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03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
- Post folgt -
@Annie Parker, was das so in deinem Sinne? Negan in strahlender Rüstung XD Gerne kann auch Annie anfangen :D

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zuletzt bearbeitet 03.09.2024 12:19 |
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RE: 03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
Mit diesem Chaos hatte wohl niemand hier in der Heavens Paradise gerechnet. In all den Jahren hatten die Mauern allem standgehalten, aber nach dem Riesenknall, war dem nicht mehr so. Auch Negan hatte der Bums aus dem Bett geholt. Finn hatte im Nachbarzimmer geweint, weil auch dieser sich erschrocken hatte. Und auch wenn der 55. Jährige nicht mehr der jüngste war, so war er doch schnell auf den Beinen gewesen. Seine Pistole, welche heimlich in seinem Schlafzimmer gelagert war, wurde mitgenommen, nachdem er sich schnell eine Jeans angezogen hatte. Viel Zeit für irgendwas hatte man nicht, denn es waren Schreie und Schüsse zu hören. Entweder wurden sie angegriffen, oder eine Horde hatte es durch die Mauer geschafft. Negan tippte da eher auf ersteres.
Jetzt galt es aber erst einmal seine Familie in Sicherheit zu bringen! Doch von Cat und Finn war keine Spur im Haus zu finden. Waren sie schon los um Bunker? Eigentlich konnte der Ältere sich das nicht vorstellen, dass sie ohne ihn losziehen würden. Es musste da also mehr dahinterstecken. Damit galt es nun erst einmal, seine Tochter und seinen Enkel zu finden. Auf den Straßen herrschte Chaos und Panik. Es erinnerte an die Zeit 2009, als der ganze Scheiß damals los ging. Überall rannten Leute durch die Gegend und man konnte auch die ersten Untoten sehen. Allerdings merkte man direkt, dass es ‚frische‘ waren, was seine erste These unterstütze und sie von anderen Menschen angegriffen wurden. Nur war nirgends etwas von Cat oder Finn zu sehen. Am Bunkereingang hatte man sie auch nicht gesehen, als Negan auch dort nachfragte. Gerade kamen auch Brian und seine Familie, der eine hoch schwangere Grace und ihre Kinder in Sicherheit brachte. „Ich kümmere mich um oben und suche nach meiner Familie!“, nickte er seinem guten Freund zu. Brian sollte sich erst einmal um Grace kümmern.
Kaum hatte er das Gebäude verlassen, sah er auch schon, wie die ersten seine Hilfe brauchte. Eine Mutter mit ihrem Kleinkind wurden von Untoten eingekesselt. Schnell war er bei den beiden Bedrängten und tötete den Untoten. Es war niemand, den er hier schon einmal gesehen hatte. „Schnell zum Bunker!“, wies er die beiden an und schickte sie in die Richtung. Sicherlich brauchten noch andere Hilfe, weswegen Negan weiter durch die Straßen huschte. Eine Person brauchte gerade dringend Hilfe, denn sie wurde gerade von drei Männern eingekesselt. Diesmal handelte es sich um Annie, in welche der 55. Jährige sich ein wenig verliebt hatte. In den letzten Wochen waren sie sich ein wenig nähergekommen, allerdings waren sie noch nicht zusammen. Aber er wäre nicht Negan, wenn er die Frau, die ihm wichtig war, in Stich lassen würde.
Er schlich sich an die Männer heran und machte schnell kurzen Prozess mit ihnen. Gezielte Schüsse in den Kopf, so dass sie auch später keine Gefahr mehr sein würde. Der letzte konnte noch einen Schuss in seine Richtung abgeben, aber er traf den ehemaligen Savior nur mit einem Streifschuss am linken Oberarm. Es tat weh, keine Frage, aber es würde ihn nicht weiter umbringen. „Schnell hier weg!“, meinte er zu Annie und zog sie am Arm in seine Richtung. Leider wurde ihnen der Weg zum Büro versperrt. Es waren immer mehr Angreifer durch das Loch gekommen und sie schienen sich hier auch auszukennen. Man versuchte den Leuten den Weg zum Bunker abzuschneiden. Sie nutzten die Dunkelheit und versteckten sich für den Moment zwischen den Häusern. „Hast du Cat oder Finn gesehen?“, fragte er sie. Noch hatte er die beiden immer noch nicht gefunden.
@Annie Parker

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RE: 03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
Nach dem erschütternden lauten Knall war Annie hoch geschreckt. Sie brauchte ein paar Sekunden, bis sie realisierte, dass das kein Traum gewesen war, sondern eine grausame Wahrheit. Auf den Straßen herrschte Tumult, das konnte sie vom Fenster aus sehen, aber viel mehr hatte sie nicht erkennen können, es ging alles viel zu schnell und chaotisch vonstatten. Annie beeilte sich, zog schnell ihre Jeans und einen Pulli über, schnappte sich ihre kleine Tasche mit Verbandszeug. Nicht viel, aber wenn es einen Unfall gegeben hatte, konnte sie so vielleicht ein paar Leute helfen. Vor der Tür angekommen, hörte sie Rufe. Anscheinend wurden Menschen vermisst und ... dann sah sie es. Zwischen den Gebäuden konnte sie die typisch schlurfenden Bewegungen wahrnehmen.
Annie sah sich suchend um, verschaffte sich einen Überblick und musste einsehen, dass die Lage ziemlich aussichtslos schien, denn zwischen den Untoten bewegten sich auch Fremde, die sie noch nicht gesehen hatte. Ab und zu rannte jemand an ihr vorbei und einmal wurde sie sogar angesprochen, dass sie sofort zum Bunker musste. "Nein, ich kann hier nicht weg!", wehrte sie entschieden ab, obwohl ihr das Herz bis zum Hals schlug. In einiger Entfernung hatte sie einen der Jugendlichen gesehen, der aus einer Wunde am Kopf blutete und sie eilte zu ihm. Natürlich gewann selbst in so einem Moment der pubertäre Trotz die Oberhand, aber Annie schaffte es, sich durchzusetzen und zog den Teenager etwas zur Seite, um wenigstens ein Pflaster drauf zu machen und ihn dann zum Bunker zu schicken. Ob er auf sie hörte? Wusste sie wirklich nicht, aber es blieb zu hoffen. Hastig stopfte sie die Sachen zurück in ihre Umhängetasche, aber als sie sich aufrichtete, sah sie sich drei großen Männern gegenüber. Das wiederum war nicht schwer, denn sie war relativ klein, wie Negan sie manchmal neckte. Negan. Seine Familie. Sie hatte keine Ahnung, ob die sich in Sicherheit bringen konnten, aber eine kleine Stimme flüsterte ihr, dass der sture Kerl sowieso nicht im Bunker darauf warten würde, dass ihm irgendwer den Hintern rettete.
Ihre Gedanken rasten, sie versuchte sich an all das zu erinnern, was sie in den letzten Jahren gelernt hatte, um sich zu verteidigen, aber die Überzahl von drei gegen eine war einfach zu viel. Annie wich ein Stück zurück - keine Sekunde zu früh, denn Schüsse zerrissen die Luft und sie machte einen weiteren Satz, als ihr Angreifer seine Knarre zückte. Allerdings zielte er nicht auf sie, sondern etwas weiter weg und als sie dem Lauf mit ihren Blicken folgte, konnte sie Negan sehen. Wieder knallte es, der Kerl vor ihr sackte zusammen und sie reagierte instinktiv, als sie seine Pistole einkassierte, ehe sie auf Negan zurannte. "Du bist verletzt!", machte sie ihn auf den Streifschuss aufmerksam, aber sein Vorschlag war wesentlich besser, als hier auf dem Serviertablett in Ruhe Verbände zu wickeln. "Nein, ich hab niemanden gesehen. Was geht hier vor? Wo kommen die her?", Annie hielt sich dicht bei Negan und als ein weiterer Untoter ihnen den Weg verstellte, verschwand sie hinter dem Freund. Nicht, weil sie feige war, sondern weil sie ihm vertraute. "Da vorn kommen wir nicht durch. Lass uns hinten rum gehen", überlegte sie fieberhaft. "Cat und Finn haben es sicher geschafft!"
@Negan Smith
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RE: 03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
Viel Zeit zum nachdenken war Negan bis jetzt noch nicht geblieben. Es hatte ihn erschrocken, dass seine Tochter und sein Enkel nicht im Haus gewesen waren. Vertraute sie ihm so wenig, dass sie beim ersten Anzeichen von Gefahr ohne ihn floh, oder war da noch was ganz anderes gewesen? Allerdings, jetzt wo er seine Gedanken noch einmal überflog, vielleicht war sie auch zu diesem Sergio gegangen? Er hätte wohl auch mal bei diesem nachgucken können. Aber auf die Idee war der ehemalige Savior nicht gekommen. Nun, jetzt war es ohne zu spät, denn jetzt hatte er ganz andere Probleme. „Nicht wichtig!“, knurrte er, als Annie ihn auf seine Verletzung aufmerksam machte. Sie mussten hier erst einmal weg. Seine Munition war nicht mehr wirklich viel da und es kamen immer mehr Angreifer. Und durch diese auch immer mehr Untote. Es war ein wenig befriedigend zu sehen, dass die Paradise sich zu wehren wusste.
„So wie es aussieht, werden wir angriffen. Die Explosion muss ein Loch in die Mauer gesprengt haben.“, teilte er ihr seine Vermutung mit, als Annie fragte was hier los sei. Gesehen hatte er das Loch nicht, aber der Krach war eindeutig und man sah ja, was hier los war. Auch wenn er Brian vorhin kurz gesehen hatte, hatten sie nicht viel miteinander gesprochen. Als der Untote ihnen in den Weg kam, zückte der 55. Jährige gekonnt sein Messer und machte kurzen Prozess mit diesem. „Da, dass Haus steht leer!“, zeigte er auf ein kleines, welches etwas abseits stand. Vielleicht konnte sie da für einen Moment sich sammeln.
Geduckt und aufmerksam huschte die beiden so schnell wie möglich zu diesem. Tatsächlich war ihnen einen Moment des Glücks gegönnt und sie erreichten das Haus ungesehen. Lange würde das nicht halten, da war sich Negan sicher. Die Angreife fingen schon an die Häuser zu durchsuchen. Aber für den Moment würde es reichen. „Fuck!“, fluchte er und trat gegen die Couch, welche vor ihm stand. Das war alles andere als gut! „Bist du verletzt?“, wandte er sich aber erst einmal an Annie. Sie hatte jetzt erst einmal Priorität. Dann würde er sich Gedanken machen, wie er Cat und Finn fand und alle dann noch hoffentlich sicher in den Bunker bringen. Lange würde sie dafür keine Zeit mehr haben, aber noch konnte die Paradise sich gut wehren.
@Annie Parker

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RE: 03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
Natürlich war es wichtig! Aber Annie war klar, dass jetzt keine Zeit war, darüber zu diskutieren und Negans Tonfall ließ daran zusätzlich keinen Zweifel. Um sie herum tobte die Hölle und ihr kleines Paradies war mit einem Schlag in Aufruhr geraten. Dabei hatte Annie gerade das Gefühl, dass endlich Ruhe in ihr Leben kommen könnte. Sie war inzwischen zu alt für sowas - auch, wenn Negan ihr das auszureden versuchte. Insgeheim sehnte sie sich nach einem ruhigen Lebensabend, die Jüngste war sie schließlich nicht mehr, und in den letzten Wochen war sie diesem Wunsch so nah gewesen ...
Jetzt war keine Zeit, darüber nachzudenken und Annie nahm die Information einfach nur hin, in all dem Chaos war ihr Kopf nicht frei, das ganze Ausmaß zu begreifen. Überall liefen noch die Untoten herum, aber sie hatte auch Freunde gesehen, die irgendwo Schutz suchten. Und dann war da die Frage, warum jemand ihnen so etwas antun würde? Negan beseitigte das 'Hindernis' und zeigte auf ein Haus in der Nähe, wohin sie erst einmal flüchten konnten. "Alles klar", bestätigte sie und tastete nach der Hand des Mannes, weil sie bei dem kurzen Sprint nicht von ihm getrennt werden wollte. Es war ein seltsam vertrautes Gefühl, sich ganz auf den Älteren zu verlassen und ihm ausgerechnet jetzt so nah zu sein. In den letzten Wochen hatten sie einige Gespräche geführt und sie hatte ihn von einer anderen Seite kennen gelernt, auch jetzt zeigte er sich besorgt um ihr Wohl. Gebückt folgte sie ihm, ertappte sich bei dem Gedanken, dass ihr dunkles Gesicht sogar hilfreich sein konnte. Endlich hatten sie den ausgewählten Unterschlupf erreicht und Annie atmete durch. "Ich bin keine 20 mehr", stellte sie fest und stützte sich nach vorn ab. "Nein, alles in Ordnung", stimmte nur halb, denn in Ordnung war hier absolut gar nichts, aber Annie war unverletzt - im Gegensatz zu Negan. An ihrer Seite hatte sie noch die Tasche mit dem nötigen Verbandzeug: "Soll ich mir das wirklich nicht ansehen?" Aber die Rufe kamen näher, sie wusste, dass eigentlich keine Zeit dafür war. Vorsichtig schob sie sich zum Fenster und warf einen Blick hinaus. "Es sind so viele ..."
@Negan Smith
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RE: 03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
Oh ja, dieses Gefühl kannte Negan. Er selbst war auch nicht mehr jung, weswegen man ihm auch ansehen konnte, dass er das alles nicht mehr so gewohnt war. Vor allem nicht mehr, seit er sich hier häuslich niedergelassen hatte. Sie mussten nicht mehr fliehen und konnte so auch mal entspannen. Das hat ihn dann doch auch ruhiger werden lassen. Zwar war seine Aufmerksamkeit immer noch die Gleiche, aber seine Kondition hatte etwas durch diese Ruhe gelitten. Das rächte sich jetzt nun ein wenig. Aber so war eben auch der Lauf des Lebens. Wenn man älter wurde, wurde man eben auch körperlich immer schwächer. Ein Umstand, den der ehemalige Savior abgrundtief hasste! Vor allem jetzt, konnte er es nicht gebrauchen, dass er nach einem kurzen Sprint schon aus der Puste war. „Man sieht dir dein Alter aber auch nicht an.“, konnte er sich trotz allem in dem Chaos nicht verkneifen, ihr ein kleines Kompliment zu machen. So viel Zeit musste sein.
Negan nickte erleichtert, als Annie ihm versicherte, dass sie unverletzt sei. Das war wenigstens schon einmal etwas. Damit war sein Einsatz nicht umsonst gewesen. Er sah zu ihr und der Tasche, welche sie dabeihatte. „Vielleicht doch.“, nickte er leicht und stellte sich so ans Fenster, dass er einen Überblick hatte, während Annie sich um seine Verletzung kümmern konnte. Wer wusste was noch aus die zukam. Am Ende schaffte er es nicht, weil er seinen Arm nicht richtig nutzen konnte. Da war es vielleicht besser, wenn sie es sich mal ansah und verband. Zum Glück war es nur ein Streifschuss gewesen.
„Sie werden irgendwann auch auf dieses Haus hier aufmerksam werden.“, nickte Negan, als sie meinte, dass es viele waren. Der Ansturm hielt noch an. „Ich muss dich hier raus bringen und dann nach meiner Tochter suchen.“, teilte er ihr seinen Plan mit, während sie mit seinem Arm beschäftigt war. Erst Annie in Sicherheit bringen, dass war ihm wichtig. Ob diese das auch so sah, würde er wohl gleich erfahren.
@Annie Parker

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RE: 03. August 24 - Rettung von Annie - In der nähe von Annies Haus - Annie und Negan
Unwillkürlich musste Annie lachen, biss sich dann aber auf die Lippe, weil sich ihre Stimme so laut anhörte - obwohl um sie herum das Chaos herrschte. "Was anderes hättest Du jetzt auch nicht sagen dürfen", sie grinste immer noch, aber diesmal bemühte sie sich, leiser zu sein. Eigentlich mochte sie diese flappsigen Sprüche, bei denen sie sich fast wieder wie 20 fühlte - auch, wenn ihr Körper deutlich etwas anderes sagte. Nur hier und jetzt ... hatten sie dafür keine Zeit.
Annie selbst war nicht verletzt und das war unter anderem Negan zu verdanken, aber er hatte etwas abbekommen und sie war erleichtert, als er zustimmte, dass sie sich das ansehen durfte. Das Licht hier drinnen war bescheiden, sie musste sich mit dem bisschen behelfen, das durchs Fenster kam. Hin und wieder blitzte etwas auf, das sie als Schüsse identifizierte und vielleicht brannte es auch irgendwo. Sie wollte lieber nicht so genau hinsehen. Mit vor Aufregung zitternden Händen holte sie die Flasche mit dem Desinfektionsmittel aus der Tasche und ein paar Tupfer, um die Wunde zu säubern. Falls es brannte, ertrug Negan es mit einer bewundernswerten Ruhe. "Ich weiß", Annie biss die Zähne aufeinander. Sie wollte etwas anderes hören, wusste aber selbst, dass er Recht hatte. Wenn diese Angreifer nur halbwegs bei Verstand waren, würden sie sich jedes einzelne Haus vornehmen und draußen gab es keine Deckung mehr. Der Verband leuchtete viel zu hell an Negans Arm, als sie fertig war und sie wollte gerade nach einem dunkleren Stoff gucken, den sie darüber wickeln konnte, als er die bedeutungsschweren Worte aussprach. Dass er seine Tochter in Sicherheit wissen musste, war nachvollziehbar, aber ... "Du bringst mich nirgends hin", protestierte Annie und schüttelte den Kopf. "Hier gibt es sicher Verletzte und da werde ich mich nicht feige irgendwo verkriechen." Konnte er vergessen. Sie war zwar älter, aber noch nicht in Rente. Und dann spielte sie den vielleicht nicht ganz fairen Zug: "Vielleicht braucht sie mich."
@Negan Smith
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