Vor- und Nachname
Eve Salomon Geburtstag & aktuelles Alter
29.10.2002 & 22 Jahre (Stand ingame Jahr 2024) Zugehörigkeit
Nomadin - Mitglied der Second Dawn Gesinnung
Mal gut, mal böse Avatar
India Eisley Charakter
Eve wurde in eine Sekte hineingeboren, weswegen der christliche Glaube auf dem die Sekte basierte und der Glauben an Frances, der in den Augen der Familie ein Gott war, tief verankert ist. Das gleiche betrifft natürlich Frances Sohn Adam. Nichts kann sie davon abbringen nicht an das göttliche in diesen Personen zu glauben. Als Kind war sie ein liebevolles Mädchen, das ihren gesamten Besitz und ihre freie Zeit den Bedürftigen und der Kirche spendete. Sah sie jemanden, der Hilfe benötigte, verweigerte sie diese niemanden. Durch ihren raschen Erfolg durch ihre Rolle als Eleonore in der Serie Witchy Wonders wurde sie weltweit bekannt, doch bleib sie weiterhin demütig und das liebevolle Mädchen, zu dem sie erzogen worden war. Ihren Erfolg schrieb sie Gott zu und niemanden anderen. Als die Apokalypse ausbrach und die Sekte sich nach und nach veränderte, tat es jedoch das sonst so friedliebende Wesen von Eve. Schon in jungen Jahren wurde sie dazu missbraucht Menschen zur Sekte zu locken. Mitglieder warb sie gerne an, da sie weiterhin fest im Glauben verankert war. Doch auch Sklaven, Menschen, die das Angebot der Gemeinschaft ablehnten, wurden durch ihr Mitwirken gemacht. Der erste Mord in dieser rauen Welt war auch nicht fern. Eve entschuldigte diese Tat mit ihrem Glauben, was sie ab diesem Moment bei jeglichem traumatischen Ereignis tat. Es war Frances Wille - Gottes Wille - würde er nicht wollen, dass sie so etwas tat, würde er als allwissende Gottheit es verhindern. Somit war ihre Tat nicht unrechts. Als sie mit vierzehn Jahren dazu genötigt wurde ein Mitglied des inneren Kreises der Sekte zu unterstehen, um von ihm zur perfekten Ehefrau von Gottes Sohn ausgebildet zu werden, erklärte sie sich jegliche Traumata durch diese "Lehre" mit dem gleichen Mantra. Es war Gottes Wille, somit war es nicht unrecht. Dieser Mann formte sie schlussendlich zu dem Menschen, der sie war, da sie ganze acht Jahre an seiner Seite verbrachte, selbst nach dem Fall der Gemeinschaft. Für sie waren die Befehle von Männern gewichtiger als von Frauen, schließlich unterstanden diese den Männern. Sie musste Männer zufriedenstellen, ob sie wollte oder nicht, zugleich war Sex auch ein Werkzeug und ein Handelsgut. Gordon erkaufte sich durch Eve innerhalb und später auch außerhalb der Sekte Gefälligkeiten, indem er Eve prostituierte und manipulierte das Mädchen so, dass sie es schlussendlich von sich aus und auch freiwillig tat. Bis heute verkaufte sie ihren Körper, um für sich einen Nutzen daraus zu ziehen. Jedoch achtete sie stets darauf, dass einzig Adam ihr ein Kind schenken würde. Durch ihre Tätigkeit Mitglieder anzuwerben und Sklaven anzulocken, wurde sie manipulativer und durch ihre Traumata kühler. Das liebevolle Mädchen von früher war jedoch weiterhin zu sehen. Jedoch nur als Maske, um die Menschen um sich herum in die Irre zu führen und im perfekten Zeitpunkt sie auszunutzen oder anzugreifen. Ihr junges Aussehen spielte ihr da gut in die Karten, hielt man sie so für jung und unschuldig, auch wenn inzwischen so gut wie jeder Überlebender auf der Hut war, so konnte sie ihr unschuldiges Aussehen und ihre gespielte hilflose und liebliche Art nutzen, um zu bekommen, was sie wollte. Denn auch wenn schon lange ihre Schauspielerkarriere vorbei ist, besaß sie weiterhin das Talent von damals, dass sie weltweit bekannt gemacht hat. Auf Knopfdruck los zu weinen, strahlend zu lächeln, auch wenn man wütend oder traurig war oder selbst Verletzungen vorzuspielen, waren daher eine Kunstform, die ihr lagen.
Story
Namen sagen viel über Menschen aus. So heißt es zumindest und im Fall von Eve Salomon trifft es zu. Nicht nur ihr Vorname, sondern auch ihr Nachname ist biblisch. Salomon, aus dem hebräischen mit der Bedeutung ‚Sein – Gottes – Frieden‘ zusammen mit dem Propheten und König Salomon. Eve, das Leben, die Leben Spendende. Die Frau von Adam, Sohn Gottes. Die Familie Salomon hatte nicht umsonst ihrer ersten und einzigen Tochter den Namen von Adams Frau gegeben. Sie waren schon immer treue Mitglieder von Frances, in welchem sie einen Gott sahen. Nachdem sie erfuhren, dass sie als zweites Kind ein Mädchen erwarteten, baten sie ihren Gott darum, dass ihr kleines Mädchen irgendwann einmal die Ehefrau von seinem Sohn sein konnte. Frances sagte zu, weswegen Eve den äquivalenten Namen zu Adam verpasst bekam. Schon mit dem ersten Atemzug ihrer Tochter waren sie stolze Eltern, denn durch das Kind kamen sie ihrer Göttlichkeit einen Schritt näher. Eve wurde so verhätschelt und verzogen und lernte schon früh, dass ihre Zukunft Großes für sie Bereit hielt. Schließlich würde sie die Frau von Gottes Sohn werden. Ihr großer Bruder Abel war ein paar Jahre älter als sie, doch er beneidete sie nicht und ließ so Streit zwischen ihnen entstehen. Eher war er der typische große Bruder, der alles tat, um sein kleines Schwesterchen zu beschützen. Eine enge geschwisterliche Beziehung war daher vorprogrammiert, die nur vor Liebe strotzte. Eine Bindung, die nichts zerstören könnte. Mit drei Monaten wurde Eve auch schon zum offiziellen Mitglied der Kirche des Heavens Paradise, dessen Vorstehender Jack Daniels war. Doch dies war nur zum Schein. Im Hintergrund wickelte Frances einige Sektenmitglieder um seinen Finger und nutzte die Gemeinschaft als Pool für seine eigene Religion aus, die zwar ebenso das Ende der Welt vorhersah, doch ihn zugleich als Retter, Messias und Gott ansah. Die Gläubigen des Dawn Rising. Die Familie Salomon war schon immer sehr religiös und beide Elternteile stammten ebenfalls aus strengreligiösen Familien. Doch als sie 1990 heirateten und nur ein Jahr später Margarete, Eves Mutter, die erste Fehlgeburt erlitt, geriet ihr Glauben ins Wanken, waren sie stets gläubig und hatten nie gesündigt. Nach der zweiten Fehlgeburt 1992 geriet das junge Ehepaar per Zufall an Frances und Jack, die ihnen Halt und Zuversicht gaben. Zwei Jahre später 1994 erblickte ihr kerngesunder Sohn Abel das Licht der Welt und Lazarus und Margarete waren nun überzeugte Mitglieder der Kirche des Heavens Paradise und auch neben Gordon und Klaus der ersten und loyalsten Anhänger Frances. Schließlich hatten seine vielen Gebete und Segnungen ihnen das gesunde Kind beschert. Mit zwei Jahren lernte Eve das erste Mal Adam kennen und vergötterte ihn schon von Anfang an. War sie schließlich stets streng religiös erzogen worden und stand somit niemand anderes als Gotts Sohn vor ihr. Zu Beginn war sie noch etwas verschüchtert und bekam kein Wort heraus, wenn er sich in ihrer Nähe befand, wusste sie schließlich nicht, wie sie mit jemanden wie ihm zu reden hatte, nach und nach wurde sie jedoch redseliger und himmelte ihn gefühlt mit jedem Wort an. Doch auch der Fakt, dass ihre Eltern ihr immer wieder weißgemacht hatten, dass sie irgendwann einmal Adams Ehefrau werden würde, ließ sie mit der Zeit mutiger werden und mehr mit ihm reden. Sah man Eve nicht bei den kirchlichen Runden bei Adam, so war sie bei ihrer Mutter, da sie schließlich ihrer Mutter helfen musste, um schon früh zu lernen, was ihre Pflichten als Frau im Haushalt und Generell waren. Ihre Mutter war dabei jedoch eine gütige und liebevolle Frau, die es schaffte, Eve mit Spaß und Freude an alles heranzuführen, sodass sie sich selbst als kleines Kind nicht dagegen sträubte. Ihr Vater Lazarus übernahm dabei die strenge Rolle, wobei er auch stets darauf achtete, dass die religiösen Aspekte in der Erziehung nicht verloren gingen. Eine weiche Seite besaß er trotzdem auch, die er in den privaten vier Wänden gerne einmal zeigte. So lachte die Familie oftmals ausgelassen beim Abendessen, spielte zusammen im Garten oder Brettspiele, wenn es Dunkel war. Die Aspekte der Nächstenliebe, die Ehrung der Familie und des reinen Lebens ohne Sünden wurden angepriesen, wodurch die Familie in der Nachbarschaft sehr beliebt war – und Margaretes Kuchen in den Himmel gelobt wurden – obwohl man hinter vorgehaltener Hand munkelte, dass sie Mitglieder einer Sekte waren. Doch sie wirkten immer wie die perfekte Vorzeigefamilie, wodurch man ihnen schlussendlich nichts Schlechtes nachsagte oder nachsagen konnte. Kurz bevor Eve fünf Jahre alt wurde, liefen sie in der Großstadt beim Einkaufen einem Produzenten Thomas McCurly über den Weg, der Mutter und Tochter ansprach, da er Eve optisch für die ideale Besetzung in einer Kinderserie ansah. Die Familie sah diese Begegnung als Geschenk Gottes, der sie immer wieder in seine Gebete aufnahm und für sie Gesundheit und Vermögen aussprach. Nachdem Lazarus sein Einverständnis gab, stimmte die Familie dem Jobangebot für Eve zu. Die Summe, die Eve verdiente machte die Familie nicht nur schlagartig reich, sondern Eve auch durch ihre Rolle als Eleonore Evernight in Witchy Wonders, der Gegenspielerin, aber auch Reisegefährten des Hauptcharakters Winnie Wonder. Die Serie handelte von einer Welt, wo nur Frauen magische Kräfte hatten, doch der kleine Winnie Wonder war die Ausnahme und somit Gesprächsthema Nummer eins in dieser magischen Welt, doch nicht jeder war ihm wohlgesonnen. Die Familie Shadowfall hatte dabei ein Auge auf das Kind und schickten ihr Kind Eleonore vor, damit sie sich mit ihm anfreundete, um herauszufinden, was es mit dem Jungen auf sich hatte. Eleonore war dabei ein arrogantes Kind, das nicht wollte, dass so ein Junge wie Winnie solch eine Gabe besaß und somit solch eine Aufmerksamkeit geschenkt bekam. Ellie, wie die Rolle oft auch genannt wurde, war bissig zu Winnie und ließ kein gutes Blatt an ihm, doch gleichzeitig geriet sie gemeinsam mit ihm in etliche Abenteuer, wodurch die beiden Feinde trotzdem oft zusammenarbeiten mussten. Hinter der Kamera wurden Haven Hauron, der Kinderschauspieler von Winnie, und Eve jedoch schnell zu guten Freunden. Sahen sie sich schließlich täglich. Anders als ihre Rolle war Eve ein lebensfrohes und liebevolles Mädchen, das ihren Kollegen schnell ins Herz schloss. Als sie hörte, dass seine Familie kaum Zeit für ihn fand, lud sie ihn kurzerhand zu sich nach Hause ein. Ihre Mutter sagte da nicht nein, sondern begrüßte dies eher und nahm Haven in der Familie auf, wie einen weiteren Sohn. Somit sahen sich Haven und Eve nicht nur am Set, sondern auch noch oft noch abends bis seine Nannys, aber nur selten seine Eltern, ihn von dort abholten, oder er übernachtete bei der Familie, damit sie am nächsten Tag gemeinsam zur Arbeit fahren konnten und wurden dort auch von ihren Privatlehrern gemeinsam unterrichtet. Wieso alles doppelt, wenn man es auch einfach machen kann? Das gesparte Geld, spendete die Familie dabei entweder der Kirche oder wohltätigen Zwecken, bei denen sich Margarete mit Leib und Seele engagierte. Der Familie bleib somit nicht viel Geld übrig, obwohl sie mit dem Verdienst ausgesorgt hatten. Lazarus war da jedoch sowieso altmodisch und bestand auch darauf, dass der Mann die Familie versorgte, weswegen man Eves Geld nutzte, um weiter Nächstenliebe zu verbreiten. Eine Sache, wo Eve an freien Tagen nur viel zu gerne mithalf, wodurch sie als Schauspielerin, aber auch die Sekte weiter an Bekanntheit verdiente und das Herz weltweit von vielen Fans berührte. Wurde sie von der Presse in den höchsten Tönen gelobt und als Vorbild trotz ihres jungen Alters angepriesen. Denn kaum einer mit einem Einkommen wie sie, gab alles für andere aus, damit es so vielen Menschen wie möglich besser ging. Gleichzeitig erzählte Eve stolz von dem Heavens Paradise, einer Gemeinschaft, die ihre Familie war, die ihr die Kraft und die Liebe schenkte, die sie nun weitergeben konnte. Da Eve nur positiv in den Medien auffiel, zerriss auch kaum einer sich den Mund über sie und stempelte sie als Sektenmitglied ab. Eher sahen sich viele Fans die Gemeinschaft an, weswegen sie infolgedessen wuchs. Pries Eve schließlich oft genug an, dass die Geburt von ihrem geliebten großen Bruder – der bei der einen Talkshow mit dabei war – nur den Gebeten von Frances möglich war und ihre Eltern zuvor zwei Kinder verloren hatten. Alles war natürlich abgesprochen mit einer Angestellten der Kirche, die Eve dabei half in der Öffentlichkeit zu glänzen und die passenden Worte zu sagen und die schönsten und herzerweichendsten Geschichten zu erzählen. Ebenso schrieb sie öffentlich auch ihrem Glauben das Glück zu, dass sie die Rolle bekommen habe. Der Produzent McCurly stimmte dem lachend zu und gab die Anekdote zum besten, wie Eve ihm wortwörtlich einfach vor die Füße gelaufen war als er, sowie auch Eve und ihre Mutter, durch die Straßen schlenderten. Ein Anhänger wurde er trotzdem nicht, allerdings brachten seine Worte der Sekte trotzdem ein paar weitere Mitglieder ein. Auch Haven wurde samt seiner Familie Mitglied der Sekte. Zu Beginn kamen sie nur Haven zuliebe mit zu den Messen, da er mit den Salomons schon bei ein paar gewesen war. Nach und nach lernten sie jedoch auch die Gemeinschaft zu lieben und wurden offizielle Mitglieder. Wie die Salomons investierten auch sie viele Geld in die Kirche, wovon auch ein Großteil für den Bau des Bunkers genutzt wurde. Schließlich glaube das Heavens Paradise an den Weltuntergang, weswegen sie vorsorgten. Viele Menschen verspotteten die Glaubensgemeinschaft, da sie davon ausgingen, dass die Welt, wie man sie kannte, früher als man dachte, enden würde. Die Mitglieder gaben nichts darauf, wurde Nächstenliebe und der Glaube großgeschrieben und Hass und andere negative Emotionen waren sündhaft. Wodurch diese Worte einfach an ihnen abprallen. 2009 sollte ihr Glaube sich auch beweisen, denn tatsächlich kam es so wie es prophezeit wurde. Auch wenn der Bunker genau für solch einen Moment erbaut wurde, blieben die Salomons oberhalb, schließlich folgten sie Frances und nicht Jack oder Brian. Sie wollten sich zusammen mit ihrem Gott prüfen lassen, denn nur dann würden sie in das Paradise kommen oder gar selbst ein neues für alle erschaffen. Nur wenige Wochen nach dem Ausbruch bewies Frances auch seine Göttlichkeit allen seinen Mitgliedern. Er wurde außerhalb gebissen, bekam Fieber, doch stand nach wenigen Tagen wieder auf und verstarb nicht. Alle Mitglieder sahen dies als Wunder an, wusste niemand, dass eigentlich ein Junky, der optisch einem Untoten ähnelte, ihn nur gebissen hatte. Doch so verfestigte sich der Glaube von allen nur noch mehr. Eve ist dabei an Adams Seite gewesen, wie es für seine zukünftige Frau gehörte. Auch wenn sie alle davon überzeugt waren, dass Frances göttlich war, so hatte man trotzdem um ihn Angst, weswegen sie für Adam da sein wollte. Erst als Frances wieder vor allen stand und sein Wort verkündete, kehrte sie zur Familie zurück, welche stolz auf sie war, dass sie von sich aus so gehandelt hatte. Obwohl der Glaube schon fest in allen verankert war, so mussten sich alle erst einmal an ihr neues Leben gewöhnen, sowie ihr neues Zuhause. Trotz des Lichtes, das durch Frances auf alle schien, ist die Welt trotzdem dunkler und rauer geworden. So auch Eves Vater, welcher als eines der ersten Mitglieder und Vertrauter von Frances das Kommando über die göttlichen Krieger übernommen hatte. Durch seinen Intellekt, welchen er früher als Richter benutzt hatte, wurde die Gemeinschaft, die sich nun nicht mehr nur im Verborgenen Dawn Rising nannte und hinter dem Heavens Paradise versteckte, wieder zu einem sicheren Ort und wie früher sorgte er für Recht und Ordnung. Allerdings veränderte sich Lazarus dadurch als Mensch. Er wurde härter und rauer. Musste er so nicht nur Menschen ins Gefängnis schicken, sondern über Leben und Tod entscheiden und nach und nach bürgerten sich die Sklaven ein. Alle Mitglieder der Kolonie, die zu Beginn dagewesen waren, waren loyal und strenggläubig, andere Überlebende wollten nur ein sicheres Leben, was bedeutete, dass sie nicht den Regeln und den Ansichten der Gemeinschaft entsprachen. Schnell wurde die erste Person versklavt und ihr folgten immer mehr, bis Lazarus noch im ersten Jahr auf Frances Geheiß die ersten Männer aussendete, um nicht nur potentielle Mitglieder zu finden, sondern auch potentielle Sklaven. Eine Sache, die den Mann brach und für immer verändern sollte. Der eins so liebevolle Vater, der mit seiner Familie lachend am Tisch saß, mit seinen Kindern im Garten spielte und seiner Frau bei den wohltätigen Organisationen stolz lächelnd beistand, war verschwunden. Übrig geblieben waren Selbsthass und Bitterkeit, die zuerst Lazarus zuerst nur mit sich selbst ausmachte, aber in den folgenden Jahren immer häufiger an der Familie ausließ. Die Regeln der Kolonie waren dabei auch strikt, sowie der Tagesablauf von allen. Gebete und die Anwesenheit in der Kirche waren sowieso Pflicht. Die Mitglieder vom inneren Kreis hatten dabei noch mehr Privilegien als die normalen Bürger, damit eben diese einen Ansporn hatten sich Frances zu beweisen, um auch aufzusteigen. Auch wenn selbst die Mitglieder des inneren Kreises zu allen religiösen Anlässen anwesend sein mussten. Doch dies war für Eve kein Problem, war sie durch ihre vorherige Tätigkeit als Schauspielerin straffe Zeitpläne gewöhnt, die sie schon damals mit ihren Gebeten und Kirchgängen immer zu kombinieren wusste. Da im Dawn Rising nun ihre Karriere auf Eis gelegt war, engagierte sie sich umso mehr in der Kirche, erneut im Beisein von Haven mit welchem sie anfing als Messdiener unter der Leitung des Priesers zu arbeiten. Als sie neun Jahre alt war, schaffte ihr Vater nicht nur die Dunkelheit über sein Leben ziehen zu lassen, sondern auch das seiner Familie. Frances war unzufrieden mit dem Zuwachs, die meisten Überlebenden waren zu wehrhaft oder zu skeptisch, wenn sich ihnen Erwachsene näherten. Kurzerhand beschloss er Eve mit nach draußen zu nehmen und als Köder für Nomaden zu verwenden. Margarete und Abel schritten ein, da sie nicht wollten, dass die kleine Eve nach draußen ging, wodurch Lazarus handgreiflich gegenüber den Beiden wurde, bis Eve dazwischenging und freiwillig mit ihm kam, damit ihre Mutter und Bruder nicht weiter geschlagen wurden. Durch ihr schauspielerisches Talent und ihrem zierlichen und lieblichen Aussehen mit den großen blauen Augen, den rotem Schmollmund, dem langem, dunklen Haar und der rosigen Haut wickelte sie wie damals schon im Fernsehen schnell die Überlebenden um ihren Finger und viele erkannten sie auch wieder und wollten dem lieben Mädchen, dass sie durch die Presse hatten kennenlernen können, helfen. Auf Eves Zeichen hin, wenn ihre angeblichen Retter unaufmerksam wurden oder sie heimlich die Waffen entwendeten hatte, überfielen die Kämpfer der Sekte die Gruppe, wodurch die Quote an Sklaven, aber auch an Mitgliedern weiterhin wuchs. Denn durch ihre Zeit als Messdienerin wusste sie, was sie sagen musste, um die Lehren Frances weiterzugeben, weswegen einige allein durch ihre Worte sich der Kolonie anschließen wollten. Allerdings hatte Eve so schon früh erst nur Menschen sterben sehen, dann jedoch auch Untote und Lebende selbst erschießen oder erstechen müssen, die ihr nicht wohlgesonnen waren und die Krieger nicht rechtzeitig da sein würden. Dies warf einen weiteren Schatten über die Familie als Eve blutüberströmt wieder nach Hause kam und die ersten Tage traumatisiert wirkte. Doch sie redete sich ununterbrochen wie ein Mantra ein, dass sie das für Frances, für Gott tat, wodurch es nichts Schlechtes war, weswegen sie das schlechte Gefühl nach und nach abwerfen konnte. Frances hatte ihr schließlich mehrfach nach solchen Raubzügen über den Kopf gestrichen und gesagt, dass er stolz auf sie war. Also sündigte sie nicht und war weiterhin rein, sodass sie Adam später einmal heiraten konnte. Gleichermaßen fing Eve sich auch so die Sklaven schönzureden. Es war Frances Wille, deswegen war es nichts Schlechtes. Ein Gott verlangte es, dementsprechend sündigte sie nicht, indem sie Menschen böses antat. Ihre Mutter und ihr Bruder hielten dabei weiterhin an ihren alten Grundsätzen fest und Eve, wenn sie nicht mit dem Thema der Sklaverei und der Jagd auf Menschen, hielt sie weiterhin an der Nächstenliebe fest und lachte so ausgelassen wie früher zusammen mit ihrer Familie und Haven, als sei nie etwas passiert. Abels gutmütiges Herz brachte jedoch erneut die Dunkelheit ins Hause Salomon. Heimlich traf er sich mit einer Sklavin und gab ihr und anderen Essen und Trinken. Sowie Margarete sich früher immer um Bedürftige gekümmert hatte, tat Abel es nun, obwohl es in diesem Fall gegen die Regeln war. Sklaven waren schließlich unrein und hatten ihren Platz verdient. Zu seinem Glück bemerkte dies nicht Frances selbst oder sein loyalster Anhänger Klaus, sondern Gordon. Er gehörte zwar ebenso zum inneren Kreis und war strenggläubig, doch durch die neuen Regelungen von Frances, tobte er sich bekannterweise, wenn auch niemand offen darüber sprach, an den Sklaven aus, wie so viele andere auch. Gordon jedoch nutzte sie nicht nur für sein sexuelles Vergnügen, sondern spielte mit ihnen, manipulierte sie, bis sie bereit waren alles für ihn zu tun, egal wie sehr sie es zuvor nicht hatten tun wollten und egal wie sehr es gegen deren eigentlichen Ansichten verstieß. Gordon nutzte so sein Wissen über den Erstgeborenen der Salomons für sich und erpresste die Familie damit. Er hatte ein Faible für junge Frauen, was er durch das neue Zeitalter ungestraft ausleben konnte. Solange er keine Sklavin schwängerte, dieses Recht hatte nur Frances, konnte er nun tun und lassen, was er wollte. Damit er durch einen Unfall nicht doch gegen die Regel verstieß hatte er auch vorgesorgt und sich sterilisieren lassen, sowie auch Klaus. Er verlangte von der Familie Salomon, dass Eve mit ihrer religiösen Volljährigkeit bei ihm in die Lehre ging, er würde sie auf das Leben als Frau von Gottes Sohn vorbereiten. Die Ehe mit Adam würde erst mit achtzehn Jahren anstehen, da dies damals so mit Frances ausgemacht worden ist und somit noch auf den Rechten der alten Zeit basierte. Gordon wollte Eve somit vier Jahre für sich beanspruchen. Margarete war sofort dagegen, Abel geschockt und wehrte sich ebenso dagegen. Er würde alles machen, um seine Schwester zu beschützen, verstand er wie seine Eltern, was Gordon Eve antun würde. Doch Lazarus brachte beide zum Verstummen und schlug zu, bis Eve wieder dazwischen ging und dem Deal zustimmte. Hatte sie keine Ahnung auf was und wen sie sich einließ. Sie sah es eher als Chance die bestmögliche Ehefrau für Adam zu werden und das war keineswegs etwas Schlechtes. Und so würde das Ansehen der Familie in Frances Augen nicht geschmälert und Abel würde nicht bestraft werden. Abel entschuldigte sich tausend Male bei ihr, ihre Mutter sah sie seitdem oft weinen oder sie mit traurigen Augen ansehen und ihr Vater wurde nur noch kühler zu allen, aber allen voran zu Abel. Doch vorerst waren ihr noch zwei normale Jahre gegönnt, in denen sie weiterhin ein Kind sein konnte, das brav zur Kirche ging, betete, ihrer Mutter im Haushalt half und ihren Vater weiterhin nach draußen begleitete. Denn Eve sah, obwohl sie inzwischen schon zwölf Jahre alt war, immer noch deutlich jünger aus. Ihr Gesicht bleib kindlich und in die Höhe geschossen ist sie auch noch nicht. Wenn sie nach ihrer Mutter kam, würde sie auch nicht größer als 1,60m werden und so zierlich bleiben. Einzig das blonde Haar würde sie nicht besitzen, sondern wie gehabt das schwarze von ihrem Dad. Ihre blauen Augen kamen jedoch auch von Margarete. Eines Tages, als Eve grob dreizehn Jahre alt war, beichtete ihr bester Freund, dass der Priester ihn unangemessen berührte und das nicht nur einmal. Eve gab ihm ihr eigenes Mantra weiter: Frances würde es verhindern, wenn er dies nicht wollen würde. Frances würde es verhindern, wenn dies eine Sünde war. Frances würde ihnen nichts antun, was nicht gut für sie wäre. Womit das Thema auch gegessen war und der Priester nicht sündigte und auch Haven weiterhin rein war. Dass Eve dabei einfach nur weiter ihre Augen vor all den Gräueltaten der Sekte verschloss und sie lieber weiterhin als einen Ort der Nächstenliebe und einer großen Familie ansah, war wohl beiden Kindern zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Ansonsten wäre sie besser für ihren besten Freund da gewesen. Ein Jahr später kam auch schon ihr Geburtstag und sie wurde zur Frau und war kein Kind mehr. Einen Tag später löste sie den Deal zwischen ihrer Familie und Gordon ein und war seitdem unter der Woche bei ihm, auch über Nacht und nur noch am Wochenende bei ihrer Familie. Einen Tag nach ihrem vierzehnten Geburtstag raubte Gordon ihr auch gleich ihre Unschuld und Eve verstand wieso ihre Mutter und ihr Bruder gegen den Deal gewesen waren. Gleichzeitig redete sie sich ein, dass Frances so etwas verboten hätte, wenn es nicht rechtens wäre. Frances hätte es gewusst und verhindert, wenn sie sündigten. Frances hätte Sex nicht vor der Ehe geduldet und selbst ständig praktiziert, wenn es etwas Schlechtes gewesen wäre. Frances hätte verhindert, wenn es immer so weh tat. Nach der ersten Nacht blieb dann auch der Schmerz aus, den sie zuvor verspürt hatte, weswegen sie davon ausging, dass ihre Gebete erhört wurden. Frances wollte, dass Gordon das mit ihr tat, sonst hätte er ihr nicht die Schmerzen genommen! Je länger sich Eve in Gordons Klauen befand, desto schneller und einfacher konnte er sie zu allem möglichen verleiten. Es fing mit harmlosen Dingen an, die nur sie beide betrafen und ging über die Jahre hinweg dazu über, dass Gordon uns sie zusammen mit den Sklaven spielten, sie manipulierten, gegeneinander aufhetzten und sie so zwangen einander zu verletzen oder sie zu sexuellen Taten überredeten, die sie, wie auch Eve zuvor bei Gordon, sonst nicht getan hätten. Gelegentlich verkaufte Gordon Eve auch weiter an andere Mitglieder, damit sie ihm einen Gefallen schuldig waren und bereitete Eve so darauf vor, dass sie selbst Spaß an der Sache hatte. Frances würde es schließlich verhindern, wenn sie etwas unrechtes tat. Frances würde verhindern, dass Gordon böses mit ihr machte. Mit der Zeit wurde Eve arroganter, manipulativer und kühler, verborgen hinter der Maske ihres früheren Ichs. Nach außen hin wirkte sie weiterhin wie das kleine liebevolle Mädchen, dass ihr gesamtes Vermögen der Kirche und Bedürftigen gespendet hatte. Das an keinem Obdachlosen vorbeigehen konnte, ohne ihm Geld oder Essen und Trinken zu schenken. Das in ihrer freien Zeit in Suppenküchen half und allen nur Liebe schenkte. Hinter verschlossener Türe unter der Woche bei Gordon ließen sie und Gordon jedoch Abgründe der Menschlichkeit aufkommen. Erst recht als sie beobachten konnte, wie Adam sich immer wieder mit einer der Sklavinnen traf, aber nicht mit ihr. Sie über Nacht bei sich ließ, aber nicht sie! Durch Gordons Stellung holten sie so Catherina immer wieder zu sich, damit sie diese gemeinsam brechen konnten. Doch die Sklavin war taff, auch wenn sie oft bettelte und flehte, sie zerbrach nicht, egal was für Grausamkeiten Gordon und Eve sich ausdachten. Trotzdem machten sie weiter und hatten ein gemeinsames Lieblingsspielzeug gefunden. Frances hätte verhindert, wenn sie etwas unrechtes taten. Frances hätte sie Nächstenliebe gelehrt und keine Sklaven geduldet, wenn es etwas unrechtes wäre, was sie taten. Frances hätte nicht Cat selbst bestraft, wenn sie mit Adam etwas rechtes getan hätte. Immer wieder, noch heute dachte Eve an Cat und dass sie einfach wie bei den Nomaden, die sie mit ihrem Vater eingesammelt hatte, sie einfach hätte töten sollen. Denn Eve hatte Cat als Gefahr angesehen und nur das Gordon weiterspielen wollte, lebte sie noch und Frances schlussendlich nicht mehr. Denn niemand anderes als Eves Erzfeindin hatte ihren Gott umgebracht. Die Sekte zerfiel durch ihre fehlende Göttlichkeit in Chaos und Kämpfe, auch wenn Eve fest daran glaubte, dass Frances weiterhin über sie wachte und sie weiterführen würde. Sowie nun auch Adam das Amt seines Vaters bekleiden würde. Als die Kämpfe jedoch ausarteten war Adam irgendwann nicht mehr auffindbar, doch Eve dachte nur, dass er wusste, was er tun würde, und sie würde ihm einfach nur folgen müssen. Egal wo er war. Zusammen mit ihrer Familie packten sie ihre Sachen und wollten die Kolonie verlassen, um nun dem Sohn Gottes zu folgen. Die Familie Hauron wollten sie von ihrem Plan überzeugen, doch sie weigerten sich mitzukommen, was dazu führte, dass Eves letzte Worte gegenüber Haven nicht sonderlich nett waren, doch sein Leben schlussendlich prägen sollten: „Du verräts unseren Glauben mit dieser Tat. Frances Zorn wird dich und deine Familie früher oder später ereilen, wenn du nicht mit uns kommst, um dich Adam anzuschließen!“, dann verschwanden sie. Doch weit kamen sie nicht, da sie angegriffen wurden, kaum waren sie hinter der Mauer angekommen. Margarete und Lazarus wurden angeschossen und blieben regungslos liegen, Abel schaffte die Angreifer zu beseitigen und auch Eve erschoss einen von ihnen. Da sie ihrem Vater oft nach draußen begleitet hatte, hatte sie eine Sondergenehmigung für den Umgang mit der Waffe bekommen und schließlich auch schon gemordet. Ohne Vater und Mutter jedoch, flehte Eve Abel an, dass er noch einmal zurückgehen sollte, um die Haurons mit sich zu nehmen. Wenn es schon außerhalb der Kolonie zu solchen Ausschreitungen kam, war es innerhalb erst recht nicht sicher und sie wollte nicht auch noch ihren besten Freund verlieren. Abel tat ihr den Gefallen und sie versteckte sich, bis Gordon auftauchte, der sie ebenso entdeckt hatte wie sie ihn. Er nahm sie einfach mit sich. Als sie sich wehrte, da sie auf ihren Bruder und Haven wartete, erzählte Gordon ihr, dass beide tot waren. Er ist gerade so rausgekommen, hatte beiden aber nicht mehr helfen können. Eve redete sich ein: Frances würde nichts tun, was unrecht wäre. Frances hatte ihre Liebsten zu sich genommen, da er sie bei sich haben wollte. Frances hatte sie ins Paradise geholt. Frances wollte jedoch, dass sie sich um seinen Sohn kümmerte. Ohne ihre Familie, zu der sie auch Haven zählte, hatte sie nur noch Gordon und das Ziel Adam zu suchen. Mit der Hilfe von Gordon wollte sie auch ihren zukünftigen Ehemann finden. Gordon brauchte nicht lange, um ihr bei diesem Plan zuzustimmen, jedoch mit Hintergedanken, die Eve nicht kannte. Gordon wollte Eve für sich und dass Adam nicht in Reichweite war, spielte ihn nur in die Karten. Er tat so als würde er mit ihr suchen, nannte Gegenden und Orte mit der Begründung, dass Frances sich früher dort aufgehalten hatte oder sie aus religiösen Gründen besichtigen hatte wollen, wodurch er mit Eve diese Orte aufsuchte. Wissend, dass sie Adam dort nicht finden würden, hatte er all dies nur erfunden. Doch Eve fraß ihm weiterhin aus der Hand, vertraute sie Gordon und ging davon aus, dass er ebenso religiös war wie sie, weswegen es für sie nicht in den Sinn kam, dass er nicht nach Gottes Sohn suchen wollte. Die meiste Zeit waren sie nur zu Zweit unterwegs, die Spielchen von Gordon wurden fortgeführt und Eve folgte ihm gehorsam, egal was er verlangte. Hatten sie mal wenige Ressourcen oder keine mehr, schickte er sie vor, um wie damals sich Nomaden zu nähern mit ihm als versteckte Rückendeckung. Sie spielte da kleine Mädchen, das ihre Leute durch Untote verloren hatte oder bezirzte Männer, um an die Ressourcen zu gelangen. Entweder als Gegenleistung für den Sex oder sie tötete während des Aktes die Männer, genau dann, wenn sie mit so einer Tat nicht rechneten. Gelegentlich schlossen sie sich auch kleineren Gruppen an, vor allem über die Winter, wo es besonders hart war zu überleben. Lange blieben sie jedoch nie, da beide zwar allen eine Maske vorzeigen konnten, die niemanden stutzig machte, doch trotzdem fiel nach und nach auf, was Gordon mit dem jungen Mädchen anstellte, weswegen sie die Gruppen wieder verließen. Mitte August 2023 fand Eve endlich ihren geliebten Adam wieder. Sie hatte jeden noch so kleinen Ort durchkämmt und da sie ihn kannte, hatte sie gewusst nach welchen Orten sie Ausschau halten musste. Schlussendlich kam sie in der Stronghold Manision in der Nähe des Sugarloaf Mountain an, wo sie endlich fündig wurde. Doch ihre Freude bekam einen kleinen Dämpfer, als sie merkte, wie distanziert Adam ihr gegenüber dank all der Jahre, die sie nicht beisammen gewesen waren, nun war. Er vertraute ihr nicht mehr so, wie es gewesen war. In wenigen Monaten arbeitete sie sich jedoch wieder langsam hoch bis in den inneren Kreis, auch wenn es weiterhin nicht mehr so wie früher war. Doch Frances hätte verhindert, wenn er dies nicht so gewollt hätte. Frances hätte ihr kein Durchhaltevermögen gegeben, wenn sie nicht hätte Kämpfen sollen. Im Dezember des gleichen Jahres ging Eve das erste Mal zu den Wicked, um dort für Adam Informationen zu sammeln, da er mit ihnen ein Bündnis oder zumindest einen Deal gemacht hatte. Wieder einmal waren ihre schauspielerischen Fähigkeiten gefragt und viele vielen auf ihr weiterhin kindliche Aussehen herein, obwohl sie inzwischen schon einundzwanzig Jahre alt war, aber trotzdem je nach Kleidung und Verhalten wie vierzehn bis sechszehn Jahre wirken konnte. Auf ihre unschuldige Art fielen viele herein und sie tobte sich in Haus Lust etwas aus, denn Männer verrieten gerne einmal einem kleinen, nicht mehr ganz so unschuldigen Mädchen etwas, wenn sie befriedigt neben ihr lagen. Die Informationen schockierten sie keineswegs, doch auf eines hatte man sie nicht vorbereiten können, dass sie, als sie neugierig durch die Zimmer des Bordells schlich, ein bekanntes Gesicht sah. Das von Haven, der als Sklave bei den Wicked gelandet war. Eves Worte hatten sich bewahrheitet und er hatte alles verloren und ist an dem Tiefpunkt seines Lebens angekommen. Sie fragte die Fürstin des Hauses an, ob sie ihn freikaufen konnte und nachdem sie mit ihr kurz verhandelt hatte, ging sie zu Adam, um ihn um Erlaubnis zu bitten das illoyale Mitglied befreien zu dürfen, damit er ihn eigenhändig bestrafen und dann wieder auf den rechten Weg führen konnte. Gleichzeitig teilte sie ihm Reynas Bedingungen mit. Im Austausch gegen Haven würde Eve zwei Wochen lang für sie arbeiten müssen und dann alle paar Wochen. Durch ihr kindliches Aussehen würde sie viele Kunden für sich finden und durch ihre Abwesenheiten konnten sie die Preis ein die Höhe treiben. Dies wäre eine gute Gelegenheit die Wicked noch besser zu durchleuchten und noch mehr Informationen zu sammeln. Zumal sie so auch mit mehr Mitgliedern des Bordells und sicherlich auch den anderen Geschäften in Berührung kommen würde. Adam willigte ein und Eve kaufte Haven frei, den sie direkt zu Adam brachte, damit dieser ein Urteil fällen konnte. Einige Monate später geschah ein weiteres Wunder und eine zweite verstorben geglaubte Person tauchte wieder auf. Sie lief per Zufall auf dem Heimweg von den Wicked zu Adam Abel über den Weg. Eves Glaube wurde so nur noch gestärkter. Frances hatte sie prüfen wollen, ob sie weiterhin loyal war, wenn ihr alles genommen wurde. Frances hatte sie nun wieder beschenkt als sie sich als loyal bewiesen hatte. Anfang August 2024 setzte Adam nun sein Vorhaben um, endlich ihre alte Heimat zurückzuerobern. Mit den Wickeds als Söldnern griffen sie das Heavens Paradise an. Ganze drei Monate lang konnten sie die Kolonie unterdrücken, gefangen nehmen und versklaven. Es schien als hätten sie ihr altes Leben wieder zurückbekommen. Doch gegen Ende bekamen das Paradise unerwartete Unterstützung und wurde mit der Hilfe vom Cottage, den Ridern und Balar befreit. Eve, als frisch gebackene Verlobte von Adam, wurde dabei von niemand anderen als der Anführerin des Cottage entführt und ist seitdem ihre Gefangene.