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THE DEAD DON’T DIE
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#41

RE: Tigergehege

29.01.2020 13:11
Rick Grimes NPC Rick Grimes NPC (gelöscht)
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Leicht lehnte er sich gegen seine Frau und genoss ihre nähe, auch wenn sie beide nervös waren so beruhigte diese ihn ein wenig. Als Maggie sich endlich zu ihnen gesellte, atmete er erleichter aus.... sie würden sich endlich auf die Suche nach seinem Sohn machen können, er machte sich noch immer Vorwürfe das sie in einem Streit auseinander gegangen waren, was wenn er Carl nicht rechtzeitig finden würde? Er würde sich immer vorwürfe machen.
Sicher war ihm bewusst das diese Suche nicht überstürzt stattfinden durfte doch er wollte zu seinem Sohn und ihn finden. Auch Shiva schien nicht mehr warten zu wollen und sie würden sich endlich auf den Weg machen können. Rick hatte seine Waffen schon dabei und und er würde diese nutzen wenn es sein musste. Er würde auch nicht eher ruhen bis er Carl und Roman gefunden hatte immerhin waren die beiden zusammen unterwegs.
Nein ein Auto wäre nicht so praktisch und auch die Pferde würden bei der Witterung sicher nicht so gut durch halten also entschlossen sie sich zu Fuß zu gehen. Sie würden einige Stunden brauchen um zu den Riders zu gelangen doch sie würden den Weg dahin absuchen und er hoffte das Michonne recht hatte und den beiden nichts geschehen war. Er schritt mit den beiden auf das goße Tor zu damit sie endlich los konnten. Würde Shiva Carl finden können? Oder würden sie sich auf ihre Augen verlassen müssen. Er hoffte wirklich das den beiden nichts geschehen war. Die Nervosität war nicht zum aushalten und sie wuchs immer mehr an, diese würde sich wohl erst legen wenn sie Carl gefunden hatten.

@Maggie Greene
@Carl Grimes

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#42

RE: Tigergehege

29.02.2020 19:22
Ezekiel Ezekiel (gelöscht)
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Der Schnee fing endlich an zu schmelzen und die Luft wurde wärmer. Unglaublich wie heftig dieser Winter war, jedoch war er doch recht kurz. Ich war froh das der Winter nun vorbei schien und nur noch kleine Stellen mit Schnee bedeckt waren. Nun konnte man auch endlich wieder raus gehen und musste sich nicht im Haus vergraben. Auch Shiva gefiel es ohne Schnee besser. Auch wenn sie ein dickes Fell hatte, war sie nicht gerne im Schnee unterwegs gewesen. Immerhin kam sie ursprünglich aus einem warmen Land und war an so was nicht gewöhnt. Klar gab es im Zoo auch Winter, aber da konnte sie sich im warmen Stall zurückziehen. Zudem wurde sie auch nicht jünger. Sie war schon 12 Jahre alt was ein schönes Alter war. In der Regel wurden Tiger 16 bis 18 Jahre alt. Ein paar Jahre hatte ich hoffentlich noch mit ihr. Für Nachwuchs gab es keinen weiteren Tiger, mit dem sie sich paaren könnte. Kleine Shivas werde ich wohl nicht bekommen.

Nun hatte ich heute aber vor, Shivas Gehege zu reinigen und etwas umzustellen. Auch wenn sie vermehrt draußen unterwegs war, musste ihr Gehege regelmäßig gereinigt werden. Im Zoo hatte ich damals nichts anderes gemacht. Zudem hatte Shiva sicher einen Mordshunger, das Futter brachte ich ihr aber lieber später. Erst war das Gehege dran. Mit Schubkarre, Eimer und anderen Untensilien, kam ich beim Gehege an und begrüßte mein schlafendes Mädchen.
"Guten Morgen Shiva, na du schläfst ja noch"
Lächelte ich und steckte meine Hand durch die Gitter.

@Shiva

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält
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#43

RE: Tigergehege

01.03.2020 13:32
Shiva Shiva (gelöscht)
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Die Verletzung an ihrer Schulter machte ihr noch immer zu schaffen doch um diese würde sich sicher @Ezekiel sich kümmern. Das der Schnee endlich begann zu schmelzen gefiel ihr, denn dieser war trotz ihrem Dicken Fells nicht wirklich etwas für sie. Im Zoo damals hatte sie sich immer in ihr Warmes Innengehege zurück ziehen können, doch hier war ihr das kaum möglich, sicher sie konnte hier Daryl und Ezekiel besuchen und sich kurz im inneren des Hauses erholen dennoch war das nicht mit dem von damals zu vergleichen, außerdem war sie ja auch nicht mehr die Jüngste und mit ihren 12 Jahren war es eben auch nicht mehr so einfach für sie. Sicher konnte sie noch ganz gut jagen und Kämpfen doch solche Verletzungen wie jene die sie sich bei der Rettung von Carl zugezogen hatte heilten eben nicht mehr so wie früher.
Sie wäre gerne mal Mutter geworden und hätte das sicher auch sehr gut hinbekommen doch ihr fehlte der Partner und es schien wohl keine Tiger mehr hier zu geben.

Sie hatte sich in ihrem Gehege zurück gezogen und wollte sich ein wenig ausruhen, das sie dabei eingeschlafen war war sicher kein Wunder, doch die Schritte welche sich ihr näherten kamen ihr mehr als bekannt vor. Leicht tanze ihr Schwanz von einer auf die andere Seite ehe sie den Kopf Hob nach dem Ezekiel sie ansprach. Langsam streckte sie sich ehe sie sich langsam und hinkelnd auf ihn zubewegte und an seiner Hand schnupperte ehe sie ihren Kopf an die Hand schmiegte.
Ein leises Schnurren verließ ihre Kehle und ja sie war froh das ihr Bester Freund wieder da war und sie an seiner Seite wieder durch das Lager streichen konnte, die letzte Zeit war sie immer allein unterwegs, die meisten der Bewohnen hatten eben noch immer Angst vor ihr und das konnte sie spüren, wobei sie keinen hier angreifen würde, sie ware doch eine Art Rudel welches sie Beschützen würde.
Außerdem hatte sie auch Hunger und sie war sich sicher das Ezekiel ihr später auch noch etwas bringen würde, oder das sie zusammen jagen gehen würden.

Leg dich niemals mit einem Tiger an, es könnte dein letzter Atemzug sein
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#44

RE: Tigergehege

06.03.2020 12:54
Ezekiel Ezekiel (gelöscht)
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"Mein Mädchen"
Schnurrte ich ihr nun entgegen, als sie ihren breiten Kopf an meiner Hand rieb. Sie war wirklich alles für mich und das nun schon seit 12 Jahren! Ich dachte jeden Tag darüber nach, wie ich weiter leben könnte, ohne mein Mädchen bei mir zu haben. Sie war wie ein Kind, nein wie eine Partnerin fast für mich. Nur durch sie lebte ich noch und hatte die Kraft weiter zu machen. Sie war meine Muse.
Ich verdrängte den Gedanken, das sie irgendwann nicht mehr sein könnte. Einige Jahre sollte sie aber noch durchhalten, hoffte ich.
"Wie geht es dir mein Mädchen?"
Ich redete immer mit ihr, als würde sie mir antworten können und das tat sie in gewisser Weise ja auch, nur eben auf ihrer Sprache. Ich zog meine Hand raus und ging zum Tor, was ich öffnete. Ich ging hinein und sah mich erst mal um.
"Ein wenig haben wir ja hier zu tun, aber das schaffen wir schon. Erst mal sehe ich mir deine Verletzung an, denn eigentlich wollte ich mit dir raus!"
So hockte ich mich runter, streichelte sie und sah mir ihre verletzte Schulter an. Ich hatte was dabei, was ich drauf tat, damit es schneller heilte und sich nicht entzündete.
"Vielleicht nur ein kleiner Spaziergang, aber jagen kannst du so nicht!"
Ermahnte ich sie und fing nun an ihr Gehege sauber zu machen. Da fiel mir ein, das ich noch zwei Ratten dabei hatte und warf ihr diese grinsend zu. Es war mehr wie ein Leckerlie, aber eben besser als nichts. Sie bekam sonst als Hauptnahrung deutlich mehr, immerhin war sie ein ausgewachsener Tiger.

@Shiva

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#45

RE: Tigergehege

06.03.2020 21:33
Shiva Shiva (gelöscht)
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Sie würde ihn so schnell sicher nicht allein lassen, sie gehörte zu ihm und solange sie konnte würde sie bei ihm bleiben, sie selbst würde ohne ihn auch nicht sein können, nein sie konnte sich nicht vorstellen wenn ihr Bester Freund und Herrchen nicht mehr bei ihr wäre.
Er war wie ein Vater für sie in all den Jahren geworden und auch wenn sie alt war so würde sich das nicht ändern.
Sie Brummte leise und atmete tief durch, eines war klar ihr ging es gut abgesehen von den Schmerzen, doch die würden sicher mit der Zeit aufhören.
Sie drehte ihren Kopf zum Tor und streckte sich leicht ehe sie zu Ezekliel ging welcher ihr Reich betrat.
Sie gab keinen Ton von sich als dieser ihre Schulter einrieb, und sich um ihre Verletzung kümmerte.
Bei seinen Worte das sie raus gehen wollten spitze sie ihre Ohren und schnurrte freudig, denn ja sie wollte raus mit ihm zusammen, sie liebte es mit ihm durch die Gegend zu ziehen.
Sie würde auch nicht jagen, sie wusste das dies zu einem Problem werden könnte doch das machte ja nichts. Ein Spaziergang war herrlich und würde ihnen wieder ein wenig Zweisamkeit bringen.
Das er begann ihr Gehege sauber zu machen, ließ sie den Kopf schief legen und half ihm ein wenig, denn sie konnte ja einige Dinge auch bewegen und zu ihm ziehen.
Als er ihr 2 Ratten zuwarf fing sie diese auf und begann den kleinen Snack zu fressen.
Ja es war mehr ein Leckerli doch sie mochte diese kleinen Aufmerksamkeiten.
Sie schnurrte leise und ging zu ihm und schmiegte ihren Kopf an ihn. Sie wollte los denn ihr Gehege konnte warten.

@Ezekiel

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#46

RE: Tigergehege

07.03.2020 01:21
Ezekiel Ezekiel (gelöscht)
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Ich musste schmunzeln, als sie die beiden Ratten mit Leichtigkeit auffing. Sie war eben geübt, da wir früher ein paar kleine Kunststücke unter uns beiden geübt hatten. Uns beide verband so viel und ich kannte niemanden besser, als meine Raubkatze Shiva.
Während ich ihr Gehege säuberte, bemerkte ich, wie sie mir versuchte zu helfen. Sie war echt ein tolles Tier. Nachdem ich ihre Hinterlassenschaften beseitigt hatte, war Madam zum schmusen aufgelegt und lenkte mich vollkommen ab.
"Ach Shiva"
Atmete ich lächelnd aus und gab ihr die nötige Aufmerksamkeit gerne. Ich kuschelte mich in ihr weiches Fell und kraulte sie da, wo sie es am liebsten hatte.
"Dann lass uns los gehen, nicht zu weit weg, aber ein bisschen raus. Du brauchst auch deine Bewegung, nur in der Kolonie reicht nicht immer aus"
Sie war eben ein großes Tier und in der Wildnis würde sie normalerweise auch jeden Tag ihr Revier ablaufen und das war größer als die Cottage es je sein könnte. Ich stellte also alles weg und ging hinaus. Ihre Wunde war erst mal versorgt und so konnten wir los.
"Na komm mein Mädchen"
Ich lockte sie nach draußen und ging voran.

<--- Umgebung Cottage

@Shiva

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#47

RE: Tigergehege

05.09.2020 18:23
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#48

RE: Tigergehege

14.10.2022 23:31
Wyatt Huxley Wyatt Huxley (gelöscht)
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Es war geschafft! Endlich! Es hatte für Wyatt ja auch lange genug gedauert, bis er endlich einen Weg ins Innere dieser Kolonie gefunden hatte. Es war kein großes Schlupfloch, welches er gefunden hatte, aber eben gerade groß genug, damit er sich hindurch zwängen konnte, doch er musste zumindest noch bis zum Einbruch des Abends warten, dann wenn die Wachablösung über die Bühne gebracht wurde und die meisten Menschen also abgelenkt waren. Seine Waffen, die er sich im Laufe der Zeit angesammelt hatte, musste er widerwillig irgendwo im Wald vergraben, denn diese am Tor abzugeben, war für ihn keine Option. Wer weiß, was die mit seinen Waffen anstellen würden? Für nichts auf dieser Welt, würde er diese kleine Sammlung irgendwelchen Menschen überlassen.
Er hatte sich im Dickicht, in der Nähe der Tiergehege auf die Lauer gelegt und den passenden Moment abgepasst, bis er sich aus der Deckung begab und zu dem kleinen Schlupfloch schlich, das er gefunden hatte.
Kurz hielt er die Luft an, ehe er sich durch das kleine Loch zwängte, welches sich ihm in einem der Zäune offenbart hatte. Dabei entging ihm nicht, wie sich seine Jacke in dem Zaun verfing und damit einen Riss in dem Stoff hinterließ.
"Verfluchte Scheiße." murmelte er, als er es geschafft hatte, endlich den Stacheldraht hinter sich zu lassen. Er bedachte den Riss, in seinem Jackenärmel, ehe er zwei Schritte zurück zum Zaun ging und sich den Stofffetzen ansah, der nun nicht länger ein Teil seiner Jacke war. Für einen kurzen Moment streckte er die Hand aus, um nach dem Fetzen zu greifen, doch ein kleiner Lichtkegel ließ ihn inne halten. Er wandte sich schnellstens um, in die Richtung, aus der er den Lichtstrahl hatte ausmachen können, doch dieser war nicht länger in seine Richtung gelenkt gewesen. Es war nur einer der Bewohner gewesen, der sich im Halbdunkel den Weg leuchtete.
Also streckte er seinen Arm erneut nach dem Fetzen aus, um diesen zu greifen, als er vermehrt Stimmen hören konnte. Das erste was ihm in den Kopf schoss, war das Versteck seiner Waffen und ob dieses entdeckt wurden war. Doch das war schier unmöglich, denn draußen hatte er niemanden sehen können, der aus der Cottage heraus gekommen war. Obwohl er ja auch nicht wusste, wie viele Menschen dieser Kolonie angehören sollten, also war es auch wieder nicht sehr abwegig.
Wyatt nahm sich vor, schnellst möglich nach diesen zu sehen, doch für diese Nacht brauchte er erst einmal einen Schlafplatz, der nicht der nasskalte und eklige Waldboden war. Nur schon allein bei dem Gedanken schüttelte er sich. Etwas, das nicht sonderlich klug war, wie er dann feststellte, denn als er sich schüttelte, hatte er bereits den Stofffetzen ergriffen und sein Schütteln, hatte sich auf den Zaun übertragen und dieser klapperte nun unaufhörlich. "Fuck!" stieß er hervor und ließ schnellstmöglich den Fetzen wieder los, versuchte sogar noch, den Zaun wieder zum Schweigen zu bringen.
Endlich war wieder Stille eingekehrt, als er sich wieder umsah und ihn scheinbar niemand gehört hatte.
Pah, was für dumme Menschen, wenn sie noch nicht einmal dies mitbekamen...Wenn sie sich schon Tiere hielten, dann sollten sie vielleicht auch einfach einmal darum kümmern, das ihre Gehege dafür ausgelegt waren und nicht einen so einfachen Weg boten, sich hineinzuschleichen.
Wyatt wandte sich also um, ließ den Fetzen nun ungeachtet, an dem Zaun hängen und ging in eine geduckte Haltung über, obwohl dies nicht viel zu bringen schien, denn das Gehege, war nicht von hohen Gräsern gesäumt und bot nicht viel Raum um ein Versteck zu finden.

Schlussendlich hatte sich sein Unterfangen als absoluter Reinfall erwiesen, denn obwohl er es geschafft hatte ungesehen, aus dem Gehege raus zu kommen, wusste er noch nicht genau, wo er sich hier drinnen weiter verstecken sollte und noch eine Nacht unter freiem Himmel war das letzte, das er anstrebte. Wenigstens ein Bett sollte seine vorübergehende Bleibe haben!
Wyatt lief in geduckter Haltung also weiter, versteckte sich immer wieder, um nicht von den Menschen die, die Hauptstraße passierten gesehen zu werden.
Mit etwas Mühe schaffte er es nun, in ein Gebäude zu gelangen, das nicht abgeschlossen war. Wie unvorsichtig! Er hatte nicht einmal Probleme damit ins Innere zu gelangen, denn er hatte immer noch mit dem Gedanken gespielt, das dieses Gebäude von innen verschlossen wurden war, doch nichts der Gleichen.
Hinter sich drückte er die große und schwere Scheunentür wieder zu und blieb erst einmal einen kurzen Moment stehen, denn tatsächlich wog er sich in diesem Moment in Sicherheit. Er konnte durchatmen und genau das tat er auch.
Er brauchte einen Moment.
Als Wyatt seine Augen wieder öffnete und sein Atem sich wieder beruhigt hatte, stieß er sich von der Tür ab und erkannte, das er in einer Art Stallung gelandet war.
Naja immerhin besser als Nichts, aber noch nicht das wonach Wyatt wirklich suchte, also hieß es für ihn weiter gehen. Mit selbstsicheren Schritten durchquerte er die Stallung, schenkte den müden Tieren keine Beachtung, denn sie schienen sich nicht sonderlich für ihn zu interessieren. Nur eines der Tiere hatte seinen Blick fest auf Wyatt gelegt, etwas, das schon beinahe gruselig wirken sollte.
Wyatt ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und ging weiter. Sein Weg wurde erst beschwerlich, als er erkannte, das auf der anderen Seite der Stallung einige Menschen Stellung bezogen hatten.
Scheiße verdammt! Wyatt huschte nun also schnell in eine der Tierboxen, damit man seinen Schatten nicht bemerkte und dabei verhielt er sich ruhig, wagte es auch kaum zu atmen.
Er wollte gerade einen Blick über die Boxentür werfen, als er ein aufgeregtes Schaben hörte und die Tiere wie auf Kommando anfingen Panik zu schieben. Aus allen Ecken hörte man die verschiedensten Tiere und dann, hörte Wyatt das aggressive Gebell eines Hundes, ebenso wurden die Stimmen lauter und stemmten die Stallungstür auf.
Fuck! Sie durchsuchten die Stallungen und Wyatt drückte sich gegen das Holz in seinem Rücken, um so wenig wie möglich aufzufallen, doch da hörte er bereits das Gebell des Hundes vor der Box, in der er sich befand. Jetzt wären seine Waffen von Vorteil, aber nein, er hatte sie im Wald vergraben, da er sie nicht wie ein unterwürfiges Kind abgeben wollte. Diese Dinger waren ihm heilig, die sollte niemand anrühren!
Als die ersten Menschen ihn ansahen, grinste er nur verwegen.
Man konnte ihnen ansehen, dass sie wussten, das er nicht zur Kolonie gehörte, war vermutlich wie in einem kleinen Dorf hier, das jeder, jeden kannte.
Er wurde auf die Beine gezogen und noch während Wyatt sich wehrte, wurde er über den Boden geschleift, wie ein nasser Sack.
„Ihr kleinen dreckigen Bastarde!“ fluchte er. „Eure kleine Gruppe macht mir keine Angst. Ihr wisst nicht wie es da draußen wirklich ist.“
Nichts von dem, was aus seinem Mund kam, schien Wirkung zu haben, denn die Männer reagierten nicht weiter.
Immer weiter und weiter echauffierte sich Wyatt, bis es einem der Männer zu reichen schien, denn bevor Wyatt nun nur noch schwarz sah, merkte er einen dumpfen Schlag in seinem Genick.
Hatte dieses Arschloch ihn wirklich k.o geschlagen?

Mit dröhnendem Kopf, kam Wyatt wieder zu sich und schnell erkannte er, wo er sich aufhielt. Es war dieses dreckige Gehege, durch das er herein gekommen war. Er stand nun also auf, was nicht die beste Idee war, denn sofort drehte sich alles vor seinen Augen, aber Wyatt zeigte nicht wie beschissen es ihm ging. Das einzige was seinen Zustand erkennen ließ, war das Taumeln.
„Eyyyyy! Geht ihr hier wirklich so mit euren Gästen um?“ rief er nun in die Dunkelheit, denn es war bereits Nacht geworden.

@Enid Taylor

zuletzt bearbeitet 16.10.2022 17:17 | nach oben springen

#49

RE: Tigergehege

16.10.2022 22:47
Enid Taylor Enid Taylor (gelöscht)
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(lach mich nicht aus, über Handy einen Text zu verfassen, ist für mich mega anstrengend)

Ich war gerade von einer Versorgungstour zurück gekommen, als mir mitgeteilt wurde, das wir einen Eindringling gefasst hatten. Ein Mann mittleren Alters, der es irgendwie geschafft hatte, ein Schlupfloch zu finden. Dieses wurde gerade schon repariert, so das sich nicht noch jemand hier einfach herein schleichen konnte. Es wäre fatal, war es hier doch eigentlich sehr sicher. Immerhin hatten wir hier jahrelang für gearbeitet. Blut, Schweiß und Tränen vergossen, damit es so schön und sicher hier war, das auch die Kinder alleine durch die riesige Anlage spazieren konnten.

Erst einmal ging ich duschen und zog mir was frisches an. Ich hatte heute Nachtwache. Ich würde die Kolonie ablaufen, kontrollieren und die Augen offen halten. Eigentlich hätte ich nach der Außentour heute frei, aber manchmal brauchte ich einfach diese Aufgaben. Es machte mir Spaß, ich kam raus und bekam den Kopf frei. Vorher aß ich noch was, bevor ich hinaus ging und mich zum Dienst anmeldete. Es war dunkel, recht kühl und die meiste waren in ihren Häusern verschwunden, viele schliefen schon, doch ich war eh ein Nachtmensch. Ich zog mir die Jacke enger an den Körper, vielleicht hätte ich mir doch mehr anziehen sollen.

Nach einer Weile kam ich an Shivas Gehege vorbei, wo der Eindringling erst mal weggesteckt wurde, da die Zelle belegt war. Nicht unbedingt der angenehmste Ort, aber aktuell hatte ich noch kein Mitleid. Ich blieb nicht stehen, schaute dennoch neugierig ins Gehege, wo ich nur Schemenhaft jemanden erkennen konnte. Er hätte es viel einfacher haben können, aber manchen Menschen war nicht mehr zu helfen. Ich kontrollierte das Schloss, ob es auch noch immer gesichert war, dabei versuchte ich ihn irgendwie zu erkennen, doch es war zu dunkel und er lag in einer dunklen Ecke.

@Wyatt Huxley

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#50

RE: Tigergehege

22.10.2022 00:39
Wyatt Huxley Wyatt Huxley (gelöscht)
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(quatsch, ich würde nie auf die Idee kommen zu lachen^^)

Er konnte deutlich die Schmerzen in seiner Schläfe spüren, als er sich auf die Beine kämpfte und dabei verzog er auch etwas das Gesicht. Etwas, dass er in seinem Leben zuvor nicht häufig getan hatte, aber dieser Schlag auf seinen Hinterkopf, der hatte ordentlich gesessen und ihn wirklich augeknockt. Für einen kurzen Moment fuhr er sich mit der Hand über seinen Hinterkopf, was keine gute Idee gewesen schien, denn augenblicklich zuckte er zusammen und stieß ein kurzes, von Schmerzen entstelltes Keuchen aus. Als er seine Hand nun wieder vorzog, um zu erkennen, ob diese ganze Aktion eine Wunde hinterlassen hatte, konnte er aufgrund der Dunkelheit nichts erkennen, jedoch spürte er nichts, warmes an seiner Hand, was ihm sagte, dass dieser Schlag auf den Hinterkopf wohl zumindest keine Wunde hinterlassen hatte.
Mit taumelnden Schritten machte er sich nun auf den Weg zum hochgezogenen Zaun, des Geheges in dem er fest gehalten wurde, als er stehen blieb. Er hatte da doch gerade einen Schatten erkennen können, der an dem Gehege vorbei gegangen war.
Das konnte er sich nicht eingebildet haben, oder war der Schlag doch härter als gedacht gewesen.
Wyatt blieb augenblicklich stehen und versuchte in dem Dunkel etwas zu erkennen, was ziemlich schwer war, obwohl sich sein Blick langsam an die Dunkelheit gewöhnte. Nur irgendwo in der Ferne konnte er einen kleinen Lichtkegel erkennen. Er schien zu einem der Häuser zu gehören, die er auf seiner Schleichaktion entdeckt hatte. Jedoch nichts, was er so einfach erreichen könnte, schon gar nicht wenn er hier drinnen war. Als er nun das Geräusch von Metall auf Metall hörte, war er sich, sicher dass er nicht länger allein war und so setzte Wyatt sich wieder in Bewegung, erreichte binnen weniger Augenblicke das Ende des Geheges und lehnte seine Stirn gegen die Gitterstäbe.
Er lauschte in die Nacht, auf Schritte und tatsächlich nährten sich diese, zumindest machte dies so den Anschein danach. Nun legte er auch einen Arm, etwas oberhalb seiner Stirn an die Stäbe und wartete darauf, dass die Person, erneut an ihm vorüber ging.
Das Warten lohnte sich, als er erkennen konnte, das sich da tatsächlich jemand nährte. "Na endlich, jemand der nach mir sieht. Ich dachte schon, ich müsste da hinten verrecken." äußerte er seinen Unmut. "Euer Glück, dass ihr mir keinen größeren Schaden zu gefügt habt, außer vielleicht ein paar heftige Kopfschmerzen. Das hätte euch sicher ein paar dieser Gehirnamputierten eingebracht." sagte er weiter, ohne auf eine Antwort zu warten. "Oder ihr legt es darauf an, diese Wichser zu euch zu locken, weil ihr selbst eures Lebens müde seid." überlegte er nun und neigte dabei etwas den Kopf, wobei er wieder schmerzhaft sein Gesicht verzog, da der Schmerz sich nun bis in seine Schläfen ausgebreitet hatte.

@Enid Taylor

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#51

RE: Tigergehege

22.10.2022 00:55
Enid Taylor Enid Taylor (gelöscht)
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Eine männliche Stimme war zuhören und kurz darauf erkannte ich schemenhaft einen Kopf an den Gittern lehnen. Ich nahm meine Taschenlampe und blendete ihm voll ins Gesicht. Nach seinen frechen Worten, wohl auch ein wenig mit Absicht. "Ganz schön vorlaut für jemanden, der wie ein Tier in einem Gehege eingesperrt ist!" Vielleicht sollte er es mal auf eine andere Art probieren, aber er schien mir auf den ersten Anblick, wie ein arroganter Mistkerl. "Vielleicht gehörst du genau hier her! Was schleichst du auch in einer verbotenen Zone herum!" Ich lies mich von ihm nicht beirren und leuchtete ihn noch immer an, auch wenn es ihm ganz sicher nicht gefiel. Was wollte er machen?! Er war dreckig, jedoch erkannte ich, das er ca. Mitte vierzig war und seine eisblauen Augen, stachen deutlich hervor. Nun gut, die waren wirklich hübsch, davon lies ich mich aber nicht ablenken. "Wie ist dein Name?" Wollte ich ehrlich von ihm wissen, solange er mir nicht ein paar Infos gab, würde ich ihm sein Aufenthalt auch nicht gemütlicher gestalten. Zumal ich sicher eh einen Bogen um ihn machen sollte und nicht nur aus der Vernunft heraus. Rick sah es sicher nicht gerne, wenn ich hier herumschwirrte. Doch hatte ich keine Angst, war eher neugierig auf den Fremden, blieb daher recht lässig und emotionslos. Er wirkte nicht ungepflegt, der Schmutz kam von dem Gehege und dem ständigen Regen, der den Boden matschig machte. Ob er einer Kolonie angehörte? "Woher kommst du und was wolltest du überhaupt hier?" Auf seine anderen Worte ging ich gar nicht erst ein. Sollte er ja nicht glauben, mich einzuschüchtern oder mir zu drohen. Da war er an der falschen Adresse.

Da der Wind ganz schön kalt war, zog ich meine Jacke enger an meinen schmalen Körper und blendete ihn nun nicht mehr direkt. So konnte er auch mich etwas erkennen, wenn auch nicht wie am Tage. Es war schon hart hier eingesperrt zu sein und nicht im Kerker, aber es hatte ganz sicher seinen Grund und ich würde mich da auch nicht einmischen, stand mir eh nicht zu.

@Wyatt Huxley

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#52

RE: Tigergehege

23.10.2022 23:42
Wyatt Huxley Wyatt Huxley (gelöscht)
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Sein Rufen hatte tatsächlich etwas gebracht, jedoch hätte er nicht gedacht, dass die Person, die ihm nun gegenüber stand so, so jung war. Das war aber auch alles, was er erkennen konnte, denn da wurde ihm auch schon das blendende Licht der Taschenlampe in die Augen gehalten. Er kniff daher die Augen zusammen, ehe er die Worte bei den Worten dumpf auflachen musste. "Vorlaut? Seh ich etwa aus, wie ein kleiner Junge, den man tadeln muss?" erwiderte er auf die Worte des Mädchens, statt auf ihre Frage einzugehen.
Bei ihren nächsten Worten zog er etwas die Brauen nach oben und zuckte nun ein wenig mit den Schultern. "Du denkst, also, ich sei ein Tier, das eingesperrt gehört?" Er schüttelte angewidert mit dem Kopf, denn er konnte nicht verstehen, dass sie so mit ihm sprach. Bisher war er es einfach nicht gewohnt gewesen, dass man ihm die Stirn bot oder zumindest versuchte, denn so leicht, würde es ihn nicht beeindrucken. Er verstand es einfach nur nicht. "Kann ich wissen, dass es hier eine verbotene Zone gibt? Ich hab nirgends ein Schild gesehen. Solltet ihr vielleicht einmal drüber nachdenken." gab er ihr den Tipp und verdrehte dabei nur etwas die Augen.
Das Licht der Taschenlampe blendete ihn noch immer, weshalb er nun wieder deutlich das Pochen in seinen Schläfen spürte und er für einen Moment mit dem Daumen und Zeigefinger seinen Nasenrücken massierte. "Würdest du es vielleicht in Erwägung ziehen, mir dieses Ding nicht mehr direkt in die Augen zu halten. Du machst mich noch blind." sagte er nun weiter, bevor auf ihre eigentlichen Worte einging.
"Ich denke zwar nicht, dass es eine Rolle spielt, aber nun gut...Mein Name ist Wyatt." sagte er kurz und lehnte sich nun wieder an die Gitterstäbe, wobei er nun auch schon ihre nächsten Worte vernehmen konnte. Ein wenig genervt stöhnte er nun etwas auf. "Wird das hier eine Fragerunde, in der nur du die Fragen stellst?" fragte er nun genervt und blinzelte etwas, als sie nun die Taschenlampe senkte, als sie ihre Jacke fester um ihren schlanken Körper zog.
"Wo ich herkomme? Meinst du vor dem ganzen Scheiß hier, oder nachdem die Untoten wieder auferstanden sind?" wollte er wissen und sah sie dabei genauer an. Nun während sich seine Augen, langsam an die Dunkelheit gewöhnten, obwohl noch immer kleine Sternchen vor seinen Augen tanzten.
"Was ich hier will? Für ein paar Nächte, wollte ich einmal durschlafen. Ihr habt hier drin doch keine Ahnung, wie es läuft. Ihr habt hier eure kleinen Häuschen, die geschützt vor der Außenwelt sind." Seine Stimme wurde rauer und er schüttelte dabei nur mit dem Kopf.

@Enid Taylor

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#53

RE: Tigergehege

24.10.2022 00:09
Enid Taylor Enid Taylor (gelöscht)
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Schmunzelnd, sagte ich zu seinen ersten Worten nichts weiter, aber im Grunde brauchte er das wohl wirklich, wenn er so unartig ist und auf fremdes Eigentum tritt. "Scheinbar schon oder und du bist nicht in der Position hier irgendwelche Forderungen zu stellen!" Meine Tonlage war unbeeindruckt von seinen Sätzen, die er noch gut bilden konnte. Ich sah es ihm an oder hörte es ihm eher an, das er keinen Respekt vor mir hatte. Er sah in mir ein junges Mädchen, was oft passierte, doch schnell überzeugte ich sie vom Gegenteil. Sie unterschätzten mich einfach, für mich ein Vorteil, da sie mit keiner Gefahr rechneten. "Wir brauchen keine Schilder, um auf uns aufmerksam zu machen. Hier ist eine Mauer und wer die Augen und Ohren aufmacht, sollte schnell merken, dass dieser Ort bewohnt ist. Also hör auf dir Ausreden für dein Eindringen zu suchen!" Etwas genervt von ihm, drehte ich mich etwas um, war er die Sorte Mann, der scheinbar gewohnt war, dass zubekommen, was er will, doch da war er bei der falschen Kolonie. Die Taschenlampe leuchtete ich nicht mehr in sein Gesicht, etwas Herz hatte ich dann auch und so konnten wir uns ansehen, wenn auch nur durch die wenigen Lichter in der Umgebung. Immerhin wollten wir niemanden zu uns locken, auch wenn das scheinbar nicht ganz klappte, wie man an unseren Eindringling klar feststellen konnte. "Warum sollte das keine Rolle spielen? Ich weiß gerne, mit wem ich mich unterhalte!" Seinen Namen lies ich in meinen Gedanken zergehen und nickte ihm dann zu. "Nun gut, willkommen Wyatt, das war wohl nicht der beste, erste Eindruck!" Schmunzelte ich wieder und ja, ich wollte ihn ein wenig ärgern. "Hm, wenn du so fragst, beides!" Sicher war er damals ein reicher Schnössel, so wie er rüberkam. Dann musste ich aber lachen über seine Aussage und winkte ab. "Glaubst du wirklich, wir wissen nicht wie es da draußen sind? Meinst du nicht auch, das wir vor diesem Ort auch ums Überleben gekämpft haben?!" Nun wurde ich wieder etwas ernster. "Wir wissen es ganz genau, wir hatten nicht immer diesen Ort, denn wir gemeinsam aufgebaut haben! Und wenn du nicht einfach hier eingedrungen wärst, hättest du eventuell wirklich einen warmen, trockenen und sicheren Schlafplatz gehabt. Nun ist er nur sicher!" Ärgerte ich ihn am Ende.

@Wyatt Huxley

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#54

RE: Tigergehege

24.10.2022 00:41
Wyatt Huxley Wyatt Huxley (gelöscht)
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Er zog bei ihren Worten, etwas die Augenbrauen zusammen, denn wie konnte man ihn mit einem kleinen ungehobelten Jungen vergleichen? Er war vielleicht nicht der netteste Typ, aber dennoch musste man ihn ja nicht wie ein Kleinkind behandeln. "Wirklich? Du vergleichst mich wirklich mit einem Kleinkind?" Er erwartete auf diese Worte keine Antwort, denn tatsächlich waren diese Worte mehr an ihn selbst gerichtet, als an sie. "Ob ich in der Position bin oder nicht, ist nicht deine Baustelle. Du bist ja nicht mal richtig aus deinen Kinderschuhen raus und willst mir schon sagen, was ich tun sollte oder was nicht?" Wyatt lachte etwas auf und schüttelte nur erneut etwas mit dem Kopf.
Wie sollte er sie auch einschätzen? Bisher hatte er nur ihre Stimme hören und nur ein wenig, sich ein Bild von ihr machen können. Danach hatte sie ihm ja direkt in die Augen geleuchtet und ihn fast erblinden lassen. "Ist es nicht schon viel zu spät für ein Mädchen wie dich? Wirst du in deiner kleinen Hütte nicht sehnsüchtig erwartet?" fragte er, wobei seine Stimme immer mehr einen spöttischen Tonfall annahm.
Bei ihren nächsten Worten, die sie an ihn richtete, schloss er kurz die Augen, ehe diese wieder verdrehte. "Eine Mauer, mit etlichen Sicherheitslücken. Ist doch kein Wunder, dass dieses kleine Fleckchen, wie eine Signalleuchte, die Menschen da draußen einlädt sich bei euch einzunisten. Ich will nicht wissen, wie viele ungebetene Besucher ihr bereits hattet und ihr es nicht einmal mitbekommen habt. Ihr hattet bisher einfach nur Glück." sagte er nun provozierend und grinste dabei etwas, denn das war es auch, was er dachte.
Es war einfach nur Glück gewesen, dass sie ihn geschnappt hatten und er nun in dieser misslichen Lage steckte.
Nachdem er ihr, seinen Namen mitgeteilt hatte, zog er die Nase ein wenig kraus. "Als ob es noch eine Rolle spielt, wer wir einmal waren." murmelte er nun vor sich hin, zuckte bei ihren Worten jedoch nur mit den Schultern. "Und woher willst du wissen, dass ich dir die Wahrheit sage?" fragte er sie nun und reckte dabei sein Kinn etwas nach vorn. "Könnte ja auch sein, dass ich dir nur den reinsten Scheiß erzähle." fügte er auf ihre Worte noch hinzu.
"Nicht der beste Eindruck? Ich finde, ich hab einen ganz guten Auftritt hingelegt. Er ist nur dank eurer heimischen Tiere nicht ganz so aufgegangen, wie ich wollte, aber dennoch war mein Auftritt gut."
"Aber nun, wo du meinen Namen weißt, dann wäre es doch nur fair, auch deinen Namen zu erfahren." sagte er und sah sie dabei an. Mittlerweile konnte er auch ihre Züge und ihr Gesicht besser erkennen. Sie war wirklich zierlich und obwohl ihr Blick so emotionslos war, meinte er darin etwas aufblitzen zu sehen.
Er hörte ihr Lachen und zog dabei eine Grimasse, da er wohl bei ihr einen wunden Punkt getroffen hatte, als er davon sprach, dass sie nicht wüssten, wie es da draußen ablaufen würde.
"Sollte ich jetzt beeindruckt sein, dass ihr euch diesen Ort selbst aufgebaut habt? Die Hütten gab es mit Sicherheit vorher schon, die wurden nur restauriert, zumindest ein paar. Und ob ihr um eurer Überleben gekämpft habt, ist mir ehrlich gesagt, ziemlich Schnuppe. Ihr seid nun hier und ihr werdet wieder schwach, mehr sehe ich da nicht." sagte Wyatt, ehe er auch schon ihre nächsten Worte hörte und mit der Zunge schnalzte. "War ja klar, dass so ein Kommentar nun von dir kommen musste. Typisch für euch Teenager."

@Enid Taylor

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