|
WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
|
|
X
Duo Maxwell
2.213 Beiträge

Wir kennen uns ja schon und du dich hier auch blendend aus :D
Angaben passen alle, dann husch in die Anmeldung

Liebe Grüße
Duo
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
|
nach oben springen
|
Ruby Cross
Ruby Cross

About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Ruby Cross
Alter und Geburtstag
24 - Ihren Geburtstag weiss sie nicht genau, Oktober 2000 ist alles was sie weiss
Zugehörigkeit
Nomade
(Shoraham Cottage; Anarchy Rider; New Oceanside; Heavens Paradise; Nomade)
Avatar
Story
Ruby hatte vor der Apokalypse ein sehr erfüllendes Leben gehabt. Sie hatte viele Freunde, war sogar recht beliebt in der High-School, auch wenn das für sie noch keine Relevanz hatte. Sie hatte liebende Eltern, auch wenn es manchmal etwas schwerer war. Ihre Mutter war eine Kinderkrankenschwester und ihr Vater war Chefarzt im selben Krankenhaus, jedoch auf einer anderen Station. Ruby hat viel Zeit im Krankenhaus verbracht aber dennoch ermöglichten ihre Eltern ihr jeden Wunsch. So hat sie mit 6 angefangen Kampfsport zu betreiben und mit 8 hat sie dann Bogenschießen begonnen. Sie wollte unbedingt Sportbogenschiessen betreiben, nachdem sie mit ihrer Babysitterin Der Herr der Ringe gesehen hat und sich in den Blonden Elfen verknallt hat. Ihr erste Kindheits-Crush, so hatte ihre Mutter es bezeichnet.
Ihre Liebe für Kampfsport und Bogenschießen sollte schlussendlich auch eine riesen Hilfe darstellen.
Als die Apokalypse ausbrach war sie gerade einmal 10. Ihr Vater wurde vom Militär eingezogen um die Erstversorgung zu gewährleisten ihre Mutter und sie haben sich versteckt gehalten und darauf gewartet, dass ihr Vater zurück kommen würde. Tat er jedoch nicht. Sie weiß bis heute nicht, ob er noch am Leben war...
Ein Jahr haben sie auf ihn Gewartet in dem kleinen Ferienhaus welches sie hatten, eine Hütte im Wald. Sie hatten genug Vorräte für die ersten Monate, doch als das Essen dann knapp wurde griff Ruby zu ihrem Bogen. Als sie das erste Reh tötete hatte sie Bitterlich geweint. Sie konnte auch nur kläglich das Fleisch verspeisen, da sie immer wieder daran denken musste, dass sie das Wesen ermordet hatte. Vom Reh konnten sie sich einige Tage ernähren. Danach wurde es leichter.
2012 mussten sie ihre Hütte verlassen, da die Beisser in der Region immer mehr wurde. Monatelang lebten sie von Hand in den Mund. Hin und wieder fanden sie andere überlebende mit denen sie Rationen teilten, ihre Mutter kümmerte sich um Wunden, wenn vorhanden und dann reisten sie allein weiter bis sie 2013 einige Männer trafen. Einer von ihnen hatte eine grosse entzündete Wunde am Arm. Ihre Mutter versorgte diese mit dem was sie hatte, Ruby bereitete in der Zeit zwei Hasen zu, welche sie geschossen hatte. Es war nicht viel aber sollte allen von ihnen den Magen für die Nacht füllen.
Was die Zwei Damen nicht wussten war, dass die Männer Saviors waren. Als sie wie gewohnt ihres Weges gehen wollten, nachdem sie getan hatten was sie konnten, liessen die Männer sie nicht gehen, sie brauchten sowohl Ärzte als auch leute die in der Lage waren zu Jagen. Ruby und ihre Mutter waren sich nicht im klaren darüber was diese Männer in der Lage waren zu tun, und auch wenn sie immer nur zu zweit wahren, stimmten sie schlussendlich zu mit ihnen zu gehen.
Ihre Mutter arbeite als Assistentin für den Arzt in der riesen Fabrik die zu einem Lager umfunktioniert wurde.
Als dann der Krieg zwischen den Kolonien begann und der grosse Angriff auf das Sancurary ausgeübt wurde, wurde Rubys Mutter leider von einem Beisser erwischt und starb kurze Zeit später.
Nun hatte Ruby niemanden mehr und war mit ihren 15 Jahren ziemlich auf sich allein gestellt, einer der Saviors bekam dies mit und nahm sie unter seine Fittiche. Sie lernte es, mit Menschen umzugehen und begann wieder den Kampfsport zu üben. Als Negan dann gestürzt wurde, reiste Ruby mit dem Mann weiter, der sie beschützte. Als sie 20 war, hatte er sich in einer Kolonie niedergelassen, doch Ruby konnte nicht zu lang an einem Ort bleiben, aus Angst, dass wenn sie sich sicher fühlte, alles wieder einbrechen würde. Seit dem reist sie allein und geht hin und wieder ihren Ziehvater besuchen.
Gesuch?
nein
Probepost?
nein
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
28 Jahre alt und 16 Jahre Erfahrung
Regeln gelesen?
Ja, natürlich :3
(Ich braucht kein Regelwort oder zu suchen. Habt ihr die Regeln nicht gelesen und verstoßt gegen diese, müsst ihr eben mit den Konsequenzen leben. Wir sind alle alt genug, dass man für seine Handlungen gerade steht)
Wie hast du zu uns gefunden?
Ich war vor Jahren schonmal hier und habe durch alte Mails wieder her gefunden XD
Duo Maxwell kümmert sich drum!
|
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge

Deine Story ist soweit an sich in Ordnung.
Ich hab nur eine Frage:
Warum weiß sie ihren Geburtstag nicht?
Wenn sie vorher ein normales Leben geführt hat und 'schon' 10 Jahre war,
als der Ausbruch geschah, dann kann sie sich da auf alle Fälle dran erinnern.
Weil, so lässt sich das aus der Story nicht erschließen, dass sie das nicht weiß.
Ansonsten steht deiner Anmeldung so nichts im Wege.
Liebe Grüße
Duolein
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
|
nach oben springen
|
Ja, da hast du recht, ich hab vergessen das zu korrelieren, da ich erst eine andere Idee für den Chara hatte das dann doch aber einen anderen Weg genommen hat XD Wollte sie ursprünglich jünger machen XDDD Aber der Geburtstag wäre dann am 06. Oktober 2000 :3
Duo Maxwell sagt: "findet es gut"
Duo Maxwell bedankt sich
|
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge
are you with us?
THE WALKING DEAD • SINCE 2018 • L3S3V3 / FSK18
Du hast dich umgesehen, und möchtest nun ein Teil vom unserer Geschichte werden? Du hast bereits einen Blick in die Listen und Gesuche geworfen und dich ausreichend informiert? Wenn du soweit bist, musst du nur noch die Vorlage ausfüllen. Bewerbe dich hier mit dem gewünschten Avatar ,Namen und deiner Storyline. Im Anschluss erzähle uns gerne etwas zu deiner PB und teile uns dein Alter und Playerfahrung mit. :)
Im Thema Avatar- & Namensliste kannst du sichergehen, dass dein Name und Avatar noch frei ist. Sollten Fragen aufkommen, dann bist du hier genau richtig: Fragen vor der Bewerbung . Solltet ihr ein Gesuch erfüllen wollen, trifft der Suchende eine Entscheidung ob ein Probepost gewünscht wird. Hier findet ihr die Bewerbungsvorlage.
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
|
nach oben springen
|
Bibliotaph
Bibliotaph
About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Jet Conry
Alter und Geburtstag
34 11.06.1990
Zugehörigkeit
Anarchy Rider
Avatar
Bill Skarsgard

Story
Jethro Conway war zwanzig Jahre alt und mitten in einem Medizinstudium, das ihn nicht interessierte, als die Welt aufhörte zu funktionieren. Yale war im Chaos versunken, bevor die Universitätsleitung überhaupt eine offizielle Stellungnahme herausgeben konnte. Wer ein Auto hatte, fuhr. Wer Geld hatte, kaufte sich einen Weg raus. Jethro hatte beides – und tat trotzdem keins von beidem. Er wartete.
Er wartete auf einen Anruf seines Vaters.
Der kam nicht.
Reid Conway war Senator. Er kannte Leute, die Leute kannten. Und irgendwo in den Tagen vor dem großen Zusammenbruch, in den hastigen Schließungen von Regierungsgebäuden und den zu spät gesendeten Notfallwarnungen, hatte Jethro das Gefühl, dass sein Vater gewusst hatte, was kam. Nicht das genaue Wann. Aber das Ob. Vielleicht hatten sie es alle gewusst – die Männer in den teuren Anzügen mit den gesicherten Bunkern und den Evakuierungsplänen, die nie für die Öffentlichkeit gedacht waren. Vielleicht war das Schweigen keine Unterlassung gewesen, sondern eine Entscheidung.
Beweise hatte Jethro keine. Nur das Schweigen seines Vaters, das lauter war als alles andere.
Er brach den Kontakt ab, noch bevor die Leitungen vollständig tot waren. Keine Erklärung, kein letztes Wort. Er legte einfach auf – und änderte irgendwann danach seinen Namen. Aus Jethro Conway wurde Jet Conry. Klein genug, um nicht aufzufallen. Weit genug weg, um nicht mehr derselbe zu sein.
Die ersten Wochen allein überlebte er mehr durch Glück als durch Verstand. Er war aufgewachsen zwischen Internatsregeln und Universitätsbibliotheken – die Apokalypse hatte keinen Platz in seinem Lebenslauf vorgesehen. Er wusste, wie man Latein zitiert. Er wusste nicht, wie man ein Feuer macht.
Es war diese Hilflosigkeit, die ihn angreifbar machte.
Eine Gruppe fand ihn. Sie präsentierten sich zunächst als organisierte Überlebende, gut ausgerüstet, mit einem festen Lager und Essen und dem Versprechen von Sicherheit. Was sie tatsächlich waren, wurde erst später klar: eine ambitionierte Forschergruppe, die systematisch junge, elternlose Menschen aufgriff und als Versuchsobjekte nutzte. Ihr Ziel war die Ausbreitung des Virus zu verstehen – was die Infektion beschleunigte, was sie verlangsamte, ob es so etwas wie Immunität gab.
Jet verbrachte mehrere Monate in ihrem Lager. Was genau in dieser Zeit mit ihm geschah, erzählt er nicht. Was bleibt, sind Narben, ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber jeder Form organisierter Gemeinschaft – und die Fähigkeit, Menschen sehr schnell in zwei Kategorien einzuteilen: nützlich oder gefährlich.
Als die Gruppe aufhörte zu existieren – durch wen oder was, blieb ungeklärt – war Jet einer der wenigen Überlenden. Er hätte einfach gehen können. Stattdessen blieb er noch einige Tage und las sich durch das, was die Forscher hinterlassen hatten. Protokolle, Versuchsreihen, anatomische Notizen über Gehirnstrukturen und Zombifizierungsverläufe. Sein halbfertiges Medizinstudium half ihm, das meiste davon zu verstehen.
Er nahm die wichtigsten Unterlagen mit. Den Rest ließ er zurück.
Die folgenden Jahre waren ein langsames Abstumpfen. Jet lernte, was er brauchte – nicht gut, aber gut genug. Schusswaffen durch Ausprobieren. Orientierung durch Fehler. Überleben durch eine Reihe von Entscheidungen, auf die er nicht stolz war und über die er nicht sprach.
Irgendwann landete er in einer Kolonie, die einen Job zu vergeben hatte, den niemand wollte. Frisch Verstorbene mit einer gezielten Hirnverletzung vor der Zombifizierung zu bewahren – sauber, schnell, würdevoll wenn möglich. Die meisten lehnten ab. Jet nahm an.
Er wusste, wie es ging. Er hatte gelernt, welche Stelle im Gehirn wie getroffen werden mussten, wie lange es dauerte, bis der Prozess einsetzte, wie viel Spielraum blieb. Das Wissen hatte er unter Umständen erworben, die er lieber in Whiskey ertränkte – aber es war da, und es war nützlich.
Den Job machte er eine Weile offen. Dann hörte er auf, Augenkontakt mit den Leuten zu halten, die er kannte. Schließlich wechselte er die Kolonie. Seitdem arbeitet er mit einer schwarzen Pestmaske. Nicht aus Scham – das zumindest redete er sich ein – sondern aus Pragmatismus. Anonymität machte die Arbeit einfacher. Für alle Beteiligten.
Jet Conry ist 34 Jahre alt, trinkt zu viel, schläft zu wenig und hat in den letzten vierzehn Jahren gelernt, dass Vertrauen eine Ressource ist, die man nicht verschwendet. Er lebt nicht. Er funktioniert.
Ob das reicht, fragt er sich nicht mehr.
Gesuch?
Nein
Probepost?
Nein
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
30 Jahre jung, 15 Jahre Playerfahrung
Regeln gelesen?
Ja
Wie hast du zu uns gefunden?
Floyd
Floyd Webber setzt die Whisperermaske auf und stalkt dich
Floyd Webber zombiefiziert dich
|
nach oben springen
|

About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Nawin "Reign" Prasong
Alter und Geburtstag
28, 13.06.1996
Zugehörigkeit
Nomade
Avatar
Billy Patchanon Ounsa-ard
Story
Nawin Prasong war sieben Jahre alt, als seine Familie Thailand für eine neue Zukunft in Amerika verließ. Es war kein sanfter Übergang – es war eine Entscheidung, die sein Vater Chaiwat mit derselben Unnachgiebigkeit traf, mit der er alles im Leben entschied. Endgültig. Ohne Diskussion.
Chaiwat Prasong war Polizist. Nicht nur von Beruf, sondern aus der tief verwurzelten Überzeugung heraus, dass Ordnung, Disziplin und Härte die einzigen Währungen waren, die in dieser Welt wirklich zählten. Als Immigrant hatte er sich beides doppelt erkämpfen müssen: den Respekt seiner amerikanischen Kollegen und den Stolz der eigenen Community. Sentimentalitäten hatte er sich dabei nie geleistet. Eine Schwäche, die er bei seinen Kindern Monfah, Nawin und Decha ebenso wenig duldete.
Reign – so wurde er von klein auf von allen genannt – fügte sich in die Rolle, die sein Vater für ihn vorgesehen hatte, so gut er konnte. Besser noch: Er übertraf die Erwartungen seiner Eltern. Im Sport war er erfolgreich, die Schule fiel ihm leicht, Freunde fand er schnell. Nach außen hin war er der perfekte Sohn seines Vaters – offen, selbstsicher, umgänglich. Ein junger Mann, dem das Leben scheinbar mühelos von der Hand ging. Dass er abends manchmal still neben seiner Mutter saß und sich wünschte, sie würde ihm einfach durch die Haare streicheln, ohne dass er einen Grund dafür nennen musste – das gehörte nicht in dieses Bild. Also verschwand es darin.
Die Apokalypse brach herein wie alles Unausweichliche: plötzlich und dennoch nicht überraschend, zumindest nicht für Chaiwat, der die ersten Meldungen früher hörte als die meisten. Er handelte sofort. Rationierte, organisierte, führte die Familie aus der Stadt, schloss sie einer Gruppe ehemaliger Kollegen an, die mit militärischer Präzision das Chaos zu bändigen versuchten. Und für einen kurzen, bitteren Moment schien es, als hätte sein Vater die ganze Zeit Recht gehabt. Härte, Zielstrebigkeit und Disziplin hatten sie gerettet. Reign wuchs in dieser Gruppe auf, fand seinen Platz, bestätigte sich selbst immer wieder in den Erwartungen, die andere an ihn hatten. Er schlief mit Mädchen, weil es sich so gehörte, weil die anderen Jungs es auch taten, weil es sich irgendwie ergab. Dass es sich dabei nie wirklich richtig anfühlte, schob er auf Unerfahrenheit, auf Nervosität, auf die Umstände. Auf alles, nur nicht auf sich selbst. Dann traf er Babe.
Was als ein lockerer, halb scherzender Flirt begann – eine Art Schutzreflex, mit dem Reign Unsicherheiten zu überspielen pflegte – wurde binnen weniger Wochen zu etwas, das er nicht mehr so einfach beiseitelegen konnte. Mit Babe fühlte sich plötzlich alles richtig an. Nicht mühsam. Nicht erzwungen. Einfach richtig. Reign redete sich ein, es sei ein Experiment, nicht mehr – schließlich hatten Freunde von ihm ähnliches ausprobiert, und er war schon immer jemand gewesen, der keine Erfahrung ausließ. Aber tief in ihm drin wusste er, dass das eine Lüge war, die er sich selbst erzählte. Und für ein paar kostbare Wochen ließ er es sich trotzdem gefallen, diese Lüge zu glauben.
Bis Chaiwat sie fand.
Was danach kam, dauerte vielleicht eine Stunde. Vielleicht weniger. Reign erinnerte sich später kaum noch an die Worte seines Vaters – nur an den Klang seiner Stimme, kalt und präzise wie ein Urteil, das längst gesprochen war, bevor der Prozess begonnen hatte. Er erinnerte sich an Babes Gesicht. Und daran, dass er kein einziges Mal widersprochen hatte. Nicht einmal, als er hätte können. Er hatte geschwiegen, hatte den Blick gesenkt, hatte sich entschieden – oder war er schon längst entschieden worden? –, und als er sich umdrehte und ging, fühlte es sich nicht nach Stärke an. Es fühlte sich nach gar nichts an. Nur nach Leere, die er sehr sorgfältig nicht betrachtete.
Die Familie blieb zusammen, wie sie es seit jeher taten. Auch als die ursprüngliche Gruppe sich auflöste und die Wege unsicherer wurden. Doch das Schweigen zwischen Vater und Sohn hatte sich nach jener Nacht verändert. Es war nicht lauter geworden – es war schwerer geworden, bleiern und unausgesprochen, ein Gewicht das Reign mit sich trug und das Chaiwat so tat, als sähe er es nicht. Als die Anarchy Riders in ihr Leben traten, war es Chaiwat, der die Verbindung knüpfte – alte Instinkte, die nach Struktur und Hierarchie griffen. Für Reign bedeutete die neue Gemeinschaft vor allem eines: mehr Menschen, hinter denen er verschwinden konnte. Und vielleicht, ganz tief unter allem, die leise Hoffnung, dass die Welt groß genug war, um Babe nie wieder zu begegnen.
Gesuch?
Ja
Probepost?
Nicht nötig
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
30, 15 Jahre
Regeln gelesen?
Ja
Wie hast du zu uns gefunden?
Ich bin schon da, Jet lässt grüßen!
Duo Maxwell kümmert sich drum!
|
zuletzt bearbeitet 12.04.2026 13:08 |
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge

Da du schon sehnsüchtig erwartet wirst und wir intern alles geklärt haben, winke ich dich fröhlich durch.
Kannst dich anmelden gehen und Babe ärgern!
Liebe Grüße
Duo
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
Jet Conry schnurrt so laut wie ein Tiger
|
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge
are you with us?
THE WALKING DEAD • SINCE 2018 • L3S3V3 / FSK18
Du hast dich umgesehen, und möchtest nun ein Teil vom unserer Geschichte werden? Du hast bereits einen Blick in die Listen und Gesuche geworfen und dich ausreichend informiert? Wenn du soweit bist, musst du nur noch die Vorlage ausfüllen. Bewerbe dich hier mit dem gewünschten Avatar ,Namen und deiner Storyline. Im Anschluss erzähle uns gerne etwas zu deiner PB und teile uns dein Alter und Playerfahrung mit. :)
Im Thema Avatar- & Namensliste kannst du sichergehen, dass dein Name und Avatar noch frei ist. Sollten Fragen aufkommen, dann bist du hier genau richtig: Fragen vor der Bewerbung . Solltet ihr ein Gesuch erfüllen wollen, trifft der Suchende eine Entscheidung ob ein Probepost gewünscht wird. Hier findet ihr die Bewerbungsvorlage.
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
|
nach oben springen
|
Judah Sunthon
3 Beiträge

About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Heather "Happy" Owens
Alter und Geburtstag
19 Jahre, 2. April 2005
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
(Shoreham Cottage; Anarchy Rider; New Oceanside; Heavens Paradise; Nomade)
Avatar

Lola Flanery
Story
Als Mary Owens von ihrer Schwangerschaft erfuhr, packte ihr Freund Pat sofort seine Sachen und verschwand von ein auf die andere Stunde. Mary blieb allein zurück, zweifelte aber nie daran, ihr Baby allein groß zu ziehen. Als Heather geboren wurde, war es nicht einfach, aber durch ihren Job in einer Pflegeeinrichtung für Kleinkinder, konnte sie Heather immer mitnehmen. Soweit Heather sich erinnern kann, gab es keinen neuen Mann im Leben ihrer Mutter, aber an Freunden, die die kleine Familie unterstützten, fehlte es nicht. In der Kindergruppe war sie sehr beliebt, hatte schnell Freundschaften geschlossen und eines der Kinder verpasste ihr auch unbewusst den Spitznamen, den sie bis heute trägt: Happy. Sie konnte jeden zum Lachen bringen mit ihren dunklen Locken und den hellblauen Augen, wickelte sie alle um den Finger.
Gerade, als sie sich auf den nächsten Schritt - die Vorschule - freute, setzte das Chaos ein. Heather war viel zu klein, um das Ausmaß zu verstehen und als die ersten Untoten vor den Türen auftauchten, hatte sie einfach nur Angst und versteckte sich mit ein paar weiteren Kindern in einem Vorratsraum. Wo ihre Mutter hin gelaufen war, hatte sie nicht gesehen, sie hatte Mary im Gedränge aus den Augen verloren und ihre helle Stimme war im Geschrei untergegangen. Als die Tür geöffnet wurde, war es totenstill und es war Lisa, eine andere Betreuerin, die die drei Kinder in Sicherheit brachte. Dort traf Heather auch ihre Mutter wieder, in einer Schule hatten die drei Betreuerinnen rund 15 Jungen und Mädchen ein Zuhause geschaffen, denn viele Eltern hatten es nicht mehr zu ihnen geschafft. Die nächsten Jahre bemühten sich die Betreuerinnen, mit den Kindern zu überleben. Sie brachten ihnen Lesen und Schreiben bei, kümmerten sich um das Essen und zeigten ihnen, wie man etwas kochen konnte. Trotz der bedrohlichen Situation machten sie das Beste draus und Heather verlor nie ihr Lachen.
Als die Vorräte im Umkreis knapp wurden und aus Kindern langsam Jugendliche wurden, veränderte sich die Lage. Einige wollten die Gruppe verlassen, eine der Betreuerinnen war von einer Tour nicht mehr zurück gekehrt. Als Heather zwölf wurde, erkrankte ihre beste Freundin und wachte wenig später als 'Monster' wieder auf. Zwei weitere Kinder wurden verletzt, verwandelten sich und wieder blieb nur die Flucht. Bei dem Versuch, die restliche Gruppe woanders anzusiedeln, stießen sie erneut auf Schwierigkeiten, diesmal waren es Menschen, die leichte Beute witterten. Sie schossen auf Mary, die sofort tot war. Heather wollte zu ihr, aber Lisa hielt sie zurück. Im Tausch gegen alle Vorräte ließ man sie laufen und Heather war wie betäubt. Alle Kinder standen unter Schock. Die nächsten Monate verbrachten sie auf einer alten Farm, wo sie eine Scheune gesichert hatten, weil das Haus zu einladend wirkte. Sie hatten zusammen getragen, was sie brauchen konnten und sogar ein bisschen Acker bearbeitet. Die Aufgaben lenkten ab, aber Heather wollte weiter. Es war ein unbestimmtes Gefühl und als eine Gruppe Jugendlicher vorbei kam, schloss sie sich ihnen an, als sie gerade 16 geworden war.
Zusammen trieben sie sich herum, plünderten, übernachteten in alten Gebäuden. Es war eigentlich ein gutes Leben, man passte aufeinander auf und die Älteren achteten auf die Jüngeren. Neben Heather gab es noch zwei weitere Mächen - Cecilia und Talea - und die Jungen Ben, Parker und Dex. Irgendwann bemerkte Heather, dass Dex' Blicke eine Spur zu häufig auf ihr ruhten, er ihre Hand einmal zu lange hielt. So richtig konnte sie mit diesem Gefühl nichts anfangen, aber sie mochte den zwei Jahre älteren und dann küsste er sie.
Heather, die nie eine heile Familie erlebt hatte, fühlte sich zum einen überfordert, zum anderen wollte sie genau das: eine heile Beziehung. Aufklärung im üblichen Sinne hatte es nicht gegeben, es war auch niemand da, der den Jugendlichen etwas hätte erzählen können. Die Jungs hatten alles, was sie wussten, aus irgendwelchen Hochglanzheften und irgendwie fanden sich in dieser Gruppe die Paare zusammen. Es war eine fast zu harmonische Zeit, sie konnten den meisten Untoten - und Menschen - aus dem Weg gehen und hatten bisher immer etwas zum Essen gefunden. Dex zeigte Heather, wie man Fallen stellen konnte und kleinere Tiere ausnahm. Die Mädchen brachten sich untereinander bei, Verbände anzulegen und Kleidung zu flicken. Mehr schlecht als recht, aber es reichte erst einmal aus.
In einer Nacht, als die anderen vier unterwegs waren, passierte es, dass Heather und Dex das erste Mal miteinander schliefen. Dass er das eingefädelt hatte, ahnte sie nicht. Es war eine seltsame Erfahrung, obwohl er sich wirklich Mühe gab. Dennoch besiegelte es die Beziehung und sie zogen sich häufiger zurück, um die Zweisamkeit zu genießen. Kurz nach ihrem achtzehnten Geburtstag blieb Heathers Periode aus. Es war nicht ungewöhnlich, dass es unregelmäßig war und auch Cecilia und Talea beruhigten sie ... als der Bauch jedoch wuchs und die Übelkeit am Morgen nicht aufhörte, war es klar: Sie war schwanger. Nur, dass sie mit diesem Begriff nichts anfangen konnte. Ohne Hilfe wollte sie dieses Kind nicht bekommen und somit trennte sich die Gruppe. Dex und Heather wollten eine Hebamme oder Ärztin finden.
Die weitere Reise war beschwerlich. Der stetig wachsende Bauch machte lange Märsche unmöglich. Sie mussten häufiger Pausen einlegen und Heather fühlte sich immer hungrig. Wenn sie schliefen, hielt Dex Wache. Nur Hilfe konnten sie nicht finden. Eines Nachts wurde sie von unfassbar starken Schmerzen geweckt und wusste instinktiv, dass das Baby zur Welt kommen würde. Inzwischen hatten sie zumindest in einer verlassenen Bücherei etwas über die Geburt gelesen und trotzdem war es nicht zu vergleichen. Natürlich nicht. Heather lag auf ein paar Decken zusammen gekauert hinter einem Regal in einem Supermarkt. Zum Glück war es Sommer, es war nicht so kalt, aber sie zitterte am ganzen Körper. Beim nächsten Schmerz stieß sie einen Schrei aus, der sie selbst erschreckte. Verzweifelt versuchte sie, die Laute zu unterdrücken, aber sie schaffte es nicht. Dann hörte sie das Knirschen. Schlurfende Schritte. "Dex ...", flehte sie. Er gab ihr einen Kuss und irgendwie spürte sie in ihrer Angst, dass es das letzte Mal war. Ihr Freund machte so viel Lärm, um die Untoten abzulenken, sodass bis auf ihre unterdrückten Schmerzenslaute nichts mehr zu hören war.
Immer regelmäßiger zog sich der Bauch zusammen und dann lag dieses nackte kleine Bündel Mensch zwischen ihren Beinen. Blut war zu sehen, aber es atmete. Heather reagierte wie in Trance. So, wie es in dem Buch gestanden hatte, trennte sie die Nabelschnur mit einem Messer durch und band sie mit einer Kordel ab. Sie wickelte das Kind in trockene Tücher, an Schlaf war nicht zu denken. Sie war nun nicht mehr nur für sich verantwortlich. Wie erwartet und befürchtet kehrte Dex nicht zurück, aber sein Sohn war bei ihr. Den Rest der Nacht blieb sie noch in dem Supermarkt, nahm noch einige Vorräte mit. Sogar einige Packungen Säuglingsnahrung waren noch zu finden und Decken. Heather hatte keine Zeit, auszuruhen, hier war es zu gefährlich.
In einer kleinen Siedlung schlich sie in ein Haus, wo sie sogar Kinderkleidung fand und einige Nächte mit dem Jungen, den sie nach seinem Vater benannt hatte, blieb. Erst in dieser Ruhe hatte sie Zeit zum Trauern und fühlte sich dennoch überglücklich, wenn sie Dex an sich drückte.
Mehr denn je hatte sie das Ziel, eine Gruppe zu finden, der sie sich anschließen konnte. Mit dem wenige Tage alten Kind war es schwierig, sich durch zu schlagen. Der Zufall kam ihr zu Hilfe, als sie Shoreham Cottage erreichte und man Mutter und Kind einen Platz anbot.
Gesuch?
Nein
Probepost?
Nein
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
Bekannt ^^
Regeln gelesen?
Nicht zum ersten Mal ^^
Wie hast du zu uns gefunden?
Zähl wahrscheinlich schon zum Inventar
|
nach oben springen
|
Floyd Webber
306 Beiträge
Hallo Heather :D
Wie schön, dass uns eine junge Mutter mit einem noch viel jüngeren Kind im Cottage auf Trab halten wird! Du kannst dich hiermit gerne mit deinem Charakter-Namen anmelden und diesen dann deinem anderen Account (als Slave) anfügen.
Viel Spass mit der neuen Figur und viel Vergnügen mit deinen künftigen Plays!
Grüsse von Floyd
|
nach oben springen
|
Floyd Webber
306 Beiträge
are you with us?
THE WALKING DEAD • SINCE 2018 • L3S3V3 / FSK18
Du hast dich umgesehen, und möchtest nun ein Teil vom unserer Geschichte werden? Du hast bereits einen Blick in die Listen und Gesuche geworfen und dich ausreichend informiert? Wenn du soweit bist, musst du nur noch die Vorlage ausfüllen. Bewerbe dich hier mit dem gewünschten Avatar ,Namen und deiner Storyline. Im Anschluss erzähle uns gerne etwas zu deiner PB und teile uns dein Alter und Playerfahrung mit. :)
Im Thema Avatar- & Namensliste kannst du sichergehen, dass dein Name und Avatar noch frei ist. Sollten Fragen aufkommen, dann bist du hier genau richtig: Fragen vor der Bewerbung . Solltet ihr ein Gesuch erfüllen wollen, trifft der Suchende eine Entscheidung ob ein Probepost gewünscht wird. Hier findet ihr die Bewerbungsvorlage.
|
nach oben springen
|

About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Negan Smith
Alter und Geburtstag
55 Jahre, 22. April 1969
Zugehörigkeit
Heavens Paradise
Avatar

Story
Ah, ihr wollt also die Vorgeschichte hören - den Teil, bevor sein Name mehr Unruhe ausgelöst hat als ein ganzer Trupp Bewaffneter? Dann setzt euch besser hin - das hier ist vermutlich keine dieser Geschichten, bei denen am Ende alle zufrieden nach Hause gehen.
Negan kam an einem kühlen Aprilabend 1969 zur Welt. Als seine Mutter ihn zum ersten Mal ansah, suchte sie nicht nach seinem Lächeln, sondern nach dem Mädchen, das er hätte sein sollen. Zuhause wartete bereits sein dreijähriger Halbbruder – ein stilles Relikt aus der ersten Ehe seines Vaters. Dessen erste Frau war eines Tages einfach gegangen; sie hatte das Kind zurückgelassen wie ein vergessenes Gepäckstück, das man am Bahnsteig stehen lässt, weil es zu schwer geworden war.
Die ersten Jahre wirkten nach außen hin ruhig, beinahe gewöhnlich. Sein Bruder zog ihn durch enge Gassen und verlassene Hinterhöfe, die für Negan kleine Abenteuer bedeuteten, während die Mutter das Zuhause zusammenhielt und der Vater tagsüber arbeitete und abends zurückkehrte. Doch diese Normalität war brüchig. Zu dünn, um dem standzuhalten, was sich dahinter verbarg. Der Vater bewegte sich in Kreisen, über die man nicht sprach. Immer häufiger blieb er nachts fort, und Worte wie „Lieferung“ oder „Abnahme“ fielen beiläufig, als hätten sie kein Gewicht. Motorräder standen vor dem Haus, fremde Männer kamen und gingen – und die Kinder wurden hinausgeschickt.
Die Illusion zerbrach an einem Nachmittag endgültig. Ein Mann in Lederweste trat die Tür ein, seine Stimme rau, seine Geduld längst aufgebraucht. Er verlangte Geld. Als der Vater nicht erschien, griff er nach Negans Mutter, riss sie brutal zu Boden. Von der Treppe aus musste Negan mit ansehen, wie ihr Körper aufschlug, wie Blut auf die Dielen tropfte – und wie etwas in ihr zerbrach, das nie wieder heil wurde. In diesem Moment verstand er mehr, als ein Kind verstehen sollte: Es gab Menschen, die nahmen. Und solche, die ertrugen. Und irgendwo dazwischen begann sich etwas in ihm zu formen. Leise. Unerbittlich.
Während sein Bruder sich dem Vater annäherte, zog Negan sich zurück. Er mied das Haus, wich den Spannungen aus und fand draußen Zuflucht. Dort begann es: Erst ein abgemagerter Streuner, dann ein zweiter, ein dritter. Der Hinterhof füllte sich mit Leben. Seine Mutter protestierte anfangs, doch sie verstummte, als sie seinen Blick sah. Es war mehr als Mitleid, das ihn zu den Tieren zog. Vielleicht suchte er in ihnen etwas, das er selbst verlor.
Dieses fragile Gleichgewicht hielt, bis Negan zwölf war. Als er an diesem Tag nach Hause kam, lag etwas in der Luft - ein dumpfes, falsches Gefühl, das sich sofort in ihm festsetzte. Im Wohnzimmer fand er drei seiner Hunde. Reglos. Ihre Körper still, ihre Augen leer. Über ihm dröhnte es gegen eine verschlossene Tür. Davor stand sein jüngster Hund. Oder das, was von ihm übrig war. Zitternd, angespannt, Schaum an den Lefzen - kein vertrautes Wesen mehr, sondern etwas, das nur noch reagierte. Dann öffnete sich die Tür. Sein Vater trat ein, ruhig, fast zu ruhig. Für einen Moment schien alles stillzustehen. Dann fiel der Schuss. Der Hund sackte zusammen. Blut sickerte in den Teppich. Negans Blick blieb an den zuckenden Pfoten hängen, während hinter ihm ein Schrei aufriss – abbrach – und in ein ersticktes Geräusch überging. Seine Mutter presste sich die Hand ans Ohr, Blut rann zwischen ihren Fingern hervor. Als sie ihn ansah, verstand er: Er war an allem schuld.
Jener Tag riss eine Schlucht in Negans Leben, die sich nie wieder schliessen sollte. Zum ersten Mal reichte ein einfaches Achselzucken nicht aus, um die Dunkelheit abzuschütteln; sie grub sich tief in seine Knochen und schlug Wurzeln. Mit zwölf Jahren begriff er die grausamste Lektion von allen: Dass Liebe und gute Absichten keine Schilde sind, sondern Zielscheiben. Die kleinen Erdhügel im Garten blieben als stumme Zeugen zurück, während in Negan etwas Neues erwachte. In den sterilen Fluren der Schule begann er, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Er suchte nicht länger nach Anschluss, sondern nach Ordnung – seiner eigenen. Der Drang, Grenzen zu überschreiten, war keine blinde Wut, sondern eine kühle Notwendigkeit; er musste spüren, dass er derjenige war, der die Regeln schrieb. Jede gezielte Provokation, jede sichtbare Schwäche eines anderen wurde zu seinem Anker. Als Tommy Wilkins der Bleistift aus den Fingern glitt, sah Negan nicht weg. Er trat darauf. Langsam. Geziehlt. Ohne ein Wort. Das trockene, saubere Knacken des Holzes war das einzige Geräusch im Raum, und in Tommys Erschrecken fand Negan eine perverse Art von Frieden. Es war eine kleine, kontrollierte Zerstörung – eine Ruhe, die das Echo des Schusses in seinem Kopf für einen Moment zum Schweigen brachte. Diese Veränderung blieb nicht unbemerkt. Sein Name wurde zum Flüstergegenstand in den Schulfluren. Seine Mutter sah es, ihr Blick schwerer als jeder Vorwurf. Vier Jahre trieb Negan im Dunkeln, bis Marie kam - neu an der Schule und unvoreingenommen. Sie sah durch die Fassade hindurch. Unter ihrem Blick begann er, sich wiederzufinden. Langsam setze er vorsichtig die Scherben seines früheren Selbst zusammen.
Die Schatten seiner Jugend führten Negan zum Lehrerberuf - eine überraschende Wahl für jemanden, der die Kunst des Zerbrechens beherrschte. Er wollte Kinder vor seiner eigenen Geschichte bewahren. Seine Freundin Marie war sein Halt während des Studiums. Er hasste es zu lernen, doch sein scharfer Verstand und ihre Worte retteten ihn zum Glück immer wieder den Hintern. Die Collegebriefe öffneten sie gemeinsam - ein Moment zwischen Erleichterung und Hoffnung. Ihre Beziehung veränderte sich unmerklich. Sie trennten sich ohne Bitterkeit, im Wissen, dass manche Verbindungen nicht ewig währen. Selbst als Marie später einen anderen liebte, blieb zwischen ihnen etwas Unausgesprochenes bestehen.
Im Sommer 1991 erhielten sie ihre Lehrerdiplome und unterschrieben Verträge an derselben New Yorker High School. Im gemieteten Transporter fuhren Marie, ihr neuer Partner und Negan als ungewöhnliches Trio nordwärts. Manhattans Skyline bedeutete Neuanfang und Abstand von seiner Vergangenheit – jenen Männern, die jetzt in Motorradkutten durch die Nacht fuhren. Seine Mutter blieb zurück. “Komm mit,” hatte er gebeten. Sie senkte nur den Kopf. Was blieb: Sonntags um sieben sein Anruf, vierteljährlich seine Busfahrt nach Baltimore.
Auf dem Sportplatz der High School fand er seine Bestimmung als Sportlehrer - die Trillerpfeife um den Hals wie ein stilles Versprechen von Ordnung, seine Stimme ein klares Signal über dem Spielfeld. Die Regeln waren einfach, die Grenzen eindeutig. Doch jenseits dieser Linien blieb sein Leben in Bewegung. Beziehungen kamen und gingen wie flackerndes Licht - Jessicas Lachen füllte die Räume, Dianes Blicke hielten länger, als sie sollten, Catherines rastlose Hände fanden keinen Halt. Und doch verging alles. Nichts blieb.
In dieser Zeit kreuzte Lucille seinen Weg - eine Frau, deren Lächeln ihn an längst vergessene Träume erinnerte. “Mein Engel,” nannte er sie, während ihre gemeinsame Liebe zu Half Moons melancholischen Country-Klängen, Iron Maidens donnernden Gitarren und Joe Cockers rauer Stimme ihre Abende füllte. Sie heirateten unter einem Himmel voller Versprechen, doch das Kind, von dem sie in stillen Momenten sprachen, blieb ein unerfüllter Wunsch zwischen ihnen.
Negan und Lucille besuchten häufig eine lokale Bar mit einer Jukebox, auf der ihr Lied “You Are So Beautiful” von Joe Cocker lief. An einem Freitagabend wurde ihre stille Routine von einem Betrunkenen jäh gestört. Lucille, sonst von sanfter Zurückhaltung, trat an seinen Tisch und bat mit fünfzig Cent in der ausgestreckten Hand um einen zweiten Versuch. Seine Antwort – ein obszöner Kommentar über ihren Körper - ließ Negans Welt sich verengen. Als er wieder bei klarem Verstand war, klebte Blut an seinen Knöcheln. Mit ruhiger, beinahe leerer Bewegung zog er einen Dollar aus der Brieftasche des reglosen Mannes und wählte ihr Lied. Beim zweiten Mal spielte es bereits für die eintreffenden Polizisten. Der Nachname des Opfers war ihm vertraut - der Mann war Vater mehrerer Schüler seiner Schule. Die Kündigung folgte, ebenso die Bewährungsstrafe und die Schadensersatzklage. Während Lucille die Krankenhauskosten abstotterte, hielt sie an Negan fest – mit einer Loyalität, die selbst ihn erschütterte.
Der Berufsverlust hinterließ eine rostende Leere in ihm. Er flüchtete in Janines Bett - ausgerechnet Lucilles beste Freundin - und in virtuelle Welten. Während er im Keller “Gears of War 2” brüllte, stapelten sich oben die Mahnungen. Eine schwarze Lederjacke für 600 Dollar kaufte er trotzdem. “Wie sollen wir das bezahlen?”, fragte Lucille. Tja, die Quittung versteckte er ganz einfach. Als sie ihn zum MRT bat, erfand er einen Termin beim Bewährungshelfer und traf wieder Janine. Nachts empfing ihn Lucille mit der Diagnose: “Bauchspeicheldrüsenkrebs.” Vor Sonnenaufgang beendete er die Affäre. Die Chemotherapie begann, während erste Berichte vom Ausbruch kursierten.
Im Herbst 2010, als die Welt zerfiel, zogen Negan und Lucille in ihren Keller. Beim Summen des Generators bereitete er mit zitternden Händen ihre Chemotherapie vor – nach einem Behandlungsplan aus besseren Zeiten. Sieben Mondphasen später lockte der Generator einen Untoten an. Negan schaltete ihn stumm und las stattdessen bei Kerzenlicht aus “Stolz und Vorurteil”. Als der Beißer zurückkehrte, war es Lucille, die mit ihrer letzten Kugel zielte. Die Vorräte schwanden; Negan kehrte von einem Streifzug mit Marihuana zurück. “Wir können nicht bleiben,” flüsterte sie eines Nachts, “ andere brauchen, was wir haben.” Er strich über ihr dünnes Haar und sang “You Are So Beautiful” in die Dunkelheit, als könnte die Melodie die Kälte fernhalten.
Der metallische Dunst von gekochtem Hundefutter stand schwer im Keller, als Lucille ein Paket aus dem Schatten unter der Treppe zog. Die schwarze Lederjacke – jene sechshundert Dollar teure Sünde aus seinen dunkelsten Tagen – glänzte im flackernden Kerzenlicht. ‚Alles Gute zum Jubiläum‘, flüsterte sie, und ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch. Negan schüttelte den Kopf, unfähig, ihr in die Augen zu sehen. Nach den Lügen, nach Janine, nach all dem Schmutz? Doch in ihrem Blick lag keine Bitterkeit. Sie wusste es – und sie hatte ihn bereits freigesprochen, lange bevor er sich selbst verzeihen konnte. Im Halbschlaf entglitt ihm der Gedanke an den Generator. Am Morgen war die Kühlkette der Chemotherapie unterbrochen. Sie bat ihn zu bleiben, doch er konnte nicht akzeptieren, dass es keine Hoffnung mehr gab.
Die Suche nach Medikamenten trieb ihn sechs endlose Wochen durch die verwüstete Welt. Sein Hammer zerbrach am Schädel eines Walkers; danach blieb ihm nur die leere Pistole als Drohung. Er traf auf den Arzt Franklin und dessen Tochter Laura – ursprünglich wollte er sie überfallen. Stattdessen wurde er niedergeschlagen. Als er gefesselt erwachte, behandelte Franklin seine Erschöpfung, während Laura die benötigten Medikamente holte. Sie versorgten ihn – und ließen ihn gehen. Nicht mit leeren Händen, sondern mit Lauras Baseballschläger. Auf dem Rückweg wurde er von den Vipers überfallen und in ein verlassenes Roadhouse verschleppt. Unter Cravens Folter versuchte Negan Zeit zu gewinnen, sprach, während seine Finger an der lockeren Schraube arbeiteten. Als Craven drohte, durch seinen Tod auch Lucille zu töten, brach sein Widerstand. Mit gesenktem Blick verriet er Franklins Versteck. Craven ließ ihn gehen – mit der Chemotherapie und dem Gewicht des Verrats.
Als Negan die Kellertreppe hinunterstieg, empfing ihn eine Stille, die lauter war als jeder Schrei. Lucille hatte nicht auf ihn gewartet. Ein leerer Pillenfläschchen und eine Plastiktüte waren die letzten Werkzeuge ihres Abschieds gewesen. In diesem Moment starb auch der letzte Rest des Mannes, der er einmal war. Mit zitternden Händen, die bald zu Stein wurden, umwickelte er den Baseballschläger mit Stacheldraht – jede Windung ein Versprechen auf Rache. Er tränkte die Wände ihres Zuhauses mit Benzin und sah zu, wie die Flammen alles verschlangen, was von seiner Menschlichkeit übrig war.
Er kehrte zum Roadhouse zurück, nicht als Opfer, sondern als das Monster, das Craven heraufbeschworen hatte. Er schlachtete die Vipers ab, während Franklin und Laura in das Chaos der Nacht entkamen. Bevor er Cravens Leben auslöschte, flüsterte er ihm die Wahrheit ins Gesicht: Dass die Gewalt, die er einst als seine grösste Sünde fürchtete, nun seine einzige Stärke war. In dieser Nacht wurde der Name Negan zu einer Warnung. Er taufte das stachelige Holz ‚Lucille‘ – das Einzige, was er noch halten konnte. Später gründete er die ‚Saviors‘, benannt nach dem Maskottchen seiner alten Schule. Doch dieses Mal würde er niemanden unterrichten; er würde sie unterwerfen.
Die alte Fabrik, die er das ‚Sanctuary‘ nannte, wurde zum steinernen Bollwerk seiner neuen Weltordnung. Mit dem stacheldrahtumwickelten Holz von Lucille streckte er den schwächelnden Anführer nieder – ein einziger, blutiger Akt, der die Überlebenden zwang, die Blicke zu senken und das neue Gesetz zu akzeptieren. An seiner Seite stand Simon, ein Mann fürs Grobe, der ihm half, das Fundament der Saviors zu zementieren. Gemeinsam dehnten sie ihren Einfluss aus: Kolonien wurden nicht eingeladen, Teil von etwas Grossem zu sein – sie wurden unterworfen. Es entstand ein Netz aus Abhängigkeit, gewoben aus Erpressung und der ständigen Drohung des Todes.
Mit der Macht korrodierte auch Negans Innerstes. Wo einst Überzeugung war, herrschte nun nackte Kontrolle – und Kontrolle brauchte den Treibstoff der Angst. Seine Herrschaft wurde zu einem unumstösslichen Dogma: Widerstand war kein Vergehen, sondern ein Todesurteil, das öffentlich vollstreckt wurde. Er begann, sich zu nehmen, was er wollte, auch Frauen, die er zu seinen ‚Ehefrauen‘ machte – ein zynisches Arrangement, das nichts mit Zuneigung, sondern alles mit Unterordnung zu tun hatte. Die Gemeinschaft, die im Schatten des Sanctuarys wuchs, bestand aus Gesetzlosen und Verzweifelten, die begriffen hatten, dass Moral in der Apokalypse ein tödlicher Luxus war.
Aber scheisse, es gab Menschen, die sich nicht beugten, egal wie fest man die Schlinge zog. Und an ihrer Spitze stand Rick Grimes – ein verdammt harter Mistkerl, der nicht bereit war, vor dem Donnern von Lucille in die Knie zu gehen.
Alexandria hatte sich wohl lange für sicher gehalten. Doch Sicherheit war in dieser Welt nie mehr als eine Illusion - eine, die Negan ihnen nahm. Was für ihn Ordnung bedeutete, empfanden sie als Unterdrückung. Und sie weigerten sich, sich zu beugen. Negan ließ die Bewohner Alexandrias zusammentreiben und zwang sie, die Konsequenzen ihres Handelns zu begreifen. Abraham wurde zuerst niedergeschlagen. Glenn folgte - und für einen Moment schien selbst die Zeit stillzustehen. Es war kein Akt blinder Wut. Es war eine gottverdammte Botschaft. Anstatt es einfach einzusehen, dass sie im Fehler waren, suchten sie Verbündete. Hilltop und das Königreich – einst nur Posten in Negans Buchführung – verschmolzen zu einer Front, deren einziger Zweck seine Vernichtung war.
Im Jahr 2015 stürzte das Sanctuary endgültig in sich zusammen. Selbst die loyale Unterstützung seines ehemaligen Schülers Brian und dessen Männern aus Heavens Paradise konnte das Unausweichliche nicht mehr abwenden. Rick Grimes und seine Verbündeten waren zu einer unaufhaltsamen Kraft gewachsen, die sich nicht länger durch Angst kontrollieren liess. Seine Leute wurden zerschlagen, in alle Winde verstreut - die Überlebenden ebenso gebrochen wie das System, das sie einst getragen hatte. Und Negan selbst fand sich am Ende in einer Zelle wieder. Eingesperrt in einer Welt, die aus den Trümmern seiner eigenen entstanden war.
Vier Jahre lang zählte Negan die Risse in der Decke seiner Zelle. Die Wände rückten mit jedem Monat näher, während die Tage zu einer grauen Masse verschmolzen. Die wenigen Schritte, die der Raum zuließ, kannte er blind. Wenn Rick kam, starrte Negan meist durch ihn hindurch oder antwortete einsilbig. Seine Lippen blieben versiegelt wie ein Tresor - jedes unnötige Wort hätte bedeutet, eine Tür zu öffnen, hinter der er selbst nicht blicken wollte. Der Groll über seine Lage nagte an ihm wie ein hungriges Tier. Doch im Vakuum der Stille drängten sich längst vergessene Bilder in sein Bewusstsein, ungebeten und hartnäckig. Die Leere um ihn herum füllte sich mit dem Echo seiner Taten. Ohne Ablenkung, ohne Ausweg begann er schließlich, dem Mann im Spiegel seiner Erinnerungen zu begegnen - erst zögernd, dann unausweichlich.
Von allen Menschen war es ausgerechnet die kleine Judith, die den ersten Riss in seiner Mauer verursachte. Es begann mit einfachen Worten durch die Gitterstäbe, entwickelte sich zu regelmäßigen Gesprächen. Wo die Erwachsenen ihn mit Verachtung oder Furcht betrachteten, brachte sie nur kindliche Neugier und unverblümte Fragen. Anfangs antwortete er knapp, doch mit der Zeit fielen die Worte leichter. Diese seltsame Freundschaft zu Ricks Tochter wurde sein Anker in der Einsamkeit, eine Verbindung zur Welt jenseits seiner Zelle, die er sich selbst kaum erlauben wollte.
2018 fand er seine Zellentür unverschlossen. Freiheit lag greifbar vor ihm. Doch als er von Judiths Verschwinden im Schneesturm erfuhr, suchte er, statt zu fliehen das Kind und brachte es zurück. Trotzdem sperrte man ihn wieder ein - irgendwie zu Recht, wie er fand. Etwas hatte sich in ihm gewandelt. Seine Taten erschienen ihm nicht mehr als abstrakte Schuld, sondern als konkrete Wunden in fremden Leben. Er wollte Maggie sagen, dass Glenn noch am Leben war -doch dazu kam es letztlich nie. Negan hatte ihn gepflegt, um ihn später zu benutzen - ein Plan, der nie verwirklicht wurde.
Während Negan noch in den engen Grenzen seiner Gefangenschaft, in Shoreham Cottage,mit sich selbst rang und begann, die Trümmer seines eigenen Handelns zu begreifen, regte sich außerhalb längst wieder Bewegung. Die übrig gebliebenen Saviors hatten sich in einem verlassenen Kloster neu formiert. Dort hielten sie an dem fest, was sie einst gewesen waren, und an der Vorstellung, was sie unter Negans Führung wieder werden könnten. Während draußen die alten Strukturen neu zusammengefügt wurden, blieb Negan keine Zeit, sich vollständig mit dem auseinanderzusetzen, was in ihm begonnen hatte zu wachsen. Noch bevor sich das, was in ihm leise ins Wanken geraten war, festigen konnte, zog ihn die alte Realität wieder an sich. Die Saviors schafften es, ihn tatsächlich zu befreien.
Doch der Sieg blieb unvollständig. Die Kolonie (Shoreham Cottage) konnte nicht eingenommen werden, und es endete erneut in Zersplitterung. Die Saviors wurden auseinandergetrieben, ihre Reihen weiter ausgedünnt. Negan selbst verschwand mit einem kleinen Rest seiner Leute und fand Unterschlupf in Heavens Paradise. Dort nahm ihn Brian auf, dessen Loyalität unerbittlich war. In dieser Zeit lernte er auch Pheem kennen, Brians Adoptivsohn, der ihm unweigerlich ans Herz wuchs.
Im Jahr 2021 entflammte ein Krieg, der sich über Monate hinweg zog. Negan führte die Krieger von Heavens Paradise gegen das Shoreham Cottage. Geiseln waren dabei ein bewusst eingesetztes Mittel, ein Druckpunkt, der Menschen berechenbar machte, sobald sie etwas zu verlieren hatten. Er war wieder der Mann, den viele längst verloren geglaubt hatten - der Negan aus den Zeiten der Saviors. Rückblickend war es eine Entscheidung, die selbst Negan als Fehler erkannte - doch zu diesem Zeitpunkt war die alte Wut nie ganz verschwunden gewesen. Rick war mehr als nur ein Gegner gewesen. Er war der Mann, der ihm alles genommen hatte: seine Macht, seine Leute, seine Identität und vorallem seine Kontrolle, die er zu gerne besass. Und obwohl Negan sich eingeredet hatte, darüber hinweg zu sein, blieb dieser Verlust bestehen, als etwas Tieferes, das nie wirklich verheilt war. Als sich die Gelegenheit bot, wieder Einfluss zu gewinnen, wieder Kontrolle zu spüren, konnte er sich gegen den Reiz nicht wehren.
In der hitzigen Endphase des Angriffs leistete sich Negan einen fatalen Luxus: Er liess für einen flüchtigen Moment die Konzentration nachgeben. Es war kaum mehr als ein Wimpernschlag, ein kurzes Aussetzen seines taktischen Instinkts. Die Gegenseite, geschärft durch puren Überlebenswillen, erkannte die Schwachstelle sofort. Wie Schatten glitten ihre Späher durch die toten Winkel der Sicherung, nutzten die Lücken zwischen den Gebäuden von Heavens Paradise und schoben sich lautlos immer tiefer in sein Territorium vor, um die Geisseln zu befreien. Doch das Glück der Invasoren hielt nicht stand; eine unvorhergesehene Begegnung liess den Plan auffliegen und entfachte ein Chaos, das niemand mehr kontrollieren konnte. Was als präziser Vorstoss gedacht war, versank in einem weiteren blutigen Kapitel dieses endlosen Krieges
Das Jahr 2022 markierte das Ende der Illusion einer glorreichen Rückkehr. Zwar verfügte Negan noch immer über die nötige Härte, um die Kolonien in Unruhe zu versetzen und ihre Strukturen ins Wanken zu bringen, doch das alte Fundament seiner Macht war morsch geworden. Jeder Nadelstich, jeder Versuch, die Kontrolle zurückzuerlangen, verpuffte an der neuen Realität: Seine Gegner waren nicht mehr die verängstigten Überlebenden von einst. Sie hatten sich angepasst, ihre Verteidigung geschärft und eine kollektive Stärke entwickelt, der er allein nicht mehr gewachsen war.
Die Besetzung von New Oceanside war das letzte Aufbäumen. Doch es war ein Sieg ohne Substanz. New Oceanside zerbrach nicht unter seinem Stiefel; die Gemeinschaft bog sich nur, ohne zu brechen, ordnete sich in der Stille neu und wartete ihn schlichtweg aus. Als er schliesslich zurückgedrängt wurde, blieb nichts von seinem Triumph übrig. Es gab kein Territorium, das er hielt, und keine Moral, die er zerstört hatte. Am Ende der blutigen Monate stand die bittere Erkenntnis, dass seine Methoden in dieser neuen Welt keine dauerhaften Siege mehr kaufen konnten.
Er zog sich zurück. Heavens Paradise wurde zu seinem Exil – doch dieses Mal kehrte er nicht dorthin zurück, um im Verborgenen die Klingen zu schleifen oder den nächsten Schlag zu planen. In ihm war eine neue, fremde Sehnsucht gewachsen: das Bedürfnis nach echter Stille. Ein Gedanke, der für einen Mann wie ihn beinahe wie ein schlechter Scherz klang, ein Echo aus einem Leben, das er vor langer Zeit im Blut der Lichtung ertränkt hatte. Und doch liess er ihn nicht mehr los.
Irgendwo im Niemandsland zwischen seinem alten Stolz und der harten Realität der Gegenwart keimte etwas, das man fast für Einsicht halten konnte. Vielleicht war es an der Zeit, den Kreis der Gewalt zu durchbrechen. Es anders zu machen. Sich zu bessern – nicht als taktisches Manöver, sondern als letzte, ehrliche Konsequenz. Ob ein Mann wie Negan zu einer solchen Verwandlung fähig ist? Das bleibt die grosse, unbeantwortete Frage. Alte Dämonen geben ihre Jagdgründe nicht kampflos auf, und er trägt mehr als genug davon in sich. Doch während er auf die Skyline einer Welt blickt, die er nicht mehr kontrolliert, steht eines fest: Sein Weg ist noch nicht zu Ende. Und langweilig wird es ganz sicher nicht werden.
Gesuch?
Nein
Probepost?
Nein
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
34 Jahre, ca. 18 Jahre Erfahrung
Regeln gelesen?
Ja
Wie hast du zu uns gefunden?
Durch Floyd
|
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge
are you with us?
THE WALKING DEAD • SINCE 2018 • L3S3V3 / FSK18
Du hast dich umgesehen, und möchtest nun ein Teil vom unserer Geschichte werden? Du hast bereits einen Blick in die Listen und Gesuche geworfen und dich ausreichend informiert? Wenn du soweit bist, musst du nur noch die Vorlage ausfüllen. Bewerbe dich hier mit dem gewünschten Avatar ,Namen und deiner Storyline. Im Anschluss erzähle uns gerne etwas zu deiner PB und teile uns dein Alter und Playerfahrung mit. :)
Im Thema Avatar- & Namensliste kannst du sichergehen, dass dein Name und Avatar noch frei ist. Sollten Fragen aufkommen, dann bist du hier genau richtig: Fragen vor der Bewerbung . Solltet ihr ein Gesuch erfüllen wollen, trifft der Suchende eine Entscheidung ob ein Probepost gewünscht wird. Hier findet ihr die Bewerbungsvorlage.
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
|
nach oben springen
|
About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Rhys Gilligan
Alter und Geburtstag
28 / 08.11.1996
Zugehörigkeit
Anarchy Rider
Avatar
Austin Butler
Story
Sechzehn Minuten. So viel liegt zwischen Rhys und River – und wer glaubt, das spiele keine Rolle, hat noch nie erlebt, wie ein Zwilling die Uhr zurückspult, sobald es ihm in den Kram passt. Als Jüngster der Gilligan-Geschwister lernte Rhys früh, dass man sich in dieser Familie entweder behauptet oder untergeht. Zwei ältere Schwestern, die beide wussten, wie man einen Raum dominiert, sorgten dafür, dass er das Erstere wählte – und zwar lautstark.
Als Sohn von Randy Gilligan wuchs er mit dem Club auf wie andere Kinder mit Fußball – es war einfach da, selbstverständlich, Alltag. Motoröl, Loyalität und das Donnern von Motoren prägten ihn, bevor er alt genug war, das wirklich zu verstehen. Als 2010 die Welt aus den Fugen geriet, war Rhys zehn Jahre alt. Alt genug, um zu sehen, was passierte. Zu jung, um es umfassend zu begreifen. Aber nicht zu jung, um sich zu merken, was die Rider zusammenhielt: dass man füreinander da war, ohne groß zu fragen.
Das hat er verinnerlicht wie kaum etwas anderes. Rhys ist kein Anführer, der große Reden schwingt – er ist derjenige, der nach einer Scheiß-Schicht eine Flasche rausholt und dafür sorgt, dass alle wieder atmen können. Sein Lachen ist laut genug, um Tote zu wecken, und ansteckend genug, dass man mitmacht, bevor man überhaupt weiß, warum. Er ist der Erste, der einen bescheuerten und genialen Plan vorschlägt, und gleichzeitig derjenige, der dabei nicht draufgeht – bisher zumindest.
Dass er trotzdem Vize geworden ist, liegt nicht daran, dass er der Sohnemann eines Gilligans ist. Den Respekt hat er sich verdient, mit Entscheidungen, die stimmten, als es drauf ankam, und mit der Fähigkeit, Menschen zu lesen, ohne ihnen dabei das Gefühl zu geben, beobachtet zu werden. Er hat einen Instinkt dafür, wann Kameradschaft gerade wichtiger ist als Konsequenz – und wann es andersrum sein muss. Beides beherrscht er.
Draufgängerisch? Ja, durchaus. Er weiß, wo die Grenze ist. Er testet sie nur gerne aus.
Wer Rhys nicht kennt, denkt vielleicht, er nimmt nichts ernst. Wer ihn kennt, weiß: Er nimmt die richtigen Dinge ernst. Den Rest lacht er weg – laut, warm und so überzeugend, dass man ihm nicht böse sein kann.
Sechzehn Minuten jünger als River. Was ihn, wenn man ihn fragt, zum interessanteren Zwilling macht!
Gesuch?
Nein
Probepost?
Nicht notwendig
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
28 / mehrere Jahre
Regeln gelesen?
Ja
Wie hast du zu uns gefunden?
Ein Vögelchen hat mir ein Lied gezwitschert :3
Duo Maxwell kümmert sich drum!
Jet Conry setzt die Whisperermaske auf und stalkt dich
Jet Conry wählt dich zum Survivalpartner
Jet Conry und Negan Smith holen Popcorn und schauen zu
|
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge

Ein ganz ganz großes Sorry, dass es so lange gedauert hat >.<
Wir hatten aber auch schon privat mit dir geschrieben und uns ausgetauscht.
Scar ist das Wochenende unterwegs, hatte dir aber auch schon geschrieben.
Ich winke dich heute erst einmal durch, ihr passt der Lebenslauf so.
Du kannst dich gerne schon einmal anmelden.

Liebe Grüße
Duolein
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
Jet Conry bedankt sich
|
nach oben springen
|
Duo Maxwell
2.213 Beiträge
are you with us?
THE WALKING DEAD • SINCE 2018 • L3S3V3 / FSK18
Du hast dich umgesehen, und möchtest nun ein Teil vom unserer Geschichte werden? Du hast bereits einen Blick in die Listen und Gesuche geworfen und dich ausreichend informiert? Wenn du soweit bist, musst du nur noch die Vorlage ausfüllen. Bewerbe dich hier mit dem gewünschten Avatar ,Namen und deiner Storyline. Im Anschluss erzähle uns gerne etwas zu deiner PB und teile uns dein Alter und Playerfahrung mit. :)
Im Thema Avatar- & Namensliste kannst du sichergehen, dass dein Name und Avatar noch frei ist. Sollten Fragen aufkommen, dann bist du hier genau richtig: Fragen vor der Bewerbung . Solltet ihr ein Gesuch erfüllen wollen, trifft der Suchende eine Entscheidung ob ein Probepost gewünscht wird. Hier findet ihr die Bewerbungsvorlage.
Everytime you get dressed Remember:
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!
If you die, that’s your Ghost-Outfit forever!



Man muss mich nicht verstehen, liebhaben reicht auch!
|
nach oben springen
|

About your Character
Introduction
Vor- und Nachname
Chester Yates
Alter und Geburtstag
24 Jahre / 28.05.2000
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Avatar
Gijs Blom

Story
Die Welt sass zitternd vor den Fernsehapparaten, als die Uhren das neue Jahrtausend einläuteten und der befürchtete Blackout ausblieb. Knapp sechs Monate später zitterte Liza Yates im Krankenhaus vor Anstrengung, um das Bündel Leben, welches in ihr herangewachsen war, herauszupressen. Zehn Jahre später erzitterte die Welt vor Angst, als eine unbekannte Krankheit die Welt aus ihren Fugen riss.
Und nochmals vierzehn Jahre später fiel eine halbgeschälte Karotte auf den Boden der Küche, als Chesters Körper zu zittern begann.
Nur wenige Wochen nach seiner Geburt wurde Chester mit dem Fetalen Alkoholsyndrom diagnostiziert, war es doch kein Geheimnis gewesen, dass seine Mutter während der Schwangerschaft regelmässig und stets zu viel Alkohol getrunken hatte. Kinderärzte, Sozialdienste und unzählige Termine bei Therapeuten begleiteten seine ersten Lebensjahre, denn seine Eltern waren mit der Gesamtsituation überfordert.
Tatsächlich schafften es die Unterstützungsangebote und die restliche Familie, dass Chester in klaren und festen Strukturen heranwuchs und bei seinen Eltern bleiben konnte. Doch letzteres war nicht immer ein Segen für den Jungen gewesen. Während sein Vater sich viel Mühe gab und sich mit dem teilweise impulsiven Verhalten von Chester auseinandersetzte, schlug sich seine Mutter mit Vorwürfen und Depressionen herum und überhäufte ihren Sohn entweder mit Liebe oder ignorierte ihn mit Kälte. Verstehen konnte er diese Wechsel in dem jungen Alter nicht, aber es förderte seine permanente, innere Unruhe und seine mangelnde Konzentrationsfähigkeit. Körperlich entwickelte er sich unauffällig und gesund, doch seine emotionale Instabilität bekamen auch die Therapeuten nicht in den Griff. Diese zeigte sich in Handlungen, von denen er wusste, dass sie nichts oder nur schlechtes brachten, und die er dennoch vollzog. Manchmal verweigerte er das Essen, manchmal bekam er Heulkrämpfe oder zog sich in beinahe depressiven Zuständen zurück und empfand jeden äusserlichen Reiz als unaushaltbar.
Diese stabile Instabilität begleitete ihn bis ins Jahr 2010, als er vor dem Fenster der Kinderärztin zum ersten Mal eine Untote gesehen hatte. Kurz danach floh die kleine Familie mit dem Auto quer durch Cincinnati bis in die bewaldete Region um Parkersburg in West Virginia, wo eine Tante sie aufnahm. Seine Eltern versuchten das Chaos der Welt vor seinem eigenen Chaos fernzuhalten, was mehr schlecht als recht klappte. Sorgen, Ängste und Hoffnungslosigkeit machte auch vor ihm nicht Halt.
Zwei weitere Familien fanden auf dem Anwesen ihre Zuflucht und so wurde das Häuschen in der hügeligen Umgebung für weitere drei Jahre Chesters neues Zuhause. Doch die Zeit dort war hart. Er litt an massiven Schlafproblemen und unkontrollierten, impulsiven Schüben, die sich entweder in Heulattacken oder der Zerstörung von Mobiliar äusserten. Aufgrund des Lärmpegels, den er dadurch regelmässig in die Höhe trieb, wurde es für die restlichen Überlebenden gefährlicher. Also musste eine einfache Lösung her: Medikamente.
Mit den Schlaf- und Beruhigungsmitteln eröffnete sich für Chester eine vollkommen neue Welt. Zum ersten Mal fühlte er sich ruhig. In seinem Kopf lärmte es nicht mehr und sein Körper hatte das Bedürfnis, ausbrechen zu wollen, eingestellt. Solange die Wirkung eben dauerte. Sein kaputtes System hatte einen Fix bekommen - und wollte mehr davon.
Allen voran sein Vater behielt eine strenge Kontrolle darüber, wann und wie viel Chester von den Tabletten zu sich nahm. Zwischendurch wurde auf pflanzliche Alternativen zurückgegriffen, die zwar auch wirkten, aber nicht so intensiv und lang anhielten. Ein Umstand, den Chester als nicht zufriedenstellend empfand. Die Fragen nach Tabletten wurden häufiger und schon bald geriet Chester in eine Abhängigkeit, die von aussen noch nicht als solche betrachtet wurde.
Die kleine Farm, auf der Felder bewirtschaftet und Kleinvieh gehalten worden war, wurde zwei Tage vor seinem vierzehnten Geburtstag von einer grösseren Gruppe durchziehender Beisser überrannt. Während Chester mit seinem Vater und einigen anderen Bewohnern fliehen konnte, fiel seine Mutter den Untoten zum Opfer. Ein Verlust, den er wochenlang nicht begreifen oder verarbeiten konnte, was sich in einer Verschlimmerung seiner Ausbrüche zeigte. Aus reiner Hilflosigkeit verabreichte ihm sein Vater mehr und öfters Tabletten, die die restlichen Erwachsenen mühsam in Häusern und Geschäftsräumen zusammensuchten. Die Massnahme zeigte allerdings die gewünschte Wirkung: Chester war beinahe permanent ruhiggestellt und die Gruppe der Überlebenden hatten somit ein Problem aus der Welt geschafft. Glaubten sie.
Rund zwei Jahre irrte die Gruppe umher, bis sie von einigen Nomaden darauf aufmerksam gemacht wurden, dass sie sich in der Nähe einer Kolonie befanden und dort vielleicht ein neues Zuhause finden konnten. Also ging es nach Shoreham Cottage, wo man sie mit dem ersten üblichen Misstrauen und dann mit offenen Armen Willkommen hiess.
Um Chesters Gesundheitszustand wurde kein Geheimnis gemacht, allerdings wurde er als herausfordernd empfunden. Innerhalb der Kolonie bekam er feste Strukturen und einen sicheren Alltag zurück, die Medikamentenabhängigkeit war zu diesem Zeitpunkt aber schon weit vorangeschritten. Man kümmerte sich gut um ihn und für zwei Jahre sah es so aus, als würde es die Kolonie schaffen, Chester von den Medikamenten loszueisen und seinen gesamten Zustand so zu formen, dass er weder eine Gefahr für sich selbst noch für alle anderen darstellte.
Leider kam ihm das Leben dazwischen. Während Chester sich nämlich auf das neue Umfeld einliess, haderte sein Vater die ganze Zeit über damit, falsche Entscheidungen getroffen zu haben oder machte sich Vorwürfe über den Tod der Mutter. Das führte zu neuen Problemen. Chester war in einem Alter, in dem er sich instinktiv sowieso abnabelte und gleichzeitig immer öfters mit seinem Vater hitzige Streitgespräche führte. Als deeskalierende Lösung wurde Chester in einem Bungalow ein eigenes Zimmer mit Kochnische zur Verfügung gestellt, was sich als richtige Massnahme herausstellte. Das Verhältnis zu seinem Vater wurde dadurch zwar nicht zwingend besser aber auch nicht schlechter.
Während man mit ihm weiter an seiner Medikamentensucht arbeitete, wurden die Erwartungen an den Jugendlichen durch verschiedene Faktoren aber auch grösser. Er wollte sich mehr und mehr selbst ausprobieren, gleichzeitig erwarteten manche Leute, dass er sich mehr in der Kolonie einbrachte. Und er stellte auch an sich Erwartungen, hoffte auf die erste grosse Liebe, auf erotische Erfahrungen und er hatte Träume und Ziele, in denen seine Krankheit ausgeblendet wurde.
Mit 18 Jahren ging er zum ersten Mal auf eine der Plünderungstouren mit. Er stellte sich nicht ungeschickt an, wurde allerdings stets scharf im Auge behalten. Diese Fürsorge und Bevormundung löste in ihm allerdings zusätzlichen Stress aus, so dass er sich nach jeder Rückkehr wieder mit einer Tablette ruhigstellte und sich zurückzog. Den Kampf um Selbständigkeit verlor er zunehmend, was sich im vermehrten Konsum von Substanzen zeigte, welchen er aber nach aussen hin so gut es eben ging versteckte.
Innerhalb der Kolonie machte er auch Freundschaften - mit fatalen Auswirkungen. Es gelang ihm mit anderen jungen Erwachsenen eine eigene Plünderungstruppe zusammenzustellen, die ausserhalb der Kolonie sein stundenlanges Verschwinden tolerierten. Während die anderen ihre eigenen Dinge taten - ungesehen von den Älteren -, begab sich Chester allein auf die Suche nach allem, was in irgendeiner Form beruhigend auf ihn einwirken konnte. Tabletten, Tinkturen, Partydrogen. Er schleuste alles, was er finden konnte, in die Kolonie ein und begann sich zuzudröhnen.
Eines Tages traf er auf einer solchen Tour auf Valentino Garacia Alvarez. Wie genau ihre erste Begegnung ablief, ist nicht mehr zu rekonstruieren, doch daraus entstand ein gefährlicher Deal. Gegen ein paar Gefälligkeiten, insbesondere auch Informationen, die die Kolonie betrafen, wird Chester seither mit Drogen versorgt. Starke Drogen. Pillen, die stark und schnell wirken.
Zu seinem Dealer hat er ein devotes Verhältnis. Weil er auf die Versorgung angewiesen ist, geht Chester über seine eigenen Grenzen hinaus. Er begegnet dem grossgewachsenen Mann unterlegen und ausgeliefert. Hass spürt er allerdings keinen auf ihn, ist es doch überall so: Ein Geben und ein Nehmen. Auch in der Kolonie.
Um die Versorgung mit Drogen sicherzustellen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, reduzierte er seine Teilnahme an den Plünderungstouren und liess sich in der Küche einsetzen. Dort war es ihm möglich, genügend Pausen zu machen oder beim Nachlassen der Drogenwirkung in einen der unzähligen Räume zu verschwinden und sich etwas neues einzuwerfen.
Geht sein Vorrat trotz aller Vorsicht zur Neige, klaut er auch mal das eine oder andere Medikament und Mittelchen aus der Krankenstation. Wird es ganz schlimm, greift er zu Leim und Lösungsmitteln zurück - allerdings nur in Notfällen. Diese machen aus ihm nämlich ein stundenlanges Wrack.
Seine einzige wahre Stütze findet er in Heather, die noch nicht lange in der Kolonie ist und ein kleines Baby hat. Aus irgendeinem Grund fühlt er sich in ihrer Nähe wohl und ihr kleiner Sohn wirkt auf ihn tatsächlich beruhigend, mag Chester Kinder ganz gerne. Heather ist die einzige, die mehr Vertrauen in ihn hat als alle anderen, was ihm sichtlich guttut. Sie versucht nicht, ihn zu verstehen, sie urteilt auch nicht über ihn. Sie sieht als einzige durch ihn hindurch und deshalb würde er für Heather und ihren Sohn alles tun
Gesuch?
Nein
Probepost?
Nein
The Person behind
Hello! I'm the Player!
PB Alter & Spielerfahrung
42 / 22 Jahre oder so
Regeln gelesen?
Ja
Wie hast du zu uns gefunden?
Bin Floyd
Duo Maxwell kümmert sich drum!
Heather Owens liebt es abgöttisch
|
nach oben springen
|
Shoreham
Anarchy Riders
New Ocenaside
Heavens Paradise
Nomades
2 Mitglieder und 5 Gäste sind Online
WELCOME
WELCOME
2
users online5
nomads online 16
users today 217
nomads today 47
total users 2820 themes
92852 posts
Heute waren 16 Mitglieder Online
Survive Talk
2
| Einfach ein eigenes Forum erstellen |
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C


