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The Walking Dead
Alternative Story - Endzeit - FSK18
Die Story
Im Jahr 2009 brach weltweit eine Seuche aus, durch die frisch Verstorbene wieder zurück ins Leben kamen und durch ihren Hunger getrieben alles Lebendige anfielen. Schnell lernte man zu überleben, trotzdem raffte die Seuche und die Untoten 99,8% der Weltbevölkerung hin. Die Überlebenden schlossen sich zu kleineren oder größeren Gruppen oder Kolonien zusammn. Manche hielten sich an die Gesetze, manche nutzen ihre Chance, um so zu leben, wie es ihnen passte. So war es nicht verwunderlich, dass innerhalb kürzester Zeit nicht nur die Untoten eine Gefahr geworden sind. Das Spielgeschehen findet in der Umgebung von Washington D.C. und Baltimore statt, wo sich fünf Kolonien niedergelassen haben. Manche von ihnen waren Verbündete, manche Feinde. Nur die Zeit kann jedoch zeigen, wo die Reise der Überlebenden enden wird. Das Forum im Überblick
besteht seit 2013 | FSK18 | Szenentrennung ingame Zeit 2024 - eigenes Zeitsystem Plotgeschehen bei Bedarf Apokalypse, Zombies, Survival, Horror, Drama kein Serienwissen notwendig basiert auf AMC's the Walking Dead seit 2015 eigene Storyline fünf Kolonien und eine Gruppe Seriencharaktere gerne gesehen Community mit ~ 30 PBs und ~ 90 Charaktere (Stand Oktober 2025) Auswahl an ehemaligen Kolonien und Gruppen für Backgroundstorys und mögliche Kontakte eigenes Wiki | Kalender für ingame Monate über das Forum-Geschehen forumseigener Adventskalender | eigene Plugins, wie das Zitateplugin, Triggerwarnungen über den Post und vieles mehr…
Aktuelle Spielzeit
1. August - 31. Oktober 2024
Das Wetter August Der Sommer in Washington, D.C. und Baltimore erreicht seinen Höhepunkt, mit Durchschnittstemperaturen von 30 bis 32 Grad und Höchstwerten bis 41 bzw. 42 Grad. Nachts kühlen die Temperaturen auf etwa 19 bis 22 Grad ab, während Regen nur selten fällt. Intensiver Sonnenschein prägt den Rest des Monats, was zu einer starken Austrocknung der Böden führt. Überlebenden wird geraten, leichte, atmungsaktive Kleidung zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen, da die Dürre die Wasserversorgung erschwert. Die Tageslichtstunden dauern im Schnitt 14 Stunden und 33 Minuten, wobei die Sonne von 5:50 Uhr bis 20:23 Uhr scheint. September Im September bleibt die Hitze in Washington, D.C. und Baltimore spürbar, mit Tagestemperaturen von etwa 27 bis 28 Grad und Höchstwerten bis 35 bzw. 36 Grad. Nachts sinken die Temperaturen auf 16 bis 18 Grad, was etwas Erleichterung bringt, während Regen fast vollständig ausbleibt und die Dürre die Wasserversorgung weiter verschärft. Die Böden trocknen aus, und die Vegetation beginnt abzusterben, was die wenigen verbleibenden Grünflächen in staubige Flächen verwandelt. Der Wind ist kaum spürbar, was die drückende Hitze verstärkt, und Schutzsuchenden wird geraten, leichte Kleidung zu tragen und körperliche Anstrengung in den heißesten Stunden zu vermeiden. Mit 12 Stunden und 26 Minuten Tageslicht werden die Tage kürzer, jedoch bleibt die Sonnenstrahlung gefährlich intensiv, sodass Aktivitäten im Freien gut geplant und ausreichend Schutz notwendig sind. Oktober Im Oktober bringen die kühleren Temperaturen in Washington, D.C. und Baltimore eine spürbare Erleichterung, mit Höchstwerten von 21 bis 22 Grad und Nächten bei etwa 11 bis 12 Grad. Der Himmel ist häufiger bedeckt, und Regen kehrt zurück, was die trockenen Böden etwas erfrischt, allerdings sorgten auch zwei kleinere Gewitter mit starkem Wind für Schäden. Der Wind wird nun spürbar stärker, was das Anzünden von Feuern erschwert und Schutzsuchende in offenen Siedlungen dazu zwingt, ihre Unterkünfte gut zu sichern. Die Vegetation zeigt sichtbare Veränderungen, da Bäume ihre Blätter verfärben und die Pflanzen sich langsam von der Dürre erholen. Mit 11 Stunden und 6 Minuten Tageslicht bleibt die Sonne zwar schwächer, aber immer noch intensiv, sodass Aktivitäten im Freien gut geplant und wetterfeste Kleidung erforderlich sind. Die Untoten August Im August veränderte sich das Verhalten der Untoten aufgrund der intensiven Sommerhitze: Ihre Körper zerfielen schneller, was ihre Bewegungen langsamer und unkoordiniert machte. Tagsüber waren die Beißer träge und bewegten sich schwerfällig, als ob die Hitze sie lähmte, während sie nachts aktiver und agiler wurden. Die frische Nachtluft verstärkte den Geruch der Verwesung, was die Untoten antrieb. Kleinere und größere Horden waren bereits aus der Ferne sichtbar, da ihre Bewegungen Staubwolken aufwirbelten. Die Gefahr der Untoten war besonders während der heißen Tage spürbar, wenn ihre Präsenz an den Staubwolken erkennbar wurde. September Im September machten die Untoten bei drückender Hitze langsame, abgehackte Bewegungen, da die hohe Temperatur ihre Körper zusätzlich erschöpfte. Der fehlende Wind ermöglichte es, Horden aus größerer Entfernung zu hören, da Geräusche klarer durch die heiße, stehende Luft trugen. Der Geruch der Verwesung war allgegenwärtig und kündigte oft die Ankunft der Untoten an. Nachts, bei kühleren Temperaturen, wurden die Beißer wieder etwas agiler, aber ihre Bewegungen blieben träge. Die Gefahr blieb hoch, besonders aufgrund der Fehlen von Wind, wodurch die Untoten leichter unbemerkt in der Dunkelheit lauern konnten. Oktober Im Oktober sorgte kühle, feuchte Luft für mehr Beweglichkeit bei den Untoten, die nun schneller und zielgerichteter agierten. Der starke Wind erschwerte es, Horden frühzeitig zu erkennen, da Geräusche im Rauschen der Böen verschwanden und der Geruch von Verwesung schwerer zu lokalisieren war. Sichtbar wurden die Untoten meist erst, wenn Blätter durch die Luft flogen, was ein warnendes Zeichen darstellte. Nach Einbruch der Dunkelheit wurden sie noch aktiver und aggressiver, besonders entlang windgeschützter Korridore. Der modrige Geruch war weiterhin vorhanden, doch weniger intensiv, was das Erkennen der Gefahr erschwerte.
Das Team
A Team is more than the sum of it's Members.
Riana Riana ist das Auge, das über unsere Threads wacht, und das Ohr, das jedes Gerücht im Vault Log festhält. Als Cleaner sorgt sie dafür, dass alte Threads verschwinden und das Forum aktuell bleibt – von Hauptplays bis hin zu Gesuchen und Orten. Wer eine Playanfrage hat, sei es für ein Haupt- oder Nebenplay, bekommt von ihr die perfekte Koordination. Neue Mitglieder führt sie als Mentorin durch ihre ersten Schritte im Forum, während sie sich gleichzeitig um Abwesenheiten und die Werbeplattformen kümmert. Gesuche formatiert sie professionell für unsere Partner, und mit ihren liebevoll erstellten Partnerschaftsgrüßen hält sie unsere Beziehungen zu anderen Foren lebendig. Kurz gesagt: Wo Struktur und Übersicht gefragt sind, ist Riana zur Stelle! Lysander Lysander ist unser Architekt im Hintergrund, der mit Code und Design das Forum am Laufen hält. Von der Pluginentwicklung bis zur Forengestaltung – wenn etwas blinkt, scrollt oder sich stilvoll in Szene setzt, hat er die Finger im Spiel. Doch sein Aufgabenbereich endet nicht bei der Technik! Er begleitet neue Mitglieder durch die Probezeit, hilft ihnen sich zurechtzufinden, und sorgt mit einem kritischen Blick als Profilpolizei dafür, dass Namen, Avatare und Verlinkungen ihre Ordnung haben. Wer einen Zweitcharakter plant oder nach einer Kolonie sucht, findet in seinen Listen stets einen Überblick. Zudem archiviert er Nebenplays und Talks, pflegt die Blacklist und hält die Partnersektion auf dem neuesten Stand. Ihr braucht einen neuen Ort oder eine Infoseite? Kein Problem – Lysander erschafft sie mit wenigen Klicks!
Die Kolonien
We find safty in colony, while chaos reigns outside.
![]() Cottage by the Sea Im Cottage leben viele Mitglieder des ehemaligen Alexandria, Hilltop, Kingdom und Oceanside. Nach dem Krieg mit Negan 2015 waren alle Kolonien so sehr zerstört, dass sie sich ein neues Zuhause suchen mussten, was sie in einem alten Ferienlager am Meer fanden. Nachdem sie sich vom Krieg erholt hatten und die Gebäude wieder intakt gesetzt wurden, wuchs die Kolonie immer weiter an, sodass sie inzwischen so belebt ist wie ein kleines Dorf. Informationen Cottage Gesuche Cottage ![]() Anarchy Rider Die Anarchy Rider sind ein Motorradclub, der schon lange vor der Apokalypse existiert hat, samt dem Clubhaus, in welchem sie immer noch leben. Als die Seuche ausbrach, präparierten sie das Clubhaus und das Gebiet drum herum, sodass sie sicher waren und vorerst allen aus dem Club dort eine Zuflucht geboten wurde - später dann natürlich auch allen anderen Überlebenden. Wie schon vor der Apokalypse leben sie nach dem Motto: „Ein Club, eine Familie“. Informationen Rider Gesuche Rider ![]() Balar Island Balar Island ist eine Kolonie, die auf einer kleinen Insel samt Burg, Dorf und großen Ländereien, nur 500 Meter vom Festland entfernt lebt. Da durch die Apokalypse so gut wie jede Technologie nicht mehr funktionierte, fanden sie den Weg zurück zum Ursprung, lebten bis auf Kleinigkeiten wie die Menschen früher und sind der Natur sehr verbunden. Sowie sie zurück zu den Wurzeln gegangen sind, haben sie auch alte Bräuche und Feiertage aus den Zeiten der Wikinger aufleben lassen. Informationen Balar Gesuche Balar ![]() Heavens Paradise Die Gründer des Heavens Paradise waren Geschäftsmänner, die schon vor der Apokalypse an diese geglaubt und dementsprechend gehandelt hatten. Neun Jahre lebten die Bewohner der Kolonie unter der Erde, bis eine Seuche sie an der Oberfläche zwang. Nach dem Wiederaufbau der oberirdischen Siedling folgten auch wieder die Technologien, die sie im Bunker hatten, wodurch sie in der Gegend am technologisiertesten waren. Informationen Paradise Gesuche Paradise ![]() The Wicked Wer bei den Wicked gelandet ist, gehört wohl zu der eher unmoralischen Sorte Mensch oder denen, die gut im Wegsehen sind. Die Wicked entstanden durch acht Insassen eines Gefängnisses kurz nach dem Ausbruch der Seuche. Um die Fertigkeiten der Kriminellen zu fördern, wurden sieben Häuser gegründet, die jeweils einer Todsünde gewidmet sind. Damit fiel auch der Startschuss und die Mitglieder lebten jegliche Sünden außerhalb oder durch die Wicked ungestraft aus. Informationen Wicked Gesuche Wicked
Wo ist was?
Even those who see can be blind.
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The Searched
Vor- und Nachname
Colt (oder was immer dir gefällt)Geburtstag & aktuelles Alter
2002 & 22 Jahre (oder etwas älter)Zugehörigkeit
Was dir zusagt - schön wäre es nur wenn Lucky und Colt sich auch finden würden(Kolonie oder Nomade? Cottage by the Sea, Anarchy Rider, Balar Island, Heavens Paradise, Wicked)
Gesinnung
bleibt dir überlassenAvatar
deine Entscheidung
Eure Verbindung
Unsere gemeinsame Geschichte begann im Jahr 2019. Du warst zusammen mit "Kitty” unterwegs und ihr seid auf mich gestoßen. Es funktionierte und wir blieben zusammen. Wir haben dabei nicht nur Vorräte geteilt, sondern auch das Bett - alle Drei! Kitty ist 2021 von einem von uns schwanger geworden - ob von Colt oder Lucky weiß man nicht. Bevor das Kind jedoch auf die Welt gekommen ist, hat das Schicksal uns getrennt. Entsprechend wird "Kittys" zukünftige PB entscheiden, ob es das Kind gibt oder nicht. Charakter
Hier lasse ich dir freie Hand, aber ich könnte mir vorstellen, dass Colt und Lucky ein echtes Duo infernale waren und für mächtig Chaos gesorgt haben. In Luckys Story hat Colt nur noch einen Arm - aber das ließe sich ggf. ändern, wenn es für dich keine Option ist.Story
2019 ~ so haben wir uns kennengelernt:
Mit keuchendem Atem und erschöpft zum Umfallen, trottete Lucky weiter eine Straße hinunter. Sie schien zu einer kleinen Ansammlung von Häusern zu führen. Aus keinem Schornstein stieg Rauch auf. Vermutlich lebte dort also niemand. Es war zu kalt um irgendwo auszuharren und kein Feuer zu machen. Kurz bevor er den Ort erreicht hatte, riss ihn ein Geräusch hinter sich aus der Lethargie. Er wandte sich um und entdeckte ein Mädchen und einen Jungen auf Fahrrädern, die in halsbrecherischen Tempo die Straße runterbretterten. Das Fahrrad des Typen schlingerte wild und Lucky musste sich das Regenwasser aus den Augen blinzeln um zu erkennen, dass dieser verrückte Kerl nur einen Arm hatte.
“Hallo! HAALLLOOO”, rief der Junge, während das Mädchen wie irre kicherte. Die roten Haare des Jungen leuchteten so, dass Lucky zunächst geglaubt hatte, dass er eine Mütze trug. Aber dem war nicht so. Der Kleine schoss wie ein Kugelblitz an ihm vorbei und raste direkt in ein Gebüsch. Das Mädchen kam schlingernd neben Lucky zum Halten. “Hey! Nicht schießen oder was mit Messern oder so!”, grinste sie ihm breit entgegen. Dann hob sie den Blick. “Colt? Bist du okay?”, rief sie ihrem Gefährten gackernd nach. “Ich bin Kitty und er heißt Colt. Was machst du so?”, fragte sie an Lucky gewandt.
Der kniff kurz die Augen zusammen und schüttelte den Kopf. Aus seinen verzottelten Haaren spritzte das Regenwasser. “Was zum Fick stimmt denn mit euch nicht?”, brummte er und seufzte ein bisschen. Das Gebüsch wackelte wild und nach einer Weile stolperte der einarmige Idiot aus dem Gestrüpp.
“Nichts passiert!”, rief er und schloss zu ihnen auf. Sein Gesicht war voller frischer Kratzer. “Hast du ihm gesagt, dass er uns nichts tun darf?”, fragte Colt an Kitty gewandt.
Das Mädchen nickte und schaute zu Lucky auf, der ratlos auf diese beiden Kids runterschaute. “Müsst ihr nicht längst zuhause sein?”, fragte er muffig und atemlos, wobei er sich über die Brust rieb, weil es mit dem Atmen nicht so klappte.
Colt seufzte nur. “Er hält uns für Kinder”, seufzte er und zuppelte an der prall gefüllten Umhängetasche herum, die er mit sich schleppte. “Wir sind volljährig und haben keine Gruppe oder so. Die letzte ist im Sommer bei der Dürre abgebrannt und wir dachten wir sind ohne den jammernden Rest besser dran”, erklärte er direkt ungefragt und schritt schwungvoll voran, wobei er sich beim Reden immer mal wieder umwandte, weil Lucky langsam ging um Luft zu sparen. “Hm, wurdest du gebissen? Du siehst nicht gut aus. Naja, wie auch immer. Dass Kitty und ich so aussehen wie wir aussehen, liegt an der Mangelernährung. Unsere Körper hatten keine Chance so in die Höhe zu schießen wie deiner. Bestimmt bist du vor 2009 geboren und hattest bessere Nahrung als wir!”
Lucky musterte den Rotschopf aus zusammengekniffenen Augen. “Wenn du nach 2009 geboren bist, dann bist du nicht mal 10 Jahre alt!”
“Elf! Wir haben 2020. Und nein, wir sind nicht nach 2009 geboren, sondern 2002 - also ich, Kitty ist von 1999 - und sind somit Volljährig. Aber! Während unserer entscheidenden Wachstumsphase wurden wir schlecht versorgt. Und außerdem waren meine Eltern klein. wo soll es also herkommen?”, grinste er und Lucky entwich ein kleines Lachen.
“Bist du allein?”, fragte Kitty und rollte auf ihrem Fahrrad neben Lucky her, während sie ihn erneut musterte.
Lucky betrachtete die beiden einen Moment, dann entschied er, dass es sicher genug war für die Wahrheit. Wenn die beiden ihn in eine Falle lockten, dann würde er eine Lösung finden, wenn es nötig war, eine zu suchen.
“Jap, bin allein und auf der Suche nach neuen Leuten. Die Alten sind mir lästig geworden, da hab ich sie gegessen”, sagte er zunächst bierernst und fing dann an zu lachen, was in einem bellenden Husten unterging.
Kitty und Colt musterten ihn wieder misstrauisch. “Stirbst du?”, fragte Kitty unumwunden.
Lucky schüttelte den Kopf. “Nope, hab Asthma. Das Wetter ist nicht sonderlich gut bei sowas”, erklärte er mit einer etwas tonloserer Stimme. “Eigentlich bin ich derjenige, der viel zu viel sabbelt und allen auf den Sack geht”, keuchte er, bevor er erneut hustete und ein bisschen nach Luft schnappte.
Er schaute zu dem Ort, dem sie sich nun näherten. Es war noch immer alles still. Und allmählich ließ Lucky die Hoffnung zu, dort einen sicheren Ort für die Nacht zu finden. Er hatte noch allerhand Kräuter in seinem Rucksack und wenn er die mit heißem Wasser übergoss und die Dämpfe einatmete, löste sich die Atemnot meistens am besten.
“Okay, ich denke, er ist in Ordnung, Colt, oder? Bleiben wir zusammen oder was?”, stellte Kitty in den Raum und Colt nickte.
“Er ist groß und kräftig. Könnte nützlich sein! Auch wenn er so wenig fit ist”, fügte er noch hinzu.
“Wenigstens habe ich noch beide Arme”, knurrte Lucky und blieb am Rand der Siedlung stehen. “Habt ihr eine Vorliebe?”, fragte er und deutete mit einem Nicken auf die Häuser.
Luckys Atemnot besserte sich nach einigen Tagen im Trocknen. Sie hatten alle drei Vorräte bei sich und jeder von ihnen wusste sich zu behelfen. So blieben sie eine Weile gemeinsam in dieser Siedlung, organisierten sich Vorräte und Feuerholz und überwinterten hier. Lucky genoss die Gesellschaft und das, was aus ihnen dreien wurde. Sie teilten nicht nur Nahrung miteinander, sondern auch körperliche Nähe. Es war einfach, mit Kitty und Colt auszukommen. Es funktionierte einfach, so wie es auch mit Luca einfach gepasst hat.
Es vergingen zwei weitere Jahre, bis Kitty, Colt und Lucky auf eine Gruppe stießen, die Lucky an die Gruppe erinnerte, in der er mit Luca gelebt hatte. Er wollte sich eigentlich nicht noch einmal auf eine Gemeinschaft einlassen. Es lief gut, wenn man nur zu dritt war. Sie hätten eigentlich niemanden gebraucht. Wäre Kitty nicht schwanger geworden. Man empfing die drei Vagabunden in der Gemeinschaft viel zu freundlich und mit viel zu wenig Misstrauen. Das weckte Luckys Argwohn, doch Colt und Kitty zerstreuten seine Zweifel immer wieder und ohne die beiden, würde er die Gemeinschaft nicht verlassen. Dieses Mal nicht. Er hatte zu große Angst vor dem Alleinsein, zudem gab es etwas Besonderes zwischen ihnen. Wärme. Nähe. Zuneigung. Vertrauen. Es war keine Option, die beiden hier allein zurückzulassen.
“Hallo! HAALLLOOO”, rief der Junge, während das Mädchen wie irre kicherte. Die roten Haare des Jungen leuchteten so, dass Lucky zunächst geglaubt hatte, dass er eine Mütze trug. Aber dem war nicht so. Der Kleine schoss wie ein Kugelblitz an ihm vorbei und raste direkt in ein Gebüsch. Das Mädchen kam schlingernd neben Lucky zum Halten. “Hey! Nicht schießen oder was mit Messern oder so!”, grinste sie ihm breit entgegen. Dann hob sie den Blick. “Colt? Bist du okay?”, rief sie ihrem Gefährten gackernd nach. “Ich bin Kitty und er heißt Colt. Was machst du so?”, fragte sie an Lucky gewandt.
Der kniff kurz die Augen zusammen und schüttelte den Kopf. Aus seinen verzottelten Haaren spritzte das Regenwasser. “Was zum Fick stimmt denn mit euch nicht?”, brummte er und seufzte ein bisschen. Das Gebüsch wackelte wild und nach einer Weile stolperte der einarmige Idiot aus dem Gestrüpp.
“Nichts passiert!”, rief er und schloss zu ihnen auf. Sein Gesicht war voller frischer Kratzer. “Hast du ihm gesagt, dass er uns nichts tun darf?”, fragte Colt an Kitty gewandt.
Das Mädchen nickte und schaute zu Lucky auf, der ratlos auf diese beiden Kids runterschaute. “Müsst ihr nicht längst zuhause sein?”, fragte er muffig und atemlos, wobei er sich über die Brust rieb, weil es mit dem Atmen nicht so klappte.
Colt seufzte nur. “Er hält uns für Kinder”, seufzte er und zuppelte an der prall gefüllten Umhängetasche herum, die er mit sich schleppte. “Wir sind volljährig und haben keine Gruppe oder so. Die letzte ist im Sommer bei der Dürre abgebrannt und wir dachten wir sind ohne den jammernden Rest besser dran”, erklärte er direkt ungefragt und schritt schwungvoll voran, wobei er sich beim Reden immer mal wieder umwandte, weil Lucky langsam ging um Luft zu sparen. “Hm, wurdest du gebissen? Du siehst nicht gut aus. Naja, wie auch immer. Dass Kitty und ich so aussehen wie wir aussehen, liegt an der Mangelernährung. Unsere Körper hatten keine Chance so in die Höhe zu schießen wie deiner. Bestimmt bist du vor 2009 geboren und hattest bessere Nahrung als wir!”
Lucky musterte den Rotschopf aus zusammengekniffenen Augen. “Wenn du nach 2009 geboren bist, dann bist du nicht mal 10 Jahre alt!”
“Elf! Wir haben 2020. Und nein, wir sind nicht nach 2009 geboren, sondern 2002 - also ich, Kitty ist von 1999 - und sind somit Volljährig. Aber! Während unserer entscheidenden Wachstumsphase wurden wir schlecht versorgt. Und außerdem waren meine Eltern klein. wo soll es also herkommen?”, grinste er und Lucky entwich ein kleines Lachen.
“Bist du allein?”, fragte Kitty und rollte auf ihrem Fahrrad neben Lucky her, während sie ihn erneut musterte.
Lucky betrachtete die beiden einen Moment, dann entschied er, dass es sicher genug war für die Wahrheit. Wenn die beiden ihn in eine Falle lockten, dann würde er eine Lösung finden, wenn es nötig war, eine zu suchen.
“Jap, bin allein und auf der Suche nach neuen Leuten. Die Alten sind mir lästig geworden, da hab ich sie gegessen”, sagte er zunächst bierernst und fing dann an zu lachen, was in einem bellenden Husten unterging.
Kitty und Colt musterten ihn wieder misstrauisch. “Stirbst du?”, fragte Kitty unumwunden.
Lucky schüttelte den Kopf. “Nope, hab Asthma. Das Wetter ist nicht sonderlich gut bei sowas”, erklärte er mit einer etwas tonloserer Stimme. “Eigentlich bin ich derjenige, der viel zu viel sabbelt und allen auf den Sack geht”, keuchte er, bevor er erneut hustete und ein bisschen nach Luft schnappte.
Er schaute zu dem Ort, dem sie sich nun näherten. Es war noch immer alles still. Und allmählich ließ Lucky die Hoffnung zu, dort einen sicheren Ort für die Nacht zu finden. Er hatte noch allerhand Kräuter in seinem Rucksack und wenn er die mit heißem Wasser übergoss und die Dämpfe einatmete, löste sich die Atemnot meistens am besten.
“Okay, ich denke, er ist in Ordnung, Colt, oder? Bleiben wir zusammen oder was?”, stellte Kitty in den Raum und Colt nickte.
“Er ist groß und kräftig. Könnte nützlich sein! Auch wenn er so wenig fit ist”, fügte er noch hinzu.
“Wenigstens habe ich noch beide Arme”, knurrte Lucky und blieb am Rand der Siedlung stehen. “Habt ihr eine Vorliebe?”, fragte er und deutete mit einem Nicken auf die Häuser.
Luckys Atemnot besserte sich nach einigen Tagen im Trocknen. Sie hatten alle drei Vorräte bei sich und jeder von ihnen wusste sich zu behelfen. So blieben sie eine Weile gemeinsam in dieser Siedlung, organisierten sich Vorräte und Feuerholz und überwinterten hier. Lucky genoss die Gesellschaft und das, was aus ihnen dreien wurde. Sie teilten nicht nur Nahrung miteinander, sondern auch körperliche Nähe. Es war einfach, mit Kitty und Colt auszukommen. Es funktionierte einfach, so wie es auch mit Luca einfach gepasst hat.
Es vergingen zwei weitere Jahre, bis Kitty, Colt und Lucky auf eine Gruppe stießen, die Lucky an die Gruppe erinnerte, in der er mit Luca gelebt hatte. Er wollte sich eigentlich nicht noch einmal auf eine Gemeinschaft einlassen. Es lief gut, wenn man nur zu dritt war. Sie hätten eigentlich niemanden gebraucht. Wäre Kitty nicht schwanger geworden. Man empfing die drei Vagabunden in der Gemeinschaft viel zu freundlich und mit viel zu wenig Misstrauen. Das weckte Luckys Argwohn, doch Colt und Kitty zerstreuten seine Zweifel immer wieder und ohne die beiden, würde er die Gemeinschaft nicht verlassen. Dieses Mal nicht. Er hatte zu große Angst vor dem Alleinsein, zudem gab es etwas Besonderes zwischen ihnen. Wärme. Nähe. Zuneigung. Vertrauen. Es war keine Option, die beiden hier allein zurückzulassen.
Probepost
neinein paar Worte des Suchenden zum Gesuch
Lucky hat es immer wieder vermieden, sich emotional zu sehr an seine Begegnungen zu binden. Bei Colt und Kitty ist ihm das nicht gelungen. Es wäre schön, wenn sie sich wiederfinden könnten. Für Kitty wird es auch ein Gesuch geben, das die Drei vielleicht wieder zueinander bringt.
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