WILLKOMMEN!
Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER
Monatsabhängig 5°C bis 26°C
EVENTS
Heaven’s Paradise Plot
INPLAY STATUS
September – November 2024
NEWS!
26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C
Oktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C
November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C

THE DEAD DON’T DIE
X

#21

RE: Und wie du wieder aussiehst! / März 2024 / Floyd + Aleksandra

07.07.2025 19:19
Floyd Webber 285 Beiträge
Alter
30 Jahre
Größe
180 cm
Zugehörigkeit
Anarchy Riders
Aufgabe
Versorgungstrupp

@Aleksandra Blake

Er wusste nicht, worauf er gehofft hatte. Vorhin noch, als er die Pause hatte einlegen müssen, hatte er auch nicht daran gedacht, heute auf Aleks zu treffen. Er hatte nicht einmal an sie gedacht. Und trotzdem war sie aufgetaucht und schleppte jetzt seinen schweren Rucksack und brachte ihn in ihr Revier, was durchaus gefährlich werden konnte. Für sie beide.
Floyd war auch bei den Wicked kein gänzlich unbekanntes Gesicht. Er war ein Nomade, der Tauschgeschäfte machte und das mit allen Kolonien, nur nicht mit allen im gleichen Masse. Das Paradise wollte zum Beispiel möglichst wenig mit ihm zu tun haben und wann immer er dort doch aufkreuzte, lud man ihn freundlich ein - eine Einladung, die er stets ablehnte, war ihm bewusst, dass man ihn von dort nicht mehr gehen lassen würde. Die Rider waren die friedfertigsten, zumindest ihm gegenüber. Aber sie sprachen auch Klartext. Das Cottage und Balar waren die offensten Kolonien. So kam es ihm jedenfalls vor. Und dann gab es überall noch kleine, versprengte Grüppchen oder andere Nomaden, mit denen er sich austauschte und Geschäfte einging. Aber egal, mit welchen Überlebenden er sich abgab, es waren nie alle dabei und entsprechend kannten ihn auch nicht alle. Und einschätzen konnte man Aussenstehende sowieso nicht. Nur weil ihn drei, vier Leute bei den Wicked kannten, hiess das eben nicht, dass er dort vor irgendwem sicher war. Er konnte noch nicht einmal behaupten, dass Aleks ihm Sicherheit bot. Aber vor ihr brauchte er wenigstens nicht um sein Leben zu fürchten. Vor dem nächsten Winter allerdings schon...

"Es liegt nicht nur daran, dass ich älter werde." Floyd sah auf ihren Hinterkopf. "Jede Erkältung, jeder Hunger macht was mit dem Körper. Das steckt man nicht einfach so mit 'ner Vitaminpackung weg!" Die Illusion, alt zu werden, hatte er schon lange von sich weggeschoben. Wenn er sechzig werden würde, war das beachtlich. Alles darüber eher utopisch. Floyds Körper kämpfte seit fünfzehn Jahren. Er war stark beansprucht und benutzt worden, aber so ging es jedem Überlebenden. Sie alle wiesen immer wieder irgendwelche Mängel auf, die sie aufgrund fehlender Labore und Ärzte nicht kannten, sondern nur spürten.
Das war in den Kolonien nicht anders. Klar, einige besassen ärztliches Fachwissen und sogar einige der Laborgeräte. Aber diese waren alt. Die Forschung war völlig zum Erliegen gekommen. Zwar gab es sie, die Überlebenden, die es sich leisten konnten, kleine Fortschritte in kleinen Forschungsbereichen zu machen. Aber dabei ging es eher darum, wie man Kondome herstellte. Oder Medikamente, die an Aspirin und dergleichen erinnerten. Man hatte das Bierbrauen wieder aufgenommen. Oder gelernt, Würste zu räuchern. Oder stellte Sehhilfen her. Prothesen. Benzinähnliches Gemisch. Es ging nicht darum, Krankheiten auszumerzen. Oder neue Computerchips herzustellen. Soweit waren sie nach fünfzehn Jahren Überleben nicht und Floyd glaubte auch nicht daran, dass er einen Neustart der Menschheit nochmals erleben würde.

Als Blake meinte, es sei nicht mehr weit, fühlte sich Floyd etwas erleichtert, was er aber nicht unbedingt zeigen wollte. Wenn das Wetter schneller war und der Himmel seine Schleusen öffnete, bevor sie die Mall erreichten, war das mehr als ärgerlich. Und hinderlich. Also bemühte er sich mit Blake Schritt zu halten, auch wenn er sie um keinen Meter einholen konnte.
Nach einer Weile tauchten allerdings ein paar Beisser auf. Nicht die Menge, um die man sich kümmern musste, aber sie versperrten ihnen den direkten Weg und würden sicher weitere anlocken.
Er kniff die Augen zusammen und sah zu seiner Begleiterin, die wohl wissen wollte, ob er sich um dieses Problem kümmerte. Schliesslich trug sie schon seinen Rucksack. "Ich brauche keine Freunde.", gab er zurück, fasste nach seiner Eisenstange und warf ihr einen Blick zu. "Ich räum den Müll beiseite. Sind nur fünf." Er war mittlerweile darin geübt, Beissern den Schädel zu zertrümmern oder das angespitzte Ende der Eisenstange in deren Köpfe zu rammen. Fünf Beisser waren eine besonders grosse Zahl, aber unterschätzen tat er sie nie. Und davon abgesehen war er noch nicht besonders fit.
"Gib mir den Gnadenstoss, falls ichs nicht schaffe.", sagte er zu ihr und trat nun, wo sie langsamer geworden war, an ihr vorbei um dem ersten Beisser die Stange in ein Auge zu treiben.

nach oben springen

#22

RE: Und wie du wieder aussiehst! / März 2024 / Floyd + Aleksandra

04.08.2025 17:40
Aleksandra Blake 183 Beiträge
Alter
37
Größe
1.78
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
überleben

Würde man mich bei den Wicked fragen in welchem Zusammenhang @Floyd Webber zu mir stand, hätte ich das kaum beantworten können. Zumindest nicht ohne dumm dazustehen. Was nicht sonderlich zu mir passte. Ich hatte immer eine Antwort parat. Und wenn es nur ein blöder Spruch war. Aber tatsächlich war die Beziehung zu Floyd wirklich seltsam. Ginge es um Leben und Tod würde ich mich selbst retten. Natürlich, aber so wie jetzt nahm ich ein paar Schwierigkeiten auf mich um ihm zu helfen. Sogar bis zum Territorium der Wicked. Ich rechnet eigentlich nicht mit vielen Umständen. Aber das konnte man leider nie ganz genau wissen. Im Grunde würde sich mein Leben auch nicht sonderlich ändern wenn der schlaksige Kerl hinter mir es nicht schaffen würde. Obwohl eine gewisse, unregelmäßige Komponente fehlen würde. Auch wenn ich das nie im Leben zugeben würde. Nie und nimmer. Allein das ich seinen Krempel trug war schon eine nette Geste von mir. Als Ausbilderin war ich bei den Wicked schon wesentlich härter gewesen und das hatte so mancher zu spüren bekommen. Floyd hatte einfach eine Art an sich bei der es einem schwer viel ernsthaft lange böse zu sein. Er war stets der eine Verwandte den man irgendwie so gar nicht leiden konnte, aber dennoch andere verhaute wenn die ihm wehtaten. Ich lief schnell weiter während ich meiner Gedanken nachging und wurde erst wieder so richtig daraus gezogen als Floyd auf meinen Kommentar reagierte. Und das weniger gereizt als ich dachte. Was mich leicht den Mund verziehen ließ. Es machte doch keinen Spaß wenn es ihm nichts ausmachte. Ich rollte mit den Augen, auch wenn er es gar nicht sehen konnte und schnaufte leise. "Hast du Vitamine überhaupt mal getestet?" Offensichtlich war das nur ein Scherz. Ein paar Vitamintabletten konnten zwar nicht schaden, würden seine Wunde aber kaum über einen kurzen Zeitraum heilen. Ich grinste ein wenig dreist zurück in seine Richtung. "Darüber können wir weiterreden wenn sie aus dir mal einen Menschen gepflückt haben." Dabei lachte ich sarkastisch und eine kleine spur zu dreckig. Dabei ist mir das einfach nur so rausgerutscht um ihn an Wundschmerz überbieten zu können. Als ob das nötig gewesen wäre. Mir war klar das jeder von uns wusste was Schmerz bedeutete. Der eine war nur härter im Nehmen als der andere. Ich wusste nicht so genau wo ich Floyd einreihen sollte. Die Wunde war entzündet und tat sicher höllisch weh, aber ich war mir eigentlich auch sicher das er schon schlimmeres überstanden hatte. Einmal mehr hatte das Schicksal auf seiner Seite gestanden und sich unsere Wege im richtigen Moment kreuzen lassen. Bei meinem eigenen Lebensstil konnte es durchaus sein das ich irgendwann auch mal eine solche Hilfe angewiesen war. Und ebenfalls in den sauren Apfel beißen müsste um diese überhaupt anzunehmen. Prinzipiell würde ich mich per se immer erstmal allein durchschlagen wollen. Das war in Fleisch und Blut übergegangen. Eine der wichtigsten Überlebensregeln. Sieh zu dass du deinen Scheiß allein geregelt kriegst. Auch eine wichtige Regel war es, bei einem Wetterumschwung einen Unterschlupf zu finden. Und zwar zeitnah. Floyd war langsam und konnte offensichtlich selbst nicht schneller laufen. Das ich seine Sachen trug sollte aber helfen. Ich hatte keine große Lust wegen ihm nass zu werden. Vermutlich würde ich auf ihn warten, aber nur im Trockenen. Das er etwas hinterherhinkte war noch kein besonderes Problem. Erst als sich uns ein paar ungebetene Gäste in den Weg stellten, schaffte er es zu mir aufzuschließen. Ein paar wenige Zombies waren kein Problem. Selbst mit Floyd als Handicap. Dennoch konnte ich mir einen Spruch nicht unterdrücken. Ich hob amüsiert eine Braue als er nur konterte das er keine Freunde brauchte und nach seiner Eisenstange griff. Er hatte meinen Spruch falsch aufgefasst, zeigte so aber gleichzeitig auch das er sich noch gut bewegen konnte. Allerdings war einer mehr als genug für ihn gewesen. Ich gluckste erneut und zog ihn wieder zurück. "Vielleicht sind das doch eher meine Freunde." Scherzte ich und ließ seine Klamotte los als er hinter mir war. Die restlichen Vier waren bereits auf dem Weg zu uns und ich hatte meinem kurzweiligen Begleiter die Eisenstange aus der Hand genommen. Klauen konnte ich schon immer gut. Jedoch war ich etwas ungestümer als Floyd. Ich holte einfach aus und trieb die Stange durch die nächsten zwei Köpfe. Blieb nur noch einer übrig. Kurz überlegte ich ob ich ihn tatsächlich als Packesel benutzen sollte, ließ aber von der Idee ab. Das Präparieren des Untoten würde viel mehr Zeit in Anspruch nehmen als nötig und bis dahin könnten wir tatsächlich schon fast in der Mall sein. "Sieht er nicht niedlich aus." Noch einmal holte ich aus. "Ich nenne dich Nikolaj." Es kam hin und wieder vor das Beißer von mir neue Namen bekamen, aber eher um mir die Zeit zu vertrieben. Außerdem war Nikolaj ziemlich alt und rund, fast wie ein Opa. Er hatte noch ein paar lange weiße Haare am Hinterkopf, dafür fehlten ihm schon vorher wohl ein paar Zähne. Interessant das Zombies ihr Gebiss nicht halten konnten. Es sah grotesk aus, fast so als hätte man ihm die Zähne eingeschlagen. "Viel Spaß bei deiner Familie." Trällerte ich als er endgültig zu Boden ging und sich nicht mehr rührte. Grob wischte ich die Stange an den Klamotten des Opi-Zombies ab und warf sie Floyd entgegen. "Beeil dich, sonst endest du genau so." So dramatisch war seine Wunde eigentlich nicht. Dennoch schob ich meine Nase kurz in den Wind. "Ich hab keinen Bock nass zu werden." Die Wolken hatten uns sogt wie eingeholt und waren ziemlich dunkel, ein leichtes Grollen schwang mit ihnen. "Marsh vpered!" Abmarsch, gab ich ihm auf Russisch zu verstehen, wobei ich das wohl kaum übersetzten musste. Floyd war vielleicht etwas leichtgläubig ab und an, aber blöd war er nicht. Also nicht immer.

nach oben springen

#23

RE: Und wie du wieder aussiehst! / März 2024 / Floyd + Aleksandra

20.08.2025 11:30
Floyd Webber 285 Beiträge
Alter
30 Jahre
Größe
180 cm
Zugehörigkeit
Anarchy Riders
Aufgabe
Versorgungstrupp

@Aleksandra Blake

Beeindruckende soziale Züge besass Floyd nicht. Im Trailerpark, in welchem er vor der Apokalypse gelebt hatte, war das System in sich geschlossen gewesen und es hatte vornehmlich das Recht des Stärkeren gegolten. Kriminalität und Drohungen waren nichts Ungewöhnliches gewesen, schliesslich hatte die gesamte Nachbarschaft aus bildungsarmen und bildungsfernen Leuten bestanden, die mit ihren Drecks- und Hilfsjobs mehr schlecht als recht ihre Familien über Wasser hielten. Der Tenor war einstimmig gewesen: Man wählte republikanisch, schliesslich war man weisshäutig und hatte etwas gegen Andersartigkeit – und das in jederlei Hinsicht.
Floyd hatte bloss das Glück gehabt, dass seine Mum sich recht wenig darum geschert hatte. Seine Gran hätte dagegen auch problemlos die Rednecks zu ihren besten Freunden zählen können. Trotzdem hatte es in ihrem Trailer – Floyds Zuhause – kaum politische Gespräche gegeben und zu rassistischen Äusserungen war es auch eher selten gekommen. Im Hause der Webbers waren das schlicht keine grossartigen Themen gewesen. Trotzdem hatte ihn das Umfeld geprägt. So war er auch als Jugendlicher kein umgänglicher Typ gewesen, schliesslich hatte er die Meisten von sich fortgestossen, ohne überhaupt den genauen Grund zu wissen.
Dass dann alles so gekommen war, wie es gekommen war, hatte für Floyd nicht nur negative Konsequenzen gehabt. Natürlich war er wie alle anderen auch in einen Schock gefallen, hatte Menschen verloren, den Glauben an eine Zukunft. Furcht, Panik, Todesängste, Einsamkeit, all diese Dinge hatten lange seinen Alltag bestimmt. Aber die kaputte Welt hatte es ihm auch ermöglicht, seine Sexualität auszuleben. Nicht, dass er sie besonders intensiv auslebte, eigentlich lief die meiste Zeit überhaupt nichts, aber das hätte im Trailerpark nicht funktioniert. Man hätte ihn verprügelt, verjagt, hätte seine Mum verurteilt, das Auto kaputtgeschlagen und sie, aber vor allem Floyd, wären ständigen Drohungen ausgesetzt gewesen. Das war er jetzt zwar auch, aber es ging nicht darum, wohin er seinen Schwanz steckte, sondern ob mit ihm was anzufangen war oder nicht. Heutzutage ging es um den Menschen. Nicht um dessen Ideologien. Und vielleicht funktionierte genau aus diesem Grund die Beziehung zwischen ihm und Aleksandra so gut. Sie brauchte sich vor ihm nicht zu fürchten, weil sie selbst stark genug war, um ihn im Handumdrehen auf den Boden zu klatschen, und weil er auch keinerlei Interesse an ihrem Körper zeigte. Umgekehrt verlangte sie nichts von ihm und war einfach da, um sich mit ihm auszutauschen oder ihm gelegentlich zu helfen. Das letzte Mal hatte sie ihm, vielleicht aus Mitleid, etwas zu Essen gegeben, weil seine Jagderfolge in diesen winterlichen Tagen miserabel gewesen waren. Sie hätte es nicht tun müssen, aber sie hatte es getan. Zwar mit vielen dummen Sprüchen, aber trotz allem selbstlos. Ihre Freundschaft war vielleicht gar keine Freundschaft. Aber sie hielten eine Verbindung aufrecht, und das schon seit Jahren, die mehr war als blosse, bedeutungslose Begegnungen.

Auch jetzt verhielt sich Blake fürsorglicher und zuvorkommender als die meisten anderen Überlebenden und Floyd folgte ihr willig. Das Misstrauen klebte ihm zwar wie Superkleber in seinem Kopf und Bauch, aber glücklicherweise dominierte sein Verstand, der die Hilfe der Frau unbedingt annehmen wollte.
Vitamintabletten und der Geburtsschmerz waren zwei unterschiedliche Paar Schuhe, und obwohl Frauen generell immer damit ankamen, dass das Herauspressen eines Kopfes durch eine kleine Öffnung im Körper der schlimmste Schmerz aller Schmerzen war, nahmen sie für neues Leben das sogar öfters als einmal in Kauf. Dafür respektierte Floyd die Damenwelt, aber er war auch froh, so etwas niemals durchmachen zu müssen. Dann war er eben eine Mimose. So wie alle anderen Männer auch. Egal, darum ging es aber nicht. Floyd hatte schliesslich das Ziel, möglichst unversehrt und in einem fitten Zustand weiterzuleben. Er hatte nicht fünfzehn Jahre gekämpft, um wegen ein paar Kratzer und Schürfwunden draufzugehen!
Und wegen ein paar dahergelaufenen Zombies auch nicht. Sein Körper setzte Adrenalin frei, so wie er das immer tat, wenn Gefahr auftauchte. Das ermöglichte es ihm, Kräfte zu schüren und sich zu verteidigen. Allerdings war es tatsächlich anstrengend, auch nur einen Beisser zu erledigen. Floyd erschrak vor seiner eigenen Schwäche, welche aber auch gleich wieder dazu führte, dass er sauer auf sich selbst wurde. Verdammt nochmal!
Noch bevor er sich sammeln konnte, entwendete ihm Aleks die Stange. Zu überrascht über diese Aktion starrte er ihr nach, liess sie aber gewähren. Während sie die Beisser erledigte, blickte er sich um, um weitere Überraschungen ausschliessen zu können. Aber so wie es aussah, waren sie noch immer alleine unterwegs.
Die Eisenstange landete sicher in seinen Händen und sein Blick auf Blake. "Glaub ich nicht.", schnaubte er leise und schloss zu ihr auf. "So, wie ich dich kenne, präparierst du mich und führst mich als dein Haustier herum." Grauenhafte Vorstellung, wobei Floyd glaubte, dass er sogar im kieferlosen Zustand irgendwie ganz gut aussehen würde. Die Schrecklichkeit untermalten ja vor allem die stumpfen, zotteligen Haare, und die fehlten ihm ja offensichtlich. Er würde also als Beisser gar nicht so viel anders aussehen als jetzt.
Bei ihrem Hinweis, dass sie nicht nass werden wollte, sah er kurz nach oben zum Himmel. Dann folgte von ihr ein russischer Befehl, und ja, Floyd verstand ihn auch ohne russische Kenntnisse.
Er steckte die Stange an seinen Gürtel und versuchte mit ihr Schritt zu halten, was ihm aber den Schweiss auf die Stirn trieb. Im Hintergrund und über ihren Köpfen grollte der Himmel. "Fuck.", meinte er und folgte ihr weiter. Sie kamen zu einer Kreuzung und bogen ab – ins Innere einer Stadt. Hier sah es jedoch aus, als wäre aufgeräumt worden. Schneisen zeigten, dass hier Autos oder Waren transportiert wurden. Sie waren nicht mehr weit von der Mall entfernt. Es hätte Floyd auch nicht gewundert, hier ein paar Scharfschützen zu sehen. Oder Folterknechte im Look alter Sado-Maso-Etablissements.

Aleksandra Blake holt sich Popcorn und schaut zu
nach oben springen


Shoreham
Anarchy Riders
New Ocenaside
Heavens Paradise
Nomades
3 Mitglieder und 9 Gäste sind Online
WELCOME WELCOME
3
users online
9
nomads online
9
users today
459
nomads today
41
total users
2801 themes
92558 posts

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 3
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen