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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#21

RE: Bucht mit Bootssteg

27.05.2019 11:46
Lady Lady (gelöscht)
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Beide hatten den Akt hinter sich gebracht, und sie leckte sich das Fell nun sauber. Ja beide waren eben ineinander verliebt und sind ab jetzt auch zusammen. Geht dabei dann etwas nach unten auf den Boden, und sah etwas ihn an. //Ich habe dich echt vermisst und liebe dich wahrlich Seven// . Nimmt dabei alles nun anders wahr, und wenn sie Trächtig werden würde. Werden manche sich wahrlich über ein Beschützer freuen. Sah ihn beim liegen nun an, und legt die Ohren zurück. Den es waren keine Beißer in der nähe, die nach verwehsung rochen. Das scheint schon immer sehr gewöhnlich zu werden nach dem Akt. //Ob das unser Frauchen und Herrchen merken dass wir zusammen sind und sie immer noch nicht?//. Bellt dabei fragend dann Seven an, der wohl auch sich diese fragen immer wieder stellen muss. Was nicht unnormal ist, den immerhin fühlten auch die beiden das etwas zwischen den beiden gewesen ist. //Ob sie überhaupt merken dass sie sich lieben//, gerade fragte. Dann allerdings sich in den Gras hin und er walzen tut.

@Seven

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#22

RE: Bucht mit Bootssteg

27.05.2019 20:30
Seven Seven (gelöscht)
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Seven liebte seine @Lady sehr und er würde immer auf sie aufpassen, er würde sie Besützen genau wie Daryl.
Ihr bellen ließ ihn sich an sie schmiegen. //Ich dich auch. Ich hatte Angst das dir etwas zugestoßen ist!// Eines war klar die kleinen süßen Welpen würden sicher schnell einen Platz bei ihnen in der nähe finden und ihren besitzer Glücklich machen doch noch war eben nicht daran zu denken. Es war kein Fein in der nähe und sie würden sich zusammen kuscheln können. //Ich denke sie werden es merken das wir uns mögen. Aber die beiden sollten auch endlich merken das sie zusammen gehören// Er leckte ihr über die Nase und steht langsam auf um sich zu strecken. //Wollen wir ein wenig herum laufen?// Er wollte nach dem rechten sehen denn er machte sich sorgen um die Menschen hier.

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#23

RE: Bucht mit Bootssteg

03.08.2019 21:14
Lucifer Lucifer (gelöscht)
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sicher wusste er das es duch sein kuscheln nicht kühler werden würde, doch sie hatten eben keine Möglichkit allein hier raus zu kommen und so mussten sie eben warten bis Ezekiel hier auftauchen würde um sie beide heraus zu lassen.
Das @Shiva begann zu brüllen ließ ihn leise brummen, sie war laut und es schien wirklich zu helfen, denn Ezekiel ließ nicht lange auf sich warten und öffnete den beiden die Tür. er schnurrte leise als wollte auch er sich bedanken denn er würde dem Mensch nicht als dank über die Hand lecken das hatte er bis jetzt nie getan. Langsam folgte er seiner wunderschlnen Tiegerdame und schnurrte bei ihren Worten und sprang ihr nach. Endlich waren sie raus aus dem Gehege denn auch wenn er wusste das es sein musste, so hasste er es eingesperrt zu sein, nicht raus zu können und sich frei bewegen zu können.
Ihre kleine Herrausforderung nahm er nur zugerne an und er sprang ihr nach, wobei er sie nur knapp erreichte, er war zwar nicht gerade langsam doch etwas eingerostet, daher kam Shiva nur ganz knapp vor ihm am Stand an.

°Du bist schnell.° Er leckte ihr sanft über den Kopf ehe er auch schon aufs Wasser zurannte und sich ins kühle nass stürzte, er brauchte dringend eine abkühlung und Shiva würde ihm sicher folgen.
Das Kühle Wasser umschmiegte ihn sofort und er schnurrte wohlgefallend auf denn das tat wirklich mehr als gut.

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#24

RE: Bucht mit Bootssteg

21.08.2019 21:07
Shiva Shiva (gelöscht)
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----> Tigergehege

°Hihi ja das bin ich°
Freute ich mich über meinen Sieg und schnurrte kurz, als er mir über den Kopf leckte. Als er ins Wasser lief, sah ich ihm einen Moment nach. Es war so schön nicht mehr alleine zu sein. Als einziger Tiger, war das Leben sehr einseitig. Niemand verstand mich und die meisten machten einen Bogen um mich. Ezekiel war auch oft unterwegs, vor allem seit dem er mit Carol zusammen war. Da blieb ich oft auf der Strecke und ich hasste es, alleine zu sein. Nun hatte ich meinen kuscheligen Tiger Lucifer und hoffte, dass er immer bei mir bleiben würde.

Nun rannte ich ihm aber nach und knurrte, als das Wasser hochspritze bei meinen Bewegungen. Im Wasser war ich sehr verspielt und schnappte danach.
°Tut das gut°
Brummte ich ihm entgegen und schwamm etwas herum. Ich liebte es schwerelos sein zu können und die Wellen waren heute sehr schwach, so das man super schwimmen konnte.
°Im Zoo hatte ich einen eigenen Pool für mich alleine, wo ich oft drin lag. Spielzeug hatte ich dort auch und Ezekiel lies sich immer wieder was neues für mich einfallen, damit mir nicht langweilig wird°
Erzählte ich Lucifer und schwamm um ihn herum. Das war die beste Beschäftigung bei diesem Wetter. Er hatte Glück, das er weiß war, das zog die Sonne nicht so an, wie dunklere Farben.

@Lucifer

Leg dich niemals mit einem Tiger an, es könnte dein letzter Atemzug sein
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#25

RE: Bucht mit Bootssteg

28.08.2019 21:59
Lucifer Lucifer (gelöscht)
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Es fühlte sich gut an mit einem seiner Art etwas zu tun, endlich mal mit einer seiner Art zusammen sein zu können, denn das kannte er ja bis jetzt noch nicht. Allein zu sein, war für ihn nie schlimm und doch fehlte immer etwas und jetzt fühlte es sich einfach wudnerbar an und es war befreiend mit @Shiva reden zu können.

Er Brummte leise um ihr recht zu geben denn die kühle welche ihn umhüllte war wunderbar, das ganze Gegenteil von der Wärme die außerhalb des Wassers auf ihn wartete.
Ihre Erzählung vom Zoo hörte sich gut an und er sah kurz zu ihr denn so richtig konnte er sich das nicht vorstellen doch dieser Ezekiel war sehr nett das hatte er schon mitbekommen.
Er schwamm mit ihr gemeinsam im Kreis und schnurrte leise. °Ich bin in diese Zeit hineingeboren worden, ich kenne keine Gitter oder ähnliches. Aber bei dir in dem Käfig fand ich es nicht so schlimm wie ich erst dachte. Du warst ja bei mir!° Allein wäre er sicher nicht so ruhig geblieben. Kurz tauchte er unter wasser und schwamm dann wieder richtung STrand und kletterte hinaus. °Was machen wir heute außer Schwimmen noch? Sperrt er uns nachher wieder ein oder dürfen wir draußen bleiben!° Ja das fragte er sich wirklich denn hier draußen war es doch viel schöner.

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#26

RE: Bucht mit Bootssteg

12.08.2020 17:12
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Als sie sich umzog, einfach ohne Vorwarnung sich ihrer Kleidung entledigte, juckte es den Dunkelhäutigen schon in den Fingern sie daran zu hindern sich das leichte Kleid überzuwerfen. Ihre Worte aber, die ihn wohl aufziehen sollten und voll ins Schwarze trafen, ließen ihn dann aber seine juckenden Finger beruhigen. Tja, in seinem Kopfkino hatte er sie schon mit gespreizten Beinen auf dem Bett liegen sehen… es fiel schwer ein solches Bild einfach zu verdrängen. Doch er schaffte es, lächelte sie nur an, nachdem er geendet hatte. Er würde sich später umziehen, zuerst wollte er zu Jason.
Den Kuss erwiderte er gerne, freute sich sogar, dass Lyanna ihn zu Jason begleiten würde. Eine Augenbraue über ihren Kommentar mit dem alten Arzt hochgezogen, enthielt er sich eines Kommentars. Sie hatte ja keine Ahnung, dass Jason nur ein wenig älter als er selbst war und, Elijah war es sich nicht zu schade dies zuzugeben, auch gut aussah. Zumindest war der Arzt auch im Winter als Elijah hier war, gut in Form gewesen. Nicht so stark wie der ehemalige Soldat, aber doch in wirklich guter Form. Lyanna würde sich also wundern, wenn sie den Arzt des Cottage bald kennenlernen würde.
In der Praxis des ebenfalls dunkelhäutigen Arztes angekommen, konnte er sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, als er Lyannas Reaktion auf Jason sah. Damit hatte sie wohl offensichtlich nicht gerechnet. Dennoch, er ignorierte das einfach, da er Jason ja kannte. Und Jason war, gelinde gesagt… anders. Er war Autist und dementsprechend ein wenig anders als man es wohl als Normal bezeichnen würde. Was ihn aber zu keinem schlechten Arzt machte, denn er hatte wirklich Ahnung, sonst wäre Elijah nun wohl nicht wieder hier. Er entledigte sich des schwarzen Shirts, sodass Jason die Narben betrachten konnte. Elijah sagte nichts, der Arzt sagte nichts, Lyanna sagte nichts. Es war still in der Praxis, nur das Rauschen des Ventilators im Hintergrund war zu hören. Die angenehm kühle Luft strich ihm über den Oberkörper, als er den Kopf hob nachdem sich die Tür öffnete. Er spürte Jasons Finger an seiner Seite, wie diese kurz innehielten als auch der Arzt seinen Kopf hob. Den Raum betrat eine junge Frau, mit einer Mähne aus lockigem, rabenschwarzem Haar und Kleidung, die für die Hitze wohl angebracht war. Ansonsten würde man sie wohl als unangebracht ansehen. Sie grinste, Elijah konnte nicht umhin sagen zu müssen, dass diese Frau attraktiv war. Und er konnte sich nicht erinnern, dass sie schon im Winter hier gewesen war. Sie musste also innerhalb der letzten sechs oder sieben Monate hier angekommen sein. Was für ein Glück, dass sie damals noch nicht hier gewesen wäre… sie hätte ihn bestimmt auch gut trösten können in dieser Nacht. Sanft schüttelte er den Kopf, als ihm dieser Gedanke kam und er blickte zu Lyanna, dabei lächelte er sanft. Dennoch, obwohl diese Frau attraktiv war, Lyanna war immer seine erste Wahl. Und er war froh, sie wieder getroffen und nun an seiner Seite zu haben.
„Ist sie ein neues Mitglied der Kolonie?“, fragte Elijah den Arzt dann und dieser nickte, ehe er erklärend fortfuhr, „Sie ist meine Schwester.“
„Schwester?“, hakte Elijah verwirrt nach, immerhin sahen sie sich nicht sonderlich ähnlich und von der Hautfarbe passte es auch nicht zusammen.
„Adoptivschwester. Wir sind beide adoptiert worden“, gab Jason knapp zu Antwort und Elijah nickte. Aha. Interessant. Er hatte vorher nicht gewusst, dass Jason adoptiert worden war.
Sie schwiegen wieder, während Jason Elijah ein paar Bewegungen machen ließ und dann einige Dinge auf einem Zettel notierte.
„Ja, es ist alles so wie es der Wundheilung entsprechend sein sollte. Solange du weiterhin keine Probleme damit hast, benötigst du mich auch nicht mehr hier zu besuchen. Sollten Probleme auftreten, etwa ein Schmerz, Bewegungseinschränkungen oder Entzündungszeichen wie Schwellung oder Rötung, dann bitte ich darum zu mir zurückzukehren. Auch, wenn du dich wie 95% aller meiner Patienten nicht daranhalten wirst, solltest du weiterhin dich noch schonen. Die Haut und die Gewebe unten drunter benötigen etwa ein Jahr, bis sie wieder annähernd so sind, wie vor einer Verletzung. Also kein übermäßiges Heben von Gewichten oder Ähnlichem. Natürlich ist dir der Sport erlaubt, dass wusstest du ja, aber ich muss dies Sagen. Ärztliche Pflicht“, nickte der Arzt und Elijah nickte ebenfalls. Übermäßiges Heben von Gewichten?
Grinsend zog er sich sein Shirt wieder über den Kopf und bedankte sich bei Jason, als er Lyannas Hand wieder umgriff und sie die Praxis verließen.
„Nun, er kann mir doch nicht verbieten meine Freundin hochzuheben, oder?“, fragte Elijah und lachte, griff sich die Dunkelhaarige dann und hob sie hoch, drehte sich einen Moment mit ihr im Kreis, ließ sie nahe an ihm wieder herunter auf den Boden.
„Dieses Kleid gefällt mir übrigens“, murmelte er in ihr Ohr, ehe er seine Lippen auf ihre legte. Er wusste selbst nicht warum er so gute Laune hatte. Es war vermutlich das Cottage, das Gefühl von Urlaub, dass ihm dieser Ort einfach verlieh. Oder, dass er mit Lyanna mal wieder draußen war. Weg vom Clubhaus, so wie sie sich kennengelernt hatten. Und dass er der Dunkelhaarigen neue Dinge zeigen konnte, sah wie glücklich auch sie war. Ihre gute Laune steckte ihn einfach an.
„Willst du später dann mit einem der Pferde ausreiten? Das wäre kein Problem. So sehr ich deine Anwesenheit genieße, ich würde mich gerne mit Rick und Daryl unterhalten, ein paar Leute kurz treffen, die ich hier kenne. Wir können uns dann abends wieder am Bungalow treffen?“, fragte er sie, während sie durch das Cottage liefen. Händchenhaltend, wie immer.
Anschließend zum Besuch bei Jason zeigte Elijah ihr das restliche Cottage. Den Strand, die Bar und das Restaurant, wo sie etwas Kleines zu Mittag aßen. Danach den Tennisplatz und alle weiteren Beschäftigungen, die man ebenso im Cottage machen konnte. Sie trafen auch auf Shiva, die Tigerin des Cottage, die im Schatten döste.
Als es Nachmittag wurde, brachte Elijah Lyanna dann zum Stall und sie verabschiedeten sich voneinander, ehe die Dunkelhäutige davonritt. Es war so schön sie so glücklich zu sehen!
Elijah nutzte seinen „freien“ Nachmittag dann dafür, was er eben vorhatte. Er hatte sich wirklich Gedanken gemacht und würde die zwei oder drei Stunden voll brauchen, bis Lyanna von ihrem Ausritt wieder zurück war. Also machte er sich ans Werk, besuchte dabei tatsächlich einige der Leute, die er sowieso treffen wollte. Es war also keine Lüge gewesen, als er zu Lyanna meinte, er würde Leute besuchen.
Als die Sonne langsam Richtung Horizont wanderte, den Himmel in ein schönes rosa-rot tauchte, verließ der Dunkelhäutige gerade die Dusche. Seine Missionskleidung hing ordentlich im Schrank, während er in frische Unterwäsche und eine kurze Jeans schlüpfte. Obenrum schlüpfte er in ein helles Leinenhemd, krempelte die Ärmel bis zu den Ellbogen hoch und ließ die zwei obersten Knöpfe offen. Lyanna würde jeden Moment wiederkommen und er war gerade so fertig geworden alles vorzubereiten.
Als er sie zur Tür hereinkommen hörte, gab er ihr einen Kuss zur Begrüßung. Und was für einen Kuss er ihr gab.
„Mach dich frisch und zieh dir dieses hübsche Kleid von heute Nachmittag an. Ich habe eine Überraschung für dich“, flüsterte er ihr ins Ohr und lächelte, ehe er wieder in der Küche verschwand. Während er das Rauschen des Wassers aus der Dusche hörte, absolvierte er die letzten Vorbereitungen. Schnell huschte er hinab zum Ort ihrer Destination, brachte alles dort hin, was er nicht den ganzen Tag in der Sonne hatte liegen lassen wollen. Kaum war er wieder zurück im Bungalow, schluckte er als er die frisch geduschte Lyanna sah.
„Hmm… du bist einfach wunderschön“, kommentierte er ihr Aussehen und griff ihre Hand.
„Komm“, sagte er dann mit tiefer, dunkler Stimme und sah sie aus seinen dunklen Augen an, ehe er sie aus dem Bungalow zog.
Auf ihre Fragen, wo sie hinging oder was er vorhatte, ging er garnicht ein. Kurz bevor sie da waren, zog er aus seiner Gesäßtasche ein Tuch und band es ihr um die Augen, ehe er sie hochhob und den Rest des Weges trug.
Am Ort ihrer Destination angekommen, ließ er sie dann zurück auf den Boden und stellte sich hinter sie, eine Hand an ihrer Hüfte, mit der anderen zog er ihre die Augenbinde von den Augen.
Sie sah dasselbe wie er. Er hatte am Nachmittag eine kleine Kuhle am Strand ausgehoben, darin war ein Steinkreis und es brannte ein Lagerfeuer. Mit Blick auf das Meer hatte er den ausgehobenen Sand aufgehäuft, sodass sie sich beide entspannt anlehnen konnten. Über den Sand hatte er mehrere Tücher gelegt, damit sie eine gute Sitzfläche hatten und nicht dauernd den Sand überall spürten. Darauf stand ein kleiner Tisch aus Glas, den er aus dem Bungalow entführt hatte. Dieser war mit einer Vase bestückt in der ein paar Blumen waren, daneben eine Schale mit Trauben und anderem Obst, dass er ebenfalls vorbereitet hatte. Dazu ein paar Scheiben frisches Weißbrot und ein Aufstrich den er aus der Küche geklaut hatte. Als letztes hatte er dort eine Flasche Wein stehen, ein kühler Weißer, den ihm William gegeben hatte. Und natürlich auch zwei Gläser.
Im Hintergrund war es ein atemberaubender Sonnenuntergang, der Himmel in Rosa, Rot und Lila, verschiedene Nuancen jeder Farbe. Das Meer, dass an den Strand rauschte, dem Ganzen ein angenehmes Hintergrundgeräusch verlieh. Die Luft, die so angenehm nach Meer, Salz und ein wenig nach Feuer roch, aufgrund des Lagerfeuers. Es war noch immer warm, aber mit dem sanften Wind war es hier wirklich aushaltbar.
„Überraschung…“, murmelte er leise und lächelte weiterhin, betrachtete selbst, was er hier geschaffen hatte. Ja, es war so, wie er es sich vorgestellt hatte. Er wollte für sie beide einfach einen romantischen Abend, Zeit für nur sie beide. Klar, sie hatten im Clubhaus auch viel Zweisamkeit, aber egal wo sie saßen, es kam alle zehn Minuten jemand vorbei. Natürlich, denn das Clubhaus war einfach nicht so groß wie das Cottage. Hatte keinen eigenen Strand, der über die gesamte Länge der Anlage ging. Natürlich war Elijah nicht naiv, dort unten beim Feuer lag auch ein Messer, denn so sicher und gut patrouilliert der Strand war, man konnte nie wissen, wann ein Beißer angespült wurde. Und ganz wehrlos wollte er einem dann nur mit seinen Fäusten auch nicht gegenübertreten. Was Lyanna aber nicht sah, war der Gegenstand, auf den er sich im Cottage am meisten gefreut hatte. Er lag am anderen Rand des aufgehäuften Sandes, sodass er verdeckt war. Es war eine Gitarre.
Innerlich war er so verdammt aufgeregt, da er natürlich hoffte, dass es Lyanna auch gefiel. Wobei er die Dunkelhaarige ja mittlerweile doch recht gut kannte. Elijah konnte sich also nicht wirklich vorstellen, dass es Lyanna nicht gefallen würde. Doch man wusste es ja nie vorher sicher.

@Lyanna Lockhart



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#27

RE: Bucht mit Bootssteg

14.08.2020 13:35
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Lyanna fing sofort an zu lachen als Elijah sie vor der Praxis packte und sich einmal mit ihr drehte und sie anschließend nah an ihm runter ließ das die Dunkelhaarige nicht anders konnte als sich einen flüchtigen Kuss von ihm zu stehlen. „Charmant mich mit einem Gewicht zu vergleichen.“ neckte die Dunkelhaarige ihn nur und stupste mit ihrer Nasenspitze gegen seine ehe sich seine Hand wieder in ihrer verschränkte. Dieser feste aber nicht schmerzvolle Griff der ihr so viel Sicherheit und Geborgenheit gab und am liebsten würde sie diese Hand niemals mehr loslassen. Als sie nun wieder händchenhaltend durch die Cottage gingen wäre Lyanna bei Elijah's Frage ob sie denn nicht später mit dem Pferd ausreiten wollte, fast erneut aufgeregt stehen geblieben. „Meinst du das wäre wirklich möglich?“ William hatte ihr ja bereits gesagt das es möglich wäre und Lyanna hatte sich gefreut aber sie wollte sich schließlich nirgendwo hineindrängen, die Leute kannten sie schließlich nicht. Sie war nur das neue Mitglied der Riders und man würde ihr wirklich eins dieser Pferde mitgeben, das war großzügig aber ließ die junge Frau immer ein wenig misstrauisch werden. Aber wenn Elijah sie schon so fragte, dann muss es stimmen. Denn sie vertraute und glaubte ihm. Immer. Sie würden ihrem Auftrag erst morgen nachgehen, warum sich dann nicht noch ein wenig amüsieren und entspannen? Ein kurzes Lächeln flog über Lyanna's Lippen. „Hm ich denke schon ich kann deine Anwesenheit für eine gewisse Zeit entbehren, so lange du nicht im Sinn hast dich wieder mit einem Bären zu prügeln.“ scherzte die Dunkelhaarige, sie hatte absolut kein Problem damit wenn Elijah noch andere Dinge zu erledigen hatte. Sie war ja schließlich kein Hund das seinem Herrchen vierundzwanzig Stunden lang hinter her laufen musste. Elijah zeigte Lyanna noch ein paar weitere sehenswerte Orte in der Cottage bevor dieser die satte und glückliche Lyanna noch zu den Stellen brachte. Lyanna stahl sich noch einen letzten Kuss bevor sie den Dunkelhäutigen ziehen ließ und ihm kurz nachblickte und sich dann mit Schwung ihren Fuß in den Sattel stemmte und sich hochzog. Es war ungewohnt wieder auf einem Pferd zu sitzen. Etwas was sich unter einem bewegte und lebte. Es war natürlich etwas ganz anderes als ein fahrendes Auto, das stets das tat was der Fahrer nun mal tat aber wenn ein Pferd einem nicht mochte, nun dann hatte es einem schneller wieder unten als man hochgekommen war. Etwas unruhig trampelte die schwarze Stute unter der Dunkelhaarigen hin und her während diese die Zügel in die Hand nahm. Wenn man bedachte das Lyanna das letzte mal in der Quarantänezone in Boston geritten war, ganz am Anfang der Apokalypse fühlte sie sich doch irgendwie sicher in dem was sie tat. Es war wohl so etwas wie Fahrrad fahren, man verlernte es nie. James, der selbe Mann dem William vorhin half öffnete nur die Stalltür, ließ das Tor öffnen und kaum gab sie mit ihren Füßen das Signal rannte die Stute auch los, das sich Lyanna's Hände automatisch fester in die Zügel krallten als sie aus dem Tor hinausritt. Sie hatte die Augen zugekniffen, öffnete diese langsam wieder, spürte den Wind der ihr durch die Haare wehte, das Schnauben des Tieres. Sie saß immer noch darauf also war sie nicht ganz so schlecht wie sie wohl dachte. Das Gefühl allerdings war unbeschreiblich, wirklich unbeschreiblich aber im positiven Sinne. So wie Lyanna sich auf dem Pferd fühlte mussten sich wohl die Riders auf den Bikes fühlen. Frei und ungreifbar, als könnte man alles tun. Doch so sehr wie sie den Ausritt in den naheliegenden Wäldern der Cottage ohne merkwürdige Ereignisse genoss, könnte sie so ein Tier niemals halten. Dafür hatte sie wichtigere Pflichten als ein Tier zu versorgen. Und wenn sie wirklich so einen großen Drang danach hatte würde Elijah sicher öfters mit ihr wieder das Cottage besuchen. Ab und zu begegnete sie eine Patrouille außerhalb der Cottage, die das Gebiet im Auge behielten aber so wirklich bewusst wie viel Zeit vergangen war wurde ihr erst als sie merkte das die Sonne langsam unterging. Schon fast ein wenig erschrocken trat Lyanna mit der Stute deutlich langsamer den Rückweg an. Nicht das sie am Schluss dachten Lyanna wäre mit dem Pferd abgehauen außerdem wollte sich die Dunkelhaarige ja am Abend wieder mit Elijah treffen. Zurück bei den Ställen angekommen stieg Lyanna vom Pferd, klopfte der schwarzen Stute sanft gegen den Hals ehe sie James die Zügel hinhielt. „Tut mir Leid, es hat ein wenig länger gedauert. Ich habe mich wohl zu sehr mitreißen lassen.“ lächelte die Dunkelhaarige nur entschuldigend und James schüttelte nur grinsend den Kopf, nahm ihr die Zügel ab ehe sich die Dunkelhaarige verabschiedete und sich zurück zum Bungalow machte. Erschöpft aber glücklich öffnete sie die Tür. Als sie Elijah erblickte stahl dieser sich direkt einen Kuss der Dunkelhaarigen, diesen sie sofort erwiderte und deutlich intensivieren wollte als dieser den Kuss löste. „Eine Überraschung?“ Lyanna blinzelte nur verwirrt mit ihren Augen aber mehr bekam sie aus dem Dunkelhäutigen nicht raus weswegen die junge Frau einfach beschloss darauf einzugehen und im Bad verschwand, sich von der verschwitzten Kleidung trennte und unter die Dusche stieg. Lyanna neigte nur den Kopf zur Seite, ließ den Wasserstrahl über ihren Körper laufen. Sie wollte das ganze natürlich nicht länger in die Länge ziehen. Natürlich war sie neugierig gewesen. Was hatte Elijah bitte vor? Und das war der Teil an Überraschungen den die Dunkelhaarige ganz und gar nicht mochte. Sie hasste es nicht zu wissen was auf sie zu kam. Als sie aus der Dusche kam, trocknete sie sich diese nur ab ehe sie wieder in das weiße Kleid schlüpfte das sie vor dem Reiten noch getragen hatte. Lyanna trat gerade aus dem Bad als Elijah wieder die Tür reinkam. War er weg gewesen? Sein Kompliment ließ sie lächeln, wollte erwidern das er selber nicht gerade schlecht aussah ehe sie seine Hand wieder spürte, wie diese ihre umgriff und mitzog. „Was hast du vor?“ lächelte Lyanna nur und konnte nicht wirklich nachlassen. „Wo gehen wir hin?“ fragte sie weiter und ihr Lächeln wurde breiter. Doch sie bekam kein Wort aus dem Dunkelhäutigen heraus. „Nun sag schon.“ machte die Dunkelhaarige weiter als Elijah plötzlich stehen blieb und der jungen Frau eine Augenbinde umlegte. „Hm das gefällt mir … aber deutlich der unpassende Ort dafür oder?“ grinste die Dunkelhaarige dann zweideutig ehe sie dann auch direkt spürte wie der Dunkelhäutige so hochhob . „Gut wenn du mir nichts sagst kann ich ja wenigstens raten oder?“ Lyanna setzte nur ein gespieltes, nachdenkliches Gesicht auf während Elijah sie trug. „Du hast Pferde aus dem Stall geklaut und wir brennen nach Mexiko durch?... Nein? Hm okay.“ Lyanna überlegte weiter. „Du hast mir Roller Skates besorgt und sie sind ...pink?“ Die Dunkelhaarige verzog nur das Gesicht als sie immer noch keine Reaktion von Elijah bekam. Aufgeregt klammerte sie sich nun in den Stoff seines Hemdes „Noch besser! Wir dürfen Shiva behalten?“ fragte die Dunkelhaarige weiter aufgeregt und spürte wie Elijah langsamer wurde und sie das Meer deutlich hören würde. Kurz wurde die Dunkelhaarige still. „Oh ich verstehe … du willst mich ertränken.“ murmelte diese nur und grinste dann wieder als Elijah sie schließlich runter ließ Offensichtlich waren sie an ihrem Ziel angekommen. Sie mussten am Strand sein, denn Lyanna hörte das Meer deutlich, spürte den weichen Sand unter ihren Füßen, auch hörte sie ein Feuer knistern. El's Hand lag auf ihrer Hüfte als er sie endlich von der Augenbinde befreite und sie ein paar mal blinzelnd betrachten konnte, was Elijah wirklich in seiner Freizeit veranstaltet hatte. Mit einigen Dingen hatte sie recht, sie waren tatsächlich am Strand. Vor ihr war eine ausgehobene, kleine Kuhle in dieser das Lagerfeuer brannte, das Lya mit verbundenen Augen noch gehört hatte. Mehrere Tücher auf denen man sitzen konnte zierten die Sandfläche. Darauf der Glastisch, den Lyanna aus ihrem Bungalow kannte, ihr aber nicht aufgefallen war das dieser einfach weg war. Darauf war eine Vase mit Blumen, Obst, zwei Gläser und eine Weinflasche und dahinter der atemberaubende Sonnenuntergang. Für einen Moment dachte Lyanna, sie träume da es einfach zu schön auf sie wirkte, das es schon wieder surreal war. Als hätte man eine Szene aus diesen romantischen Filmen entnommen. „Wann hast du-?“ So wirklich konnte sie ihre Frage gar nicht zu Ende stellen, da die Dunkelhaarige wirklich sprachlos wirkte, natürlich positiv. Ein Lächeln schlich sich wieder auf ihre Lippen ehe sie es doch schaffte ihren Blick langsam von der atemberaubenden Szenerie abzuwenden. Lächelnd und deutlich glücklich blickte sie den Dunkelhäutigen an als sie sich zu ihm umdrehte. „Das hast du alles … für uns gemacht?“ Doch sie brauchte keine Antwort darauf. Sie wusste es schon. Mit deutlicher glücklichen Aufregung sprang sie Elijah schon fast um den Hals und zog ihn zu sich runter, zog seine Lippen auf ihre, zeigte ihm deutlich wie dankbar sie für das hier war. Für ihn, für dieser Überraschung. „Viel besser als Pferde oder Roller Skates...“ hauchte sie ihm gegen die Lippen und blickte ihm einen Moment in die Augen ehe sie es war die ihn diesmal mitzog und sich mit ihm auf den Tüchern niederließ Ihr Blick war wieder auf das Meer gerichtet, auf den goldenen Sonnenuntergang. Die Wellen, deren Wind ihr durch ihr dunkles Haar wehte. Das Meer das sie sonst wie jedes andere tiefe Gewässer beunruhigte, fühlte sich gar nicht mehr so grauenvoll an wenn sie neben Elijah saß. Sanft verschränkte sie ihre Finger mit seinen ehe ihre anderen Fingern eine Traube aus der Schüssel griffen ehe sie diese lächelnd vor Elijah's Lippen hielt. „Ich liebe dich.“ hauchte diese nur. „Aber du müsstest nicht … denk ja nicht das du irgendwelche extra Mühen machen musst.“ lächelte die Dunkelhaarige als die Traube in seinem Mund verschwand und sie ihren Daumen über seine Lippen streichen ließ. „Ich bin auch so sehr glücklich .. in deiner Nähe.“ hauchte die Dunkelhaarige ehrlich.

@Elijah Magoro

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#28

RE: Bucht mit Bootssteg

14.08.2020 20:15
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Angespannt wartete der Dunkelhäutige ab, wie Lyanna reagieren würde. Er erwartete schon eigentlich, dass es ihr gefiel, doch Situationen wie diese waren immer wieder spannend. Reagierte Lyanna manchmal ganz anders, als Elijah es erwartete.
Ihren abgebrochenen Satz ließ er unkommentiert, lächelte er nur selbst sanft. Es war ein gutes Zeichen, wenn es der Dunkelhaarigen die Sprache verschlug. Ein positives Zeichen dafür, dass Elijah sie wirklich überrascht hatte.
Sanft drehte sie sich in seinen Armen, er ließ es zu, sodass er nun in ihre leuchtenden Augen blicken konnte. Ehe er auf ihre Frage antworten konnte, die eigentlich keiner Antwort bedurfte, da es ja offensichtlich war, spürte er schon ihre Hände an seinem Hals, wie sie ihn herunterzog und ihrer beider Lippen sich berührten. Und es war ein Kuss, der all die Dankbarkeit sehr gut rüberbrachte, die er für das hier auch gerne haben wollte. Nach dem Kuss sagte er noch immer nichts, lächelte nur und ließ sich von Lyanna zu den Tüchern ziehen, setzte sich neben sie und starrte ebenso wie sie einfach in den Sonnenuntergang. Er brauchte jetzt nichts zu sagen, wollte einfach nur die Situation genießen. Natürlich wanderte sein Blick auch zu der Dunkelhaarigen, wie der Wind ihr durch diese wahnsinnigen Haare wehte, sie aussehen ließ wie seine eigene Göttin des Meeres. Wie gerne er jetzt seine Kamera oder sein Zeichenbuch dabei hätte. Aber die Kamera war im Clubhaus und sein Buch oben im Bungalow, in seinem Rucksack. Es war mittlerweile ein Neues, denn sein Altes war voll. Und zwar mit vielen Bildern seines neusten Lieblingsmotives: Lyanna. Von vielen Skizzen wusste die Dunkelhaarige garnichts, da er sie auch gerne in unbeobachteten Momenten zeichnete, dann, wenn sie dachte niemand würde hinsehen. In diesen Momenten war sie häufig so natürlich schön, dass der ehemalige Soldat es einfach einfangen musste.
Wie automatisch fuhr sein Daumen sanft über ihren Handrücken, als sie ihre Finger mit seinen verschränkte und er wandte ihr den Blick zu. Folgsam öffnete er den Mund, ließ sich die Traube in den Mund stecken, ehe er kurz kaute und sie herunterschluckte. Ihr Daumen an seiner Lippe, ließ ihn kurz spielerisch danach schnappen, ehe er sanft lächelnd den Kopf schüttelte.
„Und ich liebe dich Lya“, antwortete er, „Und es sind keine extra Mühen. Ich hatte mir das schon länger überlegt, dass ich sowas hier machen möchte, wenn wir mal in der Cottage sind. Ich wollte einfach einen ruhigen Abend für uns zwei. Nur für uns zwei. Klar, wir hatten im Clubhaus auch viel Zeit für uns.“
Er unterbrach sich und grinste, „Sehr… sehr viel Zeit, aber es ist trotzdem etwas anderes. Kaum ist man aus dem Zimmer, stolpert man schon über den nächsten Rider. Und draußen ist man sowieso nie wirklich alleine im Hof. Aber hier –“, er machte eine ausholende Bewegung mit seiner freien Hand, „ – Hier haben wir einen ganzen Strandabschnitt nur für uns alleine. Und es kommt nicht alle fünf Minuten jemand vorbei. Wir sind also völlig alleine. Nur wir beide…“
Er lehnte sich vor und griff ebenfalls ein paar der Trauben, schob sich selbst eine in den Mund, die andere hielt er Lyanna hin. Zufrieden sah er zu, wie auch diese ohne Murren sich von ihm füttern ließ. Es war noch immer recht warm und auch das Feuer spendete zusätzliche Wärme, sodass Elijah noch einen Knopf seines Hemds öffnete. Seine Tattoos waren links und rechts am Rand zu erkennen, das Kreuz auf der einen und der heulende Wolf auf der anderen Seite.
Vorsichtig entzog er seine Hand der von Lyanna, ehe er neben sich griff und die Gitarre auf seinen Schoß zog. Leise ließ er ein paar Noten anklingen, ehe er begann eine Melodie zu spielen. Er wiederholte diese immer wieder, ehe er leise dazu zu singen begann. Er schloss dabei anfangs die Augen, ehe er aufs Meer blickte und dann zu Lyanna, sanft lächelte. Es waren seltene Momente wie diese, in denen er mal wieder Gitarre spielen konnte. Und er liebte es dieses Instrument zu spielen, leise zu singen zu können, eine Seite von sich zeigen zu können, die er sehr, sehr selten zum Vorschein brachte. Und er zeigte sie auch eigentlich niemandem, außer eben Lyanna. Denn diese Frau hier, für die er leise sang, ihr zeigte er alles von sich, wollte ihr alles von sich zeigen. Er wollte vor ihr keine Geheimnisse haben, wollte, dass sie ihn verstand, warum er manche Dinge tat wie er sie eben tat. Warum er manchmal lieber schwieg als etwas zu sagen und irgendwann würde er ihr auch erzählen, was damals im Irak wirklich passiert war. Irgendwann. Aber nicht an einem so romantischen Abend wie diesem, heute wollte er die Zeit mit ihr genießen, wollte sie seine Liebe spüren lassen. Mit diesem Ort, dieser Zeit, diesem Song.
Nachdem er geendet hatte, legte er die Gitarre zur Seite und öffnete er den Wein, schenkte ihnen beiden ein Glas ein, ehe er sich umdrehte und Lyanna direkt anblickte.
„Ich… Lyanna…“, er druckste ein wenig herum, was ungewöhnlich für den Dunkelhäutigen war. Warum war er deswegen jetzt so aufgeregt? Es war doch nur ein Geschenk, es war ja nicht so, dass er ihr einen Heiratsantrag machte.
„Ich wollte dir auch noch etwas geben Lya“, meinte er dann und lächelte, griff in die Tasche seiner Hose, holte daraus ein ledernes Band mit einem kleinen, hölzernen Anhänger daran heraus. Die Kette hatte er auf einem seiner Tagesausflüge gefunden, den Anhänger gereinigt und abgeschliffen, dann ein neues Lederband daran gemacht.
„Du bist immerhin meine Wölfin…“, fuhr er dann fort und sah sie an, „Meine einsame Wölfin die sich doch noch meinem Rudel angeschlossen hat. Und da ich dich ja auf meiner Brust schon verewigt habe, dachte ich mir, so hättest du vielleicht auch etwas von mir…“
Er drehte die Kette um und auf der Rückseite war filigran ein silbernes „E“ in das Holz eingelassen. Auch eine der Sachen, die er heute Nachmittag noch erledigt hatte. Im Clubhaus hatte es niemanden gegeben, der so filigrane Arbeiten machen konnte. Hier im Cottage aber gab es diesen Mann, einen ehemaligen Goldschmied namens James. Und dieser hatte ihm sehr gerne geholfen, nachdem Elijah alle Materialien auch mitgebracht hatte. Nun hoffte er einfach, dass die Kette auch der Frau vor ihm gefiel.
Für einen Heiratsantrag wäre das hier wohl auch die perfekte Gelegenheit gewesen, aber soweit war Elijah definitiv noch nicht mit Lyanna. Aber er wollte einfach, dass sie auch etwas von ihm trug. Manche würden wohl sagen er würde sie als seinen Besitz damit markieren, das waren aber Arschlöcher die so etwas behaupten würden. Er wollte einfach, das Lyanna immer etwas von ihm bei sich trug, egal wohin sie ging. Und wenn er morgen oder die Tage bei dem Auftrag sterben sollte, dann wollte er, dass sie etwas von ihm hatte, dass sie an ihn erinnerte.

@Lyanna Lockhart



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#29

RE: Bucht mit Bootssteg

15.08.2020 14:53
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Lyanna's Lächeln wurde ein wenig schwächer, nicht weil Elijah etwas falsches sagte sondern weil seine Worte die Dunkelhaarige auf irgendeine Weise ihr Herz rührten. Es war leicht zu sagen das man so eine Geste von Menschen nicht mehr gewohnt war. Aber der Dunkelhäutige hatte es getan weil er die Dunkelhaarige liebte, was sie auch nie anzweifelte und nicht weil er ihr irgendetwas beweisen musste. Denn der ehemalige Soldat musste ihr auch nichts beweisen. Dennoch es kam selten vor das sich jemand solch eine Mühe für die Dunkelhaarige machte, das soll keinesfalls bemitleidend klingen aber die Dunkelhaarige wollte nie das man sich Mühe oder Gedanken um sie machen musste. Sie hatte immer im gewissen Maße selbst für sich oder andere gesorgt aber es war einfach ein … warmes Gefühl zu wissen das es doch Menschen gab die sich um einen kümmerten, auch wenn man es vielleicht nicht bräuchte. Etwas was der Dunkelhaarigen lange fehlte. „Ich liebe dich wirklich.“ wiederholte sie es noch einmal, sah ihn mit festerem Blick an als er zu Ende gesprochen hatte ehe sie ihre Hand von seinen Lippen, sanft zu seiner Wange gleiten ließ. „Und weißt du was ich so sehr an dir liebe? ...“ Ihr Daumen strich automatisch über seinen Bart. „Du bist echt.“ hauchte die Dunkelhaarige sanft. „Vielen den ich begegnet bin hatten immer einen Grund sich zu verstellen oder eine Maske zu tragen aber du … „ Lyanna schüttelte sanft den Kopf ehe sie von seiner Wange abließ und näher zu ihm rutschte, ihren Kopf auf seiner Schulte ablehnte. „Weißt du … das die Welt untergegangen ist hat nicht nur Nachteile gehabt.“ lächelte die Dunkelhaarige nur. Manche würden diese Aussage wohl eher für unangebracht halten, schließlich sind viele Menschen gestorben aber Lyanna war nur ehrlich. Sie war froh Elijah getroffen zu haben, sie war froh das sie ihn damals doch attackiert hatte, auch wenn ihr das immer noch Leid tut, als sich aus dem Staub gemacht zu haben, sie war froh sich doch entschieden zu haben bei ihm zu bleiben. Und es gab seit dem nichts was sie bereute Die Dunkelhaarige schloss nur die Augen, genoss weiterhin die Brise, das Rauschen der Wellen und Elijah's warme Haut an ihrer Wange, welche sie selbst unter dem Hemd spürte. Nur sie beide … Ja er hatte Recht mit dem was er über das Clubhaus sagte, es war schön Zweisamkeit zu haben, richtige Zweisamkeit. Und auch wenn sie erst morgen los mussten würde Lyanna mit Elijah am liebsten ewig hier bleiben … natürlich war das nicht möglich, Lyanna wusste das. Sie spürte wie der Dunkelhäutige seine Haltung änderte, nach etwas griff. Die Dunkelhaarige öffnete wieder die Augen und hob nur sanft den Kopf an als er eine Gitarre auf seinen Schoß schob. Die junge Frau hob nur etwas verwirrt die Augenbrauen an. Sie wusste nicht … das Elijah Gitarre … oder generell ein Instrument spielen sollte. Doch sie kam gar nicht zu der Frage als seine Finger bereits durch die Seiten glitten und er anfing eine Melodie zu spielen. Lyanna's verwirrter Blick wirkte plötzlich so nachdenklich als die Melodie erklang. Leise und vorsichtig, als hätte sie Angst ihn zu stören legte sich die Dunkelhaarige nur auf die Seite, legte dabei ihren Kopf auf ihrer Hand an, blickte dabei den Dunkelhäutigen an wie seine Stimme nun sanft zur Melodie sang. Die kleinen Bewegungen die er machte, seine Finger, die durch die Seiten des Instrumentes gekonnt glitten, das Lächeln das er ihr kurz zuwarf und sie dieses nur voller Liebe erwiderte. Es klang einfach nur schön, warm … und vor allem beruhigend und Lyanna konnte in diesem Augenblick nicht beschreiben wie sehr sie diesen Mann liebte und wie gerne sie ihm sagen würde, das sie genau mit ihm alt werden würde. Na ja so alt wie man eben in einer Apokalypse werden konnte. Lyanna würde alles daran setzen das diese Zeit deutlich lang sein wird. Schließlich öffnete der Dunkelhäutige der jungen Frau gerade sein Herz so wie sie es nie erlebt hatte und wenn sie nicht so in seinem schönen Gesang und seiner Melodie gefangen gewesen wäre hätte sie ihm am Liebsten das Instrument aus den Händen genommen und sich an ihn geschmiegt, ihm erneut gesagt wie sehr sie ihn liebte und das alles gut war und werden würde, egal was noch passieren würde oder welcher schlimme Gedanke ihn auch quälte. Als die Melodie leiser wurde und schließlich mit seiner Stimme ganz verklang blickte sie den ehemaligen Soldaten kurz nur still an ehe er das Instrument auf die Seite legte. „Du solltest mich jetzt wohl einfach küssen ...“ hauchte Lyanna nur mit einem sachten Grinsen ehe sie sich wieder aufrichtete und sich zu ihm vorbeugte und ihre Lippen vorsichtig auf seine legte. „Hast du noch irgendwelche versteckten Talente von denen ich nichts weiß?“ lächelte die Dunkelhäutige neckend und drückte ihm direkt wieder einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. „Daran könnte ich mich gewöhnen ..“ lächelte diese nur. „..an deine Melodien und dein Gesang.“ Sie wollte gerade erneut ihre Lippen auf seine Legen ehe sie nur sein nervöses Herumgedruckse vernahm. Die Dunkelhaarige ließ nur sanft von ihm ab als dieser die Weinflasche öffnete und die Gläser befüllte. „Du willst mir etwas geben?“ fragte die junge Frau nur überrascht, dabei hatte der Dunkelhäutige doch schon so viel getan mit dem was er hier für beide errichtet hatte. Das Elijah herumdruckste und dann auch noch ein Griff in seine Hosentasche … ihr Herz blieb einen Moment stehen. Er wollte doch nicht … - Aber als er ein ledernes Band mit einem Holzanhänger in Wolfsform herauszog, atmete die junge Frau nur erleichtert aus. Etwas verlegen von diesem Gedanken das sie gerade wirklich dachte Elijah könnte einen Ring aus seiner Hosentasche ziehen ließ sie nur einen Schluck von ihrem Weinglas nippen. Sie liebte diesen Mann wirklich sehr aber auch sie wusste das sie für diesen großen Schritt noch nicht so weit waren. Wer wusste ob sie je so weit sein würden. Man musste sich nicht seine Liebe mit einem Ring an einem Finger und vor einem Priester bestätigen. Geschweige denn ist es fraglich ob dies überhaupt in einer Apokalypse möglich war. Lyanna wusste das sie ihn liebte und mit ihm zusammen sein wollte und diese eigene Erkenntnis war wichtiger. Er war ihre Wölfin, ein unbewusstes Schmunzeln zierte ihre Lippen wenn Elijah immer diesen Vergleich mit ihr brachte. Als er diese umdrehte und sie die Gravur seines Anfangsbuchstaben sah wurde ihr Lächeln breiter. Lyanna sagte nichts, hob nur ihre Hand, ließ den Anhänger durch ihre Finger gleiten ehe sie den Dunkelhäutigen wieder mit ihren leuchtenden Augen anblickte. „Du überraschst mich wirklich heute mehr als ich dachte … und anscheinend bist du wirklich gut darin Dinge zu verstecken damit ich es nicht mitbekomme..“ Lyanna grinste nur „Sie ist wirklich sehr schön ...“ hauchte diese ehrlich ehe sie ihm nur den Rücken zudrehte und ihr Haar zur Seite schob, ihm damit deutete das er sie ihr anlegen durfte. Als sie die Kette nun an ihrem Hals spürte ließ sie ihr Haar zurück über den Rücken fallen, ihre Hand hielt nur sanft den Anhänger fest ehe sie den ehemaligen Soldaten nur glücklich anlächelte. „Ich werde sehr gut darauf aufpassen … versprochen.“ Mit diesen Worten lehnte sich die Dunkelhaarige wieder an seinen starken Arm. Ihr Blick war wieder auf das Meer gerichtet.Sie konnte sich nicht erinnern wann sie das letzte Mal sich so gefühlt hatte. „Das ich mal sagte meine Eltern hatten wohl andere Prioritäten als mir schwimmen beizubringen war gelogen.“ meinte diese nur nachdenklich. So genau wusste sie nicht warum sie damit nun anfing. Sie liebte Elijah. Sie wollte das auch er mehr über sie wusste. „Es war meine Mutter, meine richtige Mutter. Ich erinnere mich natürlich nicht mehr daran, weil ich ja noch ein Baby war aber … meine Mutter sie .. wollte mich baden also legte sie mich in die Wanne und na ja sie war nur einen Moment weg, jedenfalls dachte sie sie war nur einen Moment weg, als mein Vater von seinen Erledigungen gerade zurück kam hat er mich gerade raus gehoben“ Lyanna schüttelte sanft den Kopf „Ich hab geschrien wie am Spieß. Und das war der erste Moment wo mein Vater wusste das etwas mit ihr nicht stimmte.“ Ein Seufzen entfloh nur ihrer Kehle. „Es war nicht ihre Schuld … ich bin ihr nicht .. böse deswegen verstehst du? Und obwohl ich mich nicht daran erinnere .. erinnert sich wohl mein Bewusstsein stets daran wenn ich mich nur in der Nähe von tiefem Gewässer aufhalte.“ Lyanna schlang sich ein wenig fester um seinen Arm. „Ich hab einfach nur Angst und fühle mich … allein.“ Die Dunkelhaarige schmiegte sich mit ihrer Wange wieder an seine Schulter.

@Elijah Magoro

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#30

RE: Bucht mit Bootssteg

15.08.2020 20:43
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Es fiel ihm auf. Natürlich fiel ihm ihr Ausatmen auf, ihr Gesichtsausdruck der von einer Art Horrorüberraschung zu einer angenehmen Überraschung wechselte. Natürlich. Es musste ausgesehen haben, als würde er gleich eine kleine Schachtel mit einem Ring darin herausziehen. Es wäre ja auch denkbar gewesen. Der ganze Aufzug, der ganze Aufwand, es wäre definitiv ein wirklich romantischer und Moment gewesen, sie zu fragen ob sie ihn heiraten wollte. Doch es wäre auch definitiv viel zu früh in ihrer Beziehung. Sie kannten sich gefühlt erst ein paar Sekunden und obwohl Elijah klar war, dass er Lyanna niemals mehr von seiner Seite missen, mit ihr alt werden wollte, Kinder großziehen, wenn es denn klappte… obwohl er sich all dem bewusst war, dieser Schritt wäre kein Schritt, sondern ein Sprung gewesen. Ein sehr, sehr weiter Sprung der ihnen so viele Momente genommen hätte, die er aber mit ihr noch erleben wollte. Es wäre gewesen, als hätte er ihnen einige Jahre ihrer Beziehung gestohlen, wenn er sie jetzt gefragt hätte, ob sie seine Frau werden wollte. Sie war schon seine Frau, in seinem Herzen, das wusste er tief in sich drin. Und irgendwann würde er sie fragen, würde um ihre Hand anhalten. Für ihn war eine Hochzeit ein Fest der Freude, ein Tag der nur dem Paar gehörte und wo sich das Paar von allen Freunden feiern lassen durfte. Jeder durfte an der Liebe des Paares teilhaben und außerdem schlossen sie einen Bund fürs Leben. Und einen Bund vor Gott. Obwohl Elijah wohl definitiv kein Erz gläubiger Christ war, eine Kirche konnte er wohl schlecht sonntags besuchen und er betete auch kaum zu Gott, so glaubte er doch an diese Macht dort oben im Himmel. Er glaubte daran, dass sein Vater und seine Mutter dort waren, seine Kameraden, jeder Mensch den er vermisste. Er wollte einfach daran glauben, wollte glauben, dass, wenn er Lyanna heiraten würde, sein Vater seine Mutter lächelnd dort oben umarmte und sie beide sehr stolz auf ihren Sohn wären. Auf ihren Sohn, der schon so viel Leid erleben musste, dessen Welt wie die von allen anderen Menschen untergangen war. Trotz allem aber hat dieser Sohn die Frau gefunden die sein Herz höherschlagen ließ, seine Welt wieder aufgehen ließ und die selbst die Apokalypse in Momenten wie diesen erscheinen ließ wie das Paradies.
An all dies glaubte der Dunkelhäutige und dies war es, was ihn mit Hoffnung erfüllte. Ihn morgens aufstehen ließ. Und er wusste nicht wie Lyanna dazu stand, aber es war ihm auch egal. Denn selbst wenn sie nicht daran glaubte, irgendetwas war da ja, dass sie auch morgens aufstehen ließ. Und wenn es nicht Gott war, dann war es eben etwas Anderes. Und das würde er akzeptieren. Denn er akzeptierte die Dunkelhaarige so, wie sie war, das würde er immer.
Ihre Geste, wie sie mit dem Finger über den Anhänger strich, das war für ihn die Bestätigung, dass sie ihr gefiel. Der Blick, mit dem sie ihn bedachte, der so viel der Liebe ausstrahlte, die er selbst für Lyanna empfand.
„Du bist wirklich sehr schön…“, formulierte er ihre Worte um, als er sich hinkniete und ihr die Kette von hinten um den Hals legte, das Lederband mit einem kleinen Knoten verschnürte. Kurz beugt er sich vor, hauchte ihr einen Kuss auf den Nacken, ehe er sich zurücklehnte und sie mit der Kette betrachtete, nachdem sie sich umgedreht hatte.
„Wirklich sehr schön…“, wiederholte er erneut murmelnd und lächelte, sah ihr in die Augen. Ja, sie war wirklich sehr schön mit der Kette um ihren Hals, wie der Anhänger in ihr Dekolleté hing und so nun ein weiterer Blickfang für Elijah war in dieser Region. Schon länger hatte er überlegt, wann er ihr die Kette geben wollte, immerhin hatte er sie schon eine lange Zeit. Zuerst hatte er sie ihr nach seinem Geburtstag geben wollen, als sie sich ihre Liebe bestätigt hatten. Doch in dem Moment erschien es ihm unpassend. Dann in den Wochen danach hatte sich auch nicht wirklich eine gute Gelegenheit ergeben und dann hatte sie ihm mit der Reise zum Cottage die perfekte Vorlage gegeben. Natürlich, ein romantischer Abend am Strand. Er würde spielen, wusste er doch von Lucas, dass dieser eine Gitarre besaß. Und ihr danach die Kette geben, sodass sie immer etwas von ihm bei sich tragen würde. Sodass sie ihn niemals vergessen würde, selbst, wenn ihm etwas zustieß.
Danach schwiegen sie beide eine Weile, Lyanna an seinen Arm gelehnt und sie betrachteten beide das Wasser. Es wurde langsam dunkler, der Sonnenuntergang wechselte sein Farbenkleid von Rosa-Rot zu Lila-blau und das Feuer spendete nun deutlich mehr Licht in der immer stetiger aufsteigenden Dunkelheit.
Als ihre Stimme dann die Stille, die vom Rauschen des Meeres und dem Knacken des Feuers stetig begleitet wurde, durchbrach, wandte Elijah ihr den Kopf zu. Dass sie von ihrer Angst vor dem Wasser sprach, überraschte ihn. Sie musste sich ihm nicht öffnen, aber wenn sie das natürlich wollte, würde er sie nicht daran hindern. Niemals. Denn er erfuhr gerne neue Dinge über die Dunkelhaarige. Wie immer schwieg Elijah, ließ sie ausreden, unterbrach sie nicht. Sie sprach von ihrer richtigen Mutter, ihrer leiblichen Mutter, nicht die, mit der sie aufgewachsen war und die sie als ihre Mutter kennengelernt hatte. Lyanna sprach grundsätzlich nie von ihrer Familie, sehr selten, und noch weniger von ihrer richtigen Mutter. Innerlich war er ihr dankbar, dass sie ihm so sehr vertraute, dass sie mit ihm darüber sprach, sich ihm öffnete. Die Geschichte ergab Sinn, natürlich. Das Wasser triggerte das traumatische Ereignis von damals. So wäre es wohl, wenn sich etwas um Elijahs Hals schließen würde. Ein Strick, dass wäre wohl sein Trigger. Es war nur schade, dass sie dadurch so etwas Schönes wie das Schwimmen, das Gefühl der Schwerelosigkeit im Wasser verpasste. Aber vielleicht würde sie mit ihm sich ihrer Angst stellen wollen? Elijah wollte Lyanna ja zu nichts zwingen, aber er würde es gerne ausprobieren. So wie er sich seiner Vergangenheit in D.C. gestellt hatte, zusammen mit ihr, könnte sie sich ihrer Vergangenheit hier im Cottage stellen, zusammen mit ihm.
„Lya…“, murmelte er und entzog sich ihrer Umarmung, griff dann an sein Hemd und knöpfte die letzten Knöpfe auf, warf es neben sich auf die Decken.
„Komm mit mir…“, fuhr er dann fort und stand auf, half ihr aufzustehen, ehe er sanft lächelte, „Du weißt ich liebe dich… zieh dich aus… und vertrau mir…“
Damit zog er sich die Short herunter und stand nun nackt vor ihr, hielt ihr seine Hand hin. Er wartete, sah, wie sie zögerte, mit sich rang. Er hatte natürlich vorher den Strand entlang gesehen, sichergestellt, dass sich dort niemand befand. Und die Dunkelhaarige reagierte natürlich so, wie er erwartet hatte: Sie sträubte sich. Sie redete, versuchte es ihm auszureden, doch Elijah reagierte wie er immer reagierte: Er schwieg. Er schwieg, ließ sie reden, versuchen dem Moment zu entfliehen, hielt dabei aber ihre Hand weiterhin fest. Stand nackt wie er war, vor ihr, sanft durch den Schein des Feuers erhellt, den Blick nur auf sie gerichtet. Ein aufrichtiger, ehrlicher Blick, so voller Liebe und Zuneigung, dass er schon zu schreien schien: Hab keine Angst. Vertrau mir.
Wie lange Lyanna sich sträubte wusste der Dunkelhäutige nicht, er stand nur da, sah sie an und lächelte sanft. Und irgendwann gab sie nach. Sie sah ein, dass es keinen Sinn machte sich zu sträuben, sie Elijah vertrauen könnte. Er würde nichts mit ihr machen, was ihr wehtun würde oder für sie wirklich schlimm. Ein wenig triumphierend wurde sein Lächeln, aber nur ganz kurz, als sie schließlich seine Hand losließ und sich das Kleid vom Körper strich, dann ihre Unterwäsche.
„Wie schön du einfach bist… jedes Mal wieder atemberaubend“, murmelte er, während er sie kurz küsste, nur ganz sanft, fast strich er nur mit seinen Lippen über ihre. Dann nahm er ihre Hand, sah nochmal kontrollierend den Strand hinauf und hinab, sie waren wirklich alleine. Der Sand unter ihren Füßen war noch immer sehr warm, dann waren sie am Rande des trockenen Sandes, dort, wo die Wellen den Sand immer wieder nass machten.
„Vertrau mir. Es kann nichts passieren“, sagte er leise, blickte von ihr zum Himmel, der mittlerweile fast schwarz war, der Mond der sich langsam den Weg hinaufbahnte und die Sterne, die das schwarze Tuch am Himmel erhellten, „Schau nur mich an…“
Er drehte sich um, nahm ihre beiden Hände und spürte das Wasser an den Füßen. Seinen Blick fest mit ihrem verankert, ging er dann rückwärts, ganz langsam nur, bis zu den Knöcheln, dann weiter bis zu ihren Knien. Natürlich achtete er auf Lyanna, denn zu dem Zeitpunkt wo ihre Knie schon im Wasser waren, waren das gerademal seine halben Waden.
„Du machst das gut. Ich liebe dich. Vertrau mir“, wiederholte er immer wieder über das Rauschen der Wellen hinweg. Stetig tiefer, aber immer noch langsam, bis Lyannas Hüften vom Wasser berührt wurden, er nur noch ihren Oberkörper sehen konnte.
„Okay?“, fragte er dann, sah sie an, machte noch ein paar Schritte rückwärts, sodass sie bis auf Bauchnabelhöhe im Wasser war, er nun mit der Hüfte. So konnte man nur noch ihrer beiden Oberkörper sehen.
„Ich liebe dich Lyanna. Ich liebe dich so sehr… “, flüsterte er, zog sie an sich heran, atmete ihren Geruch ein. Ihren berauschenden Geruch, nun vermischt mit dem Geruch des Feuers und dem Salz des Meeres. Das Meer, dass wie ein schwarzer Teppich um sie herumlag, sanfte Wellen gegen seinen Rücken schwappen ließ. Sie stand vor ihm, landeinwärts, sodass er die Wellen für sie quasi brach. So war es leichter für Lyanna im Wasser zu stehen, „Wie fühlst du dich? Wie fühlt sich das an? Was fühlst du…?“

@Lyanna Lockhart



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#31

RE: Bucht mit Bootssteg

16.08.2020 11:42
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Als der Dunkelhäutige sie mit der Kette um den Hals betrachtete und ihr mitteilte wie schön er sie fand lächelte die Dunkelhaarige nur ehrlich. Sie liebte es wie er sie mit seinen wenigen Worten glücklich machen konnte und selbst wenn er ihr dieses Kompliment immer und immer geben würde, sie würde diesem nicht überdrüssig werden. Es hatte keinesfalls etwas mit Selbstverliebtheit zu tun , nur die Tatsache das der Mann, den sie liebte sie genau so attraktiv und anziehend fand wie sie es tat. Und bevor sie Elijah traf war ihr das so ziemlich egal gewesen aber jetzt war es das eben nicht mehr. Sie wollte das er sich keine Sorgen bereiten musste. Lyanna aß bereits viel mehr, weil sie nun natürlich auch die Möglichkeit hatte einfacher an Nahrung zu kommen aber dennoch gestaltete sich dies immer etwas schwierig in dem ersten Monat. Schließlich war sie ja einen ganz anderen Rhythmus gewohnt als ein Mensch der sein Leben in einer sicheren Kolonie verbrachte. Die Dunkelhaarige genoss es einfach mit Elijah einfach nur dazusitzen, eng an den Dunkelhäutigen geschmiegt, die Nähe und die angenehme Wärme die er ihr spendete. Sie wusste nicht genau weshalb sie gerade jetzt mit ihrer Geschichte anfing, vielleicht machte der Anblick des Meeres die junge Frau auch sentimental oder sie fühlte sich in Elijah's Nähe so geborgen das sie nun mal keine Scheu mehr haben muss ihm auch unangenehme Sachen aus ihrem Leben zu verstehen. Zu dem es etwas seltenes war wenn Lyanna überhaupt von ihrer Familie sprach und wenn sie das mit jemanden tat, sie dieser Person wohl unendlich vertrauen musste. Sie gab zu, sie tat es wirklich nicht gerne. Lyanna mochte es nicht an Dinge erinnert zu werden, die ihr Schmerz und Leid zufügten und zu dem wollte sie nicht andere damit auch noch belasten. Sie wollte kein Mitleid, sie wollte nicht hören das es der Person Leid tat was sie erlebt hatte. Sie wollte nicht als ein schwaches Küken gesehen werden das man beschützen musste, denn das konnte sie selbst. Das hatte sie selbst getan. Immer. Aber die junge Frau wollte auch das Elijah verstand warum sie so reagierte warum sie genau reagierte, so wie er es ihr gerade mit seiner wunderschönen Melodie und seinem Gesang getan hat. Natürlich wollte sie eher mit dieser Tatsache bewirken das Elijah verstand das sie einfach Zeit brauchte um mit dieser Angst klar zu kommen aber anscheinend nahm der ehemalige Soldat das ganze ganz anders auf als dieser plötzlich die letzten Knöpfe, seines bereits aufgeknöpften Hemdes, löste und sich den Stoff des Hemdes von den Schultern strich und dieses achtlos auf die Decken warf. „Was hast du vor?“ fragte die Dunkelhaarige noch nichtsahnend. 'Komm mit mir' – waren seine Worte und ihr Blick richtete sich automatisch zum Meer, nun einleuchtend was er da von ihr verlangte. Wusste er überhaupt was er da von ihr verlangte? Ohne zu zögern schüttelte sie sofort den Kopf. „Ich liebe dich auch aber … Nein. Nein … tut mir Leid. Das mach ich nicht … das kannst du vergessen.“ druckste sie direkt nervös herum. Etwas was sie immer tat wenn sie ängstlich wurde. Und Lyanna hatte wirkliche Angst, selbst wenn Elijah dabei war. Er musste nur ausrutschen und er würde ihr Hand loslassen und … nein sie wollte … sie konnte einfach nicht. Als der Dunkelhäutige sich dann auch noch seine Shorts auszog und der Dunkelhaarigen die Hand hinhielt verschränkte dieser weiterhin die Arme. „Zieh dich wieder an El … ich werde da nicht reingehen. Nicht mal wenn uns diesmal eine Horde Zombies im Nacken sitzen würde.“ Sein Blick lagen immer noch geduldig auf ihr, sagten ihr immer noch das sie ihm vertrauen sollte und sie keine Angst haben musste. Lyanna wollte ja keine Angst haben, wirklich nicht, aber sie hatte sie eben. Es war nicht so einfach, das musste auch gerade Elijah wissen auch wenn dieser mutiger war sich seinen Ängsten zu stellen. Lyanna wollte auch so mutig sein aber ihre innere Stimme hielt sie weiterhin zurück. „El … wir können das doch ein andermal machen, dann versuche ich es.“ versuchte sie nun einen Kompromiss mit ihm einzugehen. Elijah reagierte immer noch nicht, hielt ihr immer noch die Hand hin, machte keine Anstalten sich seine Kleidung wieder anzulegen, so sehr sie auch diesen Anblick mochte. Die Dunkelhaarige glaubte nicht das Elijah nachgeben würde, wenn er wollte würde er sogar noch stundenlang so vor ihr stehen bleiben. Lyanna schnaufte nur laut durch, griff nach ihrem Weinglas und trank es fast leer, in einem Schluck. „Du kannst wirklich froh sein das ich dich liebe.“ murmelte die Dunkelhaarige nur nachgebend. „Aber nur ganz kurz … und wenn ich nicht mehr will .. dann gehen wir wieder raus okay?.“ Das waren die einzige Bedingungen, die Lyanna wichtig waren und als Elijah nickte ließ sie noch zögerlich seine Hände los ehe sie sich das Kleid von ihrem Körper streifte, es zu Elijah's Hemd war, ehe sie sich die Träger ihres BH's von den Schultern streifte und die Unterhose über die Beine striff und nun genau so nackt wie sie war vor dem Dunkelhäutigen stand, ihre Hand wieder mit seiner verschränkte. Sein Kompliment ließ sie diesmal nur schwach lächeln. Dafür war ihre Angst zu groß als das sie wirklich darauf reagieren konnte. Man konnte spüren wie ihre Hände leicht zitterten, ihr Körper eine Gänsehaut verspürte. Obwohl es angenehm warm war fühlte sich Lyanna als würde sie erfrieren. Ihre Hand drückte seine Hand schon ziemlich fest und sie waren noch nicht mal am Wasser während sie langsam über den warmen Sand ließen bis zur Grenze in der die Wellen den Sand befeuchten. Das Wasser berührten ihre unruhigen Füße, die sich in den Sand kauerten und ihr Körper spannte sie automatisch an ehe sie sogar wieder ein paar Schritte zurück ging. „Ich weiß nicht El .. ich -“ fing die Dunkelhaarige wieder an ehe der Dunkelhäutige ihr wieder mit seinen Worten deutete das sie nichts zu befürchten hatte und das es okay war. Lya kniff nur kurz ihre Augen zusammen ehe sie nickte und sich versuchte wieder zusammenzureißen. Und sie tat das was der Dunkelhäutige sagte. Sie blickte nur ihn an, nicht das weite Meer um sie herum, nicht den Horizont der vom Mond erleuchtet wurde. Als sie spürte wie sie langsam in das Wasser hinein gingen verzog die Dunkelhaarige nur ihr Gesicht, drückte Elijah's Hände fester als dieser sich schließlich umdrehte und beide Hände nahm, sie weiter führte. Sie vertraute ihm und das er hier war … beruhigte sie auch etwas. Sie wusste das er sie nicht alleine ließ .. in dem großen, tiefen Meer. Als sie aber dann immer tiefer und tiefer ins Wasser liefen bis zu ihren Hüften wurde die junge Frau wieder unruhiger, presste nur ihre Lippen fest aufeinander. Sie hatte das Gefühl das ihr Lungen sich mit Wasser füllten, dabei war sie nicht mal ganz im Wasser. Das ihr die Luft wegblieb und ihre Beine fühlten sich schwach an und dann kam wieder … diese Angst. Diese Angst das sie hier nicht mehr rauskam, das Elijah sie hier alleine ließ und … bevor es schlimmer werden konnte ging der Dunkelhäutige, als hätte sein Instinkt es geahnt wieder ein paar Schritte mit ihr zurück, was die Dunkelhaarige ungemein wieder beruhigte. Er bliebt stehen, weiter würden sie nicht reingehen und ehrlich gesagt war Lyanna deutlich froh darüber. Erst jetzt spürte das die Dunkelhaarige wieder die Augen zugekniffen hatte, langsam öffnete sie diese wieder, blickte den ehemaligen Soldaten vor sich an, der mit seinem Körper die Wellen abfing, damit Lyanna einen besseren Stand hatte, wie dieser von dem Mondlicht erleuchtet wurde und für einen Moment blieb der Dunkelhaarige bei diesem Anblick der Atem stehen. Das Wasser glich schon fast schwarz als würden sie beide nur in einer unendlich großen, schwarzen Leere stehen. Elijah zog sie junge Frau nur an sich und … das machte das ganze ungelogen besser. Lyanna klammerte sich nur an seine Arme, seine Arme die sie festhielten. Sein Atem in ihrem Haar, ließ die Dunkelhaarige für einen Moment beruhigt die Augen schließen. Sie fühlte sich sicher. „Das Wasser ist verdammt kalt.“ waren ihre ersten Worte auf seine Frage und dabei konnte sich die Dunkelhaarige noch nicht mal ein Schmunzeln verkneifen. „Es ist … okay.“ gab sie dann ehrlich zu. „Aber ich will nicht tiefer gehen Elijah .. bitte.“ gab sie dann ebenfalls zu, das wäre zu viel des Guten. Sie war dennoch ein bisschen stolz auf sich das sie den Schritt gewagt hatte auch wenn die Dunkelhaarige immer noch Angst verspürte. Nur leicht drückte sich die Dunkelhaarige von ihm weg, während ihre Hände wieder zu seinen glitten und sich an diesen festhielten, ehe sie sich auch mal traute sich umzusehen. Das Meer war ruhig, bis auf die kleinen Wellen die immer wieder gegen sie schwabbten. Letztendlich war es auch nur ein Meer. Nur ein verdammt großes Loch mit Wasser und Leben gefüllt. „Es ist wirklich okay ...“ wiederholte die Dunkelhaarige nur leise und lächelte den Dunkelhäutigen nur an ehe sie langsam seine Hände losließ, nun alleine da stand. Es war ein komisches Gefühl aber die Tatsache ließ sie weiter lächeln. Alles schien gut bis – die Dunkelhaarige plötzlich aufschrie und Elijah wortwörtlich in die Arme sprang. „Mein Bein … irgendwas war-“ und ehe die Dunkelhaarige zurück ins Wasser blickte und sah wie ein Fisch seine Bahnen entlang schwamm keuchte diese nur peinlich berührt aus. „Ein Fisch .. „ murmelte die junge Frau und fuhr sich nur durch das Gesicht. „Oh man ...“ murmelte die junge Frau nur erschöpft. Die Welt war vom lebenden Tod besiedelt und die Dunkelhaarige erschreckte sich vor einem Fisch, der ihr Bein berührte. Immer noch hatte sie ihren Körper fest gegen den des Dunkelhäutigen gepresst ehe sie dann zu ihm hoch blickte und über die banale Situation dann leise lachen musste ehe sie den Dunkelhäutigen direkt zu sich runter zog und ihre Lippen seine berührten. Es war ein Kuss der sie beruhigte und ihr die Angst nahm, der aber auch sagte wie sehr sie etwas für ihn empfand. Wie dankbar sie war das er hier bei ihr war und er ihr die Angst nahm. „Ich liebe dich ..“ hauchte die junge Frau ihre Antwort auf seines zurück. Und mit einem Mal fühlte sich die Dunkelhaarige in den Zustand von vorhin versetzt. Das Meer fühlte sich gar nicht mehr so schrecklich an wenn Elijah bei ihr war. Ihre Lippen fanden wieder zurück zu seinen, während ihre Hände auf seinen feuchten Rücken zurückfanden. „Sogar sehr ...“ ergänzte sie hauchend während ihr Kuss leidenschaftlicher wurde, sie ihre Zunge mit ins Spiel brachte. Ihr Körper wurde von Adrenalin und Zuneigung durchflutet ehe sie den Kuss nur widerwillig löste. „Das Wasser ist bereits … wärmer.“ hauchte die junge Frau nur mit einem sanften Lächeln.

@Elijah Magoro

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#32

RE: Bucht mit Bootssteg

16.08.2020 16:40
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Das Meer, es sah fast aus wie das weiche Fell, die weiche Haut es großen Tieres, schwappte ruhig in sanften Wellen um sie herum. Elijah mochte das Gefühl der Wasseroberfläche, wie es leicht gegen die Haut strich, als wären es Finger, die einen streichelten. Und er liebte das Meer schon immer, vielleicht auch, weil er ja am Meer aufgewachsen war. New York City war zwar keine typische Meerstadt wie Los Angeles, aber der Dunkelhäutige hatte so viel seiner Zeit im Wasser verbracht. Noch heute wunderte er sich manchmal weshalb er damals nicht zur Marine gegangen war oder zu einer der Spezialeinheiten die auf Wasserkämpfe trainiert wurden. Nein, er war im trockenen Irak gelandet, wo man Meilenweit keine Pfütze finden konnte. Doch die Liebe zu den großen Gewässern hatte er nie verloren, sie war in seiner Einsatzzeit nur immer stärker geworden. Und selbst wenn es zu stürmisch war, um ins Wasser zu gehen, war er oft genug am Strand gestanden, denn auch ein Gewitter auf dem Meer hatte etwas Wunderschönes. Die schönsten Urlaube waren die in Florida gewesen, dort war es auch noch wärmer als in New York, wenn sie surfen gegangen waren. Der Atlantik war zwar ein wenig stürmischer als der Pazifik im Westen der USA, doch dies hatte sie nicht davon abgehalten. Elijah liebte einfach alles am Meer, an den großen Ozeanen. Diese Freiheit, der Blick bis in den Horizont und nichts zu sehen als Wasser, der Geruch nach Salz und Meer. Es erfüllte einfach sein Herz, wenn er am Strand war, machte ihn glücklicher. Und er fände es schön, wenn Lyanna irgendwann ähnlich empfinden könnte. Oder ihn zumindest verstehen könnte und nicht völlig anders über das große Wasser denken würde. Dass er sie bis zur Hüfte nun schon im Wasser hatte, war ja aber schon mal ein sehr großer Fortschritt und, dass sie auch noch weiterhin mit ihm hierblieb. Sie lief nicht verängstigt wieder zum Strand zurück, sie vertraute ihm, dass er auf sie aufpasste und ihr nichts passieren würde. Und es erfüllte ihn mit Stolz, dass sie ihm so sehr vertraute, dass sie für ihn sich sogar ihren Ängsten stellte. Er fühlte sich in diesem Moment gerade so unglaublich männlich und würde man seinen Testosteronspiegel gerade messen, er wäre vermutlich überdurchschnittlich hoch. Einfach weil er sein Mädchen dazu gebracht hatte, sich mit ihm zusammen ihrer Angst zu stellen. Und so konnte Elijah nicht anders als zu lächeln, während er sie einfach nur in seinen Armen hielt, das Wasser gegen seinen Rücken schwappte.
„Ja. Es ist halt kein Whirlpool“, kommentierte er ihre Aussage, dass das Wasser verdammt kalt war. Natürlich, auch er spürte die Kälte, in manchen Regionen mehr als in anderen, aber er war es auch gewohnt. Doch es war einfach die natürliche Kälte, die das Meer eben mit sich brachte. An wirklich heißen Tagen, wenn man nicht gerade beschloss wie sie beide nachts ins Meer zu gehen, war es auch sehr angenehm und erfrischend, wenn das Meer so kalt war. Und jetzt, nachdem ja Sommer war, war das Meer auch nicht so kalt, wie im Frühjahr oder Herbst. Oder nachdem es geregnet hatte.
„Nein, wir bleiben hier, alles gut Lyanna. Du kannst stolz auf dich sein, dass du schon soweit mit mir gekommen bist. Ich bin auch stolz auf dich“, verriet er ihr dann ehrlich und hielt weiterhin ihre Hände fest, als sie sich ein wenig von ihm löste. Er selbst konnte ja nur zum Strand schauen, sah aber ihren Blick wie sie sich dann doch umsah. Sie war so mutig, er war wirklich verdammt stolz auf die Dunkelhaarige. Ehrlich hatte er nur damit gerechnet, dass sie ab den Knien aufgeben würde, aber sie war bis zur Hüfte mit ihm im Wasser. Ab da konnte man die Kraft des Meeres auch schon langsam spüren, vorher war zu viel des Gewichts vom Körper ja noch in der Luft. Aber ab der Hüfte, sobald der Schwerpunkt mal im Wasser war, wirkten die Kräfte des Meeres schon auf einen ein.
Als sie Anstalten machte seine Hände loszulassen ließ er sie gewähren, hielt sie aber dennoch bereit, falls sie sich doch wieder festhalten wollte. Sie überraschte ihn heute genauso sehr. Und sie sah im Wasser, der dunkle Untergrund, so wunderschön aus. Das helle Mondlicht, dass ihre Haut bestrahlte, trotz der gesunden Bräune die sie mittlerweile hatte, diese so hell erscheinen ließ. Etwas, was er unglaublich schön fand, sehr attraktiv, so ganz anders als seine eigene Haut. Sein Blick glitt über ihren Körper, zu der Kette die um ihren Hals hing, dem Ansatz ihrer Brüste, dann wieder hinauf zu ihrem Gesicht, das Lächeln auf ihren Lippen. Gerade wollte er etwas sagen, da veränderte sich ihr Gesichtsausdruck erschrocken, sie schrie laut und sprang sofort wieder zu Elijah ran. Dieser hielt sie automatisch fest, sah sich erschrocken um, was wohl passiert sein könnte, ehe er leise lachte. Ja, es war nur ein Fisch gewesen. Derselbe Fisch der wohl auch zuvor schon gegen sein Bein geschwommen war, dem Elijah aber natürlich keine Beachtung geschenkt hatte. Was sonst sollte es sein, als ein Fisch? Quallen gab es in der Bucht nicht, Haie genauso wenig, es konnte also nur ein Fisch sein oder vielleicht eine Krabbe. Aber eine Kralle fühlte sich anders an, außerdem bewegten sich diese sehr selten, sie hätten schon auf sie drauftreten müssen. Und dann hätten sie die Krabbe aber sofort bemerkt!
„Alles gut Lyanna“, murmelte er und lachte noch immer leise, „Ja, es gibt auch Leben im Ozean. Anderes Leben als uns…“
Ihr leises Lachen sagte ihm dann, dass sich die Situation entschärft hatte, was ihn erleichtert sein ließ. Er hatte schon befürchtet Lyanna wollte direkt aus dem Wasser flüchten, doch sie stand noch immer hier bei ihm, eng an ihn gepresst. Sanft erwiderte er ihren Blick im Mondschein, ließ sich dann nur zu gerne zu ihren Lippen herunterziehen. Würde er des Küssens mit ihr jemals überdrüssig werden? Vermutlich nicht, er konnte es sich nicht vorstellen. Dafür waren ihre Lippen zu weich, schmeckte sie zu gut. Und sie liebte ihn. Jedes Mal, wenn sie diese drei kleinen Worte sagte, schien sein Herz einen Satz zu machen, als würde er diese Worte das erste Mal hören. Und es gab ihm einen Kick, Adrenalin oder vermutlich waren es einfach Endorphine die dann durch seinen Körper schossen.
Und plötzlich wurde der Kuss intensiver, er spürte ihre Zunge, antwortete mit seiner. Sie liebte ihn sogar sehr. So sehr, dass sie sogar in dieser eigentlich so beängstigenden Situation für sie, ihn küsste.
Als sie den Kuss löste, atmete Elijah tief ein und schüttelte sanft den Kopf.
„Lyanna… das Wasser ist nicht wärmer…“, verneinte er ihre Aussage, ehe er grinste, „Aber ich denke, dein Mut sollte belohnt werden, meinst du nicht auch…?“
Er küsste sie wieder, leidenschaftlich, zögerte keinen Moment ihre Zunge mit seiner zu umspielen. Seine Hände griffen ihren Rücken, wanderten über ihre Haut, verteilten das Meerwasser darauf.
„Wie würdest du denn gerne belohnt werden…?“, fragte er schwer atmend, als er den Kuss wieder löste, ehe er um ihre Schenkel griff, sie mit einem Ruck wieder hochhob, spürte wie sie die Beine um seine Hüfte schlang. Es war ungewohnt, normalerweise war er in diesen Momenten schon sowas von bereit für die Dunkelhaarige. Aber auch er unterlag den Gesetzen der Natur und es gab eine gewisse Region seines Körpers, die im kalten Wasser des Ozeans einfach… schlechter durchblutet wurde als an Land. Und so war es diese ungewöhnliche Situation, doch er war sich sicher, dass ihnen beiden schon etwas einfallen würde um dieser Situation zu entkommen. Langsam lief er mit ihr aus dem Wasser, konzentrierte sich, denn da Lyanna ja nass vom Wasser war, wollte er sie nicht runterfallen lassen.
Er trug sie hinüber zu den Decken, setzte sie dort ab, ehe er sich kurz abwandte und den Moment der Nähe unterbrach. Doch das Feuer brauchte neues Holz, also warf er drei weitere Scheite hinein. Sonst würde es bald ausgehen und nun war die Wärme nach dem kalten Ozean doch recht angenehm. Als er sich ihr wieder zuwandte, wie sie dalag, nackt und ihr Blick, dieser Blick der ihn in diesen Momenten schon immer fast um den Verstand brachte, spürte er schon dieses angenehme ziehen in seiner Leiste. Automatisch griff er mit seiner Hand zwischen seine Beine, bewegte diese sanft auf und ab, versuchte der Unannehmlichkeit der Temperatur entgegen zu wirken, während er weiterhin nur Lyanna ansah.
„Wie habe ich dich nur verdient…?“, fragte er dann mit kehliger Stimme, kniete sich dann wieder hin und kam zu Lyanna hinüber, griff mit einer Hand an ihre Wange und zog sie zu sich heran, küsste sie gierig, leidenschaftlich.

@Lyanna Lockhart



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#33

RE: Bucht mit Bootssteg

17.08.2020 18:06
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Lyanna atmete nur erleichtert aus als Elijah ihr bestätigte, das sie nicht weiter hinein gehen würden und das die Dunkelhaarige durchaus stolz auf sich sein konnte. Nun das war sie ja auch, auch wenn diese Angst sicherlich lächerlich wirken musste, schließlich war es nur ein riesiges Loch voller Wasser. Die Dunkelhaarige lächelte nur, das es natürlich nur möglich war durch Elijah, sollte dem Dunkelhäutigen bewusst sein, sonst wäre sie ganz sicherlich nicht hier rein gegangen und auch wenn es sich auf irgendeine Weise noch unangenehm und unsicher anfühlte, war es doch irgendwie okay, da sie stets wusste Elijah würde auf sie aufpassen und sie beschützen. Und das zog sie auch gleichzeitig so zu dem Dunkelhäutigen an. Gut das ein Fisch, der ihr Bein berührte, die Situation ein wenig vermiesen aber auch gleichzeitig auflockern konnte war wohl nur rein zufällig gewesen aber es führte dazu das sich die junge Frau an ehemaligen Soldaten klammerte. Natürlich gab es Leben in einem Ozean aber Lyanna ging da deutlich schlimmeres durch den Kopf. Wie oft kam es vor das selbst Untote sich im Wasser befanden, weil sie sich verfingen. Ein Untoter ertrank nicht selbst wenn er jahrelang unter Wasser sein sollte, deswegen war es auch nicht ganz ungefährlich gewesen durch einen Fluss zu laufen oder zu schwimmen, egal ob tief oder flach. Aber diese Vorstellung verblieb nur eine schlimme Vorstellung in dem Kopf, zu dem sie sich sicher war das gerade Elijah dafür gesorgt hatte das es hier sicher war und sie ungestört blieben. Seine Nähe war aber der letzte Stromschlag den ihre Synapsen erhielten um die letzten Zentimeter zu seinen Lippen zu überbrücken. Sie wollte ihn küssen, sie liebte es ihn zu küssen und das Verlangen danach ihn zu küssen ließ sie deutlich spüren. So wie dieser ihren bereits wilden Herzschlag nur beschleunigte aber gleichzeitig auch so beruhigend sein konnte, das sie sogar einen Moment lang diese Angst vergaß. Als sie den Kuss löste und Elijah sie verbesserte, dass das Wasser gar nicht wärmer wurde grinste diese nur wieder und stupste ihm gegen die Nase „Tut es das nicht? … Dann liegt die Ursache wohl wo anders“ hauchte die Dunkelhaarige gegen seine Lippen und legte bei seiner Frage den Kopf sanft schief. Ihr Mut sollte belohnt werden? Oh Lyanna gingen da gerade ein paar deutlich schöne Sachen durch den Kopf und der darauf folgende Kuss kurbelten diese Gedanken umso mehr an als er ihre Zunge mit seiner umspielte. Zufrieden seufzte sie in den Kuss als sie seine Hände an ihrem Rücken spürte wie diese zu ihren Schenkel fuhren und diese griffen und mit einem Satz hob dieser die Dunkelhaarige nur an. Lyanna schlang direkt ihre Arme um ihn, so wie sie ihre Beine um seine Hüften schlang, damit dieser sie leichter tragen konnte ehe sie den Kuss noch ein wenig vertiefte. Sie mochte es sehr wenn der Dunkelhäutige sie so trug, sehr sogar. „Mir würden da einige Dinge einfallen .. obwohl du mir Belohnung genug bist.“ grinste Lyanna nur und biss ihm sanft und verspielt in die Unterlippe ehe sie auch schon wieder die Decken unter sich spürte. Auch wenn der Dunkelhäutige sich kurz nur widerwillig ihrer Nähe entziehen musste um ein wenig Feuerholz nachzulegen. Es war gut so, denn das Feuer spendete Wärme und Lyanna spürte die Kälte nun da sie immer noch nass war umso mehr durch die leichte Brise die auch die Wellen mit sich brachten. Abwartend, nackt wie sie war, mit nichts anderem bekleidet als ihrer Kette blickte sie dem ehemaligen Soldaten in die Augen. Dieser erwiderte ihren Blick bis sein Blick an ihr runter schwiff und seine Hand zwischen seinen Beinen verschwand. Lyanna zog nur scharf die Luft ein, sie verstand es sofort und als der Dunkelhäutige sich zu ihm kniete zog die Dunkelhaarige ihn nur über sich, strich mit den Fingern über seine Wange. „Lass mich dir helfen … ich bin schließlich deine Frau.“ hauchte diese nur grinsend gegen seine Lippen während ihre Hand bereits schon ganz unauffällig an seinem Oberkörper entlang gefahren war und kurz vor ihrem Ziel halt machte. „Ich liebe dich.“ hauchte sie ihm noch ein weiteres mal sanft entgegen ehe sie ihre Lippen auf seine drückte, dann auf seine Wange, seinen Kiefer entlang, bis sie bei seinem Hals angekommen war. Gleichzeitig fuhr ihre Hand zwischen seine Beine umgriff ihn dabei erst sanft ehe sie diese auf und ab bewegte, erst langsam und nach und nach ein wenig schneller und deutlich festerem Griff. Ihre Zunge fuhr nur wieder seinem Hals hinauf ehe ihre Lippen wieder sehnsüchtig nach seinen suchten um diese mit ihren Küssen zu bedecken. Es war auch erregend für sie zu wissen wie der Dunkelhäutige durch ihre Berührung erregt wurde und sie seine Härte in ihrer Hand spüren konnte. Zufrieden brummte sie in den Kuss hinein, während sich ihre andere Hand sanft in seinen Nacken krallte. Unter anderen Umständen hätte sie weiter gemacht, bis Elijah eben fertig gewesen wäre aber sie wollte dass das hier nicht so schnell vorbei war. Sie wollte ihn auch spüren. Seine Haut auf ihrer. Seinen Atem gegen ihren und von Lyanna's Seite aus auch die ganze Nacht. Sie liebte ihn so sehr. Und diese ganze Atmosphäre machte das den ganzen Moment einfach perfekt. Die leichten Wellen im Hintergrund, der salzige Geruch vermischt mit dem des Feuers, das sanft vor sich hin knisterte. Die Brise, die ihnen sanft über die Haut strich und der Horizont, der von Sternen übersät war und der Mond, der ihnen entgegen schien. Es gab noch so viel schöne Dinge in der Welt als Tod und Gewalt aber manchmal war es schwierig und es wurde einem nicht bewusst, doch in Momenten wie diesen, da vergaß Lyanna so wirklich all das Schlechte was ihr passiert war, in der Welt passierte und wohl noch passieren würde. Für sie zählte nur Elijah und wie gut sich seine Haut auf ihrer anfühlte. Wie warm und lebendig er sich anfühlte und wie tief seine Augen eigentlich wirkten, so das die Dunkelhaarige sich ganz darin verlor. Als sie in ihrer Hand spürte, das der Dunkelhäutige nicht länger Hilfe benötigte um … für sie bereit zu sein, wurden ihre Handbewegungen langsamer, ihr Kuss mit dem sie ihn aber immer noch gefangen hielt, deutlicher. Sie wollte ihn, so sehr wie sie ihn immer wollte. Den Kuss löste die Dunkelhaarige nur um sich den beiden einen Atemzug zu genehmigen ehe sie ihm einen momentlang in die Augen blickte und sich keuchend ein Lächeln auf ihren Lippen bildete als sie mit ihren Fingern sanft von seiner Schläfe zu seiner Wange strich. Und mit einem Ruck rollte sie sich wieder auf den ehemaligen Soldaten, beförderte diesen damit auf den Rücken unter sich, so wie sie es öfter tat. Lyanna grinste ihn nur kurz unschuldig an ehe sie sich wieder zu ihm runter beugte und ihm den nächsten Kuss stahl und ihren Unterleib gespielt provokant gegen seinen drückte. Nur war dieser nicht so lange und atemberaubend wie der davor, denn ihre Lippen bahnten sich bereits wieder über seinen Hals, hinab zu seinem Oberkörper, ließ ihre Lippen über seine Tattoos streichen ehe ihre Lippen sich weiter nach unten bahnte und gleichzeitig der Anhänger ihrer Kette leicht über seine Haut strich. Sie wusste es hatte ihm gefallen als sie ihn mit ihrem Mund dort unten verwöhnt hatte und sie wollte das er glücklich war, das er sich gut fühlte. Ihre Zunge fuhr zwischen seine Beine und die Dunkelhaarige zögerte nicht lange ihn in ihrem Mund verschwinden zu lassen, schließlich hatte sie mit ihrer Hand bereits ein wenig Vorarbeit geleistet. Und wenn Lya schon dafür sorgen konnte das Elijah sich gut fühlen konnte, dann würde sie das tun. Denn nichts anderes war ihr gerade wichtig gewesen …

@Elijah Magoro

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#34

RE: Bucht mit Bootssteg

18.08.2020 13:22
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Das Feuer im Hintergrund war nun sehr angenehm. Wobei Elijah eigentlich keine Wärme von außen bräuchte, denn ihm war heiß. Verdammt heiß. Wie sollte es auch anders sein, wenn eine so verflucht attraktive Frau wie Lyanna nackt vor ihm lag, ihn schon mit ihren Blicken fast verschlang. Und er natürlich das selbe tat. Er könnte sie den ganzen Tag einfach nur betrachten und wie so häufig würde er diesen Moment so gerne einfrieren und sie zeichnen. Auf den Decken, erhellt durch Mondschein, spielerisch durch die tanzenden Flammen des Feuers, ein verführerisches Schauspiel zwischen Licht und Schatten. Ihr perfekter Körper, mittlerweile nicht mehr so unterernährt, sondern mit Kurven, dass Elijah immer wieder die Luft wegblieb. Ihre Haare, wie eine Mähne als Dunkelheit, die ihren Kopf umgab, mit diesen Augen die ihn einfach gefangen nahmen. Alles in allem war sie wohl Elijahs Traumvorstellung einer Frau. Nur, dass er vor Lyanna dachte, dass er so eine Traumvorstellung gar nicht hatte. Schon irgendwie belustigend, dass sie damals bei ihrem ersten Treffen ihn auch einfach hätte umbringen können. Dann wäre alles ganz anders gelaufen, definitiv nicht zu Elijahs Vorteil. So aber hatte er wohl das Ass aus dem Kartenstapel gezogen.
Während er also dastand, diese nackte Traumfrau vor sich betrachtete, konnte er sich nur immer wieder wundern, wieviel Glück er doch hatte, Lyanna getroffen und gefunden zu haben. Natürlich konnte er sich auch nicht lange von ihr fernhalten, sehnte sich nach ihrer Berührung, ihren Fingern auf seiner Haut, ihrem Atem, den sie ihm entgegen hauchte. Es dauerte also keine zwei Sekunden als er sie küsste, da spürte er schon wie sie ihn über sich zog. Ihre Hand, die an seinem Oberkörper hinabwanderte, ihre Worte die ihn ebenfalls grinsen ließ. Nun, er musste zugeben, wenn Lyanna das machte, ging es auch deutlich… deutlich schneller. Und sie hatte sich als seine Frau bezeichnet. Seine Frau. Hmmm… er musste schon zugeben, irgendwie gefiel ihm der Klang dieser Aussage schon sehr gut. Dennoch, er wollte jetzt nicht an Hochzeit oder die Zukunft denken, viel lieber war er mit seinen Gedanken bei der Sache. Und zwar der schönsten Sache der Welt.
Genießerisch seufzte er auf, als er ihre Hand zwischen seinen Beinen spürte, legte den Kopf leicht zur Seite, dass sie ihn besser an seinem Hals küssen konnte. Es fühlte sich so gut an, sowohl ihre Lippen, als auch ihre Hand, dass er erneut leise seufzte, sogar sanft sein Becken mit ihrer Handbewegung bewegte. Es war wirklich so, die junge Frau unter ihm musste tatsächlich nicht viel machen und Elijahs bestes Stück stand für sie wie eine eins. Da hätte er schon deutlich länger arbeiten müssen, um so bereit für sie zu sein. Ihre Lippen auf seinen, küsste er sie leidenschaftlich, zeigte ihr dadurch was ihre Berührung in ihm auslöste. Ihre Finger die sich in seinen Nacken krallten…
Wie lange sie so aufeinander lagen wusste Elijah nicht, er hatte die Augen geschlossen, doch irgendwann spürte er, wie ihr Griff lockerer wurde. Also öffnete er seine Augen wieder, erwiderte ihren Blick, es war als würde er sich in ihren Augen verlieren. Wenn sie gewollt hätte, hätte sie ihn auch definitiv so zum Ende bringen können. Doch er war froh, immerhin wollte er sie auch spüren, ihre Haut auf seiner, ihren Atem, stoßweise, ihr Gesicht, wie es sich lustvoll verzog.
Doch ehe er auch nur reagieren konnte, hatte Lyanna weiterhin die Zügel in der Hand. Und er fügte sich, störte es ihn nicht. Ihr Lächeln, dass wohl unschuldig sein sollte aber dadurch erst recht unglaublich sexy war, ließ ihn seufzen, ihn wieder nach ihren Lippen sehnen. Und sie erfüllte ihm diesen Wunsch, küsste ihn, ehe er tatsächlich kurz aufstöhnen musste. Ihr Unterleib, den sie ganz provokant gegen seinen rieb, es brachte ihn fast um den Verstand. Kurz überlegte er sie sich einfach zu packen, sie endlich zu spüren, sie ihn spüren zu lassen. Doch die Küsse, die sie auf seinen Hals drückte, über seine Brust und die Tattoos wanderte und dann über seinen Bauch… ließen ihn wieder anders denken. Der Anhänger der Kette strich leicht über seine Haut, es ließ ihn automatisch seine Bauchmuskeln anspannen und er folgte mit dem Blick Lyannas Weg. Ihr Küsse, die immer tiefer wanderten und schließlich der Moment, als er sah wie sie ihn in ihren Mund nahm. Erneut entrang sich seiner Kehle ein Stöhnen und er kniff die Augen zusammen. Verdammt, das fühlte sich so gut an! Er öffnete die Augen wieder, begegnete Lyannas Blick, dieser Moment war so heiß, Elijah hatte das Gefühl dass die Welt um sie herum eigentlich gleich brennen müsste.
„Lya…“, stöhnte er und ließ dann den Kopf wieder fallen, legte ihn in den Nacken, „Ach Lya… meine Lya…“
Seine Hand fand ihren Kopf, griff in ihre Haare, kontrollierte ihre Bewegung dadurch ein wenig. Aber nur ein wenig, denn eigentlich konnte er sich kaum konzentrieren. Immer wieder entrang sich seiner Kehle ein leises Stöhnen, er spürte das Kribbeln in seiner Leiste und das war er Moment als er den Kopf hob und auch Lyanna mit seiner Hand ein wenig von sich wegzog.
„Lya… hör auf. Sonst…“, er beendete den Satz nicht, sie verstand schon. Also zog er sie zu sich hinauf, küsste sie wieder innig, heiß, leidenschaftlich.
„Ich liebe dich…“, murmelte er, seine Hände auf ihrem Rücken, ihrem Gesäß, „Ich liebe dich und ich will dich. Jetzt.“
Er löste den Kuss, lächelte sie an, liebevoll und stupste mit seiner Nase gegen ihre. Sanft schob er sich von sich, drehte sie auf die Seite, küsste dabei ihre Schulter, ihren Hals, drängte sich gegen ihren Rücken.
„Heb ein Bein…“, er brauchte den Satz gar nicht zu Ende zu sprechen, denn Lyanna hob automatisch ihr oberes Bein an, legte es auf seine Hüfte, sodass er dazwischen rutschen konnte. Während weiterhin ihren Hals küsste, griff er zwischen seine Beine und musste nicht lange suchen. Es fühlte sich jedes Mal einfach so richtig an, so gut, wenn sie sich um ihn schloss, er in ihr versank. Sein Stöhnen drang in ihr Ohr, mit einer Hand griff er an ihr Becken und mit einem sanften Ruck zog er sie dann an sich heran, komplett auf ihn drauf. Er verharrte einen Moment so, ließ sie beide das ganze einfach erstmal spüren, dieses berauschende Gefühl dem Partner so nahe zu sein, ihn zu fühlen wie sonst nie. Und Elijah mochte es in dieser Situation die Kontrolle zu haben. So sehr er es liebte wenn Lyanna auf ihm war, die Zügel in die Hand nahm, so gab es ihm doch auch mal ein Gefühl von Männlichkeit, wenn er die Kontrolle hatte. Wobei viele ihn wohl für verrückt halten würden, dass die Situation in der eine so attraktive Frau wie Lyanna ihn ritt, nicht so männlich war. Gab es etwas Männlicheres? Wohl kaum. Doch diese Position, die gefiel ihm gut, er konnte Lya gut spüren, sie war ihm nahe und er… bestimmte das Tempo.
Nachdem er also einen Moment einfach so still verharrt hatte, spürte er schon, dass er sich bewegen wollte, Lyanna auch wollte, dass er sich endlich bewegte. Also tat er es, ganz langsam, es fühlte sich sehr intensiv an in dieser Position. Immer wieder bewegte er sein Becken langsam, zog sich fast komplett aus ihr zurück, nur um dann wieder völlig in ihr zu verschwinden. Sein Atem hauchte gegen ihren Hals, ehe in ihm erneut der Wunsch aufkam sie wieder zu küssen. Als drehte er ihren Oberkörper sanft zu sich herum, oder sie drehte sich in dem Moment sowieso zu sich halb herum, sodass sie ein wenig verdreht dalag.
„Ist das okay für dich...?“, versicherte er sich trotzdem nach. Er wollte natürlich auch, dass es für Lyanna bequem war. Also hielt er einen Moment inne, sah sie an, sein Gesicht nahe an ihrem. Seine Hand fuhr dabei aber über ihren Bauch, hinauf zu ihrer einen Brust, massierte diese leicht. Er liebte es ihre Brüste zu umfassen, es war als würden sie perfekt in seine Hände passen, als wären sie dafür gemacht worden. Tja, er war eben auch nur ein typischer Mann: Brüste waren schon was sehr, sehr tolles.

@Lyanna Lockhart



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#35

RE: Bucht mit Bootssteg

20.08.2020 13:41
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Lyanna's Blick wisch ab und an nach oben ansonsten war sie ganz auf Elijah und ihre Tat konzentriert, schließlich wollte sie das es dem Dunkelhäutigen gefiel und anhand seiner sehbaren und hörbaren Reaktion tut es das. Auch seine Hand an ihrem Hinterkopf war ein gutes Zeichen. Zufrieden schloss Lyanna nur die Augen und machte weiter. Ja sie war seine Lya … und sie würde für immer nur seine Lya bleiben, so lange er dies wollte. Nach einer Weile merkte sie aber den leichten Zug, wie Elijah sie wegdrückte, auch seine Worte gaben ihr jetzt das Signal, das es sonst zu viel wäre und er zum Ende kommen würde aber genau so wenig wollte das es so endet. Die Dunkelhaarige zog nur keuchend ihren Kopf zurück, ließ von ihm ab. Doch um wirklich wieder zu Atem zu kommen, dazu kam die Dunkelhaarige erst gar nicht denn schon zog Elijah sie wieder zu sich hoch, belohnte die junge Frau mit einem leidenschaftlichen, innigen Kuss, den die Dunkelhaarige nur zufrieden auf keuchen ließ. Elijah könnte allein die Dunkelhaarige einfach nur die ganze Zeit küssen und sie wäre damit mehr als zufrieden. Dafür machte sie sein Geschmack, seine Lippen einfach zu süchtig … . Ihr Kopf bewegte sich sehnsüchtig ein Stück zu ihm als er den Kuss unterbrach ehe Lyanna nur ihre Augen wieder öffnete. Er liebte sie und er wollte sie. Lyanna's Herz schlug noch schneller und sie hatte das Gefühl es würde ihr jeden Moment aus der Brust springen. Sie fühlte genau so. „Und ich will dich. Immer.“ hauchte sie ihm entgegen. Sie kam ihm wieder mit ihren Lippen entgegen als er mit seiner Nase gegen ihre stupste aber für einen weiteren Kuss musste sich die junge Frau noch gedulden. Denn ehe sie sich versah schob er sie sanft von sich, beförderte sie zur Seite. Ein kurzes Lächeln schlich sich auf die Lippen, der Dunkelhaarigen. Nun war er es der Lyanna überrumpelte aber auf eine gute Weise natürlich. Sie spürte seine Lippen auf ihren Hals und ihrer Schulter und automatisch überstreckte die Dunkelhaarige ihren Hals, genoss diese Geste sichtlich, das Kribbeln das seine Küsse ihr in der Halsgegend bescherten. Sie wusste genau was er vor hatte. Spätestens als er anwies das sie ihr Bein anheben sollte, tat sie dies bereits er die Anweisung zu Ende sprach, platzierte dies sanft auf seiner Hüfte ab ehe sie seine Lippen an ihrer Schulter spürte, wo noch die sanfte Narbe zu sehen war, die damals durch einen Pfeil verursacht wurde. „El ...“ hauchte sie nur zufrieden, spürte nur wie er sich gegen sie drängte. Ihr Körper spannte sich wie gewohnt immer kurz an wenn er in sie eindrang. Ihr Atem hielt die Dunkelhaarige für einen Moment an ehe sie sich komplett entspannte und sich bedingungslos um sie schloss. Sein Stöhnen das er in ihr Ohr hauchte, entfloh auch der Dunkelhaarigen aus der Kehle. Es fühlte sich so warm an. Elijah fühlte sich so warm an, das Lyanna das Gefühl hatte sie würde verbrennen, gleichzeitig war es aber so intensiv obwohl der ehemalige Soldat sich noch nicht mal bewegte. Die Dunkelhaarige presste nur ihre Lippen aufeinander, wurde spürbar ein wenig unruhig. Sie wollte das er sich endlich bewegte, sie ihn deutlicher spüren konnte und Elijah kam ihr diesem Wunsch nur zu gerne nach ehe sie spürte wie sein Becken sich langsam bewegte. Und allein dies brachte sie schon fast um den Verstand. Automatisch drängte sich die Dunkelhaarige mit dem Rücken gegen sein Körper, lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter, fing an leise und sanft zu stöhnen ehe sie spürte wie Elijah ihren Oberkörper sanft zu sich drehte, sie sehen wollte und diesem Wunsch kam auch die junge Frau nach. Als er sie fragte ob es okay so für sie wäre konnte sie nicht anders als ihre Hand kurz auf seine Wange zu legen während sie ihr Atem sanft gegen seine Lippen keuchte. „Es ist mehr .. als okay.“ lächelte die Dunkelhaarige keuchend, mehr Worte bekam sie auch nicht heraus, da schloss sie ihre Augen und lehnte ihre Stirn gegen seine ehe ihre Lippen seine fanden. Es war süß wie Elijah sich versicherte das für Lyanna alles okay war, wenn er es nicht mit Worten tat, so wie jetzt dann tat er es meist mit Taten. Elijah war schon immer sehr zärtlich zu Lyanna gewesen und dies hatte sich bis heute nicht geändert. Er könnte ihr nie weh tun, nicht körperlich. Es war ulkig wie sehr Elijah Lyanna's Stärke aber auch Schwachstelle war. Wie einfach er sie glücklich machen konnte, sie aber auch auf der anderen Seite so einfach zerstören konnte. Sie spürte wie Elijah's Hand über ihren Bauch, hoch zu ihren Brüsten fuhr und eine davon mit seiner Hand umschloss und diese leicht massierte. Die Dunkelhaarige hauchte nur in den Kuss hinein ehe sie diesen keuchend unterbrach und ihre Stirn auf seiner ruhen ließ. Sie wollte ihm sagen das sie ihn liebte aber dafür fühlte sich das hier gerade zu gut an als das die Dunkelhaarige einen Ton heraus bekam. Aber sie war sich sicher das Elijah das es spüren konnte, das sie es tat. Lyanna biss sich nur sanft auf die Unterlippe während ihre Hand sanft an seiner an ihrer Oberweite vorbeifuhr und zwischen ihren Beinen hängen blieb und sie sich sanft selbst berührte während sie weiterhin spürte wie sich sein Becken bewegte. Lyanna's Keuchen wurde lauter während sie ihren Kopf von seiner Stirn löste und diesen nur in ihren Nacken lehnte und die Augen schloss. Lyanna hatte sich gerirrt. Das hier war noch deutlich schöner als im Clubhaus. Alles was Elijah in diesem Moment tat sprach die Dunkelhaarige mehr als an. Sie waren allein, so wirklich allein und Lyanna konnte sich deutlicher fallen lassen. Sie spürte nur seine warme Haut auf ihrer, sein heißer Atem auf ihrer Haut, die Wärme des Feuers und gleichzeitig die leicht abkühlende Brise des Meeres. Wenn sie die Augen öffnete sah sie nur den Dunkelhäutigen wie dieser vom Mondlicht und dem Sternenhimmel verschlungen. Ihre andere, freie Hand krallte sich sanft in seine Hand welche seine Brust umschlang. Lyanna konnte spüren wie ihr nach einer Weile deutlich heißer wurde, ihr Keuchen lauter wurde und auch Elijah's Beckenbewegungen deutlich schneller wurden. Ihre Hand krallte sich fester in seine Hand. Mittlerweile kam sie auch immer wieder ein Stück, so weit es in dieser Position möglich war, mit ihrem Becken entgegen ehe sich ihr Körper komplett anspannte und Lyanna in ihre deutlich intensive Extase verfiel. Und so wie sie Elijah kannte kostete er diese aus, bis die letzte Welle durch ihren Körper fuhr und die Dunkelhaarige erschöpft und deutlich keuchend gegen ihn lehnte und sich nicht bewegte. Sie spürte danach immer noch dieses Beben, dieses Zittern das vor allem durch ihre Beine zog und erst eine Weile später wirklich nach lies Es dauerte eine kurze Weile bis sich Lyanna wirklich aus dem wohligen Zustand löste und sich bewegte und das tat sie auch ehe sie sich seitlich umdrehte und sich an Elijah's Schulter schmiegte und zu ihm hoch blickte und ihn einfach nur mehr als zufrieden anlächelte. Sie hatte noch keine Worte dafür, für das was da gerade war, diese Explosion an Gefühlen die sie immer noch in sich spürte. Manchmal kam der Dunkelhaarigen das ganze auch einfach noch wie ein Traum vor. Elijah. Die Ganze Situation in der sie sich befand. Ein Traum aus dem sie nie aufwachen wollte. Es war einfach zu surreal wenn sie daran dachte wo sie noch vor einem Jahr war, wohl schön öfter daran dachte das ganze einfach zu beenden, nicht mehr länger leiden zu müssen und nun lag sie hier, in den Armen des Mannes der sie liebte und den sie liebte und es gäbe keinen anderen Ort wo Lyanna nicht lieber wäre … . Eine Weile lag sie so in Elijah's Armen, sie war erschöpft aber nicht müde gewesen das sie auf direktem Wege eingeschlafen wäre. Ihr Blick glitt von Elijah immer mal wieder zu dem sternenbedeckten Himmel. Mittlerweile hatte sich ihr Herzschlag, ihr Körper wieder einigermaßen beruhigt und fühlte sich einfach nur wohlig entspannt an. „Was glaubst du was es sein wird, was wir da morgen einsacken müssen?“ fragte Lyanna dann und seufzte. „Es muss ja was wirklich wichtiges sein wenn die Nottage noch Leute von den Riders braucht.“ Sie hatte nie so wirklich intensiv über diese Mission nachgedacht, hatte sich eher gefreut das sie mit Elijah endlich raus konnte. Lyanna's Gesicht wirkte nachdenklich ehe sie sich auf ihn drauf rollte und über seine Wange strich. „Das wird doch nichts gefährliches sein?“ Es war deutlich herauszuhören das Lyanna sich doch plötzlich Sorgen machte, auch wenn sie dabei war, hatte sie natürlich noch Angst das Elijah was passieren würde. „Wenn irgendetwas passiert … wirst du vorsichtig sein und keine unnötigen Risiken eingehen.. versprochen?“

@Elijah Magoro

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#36

RE: Bucht mit Bootssteg

22.08.2020 21:30
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Die Bestätigung, dass diese Position für sie okay war, war alles, was er hören wollte. Natürlich würde er niemals irgendwie mit ihr in einer Stellung bleiben, die für sie nicht bequem oder angenehm war. Immerhin wollte er ja, dass es auch für Lyanna ein schöner Moment wurde und sie danach nicht irgendwelche Schmerzen hatte. Ebenso wusste er auch, dass eine Frau die es nicht für sie bequem oder angenehm hatte… niemals dorthin kommen würde, wo Elijah sie gerne hätte. In dem Moment, wo sie sich fallen lassen konnte, sich entspannen konnte. Ihr Atem ging keuchend, er mochte es sehr, wenn sie so redete, er die Lust von ihr auf ihn heraushören konnte. Und ihm ging es ja genauso.
„Okay…“, murmelte er nur und erwiderte den Kuss nur zu gerne wieder.
Ihre Brust umfasst und diese sanft massierend bewegte er dann wieder sein Becken, spürte Lyanna so wie er es liebte sie zu spüren. Ihre Stirn dann an seiner, nur ihren gegenseitigeren Atem, der über den jeweils anderen strich, spürte er ihren Drang ihm etwas zu sagen. Doch ihr sanftes Keuchen, ihre Unterlippe auf die sie sich biss, sagten ihm genau, was sie ausdrücken wollte. Und ihm ging es genauso. Irgendwann spürte er ihre Hand zwischen ihren Beinen und lächelte sanft, machte dann nur weiter, sein Stöhnen wurde lauter, ehe er den Kopf senkte und ihren entblößten Hals küsste, den sie ihm so verführerisch entgegenstreckte. Das hier war anders als sonst, sie waren hier wirklich alleine, kein Zimmer nebenan, kein Mensch der plötzlich aus unerklärlichen Gründen an die Tür klopfen konnte. Es war als wären sie hier wirklich alleine miteinander, nur sie beide und das Meer. Das Feuer, dass angenehme Wärme spendete, der Sand unter den Decken der eine so völlig andere Unterlage bildete. Und das Rauschend es Meeres im Hintergrund nur unterbrochen durch das Stöhnen und Keuchen aus ihren Kehlen. Irgendwann spürte er, wie Lyanna sich ihm entgegendrängte, sich mit ihrer Hand in seine an ihrer Brust krallte und das war für ihn ein eindeutiges Zeichen. Er wurde noch ein wenig schneller mit seinem Becken, zu ihrem Keuchen kam nun das Geräusch von aufeinander klatschender Haut, ehe er das Gefühl genoss, als sie kam. Wie immer kostete er dieses völlig aus, hörte nicht auf mit seiner Bewegung, wartete ab, bis die letzte Welle ihren Körper erschütterte, ehe er sich eng gegen sie drängte, den Kopf an ihrem Hals vergrub und ebenfalls seinen Höhepunkt erreichte. Intensiv. Es war intensiver als sonst diesmal. Da hatten sie in der vergangenen Nacht so viel Sex gehabt und trotzdem fühlte sich dieses Mal so verdammt anders an. Sanft löste er seine Hand, die sich in ihre Brust gekrallt hatte, bewegte dann sein Becken zurück, sodass er sich aus ihr zurückzog und sie sich auf die Seite drehen konnte. Automatisch legte er einen Arm um sie herum, zog sie an sich heran, während sich sein Atem noch immer beruhigte. Ihr zufriedenes Lächeln erwiderte er, sie sah so sexy aus in diesem Moment. Dieser postkoitale Blick, so völlig mit sich selbst und der Welt im reinen, die Haare leicht verstrubbelt von seinem Griff darin und dem rumgerutschte aus den Decken. So gefiel ihm Lyanna fast am besten.
Und Elijah schwieg. Und Lyanna schwieg. Und Elijah genoss es. Er mochte es, dass sie beide auch einfach mal still sein konnten, nach dem, was sie gerade getan hatten nicht sofort darüber reden mussten, sondern einfach diesen Moment genießen konnten. Dieses Gefühl von völliger Selbstzufriedenheit, Ruhe und Entspannung und der Liebe, die man dem anderen ja gerade sehr gut demonstriert hatte. Nur ihr beider Atem, den von Lyanna konnte er ganz leicht an seiner Schulter und Brust spüren, wie er über seine dunkle Haut strich.
Elijah hatte entspannt die Augen geschlossen, lauschte nur dem Knacken des Feuers und dem Rauschen des Meeres, als Lyannas Stimme die Naturgeräusche leise durchbrach. Was sie besorgen mussten? Natürlich, Lyanna war neugierig, irgendwie fand er das süß. Aber auch Elijah fragte sich, was es wohl wichtiges sein könnte, dass sie besorgen mussten, sodass sogar welche von den Riders mitmussten.
Als sie sich auf ihn rollte, legte er automatisch die Arme an ihre Taille, fuhr sanft mit seinen Daumen über ihre Haut.
„Ich weiß es nicht Lyanna“, antwortete er ehrlich auf ihre Frage, ob es denn wohl etwas Gefährliches war. Der Dunkelhäutige wusste es wirklich nicht, doch es war wohl offensichtlich keine leichte Mission. Auch ihre beiden Begleiter aus dem Clubhaus waren wie Elijah kampferprobte Kämpfer. Wenn es aber etwas sehr gefährlich war, verstand er nicht, weshalb sie Lyanna mitgeschickt hatten. Er wollte seine Freundin nicht schlecht reden, aber dies war ihr erster Auftrag. Warum sollte man sie zu ihrem ersten Auftrag auf eine sehr gefährliche Mission schicken? Deswegen hatte Elijah da nicht sonderliche Bedenken, er hoffte das es schnell gehen würde und sie in drei oder vier Tagen wieder zurück sein konnten.
Kurz schloss er seine Augen, als ihre Hand über seine Wange strich, dann öffnete er sie wieder nach ihren letzten Worten. Eine Weile sah er sie schweigend an, sein dunkler Blick unergründlich, ehe er leise seufzte, „Ich kann dir das nicht versprechen Lyanna. Ich werde natürlich auf mich achtgeben aber, wenn ich muss, dann werde ich ein Risiko eingehen. Besonders wenn es darum gehen würde, damit zu verhindern, dass dir etwas zustößt. Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn dir etwas zustoßen würde, wenn ich bei dir bin…“
Er sah sie wieder an, ehe eine seiner Hände zu ihrem Gesicht fuhr und er sie zu sich herunterzog, sie dann lange und innig küsste.
„Ich liebe dich Lyanna, du bist mein Herz. Und ohne mein Herz kann ich nicht leben“, fügte er dann noch hinzu und küsste sie wieder, ehe er mit seiner Nase an ihre stupste, seine Stirn gegen ihre lehnte, „Lass uns schlafen. Und diesmal wirklich. Morgen geht es dann tatsächlich los und ich will nicht, dass uns wegen Müdigkeit irgendetwas dummes passiert.“
Leicht lächelte er, ehe er den Kopf zur Seite drehte. Mit seiner freien Hand griff er nach einer der Decken, legte sie dann über sie beide drüber. Das Feuer würde noch eine Weile brennen, doch wenn es irgendwann nur noch eine Glut war, würde es ein wenig kühler werden. Außerdem wollte Elijah nicht, dass Lyanna hier ganz nackt lag, nicht, dass doch jemand vorbeikam und sie so entblößt sah. Dieser Anblick war nur für seine Augen bestimmt.
„Schlaf gut. Und ich liebe dich“, murmelte er noch, küsste die Dunkelhaarige nochmal zärtlich, ehe er die Augen schloss. Und sie die ganze Nacht nicht mehr öffnete. Denn wie immer, wenn Lyanna bei ihm war, schlief er gut.

Am nächsten Morgen weckte sie der Sonnenaufgang, das Kreischen der Möwen und das Rauschen des Meeres. Der natürliche Wecker passte perfekt, denn sie wollten sich schon relativ früh am Tor treffen.
„Guten Morgen Schönheit…“, murmelte Elijah und lächelte, vergrub sein Gesicht an Lyannas Hals. In der Nacht hatte sich die Dunkelhaarige von ihm gelöst, sich auf den Rücken gedreht. Elijah war ihrer Bewegung aber gefolgt, hatte einen Arm über ihren Bauch und ein Bein über ihres gelegt.
„Komm… wir gehen hoch, duschen nochmal und dann holen wir uns was zum Frühstück“, murmelte er mit dem Gesicht in ihrem Dekolleté, küsste sie sanft auf die Brust, ehe er sich sanft auf sie drehte und sich dann in einem Liegestütz nach oben über die stützte.
„Schade eigentlich um die verpasste Gelegenheit, aber die Zeit…“, murmelte er, denn auch Lyanna konnte wohl die deutliche Härte zwischen seinen Beinen spüren. Wie so typisch bei Männern in der Früh eben. Doch sie hatten wirklich keine Zeit dafür, als standen sie auf und schlüpften in ihre Kleidung. Elijah rollte die Decken zusammen, packte den Rest alles in den Korb und reichte diesen Lyanna, sodass er den Tisch nehmen konnte. An ihr kleinen Liebesnest der vergangenen Nacht erinnerte nun nur noch die Kuhle mit dem erloschenen Lagerfeuer.
Im Bungalow duschten sich beide, ehe sie wieder in ihre Missionskleidung schlüpften. Elijah schnallte sich sein Schwert auf den Rücken, dann verließen sie beide das Bungalow. In der kleinen Kantine bekamen sie ein Frühstück, dass sie einige Stunden sättigen würde und Elijah sah schon ein paar Leute des Cottage, die Vorräte zum Parkplatz trugen. Als sie beide fertig mit frühstücken waren, verließen die gerade die Kantine, als ihnen vom Parkplatz ein Elijah bekanntes Gesicht entgegen kam. Zunächst sah sie ihn nicht, er aber erkannte sie sofort. Steph. Die Frau, mit der er im Winter geschlafen hatten. Die ihm hätte Trost spenden sollen, der Sex mit ihr, der ihn von Lyanna ablenken sollte, dies auch für ein paar wenige Momente konnte. Er sich danach aber noch schlechter fühlte als davor. Es war wieder ein heißer Tag, sie trug eine kurze, lockere Hose, dazu ein enges, weißes Top, dass einen starken Kontrast zu ihrer ebenmäßigen, dunklen Haut bildete. In ihrem Dekolleté baumelte eine Kette und um ihren linken Oberarm zog sich ein Tattoo-Muster.
„Hey Elijah!“, sagte sie fröhlich und sie ihn aus ihren dunklen Augen an, lächelte aufrichtig freundlich. Und ehe er reagieren konnte, schloss sie ihn auch schon in eine enge Umarmung. Eine Umarmung, die ihm das Gefühl gab, dass die Zuneigung, die sie ihm im Winter entgegengebracht hatte, noch nicht der Vergangenheit angehörte. Er war sich nicht sicher, aber er hatte Gefühl, dass sie sich fast etwas gegen ihn drängte, ehe sie ihn dann losließ, aber noch nahe vor ihm stehen blieb.
„Hey Steph“, sagte auch Elijah und lächelte ebenfalls freundlich. Er hatte mit ihr geschlafen, ja. Er hatte mit ihr aber nie mehr getan, es war eine einmalige Sache gewesen. Dennoch, sie waren ja nicht im Streit auseinandergegangen. Elijah war nur auch schon wenige Tage danach wieder zurück ins Clubhaus und seitdem war er nicht mehr wieder hier gewesen.
„Wie geht’s dir?“, fragte Steph dann und fuhr mit ihrer Hand über seinen Bauch, dort an seine Seite, an die Stellen, wo die Narben sich unter dem schwarzen T-Shirt befanden. Automatisch spannte Elijah seine Bauchmuskeln an, wie immer, wenn ihn dort jemand berührte, „Wie geht es deinen Narben? Warst du bei Jason und hast sie nochmal ansehen lassen? Sie sahen damals ja wirklich schlimm aus. Ich bin nur froh, dass du das überlebt hast…“
Sie klang ehrlich besorgt. Doch sie hatte ihre Hand noch immer dort an seiner Seite, seinem Bauch liegen. Sein Blick wanderte hinab zu ihrer Hand, scheinbar fiel auch ihr dies auf, also zog sie diese dann weg, nicht ohne vorher aber nochmal über seinen Bauch zu streichen.
„Mir geht es wieder gut, danke. Die Narben sind gut verheilt, ja ich habe Jason nochmal draufsehen lassen“, antwortete er dann und lächelte dankend, ehe sein Gesicht wieder ernster wurde.
„Und wer ist das? Willst du uns nicht vorstellen?“, hakte Steph dann nach, ihre andere Hand lag noch immer an Elijahs Oberarm, umgriff seinen kräftigen Bizeps. Die dunkelhäutige Frau mit den voluminösen, afroamerikanischen Haaren betrachtete Lyanna, die neben Elijah stand, „Jemand neues von den Ridern?“
Elijahs Blick huschte zu Lyanna, er war sich in diesem Moment nicht sicher, wie er reagieren sollte. Diese ganze Situation behagte ihm irgendwie nicht. Also beschloss er Lyanna einfach selbst antworten zu lassen. Er war sich sicher, dass die Dunkelhaarige sich lieber selbst vorstellen wollte.

@Lyanna Lockhart



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#37

RE: Bucht mit Bootssteg

23.08.2020 12:44
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Die Dunkelhaarige atmete nur tief ein. So wirklich zufrieden war sie mit seiner Antwort nicht aber irgendwie hatte sie auch keine andere erwartet. So war der Dunkelhäutige nun, nicht Ich-bezogen, so war er nie. Lyanna hätte ihm wohl die selbe Antwort gegeben aber gleichzeitig glaubte man wirklich man könnte damit leben wenn man wusste das jemand den man liebte an der eigenen Stelle für einen gestorben ist wäre weniger grausam? Es war vielleicht zufriedenstellend für denjenigen der sich opferte weil derjenige wusste das der Mensch den derjenige über alles liebte weiterleben konnte, noch eine Chance hatte aber für Lyanna war das nur reiner Bullshit. Es würde alles schlimmer machen, viel schlimmer und denjenigen dazu bringen das man auch sterben wollte weil man sich ein Leben ohne diesen Menschen nicht mehr vorstellen kann. So kitschig das auch klingen mag aber wenn man wirklich so eine tiefe Bindung zu einem Menschen aufbaut würde man das nachvollziehen können. Lyanna wollte aber nicht über so etwas schlimmes nachdenken. Nicht jetzt. Nicht an so einem schönen Ort hier und schon gar nicht bei Elijah. Sie würden nur etwas abholen und womöglich würden sie schon in ein paar Tagen wieder im Clubhaus sein und Lyanna würde sich wieder beschweren wie unangenehm die Wachdienste an heißen Tagen waren und El würde sich wieder seinen Zeichnungen widmen. „Hm … ich hasse es immer noch wenn du Recht hast und deine Worte Sinn ergeben.“ neckte sie den Dunkelhäutigen mit einem Lächeln und schmiegte sich wieder an ihn, legte ihren Kopf wieder auf seine Brust. Schlafen klang nach einem guten Plan. Sie war erschöpft nach dem was sie … getan hatten und in den Nächten davor, wo sie selbst dort schon kaum Schlaf bekamen, trat die Müdigkeit nun umso mehr ein. Ihre Hand strich noch langsam und zufrieden über seine Brust als sie auch schon spürte wie er eine der Decken über die beiden zog. Ein sanftes Lächeln war immer noch auf ihren Lippen zu erkennen. „Und ich liebe dich.“ flüsterte die Dunkelhaarige nachdem sie seinen sanften Kuss erwiderte und ebenso die Augen schloss. Das sanfte, ruhige Meer rauschen und das Knistern des Feuers neben ihnen zogen die Dunkelhaarige schon bald in einen ruhigen Schlaf.

Sie hatte sich in der Nacht auf den Rücken gedreht als am nächsten Morgen das sanfte Licht des Sonnenaufganges in ihr Gesicht schien. Das Geschreie der Möwen ließ die Dunkelhaarige nur sanft ihre Augen unter ihren Lidern bewegen und dann spürte sie auch schon seinen warmen Atem an ihrem Hals, der sie sanft kitzelte und Lyanna nur ein leises Kichern entlockte. Sanft schlug sie nur die Augen auf ehe sie den Dunkelhäutigen erblickte. „Mh .. guten Morgen.“ erwiderte sie mit einem Lächeln. „El das kitzelt …“ murmelte sie immer noch leicht verschlafen. „Das klingt gut.“ erwiderte sie nur auf seine Vorschläge. „Ich bin am verhungern.“ grinste die Dunkelhaarige und blickte dem Dunkelhäutigen in die Augen als dieser sich über sie rollte. Bei seinen Worten konnte sie sich ein langgezogenes Einatmen nicht verkneifen, als sie deutlich spüren konnte was er meinte. Natürlich ließ das auch die junge Frau unter ihm nicht kalt. Kurz schloss sie nur die Augen, ja sie hatten keine Zeit, jetzt jedenfalls nicht. Lyanna lächelte nur und strich ihm kurz über die Wange. „Wir müssen nicht lange verzichten, wir werden sicher schon recht bald wieder im Clubhaus sein“ lächelte die Dunkelhaarige nur und stupste ihm gegen die Nase ehe sie sich mit ihm zusammen aufrichtete und in ihre Kleidung schlüpfte. Ihr Blick huschte nochmal über das immer noch ruhige Meer, die Brise, die ihr immer noch kühlend durch die Haare fuhr, ehe sie Elijah half die Sachen zurück ins Bungalow zu tragen. Man konnte sich durchaus daran gewöhnen jeden morgen so aufzuwachen aber für Lyanna gab es da einen ganz anderen, deutlich schöneren Grund. Ihr Blick huschte dabei kurz zu dem ehemaligen Soldaten. Nach dem sie ausgiebig geduscht hatten, sich ihre Missionskleidung wieder angelegt hatten und sich in der Kantine ein Frühstück genehmigt hatten, lief sie mit dem ehemaligen Soldaten Richtung Tor. Lyanna lief neben Elijah als jemand auf sie zukam. Dem Dunkelhäutigen war sie wahrscheinlich eher aufgefallen als Lyanna selbst, denn Lyanna realisierte die junge Frau erst das Elijah es war, auf den sie zu ging als sie knapp vor ihm stehen blieb. Sie hatte einen dunklen Teint, wilde, schöne Haare und nun allgemein wirkte sie sehr hübsch ehe sie auch schon gutgelaunt den Dunkelhäutigen begrüßte, welche dieser nur erwiderte. Offenbar kannten sie sich. Offenbar kannten sie sich sehr gut als sie ihn umarmte und sie sah wie sie sich nur förmlich gegen den Dunkelhäutigen drückte. Und Lyanna brauchte nicht lange zu erkennen um wen es sich bei dieser Frau handelte. Sie hatte zwar keinerlei Informationen über sie aber allein die Haltung, ihre Mimik, ihre Gestik die sie gegenüber Elijah brachte verrieten sie. Und das war etwas was Lyanna gar nicht gefiel und sie nur unbemerkt ihr Gesicht verzog. Sofort hatte sie einfach nur das Bedürfnis den Dunkelhäutigen einfach nur am Arm zu packen und ihn weiter mit zu ziehen, das sie doch keine Zeit hatten, das alle schon warten würden und das sie los mussten. Zu dem da offenbar die junge Frau auch wohl nicht in der Lage war ihre Hände bei sich zu behalten. In den wenigen Minuten in denen sie nun schon hier hatte sie immer eine Hand bei El. Bei ihrem El. Automatisch verschränkte die Dunkelhaarige nur die Arme blickte nur hinüber zu Elijah, der Steph nur höflich auf ihre Fragen antworte. Lyanna wusste nicht woher sich diese plötzlich aufstauende Wut in ihr sammelte aber sie mochte diese Situation ganz und gar nicht in der sie sich befand und was sie in ihr auslöste. An Eifersucht dachte sie erst gar nicht. Lyanna war doch nie eifersüchtig … Das war doch kindisch, schließlich war Elijah ja auch mit anderen Frauen bei den Riders in Kontakt … aber die waren wenigstens so freundlich und ließen ihre Hände von ihm. Steph war die Frau, die … nun die El geholfen hat wohl ein wenig über den Schmerz wegzukommen, den Lyanna verursacht hatte, sie würde lügen wenn das kein Schlag ins Gesicht war oder sie sich nun ein wenig bedroht fühlte, so wie es unter Tieren war. Zu dem sie ja auch noch so hübsch aussah. Sie war gut gebaut und Lyanna .. Na ja Lyanna war eben Lyanna. Zusammen mit der Wut mischte sich nun auch die Unsicherheit. Sie bekam gar nicht mehr so richtig mit was die beiden miteinander sprachen, in ihrem Kopf überlegte sie bereits was für eine gute Ausrede ihr einfallen würde warum sie ihr die Hand abgehackt hatte. Natürlich waren diese Gedanken auch eher unsinnig und etwas was Lyanna in dem Sinne nicht tun würde. Erst als Steph's Blick zu der Dunkelhaarigen glitt und sie mehr oder weniger Elijah fragte wer sie denn sei als Lyanna selbst hob diese nur wieder den Kopf an. Ihr Blick traf sich mit dem von Steph und sie wusste ganz genau wer Lyanna war. Ein Lächeln kämpfte sich auf ihre Lippen. „Ich bin Lyanna.“ Kurz wisch ihr Blick zu dem Dunkelhäutigen ehe ihr Blick zu Steph wisch. „Elijah's Freundin.“ erwiderte sie monoton hinterher. Wie gut es sich anfühlte das zu sagen und gleichzeitig das kurze Weiten von Steph's Augen zu betrachten, die dennoch weniger Anstalten machen Elijah loszulassen. Lyanna's Hand fuhr zu Elijah's Schulter. „Hey El … lässt du schon mal den Wagen laufen? Wir sollten die anderen nicht länger warten lassen, wir müssen schließlich los.“ sprach Lyanna nur sanft und lächelte. „Ich komme gleich nach.“ Und El kam dieser Bitte nach, so hatte diese Steph zu mindestens nicht mehr ihre Krallen in ihm und die Dunkelhaarige blickte dem Dunkelhäutigen nur nach als sich dieser von ihr verabschiedete. Man konnte Steph deutlich ansehen das sie immer noch an dem ehemaligen Soldaten hing. Irgendwie … konnte sie ihm das auch nicht verübeln. Wer könnte sich nicht in diesen Menschen verlieben aber dennoch Lyanna war seine Freundin, seine Frau an seiner Seite und sie mochte es gar nicht wenn jemand dies in Frage stellte oder einen Scheiß darauf gab. Natürlich waren Frauen da anders, sie prügelten sich nicht wenn es Probleme gab, auch wenn Lyanna durchaus das Bedürfnis hatte ihr dieses … Grinsen welches sie am Anfang gegenüber El im Gesicht trug zu schlagen. Doch Lyanna war nicht so. Sie war klüger. Als Elijah sich um den Wagen kümmerte atmete Lyanna nur hörbar ein . Steph stand genau so einfach nur da und schwieg ebenso. Es gab durchaus angenehmere Situationen. „Steph.“ sprach Lyanna dann und holte sich somit die Aufmerksamkeit der jungen Frau. „Es war doch Steph, richtig?“ Die Dunkelhaarige kam der Dunkelhäutigen nun ein paar Schritte näher. „Du musst sehr gut sein in dem was du tust. Sonst hätte El wahrscheinlich keine Nacht mit dir verbracht aber ...“ Ein amüsiertes Schnauben entfloh ihrer Kehle. „Bitte sprich nicht mit meinem Mann als wäre ich gar nicht hier.“ Steph brachte ihr nur die Reaktion entgegen die sie erwartet hätte, ein leichtes Augenrollen vermischt mit einem breiten Lächeln, als würde sie gar nicht wissen um was es ging. „Lya bitte -“ wollte diese schon anfangen in einem lächerlichen Ton der Lyanna das Gefühl geben sollte sie würde sich da wohl etwas einbilden. „Du darfst mich Lyanna nennen und das hier ist keiner dieser Situationen in denen du bekommst was du willst oder deine Fantasien und Wünsche was das betrifft wahr werden. Das hier ist unsere Zukunft. Die von El und mir. Und wenn du weiterhin mit Elijah reden willst rate ich dir meinen Mann nicht an zu flirten und deine Finger bei dir zu behalten.“ Ihre Stimme war fest und ihr Blick hatte sich keinesfalls aus dem Blickkontakt von Steph entzogen. „Oder … du kannst wieder in dein staubiges Bungalow verschwinden und weiterhin über eine verpasste Gelegenheit trauern.“ Lyanna zuckte nur mit den Schultern. „Deine Entscheidung.“ Ihr Blick richtete sich kurz zur Seite als sie die laufenden Motoren der Bikes und des Wagens hörte. Lyanna schulterte ihr Jagdgewehr nochmal gemäß und blickte mit einem leicht triumphierenden Lächeln in ihr verdutztes Gesicht. „Bye Steph.“ ließ sie, sie dann stehen und lief zu El's Wagen ehe sie ihre Sachen auf dem Rücksitz verstaute und sich elegant auf den Beifahrersitz neben El Schwung und ihn nur kurz anblickte. „Wir können los.“ lächelte sie nur leicht und lehnte sich zurück, ihre Arme immer noch verschränkt als das Tor sich öffnete und der Wagen der Cottage vorausfuhr und die Bikes und schließlich El & Lya hinterher. Lyanna schwieg eine kurze Weile, sanft war im Hintergrund wieder El's Musik zu hören. „Ich glaube Steph mag mich nicht.“ grinste sie dann kurz ehe es wieder verschwand. Kurz glitt ihr Blick zu dem Dunkelhäutigen ehe sie seufzte. „Wirklich sie?“ fragte sie dann. „Hättest du dir wenigstens nicht eine suchen können … die nicht gerade wie eins dieser Models aussieht?“ rollte Lyanna nur mit den Augen. Das sie eifersüchtig war, war deutlich herauszuhören, nur war das der Dunkelhaarigen natürlich nicht bewusst und sie würde es sofort abstreiten.

@Elijah Magoro

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#38

RE: Bucht mit Bootssteg

23.08.2020 18:05
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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#39

RE: Bucht mit Bootssteg

15.03.2021 23:20
Mika Samuels Mika Samuels (gelöscht)
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CF: FIRST POST 》@Juna Armstrong


Endlich stand der Frühling nach diesem viel zu zähen und bitterkalten Winter vor der Tür. Dies bedeutete nicht nur, dass die Temperaturen so langsam, aber dennoch spürbar stiegen, sondern auch, dass all die schönen und so bunten Farben zurückkamen. Noch nie war Mika ein Fan des Winters gewesen. Nein, sie mochte es viel lieber, wenn es angenehm warm war und die Natur all ihre Schönheiten, die sie zu bieten hatte, in ihrer ganzen Prach und Fülle zeigte. Genau deswegen konnte sie es sich auch an diesem herrlichen Tag nicht nehmen lassen, mit ihrer besten Freundin Juna, die sie definitiv ins Herz geschlossen hatte und nicht mehr missen wollte, durch die Kolonie zu spazieren. "Kannst du es glauben? Endlich wird es wieder wärmer. Ich freue mich so sehr darüber!" Mit einem zufriedenen Seufzen schloss Mika für einen Moment ihre hellen Augen, die - wenn man den Worten Anderer Glauben schenken durfte, nahzu Jeden in ihren Bann zogen und genoss die angenehme Brise, die durch ihre blonden Haaren wehte und auf ihrem Körper eine kleine Gänsehaut hinterließ. "Weißt du, was das bedeutet, Juna? Wir können endlich wieder draußen sein! Wer weiß, vielleicht werden wir sogar ein kleines bisschen braun. Ich bin mir sicher, das würde uns ganz prächtig stehen." Kichernd stieß sie ihre Begleiterin mit ihrer schmalen Schulter an, während sie sich weiterhin ihren Weg durch die Kolonie bahnten. Dabei kam Mika einfach nicht drum herum, hier und da den Menschen, die ihren Weg kreuzten, freundlich zu zuwinken. Immerhin war das hier - das Cottage - doch wie eine große Familie, zu welcher sie sich ebenfalls zählen durfte. Noch immer konnte Mika ihr Glück kaum glauben. Immerhin geschah in den letzten Jahren so viel Schlechtes und das obwohl sie - auch in Zeiten, wie diesen - immer versuchte, ein guter Mensch zu sein. Und dennoch meinte es das Schicksal meistens nicht allzu gut mit ihr. Ihre Mutter hatte damals immer gesagt, dass alles, was einem wiederfuhr, aus einem bestimmten Grund geschah. Vielleicht war es einem zu jenem Zeitpunkt nicht immer möglich diesen zu erkennen, jedoch würde es irgendwann dazu kommen. Möglicherweise behielt sie damit recht. Eventuell musste Mika all den Schmerz, die Trauer und die schreckliche Einsamkeit verspüren, um fast daran kaputt zu gehen, nur, um eben jetzt das Glück auf Erden zu finden. Ihr ganz persönliches Paradies, in dem sie nicht nur genügend Essen fand, sondern auch einen sicheren Ort. Eine neue Familie. Das hier... war wie ihr Neuanfang. Eine zweite Chance, um sein eigenes Glück zu finden.

"Ich habe jetzt auch keine Ausreden mehr, drinnen zu sein und die dicken Wälzer zu verschlingen." - Nein, das würde sie jetzt einfach draußen machen und dabei das schöne Wetter genießen. "Außerdem... kannst du mich endlich mal auf den neusten Stand bringen!" Mika wippte freudig mit ihren Augenbrauen, während sie ihr typisches Grinsen aufsetzte, mit welchem sie geradewegs in die Augen ihrer besten Freundin blickte. "Dein Leben war in letzter Zeit sicherlich spannender, als meins! Also, immer raus mit den shady Stories!" Bis auf, dass sie bald @Ivar O Bryan und @Skadi Nygard besuchen wollte, gab es wirklich nichts Neues.

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#40

RE: Bucht mit Bootssteg

16.03.2021 15:57
Juna Armstrong Juna Armstrong (gelöscht)
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»Da sind wir schon zwei, die Freudensprünge deswegen machen.« Juna schloss für einen Moment die Augen und drehte ihr Gesicht der Sonne zu. Endlich war die dunkle Jahreszeit vorbei und der Frühling hielt Einzug. Sie konnte allen Wetterlagen etwas abgewinnen (solang es nicht gewitterte, da bekam sie nämlich echt Schiss), aber die letzten Wochen waren von einigen, nicht nur positiven Erinnerungen gespickt. Vielleicht sehnte sie sich deswegen so sehr nach Wärme und bunten Farben. Und nach ihrer besten Freundin. Sie hatten sich eine gefühlte Ewigkeit nicht gesehen, und Juna quälte ein ziemlich schlechtes Gewissen deswegen. Denn sie hatte eigentlich viel zu erzählen und oft daran gedacht, Mika aufzusuchen. Doch es war ihr einfach nicht möglich gewesen, weil sie selbst erst mal alles mit sich ausmachen musste.
Den Blick vom Himmel abwendend, blickte sie nun zu der jungen Frau neben sich und grinste. »Also, ich werde eher zum Krebs«, klagte sie und hielt ihre Arme in die Höhe, die nur halb von hochgekrempeltem Stoff bedeckt waren. Rote Haare gingen leider häufig mit einer blassen und empfindlichen Haut einher, und so war es bei ihr auch. Sonnencreme war kaum aufzutreiben. Aber vielleicht fand sie einen Hut, bevor der brutzligheiße Sommer kam.
Sie hakte sich bei Mika unter und stieß dabei mit der Hüfte leicht gegen ihre. »Ich hab dich jedenfalls total vermisst und kann es kaum erwarten, dass wir endlich wieder was mehr abhängen!«
Selbst wenn Mika las und sie sich dann nicht unterhalten konnten, leistete sie ihrer Freundin gern Gesellschaft. Dabei holte sie ihren Zeichenblock heraus und malte einfach etwas. Man musste nicht immer quatschen, schweigend die Gegenwart des anderen genießen war auch wunderbar.
Allerdings wich sie ihrem Blick kurz aus, als Mika etwas zum neuesten Stand der Dinge wissen wollte. Sicher, Juna wollte über alles reden, aber es fiel ihr schwerer als gedacht, damit zu beginnen. Daher war sie nahe dran, erst mal abzuwinken, wusste aber auch, dass Mika dann sofort alarmiert wäre. Sie kannten sich nach dem Jahr schon ziemlich gut und Juna trug ihre Gefühle recht offen zu Gesicht. Man konnte ihr ansehen, wenn etwas ihre Gedanken verfinsterte, so auch jetzt. Dabei gab es auch eine wunderschöne Neuigkeit.
»Hmmm ...«, machte sie dann und zog ihre Freundin Richtung Bootssteg, wo sie sich hinsetzen und die Beine baumeln lassen konnten. »Möchtest du zuerst die guten oder die schlechten Nachrichten hören?«

@Mika Samuels



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I'll be by your side, just follow me.

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