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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Unruhig lief ich schon seit einigen Stunden durch das Haus, welches ich gemeinsam mit meiner Zwillingsschwester und meinen beiden Brüdern hier im Paradise bewohnte. Es war wirklich selten, dass fast alle ausgeflogen waren aber heute, war tatsächlich nur ich im Haus. Meine Schwester und der jüngere Bruder, waren ein wenig im Paradise unterwegs, während Sergio schon seit gestern Morgen nicht mehr Zuhause war. Er war zwar der älteste von uns, was aber nicht hieß, dass ich mir keine Sorgen machte, wenn er über Nacht nicht nach Hause kam. Sergio war mal wieder mit Cat unterwegs, was mich seit einigen Wochen mehr und mehr zum schmunzeln brachte. Er selber, versuchte es zu verbergen, ich hatte ihn da aber schon lange durchschaut. Eher gesagt, hatte ich es ihm von der Stirn abgelesen und in den Augen gesehen, wenn er Cat ansah, dass mein großer Bruder mehr für sie fühlte.
Cat hatte uns im Winter diesen Jahres gefunden und mit in die Kolonie genommen. Seither war diese unser Zuhause und meine Zwillingschwester und ich, hatten in Cat auch eine sehr gute Freundin gefunden. Nicht nur, weil wir seither immer mal wieder auf gemeinsamen Plünderungen waren nein auch weil wir mittlerweile ein wenig mehr von ihr und ihrer Vergangenheit wussten, seit wir sie gemeinsamen gerettet hatten, als sie entführt worden war. Wir schwiegen natürlich was das betraf. Sergio schien zwar zu ahnen, dass wir mehr wusste, stellte aber keine Fragen und ich fand es einfach falsch, zu erzählen was Cat uns anvertraut hatte. Vor allem Sergio. Wenn sie bereit dazu war und ähnlich fühlte wie mein Bruder, was ich sehr für die beiden hoffte, dann würde er erfahren, was es mit allem auf sich hatte. Das auch ich und meine Schwester noch nicht alles wussten, davon hatte ich keine Ahnung. Ebenso wenig, dass Sergio seit gestern so viel mehr wusste und deswegen auch noch nicht Zuhause war. Wenn er in dieser Nacht allerdings auch nicht nach Hause kommen würde, dann wäre ich schneller auf der Suche als er bis drei Zählen konnte und meine Geschwister sicherlich auch. Eine Nacht, durften wir ihm geben, bei zwei wurde es kritisch.
Man konnte sich also die Erleichterung vorstellen welche mich durchfuhr, als ich die Türe hörte und die vertrauten Schritte meines ältesten Bruders. Eigentlich hatte ich ja vor, im direkt eine typische Szene zu machen. Wie unsere Mutter früher, wenn wir nach unseren Raubzügen noch ein wenig in der Stadt gebummelt hatten und nicht pünktlich zu den Treffpunkten gekommen waren. Vor allem meine Schwester und ich, hatten dies gerne getan und dadurch auch Sergio zur Weißglut gebracht, weil er ja auf uns aufpassen musste und dies gewissenhaft tat. Trotzdem entwischten wir ihm mehr als nur einmal und wenn er uns vor unserer Mutter fand, konnten wie seine Schimpftiraden einfach nicht ernst nehmen. Dies ging nur, wenn die Situation wirklich ernst war. Ich rannte also förmlich die Treppen nach unten und im Dämmerlicht des Flures, erkannte ich erst nur die Umrisse von unserem ältesten Bruder "Sergio Miguel Vargas! Welche Ausrede hast du heute wieder Parat, dass ich die ganze Nacht vor Sorge wach war?" war ich im ersten Moment noch am Grinsen und einen Ton am anschlagen wie meine Mutter früher, stockte mit der Atem, als er sich umdrehte und ich sein Gesicht sah "Dios Sergio!" ich schlug eine Hand vor meinen Mund und trat vor hin. Sein Gesicht strahlte in den buntesten Farben und ein Auge war zugeschwollen "Was ist passiert? Und wie geht es Cat?" sofort hatte ich ein schlechtes Gewissen. Hätten wir doch nach den beiden suchen müssen? Hoffentlich ging es meiner Freundin gut?!
@Sergio Miguel Vargas
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Sergio konnte nicht wirklich beschreiben, ob er nun erleichtert sein sollte nach allem, was gestern passiert war, nun wieder Zuhause zu sein. In ihm loderten noch immer so viele Emotionen, dass er nicht wirklich wusste, wie er nun reagieren würde, wenn er nicht mehr in Cats Gegenwart war. Allein ihrer Anwesenheit, welche ihn immer so ein wenig erdete, war es zu verdanken, dass er nach allem, was er gestern hatte sehen und erfahren müssen, sich nicht vollkommen vergaß. Erneut klebte an seinen Händen Blut und wenn er ehrlich war, dann war es noch viel zu wenig für das, was Cat angetan wurde. Ja, Sergio wusste durch die drei Typen nun so viel mehr war Cat passiert war. Nicht alles, keine Frage, aber nach allem, was er gesehen und gehört hatte, musste er auch nicht mehr wissen. Er konnte sich vieles nun denken und manches wollte er sich dann auch einfach nicht vorstellen oder wissen.
Noch weniger, wollte der Mexikaner darüber reden, weswegen er eigentlich hoffte, nachdem er Cat sicher bei ihrem Vater abgesetzte hatte, dass seine Geschwister ausgeflogen waren. Dass er seine Verletzungen nicht erklären musste und somit nichts von Cat. Wenn doch, würde er eben einfach was von irgendwelchen Nomaden erzählen und gut war. Er wollte und konnte nichts davon an seine Geschwister tragen. Auch nicht an die Zwillinge, welche nach ihrer Entführung wohl schon einiges erfahren hatten.
Wenn Cat bereit war, noch mehr mit den beiden zu teilen, dann war das ihre Entscheidung. Sergio würde schweigen und auch wenn er es nicht gerne tat, seine Geschwister anlügen. Vor allem die Zwillinge, welche einfach zu neugierig waren. Sein Bruder, jedenfalls so wie Sergio ihn kannte, würde keine großen Fragen stellen. Dafür waren die beiden dann am Ende einfach zu gleich. Somit war Sergio in Gedanken an die Zwillinge doppelt froh, nicht direkt nach allem, was Cat und er gestern erlebt hatten, ins Paradise zu gehen und wieder nach Hause.
Er ließ sich auf dem Weg von Cats Haus bis hin zu dem, in welchem er mit seinen Geschwistern wohnte, viel Zeit. Einen Augenblick, suchte er in den Taschen seiner Lederjacke noch nach seinen Zigaretten. Einfach noch aus der Gewohnheit und noch in den ersten Sekunden, in welchen er suchte, wurde ihm auch schon wieder klar, weswegen er keine mehr hatte und er versuchte sie aufkommende, erneute Übelkeit deswegen runterzuschlucken. Diese verwandelte sich in Wut, welche er an dem ersten Stein ausließ, der in seinen Weg kam und welchen er mit einem gezielten und starken Tritt die Straße entlangzukicken. Nun pochte neben seinem Auge auch noch sein großer Zeh und er fluchte noch immer darüber, als er nun endlich über die Schwelle der Haustüre trat. Doch damit hörte er dann auch sofort auf, als er eine bekannte Stimme hörte, weswegen er die Augen verdrehte und laut schnaubte. Wenn sie die Stimme nicht so perfekt verstellt hätte, hätte er im ersten Moment nicht erkannt, welche der Zwillinge es waren.
So aber war er sich direkt sicher, dass es Catalina war. Ihre Stimme, bis dahin noch ironisch vorwurfsvoll, schlug dann auch direkt um, als er ihr direkt gegenüberstand und sie sein Gesicht sah. Ihr Gesicht war sofort voller Sorge und dies, machte im gleichen Atemzug Sergio das Herz schwer. Er behielt jedoch die Fassade des genervten Bruders aufrecht "Dann muss ich mit Cat nochmal ein Wort reden. Sie meinte noch, ich sehe aus wie immer." versuchte er zu scherzen aber am Ende, gelang es ihm dann doch nur halbherzig vor allem, als sie auch wissen wollte, wie es ihr ging "Komm runter Catalina. Einfach nur ein paar Nomaden, die uns zu nah gekommen sind. Und du solltest mich kennen...über Cat lasse ich nichts kommen. Sie ist sicher Zuhause." während er sprach, schlüpfte er aus seiner Jacke und warf sie auf den Boden und ging an ihr vorbei in Richtung Küche, wo er sich eine Flasche selbst gebrannten schnappte, kurz noch nach einer Glas suchte es dann aber verwarf und sie so an die Lippen setzte. Die Flasche schließlich wieder auf die Küchenzeile gestellt. Seufzte der Mexikaner tief und drehte sich dann wieder zu seiner Schwester um bereit, einen Schwall an Fragen über sich ergehen zu lassen.
@Catalina Vargas 


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Ich hatte natürlich schon vieles bei Sergio gesehen. Auch Veilchen gehörten da dazu. Doch dieses, war schon von einem anderen Kaliber und dann hatte er es sich auch noch geholt, als er mit Cat unterwegs gewesen war. Natürlich stellte ich mir direkt auch die Frage, wie es ihr ging. Ich hatte sie in der Zeit im Paradise absolut lieb gewonnen. Ja, Sergio würde nichts über sie kommen lassen aber ich durfte mir deswegen trotzdem Sorgen machen. Eine Erleichterung durchfuhr mich als er mir sagte, dass sie sicher Zuhause bei ihrem Vater und ihrem Sohn war. Nun konnte ich mich also voll auf meinen Bruder konzentrieren, dessen Gesicht gar nicht mehr so wirklich aussah wie das meines Bruders. Diese Welt war wirklich absolut beschissen geworden. Nicht mal wegen den Beißern, sondern wegen den Menschen. Wir Vargas Geschwister waren zwar auch nicht die typischen unschuldigen Kinder vom Land, aber hier ging es verdammt nochmal um meinen Bruder. Unseren Beschützer und ihn so zu sehen, hatte mich tief erschrocken, weswegen ich etwas brauche, ehe ich ihm in die Küche folgte und ihm im Türrahmen stehend zusah, wie er die Flasche Schnaps nahm und sie an die Lippen setzte "Komm runter Catalina?" äffte ich ihn nach, da er scheinbar so ruhig blieb. Dies ließ mich an die Decke gehen. Wenn er glaubte, dass er mich mit einer so einfachen Erklärung abspeisen konnte, dann kannte er mich aber wirklich schlecht. Erstmal, ging ich aber an ihm vorbei und an den Kühlschrank, wo ich ein wenig Eis herausholte und in ein Küchentuch legte. Mit grimmiger Mine, legte ihm ihm dieses gegen seine zerschundene Gesichtshälfte "Ein paar Nomaden also? Und wieso wart ihr dann die ganze Nacht weg?" ich ließ nicht locker und wusste genau, dass es ihn innerlich sicherlich gerade zur Weißglut trieb. Sergio hasste kaum etwas mehr, als wenn ihm jemand laufend Fragen stellte. Doch er sollte mich und auch meine Schwester kennen und wenn er nicht wollte, dass sie sobald sie mit unserem Bruder wieder da war, ebenfalls einen Haufen Fragen an ihn richten würde, musste er schon mehr als nur ein paar einfache Worte rausrücken. Somit hatte er nun die Chance, es mir zu sagen und so nur eine von uns zu haben, die ihm auf den Zahn fühlte.
Ich nahm den Eisbeutel wieder von seinem Gesicht, vermutlich würde es sowieso nichts mehr bringen. Ich hatte ja keine Ahnung, wann was genau passiert war und genau das, machte mich total nervös. Bei Sergio, konnte man am Ende nie wirklich wissen. Da waren nämlich noch immer die Mörder unserer Eltern und jedes Mal, wenn er unterwegs war, hatte ich wegen diesen Angst um ihn. Sollte er irgendwann wirklich auf sie treffen, würde es für ihn kein Halten mehr geben und da er aber in der letzten Zeit häufig mit Cat unterwegs war, kam auch wegen ihr Sorge dazu "Ich meine, versetzt dich doch in meine Lage? In unsere Lage? Wir wissen, wer da draußen alles rumrennt und du bleibst mal eben eine Nacht weg und kommst zerkratzt und zerbeult wie ein Unfallwagen wieder nach Hause..." ein wenig, wurde mir nun auch das Herz schwer. Der Gedanke, dass jemand Sergio das angetan hatte, schmerzte. Auch, wenn er unser großer Bruder war und er es als seine Aufgabe ansah uns zu beschützen, wollten wir doch genau auch das für ihn "Venirse, lass uns ins Wohnzimmer. Mein Spiegelbild hat sich an Tortillas versucht. Unser Bruder hat sie mit einem Lächeln und viel Bier runtergespült. Wenn du mir also nicht alles erzhälst, binde ich dich an den nächsten Stuhl und fütter dich damit!" wir wussten beide, dass die Kochkünste meiner Schwester nicht die Besten waren. Bevor ich aber mit Sergio ins Wohnzimmer ging, schlang ich dir Arme um ihn und zog ihn somit in eine Umarmung.
@Sergio Miguel Vargas
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Seine Schwester, oder eher seine Schwestern, wussten nur zu gut, wie man ihn zur Weißglut brachte und deswegen, war Sergio in den ersten Sekunden, in welchen er das Haus betrat, welches er mit seinen Geschwistern bewohnte, schon maximal genervt. Am liebsten wäre er direkt umgedreht. Doch er hatte schon eine Nacht außerhalb verbracht und auch, wenn es in seinen Augen nicht nötig war, so hatten sie sich ganz sicher Sorgen gemacht. Ganz gleich, ob er nun mit Cat unterwegs war oder alleine. Für seine Geschwister, denen Familie ebenfalls alles bedeutete, war dies kein Unterschied. Es zählte immer nur, dass schließlich alle sicher wieder zusammen waren. Ganz gleich ob sich Sergio heute gewünscht hat, dass die drei ausgeflogen waren. Ein schwacher Trost also, dass er nur Catalina Zuhause antraf, welche die Besorgnis für ihre Zwillingsschwester und ihren Bruder in sich trug. Kein Wunder also, dass er zuerst die Flasche Schnaps suchte und trank, ehe er sie halbherzig versuchte zu beruhigen "Du klebst doch schon wieder an der Decke. Also ja, kommt runter." brummte er erneut und verdrehte die Augen, als sie ihn nachäffte und er sich genervt die Schläfen rieb.
Nun pochte nicht nur sein Auge, sondern auch sein Kopf, weil er schon wusste, dass Catalina ihn sicherlich nicht ins Bett gehen lassen würde oder gar in Ruhe, ehe sie die komplette Wahrheit wusste, warum ihr Bruder so aussah und warum er die ganze Nacht nicht nach Hause gekommen war. Sogleich stand Catalina auch vor ihm, hatte etwas Eis in ein Küchentuch gelegt und legte es ihm auf das zerschundene Gesicht, was ihm auch nach all der Zeit nach dem Schlag, ein zufriedenes Seufzen entlockte. Die Stelle pochte nämlich nicht nur, sondern fühlte sich auch an, als würde er das Gesicht direkt auf eine heiße Herdplatte legen. Dachte er noch, seine Schwester würde sich damit zufriedengeben, legte sie direkt nach "Na du siehst ja, wie ich aussehe. Da ich nicht wusste, ob ich eine Gehirnerschütterung habe, wollten wir lieber eine Nacht warten, ehe ich mich wieder an das Steuer eines Wagens setzte!" er hatte absolut keine Ahnung, ob sie ihm das abkaufte, aber er schwor sich, dass er Cats Geheimnis weiter bewahren würde.
Sergio konnte seiner Schwester ansehen, wie nervös sie das Ganze machte, als sie den Eisbeutel wieder von seinem Gesicht nahm. Sofort war das heiße Pochen wieder vollständig da, doch er ignorierte es, da ihre Worte ihn dann doch trafen. Wenn es umgekehrt gewesen wäre..."Vermutlich wäre ich dann alles andere als so ruhig wie du hier gesessen" murmelte er, da er nicht zu laut zugeben wollte, dass sie recht hatte mit dem, was sie sagte. Trotzdem würde sie heute nicht die ganz Wahrheit erfahren. Wenn sie wollte, könnte sie Cat Fragen. Sollte diese ihr alles erzählen wollen, war es ihre Entscheidung. Sergio würde der Frau, die er liebte und mit seinem Leben beschützen würde, diese nicht abnehmen. Somit grinste er nur, als sie ihn aufforderte ins Wohnzimmer zu gehen, wo sie ihm mit einem Haufen schlechter Tortillas ihrer Schwester drohte, wobei er sich noch ein kaltes Bier nahm. Sergio trank selten bis gar nicht aber heute...heute brauchte er es. Wenn er schon nicht mehr zu seiner Zigarette greifen konnte. Diese lagen zerbrochen auf dem Parkplatz vor der Mall und auch, wenn sein Bruder hier überall seine Vorräte hatte, so würde er nie wieder eine solche anfassen.
Was Catalina wohl dazu sagen würde? Bevor er das herausfinden oder im Wohnzimmer ankommen sollte, zog sie ihn aber in eine Umarmung, was ihm wegen seiner Rippen ein kurzes, schmerzhaftes Stöhnen entlockte "Ach Pequeño!" brummte er und drückte sie bevor er, einen Arm um sie gelegt, mit ihr ins Wohnzimmer ging, wo Sergio sich auf das Sofa setzte und das Bier an die Lippen setzte. Erst dann schaute er zu seiner Schwester "Ganz ehrlich Catalina? Wie es mir geht, ist mir scheißegal. Wichtig war und ist mir nur...dass Cat sicher Zuhause ist..."
@Catalina Vargas


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Natürlich wussten wir, wie wir Sergio aus der Reserve locken konnten. Meine Schwester und ich, hatten das in all den Jahren perfektioniert. Unser anderer Bruder, hielt sich was das betrifft immer zurück. Zwar war auch er oft im Mittelpunkt von unseren Neckereien, aber bei weitem nicht so oft wie Sergio. Als ich diesen aber sah und wie er nach einer Nacht außerhalb nach Hause kam, stellte ich diese hinten an. Sofort war da Sorge, welche ich nicht abstellen konnte und diese vermischte sich mit etwas Wut, als er nicht direkt rausrückte was los war. Wie konnte er denken, dass ich es einfach so hinnehmen würde, was er mir da versuchte vorzulügen "Weil du mich jedes Mal an die Decke gehen lässt...großer Bruder hin oder her, man darf sich ja wohl Sorgen machen?" ich stemmte die Hände in die Hüften und beobachtete ihn, wie er sich die Schläfen rieb. Trotzdem erbarmte ich mich und sorgte für die Kühlung, auch wenn es sicherlich nichts mehr brachte "Ein paar mehr Informationen wäre trotzdem nett gewesen, Sergio. Wir haben uns wirklich Sorgen gemacht als ihr erst nicht kamt und uns dann diese Nachricht, dass ihr erst heute kommt." sicher würde mein Bruder wieder verzweifeln an meiner Neugier. Aber er wäre nicht anders, wenn Cat mit einer von uns die ganze Nacht weg gewesen wären. Eher hätte die Beine in die Hand genommen und wäre uns suchen gegangen. Niemals hätte er wie wir die Nacht ausgehalten und dies, bestätigte er mir auch, als ich es ihm an den Kopf warf. Ich nahm den Eisbeutel von seinem Gesicht und drängte ihn in Richtung Wohnzimmer, damit er etwas Essen konnte. Wusste ich ja nicht, wann er zuletzt was hatte und dann lieber das schlechte meiner Schwester, als gar nichts.
Vorher, musste ich ihn aber umarmen und ich war dabei einfach nur erleichtert. Sergio war für unsere Familie der Fels in der Brandung und ich wollte mir gar nicht ausmalen, wenn er eines Tages nicht mehr nach Hause kommen würde. Egal, ob er nun aussah wie ein Unfallwagen und wirklich nicht erzählen würde, was ihnen passiert war, so war ich einfach nur froh. Endlich im Wohnzimmer angekommen, wo ich mich gegenüber von ihm in einem der Sessel setzte, die Beine anzog und ihn anschaute. Kurz, war da nur die Stille zwischen uns beiden und in ich versuchte, mich langsam zu beruhigen. Erst jetzt merkte ich wie aufgeregt ich war, seit er zur Türe reingekommen war. Cat, würde ich direkt morgen früh besuchen. Sergio sagte zwar, dass es ihr gut ging, nur wollte ich mich morgen selber davon überzeugen. Sie bedeutete mir viel und wie Sergio nun in seinen Worten sagte, ihm auch. Mehr als mir, dem war ich mir schon lange bewusst und brachte mich zum Seufzen "Sie bedeutet dir wirklich sehr viel, mh?" bisher, hatte weder meine Schwester noch ich, diese Frage gestellt. Irgendwie, musste ich es heute dann aber doch tun "Also, uns allen, keine Frage, aber sind wir mal ehrlich. Sie bedeutet dir mehr als unseren Geschwistern und mehr als mir!" bevor er etwas sagen konnte, hob ich lächelnd die Hand und stoppte ihn "Oder eher, du fühlst mehr für sie, ist doch so?!" gerade unsere Brüder, sprachen nicht über ihre Gefühle. Jedenfalls vor uns. Ich wusste also nicht, wie ehrlich Sergio heute sein würde. Und das in jedem Punkt, welchen es noch zu klären gab.
@Sergio Miguel Vargas
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Sergio hatte ja die Hoffnung gehabt, dass seine Geschwister und vor allem die Zwillinge, irgendwann mal erwachsen wurden und ihn nicht mehr versuchten, mit ihren üblichen und vor allem wirksamen Tricks aus der Reserve zu locken. Dabei meinten sie es in manchen Punkten am Ende des Tages nur gut, keine Frage. Trotzdem brachte es Sergio oft zur Weißglut. Er wollte nicht, dass sie sich Sorgen machten. Er wollte auch nicht, dass sie ihn ausquetschten wie eine Zitrone. Am liebsten, wäre er deswegen gar nicht erst nach Hause gekommen. Schon als er sich mit Cat entschieden hatte, die Nacht nicht nach Hause zu kommen, wusste er, was auf ihn zukommt. Dass es sich dabei nur um einen von drei anderen Vargas handelte, machte die ganze Geschichte nicht leichter "Ich bringe dich an die Decke? Darf ich dich erinnern, dass es umgekehrt ist?" brummte er und verdrehte die Augen, ehe er seufzte "Ich bin erwachsen...wenn ich nicht heimkomme, müsst ihr euch nicht gleich Sorgen machen. Mir passiert schon nichts." er musste selber zugeben, dass sein Gesicht da etwas anderes erzählte, was er ihr aber nicht sagen würde. Catalina würde das sicherlich von selber tun und wenn es am Ende der Blick war, mit dem sie dies sagen würde.
Somit ließ er sich am Ende von ihr in Richtung Wohnzimmer drängen wo er sich mit seinem Bier erleichtert auf das Sofa setzte. Nach den letzten Stunde fühlte sich das wie eine absolute Wohltat an, einfach nur auf dem Sofa zu sitzen. Natürlich gab seine kleine Schwester nicht lange Ruhe und die Sprache kam wieder auf Cat zu sprechen. Sergios Herz, zog sich bei dem Gedanken an sie und allem, was er in den letzten Stunden erfahren hatte, schmerzhaft zusammen, während es gleichzeitig wohlig warm in seiner Brust schlug, weil er ihre zarten Finger praktisch noch in seiner Hand spüren konnte. Die erste freiwillige Berührung von ihr. Sein Kuss damals, zählte absolut nicht. Bei der Frage von seiner Schwester, musste er seufzen und nahm erstmal noch einen Schluck von seinem Bier. Was sollte er darauf nun antworten?
Catalina hatte mit ihrer Frage, direkt eine Antwort hinzugefügt und der Vargas, fühlte sich plötzlich absolut schutzlos. Als hätte seine kleine Schwester in diesem Moment jene Mauern, die er bewusst nach oben zog wenn es um seine Gefühle für Cat vor anderen Menschen ging, eingerissen. Einfach so, mit dieser einfachen Frage. Und dabei war sich Sergio so bewusst gewesen, dass er sich in Cats Gegenwart immer normal verhielt. So, dass niemand auch nur den leisesten Verdacht hegte, er könnte mehr für sie empfinden. Gefühle, machten verletzlich. Eine Person, die man liebte, machte einen unbewusst verletzlich. Der Tag heute, hatte das ihm mehr als nur bewiesen und trotzdem, hatte und würde es nichts an allem ändern. So, wie er Cat gesagt hatte.
"Erwartest du jetzt wirklich, dass ich alles wiederhole?" man merkte Sergios Stimme an, wie müde er war. Er konnte sein Bett eine Etage höher förmlich nach ihm schreien hören. Ihm war aber auch bewusst, dass Catalina ihn nicht eher ins Bett gehen lassen würde, ehe er all ihre Fragen beantwortet hatte. Also stieß er erneut tief die Luft aus und fuhr sich durch die dunklen Locken "Du wirst ja eh keine Ruhe geben...also...ja verdammt ich hab sie gern und ich fühle...mehr für sie." er konnte schon jetzt das Grinsen sehen, welches sich auf die Lippen seiner Schwester legen würde, sobald die Worte aus seiner Mund waren "Und es ist kompliziert. Keine Ahnung, wie viel du weißt, Catalina. Nur weiß ich, dass es mir das alles Wert ist. Das ich sie und alles drumherum nehme, wie es kommt." Sergio konnte selber nicht glauben, wie offen er sich seiner Schwester hier zeigte. Vermutlich so offen wie nie und vermutlich, lag es wirklich an allem, was Cat und er erlebt hatten "Zufrieden, Pequeño? Darf ich nun unter die Dusche und bitte in mein Bett, ohne dass du mich noch mit hundert Fragen löcherst, auf die du keine Antwort bekommen wirst?"
@Catalina Vargas


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