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THE DEAD DON’T DIE
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#1

(Juli 2023) the strangest path sometimes reveal the goal // Leon Taiji Wu + Alaric Nazario + Wednesday Admonds

28.10.2024 13:02
Wednesday Admonds Wednesday Admonds (gelöscht)
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In irgendeiner Woche, an irgendeinem Tag, zu irgendeiner Stunde im Juli 2023 am Rand von Washington D.C.


„Die Seife gehört mir!“ Wednesday hatte den Blick fest auf den Asiaten gerichtet, der vor ihr stand, völlig unbeeindruckt von der Waffe, die er wie jeder Überlebende, der ihr begegnete auf sie gerichtet hatte. Sie musterte den Mann unverhohlen. Er war nicht wie anderen verdreckten Menschen, deren Geruch diesen Stinkerm da draussen ähnlicher war als die meisten vermutlich über sich dachten. Nein, er wirkte tatsächlich gepflegt und in seiner Ruhe um ein vielfaches angenehmer als es die meisten, die sie getroffen hatte. Trotzdem war es nicht angebracht, hinter der manierlichen Fassade auch ein versiertes Hirn zu vermuten. „Ansonsten kann Mutter die Stinker auch wieder zurückrufen, das ist eure Entscheidung.“ Ihre Hand glitt über die matte Oberfläche des Geigenkastens. Wie er sich wohl entscheiden würde?…

Circa zehn Minuten zuvor:


Der fast schon zarte Wind am Rande der Dachkante konnte das Stöhnen und Raunen der Toten nicht verstummen lassen. Schon seit zwei Stunden hatte sie hier gesessen und dabei zugesehen, wie sich die Nebenstrassen des Blocks mit vor sich hin schlurfenden Toten gefüllt hatten. Seufzend liess sie die Beine baumeln. Sie hatte einen Tag zu lange gewartet. Und das war eine feststehende Tatsache. Nicht, das sie es allzu eilig gehabt hätte. Der Sommer war gerade erst richtig auf Touren gekommen und ihr kleines Lager hier oben auf dem Dach war angenehm. Nachts war es selbstredend angenehmer, aber tagsüber hatte sie ja auch genug innerhalb der Wände zu tun gehabt. Für das, was sie hier gefunden hatte würde sie sich etwas einfallen lassen müssen. Vielleicht würde sie den großen Kinderwagen holen, der zwei Strassen weiter auf einem der Balkone stand. Oder aber sie benutzte den Leiterwagen voller Holz der im Keller dieses Hauses stand. Nun, Holz war mal drin gewesen, aber das hatte sie gebraucht. Allerdings hatte dieses Ding einen Heidenlärm gemacht beim Bewegen, weshalb der Kinderwagen ganz sicher die bessere Option war. Ausserdem war es ganz sicher die optisch Beeindruckendere. Damit würde sie es mit den anderen Überlebenden sehr viel leichter haben, denen sie begegnete. Ihre Entscheidung war gefallen. Ihr kleines vollgestopftes Lager würde den Wagen ausfüllen, aber sie konnte unmöglich liegenlassen was sie gefunden hatte. Neben vier Tüten voller Nudeln und zwei Paletten ungeöffneter Dosen waren drei Pakete Wasserreinigungstabletten und eine ganze Kiste Saatgut etwas, womit sie handeln konnte. Und dann war da noch dieser Lederrucksack. In ihm waren die Kleidungsstücke, die sie gefunden hatte und die sie ganz sicher niemals hergab. Allerdings ging ihr langsam die Seife aus. Nach dem Bad vor ein paar Stunden war nur noch ein kleines Stückchen übrig geblieben und obwohl das fast schon unmöglich schien, sie hatte im ganzen Haus kein einziges Stück gefunden. Nur eine große Flasche mit Rosenöl. Ihre Mutter hatte ihr gesagt wie wertvoll dieses Öl einmal gewesen war. Heute war es nur noch jemandem etwas wert, der wert auf die Geschmeidigkeit seiner Haare oder auf die veredelte Holzbeschaffenheit seiner Violine legte. Eines war ganz sicher. Ihre Mutter hatte sich über jeden sanften Wisch mit dem Tuch und dem Öl gefreut und ihre Violine schimmerte in ihrem eigenen Glanz. Sie selbst mochte den Duft, der sie sehr an ihre Mutter erinnerte. Sie würde dafür sorgen, das diese Flasche so lange vorhielt wie es möglich war. Trotzdem war das Fehlen von Seife sehr unangenehm. Wednesday sah auf die Kiste neben ihrem Schlaflager. Das war der zum Handeln vermutlich wichtigste Fund gewesen. Ein Gewehr, zwei Pistolen mit einem Schalldämpder auf dem Lauf, zwei Jagdmesser und eine kleine Kiste voller Handgranaten, von denen nur eine fehlte. Die hatte vor ein paar Tagen bereits ihre Bestimmung gefunden, als auf der anderen Hausseite etwas entfernt eine Gruppe johlender Idioten ihr Lager aufgeschlagen hatte. Nach einer Stunde anhaltendem Lärm betrunkener Schwachköpfe hatte sie sich eine der Granaten genommen, den Stift gezogen und sie zielsicher mit einem Wurf mitten in das grosse Lagerfeuer auf dem Bauplatz geworfen, um das die Gruppe Geistesschwacher sich gesetzt hatte. Nach dem Knall war endlich Ruhe gewesen. Aber das alles hatte leider eine Menge Stinker auf den Plan gerufen, die sich wie eine Meute hungriger Wölfe auf die Überreste gestürzt hatten. „Mahlzeit!“ Wednesday hatte sich wieder abgewandt und war zu ihrem Schlafplatz zurück gegangen. Sie brauchte die Waffen normalerweise nicht. Alles, was sie selbst benötigte waren die beiden Dolche in den Unterarmhalterungen, die sie von ihrer Mutter bekommen hatte und deren Benutzung sie in den letzten Jahren annähernd perfektioniert hatte. Pistolen waren vielleicht schneller, aber sie machten auch viel zuviel Lärm und wenn die Munition fehlte waren sie einfach nutzlos. Eine volle Schublade dieser Munition würde den Preis der Waffen zu einem Punkt bringen, den sie annehmbar fand. Das alles war zu schwer um es in Taschen herumzutragen. Wäre da nicht der Kinderwagen in Aussicht hätte sie es vermutlich einfach erst einmal versteckt. Und sie besass mittlerweile einige Verstecke in denen gute Dinge lagerten. Gerade als sie sich über die Beschaffung des Wagens Gedanken macht, waren die beiden Männer aufgetaucht. Sie waren anders. Das war ihr direkt aufgefallen. Sie töteten einige Beisser und näherten sich dem Haus gegenüber methodisch. Ganz sicher arbeiteten sie öfter miteinander. Es war nur dumm, das gerade wirklich eine Menge der Beisser hier herumlungerte. Wednesday sah zu, wie sie sich grandios schlugen, dann aber doch in die Ecke gedrängt wurden. Die Türe dort drüben zu öffnen würde die beiden einiges an Zeit kosten. Sie selbst hatte sie gesehen und entschieden, einen anderen Weg hinein zu finden. Langsam stand sie auf und öffnete den Kasten der Violine. Es war seltsam. Noch nie hatte sie gedacht, das es vielleicht schade war, wenn jemand sein Ende in den Mägen der Beisser fand. Das war eben so. Wenn man nicht aufpasste, waren die Stinker ganz schnell die Nemesis allen Lebens. Aber diese beiden dort drüben… Sie hatte ohne viel weiter darüber nachzudenken mit dem Spielen begonnen und genoss die Musik, die ihr Instrument in die Umgebung trug. Die Masse an Beisser mit immer lauter klingender Melodie von den beiden weg und zu ihrem Haus hinzuziehen war der gewünschte Effekt und es funktionierte ausserordentlich gut. Noch bevor die letzten Töne erstarben öffnete sie wieder die Augen und sah auf die Masse der ächzenden und die Hände nach oben ringenden Leichen hinunter. Was für eine armselige Menge verottenden Fleisches. Fast wie hypnotisiert sah sie hinunter. Wenn sie jetzt zwei der Granaten nahm und sie einfach dort hineinwarf… würde das noch mehr von ihnen auf den Plan rufen und zusätzlich war das Fundament ihrer Unterkunft beschädigt. Sie seufzte und tauchte in den Schatten zurück, dann ging sie wieder zur anderen Seite und packte die wichtigsten Sachen zusammen. Alles andere würde sie nach dem Besuch von drüben holen kommen. Jetzt wollte sie nur noch sichergehen, das die beiden auch zu schätzen wussten, was sie getan hatte. Es war ihr egal, was sie da drinnen wollten. Solange sie jeglichen Vorrat an Seife ihr überliessen.

Jetzt stand sie hier und sah dem Asiaten entgegen, der vor ihr stand. Die nächste Türe war ganz sicher die zum Bad. Sie hatte ihren Standpunkt mehr als deutlich gemacht. Jetzt lag es nur noch an seiner Entscheidung. Er sah gut aus. Mutter hätte er vielleicht nicht ganz so gut gefallen, weil er Asiate zu sein schien aber sie selbst machte er neugierig. Aus der Entfernung waren beide schon attraktiv gewesen, aber jetzt vom Nahen konnte sie seine Ausstrahlung fühlen, die fast ihre eigene reflektierte. Jetzt glitt ein amüsiertes Lächeln über ihr Gesicht. „Ganz schön frech, die Göre… ist es das, was du denkst? Nein, das ist es nicht, nicht wahr? Du bist intelligent und hast bereits bemerkt, das es auch junge Menschen gibt, die man nicht unterschätzen sollte, auch dann nicht, wenn man mit einer Waffe auf sie zielt.“ Sie seufzte melancholisch. „Es hat lange gedauert, jemanden zu finden, mit dem sich ein Gespräch auch lohnt. Es gibt leider nicht mehr so viele von uns. Und täglich werden es weniger! Ich will heute nur die Seife, alles andere ist mir egal! Haben wir einen Deal?“



@Leon Taiji Wu @Alaric Nazario


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#2

RE: (Juli 2023) the strangest path sometimes reveal the goal // Leon Taiji Wu + Alaric Nazario + Wednesday Admonds

05.11.2024 11:32
Leon Taiji Wu Leon Taiji Wu (gelöscht)
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Die letzten Wochen waren ein reiner Nervenakt gewesen. Nachdem Leon und Alaric sich vor ein paar Wochen ausgesprochen hatten, war alles irgendwie anders zwischen ihnen geworden. Oder bildete der Fürst sich das nur ein? Nach Außen zeigten sie keinem, wie es wirklich zwischen ihnen aussah. Der Chinese ging ihrem Anführer so gut es ging aus dem Weg, ohne das es auffiel. Allerdings versuchte er sich in der Gegenwart von Lucifer mehr zusammen zu reißen. Was nicht einfach war, denn immer, wenn es dessen Gesicht sah, wallte eine Mordlust in ihm auf, wie er sie selten gekannt hatte. Immer wieder musste er daran denken, was dieses Individuum mit seinem Partner getan hatte. Auf Alaric war er schon lange nicht mehr sauer. Viel mehr hatte es ihn erschrocken, was er selbst angerichtet hatte. Trotzdem folgte dem allem immer noch ein leichter Beigeschmack von Verletztheit. Hätte es nicht jemand anderes sein können?! Warum um alles in der Welt, hatte Alaric sich nur Lorenzo für seinen Seitensprung ausgesucht?! Das nagte am meisten an Leon. Nicht das es passiert war, sondern mit wem. Schlimmer wäre wohl nur sein Bruder gewesen. Oder nicht? Genau dieses Denken verwirrte den Chinesen unheimlich. Um solche Sachen hatte er sich niemals groß Gedanken gemacht. Nicht mal, als er die Freundin von Alaric getötet hatte, nur damit dieser ihm gehören konnte. Aber nach ihrem Streit und der fast Trennung, wusste er, dass dieses Geheimnis niemals an seinen Partner gelangen durfte. Zum Glück lebte auch niemand mehr, der davon wusste. Gut, außer er selbst. Aber dieses Geheimnis würde der Fürst mit ins Grab nehmen.
Heute hatten er und Alaric einen Auftrag auszuführen. Da er von Fürst Greed gekommen war, hatte Leon ihn diesmal persönlich angenommen. Wenn sein Bruder schon so ankam, dann sollte das wohl lieber er selbst machen. Außerdem gab es ihm die Chance, allein mit Alaric zu sein. Nachdem sie ihre Wohnung komplett renoviert hatten, waren sie nicht mehr länger weg gewesen. In ihren privaten 4 Wänden waren sie anders zueinander, als wenn sie in der Öffentlichkeit waren. Leider waren sie nur viel zu sehr mit allem eingespannt, so dass sie wenig Zeit für sich hatten. Umso besser, dass sie nun zusammen unterwegs waren. Leon gab sich tatsächlich viel Mühe, dass sein Partner wieder das Gefühl bekam, dass er ihm wichtig war. Dass er ihn als Eigentum ansah, sondern als ein besonderer Mensch, der der Portugiese ja auch für ihn war. Leider war der Fürst da nicht so gut darin, er gab sich aber sichtlich Mühe. Nun ja, Alaric würde diese Mühe nur zu sehen bekommen.
Nun, es kam selten vor, aber heute hatten die beiden eine kleine Pechsträhne. Nicht nur hatten sie noch nichts von dem gefunden, was ihnen aufgetragen wurde, nein, sie hatten auch eine kleine Horde von den Untoten aufgeschreckt. Tatsächlich war es Leons Schuld gewesen. Er hatte in einem Lagerhaus eine Kiste umgestoßen, als er damit beschäftigt gewesen war, Alarics Hintern zu betrachten. Dieser hatte nämlich zu dieser Zeit in einer Kiste gebeugt gestanden und so hatte der Fürst die Gunst genutzt, einfach nur gucken zu können. Ein fataler Fehler, wie sie später festgestellt hatten, den durch den Krach hatte sie alles angelockt, was in dem Lagerhaus eingeschlossen war. In einem kleinen Raum hatte sich eine Gruppe wohl versucht in Sicherheit zu bringen, was diese wohl alle nicht überlebt hatten. Genau diese Gruppe schlurfte nun auf Alaric und Leon zu. „Weg hier!“, griff er nach seinem Liebsten und zog diesen auch dem Gebäude. Natürlich waren sie Kampferprobt, vor allem sein Partner mit dem Bogen, aber dafür hatten sie gerade die schlechtere Position.
Draußen sahen sie sich um und nahmen den ersten Weg, der ihnen Sinnvoll erschien. Eingespielt, wie sie nun einmal waren, erledigten sie die Untoten auf ihrem Weg. Doch letztendlich versperrte ihnen eine Tür das Weiterkommen. „Halt mir kurz den Rücken frei.“, bat er Alaric und machte sich daran, dass Schloss zu knacken. Als Spion der Wicked war es ein leichtes für ihn, doch dieses war schon so angerostet, dass er eine Weile brauchte. Die Untoten wurden immer mehr und allmählich bekam auch sein Partner Probleme. Doch in diesem Moment ertönte Musik, was die Untoten von ihnen ablenkte. In diesem Moment schaffte Leon es auch die Tür zu öffnen und sie konnten ins Innere flüchten. „Was war das jetzt nun?!“, fluchte der Chinese. Sie waren hier nicht allein, so viel war sicher.
Nun, allerdings hatten sie dies nun nicht erwartet. Auf der Suche nach der Musik, begegneten sie einer jungen Frau. Oder eher einem Kind? Sie schien noch nicht volljährig zu sein, wenn Leon seinem Instinkt dahingehend trauen konnte. Er hatte sich bei dem ersten Geräusch in die Richtung gedreht und seine Waffe gezogen. Ein automatischer Reflex, der ihnen nicht nur einmal das Leben gerettet hatte. Und nun standen sie hier und lauschten den Worten des Mädchens. Hatte sie gerade ihre Geige Mutter genannt? Seife? Nun, sie war wirklich ein wenig Sonderbar, aber dadurch auch umso faszinierender. „Nun, wir sind weder auf der Suche nach Seife, noch legen wir wert darauf Kinder zu erschießen.“, erwiderte Leon. Alaric würde ihn kastrieren, sollte er einfach so ein Kind erschießen! Der Fürst war da eher etwas pragmatischer, aber so schnell drückte er dann doch nicht ab. Ihre Worte wirkten ein wenig verwirrt und doch sprach sie mit klarem Verstand. Ein faszinierendes Mädchen! „Du kannst die Seife gerne nehmen.“, nickte der Fürst und senkte seine Waffe. Natürlich ließ er deswegen seine Deckung nicht fallen, aber sie hatten ein Deal, weswegen er nicht mehr auf sie zielen musste. „In der Tat, es werden immer weniger. Allerdings kommt es wohl eher darauf an, wo man sich aufhält.“, lächelte der Chinese charmant. Bei den Wicked gab es so viele Menschen, dass es da anders war. Nicht das Leon mit vielen da zu tun hatte, aber die Möglichkeit bestand.

@Wednesday Admonds @Alaric Nazario

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#3

RE: (Juli 2023) the strangest path sometimes reveal the goal // Leon Taiji Wu + Alaric Nazario + Wednesday Admonds

12.11.2024 02:02
Wednesday Admonds Wednesday Admonds (gelöscht)
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Er war faszinierend anders als alle, die ihr bisher begegnet waren. Und aus der Nähe betrachtet sah er tatsächlich noch besser aus als von weitem. Was für seine Begleitung ebenfalls zutraf. Sie musterte die beiden mit unbewegtem Gesicht aber mit um so wachsamerem Blick. Der einzige Vorteil, den man in ihrer Situation hatte war, das man sie aufgrund ihres Alters unterschätzte, dieser Umstand änderte sich jedoch von Tag zu Tag. Aber diese beiden schienen tatsächlich alleine unterwegs zu sein. Der Mann mit dem Bogen wirkte fast normal auf sie, doch man konnte ihm deutlich ansehen, das er auf der Hut war. Und sie hatte draussen nur zu gut sehen können, wie gut und vor allem, wie schnell er mit diesem Ding umgehen konnte. Er war vernünftig gekleidet, wenn auch nicht sonderlich reizend. Er war sauber und er roch nach……. Sie konnte es gar nicht wirklich sagen wonach, aber aus irgendeinem Grund empfand sie diesen Duft als angenehm. Ihr Blick glitt zu ihrem Gesprächspartner zurück. Angenehm war bei weitem nicht das, was sie hier verspürte. Sie machte einen Schritt vorwärts und musterte ihn jetzt unverhohlen. Er war wirklich gut gekleidet, und das obwohl sie sich da draussen herumgetrieben hatten. Und nicht nur das. Er schien wirklich gesteigerten Wert darauf zu legen. Ein seltenes Lächeln legte sich über ihre Lippen. „Da hast du so recht! Leider sind die Zonen mit wertvollem Leben kaum noch zu finden. Es gibt viel zu viele überflüssige Atmer da draussen.“ Sie wandte sich ab und öffnete leise die Türe zum Bad. Obwohl sie hier draussen gesprochen hatten, war es hier drinnen still geblieben. Er war also kein Stinker in diesem Bad eingeschlossen worden. Wie überall lag hier der Staub dick auf allem, was man sah. Hier war lange keiner gewesen, aber das hiess auch, das hier noch niemand geplündert hatte. „Ihr seid nicht die üblichen Plünderer! Ihr seid gut organisiert und perfekt aufeinander eingespielt. Aber ihr werdet ausser in diesem und den anderen Häusern dieser Strasse nicht mehr viel finden, wenn ihr nicht nach etwas besonderem sucht. Was auch immer es ist, denn etwas zu essen ist es nicht. Ihr steht beide gut im Futter!“ Sie sprach ohne sich umzudrehen. Er hatte die Waffe gesenkt und das bewies ihr, das er ihr schon gar nicht in den Rücken schiessen würde. Mit einem leisen Seufzen öffnete sie die Türen und betrachtete den Inhalt. Neben einer Menge unbenutztem Putzzeug fand sie im mittleren Schrank endlich, was sie suchte. Fast hatte sie schon wieder mit einem Fehlschlag gerechnet. Aber das hier war tatsächlich ein Jackpot gewesen. „Sehr gut!“ Sie zog den Rucksack aus und packte zwei volle Handseifenspender und vier Stück Seife ein. Dahinter waren einige Schachteln. Sie zog sie hervor und erstarrte. Eine der Schachteln hatte ein unverkennbar elegantes Design. Überall auf der Verpackung schimmerte selbst jetzt noch die Prägung goldener Rosen auf dem schwarzen Karton. Der verschlungene Schriftzug Darkroses zeigte die Oberseite. Er war schwer. Sie strich über die Verpackung, um mehr lesen zu können. Au de Parfum…. und auch noch die größte Version die es jemals von diesem berückendem Duft gegeben hatte. Sie liess die anderen Pakete mit Parfum und After Shave im Regalfach stehen und wandte sich jetzt leise zu den beiden um. Ihr Gesichtsausdruck war jetzt ebenso aufmerksam wie entschlossen geworden. „Also gut! Unser Deal betraf nur die Seife. Bevor jetzt Missverständnisse entstehen, über die wir nicht mehr hinwegkommen….. ich biete euch eine einmalige Gelegenheit an. Ihr sagt mir, wonach ihr sucht und ich helfe euch, es schnellstmöglich zu finden. Ich bin schon eine ganze Weile hier in diesem Viertel und kenne mich aus. Dafür bekomme ich dieses Parfum. Einverstanden?“ Sie richtete ihren Blick jetzt fest auf den des Asiaten. Er hatte von den beiden die spürbarste Ausstrahlung. Wieder trat sie einen Schritt vor. „Ich werde es nicht wieder hergeben! Also tut uns dreien einen Gefallen und sagt zu.“


@Leon Taiji Wu @Alaric Nazario


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#4

RE: (Juli 2023) the strangest path sometimes reveal the goal // Leon Taiji Wu + Alaric Nazario + Wednesday Admonds

12.01.2025 14:32
Leon Taiji Wu Leon Taiji Wu (gelöscht)
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Leon war selten von seinem Gegenüber so fasziniert, wie er von diesem Mädchen war. Sie schien allein in dieser Welt bis jetzt überlebt zu haben. Oder war sie vorher mit anderen unterwegs gewesen? Es könnte auch jetzt so sein, dass sich hier noch andere versteckt hielten, weswegen gerade Alaric seine Augen umherstreifen ließ. Sein Partner verstand sich gut darauf, dass er sie beschützen konnte. Auch wenn bei ihnen im Moment viel durcheinander war, so war sich der Fürst vollkommen sicher, dass er seinem Liebsten mit seinem Leben vertrauen konnte. Tatsächlich gab es niemand anderen auf der Welt, bei dem das der Fall war. Selbst früher hatte es niemanden geben, dem Leon wirklich vertraut hatte. Das hatte sich mit Alaric nach und nach verändert. Und gerade nach ihrem großen Streit und dass sie sich fast verloren hätten, hatte den Chinesen das Vertrauen in seinen Partner verstärkt. Grotesk, keine Frage, aber so sah er bei dem Fürsten derzeit aus. Sicherlich sah das Alaric ein wenig anders, aber bei dem etwas Älteren war das jetzt so.
„Da muss ich dir Recht geben. Es gibt viel zu viele, die das Leben nicht wert sind!“. Allen voran Lorenzo! Wenn er könnte, wie er wollte, dann würde dieser schon lange nicht mehr atmen! Aber leider war es nicht so einfach ihren Anführer loszuwerden. Und da er dann an seinem eigenen Leben und dem seines Partners, doch hing, musste er da geschickter vorgehen. Und sowas bedurfte eben Zeit. Aber, auch wenn es ihm nicht wirklich gefiel, da war er dann doch halbwegs geduldig. Bis jetzt hatte es sich immer ausgezahlt. „Du hast ein gutes Auge. Nein, wir sind nicht die üblichen Plünderer und suchen nur spezielle Dinge.“, nickte er ihr zu. Sie war wirklich scharfsinnig und hatte auch eine spitze Zunge. Es imponierte Leon, allerdings weckte es auch ein wenig Neid ihn ihm. Tatsächlich war er schnell neidisch, weswegen es ihm wohl zu dem perfekten Fürsten machte. Dieser Neid weckte den Wunsch, dass das Mädchen ihm gehörte! Warum sollte sich ein anderer an ihrem Charakter erfreuen, wenn er sie haben konnte? Kurz sah er zu Alaric, so als ob dieser seine Gedanken lesen konnte. Sein Partner kannte ihn zu, weswegen dieser sicherlich in seinen Augen schon lesen konnte, dass Leon was im Schilde führte. Es war da auch sehr hilfreich, dass das Mädchen ihnen den Rücken zugedreht hatte.
Sie hatte scheinbar gefunden, was sie gesucht hatte. Seife war nun wirklich nichts, was sie unbedingt brauchten. Sie waren dahingehend gut aufgestellt und es fehlte ihnen an nichts. Allerdings hatte sie wohl mehr gefunden, denn sie hielt etwas in ihrer Hand umklammert. Parfüm? Nun, ebenfalls nichts, was sie brauchten. Er war jetzt auch nicht der Mensch, der den anderen Fürsten etwas aus Nettigkeit mitbringen würde. Andererseits, er könnte es auch nutzen, wenn er mal einen Gefallen brauchte, oder nicht? Aber ein Kind bestehlen, da für sein Partner wohl einschreiten. Alaric hatte da dann doch mehr Moral als er selbst. „Nun, ich bin nicht in der Stimmung hier noch lange zu suchen, daher bin ich geneigt dein Angebot anzunehmen.“, stimmt Leon zu. Großes Interesse hatte er so oder so nicht an dem Parfüm. Und vielleicht erwies sich das Kind ja noch als nützlich. „Wir sind derzeit auf der Suche nach ausgefallenen Getränken. Besondere Whiskeys, Weine, Champagner, Gins ect.“, erzählte er von ihrem Auftrag. Nun, dass war zumindest der einfachere Teil. Natürlich sollten sie noch nach anderen Dingen schauen, aber er würde sicherlich nicht alles direkt preis geben.

@Wednesday Admonds @Alaric Nazario

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