Zombies
Wir haben die üblichen Bezeichnungen für die Untoten aus dem The Walking Dead-Universum übernommen:
- Beisser / Walker: Hauptbegriff für Untote
- Streuner: Für einzelne umherwandernde Untote
- Herde: Bezeichnung für eine grössere Gruppe von Untoten
- Testsubjekte: Im Forschungsbereich
Selbstverständlich kann auch das Wort Zombie in euren Plays verwendet werden.
Virus:
Das sogenannte Wildfire-Virus ist ein universell hochansteckender Erreger, der sehr wahrscheinlich über luftübertragene Partikel verbreitet wird. Das bedeutet, jeder lebende Mensch, ob vor oder nach Ausbruch der Seuche geboren, ist damit infiziert.
Stirbt der Wirt (also der Mensch), reaktiviert das Virus den Hirnstamm, was zu einem aggressiven Verhalten und Hunger auf Menschenfleisch führt.
Ursprung:
In der Serie World Beyond wird angedeutet, dass das Virus in einem französischen biomedizinischen Forschungslabor entwickelt wurde, möglicherweise als medizinischer Fehler oder als Unfall.
Wirkung:
Das Virus tötet den Wirt nicht direkt, sondern wird nach dessen Tod aktiv. Da nur das Gehirn reaktiviert wird, fällt der Infizierte in einen instinktgesteuerten, aggressiven Zustand. Es gibt bislang keine bekannte Heilung.
Biss durch einen Beisser:
Ein Biss führt aufgrund Bakterienüberlastung zu Fieber, Delirium und unweigerlich zum Tod innerhalb von Minuten bis zu ca. 48 Stunden.
Natürlicher Tod (Altersbedingt, andere Krankheiten, tödliche Verletzungen):
Da das Virus unabhängig von äusseren Umständen in jedem Menschen existiert, beginnt die Reanimation ebenfalls nach dessen Ableben innerhalb von Minuten bis zu ca. 48 Stunden.
Menschen, die auf diese Art sterben, werden innerhalb der Kolonien und Gruppen durch einen Totenrichter oder einer ausgewählten Person hingerichtet, z.B. mit spitzen Werkzeugen oder einem Schuss in den Kopf.
Bekämpfung:
Die Zerstörung des Gehirns ist die einzige Methode, um einen Beisser dauerhaft zu töten. In unserem RPG ist es egal, welche Hirnregion zerstört wird, eine Verletzung der Gehirnmasse führt jederzeit zum Tod. Natürlich kann in den Plays auf zerebrale Details geachtet werden.
Haltbarkeit:
Beisser verrotten zwar, aber dieser Prozess zieht sich über einen sehr langen Zeitraum hin. Ebenso können Beisser verhungern, wenn sie ihren Energiebedarf nicht regelmässig decken können. Sie sterben daran zwar nicht, ihre Körper werden aber schwächer.
1. Tag bis ca. 3 Jahre:
Beisser sind in dieser Zeit sehr aktiv, laufen schnell und sind kräftig.
Ab ca. 3-6 Jahren:
Der Verwesungsprozess hat eingesetzt, Kleidung, Haare, Nägel und Haut fallen aus oder hängen am Körper herab. Die Schnelligkeit hat abgenommen, oft fehlen die ersten Körperteile.
Ab ca. 6 Jahren:
Beisser bewegen sich nur noch langsam, der körperliche Zerfall ist weit fortgeschritten. Übriggebliebenes Körpergewebe hält das Skelett nur noch teilweise zusammen. Der Beisser ist schwach und stellt kaum noch eine Bedrohung dar, ist aber bei einem funktionalen Kiefer immer noch in der Lage, zuzubeissen.
Um eine signifikante Reduzierung der Population durch deren Tötung zu erreichen, benötigen die Überlebenden Jahrzehnte.
Sidefacts:
- Beisser erkennen Partner, Kinder, Familienangehörige, Freunde, usw. nicht mehr.
- Beisser können nicht gezähmt oder trainiert werden. Sie spüren keine Empfindungen mehr.
- Beisser werden nicht wieder lebendig, auch nicht durch neue Medikamente oder Gebete.
- Beisser können anatomisch manipuliert und von Überlebenden z.B. als 'Packesel' mitgeführt werden (in den meisten Fällen bedeutet dies das Abschlagen des Unterkiefers und der Arme).
- Es ist möglich, dass Beisser in Kolonien zur Belustigung und Unterhaltung der Bewohner in Käfigkämpfen oder in Arenen gegen Überlebende kämpfen.