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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
X
#1

A rhythm only we know

31.01.2026 23:50
Jean Humphrey 147 Beiträge
Alter
55
Größe
1,60m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Psychaterin





Suchender

Here I am

Vor- und Nachname

"Dr." Jean Humphrey

Aktuelles Alter und Geburtstag

54 y/o 03.09.1970

Zugehörigkeit

Shoreham Cottage

Avatar

Gillian Anderson


Charakter


Jean ist naturverbunden und ehrgeizig. Jedes Ziel, welches sie sich setzt, erfüllt sie auch mit bestem Gewissen. Auch wenn Jean nicht wie jeder Therapeut sprich oder so handelt, kann sie diesen heraushängen lassen. Sie ist jemand der etwas gegen Zwang hat und mag es, wenn Menschen um sie herum frei von jedem Zwang sind. Ihr Charakter ist ruhig und liebevoll, sie kann sich gut in andere hineinversetzten. Nicht immer ist das von Vorteil. Wenn man Menschen gerne liest, erkennt man schneller die Wahrheiten hinter den Gesichtern.

Wie ihr Charakter reagiert, weiß Jean am besten. Das hat ihr einen sehr kleinen und engen Kreis der Vertrauten mit sich gebracht. Für ihr eigenes Wohlbefinden macht sie Yoga und zieht sich in den Wald zurück wo sie der Natur ab und an verbunden sein kann. Einen Rückzugsort zu haben war ihr immer wichtig, sie ist ein Mensch, der sich oft erden muss, um das leid der anderen zu heilen. Eine Liebevolle, ehrliche und verantwortungsbewusste Frau die weiß, was sie will.

Story


Geboren wurde Jean im September 1970 in New York, an einem regnerischen Tag lag ihre Mutter im Städtischen Krankenhaus und brachte sie unter stärksten Schmerzen auf die Welt. Was sie ihr auch noch Jahre danach unter die Nase rieb. Man könnte meinen die wilden Siebziger, aber nicht bei der recht konservativen Familie. Kirche und Gebete gehörte dazu, schon damals nichts womit Jean sich genau identifizieren konnte. Als Kind fand sie es albern und als Jugendliche einfach nur Zeitverschwendung. Jedoch lernte sie schnell, dass jeder seine Ansichten hatte und man diese niemals erzwingen konnte. Zwang erlernte Jean schon sehr früh und sehr schnell in Ihrer Kindheit. Man zwang sie zu vielen Dingen, sei es der Kinderchor, oder die politischen Bewegungen ihrer Eltern. Nichts stand ihr selbst mehr fern, als sich diesem Zwang zu ergeben. Sie hasste es, mochte dieses Geschrei nicht, sie war ein ruhiges Kind, niemals zurückgezogen, aber ruhig. Und das brachte sie auch bei jedem Streit ihrer Eltern sehr gut zur Geltung, besonnen und mit den richtigen Worten konnte sie meistens alles regeln.

Ihre Kindheit verlief, daher eher wild, als ruhig. Die Schulzeit machte es nicht einfacher, denn ihre Eltern waren bekannt für sehr viele Dinge. Doch was würde man damals nicht alles machen, um genau das auszublenden? Doch das war leichter gesagt als getan und sie setzte sich nicht zu Wehr, war sie ein Opfer. Sie war noch nie ein Opfer. Auch der ruhige Schein konnte trügen und das brachte sie nach und nach denen bei, die meinten sie fertig machen zu müssen. Kinder konnten grausam sein. Doch auch diese Zeit ließ sie irgendwann hinter sich und arbeitete sich regelrecht nach oben. Sie war ein Streber, zweifelsohne, sonst würde sie ihre Eltern nicht ertragen. Jedoch einer mit Kopf und dem Vertrauen der Schüler. Auch wenn Jean sich nicht für irgendwas aufstellen ließ, so konnte man auf sie zählen. Sie war ein Rebell, was ihre Eltern schnell merkten, beide akademischer Natur verfrachteten sie in ein Mädcheninternat. Konservativ und streng. Es wäre ja nicht so gewesen das jede andere Schule ihr genau dasselbe beibrachte, jedoch trieb man Jean dort zu Vernunft. Ein Nonnenkloster hätte es in der Hinsicht auch getan.

Doch auch dieser Rückschlag und diese Manipulation Ihrer Eltern reichte nicht aus, um sie aus der Bahn zu werfen, ausgeglichen und ruhig nahm sie diese Strafe hin und tat das, was man von ihr verlangte. Ihre Eltern setzten große Stück auf ihre einzige Tochter. Das Internat brachte sie durch die High School und später auch durch das Collage und nichts machte den Anschein, als würde sie von diesem Weg abschweifen. Sicherlich 1988 hatte man andere Dinge im Kopf, doch Jean hatte noch viel, viel schlimmere Dinge im Kopf. Eher was ihre Eltern betraf, doch um das zu verstehen, dass warum und das wieso, musste sie denken wie sie. Doch sie stieg nicht dahinter. So Ehrgeizig wie Jean war, sie stieg nicht durch den Gedanken ihrer Eltern durch. Die Schulzeit und auch die Collage Zeit auf dem Internat brachten ihr wenige Freunde ein, nicht dass sie darauf angewiesen war, aber sie lernte das man allein besser zurechtkam. Mit dem Abschluss in der Tasche, war sie regelrecht dazu gezwungen zu studieren und die reine Neugier den Verstand und das Denken eines Menschen besser zu verstehen, war ihre Entscheidung schnell gefallen. Sehr zum Missfallen ihrer Eltern, sie ihr immer wieder einredeten, wie schlecht es war und dass sie damit nichts werden könnte. Wenn die nur wüssten.

Jean ließ sich nicht von dem Weg abbringen und fing 1988 nach ihrem Collageabschluss ihr Psychologie Studium an. Doch nicht so schnell wie jeder dachte. Zunächst kam ein 12 semesterlanges Medizin Studium an der Uni. Eine wilde und einprägsame Zeit für die junge Studentin, nicht nur das sie in der Zeit Schwanger wurde, während ihre Eltern ihr dieses finanzierten, lebte sie fernab diesen, ihr eigenes Leben, Schwanger und viel zu Jung. Strebsam wie sie nun einmal war, mit dem Hang auch vollkommen normal zu sein. Sie hasste es einfach dem normalen Schwarm nachzuschwimmen, sie ging ihren eigenen Weg. Jean Studierte Trotz der ungewollten Schwangerschaft weiter, doch würde sie ihr Kind abgeben. Sie war zu Jung und hatte Ziele, ihr Kind sollte es besser haben, als Jean. Somit gebar sie eine Tochter, kümmerte sich die ersten Monate danach um sie und studierte weiter. Jean war schon immer etwas Kühler, das lag einfach an ihrer eigenen Kindheit. Ein Semester später gab sie ihre Tochter an eine befreundete Familie ab, sie konnte sie jeder Zeit sehen was sie auch nutzte und wusste das sie dort gut aufgehoben war. Die ersten 4 Semester waren der vorklinische Teil, Theorie büffeln, Biologie und all das, all das was auf den Grundbaustein des Körpers aufbaute. Die Anatomie und Psychologie waren dabei wieder einmal etwas, was Jean mehr interessierte. Sicherlich war sie in den anderen nicht schlecht, aber die besten Noten schrieb sie eben in den Fächern, die sie mochte, die sie mehr interessierte. Sie brauchte nicht die Beste der Besten werden, was kaum möglich war, aber machbar. Ihr reichte das sehr gute Mittelfeld. Es würde nie zu knapp sein und auch nie zu gut sein, dass sie sich mehr anstrengen musste, um das Level zu halten. Doch die 4 Semester schaffte Jean mit der Prüfung und ging damit in den klinischen Teil des Studiums über.

6 Semester, in denen man über Krankheiten und dessen Krankheitsbilder etwas erfuhrt, die Behandlung und in der richtigen Fachrichtung der Psychiatrie auch wie man diese gezielt behandelte, mit und ohne Medikamente. Denn auch die Pharmakologie gehörte dazu, doch kein Mittel was sie als sehr hilfreich empfand. Auch wenn reden sicherlich nicht immer half, aber Medikamente konnten auch nicht die Lösung sein. Jean hängte sich in den 6 Semester rein und lernte dabei mehr, als das sie auf Partys ging, man merkte ihr an wie wichtig ihr das war. Das letzte Jahr des Medizinstudiums war das praktische Jahr und niemand sagte das dies einfach werden würde. Zu damaligen Zeiten sah es düster aus, und das Jahr war mehr eine Abschreckung als eine Erkenntnis. Doch ließ sich Jean nicht davon abbringen und verfolgte ihr Ziel weiter. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Medizinstudium 6 Jahre später, was alles andere als ein Spaziergang war, setzte sie sich an ihr Psychologie Studium.

Weitere Jahre der Qual lag vor ihr, aber anderen zu helfen bestärkte sie in diesem Gedanken. 10 Semester, in denen Sie anfing, ihren Fachbereich der Psychiatrie zu festigen und zu lernen, die Allgemeinmedizin hatte sie Inne und nun fing die Feinarbeit an, wie bei einem Chirurgen, der deine Praxis im OP sammelte, war sie auf der Psychiatrie. Jean fing an sich an die Leiden der Menschen zu heften, diese zu erkennen und zu studieren, so schwer es auch war, mit der Zeit bekam sie das Gefühl dafür. Das jedoch das letzte Semester, in dem sie fast allein auf sich gestellt war, das einprägsamste sein würde, ahnte sie noch nicht. Jean saß gerade in dem Ärztezimmer und hing über den Akten, den Papierkram machen, wie immer, Berichte schreiben Prognosen und auch Einschätzungen. Das jedoch einer der Patienten durchdrehte, wie viele es später beschrieben, ahnte Jean in dem Moment noch nicht. Schließlich war er laut eines Kollegen auf dem besten Wege, doch ein Besuch später war alles wieder verschwunden. Die Schwester, die den Patienten besuchte, war die Person, die den Schalter umlegte und ihn alles vergessen ließ. Das Damals die Sicherheitsvorkehrungen nicht die besten waren, stand außer Frage, doch noch nie war etwas passiert. Nun bis zu diesem Tag.

Bedauerlicherweise hatte Jean noch eine ganze Schicht vor sich und in diesem Moment bedauerte sie es, weil sie eigentlich nicht da gewesen wäre, doch trug das auch dazu bei, dass sie so war wie sie nun einmal war. Gerade als der Alarm losging, kurz nachdem die Besuchszeiten vorbei waren, erhob sie sich, eher noch entspannt. So etwas passierte hier häufiger, als man dachte. Schließlich kamen hier auch Kinder zu Besuch, und solche Streiche passierten. Als Jean gerade ihren Blick hob, er blickte sie das Erlebnis, welches sie prägte. Der Patient, der auf so einem guten Weg war, schlitze vor ihre Augen mit einem Schnitt dem Oberarzt die Kehle durch. Wie er an ein Messer gekommen war, würde sich erst später rausstellen. Unter Schock stehend reagierte ihr Körper erst langsam, ehe sie das Blut sah und den Code Silber durchgab. Das riegelte das gesamte Krankenhaus binnen Minuten ab, doch von der Stelle bewegen konnte sie sich nicht, weniger wegen des Blutes oder der Angst, mehr wegen des Schocks, der in ihren Gliedern drinsaß. Während alle um sie herum schrien, rannten und sie stießen, starrte sie nur auf den Oberarzt, der so gute Prognosen gestellt hatte. Das Schlagen gegen die geschlossenen Türen, das Schreien des Sicherheitspersonals, alles drang in ein Dumpfes gepolter in ihr Gehör, ehe sie sich gefühlt, wie in Zeitlupe auf die Stelle der Leiche bewegte. Provisorisch kniete sie sich zu ihm hinunter und tastete nach dem Puls, welcher nicht mehr vorhanden war. Der Körper schien schon kalt zu sein, während sie den Tropfspuren folgte, welches vermeintlich von dem Messer stammten.

In den leeren Gängen schien ihr Herzschlag und das Hallen ihrer Schritte das Lauteste zu sein, der Alarm war verstummt, draußen jaulten die Polizei Sirenen. Jean blickte in jedem Raum, jede Tür, die offenstand, und suchte nach dem Patienten. Erst bei einem der letzten Räume des langen Gangs, hörte sie das schwere Atmen, hörte sie das Zittern und das verzweifelte Reden. Als sie langsam die Tür öffnete, und bei Gott wusste sie nicht einmal, wieso sie hier noch war, sah sie diesen jungen Mann an. Verzweifelt mit Tränen überströmt war der dunkle Blick gewichen. Doch ahnte sie schon das dort mehr war, mehr als man wusste. Jean hatte das Bedürfnis zu rennen und nie wieder zukommen, doch ihre Pflicht war es ihm zu helfen. Wieso sie dieses Pflichtbewusstsein genau jetzt entwickelte wusste sie nicht, bekam sie auch nie raus. Sie schloss die Tür hinter sich ab und steckte den Schlüssel in ihre Kitteltasche, ehe sie diesen Kittel über die Stuhllehne hängte und sich hinsetzte. Diesen Raum konnte sie nur lebend oder tot verlassen, das war ihr als erstes in den Kopf gekommen. Diesem Risiko war sich Jean bewusst und fing ihre erste Sitzung mit Robert an. Kein Held oder ähnliches, nur ein einfaches Gespräch zwischen Ärztin und Patient. Wie lange sie einfach nur da saß und nichts sagte, nichts sagen konnte, um die passenden Worte zu finden, wusste sie nicht. Immer wenn sich Jean daran zurückerinnerte, würde sie diese Entscheidung wieder treffen, denn dieser Augenblick öffnete ihr die Augen. Die Angst, die sie selbst verspürte, war in dem Moment nichts, zu dem Gefühl ihm helfen zu wollen.

Stunde um Stunde verging. Mal hatte sie das Messer kurz ihrem Gesicht, mal an der Kehle, doch ehe sie diesen Tanz begriffen hatte und wusste was ihn triggerte, fing sie einfach an zu führen. Sie gewann die Oberhand über diese Situation, die Sonne war mittlerweile untergegangen und das Licht und das Surren der Leuchtstoffröhren dröhnte langsam. Sie zwang ihn zu nichts und er redete einfach nur. Eine einfache Psychose war es sicherlich nicht. Als sie mehr von seiner Kindheit hörte, was genau los war verstand sie langsam auch, was das Problem war. Dieser Mord war darauf zurückzuführen das seine Persönlichkeit aufgrund von Missachtung der eigenen Bedürfnisse, schon damals gelitten hatte. Das zog sich sein Leben durch, seine Schwester, die es hervorgerufen hatte, löste in dem Moment den Schalter in seinem Kopf um und brachte das Fass zum Überlaufen. All der Hass und die Missgunst waren wieder da. Irgendwann öffnete sie die Tür und gab das blutige Messer ab, welches sie freiwillig bekommen hatte, nachdem sie die Tür geöffnet hatte. Ohne noch einmal zurückzublicken hatte sie Rob erklärt was passieren würde, wenn die Tür aufginge. Das Zimmer wurde gestürmt, er festgenommen.

Doch nach diesem Vorfall entschied das Krankenhaus, dass Jean ein Gutachten brauchte, um weiter an ihrem Traum zu arbeiten. Ihr wurden einige gute Psychiater empfohlen, doch Jean suchte auf eigene Faust und fand dann tatsächlich Dr. Arnold Lenz Gerlach. Ein Zugewanderter. Um ehrlich zu sein, dachte sie sich nichts dabei und versuchte ihr Glück und sie kam zügig einen Termin. Was einiges bedeutete, entweder er war einfach schlecht, was sie nicht dachte oder er musste sich beweisen. Alles andere wäre eher unwahrscheinlich. Bei der ersten Sitzung schien Jean vollkommen unsicher zu sein, obwohl sie das nicht war, so ganz und gar nicht. Es dauerte etwas, bis sie sich öffnete konnte und als es dann so weit war, tat es einfach verdammt gut. Diesmal war nicht sie es, die zuhörte, Arnold war es. Mit einer wirklich weichen und sanften Art überzeugte Jean ihn. Ihr Gutachten hatte sie in der Tasche, weswegen sie ihm immer wieder dankte.

Bei dem Prozess fast ein Jahr später sagte sie als ausgelernte Psychiaterin aus, und gab ihr Urteil ab. Dieser Moment brachte Jean soweit nach ihrem Studium das Krankenhaus zu verlassen, sie hasste den Geruch, das sterile Leben. Seit dieser Nacht vermied sie es vollkommen und widmete sich anderen Aufgaben. Zunächst in einer kleinen Gemeinschaftspraxis, Was nicht lange hielt, dann sogar beim FBI als Profilerin, doch die Sorge das ihr etwas passieren konnte und Jean ihre Tochter allein ließ, war zu groß. Wer Psychiater wird, musste selbst zu einem, stimmte in der Hinsicht, mit dem was damals passiert war, kam sie zunächst nicht zurecht, aber sie arbeitet das alles auf und konnte mit dieser Erfahrung mehr bewirken, als ihr bewusst war. Jean blieb bis etwa 2002 in der Praxis und etwa bis 2005 beim FBI, ehe sie sich selbstständig machte und aus dem Erbe ihres Vaters eine eigene Praxis eröffnete was mit Kind und Kegel schwerer war, als gedacht. Sie hatte kaum Kontakt mehr zu ihrer Mutter, was in dem Moment besser war, sie vermisste sie auch nicht sonderlich. Schließlich waren die Steine auf ihrem Weg zu dem Punkt, wo sie war, beiseite geräumt worden. Jean war ausgeglichener, entspannter und nahm nicht gleich alles für voll. Das, was sie wirklich ernst nahm, war ihr Job und auch da wusste und merkte sie, wenn man sie hinters Licht führte. Nichts, was sie offen Bekundete, aber sie merkte es.

4 Jahre vor der Apokalypse fing sie an ihre eigenen Patienten zu behandeln, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen. Ganz gleich was es war, ob es nur das Zuhören war oder eben dem Griff in die Tablettenkiste. All das war ein Zusammenspiel was Jean abwägte und was sie konnte, was sie wirklich mochte. Sie sammelte die Erfahrung nicht nur durch ihre Patienten, sondern eben auch durch ihre eigene Aufarbeitung der Geschehnisse im Krankenhaus. Jean kaufte sich ein kleines Häuschen am Rand der Stadt im ruhigen Viertel, wo sie zu sich kommen konnte. Jean entspannte sich vollkommen an diesem Ort und kam zu sich selbst, durch ihren kleinen privaten Ort entspannte sich immer mehr, was letztlich ihrer Tochter auch zugutekam, fern von dem Trouble der Stadt zu leben, wofür sie mehr Zeit hatte. Ihre Tochter nahm sie zu dieser Zeit auch ganz zu sich, die ständige besuche bei ihr reichten Jean und ihrer Tochter nicht mehr. Auch wenn sie während ihres Studiums ihre Tochter Täglich gesehen hatte, vermisste sie diese. Man hätte meinen können das sie keine Gefühle für sie hatte, doch dem war nicht so. Ihre Tochter war ihr ein und alles, weswegen das Verhältnis zwischen den beiden Frauen immer entspannt und ehrlich zuging. Streiten konnten sie zwar, aber nie miteinander.

Die Jahre vor der Apokalypse waren voll mit Terminen und so verrückt es klang baute sie sich immer mehr und mehr auf. Jean schwamm regelrecht in der Euphorie durch die reine Mundpropaganda, die sich verbreitete durch ihre Patienten, denen sie helfen konnte. Von kommerzieller Werbung hielt Jean nämlich nichts, diese löste etwas in Menschen aus. Eine Erwartungshaltung der sie niemals gerecht werden wollte und konnte. Jean entschied sich danach, nach Washington D.C. zu ziehen, um dort einen Neustart zu beginnen. Was bei der immer lauter werdenden Panikmache wohl der beste Ausweg war.

Nur 6 Monate vor der Apokalypse war alles fertig und gerade als sie anfing zu arbeiten und richtig einzuleben passierte es. Zunächst nur eine Seuche und dann doch die Hölle auf Erden, für die meisten war das alles nicht vorstellbar oder gar realistisch und auch Jean dachte zunächst so. Doch wurde sie schnell eines Besseren belehrt. Die Panik unter all den Überlebenden verstand sie sehr gut, doch ihre ruhige und rationale Denkweise ermöglichten es ihr auch in dieser Situation den Überblick zu behalten und ruhig zu bleiben auch, wenn sie gut und gerne ausgerastet wäre, wie die meisten. Doch in all den Jahren, in denen sie das Studium hinter sich gebracht hatte, Erfahrung gesammelt hatte, ging es immer schlimmer. Denn als die Panik ausgebrochen war, verlor sie Ihre Tochter, sie konnte diesen Ort nicht ohne ihre Tochter verlassen, doch das schien zunächst einmal unmöglich sie zu finden. Irgendwo da draußen war nun ihre Tochter, allein oder mit wem auch immer.

Eine positive Denkweise behielt sie sich bei, allein aus der Tatsache heraus, dass es nie zu Ende sein konnte, wenn man noch atmete und lebte. Durch ihren Vorfall im Krankenhaus und nun auch dem Verlust ihrer Tochter, war sie geerdete als zuvor. Nicht langweilig oder geschädigt, aber ruhiger und das brachte sie soweit nicht zu sterben. Die ersten Jahre Verbrachte Jean in kleinen Gruppen, um genau zu sein 6 Jahre. Sie verließ D.C. nicht, weil diese Stadt ihr so viel Sicherheit gab, nicht in die große Welt da draußen zu gehen. Auch der Hang zur Ortsbindung und das es hier genug Leute gab, denen sie helfen konnte, brachte sie dazu da zu bleiben. Jean mochte zudem das Meer und auch, wenn sie nie sicher war, ging sie immer wieder regelmäßig raus, um ihren Kopf freizubekommen.

2015 traf sie dann auf einige Kolonisten, die sich nach und nach hier angesiedelt hatten. Und durch einige Gespräche erfuhr sie auch das dieser Ort sicher war. Sicherheit war alles zu dieser Zeit. Lange musste Jean nicht abwägen, ob sie sich dem Shoreham Cottage anschließen sollte, war ihre Entscheidung schnell gefallen und sie kam dort mit Sack und Pack an. Endlich so etwas wie eine Aufgabe haben, war genau das, was Jean brauchte. Und schließlich konnten Ärzte und auch Psychiater gut gebraucht werden. Sie hatte also eine richtige Aufgabe, in der sie sich nicht so verloren fühlte und wo sie wirklich wieder helfen konnte. Während die Kolonie im Aufbau war, half Jean wo sie konnte, zumindest wo sie gebraucht wurde, letztlich war sie jemand zu dem man kam, um einfach zu reden. Und mit der Zeit entwickelte sich daraus eine Routine. Immer mehr und mehr kamen zu ihr und ihr Herz für diesen Beruf flammte stärker auf. Hier fühlte sich Jean wohl, kam aus ihrer eigenen Unruhe heraus.

Sie erfuhr, was vor der Kolonie passiert war, auch wenn sie sich kein eigenes Bild machen konnte, fühlte sie in dem Moment mit. Ein Krieg hatte nie nur Gewinner, es gab mehr Verlierer und das war es, was einen Krieg unnötig machte in ihren Augen. Doch die Zeiten und auch ihre Ansichten hatten sich verändert. Während Jean als Ruhepol in ihrer kleinen „Praxis“ die Seelenleiden der anderen entgegen nahm bahnte sich draußen mehr an. Ein halbes Jahr vor der Bedrohung, die bevorstand, lernte sie Renard kennen, ein junger Mann, welcher sich nicht unweit vom Shoreham Cottage im Wald ein wirklich beschauliches Heim aufgebaut hatte. Eher durch einen Zufall oder gar beziehungsweise durch seine Lieferungen traf sie ihn. Immer mal wieder, sie lernten sich dadurch besser kennen und pflegten eine zunächst flüchtige Freundschaft.

2019 gab es eine neue Bedrohung die Saviors. Und allein durch die Tatsache das diese verlor und dadurch Negan, den das Shoreham Cottage eingesperrt hatte, freikam, gab es so schnell keine Ruhe. Zu diesem Zeitpunkt flüchtete Jean regelrecht zu Renard, und in Yoga das neu entdeckte Hobby von ihr, denn es war nicht immer sicher genug, um rauszugehen. Denn das war tatsächlich kaum noch im Shoreham Cottage möglich, was sie vollkommen verstand, denn jeder hatte Sorge, was als nächstes kam. Über das Jahr erholte sich das Shoreham Cottage etwas von dieser „Schlacht“, was Jean jedoch weniger von ihrer Arbeit abbrachte, denn ihren Ruhepol hatte sie bei Renard und dem Yoga gefunden. Und aus einer zunächst flüchtigen Freundschaft wurde eine Freundschaft, in der sie lachen und weinen konnten, wenn der Wunsch danach war. Allein die Tatsache, dass sie zum Ende des Jahres mehr Patienten hatte, als noch vor dieser Schlacht, zeigte ihr wie groß die Sorge war. Man baute nach allem die Kolonie wieder auf und die Hoffnung einiger starb schließlich nie, die Sicherheit wurde verstärkt und während Jean das sehr gut beobachten konnte, tat sie das Beste, das es allen seelisch besser ging. Zumindest soweit sie es schaffte.

Die Ruhe kehrte nur schwer nach allem wieder ein, bei allen waren die Alarmglocken schrill am Klingeln und das merkte sie auch bei jeder Sitzung mit Ihnen. Dass die Wicked eine bahnende Gefahr waren, ahnte Jean nicht, die Unruhen, die sich nach dem Verschwinden von Rick bemerkbar machten, konnte man greifen. Doch ein Aufgeben sollte für niemanden hier eine Option sein. Also versuchte sie das alles zu verstärken, was sie tat. Verbündete kamen nun auch ins Shoreham Cottage, als sie hörten das Jean dort tätig war. Und natürlich machte sie dort keinen Unterschied und half auch denjenigen die von außen kamen.

Ende 2021 wurde das Shoreham Cottage angegriffen, was die Gemeinschaft sichtlich schwächte. Es war keine sonderlich angenehme Zeit, geprägt von mal größeren, mal kleineren Kriegen, Entführungen und reinem Chaos. Die Ruhe, die in den vergangenen Jahren geherrscht hatte, war verflogen. Als 2022 infolgedessen eine neue Kolonie zum Vorschein kam, reagierte Jean mit großer Überraschung: Eine Bunkeranlage, tief unter ihnen gelegen. Obwohl der Ausbruch der Seuche bereits lange zurücklag, kamen noch immer unerwartete Entdeckungen ans Licht – womit zu diesem Zeitpunkt niemand mehr gerechnet hatte. Trotz der dezimierten Menschheit brachte diese Anlage neue Gesichter, neue Chancen und potenzielle Verbündete hervor, sofern man in diesen Zeiten überhaupt von so etwas sprechen konnte.

In dieser Phase lernte sie Menschen mit völlig neuen Problemen kennen. Kaum war das New Oceanside von Negan befreit, zeichneten sich bereits die nächsten Schwierigkeiten ab. Während Jean die Ereignisse verfolgte – wenn auch nur vom Hörensagen –, bahnte sich eine gewaltige Horde ihren Weg, die im Jahr 2023 einen Außenposten von Haven Paradise angriff. Die Sorge, dass die Beißer auch auf sie zukommen könnten, erwies sich zwar als unbegründet, doch die Tatsache, dass sie sich nach all den Jahren noch immer in solchen Massen versammeln konnten, blieb besorgniserregend. Auch wenn Jean sich längst an die neuen Gegebenheiten gewöhnt hatte, blieb ein Restrisiko.

Das Jahr 2024 begann fast wie gewohnt. Für Jean war es schon immer überlebenswichtig gewesen, sich von dem Chaos um sie herum abzulenken. Doch leider wurde das Haven Paradise erneut angegriffen – diesmal von einer Söldnertruppe, die sich um einen Anführer scharte. Wenn man bedachte, wie sicher der Bunker eigentlich war, glich es einem massiven Rückschlag, dass die Anlage überhaupt überrannt werden konnte. Einigen gelang schließlich die Flucht, woraufhin sie die anderen Kolonien, darunter auch Shoreham, um Unterstützung baten. Zunächst wirkte Jean unentschlossen, ob sie sich dem Trupp anschließen sollte, doch die Vorahnung, dass es zahlreiche Verletzte geben würde, ließ sie nicht los. Da sie selbst keine begnadete Kämpferin war, wollte sie zumindest dort helfen, wo ihre Stärken lagen: in der medizinischen Versorgung. So zog sie gemeinsam mit der Truppe in Richtung des besetzten Haven Paradise. Drei Monate nach der Belagerung gelang den verbündeten Kräften der entscheidende Vorstoß zur Befreiung – ein wahrhaftiger Sieg der Gemeinschaft über die Spaltung. Mit Geduld und Strategie hielten sie zusammen und besiegten schließlich den gemeinsamen Feind.




Gesuchter

I Need you!

Vor- und Nachname

Das solltest du am besten wissen ^^

Aktuelles Alter und Geburtstag

zwischen 54 & 56

Zugehörigkeit

Normade/Shoreham Cottage

Avatarvorschläge / Wunschavatar

David Duchovny (Keine Verhandlung)


Verbindung zueinander

Woooo soll ich da anfangen? Liebevolle Nevensäge trifft auf analytische Genauigkeit^^

Die beiden sind wie eine perfekt eingespielte Einheit – der eine Kopfmensch, der andere Bauchgefühl.

Charakter

Er ist jemand, der grundsätzlich hinter die Fassade blickt und sich nicht mit dem Offensichtlichen abspeisen lässt. Er vertraut extrem auf seine Instinkte, selbst wenn die Logik dagegen spricht. Das macht ihn manchmal zu einem Einzelgänger, weil er sich in Dinge verbeißt, die andere gar nicht sehen oder wahrhaben wollen. Er ist getrieben vom Drang, die wirklichen Hintergründe zu verstehen, und tritt dabei auch mal Regeln mit Füßen, wenn sie ihm im Weg stehen.

Wie es er jedoch jetzt ist, was die Zeit aus ihm gemacht hatte, überlasse ich dir. So hatte Jean ihn damals kennengelernt bzw. so stelle ich ihn mir vor sollten wir uns noch kennenlernen.

Story


Wir haben zwei Optionen, die wir gerne beide besprechen können:

1.Wir kennen uns schon seit der Studienzeit (oder kurz davor): Du kennst die ganze Dynamik mit meinen Eltern und hast miterlebt, wie sie versucht haben, Jean in eine Ecke zu drängen. Vielleicht hast du ihr sogar bei der „Flucht“ geholfen, ihr gut zugeredet oder einfach das getan, was du in diesem Moment für am sinnvollsten hieltest. Den Kontakt haben die beiden immer gehalten. Je nachdem, wohin dich das Leben zog oder was dein Job war – die beiden trafen sich oft genug, um sich niemals aus den Augen zu verlieren. Vielleicht arbeiteten sie auch zusammen? Ganz gleich, welcher Weg es war: Am Ende waren sie unzertrennlich, doch es war nie der passende Zeitpunkt da, um es auch wirklich miteinander zu probieren.

2.Wir lernen uns erst jetzt kennen: Die ganze Dynamik zwischen den beiden ist anfangs aufreibend, bis sie den passenden Rhythmus finden, um eine Einheit zu bilden – eine Einheit, die letztlich unzertrennlich wird.

(Es ist schwer zu sagen, dass dies ein Pair werden soll, da ich so etwas ungern plane. Im Allgemeinen plane ich nicht so gerne und lasse es lieber auf mich zukommen. Doch leider, leider, leider – *okay reicht, ich liebe meinen Avatar* – ist dies mein Wunsch.)



Letzte Worte des Suchenden

Verschwinde bitte nicht einfach so. Jeder hat ein PB Leben. Ich nerve gerne die lieben Admins mit den Bildern der beiden *ich sehe dieses Augenrollen schon* Aber ja ich mag die beiden wirklich. Ich bin für offene Kommunikation, bin gerne dabei mit dir ein Grundgerüst zu schaffen, doch danach lass ich die Charaktere gerne einfach aufeinander los. Ein Start und ein Zielpunkt. Lass uns einfach gemeinsam die Köpfe zusammenstecken ^^ ich freu mich auf dich.



I'm your psychiatrist

You're not mine.


Once you start making the effort to ‘wake yourself up’—that is, be more mindful in your activities—you suddenly start appreciating life a lot more.


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Anarchy Riders
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Heavens Paradise
Nomades
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7
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