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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Der kalte Wind pfiff über den verlassenen Schrottplatz und trug die klirrenden Geräusche der verrosteten Autowracks und verbogenen Metallteile durch die Dunkelheit. Asher bewegte sich vorsichtig, Schritt für Schritt, sein Herz schlug in seinem Brustkorb wie ein Trommler. Das schwache Licht seiner Taschenlampe schnitt durch die dichten Schatten, die sich wie lebende Wesen um ihn herum schoben. Er war vom Versorgungstrupp getrennt worden, und die Stille um ihn war fast greifbar. Nur das gelegentliche Tropfen von Regen auf die rostigen Überreste unterbrach die bedrückende Ruhe. Asher konnte die Anspannung in seinen Schultern spüren. Jeder Schritt auf dem Schrottplatz ließ ihn wachsamer werden. Die Zombies hier waren zwar langsam, doch ihre Bewegungen waren tückisch leise, und die Vorstellung, dass ein einziger falscher Schritt alles ändern könnte, ließ ihn nicht los. Er hielt inne, lauschte. Nichts als das unheimliche Tropfen des Regens, das die Stille durchbrach. Trotzdem konnte er das Gefühl nicht abschütteln, dass ihn irgendetwas beobachtete. Er schlich weiter durch die verfallene Szenerie, die Augen auf der Suche nach brauchbaren Metallteilen. Rohre, Bolzen, alles, was der Kolonie nützlich sein könnte. Doch die ständige Bedrohung hing wie eine dunkle Wolke über ihm, und jeder Schatten schien sich mit jeder Bewegung neu zu formen. Plötzlich hörte er ein leises Kratzen, ein Geräusch, das wie das Schaben von Fingernägeln über Metall klang. Sofort blieb er stehen, sein Herz klopfte lauter, als er die Taschenlampe durch die Dunkelheit schwenkte. Die Schatten tanzten über alte Karosserien und verrostete Maschinen, doch alles blieb still. Nur das Tropfen des Regens war noch zu hören. Dann sah er es. Eine Bewegung zwischen zwei verfallenen Autos. Ein Zucken, fast unsichtbar im schwachen Licht. Sein Puls raste, und er griff instinktiv nach dem Messer an seinem Gürtel. Langsam und mit äußerster Vorsicht ging er näher. Da, im schwachen Licht, tauchte ein bleiches Gesicht auf – ein Zombie, halb unter Schrott begraben, seine leeren Augen starrten ihn an. Die verwesenden Arme kratzten verzweifelt über das Metall, versuchten, sich zu ihm zu bewegen, aber der Körper war gefangen. Asher atmete tief durch, die Erleichterung war nur von kurzer Dauer. Wo ein Untoter war, konnten auch weitere sein. Er umging die Kreatur vorsichtig, ließ den Lichtstrahl dicht am Boden entlang gleiten, um keine weiteren Gefahren zu übersehen. Jeder Schritt war behutsam gesetzt, das Knirschen von Schrott und Stein unter seinen Stiefeln kaum hörbar. Er sammelte ein paar brauchbare Metallteile und verstaute sie in seinem Rucksack, stets darauf bedacht, keinen unnötigen Lärm zu machen. Die Kälte schnitt durch seine Kleidung, und die Müdigkeit machte sich in seinen Gliedern breit. Doch er konnte sich nicht leisten, nachzulassen. Der Schrottplatz war bei Nacht ein gefährlicher Ort, und die Dunkelheit machte es nur noch schwieriger, sich zu orientieren. Plötzlich hörte er ein leises Rascheln. Kein Geräusch, das von ihm kam. Er erstarrte, das Herz schlug ihm bis zum Hals. Mit zittrigen Händen hob er die Taschenlampe und ließ den Strahl durch die Dunkelheit gleiten. Da, hinter einem Haufen verbogener Metallteile, stand eine Gestalt. Ein Mann. Asher spannte sich an, griff fester nach seinem Messer. Wer war dieser Mann? Ein Plünderer? Ein potenzieller Feind? Die Bedrohung war greifbar, der unbekannte Fremde war eine unsichtbare Gefahr. "Bleib stehen!", rief Asher mit fester Stimme, sein Licht auf den Mann gerichtet. Seine Augen suchten jede kleine Bewegung ab, bereit, auf jede Bedrohung zu reagieren. "Keine Angst", sagte er ruhig. "Ich will keinen Ärger. Bin nur auf der Suche nach ein paar Vorräten.“
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"Puta madre."
Der Wind nahm zu. Leise wippten die Überreste des ausgeschlachteten Schrottplatzes vor sich her und drohten, einen lauten Überschlag zu machen, wenn Mutter Natur noch heftiger blies. Alles, was hier oberflächlich zu finden war, war nutzlos; Berge von zugewucherten Überresten von Plastik und angefressenen Polstern. Überall waren Ratten und andere, fauchende Ungeziefer. Es war dunkel und die Taschenlampe auf seinem Kopf bot erleuchtete nur einen Bruchteil dessen, was er vor sich hatte. Sein Chevy war liegen geblieben, schon wieder ein Fehler in der Zündung. Es war die Elektronik, immer diese pinche Elektronik. Alles, was es brauchte, war ein Kabel, um die Zündung zum Laufen zu bringen, aber Kabel waren seltenes Gut. Metalle waren seltenes Gut. Alle umliegenden, geparkten Autos waren nichts, als zurückgelassene Karosserien, ohne Organe, ohne Funktion. Ein Friedhof.
Paolo kletterte weiter. Inzwischen war der Platz überwachsen; Erde überdeckte die Füße der Schrottberge, Bäume und Büsche sprossen hervor. Manchmal war ein Grauer Wanderer vergraben. Und wie es schien, waren ein paar mehr von ihnen bereits in der Nähe.
Natürlich waren sie das. Dieser Ort verursachte Lärm. Es war nicht viel, aber konstant. Diese Grauen Wanderer folgten ihrem Gehör und ihrem Geruchssinn.
War da Licht? Im Affekt blieb Paolo stehen, lauschte in die Stille. Irgendwo fauchte ein Wanderer, aber Wanderer hatten für gewöhnlich keine Taschenlampen bei sich. Jemand war hier und Paolo gab die Suche nach Kupfer erst einmal auf.
Er kletterte vom Berg runter und zückte die Magnum. Vier Schuss, das war alles, was er gerade hatte. Langsam schlich der Mexikaner herum, um den Berg. Die Sinne geschärft, das Adrenalin pumpte. Wanderer waren durchschaubar, Menschen jedoch nicht. Er schaltete die Taschenlampe aus.
Er sah ihn; aber er wurde auch gesehen. Mierda.
Paolo schnaubte leise.
"Sei ruhig, cabrón" , zischte er, "Die Toten sind auch hier."
Keine Angst also, hm? Nun, er würde ihn im Auge behalten. Die meisten Menschen wollten ihre Ruhe, keinen Ärger. Aber manchmal gab es Culos, die doch irgendwas versuchen wollten. Nun, sollte der Fremde ruhig sein Glück bei ihm versuchen. Paolo hatte jedenfalls kein Interesse daran, jemanden auszurauben.
Der Arm mit der Waffe sank - ein universelles Zeichen für Waffenstillstand. Es sah so aus, als hätte sein Gegenüber nur ein Messer dabei, aber er konnte sich auch täuschen.
"Dann such deine Vorräte da hinten."
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@Asher Marshall
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Die Stille auf dem Schrottplatz war täuschend, durchbrochen nur von den unruhigen Bewegungen der Untoten in der Ferne. Asher wusste, dass ein falscher Schritt hier alles ruinieren konnte und jetzt stand, da dieser Fremde und das auch noch bewaffnet. Als Paolo sich zu erkennen gab, hob Asher sein Messer, nicht bedrohlich, aber in einer klaren Abwehrhaltung. Seine Muskeln waren angespannt, doch sein Blick blieb ruhig, während er den Mann vor sich abschätzte. Paolo sprach leise und zischend, warnte ihn vor den Toten in der Nähe. Das schnaubende Flüstern des Fremden verriet seine die Ehrlichkeit der Worte. "Bist du vielen begegnet? Aus der Richtung, aus der ich kam, waren sie nur vereinzelnd vorzufinden." Kaum eine Bedrohung. Da bot Paolo eine viel Größere. Asher sah, wie der Arm mit der Waffe schließlich sank, und eine Art inoffizieller Waffenstillstand eintrat. Asher nickte kaum merklich, seine Augen fest auf den Mann gerichtet. Sein Griff um das Messer blieb fest, aber er hielt inne. Es war kein Kampf, den er suchte, nicht hier und nicht jetzt. Die Bedrohung der Untoten war allgegenwärtig, und Paolo schien das genauso gut zu verstehen wie er selbst. "Ich suche nicht nach Ärger", sagte Asher ruhig, aber bestimmt. Seine Stimme war leise, kaum mehr als ein Flüstern, das sich im Wind verlor. Er beobachtete die Bewegungen Paolos, immer auf der Hut, doch er konnte auch das Misstrauen ihm gegenüber erkennen. Er verstand dies. Sie waren beide in diesem Kampf ums Überleben gefangen, und Asher war klug genug zu wissen, dass ein Kampf gegen einen Fremden sie beide nur den Toten ausliefern würde. Als Paolo ihm schließlich deutete, weiterzusuchen, ließ Asher das Messer ein wenig sinken, ohne es jedoch ganz wegzustecken. Dafür reichte sein Menschenverstand noch und er besaß nicht die Absicht hinterrücks angegriffen zu werden. Er nickte erneut, seine Wachsamkeit ungebrochen. Er trat langsam zurück, drehte sich jedoch nicht herum und begann wieder nach brauchbarem Metall zu suchen. Asher wollte aus dem Sichtfeld von Paolo heraus. Erst, wenn er nicht unmittelbar mehr die Zielscheibe auf seiner Brust tragen würde, könnte er entspannen.
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"Bist du vielen begegnet? Aus der Richtung, aus der ich kam, waren sie nur vereinzelnd vorzufinden", fragte der Fremde.
"Sí, gen Norden", antwortete Paolo, machte eine Kopfbewegung zu seiner Linken, "zu viele um sie auszuschalten."
Gut, der Fremde wollte ebenso seine Ruhe haben, wie er. In der Dunkelheit hatte er nur viel mehr Möglichkeiten, sich anzuschleichen. Er tastete vorsichtig nach dem Schonhammer am Gürtel; alles war da, er war für den Fall der Fälle vorbereitet. Die Suche ging weiter.
Mit einem Ohr lauschte Paolo, ob der Fremde noch in der Nähe war, mit dem anderen versuchte er, die mangelnde Sichtbarkeit zu kompensieren. Zwei graue Wanderer hatten versucht, sich an ihn heranzuschleichen, doch Paolo hatte sie kommen gehört und gerochen. Tritte in die ledrigen Kniekehlen brachte sie zu Fall, dann bräuchte es nur noch einen Schlag mit dem spitzen Ende des Hammers, ehe sie endlich ihr unnatürliches Leben verloren.
Und trotzdem noch immer kein verdammtes Kupfer.
"Mierda."
Wo war der Fremde? Paolo hörte ihn nicht mehr. Da war Stille, Wind, klapperndes, verwesendes Plastik und raschelnde Gebüsche. Der Geruch von altem Müll und alter Verwesung kroch ihm in die Nase und Paolo kletterte den nächsten Müllberg hoch, er hatte so etwas wie eine Kaffeemaschine gefunden. Natürlich vollkommen ausgeschlachtet. Der Plastikfilter war dünn, eingeschlagen und angenagt. Mit einem genervten Atem aus der Nase wendete der Mexikaner die Überreste der Maschine, ohne Drähte zu finden oder gar einen Motor. Er hatte gewusst, dass es so sein würde. Trotzdem nervte es.
Was war das? Paolo hob den Kopf. Die unmittelbare Umgebung hier oben war leer, also stellte er das Licht aus und ließ seine Ohren leiten.
Da war Fauchen. Nicht von einen, zweien oder dreien Wanderern, sondern mehreren.
Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit. Der Mond erhellte gerade so einige Konturen. Da war Bewegung und -
Shit.
Es war die Herde vom Norden. Als Paolo ihnen den Rücken gekehrt hatte, waren sie der anderen Richtung gewandt. Ob die Unterhaltung mit dem Fremden sie angelockt hatte? Oder der Wind? Es war egal, sie war jetzt hier. Diese Herden zogen sich selbst an, manchmal waren ihre Muster willkürlich. Ungünstig. Potentiell gefährlich. Der Mexikaner seufzte stumm und versuchte, so leise wie möglich mit rasendem Herzen runterzuklettern, der Gruppe Untoter voraus. Es wurden immer mehr und -
Er rutschte ab, Plastik schepperte, Paolo griff nach einem Ast und trat in ein altes Polster um sich zu stabilisieren. Fuck. Er zog scharf die Luft ein. Er spürte Schärfe und Hitze an seiner Hand, dann eine Flüssigkeit. Blut? Seines? Nun wurde das Fauchen lauter, einige hatten ihn wohl bemerkt. Die Lampe musste an, er fummelte an seiner Stirn. Der Lichtkegel blendete ihn und bestätigte die Vermutung; Sie waren unter ihm.
Aber nicht alle hatten ihn bemerkt, da war die Chance, er musste sich nur weiterhangeln, nicht das Gleichgewicht verlieren und auf beiden Füßen landen. Er sprang runter, landete auf etwas Plastikartiges; Ein Verdeck, der nächste Schritt, schnell - Wellblech. Es krachte, "Mierda."
Mehr wurden auf ihn aufmerksam. Sein Puls raste, Impulse leiteten ihn. Der nächste Sprung, Metall, dünn, er verlor fast das Gleichgewucht und dann endlich - zwei Meter vor den Wanderern - Boden. Er rannte, sah auf seine pochende Hand. Blut. Egal, das musste jetzt warten.
Die Herde kam auch von der anderen Seite, hatte den Schrottberg umzingelt. Seine Schuhe wirbelten Staub auf, als er nun in die andere Richtung lief, wo der Fremde war. Dieser hatte besser einen Ausgang parat, sonst -
"Oye", sagte er nach Luft schnaufend, als er ihn gerade so im Lichtkegel erblickte, "Verschwinde von hier, sie haben uns gefunden."
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@Asher Marshall
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zuletzt bearbeitet 02.09.2024 19:50 |
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Automatisch glitt sein Augenpaar in Richtung Norden. Es waren beunruhigende Nachrichten und Asher besaß keinen Zweifel an die Aufrichtigkeit. Nur kurz verzog er das Gesicht und hatte den Entschluss gefasst, den Norden zu meiden. Auf eine Konfrontation jeglicher Maße war er nicht aus. Nicht, dass er an den eigenen Fähigkeiten zweifelte, dennoch war Asher seines Lebens nicht müde. Für ihn ging es um weitaus mehr. Dementsprechend blieb er in seiner Haltung defensiv. Achtend darauf, ob er Bewegungen wahrnahm, welche sich seinen näherten.
Asher lauschte dem verzweifelten Geräusch des schrottigen Mülls, der unter seinen Füßen knirschte, und blickte über seine Schulter in die Dunkelheit. Seine Stirn legte sich in Falten. Er konnte aus der Entfernung besorgniserregende Geräusche wahrnehmen. Der metallene Klang des Bleches, welches aufeinander fiel. "Shit", murmelte er, als er glaubte, ein kratzendes Fauchen von Untoten wahrzunehmen. Seine Mimik verzog sich und der junge Mann hielt das Messer wieder fester in seiner Hand. Seine Schritte führten ihn weiter vom Geschehen und er lief ein Stück weit rückwärts. Ob der Fremde es aus der aufkeimenden Hölle geschafft hatte? Eine Frage, welche ihm schneller beantwortet wurde, als ihm lieb war. Schwere, schnelle Schritte durchbrach die Dunkelheit. Dann nahm er sie deutlich wahr, die Kontur des Fremden. Er rannte und verdammt, er rannte so schnell, als würde das Unheil der Welt hinter ihm sein. "Und du musst sie gerade hier herbringen!?" Ohne groß darüber nachzudenken, drehte sich Asher herum und begann den Sprint seines Lebens hinzulegen. Er rannte so schnell, so schnell seine Beine ihn trugen. Staub wirbelte durch den schweren Gang herum. "Komm!", presste er unter der Anstrengung des Ganges hervor. Jetzt besaß Asher die Gewissheit. Der Fremde und er waren im Augenblick keine Feinde. Sie waren Verbündete, welche um ihr Leben laufen mussten. Da war er, der Ausweg. Ein Wanderer, eingeklemmt unter den Massen einiger Autos. Asher stieß diesem das Messer in den Schädel, zog es heraus und schnitt dem Untoten in den Hals. Das Blut, welches er in den Händen sammelte, verteilte er in seinem Gesicht, rieb es an seiner Kleidung, ehe er sich dem Landfill zuwendete, um in einem gefüllten Container Schutz zu suchen. "Beeil dich!"
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Fuck. Ein Container?!
"No chingues. Wir ersticken da drin!", keuchte der Mexikaner. Oder es war eine Falle. So oder so - ein gekesselt zu sein, ohne zu wissen, wie groß diese Herde war, war gefährlich. Vor allem in einem Container! Hastig sah er sich um, den Hammer schon längst in der Hand, das eigene Sichtfeld pochte mit dem rasenden Puls. Nur vier mickrige Kugeln in der Magnum, die definitiv alle Grauen Wanderer genau zu sich bringen würde, sollte er sie feuern. Aber -
Die Strategie mit dem Blut, den Geruch kaschieren... es funktionierte. Paolo hatte es gesehen, selbst getan. Öfter als ihm lieb war.
"Mierda...", knurrte er. Die schöne, kalte Dusche heute morgen - umsonst.
Er tat es dem Fremden gleich; verteilte das Blut auf sich; die Haut, die Kleidung. Es war ekehlaft, stank. Sie stanken. Aber es half, den unnatürlichen Geruchssinn dieser unnatürlichen Wesen zu drosseln.
"Aber nicht in den Container, wey. Das ist eine Todesfalle!"
Aber wohin dann?
Seine Taschenlampe rutschte ihn fast aus den faulig-blutigen Händen, während er den Pegel vor sich hin und her schwang, um nach einer Lösung zu suchen.
"Oben drauf!", zischte er leise stattdessen und hörte, wie die Kakophonie ihrer Verfolger langsam anschwoll, "Und von da oben auf den Müllberg haben wir eine bessere Aussicht wohin wir fliehen können - komm."
Ohne auf eine Antwort zu warten, rannte Paolo los. Auf den vorgeschlagenen Container. Daran angelehnt war eine weitere, ausgeschlachtete Karosserie und dieses verdammte Blut sorgte dafür, dass er beim Klettern auf das Dach fast abrutschte. Es könnte ihm egal sein, ob der Fremde folgte oder nicht, dennoch sah er hinter sich. Er würde helfen, wenn es nötig war.
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@Asher Marshall
Entschuldige, dass es länger gedauert hat. Die private Angelegenheit hat sich leider in die Länge gezogen.
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Asher keuchte leise und seine Beine brannten vor Anstrengung. Der Gestank des Blutes auf seiner Haut war fast unerträglich und drang ihm in die Nase. Der Drang zu würgen war unerträglich groß. Dieser Gestank... Asher schloss seine Augen, als könne es helfen, diesen widerwärtigen Gestank zu dekompensieren. Aber es war besser als die Alternative; von den Wanderer gefressen zu werden. Sein Herz raste in seiner Brust, jeder Atemzug fühlte sich an wie eine Anstrengung, die mehr Konzentration erforderte als sie sollte. Es waren zu viele, und sie kamen immer näher.
Er warf einen flüchtigen Blick auf Paolo und er wusste, dass das keine gute Idee war. Doch wie viele Optionen besaßen sie? Er blickte in die Ferne. Der Anblick der zerfallenen Leiber, die sich träge aber stetig auf sie zu bewegten, ließ einen Schauer über seinen Rücken laufen. Das Geräusch ihrer kratzenden, schlurfenden Schritte verfolgte ihn, kroch in sein Bewusstsein und ließ ihn fast erstarren. Paolo war bereits auf dem Container am Klettern. Asher wusste, dass er sich beeilen musste, aber seine Hände rutschten am blutigen Metall ab. Er fluchte leise, kämpfte sich weiter hoch, seine Muskeln zitterten vor Anspannung. „Schneller!“, erwiderte er auf Paolos geflüsterten Ruf. Der andere Mann war ungeduldig, doch Asher konnte ihm keinen Vorwurf machen. Jeder Moment zählte, und sie hatten kaum Zeit. Mit einem letzten Schub packte er das Metallstück, spürte den festen Griff und zog sich nach oben. Seine Beine fanden Halt, und er schleppte sich endlich auf das Dach des Containers. Er lag für einen Moment keuchend auf dem Metall, den fauligen Gestank des Müllbergs, auf den Paolo starrte, tief in seiner Lunge. "Oben drauf... sicher", brachte Asher zwischen Atemzügen hervor und richtete sich langsam auf. Die Geräusche der Verfolger wurden lauter, ein unheilvolles Crescendo, das ihnen keine Ruhe ließ. „Was jetzt?“, fragte er, sein Blick folgte Paolos.
@Paolo Garcia Romano
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