um den aufkommenden Kommentar nicht auszusprechen. Praktisch jedes zweite Mädchen wollte mir weiß machen das sie anders war und ich so einer noch niemals begegnet war. Menschen waren unterschiedlich, das konnte ich nicht abstreiten, allerdings waren die meisten weniger ander oder spezieller als sie dachten. Natürlich brachte Scarlet nicht befürchten das ich sie hier fest hielt, immerhin wollte ich sie als einen Boten benutzen. Dennoch sollte sie auf der Hut sein. Ich war schlimmer als ich aussah und den meisten war das weniger bewusst als sie zugeben wollten. Viele unterschätzten mich, so war es einfach. Auch wenn ich mir bei ihr nicht so sicher war. Sie war auf jeden Fall umsichtiger und erinnerte mich ekelhafter weise an Cat, die ständig durch ein Fenster verschwand, als ob es sie umbringen würde eine Tür zu benutzen. "Keine Sorge." Beteuerte ich dann schließlich doch und lenkte das Thema erneut auf ihre Bezahlung. Sicher war sie mit dem was ich bisher geboten hatte nicht ganz zufrieden. Garantiert sogat. Dennoch wollte ich ihr Gegenargument hören. Mein Blick fixierte sie als sie die Tasse abstellte und das Wort ergriff, doch etwas gespannt darauf was genau kommen würde. Ich tat es ihr gleich, legte meine Hände aber gefaltet zurück in meinen Schoß. Zunächst beteuerte sie ihr Können und das war mir bewusst, hatte ich es doch selbst gesehen, dann aber erzählte sie mir auch das sie innerhalb der Gruppen Immunität besaß. Was für ihre Art der Arbeit nur von Nutzen sein konnte. Allerdings war ich da geteilter Meinung, nach allem was ich von den Wicked gehört hatte. Sie würde sie sofort versklaven, falls es ihnen einen größeren Vorteil verschaffen würde. Und da war ich mir sehr sicher. Genau so wie es auch hier bei mir passieren würde, wenn es nötig war. Und ich war mir sicher das all ihre Fähigkeiten dann nutzlos sein würden. Sie schlug während dessen ihre ellenlangen Beine übereinander und fuhr fort. Ich legte den Kopd leicht zur Seite als sie eine minimale Pause machte. Zweifelsohne ging ihr etwas durch den Kopf. Und da sie selbst meinte, sie hätte nicht die Probleme der anderen Nomaden, musste es etwas spezielleres sein. Ein, zugegeben, etwas zu süffisantes Grinsen schlich sich leicht auf meine Lippen. "Wenn es weiter nichts ist." Ich beitete dabei die Arme locker aus um meinen Worten gewissermaßen Gewicht zu verleihen. "Ich vertraue auf dein Wort, das du unseren Alltag nicht sonderlich stören wirst." Und es war ein, für meine Leute, ganz normaler Alltag. Die meisten von ihnen bekamen nur hin und wieder fremde Menschen zu Gesicht. Besonders spezielle wie Scarlet. "Ich kann mir allerdings nicht vorstellen das dass schon alles war." Ein seichtes Klopfen an der Tür unterbrach uns. Automatisch falteten sich wieder meine Hände als Klaus seinen Kopf durch die Tür steckte um mir mit einem Nicken die fortgeschrittene Uhrzeit mitzuteilen. "Sind wir im Geschäft?" Fragte ich Scarlet dann direkt als sich die Tür wieder geschlossen hatte. "Wie du vielleicht schon wissen weißt, kann immer etwas dazwischen kommen. Das hier ist so ein Fall." Auch wenn es im Grunde nichts dramatisches war und sogar ohne mich stattfinden könnte. Aber es konnte auch nicht schaden die Sache etwas voran zu treiben.

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Scarlet hatte das Lächeln auf seinen Lippen durchaus bemerkt, ließ sich davon aber nicht beunruhigen. Gedanken konnte sie sich immer noch machen, wenn etwas schief ging. Sollte etwas schief gehen, hoffen wollte sie es natürlich nicht. Wissen konnte man es aber nie. Genauso, wie Adam nicht wusste, wie es mit ihr laufen würde, so konnte sie sich genauso wenig sicher sein. Vielleicht dachte er, sie wollte ihn übers Ohr hauen, genauso, wie sie davon ausgehen musste, dass er irgendwelche Hintergedanken hatte. Dass sie ihm erzählte, dass sie nicht so war, wie andere Frauen hatte seine Gründe, gingen die meisten ihrer Kunden davon aus, sie mit Lebensmitteln und Sicherheit ködern zu können. Dinge, bei denen wohl auch so mancher männliche Nomade schwach geworden wäre. Scarlet hingegen brauchte keins von beidem. Dazu war das hier eine rein geschäftliche Unterhaltung und keine Verabredung bei dem sie ihn davon zu überzeugen versuchte die passende Ehefrau für ihn zu sein. Nebst der Tatsache, dass sie niemals so tief sinken würde, einem Mann hinterherzulaufen. Das überließ sie seinen kleinen Anhängerrinnen, waren die immerhin genau dafür da. So saß sie nur da, mit ihrem ebenso aufgesetzten Lächeln und nippte ihrerseits an ihrem Kaffee. Etwas, was sie wiederum nie tat, war es ihrer Kunden zu unterschätzen. Wusste sie sehr gut, dass sich oft hinter dem freundlichsten Gesicht das größte Monster verstecken konnte. Und sie war sich sicher, dass der Mann vor ihr – sollte sie ihn erkunden wollen – ihr einen seelischen Abgrund bieten würde, der seinesgleichen suchte. Gefährlich, leider aber auch furchtbar interessant. Da jedoch Neugier oftmals der Katze Tod war, war es besser einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten. Jedoch keinen allzu weiten. Immerhin sollte man seine Freunde nah an sich binden und seine Feinde noch näher. @Adam Miller war nicht ihr Feind, aber eben auch kein Freund und so blieb sie, wie auch bei den Wicked, auf der Hut. Und für alle Eventualitäten gewappnet. Die Assoziation ihrer Person seinerseits mit einer gewissen Bewohnerin des Paradise, konnte sie wiederum nicht erahnen, war sie Catherina Smith bisher nicht begegnet. Allerdings hegte man tatsächlich eine gewisse Abneigung gegen Türen, wenn diese oft dazu dienten jemanden festzusetzen. Und Festsetzen lassen würde sie sich nicht, sie liebte ihre Freiheit zu sehn, was sich auch in ihrer Art zu Arbeiten widerspiegelte. So klärte sie ihr Gegenüber über ihre Konditionen auf. Was die Immunität innerhalb der Gruppierung angeht, war ihr ebenfalls klar, dass sich das Blatt schneller wenden konnte, als ihr lieb war. Meist dann, wenn ihr Arbeitsgeber beschloss ihre Dienste nicht mehr zu benötigen. Doch auch dahingehend wusste sie, was sie zu tun hatte, sonst wäre sie nicht schon so lange im Geschäft. Dass die Wicked sie versklaven würde, daran glaubte sie dann aber doch nicht. Nein. Man würde sie direkt töten. Mit einem weiteren Lächeln schlug sie die Beine übereinander. Was die weitere Bezahlung anging, hatte sie Enzo dazu herausgefordert, herauszufinden, was sie bevorzugte. Adams Leute hingegen verfügten zwar über genug Ressourcen für sich, waren taktisch aber nicht für so viele aktive Plünderungen und Beschaffungen aufgestellt. Somit schlug sie ihm einen anderen Deal vor. „Kannst du“, versicherte sie, immerhin hatte sie nicht vor Unruhe in eine Gruppierung zu bringen, wenn sie darin untertauchen wollte. Das wäre unsinnig. Sie sah auf, als es plötzlich an der Tür klopfte und ein deutlicheres Lächeln umspielte die Lippen der Schwarzhaarigen als ein weiteres bekanntes Gesicht den Kopf zur Tür hineinsteckte. Adams Hündchen. Sie wartete bis der kurze Wortwechsel zwischen den beiden Männern von Statten gegangen war, bevor sie die fast unangerührte Tasse beiseitestellte. „Ich denke, was den Rest angeht werden wir uns sicher einig“, erklärte sie und stand auf. Sie waren im Geschäft, auch wenn man die einzelnen Punkte womöglich noch abstecken musste. „Ich werde deine Bitte meinem Kontakt bei den Wicked darbringen und kehre dann in Kürze mit einer Antwort zurück. Jedoch kann es ein wenig dauern, ist deren Hierarchiesystem anders gestrickt als deines“, fügte sie hinzu, bevor sie sich auf den Weg machte. Erneut zum Fenster hinaus.



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