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THE DEAD DON’T DIE
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#1

The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

14.10.2024 16:26
Cieran Shippley Cieran Shippley (gelöscht)
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Es war das erste Mal, dass Cieran eine Langleine mit über 50 Metern ausgebracht hatte. Jemand vom Trupp der Plünderer hatte ihm diese Leine, etliche Haken und Kurzleinen mitgebracht. Ein anderer hatte Bleigewichte finden können und diese ebenfalls bei den Fischern abgegeben. Damit hatten sie die Chance ihr Nahrungsangebot noch einmal um Heilbutt zu erweitern, wenn es klappen würde. Und wenn hier vor ihrer Insel wirklich der Heilbutt heimisch war. So vertraut Cieran auch mit Wäldern und deren Bewohnern war, so unbekannt war ihm die offene See. Er hatte vor der Seuche, bevor er ein Teil der Menschen von Balar geworden war, nur einmal in seinem Leben das Meer gesehen. Er hatte als Kind und als Jugendlicher Sachbücher über die Unterwasserwelt verschlungen. Aber im Grunde wusste er nichts über diesen Teil der Erde. Etwas hatte er sich mithilfe von Büchern und durch das geteilte Wissen der anderen beibringen können. Und allmählich fühlte es sich so an, als würde er ein Gespür dafür entwickeln, ganz ähnlich wie er es hatte, wenn er mit seinem Dad vor vielen Jahren auf die Jagd gegangen war. Aber er fühlte sich am Meer noch immer wie ein wissbegieriger Gast und nicht als wäre er ein Teil davon.
Cieran wusste nicht, ob er nun für länger hier bleiben würde oder ob er noch einmal fortgehen und zurückkehren würde in die Berge. Aber mitunter vermisste er das Rauschen des Winds, der durch die Baumwipfel strich, das ruhige Geräusch von prasselndem Regen auf Blätterdächer und die vielen anderen Stimmen des Walds. Das bedeutete nicht, dass er sich hier nicht wohlfühlte. Es war ein gutes Leben in dieser Siedlung. Es war ruhig und er konnte sein, wie er war, ohne dass er aneckte oder man ihm vorwarf ein Sonderling zu sein. Mittlerweile gab es auf der Welt vielleicht nur noch Sonderlinge und nur wenige von denen, die vor der Seuche von der Gesellschaft so hoch angesehen waren. Aber das war nur ein Gedanke und Cieran wusste, dass seine Gedanken oftmals nicht auf Zustimmung von anderen trafen – oder er schlicht nicht verstanden wurde.
Ein wenig nervös lehnte er am Steg vor seinem abgelegenem, dem Meer zugewandten Häuschen neben dem kleinen Boot und nippte an seinem groben Becher voller aromatischem Kräutertee und schaute raus auf das Meer. Es war so gut wie kein Wellengang. Das war eine Voraussetzung dafür, dass sie heute rausfahren konnten. Vor zwei Tagen hatte er die Langleine ausgebracht, was er allein hatte machen können. Die Bojen waren nicht besonders schwer und die Leinen ließ man Haken für Haken mit einem kleinen Gewicht ins Wasser. Eine Arbeit die er allein verrichten konnte, was er sehr mochte. Aber zum Einholen der Leinen, brauchte der Langhaarige eine helfende Hand. Ein Heilbutt konnte mehr als 100 Kg wiegen und so ein Koloss konnte sein kleines Boot zum Kentern bringen, wenn er Pech hatte. Zu zweit war es sicherer und so hatte Cieran sich im Gasthaus umgehört, wer Zeit erübrigen könnte ihn zu begleiten.
Schließlich hatte sich Dean bereiterklärt und seitdem zwickte es in Cierans Magengegend ein bisschen. Er mochte den Fischer und Jäger sehr gern. Und doch war es immer eine kleine Herausforderung, gezwungen zu sein viel Zeit auf engem Raum mit einem anderen zu verbringen. Sie wären sicher beinahe eine Stunde mit dem kleinen Boot unterwegs, bis sie die Fanggründe erreichen würden und Cieran dachte fieberhaft darüber nach, worüber sie sich solange unterhalten konnten. Andererseits stand der Wind heute gut, sodass die natürliche Strömung des Meers sie vielleicht schneller voranbringen würde. Dennoch wären es viele aneinander gereihte Minuten, die sie mit einem Gespräch verbringen müssten. Cieran erinnerte sich selbst daran, dass diese Gedanken zumeist unnötig waren. Seine Erfahrungen verrieten ihm, dass er mittlerweile nicht mehr ganz mies darin war, sich mit anderen Menschen zu unterhalten. Er versuchte nicht länger darüber nachzudenken. Stattdessen ging er in Gedanken noch einmal seine Ausrüstung durch. Fing mit den langen gebogenen Stangen an, die sie zum Einbringen des Fangs brauchen würden, besah sich die Kisten, in die sie die Fische legen würden und den Eimer in den sie die Langleine hineinrollen würden und den Eimer für die Haken, die sie zuvor von der Leine entfernen würden. Nachdem sie die Leinen aus dem Wasser geborgen hatten. Der kleine Außenborder war vollgetankt und nicht defekt, für den Notfall gab es zwei Ruder und einen Kanister voll Ethanol, sollte die Tankfüllung nicht ausreichen. In einem wasserdichten Beutel hatte Cieran eine Thermoskanne Thymiantee mit etwas Honig und eine Box mit Sandwiches. Eine kräftigere Regenjacke lag ebenfalls im Boot. Er hoffte, dass Dean eine eigene gute Regenjacke besaß – für den Fall, dass das Wetter umschlug. Bei Wind und Regen war es dort draußen nicht sonderlich unangenehm, zumal das Wetter noch nicht sehr frühlingshaft war derzeit. Und zu allerletzt hoffte der Shippley noch darauf, dass er die passende Stelle für Heilbutt gewählt hatte und sie nicht umsonst Ethanol und Zeit vergeudeten. Er hoffte inständig auf einen guten Fang.

@Dean Morris

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#2

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

30.11.2024 00:04
Dean Morris 92 Beiträge
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Zu jedem Fang gehörte auch eine gewisse Portion Glück. Wir konnten die besten Köder an den fischreichsten Riffen auswerfen, aber nichts davon garantierte einen Biss und schon gar nicht dass man diesen auch aus dem Wasser bekam. Doch diese Brücke würden wir überqueren wenn wir sie erreichten. Erstmal galt es überhaupt hinaus aufs Meer zu kommen, und weil man da draußen bei solchen Unternehmungen besser nicht alleine unterwegs war stach ich heute mit @Cieran Shippley in See. Wir würden eines der Boote nehmen und damit bis zu den Bojen rausfahren, die uns zeigten an welcher Stelle wir die Leinen ausgelegt hatten, und dann hoffentlich ein paar kapitale Heilbutte an deren Haken finden. Oder doch etwas ganz anderes? Wir würden es früh genug herausfinden, jetzt freute ich mich ersteinmal auf unsere Ausfahrt.
Die Seefahrt hatte ich in meiner Zeit bei der Navy für mich entdeckt, auch wenn ich später bei der Küstenwache deutlich besser aufgehoben war. Vielleicht gefiel es mir auch desahlb so sehr auf Balar. Sicher, das war nicht der einzige Grund, doch die See hatte mich in ihren Bann gezogen. So ruhig sie sich auch an diesem Morgen zeigen mochte, durfte man nie vergessen mit welcher Kraft die Wellen bei Sturm gegen die Küste donnerten. Heute jedoch zeigte sie uns ihre friedliche Seite und wenn ich mir den Himmel so ansah würde das Wetter wohl vorerst auch halten. Für den Fall der Fälle, dass wir doch von himmlischen Nass eingeholt wurden, hatte ich dennoch meinen Regenmantel dabei. Genau wie etwas Verpflegung für unterwegs, schließlich konnte man im Vorraus nicht genau sagen wie lange wir brauchten um die Leinen einzuholen und einen riesen Heilbutt landete man schlecht mit leerem Magen.
Schon von weitem sah ich Cieran am Steg warten, war ich etwa zu spät? Ich beschleunigte meinen Schritt, war mir jedoch recht sicher genug Puffer eingeplant zu haben. Dann waren wir wohl beide überpünktlich, der Gedanke amüsierte mich ein wenig. Zugegeben, ich hatte mir im Vorhinein doch einige Gedanken gemacht wie die Fahrt werden würde, schließlich saßen wir wortwörtlich im selben Boot, doch inzwischen sah ich dem eher gelassen entgegen. Nicht zuletzt weil @Duo Maxwell sämtliche Bedenken abgeschmettert hatte. Es gab absolut keinen Grund zur Sorge, was sollte schon passieren? "Guten Morgen!" rief ich ihm zu und hob grüßend die Hand. "Ich hoffe ich habe dich nicht allzu lange warten lassen." Mein Blick glitt über das Boot und die Ausrüstung. Allem Anschein nach hatte Cieran schon an alles gedacht und an Bord gebracht. Wunderbar, dann konnten wir ja gleich los! "Bereit für den großen Fang?"

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#3

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

29.01.2025 20:13
Cieran Shippley Cieran Shippley (gelöscht)
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Cieran schaute auf, als er die sich nähernden Schritte gehört hatte. Er erwiderte den Gruß und leerte seinen Teebecher mit einem großen Schluck. Während Dean noch auf ihn zukam, brachte Cieran seinen Becher zurück in sein Haus und verschloss die Tür sorgfältig. Diese kleine Hütte war sein eigenes Reich und er mochte es nicht besonders, wenn jemand dortdrin herumschlich, der da nichts verloren hatte. @Olivia Shippley war da natürlich eine Ausnahme. Sie lebte mehr oder weniger bei ihm, aber sie war seine Schwester. Das zählte nicht. Sie hatten sich schon immer einen Lebensraum geteilt - oder große Teile davon. Bis auf die Zeit in der sie von der Welt da draußen getrennt worden waren. Doch die Spuren von Fremden in seiner Hütte, machten Cieran nervös.
Bei Deans Worten blinzelte er ein bisschen und schüttelte sacht den Kopf. "Nein, ich habe keine Zeit gehabt um zu warten. Ich habe alles vorbereitet und denke, dass wir gut ausgerüstet sind. Das Wetter ist auch in Ordnung. Entsprechend passen alle Parameter", erklärte er kurz und nickte zum kleinen Boot. "Allerdings bin ich mir wirklich ganz und gar nicht sicher, ob es hier überhaupt Heilbutt gibt. Doch meine Befragungen der anderen Fischer haben ergeben, dass nur die wenigsten wirklich in der Tiefe gefischt haben, in der man Plattfische vermutet. Also ist es nicht erprobt", redete er weiter um seine Anspannung ein bisschen zu überdecken. Er stapfte über den Steg und stieg in das kleine Boot. Wie gewohnt wollte er sich an die Heckseite setzen um das Ruder zu übernehmen, doch er stockte mitten in der Bewegung. "Ist es dein Vorrecht zu steuern?", fragte er und machte eine nachdenkliche Miene. Er wusste es einfach nicht. Womöglich gab es Regeln, die besagten, dass nicht er sondern der erfahrenere Fischer steuerte. Abwartend schaute er zu Dean und machte so keine Anstalten sich zu setzen, bis dieser Punkt geklärt war.

@Dean Morris

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#4

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

05.02.2025 23:37
Dean Morris 92 Beiträge
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Na das nannte ich doch mal beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Fang. "Wunderbar!" freute ich mich und ließ meine Tasche von der Schulter rutschen. "Wer kann das schon mit Gewissheit sagen? Angenommen es gibt keine, vielleicht fangen wir etwas anderes - und andersherum kann es auch sein, dass kein Heilbutt gebissen hat, selbst wenn sie da sind." Wie vieles im Leben ließ sich auch der Fischfang nicht planen. Es blieb uns nichts anderes übrig als unser Glück zu versuchen und zu sehen was das Meer bereit war uns zu überlassen. Ich folgte @Cieran Shippley den Steg entlang zum Boot als er fragte wer von uns das Ruder übernehmen sollte. "Mein Vorrecht?" hakte ich nach, da mir auf Anhieb nicht ganz klar war worauf er hinaus wollte. "Du kannst gerne das Ruder übernehmen, kein Problem." Ich löste die Leinen vom Kai und ging an Board. Meine Tasche legte ich sicherheitshalber bei Seite, ehe ich mir meinen Platz am Bug suchte. Von hier aus konnte ich problemlos die Leinen einholen. "Von mir aus können wir los, ich bin bereit."
Es war herrlich den salzigen Morgenwind in den Haaren zu spüren während uns einige Möwen hinaus ins Blau begleiteten. So schien die Welt noch in Ordnung zu sein und ich genoss es für eine kurze Weile den Alltagstrubel hinter uns zu lassen. Selbst wenn wir leer ausgingen, allein für diese Freiheit lohnte sich die Tour.

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#5

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

11.02.2025 08:04
Cieran Shippley Cieran Shippley (gelöscht)
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Cieran nickte bei Deans Antwort. Es war wie bei der Jagd oder beim Sammeln von Pilzen: Man konnte im Vorfeld Dinge planen und sich bei vielen Parametern sicher sein und dennoch kam man statt mit einem Rauhfußhuhn mit einem Hasen zurück oder fand keine Speisepilze sondern nur welche, die die Stimmung hoben, wenn man einen Sud aus ihnen bereitete oder sie zu Pulver verarbeitete. Und trotzdem war er froh, dass sich Dean dieser Dinge bewusst war! Es gab viele Menschen, die zornig wurden oder einem das Gefühl gaben versagt zu haben, wenn man nicht mit der geplanten Sache wiederkam. Hier in dieser Kolonie hatte er das bisher weniger erlebt. Solange man nicht mit vollkommen leeren Händen auftauchte, freute sich eigentlich immer jemand über die Ausbeute - auch wenn sie anders ausfiel als geplant.
Erleichtert übernahm Cieran das Ruder. Ungeschriebene Gesetzmäßigkeiten erschlossen sich ihm nie einfach so. Aber er war froh darüber etwas zu tun zu haben, während sie rausfuhren.
"Ich bin auch bereit", teilte er Dean mit und ließ den Motor starten. Er freute sich darüber, dass er seinen Motor so gut in Schuß hatte. Kein Stottern oder Ächzen, sondern einfach nur das ruhige, gleichmäßige Schnurren, des Außenborders war zu hören, während sie sich vom Steg entfernten und in die Richtung fuhren, in der bald die Bojen auftauchen sollten, die ihre Fischgründe markieren sollten.
"Welche Fische hast du zuletzt gefangen?", fragte er interessiert. "Ich habe zuletzt vor allem Austern gesammelt und Blaue Krabben gefischt", erklärte er. Die Muschelsuche war nicht so einfach für ihn, weil er dafür bei Niedrigwasser über die Felsen steigen musste. Aber er wollte, dass sein Körper wieder besser funktionierte und das würde er nur erreichen, wenn er sich auch auf unwegsames Gelände traute. Die Krabben fing er über Krabbenkörbe direkt vor seiner Haustür. Dafür musste er nur wenige Meter mit dem Boot rausfahren und die Körbe einfach ins Wasser lassen. Das war im Moment recht ergiebig.

@Dean Morris

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#6

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

27.02.2025 23:28
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Die Gewissheit der Ungewissheit war ein zweischneidiges Schwert. Einerseits konnte man sich machtlos fühlen, gab es doch nichts was man dagegen tun konnte - manches lag einfach nicht in unserer Hand. Doch wenn man es akzeptierte und mit, statt gegen die Ungewissheit zu arbeiten, dann stand einem so viel mehr offen. Ich hatte schon viele Menschen getroffen, die meisten von ihnen waren jedoch zu verbissen in das, was sie nicht hatten. Man könnte meinen so manch einer lief mit Scheuklappen durchs Leben, daher war ich froh mit jemandem wie @Cieran Shippley unterwegs zu sein, der diese Ansicht teilte. Meiner Meinung nach kam man nie mit leeren Händen heim, auch Erfahrung konnte eine wichtige Beute sein.
Mit Cieran am Steuer ging es hinaus zu unseren Fanggründen. Das Boot schnitt durch die Wellen und wippte sanft auf und ab. "Barsche." antwortete ich nach kurzer Überlegung. Die gab es je nach Standort zuhauf und auch wenn sie früher keinen besonders guten Ruf gehabt hatten, so kannte ich ein paar hervorragende Rezepte. "Aber meistens nur die kleinen. Einmal hab ich jedoch einen an der Leine gehabt der war bestimmt so groß wie @Duo Maxwell, das war ein Riesen Zackenbarsch. Den aus dem Wasser zu bekommen... ich glaub meine Hände waren für drei Tage taub." lachte ich. Ein bisschen übertrieb ich mit meinen Händen vielleicht, aber der Fisch war wirklich riesig gewesen! "Hast du hier schonmal Hummer gefangen?" vielleicht verirrten die sich ja auch in seine Fallen

Duo Maxwell lacht sich schlapp
Duo Maxwell streckt dir die Zunge raus
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#7

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

26.04.2025 15:00
Cieran Shippley Cieran Shippley (gelöscht)
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Cieran nickte. "Barsche gibt es viele. Es sind gute Fische und sie schmecken gut", erwiderte er und hörte Deans Erzählung aufmerksam zu. Er mochte es von den Erlebnissen der anderen Fischer zu hören. "Ich musste einmal einen zurücklassen. Dabei hätte er vermutlich 10 Leute sattgemacht", erzählte Cieran von seinem Erlebnis mit den großen Fischen. "Jemand sagte, dass die Zackenbarsche 2,50 Meter groß werden können. Und viele mittlerweile ausgewachsen sind, weil die Bucht nicht mehr überfischt ist. Für die Natur ist es etwas Gutes, dass es nicht mehr so viele Menschen gibt. Ich denke dass sich einige Populationen wieder erholen konnten", geriet er ein bisschen ins referieren, bemerkte es aber und stoppte seinen Redefluss. Mit Dean fiel es ihm leicht einem Gespräch zu folgen und ebenfalls etwas beizutragen. Er ließ den Blick über die Wasserfläche schweifen und hielt Ausschau nach den Bojen, die seine Langleine kennzeichnete. Es konnte nicht mehr allzuweit sein. "Ich wüsste gern wie es genau dort unten aussieht und wer dort noch alles lebt", meinte er und korrigierte ein bisschen das Steuer. Er glaubte das Orange seiner Markierung gesehen zu haben.
Bei Deans Frage schüttelte er den Kopf. "Nein, Hummer habe ich noch nicht gefangen, aber ich glaube die sind hier auch nicht heimisch und ziehen tiefere und kältere Gewässer vor, oder? Genau weiß ich es aber nicht", fügte er den letzten Satz beinahe entschuldigend hinzu.

@Dean Morris

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#8

RE: The cure for anything is salt water: sweat, tears, or the sea | April 2024 | Dean & Cieran

29.04.2025 22:18
Dean Morris 92 Beiträge
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"Oh definitiv." stimmte ich zu. "Und es muss noch nicht mal auwändig sein. Ich mein, klar man könnte ihn panieren oder in Teig ausbacken oder so, aber einfach schön über dem Feuer gegrillt hat durchaus auch was für sich." vor allem wenn man sich dabei auch noch in guter Gesellschaft befand - das machte jedes Essen nochmal besser. Vielleicht lag diese Einstellung auch ein Stück weit daran, dass ich es eben gewohnt war mit mehreren Leuten zu essen. "Echt? Schade, aber will man machen... Wobei, stell dir vor wir bringen so einen Riesen mit zurück nach Balar." Der Gedanke brachte mich zum Lachen. "Die Blicke wären bestimmt Gold wert! Vielleicht sollten wir es mal in der Bucht versuchen, mit einem größeren Boot und anderer Ausrüstung natürlich." Auch bei der Artenvielfalt gab ich @Cieran Shippley recht, der Mensch war definitiv zum größten Fressfeind der Fische geworden.
"Warst du schonmal tauchen?" fragte ich als Cieran die Unterwasserwelt ansprach. "Ich meine in der Nähe der Küste kann man sonst sicher auch schon einiges beim Schnorcheln entdecken." so womöglich auch auf welche Fische wir in Zukunft angeln konnten. Und womöglich auch ob es hier Hummer gab, da machte ich mir allerdings weniger Hoffnung, dafür müssten wir wohl ein gutes Stück weiter rausfahren. "Vielleicht, aber wir haben bis runter in Norfolk schon welche gefangen... ist nur leider schon echt lange her." Wer wusste schon wie es sich in der Zwischenzeit entwickelt hatte, aber vielleicht verbreiteten sich auch die Hummer wieder weiter.
"Mach langsam, ich seh die erste Boje." rief ich Cieran zu und deutete auf den leuchtfarbenen Schwimmer. Ich nahm mir den Bootshaken und machte mich bereit die Leinen einzuholen sobald wir nah genug dranb waren. Jetzt war ich wirklich mal gespannt was angebissen hatte, wenn wir denn überhaupt etwas an Land zogen.

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