WILLKOMMEN!
Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER
Monatsabhängig 5°C bis 26°C
EVENTS
Heaven’s Paradise Plot
INPLAY STATUS
September – November 2024
NEWS!
26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C
Oktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C
November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C

THE DEAD DON’T DIE
X
#1

06. Oktober 2024 - Family belongs together - Carl, Poppy und Glenn

20.06.2025 11:34
Glenn Rhee 129 Beiträge
Alter
35
Größe
1,75m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Plünderer / Wache

06. Oktober 2024 - Family belongs together
Carl, Poppy und Glenn
Geschlossen
Startet am Vormittag des Tages. Sie befinden sich irgendwo zwischen Washington D.C und Richmond.



Glenn war bei dem Anführer-Treffen nicht dabei gewesen. Auch Maggie hatte nicht daran teilgenommen. Es war nicht gut, wenn alle Führungspositionen aus der Kolonie waren. Lieber hielten sie dann hier die Ordnung. Aber sie alle wussten, dass es nichts Gutes bedeuten konnte, wenn so ein Treffen einberufen wurde. Als Anna wiederkam und ihnen erzählte, was nun bevorstand, war keiner von uns wirklich glücklich darüber. Eher machten wir uns nur noch mehr Sorgen. Die Entführung ihrer Anführerin war nun auch noch nicht so lange her, weswegen alle im Cottage so oder so noch in Alarmbereitschaft waren. Das sie in dieser Zeit nun auch noch der Paradise helfen sollten, schmeckte den meisten nicht wirklich. Allerdings waren dort nun auch Verbündete ansässig, weswegen man doch eher helfen wollte. Und sicherlich sprang auch noch was dabei raus. Zumindest ließ das einige Andeutungen seitens Anna vermuten. Letztendlich würden sie später noch sehen, was nun passieren würde.
Aber sie hatten noch mehr Probleme. Carl wollte schon lange nach seinem Vater suchen. Und gerade jetzt konnte man fähige Krieger gebrauchen. Dies war auch der Grund gewesen, weswegen Glenn zugesagt hatte, dass man noch einmal suchen sollte. Angedacht waren maximal 3 Wochen gewesen. Das sie dies nicht einhalten würden, würden sie später noch merken. Gleichzeit würden sie auch nach Poppy Ausschau halten. Auch die junge Frau war verschwunden. Keiner wusste was passiert war. Wir hatten angenommen, dass Poppy bei ihrem Freund gewesen ist. Immerhin hatte sie sich zu ihm auf den Weg gemacht. Aber sie kam nie bei den Ridern an. Noch jemand, nach dem wir Ausschau halten sollten. Hoffentlich war sie nicht in die Fänge der gleichen Leute gekommen, welche auch Anna entführt hatten.
Carl und Glenn waren nun schon gut eine Woche unterwegs. Gestern hatten sie von einem Händler tatsächlich einen kleinen Anhaltspunkt bekommen. Es gab wohl eine kleine Gruppe, welche in der Nähe von Richmond lebte. Dort habe man angeblich einen älteren Mann gesehen, auf dessen Ricks Beschreibung passte. Das war der erste Hinweis, welchen sie überhaupt bekamen. Deswegen entscheiden die beiden in diese Richtung zu gehen. Ob es sich wirklich um den Ältesten der Grims handelte, würden sie dann erfahren. Sie suchten schon viel zu lange, als dass sie diesen Hinweis ignorieren konnten. Das sie auf ganz andere Hindernisse treffen würden, würden sie wohl noch lernen.
„Hast du schon was anderes als Streuner gesehen?“, erkundigte Glenn sich bei seinem Sitznachbarn. Sie waren mit dem Auto unterwegs und der Koreaner war am fahren. So konnte Carl die Umgebung im Blick behalten. Sie hatten keine genauen Angaben bekommen, wo sie Gruppe sein soll. Sie würden auch nicht direkt hinfahren, selbst wenn sie es wussten. Wenn sie eines in dieser Zeit gelernt haben, dann war es vorsichtig mit anderen Menschen zu sein.

@Carl Grimes @Poppy Bloom

zuletzt bearbeitet 21.06.2025 00:20 | nach oben springen

#2

RE: 06. Oktober 2024 - Family belongs together - Carl, Poppy und Glenn

20.06.2025 23:10
Carl Grimes 2.087 Beiträge
Alter
21 Jahre
Größe
1,84
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
[Späher]

Dieses Treffen der Anführer verhieß nichts gutes, egal was dabei rauskommen würde. Wenn solche Maßnahmen schon stattfanden, musste die Situation wirklich ernst sein. Und zum ersten Mal sein langem wünschte ich mir das Rick endlich wieder zu Hause wäre. Nicht nur weil ich dann wüsste wie es ihm geht. Irgendwie hatte er schon immer das Sagen bei uns gehabt und hätte mit Sicherheit genug um eine Einschätzung von allem zu haben. Stattdessen war er verschwunden und nur Michonne war zurückgekommen. Wenigstens einer, was mich etwas aufatmen ließ. In den letzten Wochen war ich selbst immer wieder hier draußen um entweder Hinweise zu suchen, oder die Gegend und weitere Umgebung nach etwas hilfreichem abzusuchen. Dieses Mal war ich mit @Glenn Rhee unterwegs. Drei Wochen hatten wir rein theoretisch Zeit um etwas zu finden. Aber schon als wir ins Auto gestiegen waren, wussten alle das es garantiert sehr viel länger dauern würde. Jetzt hatten wir schon eine Woche hinter uns gebracht und hatten die erste vielversprechende Spur gefunden. Es stand also außer Frage dem Hinweis nachzugehen. Immerhin hatte der Fremde keinen besonderen Grund uns anzulügen. Zwischen Glenn und mir war es oft still, stundenlang konnten wir einfach fahren und uns umsehen, ohne das es unangenehm wurde. Wenn man von dem Grund absah. Tatsächlich kannte ich ihn schon mehr als mein halbes Leben und ich konnte mir nicht Vorstellen das sich unsere Wege irgendwann wieder dauerhaft trennten. Fühlte sich an als würde man einen Bruder verlieren. Es reichte wenn wir nach Rick Ausschau halten mussten. Und nach @Poppy Bloom die ebenfalls vom Erdboden verschluckt schien. An sich war es vielleicht nicht ganz unmöglich sich aus dem Staub zu machen. Allerdings schien das auf Poppy nicht ganz zuzutreffen. Sie hatte nie irgend etwas in der Richtung verlauten lassen. Und dabei hatte ich tatsächlich noch schlechtere Vorahnungen als sowieso schon. Wenn ich daran dachte das Roman und ich auf der selben Strecke attackiert wurden. Es war also nicht auszuschließen das irgendwas unerwartetes passiert war. Möglich war leider sehr viel. Ich ließ meinen Blick über das Gelände fließen, schüttelte aber den Kopf auf Glenns Frage hin, die unsere Stille durchbrach. "Nicht wirklich.." Gab ich fast schon resigniert zurück. Teilweise stellte ich mich auch selbst unter Druck meine Gedanken nicht zu tief sinken zu lassen. Irgendwelche Beißer gab es immer. Das war nichts neues. Vielleicht hatte ich einfach nur Angst davor irgendwann das Gesicht meines Vaters an einem von den Untoten zu finden. Ich war nicht immer einer Meinung mit ihm gewesen und war ein doch sehr schwieriger Teenager gewesen, trotzdem konnte ich mir einfach nicht vorstellen das Rick irgendwann nicht mehr da sein könnte. "Ich hoffe wir sind bald da." Dann hätten wir Gewissheit. Oder vielleicht auch nicht. Rick könnte schon wieder weg sein. Er könnte es auch einfach gar nicht sein. Dabei stellte sich mir nur die Frage wieso er nicht zurückkam, wenn er doch wusste wer alles auf ihn wartete.

nach oben springen

#3

RE: 06. Oktober 2024 - Family belongs together - Carl, Poppy und Glenn

21.06.2025 18:13
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Poppy rannte. Rannte, bis ihr Lungen brannten. Jeder Atemzug fühlte sich an, wie tausend Glasscherben. Ihre Seiten stachen, ihr Körper war am Ende. Doch sie konnte jetzt nicht aufhören, sie musste genug Entfernung zwischen sich und das Auto bringen. Ihre Füße hinterließen tiefe Abdrücke im erdigen Waldboden, von ihren einst pinken Sneakern war jedoch kaum mehr etwas zu erkennen. Altes Blut überdeckte die Zunge des rechten Schuhs, am Linken war ein Schnürsenkel abgerissen und ein Riss klaffte von der Kuppe bis zur Ferse. Staub und Erde geselltes sich zu wochenaltem Dreck. Ihre Haare hatte sie seit Tagen nicht mehr gewaschen, die pinken und blauen Strähnen waren bereits ausgeblichen. Dabei hatte sie nur Erdbeeren pflücken wollen. Bei der kleinen Waldlichtung neben dem Eingang des Cottage. Und wenn man einem kleinen moosbewachsenen Pfad in Richtung Osten folgte, fand man sogar Brom-und Himbeeren. Zig Mal musste sie das in den letzten zwei Jahren getan haben, zusammen mit Freunden oder allein. Angst hatte sie nie gehabt, so nah war es zu ihrem Zuhause gewesen. Man hätte jeden ihrer Schreie bis nach drinnen gehört. Wäre sie nur in der Lage gewesen zu schreien. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust als sie wegen einer hervorstehenden Wurzel ins Straucheln kam. Kur verlor sie das Gleichgewicht, fing sich jedoch direkt wieder. Das viel zu große Männerhemd rutsche ihr von der Schulter als sie sich mit der Hand über das Gesicht wischte. Wo sie war wusste sie nicht mehr? War sie noch in der Nähe des Cottage, oder einer der anderen verbündete Kolonie? Oder hatte man sie in einen der anderen Bundesstaaten gebracht? Vielleicht sogar über die Grenzen? Der Wald jedenfalls kam ihr nicht bekannt vor. Womöglich traf sie auf einen Rider. Bei denen hatte sie den schicksalshaften Nachmittage eigentlich verbringen wollen. Hätte die kleinen Muffins und Törtchen mitgenommen und sie unter den Leuten dort verteilt. Ein wenig Sommer. Ein wenig gute Laune. Gemeinsame Abende. Der Tag hätte so schön werden können. Stattdessen hatte Poppy hinter sich ein Knacken gehört und gerade als sie auf der Hocke aufgestanden war, hatte sich etwas auf ihren Mund gepresst. Als sie das nächste Mal zu sich gekommen war, hatte sie sich in einem alten Lagerhaus wiedergefunden, mit einigen anderen Männern und Frauen. Angekettet hatte man sie. Jede Nacht. Und jeden Morgen hatte man ihr neue Arbeiten zukommen lassen. Die meiste Zeit jedoch hatte sie eingesperrt verbracht. Man hatte sie geschlagen, geschubst und bespuckt. Sich über ihre Krankheit lustig gemacht und sie erst recht angefasst, wenn sie sich genierte. Und doch wusste Poppy, dass es auch hätte schlimmer kommen können. Sie hatte es gesehen. Ein Kaninchen verfolgte für einen Moment denselben Weg wie sie, nur um kurz darauf im Unterholz zu verschwinden, wie gerne sie es ihm gleichgetan hätte. Doch Poppy rannte weiter. Wich Baum für Baum aus und versuchte zu entkommen. Diesem verdammten Auto. Diesem verdammten Kerl. Gekauft hatte er sie. Zumindest hatte er das gesagt. Und so, wie es auch früher gewesen war, hatte man ihm nur ein hübsches Gesicht gezeigt und die Fehler der Ware verschwiegen. Und so hatte er sie neben sich auf dem Beifahrersitz platziert. Etwas, dass bei den Ridern niemand auch nur gewagt hätte. Was passieren musste, war dementsprechend passiert und Dave hatte dem Kerl ins Lenkrad gegriffen, ganz überraschend und völlig aus dem Nichts. Weil Poppy ihr Tourette eben nicht kontrollieren konnte. Dave war wie ein hartnäckiger Schluckauf, nur eben in ihrem Hirn. Das was, dann passiert war, war so schnell geschehen, dass sie es nicht wirklich fassen konnte. Der Wagen war abgekommen, hatte sich überschlagen und schließlich auf der Seite liegen geblieben. Und Poppy hatte ihre Chance genutzt. Blut klebte in ihren Wimpern, war über ihre Lippe gelaufen. Irgendwie musste sie gegen die Scheibe geprallt sein, tief war die Wunde allerdings nichts.
Und so rannte sie weiter. Bis sieplötzlich den Wald verließ. Hart prallten ihre Füße auf die Straße, so dass sie für eine kurze Zeit stoppte. Nur um im nächsten Moment das Auto auf sich zukommen zu sehen.


@Glenn Rhee
@Carl Grimes

>
————————————————» «————————————————
If I woke up and didn't have Tourette's syndrome, it would feel weird
——————— - not better or worse, just different. ———————
Carl Grimes setzt die Whisperermaske auf und stalkt dich
Glenn Rhee beschützt dich
Glenn Rhee umarmt dich
Glenn Rhee ist geschockt
nach oben springen

#4

RE: 06. Oktober 2024 - Family belongs together - Carl, Poppy und Glenn

08.09.2025 22:56
Glenn Rhee 129 Beiträge
Alter
35
Größe
1,75m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Plünderer / Wache

Wenn sie nicht so einen Zeitdruck gehabt hätten, dann hätte es ein entspannter Ausflug sein können. Früher, als sie noch keinen festen Ort zum Leben hatten, waren sie oft hin und her gereist. Oft waren sie ihn Wagen unterwegs gewesen. Glenn konnte sich daran erinnern, dass Dale damals immer mit dem Wohnwagen gefahren war. Sie waren damals wie eine Familie gewesen und jeder Tod, den sie erleben mussten, hatte auf seine Weise weh getan. Das war auch einer der Gründe, weswegen der Koreaner sich auf diese Suche eingelassen hatte. Rick war schon so lange ein Teil dieser Familie, dass man ihn nicht einfach vergessen konnte. Sie hatten schon so viele verloren, vor allem auch die Grimes, weswegen sie erst recht nicht ihren ehemaligen Anführer verlieren wollten. Gerade Carl hing sehr an seinem Vater. Das hatte die Ältere damals schon festgestellt. Und auch Rick hing sehr an seinem Sohn. Auch Carl hatte schon viel durchgemacht. Wie oft wurde der junge Mann neben ihm jetzt eigentlich schon angeschossen? Er konnte froh sein, dass bis jetzt nur sein Auge darunter leiden musste.
Sie fuhren nun schon gute 2 Stunden auf dieser Straße. Immer wieder waren sie Autos ausgewichen und fuhren auch hin und wieder auf dem Rasen. Es war verwunderlich, dass bis jetzt noch keine Streuner aufgetaucht waren. Den Begriff hatten sie nie abgelegt. Teilweise hatte er sich auch im Cottage gut verbreitet. Es waren schon immer Streuner für sie gewesen. Streunende Leichen, die durch die Welt wandern. Viele sagten natürlich auch Zombies und Untote, aber der Koreaner war immer bei Streuner geblieben. „Hoffentlich ist die Gruppe nicht feindlich gesinnt.“, gab er eher noch zu bedenken. Sie hatten schon oft das Problem gehabt, dass sie auf böse Menschen gestoßen waren.
Doch diesmal sollten sie gar nicht so weit kommen. Gerade hatte Glenn wieder mehrere Autos umfahren müssen, als er aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Im ersten Moment hatte er angenommen, dass es sich sicherlich um einen Streuner handeln musste. Es war eh schon so untypisch gewesen, dass sie noch keine gesehen hatten. Aber halt! War da nicht was rosanes zu sehen?! Immerhin suchten sie ja auch nach Poppy und nicht nur nach Rick. Allerdings war es wohl ziemlich unwahrscheinlich, dass ihnen das Mädchen hier vor das Auto lief. Trotz allem stieg Glenn voll auf die Bremse. Carl und er wurden abrupt in die Gurte gepresst. Doch ganz konnte er einen Zusammenstoß nicht vermeiden, weswegen er die Person trotzdem berührte. Ein schlimmer Sturz dürfte es nicht gewesen sein, sondern mehr ein unsanfteres Umstoßen. Aber schön war was anderes.
„Fuck!“, fluchte Glenn und rieb sich die Schulter. Der Gurt hatte schon weggetan. „Ich geh nachsehen.“, meinte er und stieg schnell aus. Einen Streuner könnte er schnell töten, aber vielleicht war es ja auch ein Mensch gewesen. Kaum hatte der Koreaner den vorderen Teil des Autos erreicht, kniete er sich auch erschrocken hin. „Carl, hol unsere erste Hilfe Ausrüstung!“, rief er. Sie hatten natürlich was für den Fall mitgenommen. Sie wussten ja nicht, was mit Rick passiert war. „Es ist Poppy!“, rief er noch und berührte das Mädchen vorsichtig am Arm. „Alles ok?“, fragte er sich ruhig und schaute nach, ob sie bei Bewusstsein war.

@Carl Grimes / @Poppy Bloom

nach oben springen

#5

RE: 06. Oktober 2024 - Family belongs together - Carl, Poppy und Glenn

28.09.2025 20:41
Carl Grimes 2.087 Beiträge
Alter
21 Jahre
Größe
1,84
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
[Späher]

Ich war ziemlich in Gedanken versunken. Nichts passierte und nichts spannendes war zu sehen. Nur alte Wracks die umfahren werden mussten. Es war ganz angenehm nur Beifahrer zu sein. Das erinnerte mich an vergangene Tage die vielleicht noch ein wenig länger her waren. Ich empfand mich nicht als alt, aber auch wieder nicht mehr für jung. Nicht in dieser Welt. Ich kannte @Glenn Rhee schon mehr als mein halbes Leben und es wäre seltsam wenn er irgendwann genau so plötzlich weg wäre wie Rick. Auch wenn es in dieser Zeit schnell passieren konnte und man leider oft damit rechnen musste. Ich wusste auch nicht so genau was ich von dieser Suche halten sollte. Natürlich wollte ich meinen Dad suchen, keine Frage, aber hatten wir wirklich geglaubt das Drei kurze Wochen dafür ausreichen würden? Hätte es Rick in Drei Wochen nicht von allein wieder zurück zum Cottage geschafft? Selbst wenn er verletzt war, wäre mittlerweile genug Zeit vergangen damit sämtliches heilen konnte. Und dann wäre er doch von allein wieder nach Hause gekommen. Ganz sicher. Das irgendwas passiert sein musste stand für mich fest. Rick würde uns niemals ohne einen plausiblen Grund im Stich lassen und dazu auch noch einfach so verschwinden. Das passte gar nicht zu ihm. Und je länger ich darüber nachdachte, desto düsterer wurden meine Gedanken. Hatte ich es je wirklich ohne meinen Dad geschafft? Soweit ich mich erinnere war er immer da gewesen. Jedes Mal wenn ich in einem dieser verdammten Krankenbetten lag, war Rick da sobald ich auch nur ein Auge aufgemacht hatte. Und das war definitiv viel zu oft gewesen. Wie konnte ich mich also daran gewöhnen das es nicht mehr so war? Kurz überlegte ich was das letzte war, das ich zu ihm sagte. Es schien schon viel zu lang her zu sein. Aber ich war mir sicher das es kein Streit war. Ich konnte nur noch kurz aus dem Augenwinkel sehen das etwas aus dem Busch vor uns gesprungen war. Zu sehr hing ich in dem Moment meinen Gedanken nach. Und ich war mir eigentlich sicher gewesen das es ein Streuner sein musste. Glenn stieg mit aller Gewalt auf die Bremse, schob das etwas aber dennoch leicht an sodass es umfallen musste. Kurz musste ich mich erstmal sammeln. Wir wurden beide ziemlich in die Gurte gepresst und ich war froh das ich es mir angewöhnt hatte einen Sicherheitsgurt anzulegen. Ansonsten würde ich jetzt wohl neben dem Etwas auf der Straße liegen. Ein schmerzliches Stöhnen kam über meine Lippen und ich kniff leicht mein übrig gebliebenes Auge zu als ich über die rot geriebene Haut an der Schulter fasste. Das würde sich in den nächsten Tagen noch hübsch einfärben. "Mist..." Murrte ich eher für mich selbst als Glenn sich schon abschnallte und aus dem Wagen sprang. Ich folgte seinem Beispiel und ließ den Gurt zurück schnappen. Dann hörte ich schon Glenns Rufe und runzelte die Stirn. "Was zum?" Fluchte ich leicht als meine Geister sich wieder regten und ich nach dem Verbandkasten suchte. Davon hatten wir genug dabei. Sicher war schließlich sicher. Allerdings hatten wir wohl nicht so schnell mit einem Einsatz gerechnet, sodass ich den erstmal kurz rausfischen musste. Als ich ihn sicher in der Hand hielt schwang ich mich um den Wagen um das erste Hilfe Set direkt zu öffnen. "Poppy?" Ich ging neben Glenn in die Hocke und versuchte mir ebenfalls einen Überblick zu verschaffen. @Poppy Bloom sah ziemlich mitgenommen aus. Dreckig, abgehätzt und allem Anschein nach auf der Flucht. Vor was auch immer. "Bist du wach?" Sprach ich sie neben Glenn ebenfalls noch mal an, aber ihre Haare waren wuselig auf ihrem Kopf verteilt. Man konnte ihr gerade schwer ins Gesicht sehen. Ich wusste das sie Macken hatte, oder Ticks, oder was auch immer, aber ich glaubte kaum das sie einfach so auf die Straße springen würde. Schon gar nicht so heruntergekommen. Kurz tauschten Glenn und ich ein paar Blicke aus, jedoch schien er genau so ratlos zu sein. "Ich seh mal nach.." Damit stand ich wieder auf, klopfte Glenn auf die Schulter und legte meine Hand automatisch an die Seite meiner Waffe. Gut möglich das der Grund für Poppys Eile immer noch hinter ihr her war. Auch wenn ich im ersten Moment noch nichts erkennen konnte.

nach oben springen

#6

RE: 06. Oktober 2024 - Family belongs together - Carl, Poppy und Glenn

07.10.2025 12:34
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Es hatte schon fast etwas Komisches, wie das Auto auf sie zukam. In Poppys Kopf konnte es nicht schneller gefahren sein als Zeitlupe, immerhin hatte sie klaren Blick auf die Frontscheinwerfer, die Motorhaube, sogar Marke und Farbe. Hätte man sie später verhört hätte sie wohl jedes kleine Detail wiedergeben können. In Wirklichkeit jedoch war der Wagen mit weitaus höherer Geschwindigkeit unterwegs und dementsprechend langsam kam er vor ihr zu halten. So langsam sogar, dass er sie trotz Bremsvorgang erfasste. Ein Umstand, der ihr in eben jenem Moment klar wurde, als es passierte. Sie spürte den Stoß in ihrer Magengegend, wurde für kurz auf die Motorhaube geschoben, nur um keine Minute später hinunterzukippen und auf dem harten Asphalt liegen zu bleiben. Über ihr zogen ein paar Vögel am bewölkten Himmel vorbei. In ihren Ohren immer noch das Dröhnen des Motors. Ihr Beine fühlten sich warm an, wahrscheinlich weil sie unter dem Wagen lagen. Ihr Arme hatte sie von sich gestreckt und als sie das Geräusch von Autotüren vernahm, wagte sie es nicht mehr sich zu regen. Gleich würde man sie sicher wieder einpacken und dorthin zurückbringen, wo sie die letzten Wochen gewesen war. Nicht wahr? Wer war schon in dieser verlassenen Gegend unterwegs, wenn nicht Sklavenhändler und Meuchelmörder. Sie wappnete sich für das Schlimmste und…hörte ihre Namen? Ohne den Kopf zu drehen, nur mit den Augen, nahm sie den Mann neben sich ins Visier und hätte beinahe angefangen zu lachen…hätte ihr Körper sie nicht daran erinnerte, dass Lachen in ihrem Zustand nur zu Schmerzen führte. „Glenn…“, murmelte sie und versuchte ihm ein Lächeln zu schenken, als schon Carl auf ihrer anderen Seite auftauchte. Zumindest für einen Moment. Sie war gerettet. Vorsichtig hob und senkte sich ihre Brust, immer wieder unterbrochen von leisen, erleichterten Schluchzern. Gerettet. Diese Leute hier kannte sie. Ihre Leute. Ihre Familie. Ihre Kolonie. Es dauerte einen weiteren kurzen Moment bevor Poppy überhaupt den Versuch wagte sich aufzusetzen. Ihr ganzer Körper schmerzte und auch wenn der Zusammenstoß mit dem Auto nicht schlimm gewesen war, hatte er ihr dennoch zugesetzt. Mit leicht feuchten Augen sah sich die Blondine um, Carl schien angesichts ihres plötzlichen Auftauchens in Alarmbereitschaft versetzt worden zu sein. „Da war ein Mann…“, sagte sie und wendete sich dem Asiaten zu. „…man hat mich verschleppt und verkauft und wir sind in einem Auto gefahren und dann hat Dave…“, sie brach ab und deutete das Drehen eines Lenkrades an. „…wir hatten einen Unfall…und dann bin ich gerannt“, zum Ende des Satzes wurde ihre Stimmer immer höher und dünner. „Ich glaub…ich hab ihn umgebracht“, entfuhrt es ihr und die Erkenntnis erschreckte die Jüngere zutiefst. Poppy, die nicht einmal in der Lage war einer Fliege etwas zu leide zu tun und sich bei jeder Mücke entschuldigte, die sie jagte. Dennoch war sie sich sicher, dass sich der Kerl nicht mehr bewegt hatte, als sie aus dem Wagen geflüchtet war. Zeit, um sich zu vergewissern hatte sie natürlich nicht. Langsam suchte sie nach Glenns nähe, krallte sich fast an seinem Hals fest, als wollte sie sicherstellen, dass sie ihn sich nicht nur einbildete. „Du bist real…“, flüsterte sie sichtlich erleichtert und ließ den Kopf hängen. Wie oft hatte sie Jackson in den letzten Wochen gesehen, oder mehr, geglaubt ihn zu sehen. Irgendwann war sie sich nicht mehr sicher gewesen, ob sie wach war oder träumte. „Wo sind wir?“, wollte sie wissen und ließ den Älteren los.

@Glenn Rhee
@Carl Grimes

>
————————————————» «————————————————
If I woke up and didn't have Tourette's syndrome, it would feel weird
——————— - not better or worse, just different. ———————
Glenn Rhee beschützt dich
nach oben springen


Shoreham
Anarchy Riders
New Ocenaside
Heavens Paradise
Nomades
2 Mitglieder und 6 Gäste sind Online
WELCOME WELCOME
2
users online
6
nomads online
7
users today
227
nomads today
36
total users
2793 themes
92372 posts

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 2
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen