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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

21.04.2024 20:21
Tyler Vane Tyler Vane (gelöscht)
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Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits
Jasmine Fraser & Tyler Vane
07.03.2024 gegen Abend
Clubhaus: Gemeinschaftsraum




Seit rund 35 Tagen war Tyler Vane nun in der Kolonie der sogenannten ‚Anarchy Rider‘, die wie er erfahren hatte, aus einem Biker Club entstanden war. Ein paar Mitglieder der ersten Stunde waren heute noch tatsächlich am Leben. Das Gelände wurde inzwischen etwas ausgebaut, um mehr Menschen Zuflucht und Sicherheit zu bieten. Dem langhaarigen Amerikaner war sogar ein Trailer zugewiesen worden, welches er sein Zuhause nennen durfte. Eine bescheidene Unterkunft, doch alles vorhanden was man brauchte. Was ihm in der Kolonie ebenfalls gut gefiel: Das Clubhaus mit dem Gemeinschaftsraum, welches eine Bar besaß. Und was noch wichtiger war: Frisch gebrautes Bier.

Ein solches oder mehrere, wollte er sich jetzt gönnen, nachdem er im Auftrag der Kolonie mit dem Versorgungstrupp unterwegs gewesen war. Ein jedes Mitglied musste seinen Beitrag leisten, was für ihn kein Problem war.

Tyler betrat das Clubhaus der Anarchy Rider, das düster beleuchtet war, die laute Musik dröhnt durch den Raum, während die anderen Mitglieder des Clubs feierten und tranken. Die Musik, etwas Rockiges, wenn er sich nicht irrte könnte das ‚ Iron Maiden‘ sein, war nicht ganz so seine Richtung. Aber das sollte das geringste Problem sein. Er schlenderte zur Theke und bestellte sich ein Bier. Mit der kühlen Flasche in der Hand lehnte er sich gegen die Bar und beobachtet die Umgebung. Die Menschen unterhielten sich, tranken, lachten, tanzten, spielten Karten oder Billard oder warfen Pfeile auf eine Dartscheibe. Für Unterhaltung war jedenfalls gesorgt. Sogar Events fanden hier statt, wie Tyler in den vergangenen Wochen festgestellt hatte. Die Valentinstags-Single-Party war ihm in Erinnerung geblieben. Zwar lief diese etwas anders ab als gedacht, aber hey der Spaß hatte im Vordergrund gestanden.

Gerade als er die Flasche Bier an seine mit einem Bart umrandete Lippen setzte, fiel sein Blick auf eine attraktive Frau mit blonden Haaren, die an einem Tisch saß und alleine ein Glas Whisky trankt. Nun, das konnte er natürlich nicht zulassen und beschloss ihr Gesellschaft zu leisten. Mit einem charmanten Lächeln und mit einer Einladung zu einem Drink hatte er sich zu ihr an den Tisch gesetzt. Sie kamen ins Gespräch und nach einer Weile, beschlossen sie herauszufinden, wer am Billardtisch am besten einlochen konnte. Er hatte wohl von Natur aus mehr Erfahrung, doch wer wusste vielleicht konnte die Kleine ihm noch was beibringen.

Beide spielten rund gut vier Runden, als bei dem Mann die Natur rief und er sich für ein paar Minuten entschuldigte, um austreten zu gehen. Wieder zurück im Clubhaus steuerte er erst wieder die Bar an, um sich ein neues Bier zu holen. Den ersten Schluck trank er unterwegs zum Billardtisch, wo sich sein Flirt gerade vornüber gebeugt hatte, um mit dem Queue besser anvisieren zu können. Einfach geil dieser Arsch, dachte er sich, als sich der Abstand verringerte. Die freie Hand, welche magisch angezogen wurde, als hätte sie einen Magneten in der Gesäßtasche, landete auf die Rundung und streichelte diesen mit festem Druck. Gleichzeitig hatte er sich etwas vorgebaut und in Richtung ihres Ohrs geflüstert, nun nicht gerade geflüstert, denn seine Worte sollten die Musik schon übertönen, hatte er was Wichtiges zu sagen: „Dein Arsch gehört mir heute Abend!


@Jasmine Fraser

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#2

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

22.04.2024 19:16
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits
Jasmine Fraser & Tyler Vane
07.03.2024 gegen Abend
Clubhaus: Gemeinschaftsraum




Tatsächlich war es mal ein wenig ruhiger geworden im Clubhaus. Gut, irgendwas passierte zwar immer, dass blieb nicht aus, Langeweile trat ebenso höchst selten auf. Immer wieder kommen neue Menschen in die Kolonie, die ein Teil von ihnen werden wollen oder es jedenfalls versuchen. Als Ärztin gab es immer etwas zu tun, es gab nur wenige Tage, wo es wirklich ruhig blieb in der Krankenstation. Jedes neue Mitglied wurde erst einmal auf Verletzungen untersucht, ebenso auf eventuelle Bisswunden, diese konnte man schließlich nie ausschließen. Heute Abend hatte sie entschieden, in den Gemeinschaftsbereich zu gehen. Auf einen Drink, auf eine Runde Billard oder eben auf gute Gespräche, je nach dem wen man dort antreffen würde. Sie machte sich frisch, zog sich um, eine Jeans, ein Shirt, bequeme Schuhe, dass musste reichen. Die meisten Bewohner kennt sie schon ewig, die letzten Neuen hatte sie noch nicht so gut kennen gelernt. Bei einigen fiel es ihr leichter, bei anderen konnte es schon mal schwerer fallen. An der Bar holte sie sich erst mal ein Bier und trank einen tiefen Schluck draus und genoss den Geschmack auf ihrer Zunge. Mittlerweile waren sie echt gut darin geworden, es schmeckte immer besser und besser. Natürlich nicht mit dem Bier von damals zu vergleichen aber immerhin etwas. Sie saß in einer Ecke und beobachtete die Bewohner der Kolonie im Raum. Lässt ihren Blick schweifen und unterhielt sich mal hier und dort. Zwei Leute spielten an einem Billardtisch und der Mann ging weg. An seinen Namen konnte sie sich nur leicht erinnern, war sich aber auch nicht sicher, immerhin ist er noch relativ neu hier. Die Frau verschwand kurz darauf ebenso. Okay, sie hatte Lust Billard zu spielen und stand auf und baute den Tisch für eine neue Runde auf. Ob die Beiden noch mal wiederkommen würden weiß sie nicht, wenn ja würde sie den Tisch natürlich wieder frei machen. Doch hey, vielleicht wollten er und sie sich anderweitig vergnügen und das konnte schon mal Stunden dauern. ^^ Sie lehnte sich vor und spielte den ersten Zug, und ja sie versenkte zumindest eine Kugel im Loch. Ging um den Tisch herum um die nächste Kugel ins Visier zu nehmen. Konzentrierte sich, atmete ein und aus, ließ sich viel Zeit. Der Mann der näher kam, bemerkte sie erst gar nicht. Auf einmal spürte sie einen festen Händedruck auf ihrem Hintern, der sie gleich mal noch streichelte. Im ersten Moment wusste sie gar nicht was geschah. Gut die Hand scheint eindeutig einem Kerl zu gehören, der wirklich gut zupacken kann, dann hörte sie noch die Stimme. Eine raue Stimme, die Stimme war ihr noch nicht so bekannt. Sie hielt inne, richtete sich auf und drehte sich in seine Richtung an. Sofort sah sie in diesen hellen blauen Augen. Oh Himmel was für Augen, dachte sie sich. Den Gedanken schob sie aber so schnell wie möglich bei Seite. Sie stellt den Queue nun auf den Fußboden und hält ihn wie ein Stock fest. „1. Und hat es dir gefallen, was du da gefühlt hast? 2. Hände weg. 3. Was hat dich dazu veranlasst, meinen Hintern zu berühren, ich glaube kaum, dass ich dich darum gebeten habe.“ zählt sie mal auf. Immerhin war sie unter Männern^^ erwachsen geworden, da wusste sie sich zu verteidigen. „Du kannst froh sein, dass ich dir keine Ohrfeige gegeben habe oder dir mein Knie in deine Weichteile verpasst zu haben.“ Sieht ihn ernst an. Zu mal sollte er es sich mit ihr nicht verscherzen. Immerhin ist sie die gute Fr. Doktor, wenn er mal was braucht, dann sollte er sich halbwegs gut mit ihr stellen. Eindringlich sieht sie ihn an. Nein, nein diese Augen sollte sie nicht faszinierend finden.

@Tyler Vane

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#3

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

23.04.2024 19:53
Tyler Vane Tyler Vane (gelöscht)
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Der Enddreißiger hatte seine neue Bekanntschaft nur ungern alleine gelassen, aber gewisse Dinge ließen sich einfach nicht aufschieben. Mit einem Bier in der Hand hatte er sich zum Billardtisch zurückbegeben, bereit das Techtelmechtel weiter zu vertiefen. Soweit sein Eindruck, hatte die Blondine nichts dagegen, mit dem Neuankömmling auf Tuchfühlung zu gehen. Aus diesem Grund und weil ihm einfach danach war, landete seine Hand auf das feste, rundliche Gesäß der Frau, die gerade dabei war eine der Billardkugeln einzulochen.

Tyler gab zu verstehen, dass er ebenfalls vorhatte heute Abend einzulochen, doch er sprach nicht von irgendwelchen Billardkugeln. Er war gespannt auf den Ausdruck im Gesicht der jungen Frau, deren Lippen sich vor ein paar Minuten schon beruhrt hatten. Doch es waren seine blauen Augen, die einen überraschten Ausdruck zeigten. DAS war eindeutig NICHT seine Bekanntschaft von vorhin. Na so was. Da war es wohl zu einer kleinen Verwechslung gekommen, war wohl seiner Unaufmerksamkeit geschuldet oder dass sich Frauenärsche in Jeans von hinten einfach glichen wie ein Ei dem Anderen.

„1. Und hat es dir gefallen, was du da gefühlt hast? 2. Hände weg. 3. Was hat dich dazu veranlasst, meinen Hintern zu berühren, ich glaube kaum, dass ich dich darum gebeten habe.“ Der Aufzählung hörte er mehr oder weniger geduldig zu. Eins musste man ihr lassen bis drei konnte die kleine Blondine schon mal zählen.

„Du kannst froh sein, dass ich dir keine Ohrfeige gegeben habe oder dir mein Knie in deine Weichteile verpasst zu haben.“ Mittlerweile konnte sich der Amerikaner ein süffisantes Schmunzeln nicht verkneifen, während seine blauen Augen die ihre Fixierten. Irgendwann musste er doch ein Lachen ausstoßen, nachdem sie ihre kraftvolle feministische Allerwelts-Rede von sich gelassen hatte. Und dabei dieser ernste, sehr angsteinflößende Blick. Ach, das war einfach so typisch Frau. Die beste Verteidigung war immer eine Ohrfeige oder ein Tritt in die Kronjuwelen. Letzteres war schon sehr schmerzhaft und unangenehm, aber auch sehr unfair. Wie es ihnen wohl gefallen würde selbst einen Tritt oder Schlag dort hinein verpasst zu bekommen?

Auf diese Standpauke hin musste er erst mal einen kräftigen Schluck aus der Bierflasche nehmen. Dabei bemerkte er beim Ansetzten der bräunlichen Flasche, dass dadurch sein Blick getrübt wurde, was wohl auch zu der kleinen Verwechslung geführt hatte. Er seufzte. „Erstens, war jetzt nicht übel, hatte aber schon bessere. Zweitens, was meine Hände machen, das bestimme noch immer ich ganz alleine. Drittens, ich brauche keine Einladung. Und, auch wenn es dich vielleicht enttäuscht: Ich habe deinen Arsch einfach mit einem anderen Arsch verwechselt. Ups.,“ seine Worte kamen bestimmt und klar aus seiner Kehle.

Mittlerweile war ihm nebenbei eingefallen, woher er sie schon mal gesehen haben könnte. Diese Blondine, deren Namen er nicht mehr wusste, war Fräulein Doktor gewesen, die ihn routinemäßig untersucht hatte. Es hieß, dass sie das bei allen Neuzugängen machten. Aber was tat das jetzt schon zur Sache?

Der Mann verringerte den Abstand zur ihr um einen großen Schritt. Die Blondine wurde von ihm überragt, wenn auch nicht um allzu viele Zentimeter. „Oh ja, ich muss wirklich froh darüber sein, dass ich keine Backpfeife kassiert habe,“ lästerte er etwas. Ach, wie viele er in seinem Leben schon kassiert hatte und ganz ehrlich, so richtig beeindruckend war diese Art des ‚Statements‘ nun wirklich nicht. „Und sollte dein Knie zwischen meine Beine landen, DAS würdest du sicher bereuen,…“ die blauen Augen fixierten die ihre noch immer und was wie eine Drohung klag, war keine, sondern: „… denn dann käme er bei dir nicht mehr zum Einsatz!“ Sprach er jetzt einfach, ohne wirklich vorzuhaben sie flachzulegen.

Sollte es Frau Doktor doch noch in den Sinn kommen, ihm entweder eine Ohrfeige zu verpassen oder ihr Knie (oder ein anderes Hilfsmittel, wie das Billardqueue) in seine Weichteile zu befördern, würde er das schon abzuwehren wissen.

@Jasmine Fraser

zuletzt bearbeitet 01.06.2024 19:58 | nach oben springen

#4

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

10.05.2024 11:11
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Gut es ist auch nicht das erste mal das ein Kerl ihr so einfach an den Hintern fasst und naja unanständige Worte ins Ohr flüstert. Gewiss gefällt ihr auch so etwas, allerdings, ihn kannte sie dafür noch nicht gut genug. Einiges ist sie ja gewohnt, immer hin ist sie hier praktisch aufgewachsen und gehört schon lange zum Club dazu. Da hat man auch viele kommen und gehen sehen. Entweder hatten die Leute die Kolonie verlassen oder sind gestorben. Sie bemerkte seinen Gesichtsausdruck ganz genau, japp er hatte sich eindeutig in der Person vertan, sie war offenbar nicht die Frau, mit der er gerechnet hatte. Scheint ihm auch nicht oft zu passieren. Es könnte natürlich auch nur eine Masche von ihm sein, doch dafür war er einfach zu überrascht. Deswegen musste sie jetzt einfach mal diese Worte los werden und wartet nun auf eine Antwort von ihm ab. Eine Entschuldigung würde da wohl eher nicht bei herum kommen, so schätzt sie ihn nicht ein. Immerhin ist Tyler noch nicht all zu lange hier. Als sie am dritten Punkt angekommen ist, da grinste er dann noch frech. Also wirklich, jetzt wird er auch noch frech oder er nimmt sie überhaupt nicht ernst. Verarschen kann sie sich ganz allein, mehr oder weniger. ^^ "Das findest du auch noch lustig. " Sie schüttelte mit dem Kopf. Der Kerl macht es einen ziemlich leicht ihn nicht leiden zu können. Mit der Art sammelt er bei ihr auf jeden Fall keine Pluspunkte. Bevor er antwortete, nahm er noch ein Schluck Bier. Er musste sich wohl noch überlegen, was er sagte. Jedenfalls hat sie den Eindruck. "Du bist ganz schön von dir eingenommen was. Glaubst du etwa, dass jede Frau darauf steht, einfach an den Arsch angefasst zu werden?" Sie sieht ihn ernst an. Naja sie versucht es jedenfalls denn seine blauen Augen, diese im Grunde schöne blauen Augen, machen es ihr gerade nicht leicht. Er weiß bestimmt ganz genau, was er mit einem einzigen Blick anstellen kann. Dann kam er noch einen Schritt auf ihn zu. Sie erinnerte sich an die Untersuchung ganz genau. Der Kerl war ziemlich gut gebaut, soweit sie sich erinnern konnte. ^^
Sie trat einen Schritt zurück, doch weiter kam sie nicht, da war der Tisch im weg als er näher zu ihr kam. Er nahm sie wirklich nicht ernst. "Ich glaube nicht, dass ich es nicht bereuen werden, es würde sich bestimmt ziemlich gut anfühlen, dass zu tun" konterte sie. "wer sagt denn, dass ich es überhaupt will, du bist ja mehr als von dir überzeugt." Seine Erfahrungen wird er gemacht haben, dass er so von sich überzeugt ist. Sie griff selber zu ihrem Bier und trank einen Schluck daraus. Weitere Drohungen würden bei ihm wohl eh nichts bringen. Den Eindruck hat sie schon einmal gewonnen. Seine ganze Art und Weise kommt jetzt nicht gerade gut bei ihr an. Dennoch weiß sie damit umzugehen. "Also wo ist denn die Frau, für die du mich offenbar gehalten ist, vielleicht solltest du sie suchen gehen." Sie sah ihm in die Augen und konzentriert sich darauf, stellte dabei die Flasche wieder neben sich auf den Tisch ab. Es wäre auch besser, wenn er gehen würde oder sogar noch besser sie. Seine Augen ziehen sie gerade schon etwas an, doch nein nein, dem gibt sie jetzt ganz bestimmt nicht nach. Dafür ist er einfach zu....dafür gibt es gerade mehr als ein Wort um ihn zu beschreiben.

@Tyler Vane

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#5

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

13.05.2024 20:41
Tyler Vane Tyler Vane (gelöscht)
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Der noch recht junge Abend hatte inzwischen eine ungeahnte Wendung genommen. Ob zum Guten oder zum Schlechten, das musste sich noch herausstellen. Jedenfalls war der Flirt mit der Blondine, deren Name er nicht behalten hatte, nun passé. Statt ihr hatte sich an ihrer Stelle eine andere Blondine platziert, was prompt zu einer Verwechslung geführt hatte. Tyler war der kleine Fehler weder peinlich noch unangenehm, vielmehr amüsierte ihn die Reaktion der Doppelgängerin. Zu seiner Verteidigung musste man sagen, von hinten sahen sie alle gleich aus.

Ihre erste Reaktion war es ihm die Leviten zu lesen. Bravo! Das hatte ‚wirklich Eindruck hinterlassen‘, was den amüsierten Unterton in seiner Stimme erklärte und sein freches Grinsen, welches irgendwie automatisch über seine Lippen huschte.

"Das findest du auch noch lustig," die neue Blondine konnte nicht nur mit Worten geschickt umgehen, sondern war auch noch eine scharfe Beobachterin. Der Langhaarige konnte nur zustimmend nicken. Ja, das fand er durchaus lustig.

"Du bist ganz schön von dir eingenommen, was. Glaubst du etwa, dass jede Frau darauf steht, einfach an den Arsch angefasst zu werden?" Das fasste er jetzt einfach als Kompliment auf. Hin und wieder dachte der Mann wirklich, er sei der Größte… in vielerlei Hinsicht, aber das würde sie eventuell früher oder später schon selbst herausfinden. „Hm…,“ mit der Öffnung des Flaschenhalses tippte er leicht an sein Kinn und tat mal so, als müsste er über die Antwort nachdenken. Auch, wenn diese wohl rein rhetorisch war und die Antwort mehr als kristallklar war: „Ja. Und, wenn es meine Hand ist, die zupackt, dann sind die Ladies doppelt erfreut!“ Diese Worte kamen mit Überzeugung aus seinem Munde, gekrönt mit einem nun breiten Grinsen.

Seine hellen blauen Augen, die sein Gegenüber fixierten, hatten in der Vergangenheit nicht nur von Frauen Komplimente erhalten und er wusste, welche Wirkung diese haben konnten. Dagegen war er einfach machtlos.
Man könnte sagen Vane hatte sie jetzt etwas in die Ecke gedrängt, zumindest konnte sie ihm nicht so leicht entkommen, wenn sie es wollte – außer, die wehrte sich körperlich gegen ihn und krabbelte über den grünen Filz des Billardtisches davon. Die junge Frau versuchte natürlich mit Worten zu kontern und ihm vom Gegenteil zu ‚überzeugen‘. „Ach Kleines, ich höre was du sagst, aber überzeugt bin ich davon nicht.“ Mit diesen Worten unterstrich er ein weiteres Mal, wie überzeugt er von sich war. Da hatte Frau Doktor einfach recht.

Nun war sie es,, die ihre Kehle mit etwas Bier befeuchtete, vielleicht um diese für weitere furchteinflößende Drohungen zu ölen? Nein, das war nicht der Fall. Ein anderer Weg wurde eingeschlagen. "Also wo ist denn die Frau, für die du mich offenbar gehalten ist, vielleicht solltest du sie suchen gehen." Ein interessanter Vorschlag, aber mit einer beiläufigen Handbewegung wurde dieser abgewunken. „Sie kommt schon von alleine zurück. Und wenn nicht, ist das auch in Ordnung.“ Schließlich war die, deren Namen er nicht mehr wusste, nicht seine große Liebe, ohne die er nicht mehr leben konnte. Hier in der Kolonie gab es noch genug andere Frauen. Tyler Vane lief keiner Frau hinterher, zumindest nicht unter normalen Umständen.

„Wie wäre es, wenn wir das Spiel einfach fortsetzen?“ Wäre schade um den angebrochenen Abend, dachte er sich. In seinen Augen gab es keinen Grund jetzt einfach zurück in den zugewiesenen Trailer zu gehen. „Du warst dran, nicht wahr?“ Tyler machte der Blondine wieder etwas mehr Platz und schnappte sich einen Queue. „Du bist am Zug,“ betonte er erneut, so als würde er kein ‚Nein‘ akzeptieren, sollte sie meinen, ihn einfach stehen lassen zu wollen. Er begab sich um die Ecke des Billardtisches, um einen besseren Blick auf die Billardkugeln zu haben. „Und keine Sorge, dein Arsch bleibt für heute unberührt.“

@Jasmine Fraser

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#6

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

25.05.2024 19:49
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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So ganz wusste sie noch nicht, was sie von all dem halten soll. Daher lässt sie das nun ganz einfach auf sich zu kommen. Doch anscheinend nahm er sie nicht wirklich ernst oder für voll, dass konnte sie an seinem sehr frechen Grinsen erkennen. Also wirklich. Was glaubt er eigentlich wer er ist? Als einer der zu Letzt zu ihnen in die Kolonie gekommen ist, sollte man doch ein etwas anderes Verhalten erwarten. Allerdings lebt man heute nach dem Motto Fressen und gefressen werden. Sie rollte leicht mit den Augen, als er auch noch zugab, dass er es durchaus lustig findet. Naja dazu sagt sie nun besser nicht, sonst würde diese Unterredung wohl eh nur auf ein und das selbe hinauslaufen, denn sie würde ganz bestimmt nicht klein bei geben, und er macht durchaus den Eindruck, dass er ebenso nicht nachgeben wird, dass diese Lage gerade ein wenig entschärfen würde, wenn sie nicht bald ein anderes Thema anschlagen würden, oder einer von ihnen beiden den Raum verlassen würde. Fragend sieht sie ihn an, als er wohl über seine nächste Frage wohl danken würde, besser wäre es würde tatsächlich darüber nachdenken und zwar haarscharf. "Tja, dazu gehören aber nicht gleich alle" Entgegnete sie ihm und sieht ihm noch immer in die Augen, die einen doch sehr ablenken, nach wie vor. Daran hatte sich jetzt noch immer nichts geändert. Da muss sie sich gleich mal selbst ausschimpfen. Nee nee. Tatsächlich war er ihr dann doch näher gekommen, versperrte ihr den Weg, hinter ihr war der Tisch, der sich in ihren Rücken drückt, vor ihr stand Hautnah er. "Was könnte sich denn überzeugen?" sieht ihn fragend an. Bei seinen Worten musste sie dann doch schmunzeln, er ist wirklich so etwas von sich überzeugt, so ein Ego war ihr schon länger nicht mehr untergekommen. Trotzdem hat er eine gewisse Anziehung an sich, woran das wohl liegen mag. Scharf blickte sie ihm ebenso in die Augen, fixierten ihn fast, bis er es ist, der sich nun wieder ein Stück entfernte und vorschlug, das Spiel zusammen weiter zu machen. Mit diesem Vorschlag hat sie bei weitem nicht gerechnet. So steht sie ein wenig überrascht da, aber nicht sehr lang, ehe sie sich fasste und gesammelt hatte, nahm sie sich den Queue zur Hand. "Für heute?" sieht noch einmal zu ihm, ehe sie sich den Kugeln zuwandte und den nächsten Stoß ausfuhr, eine Kugel fällt in ein Loch, daher machte sie weiter, doch die zweite verfehlte nur knapp sein Ziel. So war nun Tyler nun an der Reihe. "Wie ich sehe, hast du dich bereits gut eingelebt? Falls ich mich nicht irre." Nun machte sie ihm Platz, dass er spielen konnte und beobachtete ihn ganz genau dabei. „Kommst du mit dem Trailer klar, den du bekommen hast?“ wollte sie ebenso von ihm wissen.

@Tyler Vane

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#7

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

01.06.2024 21:42
Tyler Vane Tyler Vane (gelöscht)
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Der ganze Abend hatte fast so etwas wie eine fast vergessene Normalität. Damals als es ‚Beißer‘ nur in Kinofilmen oder Serien gab und man diese untoten Kreaturen schlichtweg 'Zombies' nannte. Damals als man nach Feierabend oder an den Wochenenden mit seinen Kumpels in eine Bar ging, um sich zu amüsieren. Bier, Chicken Wings und Frauen, vielleicht noch ein live übertragenes Football Spiel auf einen Großbildfernseher. In der neuen Realität musste Mann notgedrungen ein paar Abstriche machen… zum Glück gab es noch das weibliche Geschlecht auf Erden und so lange davon noch einige Exemplare vorhanden waren, konnte Tyler Vane wenigstens noch eines seiner Liebsten Hobbies ausleben.

Diese Langhaarige war nach wie vor davon überzeugt, dass er bei der holden Weiblichkeit gut ankam, Weltuntergang oder nicht und so ähnlich hatte er es auch formuliert. Seine Hände konnten seiner Meinung nach überallhin und waren stets willkommen – von den wenigen negativen Erfahrungen mal abgesehen. Jüngst bei dieser Kleinen, die sich Nala nannte und er nur wissen wollte, welche Hosengröße sie trug, um ihr bei der Suche nach einer neuen Beinkleidung behilflich zu sein. "Tja, dazu gehören aber nicht gleich alle," schmunzelnd schüttelte er leicht den Kopf, „Rede dir das nur ein,“ niemals würde er direkt zugeben, dass es stimmte.

"Was könnte dich denn überzeugen?" Wollte die blonde Frau wissen, woraufhin der Amerikaner amüsiert antwortete: „Das musst du schon selbst herausfinden,“ so einfach würde er es Niemanden machen, die Lösung einfach auf dem Silbertablett zu servieren. Ein paar wenige Atemzüge lang fixierten sich ihre beider Blicke, bis der Klügere im gewissen Sinne nachgab, den dem Fall war es Tyler Vane.

Auf dem Billardtisch warteten ein paar bunte Kugeln darauf, versenkt zu werden und währenddessen konnten die Zwei ihre kleine Unterhaltung über sein großes Ego weiter fortführen – oder auch nicht. Tyler konnte zu jedem Thema irgendetwas (mehr oder weniger) sinnvolles beitragen. „Für heute,“ kam die Bestätigung, gepaart nicht einem Nicken, dass seine Hände ihren Hintern den Rest des Abends nicht berühren würden.

Die blonde Lady lochte ihre erste Kugel ein, die Zweite verfehlte ihr Ziel und so kam Tyler zum Zuge. Dieser schlich um den Tisch herum, nahm dabei genau die Kugeln in Augenschein und schätzte seine Möglichkeiten ab. „Hm…“, er wägte ab, welche Vollen (jene Kugeln mit den Nummern 1 bis 8) die beste Möglichkeit hatte das Ziel zu erreichen. „Ja, das habe ich so weit, würde ich sagen… außer bei den Frauen, bei denen bin ich noch nicht ganz… durchgedrungen“, sprach der Mann während er sich nach vorne beugte und eine Kugel anvisierte und kurz bevor er den Queue in Bewegung setzte, sah er hoch zu ihr und zwinkerte kurz. Durchgedrungen im Sinne von ‘unter Überwindung von Hindernissen seine Absicht erreichen‘ oder ebenso gemeint, eine andere sinnverwandte Form des Verbes ‚dringen‘… Das ‚eindringen‘.

Also mit den Mitgliedern, mit denen er bis jetzt Kontakt hatte, gab es keine Probleme. Man hatte ja auf dieser Valentinstags-Single-Party der Kolonie gesehen, dass er keine Probleme hatte sich einzuleben. Mit seinem ‚Blind Date‘ Sylvan hatte er sich gut verstanden.

„Mit dem Trailer bin ich ganz zufrieden. Der ist innen geräumiger und gemütlicher als er von außen vermuten lässt,“ klang fast schon wie eine Einladung vorbeizukommen, oder nicht? Da die gespielte Kugel eingelocht wurde, spielte er eine weitere Kugel an. „Wie sieht es mit deiner Unterkunft aus… Frau Doktor ist doch sicher etwas exklusiver untergebracht?“ Erkundigte sich der Mann, wobei er sich sicher war, dass sie dennoch nicht gerade in einem herrschaftlichen Anwesend wohnte. „Frau Doktor hat sicherlich einen Namen? Ich werde mir diesen auch merken, versprochen.“ Im Gegensatz zu dem Namen der anderen Blondine, der ihm entfallen war. „Na, so was. Du bist wieder dran,“ die Kugel verfehlte das Ziel und lag jetzt etwas ungünstig.

@Jasmine Fraser

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#8

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

01.07.2024 16:58
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Wie sehr hatte die Welt sich doch verändert, gut für sie war es normal solche Abende im Clubhaus zu verbringen. Mit einem guten Bier in der Hand, Musik eine Runde Billard, und schon war der Abend perfekt. Schon damals, bevor all das los ging, als sie noch frisch auf dem College war. Selbst zum ende der High School, wenn ihr Bruder sie mit nahm, damit er ein Auge auf sie hatte, wenn ihre Eltern beide arbeiten waren. Dwayne hatte sie immer beschützen wollen und das hat er sein ganzes Leben gemacht, zum Glück hatte sie ihn noch, als das alles mit den Beißern los ging. Er und sie waren hier im Clubhaus geblieben, wo hätten sie sonst auch hingehen sollen. Das hier, war und ist nun seit vielen Jahren ihr zu Hause du woanders möchte sie auch gar nicht wohnen und leben. Vielleicht mal eines Tages, wer kann das schon mit gutem Gewissen sagen. Jetzt aber stand sie sie sich diesem Mann, mit den langen Haaren und Vollbart gegenüber, der so herrliche blauen Augen hatte, die sie gerade doch sehr in seinen Bann zogen, da muss sie sich ganz schön zusammenreißen, so viel steht fest. "Das brauche ich mir schon nicht einreden." entgegnet sie ihm. Nee nee, er ist wirklich von sich überzeugt sehr sogar. Wahrscheinlich kommt er auch einfach bei der Damenwelt ziemlich gut an. Vernimmt seine nächste Antwort und rollt innerlich mit den Augen, oh er scheint dieses Katz und Maus Spiel sehr zu lieben. Sie weiß einfach nicht, was sie von ihm halten soll, ob man ihm trauen kann, gut er scheint auch das Vertrauen zu haben, sonst würde man ihn nicht hier wohnen lassen. Naja jeder verdient eben auch eine Chance, so viel seit gesagt und zugegeben. "Du bist sehr von dir überzeugt." Sie sah ihn noch immer an und lässt den Blick nicht los, auch er hält den Blickkontakt stand. Ein wenig ging das nun hin und her, keine wollte wirklich nachgeben, so viel steht fest. "Okay für heute." stimmt sie ihm nun letztendlich zu. Sie will mal nicht so sein. So machte sie sich an, zu spielen, naja, es könnte durchaus besser für sie laufen, aber man kann nicht alles haben oder immer gewinnen. Doch war das nun erst der Anfang. Aufmerksam beobachtet sie ihn zu und hört ihm gewiss auch zu. "Naja das freut mich zu hören, dass du dich gut eingelebt hast. Hast du denn schon eine für dich passende Aufgabe gefunden? Ich meine in was bist du denn so richtig gut, was liegt dir?" versuchte nun doch noch etwas über ihn in Erfahrung zu bringen, sie rechnet aber nicht damit, dass er ihr offen und ehrlich antworten würde. Das mit den Frauen hatte sie auch gehört, da weiß sie allerdings nicht ob sie sagen soll oh ein Glück für die Frauen oder ein Pech für ihn, da hält sie sich ein wenig zurück. Blickt in sein doch sehr charmantes blinzeln. Da fragt sie sich doch glatt, warum er bei den Frauen nicht so durchgedrungen war, Frauen sind doch nicht schwer zu verstehen. Sie ist sich sicher, er wird schon jemanden finden, zu der er durchdringen kann. ^^
"Ja von Außen machen die wirklich nicht viel her, aber es freut mich, dass du dich dennoch wohl fühlst, dort hat man sein eigenes kleines Reich." bestätigte sie. "Vor allem hat man da bestimmt mehr Ruhe, kann ich mir vorstellen." gut sie wohnt in keinem davon, daher kann sie es nicht selbst zu 100% sagen. "Exklusiver? Nein, ich wohne hier im Haupthaus, hab da so ein Zimmer für mich und das war es auch schon. Ich wohne im 2 Stock." erzählt sie ihm. "Frau Doktor, hatte ihn dir eigentlich schon mal genannt, als wir uns zum ersten mal auf der Krankenstation begegnet sind, aber naja Männer sind eben vergesslich, was eher unwichtige Dinge anbelangt" Zieht sie ihn ein wenig auf. "Ich bin Jasmine, du solltest ihn nicht vergessen. Du könntest meine Hilfe, bestimmt des Öfteren gebrauchen." Wobei er sie nennen kann wie er mag.^^ Nimmt ihren Queue zur Hand, visiert einer ihren halben an, die doch nah und gut zum Loch liegt. "Oben links" ruft sie aus und locht diese gleich mal ein. Eine nächste folgte ebenso, auch diese fand das Ziel ins Loch, bei der nächsten schaffte sie es nicht. "Du bist dran Tyler." Seinen Namen hatte sie sich gemerkt.

@Tyler Vane

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#9

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

07.07.2024 20:31
Tyler Vane Tyler Vane (gelöscht)
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Auf ihre Feststellung hin, dass er sehr von sich überzeugt sei, konnte der Angesprochene nur zustimmend nicken. Dieses Nicken wurde mit einem angedeuteten Schmunzeln untermalt. Das hatte die Kleine sehr gut und sehr schnell richtig erkannt. Um die Ärmste nicht mehr allzu lange mit seinen – ‚unfreiwillig‘ – betörenden Blick den Verstand zu rauben, schlug er vor eine Partie Billard zu spielen. Gleichzeitig versprach der Mann den Rest des Abends seine Hände bei ganz bei sich zu lassen.

"Naja das freut mich zu hören, dass du dich gut eingelebt hast. Hast du denn schon eine für dich passende Aufgabe gefunden? Ich meine in was bist du denn so richtig gut, was liegt dir?" Typisch Frau, dieser innerliche Drang eine gewisse Neugierde befriedigen zu müssen. Oder doch einfach nur eine natürliche Reaktion auf das neue Unbekannte. In diesem Falle: Tyler Vane. „Hm…, setzte er an und ehe er darauf mit Worten antworten konnte, folgte dem ein Schmunzeln voraus, „… die bessere Frage wäre wohl, was mir denn so gar nicht liegt. Denn Liebes, Ich stelle mich in vielen Bereichen sehr geschickt an.“ So viel zum Thema von sich überzeugt sein. „Mit meinen Händen bin ich schon mal sehr geschickt, wie du an der kleinen Kostprobe bereits feststellen konntest, gemeint war die kleine Arsch-Verwechslung als seine Hand ihre Rundung mit festem Druck gestreichelt hatte. Natürlich beschränkte sich seine händische Geschicklichkeit nicht allein auf dem Fummel-Bereich, sondern auch im handwerklichen Bereich. „Ich bin leidenschaftlicher Jäger und Angler,“ hieß also geschickt in Umgang mit Schusswaffen, Fallen stellen und in der Lage die erlegten Tiere aufzubrechen bzw. auszunehmen und zu verwerten. Allerdings bescherte ihn seine Liebe zur Natur keinen wirklich grünen Daumen, also als Gärtner nur bedingt geeignet. „Und hast du mal eine Autopanne, kannst du mich ruhig um Rat fragen. Bin Automechaniker,“ zwar kein ‚richtiger‘ Automechaniker mit einer Art offiziellen Ausbildung, aber das war auch nicht wichtig. Wichtig war nur zu wissen wie es ging, um die Karre wieder zum Laufen zu bringen. „Wie du dir vorstellen kannst bin ich vielseitig einsetzbar,“ schloss er seine Aufzählung ab und wäre er nicht so vielseitig, dann wäre es ihm nicht so leicht gefallen die noch andauernde Apokalypse zu überleben.

Folglich, hätte seine momentane Unterkunft Reparaturbedarf, könnte es dies selbst wieder in Ordnung bringen. Über den Trailer konnte er nicht klagen, er hatte schon schlimmeres gesehen. Wie die Kleine selbst sagte, es reichte, um sich mal zurückzuziehen. „Immerhin,“ meinte Tyler zu ihrer Unterkunft bei den Anarchy Ridern, „Eine stabilere Unterkunft und kurze Wege,“ zu ihrem Zimmer und dem darin befindlichen Bett hatte sie es demnach nicht weit, wenn… die Müdigkeit sie übermannte.

Von jener Müdigkeit war jetzt wahrscheinlich Tyler eingefangen oder er hatte inzwischen den Namen von Frau Doktor schlichtweg vergessen. Schließlich waren seit seinem ‚Check up‘ in der Krankenstation schon ein paar Tage vergangen. „Du sagst es, Schätzchen.“ Erstaunlich, dass eine Frau es so gut verstehen konnte, dass ein Männer-Gedächtnis nur die allerwichtigsten Informationen abspeichern konnte. Wo sie recht hat, hat sie recht!

„Jasmine“, wiederholte der Braunhaarige, „Ich kann es dir nicht versprechen, aber ich werde versuchen mir den Namen zu merken, Prinzessin. Kurz schmunzelte er, denn die einzige Frau mit dem Namen Jasmin, die er kannte, war jene aus dem Zeichentrickfilm ‚Aladdin‘, die er als Kind gesehen hatte. Ein kurzes Auflachen musste notgedrungen folgen, als die Blondine ernsthaft behauptete, er könne ihre Hilfe bestimmtes des Öfteren gebrauchen. „Da bist du dir wohl ziemlich sicher, hm?... DU bist auch sehr von dir überzeugt, Jasmine. Nun ja, aber glaubt weniger daran, dass dieser Fall eintreffen würde.

Der langhaarige Neuzugang der Kolonie konzentrierte sich nun also auf die bunten Kugeln aus Kunstharz, die Frau Doktor mithilfe ihres Queues über das grüne Billardtuch rollen ließ. Richtig angesagt hatte sie auch, tatsächlich lochte sie oben links ein… Wie viel mag eine solche Billardkugel wiegen? So ungefähr 150g? Wahrscheinlich etwas mehr sogar... 170g? Für ein paar Sekunden huschten seine blauen Augen zum Brustbereich der Blondine. Hm, zwei Kugeln pro Brust, würde ich raten..., dachte der Mann und schmunzelte innerlich als sein Blick zurück zu den wesentlich festeren und formstabileren Rundungen zurückglitt, die auf dem grünen Untergrund lagen, wie bunte Ostereier im Gras. Das war übrigens kein Zufall, dieses grün. Es kam daher, weil Billard ursprünglich eine Übertragung der draußen auf Gras gespielten Spiele wie Cricket oder Croquet darstellte. Unnützes Wissen, das Niemanden interessierte. In früheren Zeiten nicht und im Hier und Jetzt noch weniger.

Im Hier und Jetzt galt es mehr denn je den Augenblick zu genießen. 'Lebe und denke nicht an morgen' war schon immer sein Lebensmotto gewesen. In der Hinsicht hatte sich der Lebensstil des Amerikaners nicht geändert. Für einige der Menschen, die das Glück hatten die ersten Monate nach dem Ausbruch der Seuche überlebt zu haben, mussten sich wohl oder übel 'etwas' umstellen. Was für ein Lebensstil könnte die Blondine einst geführt haben? Party Hopper - Spontaneität in allen Lebensbereichen, oder eher strukturiert mit wenig Platz und Willen für das Unbekannte? Aus dem Bauch heraus würde er eher auf Letzteres tippen... ein wenig steif, aber gleichzeitig auch zielstrebig und wenig Zeit für Spaß.

Als er seinen Namen vernahm, sprang seine Aufmerksamkeit von den Kugeln zurück auf sein weibliches Gegenüber. „Bisher gut eingelocht, hast wohl schon einige Partien Billard hinter dir, stellte er fest als er gemächlich eine Runde um den Tisch ging, lässig mit dem Queue in der einen Hand und der Flasche Bier in der anderen, aus dem er einen Schluck nahm. Anschließend setzte er sich in Position und stieß eine der vollen Kugeln an, die leider nicht die Mitteltasche traf. „Na so was, der ging daneben“, nun, nicht jeder Schuss bzw. Stoß konnte ein Treffer sein, dafür hatte nun Jasmine wieder die Gelegenheit gegeben ihr Können zu zeigen, „So schnell kann es gehen. Du bist wieder dran. Schnappte sich die blaue Billard-Kreide und rieb die Spitze des Queues damit ein, damit beabsichtigte Tyler seine Genauigkeit zu verbessern, damit der nächste Versucht von Erfolg gekrönt sein würde. „Du kannst Menschen heilen, Billard scheint dir auch zu liegen… was für weitere Talente schlummern denn noch in dir? Neben kochen, waschen und putzen?“ Natürlich versuchte er sie nur ein klein wenig mit Letzteren zu provozieren. Wusste er doch, dass die Frauen in Laufe der Zeit nicht einmal mehr die grundlegenden Haushaltsroutinen beherrschten. Emanzipation und so. Zum Glück musste er sich für solche Dinge nie auf eine Frau verlassen, denn das beherrschte er durchaus selbst ganz gut.

@Jasmine Fraser

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#10

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

08.07.2024 16:09
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Der Mann ist schon ein Fall für sich, dass muss sie schon mal zu geben. Obwohl er auch noch etwas ganz anderes an sich hat, allerdings kann sie das noch nicht ganz so genau sagen oder beschreiben. Ebenso ist es eine gute Idee von ihm, dass sie nun eine Runde Billard spielen würde, dass würde sie nämlich von den aufkommenden Gedanken ablenken, die sie gerade hat. Tyler weiß wohl ganz genau, was er schon allein mit seinem Blick, seinen sehr interessanten blauen Augen anstellen kann, deswegen bemüht sie sich ihn nicht all zu lang in diese zu sehen, wenn sie reden. Er scheint wohl über die erste Frage nachzudenken, tja daran sollte er sich gewöhnen, denn sie liebt es Leute um sich herum mit Fragen zu löchern, erst recht diese, die sie noch nicht wirklich kennt. Ob sie ihn überhaupt richtig kennenlernen will, würde sich noch zeigen. Irgendwie lässt er die Antwort wieder einmal mehr als nur zweideutig verlaufen. "Oh das kann ich mir vorstellen." Konterte sie und sieht ihn doch wieder an. "Die sogenannte Kostprobe war dann doch zu klein um sich davon ein genaueres Bild zu machen." warf sie ein. Obwohl sie ihm ja gesagt hat, dass er heute seine Finger bei sich behalten sollte, müsste er dann doch mehr und länger Hand anlegen, damit sie sich wirklich ein passendes und glaubwürdiges Urteil erlauben kann, über die Schicklichkeit seiner Hände. "Jäger und Angler klingt doch ziemlich gut. "Meine bevorzugte Waffe war mal Pfeil und Bogen." erzählt sie ihm. "Die von der Küche würden sich bestimmt mal wieder über etwas Wild freuen" ja das wäre doch mal wieder ein Festessen. Sie hört ihm zu, während sie noch hier zusammen Billard spielen. Es ist ziemlich angenehm sich mit ihm zu unterhalten, auch wenn sie nicht weiß, was sie allgemein von ihm halten soll. "Bei einer Autopanne müsstest du schon mit im Wagen setzen und dafür müsste ich auch mal wieder außerhalb des Clubs sein, vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit für einen Ausflug. Wobei ich auch gerne mit meinem Bike unterwegs bin. Was sagt dir denn mehr zu, Autos oder Bikes?" wollte sie von ihm wissen. Sie zwinkerte ihm kurz zu. "Vielseitig? So so" Oh ja das scheint er wohl wirklich zu sein.
"Ja du sagst es. Mein Zimmer ist im 2 Stock. Es ist durchaus praktisch, weil alles andere auch hier ist, also bei einem Notfall, bin ich meistens sofort bereit." Erzählt sie. Schätzchen? Immerhin besser als andere Kosenamen oder ähnliches. Da hätte er deutlich was anderes, was nicht so gut passt sagen können viel mehr sie nennen können. Allerdings wäre ihr Name ihr deutlich lieber jedenfalls eine Form ihres Namens und wenn es sich nur um die Kurzform handelt, würde ihr das schon reichen. "Tyler" sieht ihn an. "Gib dir Mühe und wir werden sehen ob du ihn dir behältst." Tja wer weiß das schon. Vernimmt sein Lachen und sieht ihn ernst an, oh man er macht sich tatsächlich wohl lustig, gibt erst einmal ein dickes Minuspunkt für den Herren hier. "Ja da bin ich mir sicher und ja das bin ich. Sieh dich doch um in welcher Welt wir leben, da wird früher oder später verletzt. Vor allem wenn man da draußen unterwegs ist. Also stell dich mit der Ärztin gut, die dich vielleicht mal irgendwann mal nähen muss und du doch sicherlich willst, dass du nicht verunstaltet wirst." Warf sie ein. Ach herrlich dieses Genecke und ähnliches. So ein schönes Katz und Maus Spiel hatte sie schon lange nicht mehr und irgendwie macht es ihr gerade auch ziemlich viel Spaß. Als sie spielte hatte sie zwar seinen Blick auf sich gespürt nur nicht wohin sein Blick wohl ging. Vernimmt seine Worte, als er am Zug ist. "Na sicher, ich bin nicht den ganzen Tag nur Ärztin auch ich will mir meine Zeit anders vertreiben. Ich kann nicht jeden Tag eine Spritztour machen." warf sie ein. "Oder ich lebe einfach schon viel zu lange hier, was definitiv auch der Fall ist. Du musst wissen, ich lebe seit dem Ausbruch hier, und schon vorher kannte ich das Clubhaus." erzählt sie ihm. Nun beobachtete sie ihn, wie er am Zug war, aber kein Glück hatte. "Tja, man kann nicht nur Glück haben Ty" sieht ihn an. So viele Kugeln waren nicht mehr auf den Tisch. Hatte sie überhaupt mitgezählt? Über den Tisch gebeugt hinweg sieht sie ihn an, als er sie fragt in was sie noch gut ist. "Wer sagt denn das putze?" Sie spielte die nächste Kugel an und diese fand den Weg ins Loch doch danach verpasste sie die nächste. 7 Kugeln sollten den Weg ins Ziel finden, möglichst die schwarze als Letztes. "Naja in was ich sonst noch so gut bin? Bekommt nicht jeder zu sehen“ Zwinkert ihm erneut zu und sieht ihn an. „Also im ernst, hier teilen wir Grundlegenden Aufgaben auf. Sicherlich haben wir alle unsere „Hauptaufgabe“ aber alles andere, da wird keiner bevorzugt oder benachteiligt. Jetzt ist er wieder rein. "Du bist am Zug" Sie tritt einen Schritt zur Seite und nahm sich ihr Bier zur Hand und trank einen tiefen Schluck daraus. Ja irgendwie macht er sie nervös, okay, aber irgendwas kann sie auch nicht leiden. Jedenfalls, muss sie ihn wohl noch besser kennenlernen, um sich ein genaueres Bild von ihm machen zu können. "Also Einlochen muss du wohl noch mal üben. Ist wohl schon länger her." oh ja ein wenig ärgern macht doch Spaß, wobei sie ihn wohl kaum aus der Fassung bringen kann, so kommt er sie ihr gerade vor.

@Tyler Vane

zuletzt bearbeitet 08.07.2024 16:12 | nach oben springen

#11

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

03.08.2024 00:26
Tyler Vane Tyler Vane (gelöscht)
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Tyler Vane war schon eine Nummer für sich. Doch welche Bedeutung hatte diese Redewendung tatsächlich? Wie lautete die Definition? >>>Eine Außergewöhnliche Person, die sich durch besondere Leistungen, die sich durch außergewöhnliche Fähigkeiten von anderen unterscheidet; eine Person, die der Konkurrenz weit voraus ist<<< Traf alles haargenau auf den Hochgewachsenen zu, so als hätte man IHN und NUR IHN im Sinn gehabt bei der Kreation dieser Redensart-Schöpfung. Allerdings gab es noch eine weitere Bedeutung und zwar >>>Eine Person, die sich durch ihre skurrile, sonderbare Art von anderen unterscheidet.<<< Wäre in seinem Falle aber nicht wirklich eine Beleidigung oder dergleichen. So oder so hob sich Tyler – gewollt oder ungewollt – von seinen Mitmenschen ab und der Mann war sich sicher, dass es nicht unbedingt von Nachteil war.

Wie er inzwischen feststellen konnte, war sein weibliches Gegenüber auch nicht ganz ohne. Dir Blondine war nicht nur neugierig, sondern besaß auch ein freches Mundwerk. Laut ihrer Aussage war ihr die Kostprobe, die er ihr versehentlich hat zukommen lassen, ‚zu klein‘, um sich einen genauen Eindruck über seine geschickten Hände zu machen. “Hm… Schätzchen, verlangst du jetzt schon nach mehr?“ Konterte er mit einem Schmunzeln im markant männlichen Gesicht. Das ging ja erstaunlich schnell, dachte dieser und sah sich in seiner unwiderstehlichen Art erneut bestätigt. „Aber nicht mehr heute Abend, Kleines, zwinkerte er kurz und erinnerte sie damit an seine Worte, aber nur weil sie von seiner unbeabsichtigten Annährung nicht begeistert war… ja ja, ER erinnerte sich noch an ihre kleine Aufzählung… ‚Hände weg‘ und so…

Die Beiden tauschten mehr oder weniger Informationen über einander aus und er erfuhr, dass die Blondine einst wie eine kleine Amazone – mit Pfeil und Bogen – hantierte. „Wieso ‚war mal‘? Schade, wir hätten gemeinsam auf die Jagd gehen und etwas Wild erlegen können,“ also Weißwedelhirsche, wilde Truthähne und mit etwas Glück auch mal einen Elch. Zur Not halt mal einen Hasen, Opossum oder Eichhörnchen. „Habe kein Problem damit meinen Beitrag zu leisten, als Teil einer Gemeinschaft war das selbstverständlich, das wusste selbst einer wie er, der auch ganz gerne mal nur für sich war. Ein Einsiedler oder besser gesagt Teilzeit-Einsiedler, denn ganz ohne andere Menschen konnte es auch… nun ja, ganz banal gesagt… langweilig werden.

„Ab und an schadet es nicht ‚über den Tellerrand hinaus zu blicken‘, erwähnte der Mann mit dem Dreitagebart, der durchaus verstehen konnte, dass man sich als Frau nur ungern außerhalb des sicheren Bereiches zu bewegen. Schließlich waren die Beißer nicht die einzige Gefahr dort draußen. In einer Welt, in der keine Gesetze mehr galten. „Gute Frage. Bike, auf jeden Fall Bike. Das Gefühl von Freiheit ist auf dem Bike einfach unbezahlbar,“ solch ein Motorrad, ganz gleich, ob einem der Fahrtwind ins Gesicht wehte oder die Maschine unter den Beinen vibrierte war einfach mehr als ein Hobby. Es war eine Leidenschaft. „Praktisch, dass das Schicksal mich zu einem Biker Club geführt hat,“ besser man ersetzte das Wort ‚Schicksal‘ durch ‚Nala‘, denn die Blinde hatte den Sehenden hierher geführt. Ohne diese Begegnung würde er vermutlich noch immer als Nomade durch die Wälder und verlassenen Städte streifen.

Er konnte das Zwinkern der Blondine nicht übersehen und mit einem Nicken bestätigte er ihre Worte. Ohne zu übertreiben, er war wirklich sehr vielseitig.

„Als Ärztin sollte man das wohl sein, dem Patienten wäre das jedenfalls zu wünschen“, denn jede Minute, wenn nicht gar Sekunde, war kostbar und konnte entscheidend sein. ‚Tyler‘, klang gar nicht so schlecht wie sie seinen Namen in den Mund nahm, er zuckte nur leicht mit den Schultern und mit einem ‚vielleicht gebe ich mir Mühe, vielleicht auch nicht‘ Blick, ob der sich ihren Namen würde merken können oder nicht. Na, wie war es noch mal… Ja…, Jessy?... Ja… Janice? Oh man, oh man, keine einfache Sache! Da kam ihm eine Frage in den Sinn: „Welchen Vorteil hätte ich eigentlich davon, Kleines?“

Der Mann konnte es einfach nicht sein lassen und musste doch etwas über ihre Worte auflachen. Ja, die Welt da draußen war voller Gefahren, doch er wusste damit umzugehen. So schnell konnte man ihn nicht um die Ecke bringen, da war er wie eine Katze und die neun Leben waren noch immer nicht erschöpft. „Ach, ein schöner Mann kann nichts entstellen,“ seine stechend blauen Augen sahen direkt in die ihren, auf den Lippen ein verschmitztes Lächeln, „Oder etwa nicht, Süße?“ Eine weitere Narbe hier oder da, würde ihn doch nur interessanter machen, seiner Meinung nach.

Sein Blick, der etwas auf Wanderschaft gegangen war – quasi von einer Kugel zur anderen, die sich allein nur von der Beschaffenheit unterschied, kehrte zu ihrem Gesicht zurück. „Dieser Ort hier ist also wahrhaftig dein Zuhause,“ irgendwie konnte sie sich da glücklich schätzen, denn nur die wenigsten Menschen konnten nach dem Ausbruch der Seuche an den Ort bleiben, den sie ‚zuhause‘ nannten.

Das Spiel mit den Billardkugeln ging voran. Der dumpfe Klang der Kugeln die aufeinandertrafen, aber leider erreichte diese eine Bestimmte Kugel – die von Tyler angestoßen wurde - nicht ihr Ziel. Ihr Kommentar mit dem ‚Glück haben‘ ließ er unkommentiert.

So,so sie besitzt kein Talent zum Putzen. - „Dann muss sich wohl eine Andere um meinen Hormonhaushalt kümmern“, scherzte dieser… oder nicht. „Hm, nackt Putzen fällt damit wohl flach,“ er erwiderte das Zwinkern. Wie sie selbst sagte, bekam es nicht jeder zu sehen.

„Verstehe“, bezüglich der Aufgabenteilung hier in der Kolonie. Es war lobenswert, wenn es wirklich Gleichberechtigung gab.

Jasmine teilte ihm mit, dass er erneut an der Reihe war. Dieses Spiel mit den bunten Kugeln war wirklich spannend. Diesmal war er sich sicher die anvisierte Kugel versenken zu können, immerhin hatte er nun die Spitze seines Queues bekreidet. Tja, die Kugel rollte ganz geschmeidig über den grünen Filz des Billardtisches, jedoch hatte die angestoßene Kugel andere Pläne und stieß gegen die Bande und setzte eine Kettenreaktion in Gang. Alle verbliebenen Kugeln standen nun ziemlich ungünstig. „Na… Ja, stimmt. Ich habe schon länger kein Billard mehr gespielt…,“ freches Ding. Die Anspielung wurde bestens verstanden. Aber das, worauf sie anspielte war wie Fahrradfahren, das verlernte ‚Mann‘ nie! „Dafür, bist du umso geübter darin...,“ Er grinste sie an, und seine Worte waren ebenfalls zweideutig.

„Frau Doktor, nun hast du die Möglichkeit, mir erneut zu zeigen, was du kannst…,“ die Öffnung seiner Bierflasche wanderte wieder zu seinen Lippen und leider musste er feststellen, dass nur noch ein Schluck darin übrig war. Er seufzte leise und stellte die nun leere Flasche weg.

„Ich glaube, ich muss mir jetzt deinen nächsten Zug genauer ansehen. Vielleicht kann ich ja doch noch was von dir lernen…,“ mit diesen Worten kam er auf die blonde Frau zu. Seine freie Hand nahm ihr die Bierflasche aus der zarten Hand, schließlich konnte Jasmine schlecht mit jener in der Hand spielen. Er nahm sich die Freiheit gleich einen Schluck daraus zu nehmen. Mit dem Handrücken wischte er sich kurz über den Mund und stellte die ausgeliehene Bierflasche zur Seite, anschließend positionierte er sich hinter der etwas kleineren Frau. Dabei leicht versetzt, so dass sein Blick (fast) ungehindert auf die grüne Spielfläche fiel, wenn sie sich nach vorne beugen würde. Dieser Aussichtspunkt war doch perfekt. Was seine Hände anbelangt, hielten sie den Queue fest. Keine Sorgen, dass diese auf Wanderschaft gehen könnten. „Lass dich nicht von mir stören, ich gucke nur,“ kamen diese Worte halb gehaucht aus seinem Munde und seitlich an ihrem Ohr vorbei.

@Jasmine Fraser

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#12

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

10.08.2024 15:18
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Sie weiß gar nicht ob sie jemals, diesen Mann richtig deuten kann oder so komplett verstehen wird. Er gehört zu der Sorte klassisch Marke Eigenbau. Ein totales Unikat für sich. Das ist es wohl, was ihn interessant macht. Jedenfalls denkt sie das gerade, dass er sehr interessant ist und sie schon gerne mehr über ihn erfahren würde. Auch wenn sie bis zum jetzigen Zeitpunkt der erste Eindruck von ihm anders ist. Dennoch verdient doch jeder eine zweite Chance oder viel mehr eine Chance allgemein. Zu mal sie hier alle zusammen unter einem Dach leben und arbeiten und zusammen klar kommen müssen. Schon jetzt neckten sie sich auf eine ganz spezielle Art und Weise, was ihr irgendwie sogar gefällt. Auch wenn ihr seine Art auch auf die Palme bringt, da er oft mit einer Gegenfrage antwortet. Nee nee. Er rückte wirklich kaum mit der Sprache raus oder gab nicht viel von sich preis. Da müsste sie noch härter ran gehen um mehr von ihm zu erfahren. "Wer weiß, vielleicht ja doch?" Kurz zwinkert sie ihm frech zu und sieht ihn auffordernd an. Wie schnell sich schon mal das Blatt doch noch wenden kann, man sollte niemals nie sagen. Das hatte sie im Leben lernen müssen. "Ich könnte mir vorstellen, wieder auf die Jagd zu gehen, doch zu Letzt war es mehr von Nöten hier zu sein, als draußen auf Jagd zu gegen, so als einziger Doc hier in der Kolonie, ist die Hilfe hier eher gebraucht, als da draußen. Dennoch fehlt es mir manchmal, auf die Jagd zu gehen." Gesteht sie ihm. "Das weiß ich sehr zu schätzen." Im Grunde wird es auch erwartet , dass jeder hier seinen Beitrag macht, egal in welcher Form oder auf welche Art und Weise auch immer. Je nach dem in was man gut ist und worin die Stärken sind.
"Ich weiß ja wie es da draußen ist. Ich weiß aber auch was du meinst." Ja sie ist schon viel zu lange hier "drinnen" um es damit zu beschreiben. Bei seinen nächsten Worten muss sie dann doch strahlen. "Sehr gute Wahl. Ich habe eins, vielleicht machen wir mal zusammen eine Spritztour und Verbindung einer Jagd. Was würdest du davon halten?" sieht ihn fragend an. "Durchaus praktisch, dem kann ich nur voll und ganz zustimmen." stimmt sie ihm zu und sieht ihm immer noch in die Augen. Wendet den Blick nicht von ihm. Die Kugeln auf dem Tisch konnten noch ein wenig warten. Es hetzte sie ja niemanden, dass sie mal fertig werden sollten mit dem Spiel. Diese Frage und Antwort Spiel geht eine ganze Weile. Irgendwie amüsiert sie es. "Vorteil?" hakt sie kurz nach, da sie gerade bei dieser Frage von ihm auf dem Schlauch steht. Wie schön, dass sie ihn noch zum lachen bringt. Er hat ein ziemlich schönes lachen, dass ihr sogar gefällt. Es ist klingt jedenfalls ehrlich so viel sei gesagt. Vielleicht macht er sich auch ein klein wenig über sie lustig, dass kann sie nicht mit 100% Sicherheit nicht sagen, dafür kennt sie ihn zu wenig. "Sehr nett gesagt." Kurz grinst sie ihn an. Ach ja wie herrlich , dass hier gerade ist. "Narben machen interessant und hinter jeder Narbe verbirgt sich eine Geschichte." Sie sieht ihm ebenso in die Augen und versucht nicht all zu viel zu blinzeln. Kurz lässt sie ihren Blick über ihn hinweg wandern und ihre Flasche noch immer in der Hand. "Ja das ist es. Woanders habe ich nicht gelebt, sicher mal auch eine zwei Nächte in einer anderen Kolonie verbracht, wenn es zu spät für den Rückweg war, aber dass hier ist mein zu Hause und wird es auch erst einmal bleiben. Es sei denn es passieren massive Veränderungen." überlegt sie, aber ja, dass hier ist ihr zu Hause. Kurz schaute sie auf, während sie spielte. "Deinen Hormonhaushalt? Vielleicht sollte noch mal überprüft werden wie körperlich fit du wirklich bist." neckte sie ihn. Wieso musste er jetzt von nackt putzen reden, oh man, jetzt bekommt sie Kopfkino sondergleichen, na vielen Dank auch. Das Bild bekommt sie nun nicht mehr aus dem Kopf, viel mehr die Vorstellung davon. Himmel. Sie schaute ihm zu wie er nun am Zug war und naja nicht ganz erfolgreich dabei ist. "Nun, du kannst jederzeit üben." Wie sagt man so schön, wenn man vom Pferd fällt, wieder rauf auf den Sattel. "Mag sein, vielleicht." Wunderbar diese Zweideutigkeiten. "Brauchst du Nachhilfe?" neckte sie ihn weiter. "Ich könnte dir welche geben." So langsam neigte sich das Spiel zum Ende zu. Es könnte natürlich auch beide Spiele sein, die sie hier spielen. Denn es ist nicht nur Billard. "Das könntest du..." weiter kam sie nicht und sieht ihn auf sich zukommen. Als er ihr die Flasche abnimmt, berühren sich die Finger der Beiden und verleiht ihr ein Kribbeln auf ihrer Haut. "hey...das ist meine...du..." Da trinkt er auch gleich mal schön raus. Wer ist hier frech und dreist? Nee nee, dieser Mann. Spürte ihn direkt hinter sich, nein, dass macht sie gar nicht nervös, überhaupt nicht. Versucht sie sich selbst zu belügen. "Tust du das" Er war mit seinem Lippen so nah gekommen, dass sein Atem sie kitzelte ein Schauer auf ihrer Haut hinterlässt und die Nackenhaaren aufsteigen lässt. Kurz atmete sie tief ein und aus, konzentriert sich auf den letzten Stoß. Sie spielte die letzte Kugel und , siehe da sie fällt ins Loch. Perfekt. Dennoch verharrt sie in dieser Position. "Und gut aufgepasst Mr." Sie dreht ihren Kopf in seine Richtung und sieht ihn direkt an. Der Mann ist doch sehr heiß, sehr sehr heiß. Kurz hält sie den Atem an, der Duft der von ihm ausgeht, schoss ihr in die Nase, den konnte sie gar nicht so genau beschreiben. "Du kannst mir ja mal bei Gelegenheit deine Unterkunft zeigen. Wenn du willst natürlich" schob sie gleich mal nach. Sie sieht ihn noch immer an und hält den Blickkontakt mit ihm aufrecht. Dieser Blick, dieses Gesicht, diese Lippen, sein sexy Bart, ja er ist sehr sexy. "Du bekommst jederzeit eine Revanche wenn du willst." fügt sie noch schnell hinzu.

@Tyler Vane

zuletzt bearbeitet 10.08.2024 15:22 | nach oben springen

#13

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

30.12.2024 15:02
Duo Maxwell 2.183 Beiträge
Alter
33 Jahre
Größe
1,58m
Zugehörigkeit
New Oceanside
Aufgabe
Schneider

@Tyler Vane und @Jasmine Fraser

Ist das Play hier noch aktiv?
Gebt mir bitte bis zum 14.01.25 bescheid. Daumen hoch /oder runter reicht schon ;-)


Man muss mich nicht verstehen!
Liebhaben reicht auch!
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#14

RE: Sorry, I’m Not Sorry For My Bad Habits | Jasmine Fraser & Tyler Vane

02.01.2025 18:47
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Eventuell würde ich weiter machen.
Kommt drauf an was Tyler sagt.

@Duo Maxwell

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