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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Ich war in diesen Moment so glücklich gewesen , meinen Bruder zumindest einen von ihnen wieder zu haben , so lange war es her gewesen , dass ich ihn nicht mehr gesehen hatte. Es tat gut jemanden zu haben , der wirklich zur seiner familie gehörte . Klar die Riders waren für mich auch so etwas wie eine Familie geworden, aber das war eben nicht das Gleiche wie eine richtige Familie.
Er war wirklich hier , dies bewies mir seine Wärme, die von seinen Wangen austrahlte, als ich diese sanft berührt hatte. Nach so vielen Jahren hätte ich es nicht mehr für möglich gehalten , waren wir doch bereits vor dieser Apokalypse getrennt gewesen , viel war vor der apokalpyse geschehen und auch danach. Wir würden uns viel zu erzählen haben . Langsam aber sicher keimte in mir die Hoffnung auf, dass auch mein anderer Bruder vielleicht noch am Leben war, ich hoffte es zumindest sehr.
Geduldig hörte ich ihm zu , er war also der überzeugung, dass unser Bruder noch lebte. Nun ja damals gab es eine Theorie , dass Zwillinge spüren könnten wenn mit dem anderen etwas nicht stimmte aber ob man dies glauben konnte ? Doch ich vertrautse Keisuke " bei dem Durcheinander das damals herrschte kam es schnelll dazu , dass man jemand aus den Augen verloren hatte." So war das nun einmal oder man wurde durch eine Horde Beißer getrennt dies passiere auch heute noch.
Ich hörte ihm zu , als er sich so wie ich an die theke lehnte " Vater schlug mich grün und blau , egal ob ich etwas angestellt hatte oder ihr, ich habe die Schläge bekommen. Mutter trennte sich von ihm, ich dachte das es dannach mir besser gehen würde doch dies war ein Irrtum" Leicht senkte ich den Kopf " es wurde noch schlimmer"
Seine Frage ließ ich mich wieder aufblicken. " ich weiß es nicht , ich bin mit 16 jahre von zuhause geflohen seitdem , habe ich sie nicht mehr gesehen , ich habe auf der Straße gelebt zwei Jahre bis die Seuche ausbrach"
Ich vertraute meinen Bruder deshalb würde ich ihm die Wahrheit sagen , die ich so lange für mich behalten hatte , denn waren Grund warum ich geflohen bin von zu huase damals
@Lyanna Lockhart
@Keisuke
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Keisuke lächelte seine Schwester liebevoll an, als diese ihm auch glaubte. Einige haben schon behauptet, dass er sich keine Hoffnung um seinen Bruder machen bräuchte. Dieser wäre sicherlich schon lange tot. Aber der Halbjapaner war sich mehr als nur sicher. Sein Zwilling lebte, denn immerhin hatte er selbst ja auch lange allein überlebt. Und so wie es das Wiedersehen mit Arlene bewies, so würde auch sie sich eines Tages wiedersehen!
Erstaunt hörte der 23 Jährige seiner Schwester zu, die von dem erlebten erzählte. Also hatte ihr Vater, der Keisuke und seinem Bruder immer wieder erzählte, dass man seine Familie zu ehren hatte, dies selbst nie getan. Wenn sein Vater nicht schon damals in Keisukes Ansehen gesunken gewesen wäre, wäre er es jetzt definitiv. Wie konnte dieser Mensch es nur wagen ihrer Schwester sowas an zu tun und damit die Familie zu entzweien?! Und scheinbar wurde das Leben von Arlene dadurch nur noch schlimmer.
„Was kann denn noch schlimmer als Schläge sein?“, stellte der 23 Jährige die Frage in den Raum, ehe er erschrocken die Luft anhielt. Während er die Frage stellte, hatte er natürlich selbst auch nachgedacht. Der Gedanke, der ihm gerade kam, gefiel dem jungen Mann überhaupt nicht. Konnte es sein, dass seiner Schwester das schlimmste wiederfahren war, was einem Menschen wiederfahren konnte? Nein! Das durfte einfach nicht passiert sein! So schändlich konnte er nicht versagt haben. Versagt haben seine geliebte Schwester zu beschützen!
@Arlene Prester

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Natürlich glaubte ich meinen Bruder, ich vertraute auf sein Gefühl und wenn dieser sagt , dass unser Bruder noch am Leben war, dann war das so , da war ich mir sicher . Erst hatte ich selbst nicht mehr daran geglaubt, dass meine Brüder überhaupt überlebt hattn, doch nun nachdem wenigstens einer der Beiden überlebt hatte, keimte in mir die Hoffnung auf, dass auch mein zweiter Bruder überlebt haben könnten , ja ich hatte wieder nach so langer Zeit wieder Hoffnung. Und dies zauberte mir ein glückliches Lächeln auf die Lippen.
Es stimmte Vater war nicht gerade ein vater gewesen , wie man sich ihn vorstellte , jedenfalls was mich betrifft , ja es war hart und schwer , aber ich hatte es überstanden , ich hatte es irgendwann akzeptiert gehabt, das unser Vater mich nicht als seine Tochter akzeptierte. Hätte ich geahnt was dann passiert , hätte ich mir die Prügeleien lieber zurück gewünscht.
Ich hörte die Frage von meinen Bruder. Ich senkte den Blick und biss mir für einen kurzen Moment auf die Lippe " Unser Onkel , hatte Interesse für mich entwickelt. er vergewaltigte mich & lange Jahre hielt ich es aus." Ich machte eine kleine Pause um mich zusammeln " ich hab gerade einen Apfel geschnitten...........er.........er war plötzlich da und wolte wieder über mich herfallen, vor schreck herhob ich das Messer und er lief direkt hinein und fiel leblos zu Boden" Leicht schüttelte ich den Kopf und kämpfte mit den Tränen " ich.ich wollte das nicht ich hatte solche Angst dass ich ins Gefängniss komme und lief von Zuhause fort. Lebte auf der Straße fing an zu stehlen schloss mich einer Gruppe an und rutschte noch tiefer ab." Ein leichtes schmunzeln legte sich auf meine Lippen " dann brach die Seuche aus und ich traf auf Milana , verliebte mich ins sie doch auch sie verließ mich , jetz bin ich hier und wasche die Kleidung der anderen oder helfe wo ich kann" Es tat gut alles zu erzählen , noch nie hatte ich jemanden erzählt, dass ich mit 16 Jahren jemanden getötet hatte. Ich hoffte nur er würde mich nicht dafür verurteilen schließlich mochte er unseren Onkel sehr gern damals.
@Lyanna Lockhart
@Keisuke
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Innerlich hatte Keisuke damit gerechnet. Sein Verstand hatte ihm sofort gewarnt, diese Frage auch nur zu stellen. Wenn jemand mit Schlägen und ungeliebten Gefühl aufwuchs, konnte nur noch eine Steigerung dessen, schlimmer sein. Doch es aus dem Mund seiner Schwester zu hören, war für den Jüngeren ein heftiger Schlag. Geschockt schlug er sich die Hände vor den Mund, ehe er nur Sekunden zögerte und Arlene in seine Arme schloss.
Er hörte ihren weiteren Worten zu und hielt sie dabei liebevoll und beschützend in seinen Armen. Wieso nur hatte er seine Schwester aus den Augen verloren? Er als ihr Bruder hatte die Aufgabe seine Schwester zu beschützen, auch wenn sie die Ältere war. Erst hatte er bei ihrem Vater kläglich versagt. Hatte in seinem kindlichen Alter nicht mitbekommen, was in ihren vier Wänden alles geschah. Dann hatte es Keisuke nicht einmal geschafft den Kontakt zu Arlene zu halten und schon wieder versagte er dabei, sie zu beschützen. Nun konnte er nur noch die Scherben aufsammeln und ihr beistehen.
Das sie ihren Onkel umgebracht hatte, war dabei nicht mal mehr schlimm. In der heutigen Zeit so oder so nicht mehr. Viel schlimmer, dass sie sich sogar vor ihrer Mutter versteckt hatte und auf der Straße gelebt hatte. Aber gut, wenn man so verletzt wurde, konnte man auch seiner Mutter nicht mehr vertrauen, die einem ja nun auch in diese Situationen gebracht hatte. Zwar wohl eher unbewusst und nicht gewollt, aber scheinbar hatte ihre Mutter von allem auch nichts mitbekommen, oder es erst zu spät bemerkt.
„Es tut mir leid!“, hauchte Keisuke leise und hielt Arlene immer noch in seinen Armen. „Ich konnte dich in all den Jahren nicht beschützen, wie es die Aufgabe eines guten Bruders gewesen wäre.“. Niemals würde er auf die Idee kommen, seine Schwester jetzt noch zu verlassen! Er war älter geworden und die das neue Leben stärker. Jetzt konnte er Arlene beschützen, so wie es sich gehörte und niemand würde ihn davon abhalten können!
@Arlene Prester

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CF: Großes Tor (wird bewacht) (2)
Schweigend lief er neben ihr her, drückte ab und an -zum Zeichen, dass er da war- sanft ihre Hand, welche er mit ihrer verschlungen hatte. Fragen schossen ihm durch den Kopf, während er hin und wieder kurzzeitig ihr einen Seitenblick zuwarf. Wie hatte sie all das überstanden? Wo war sie gewesen, als all das begonnen hatte? War sie tatsächlich allein? Wo war ihre Familie? Ihr Vater, ihre Mutter, ihr Bruder... und vor allem ihr Verlobter? Hatten sie es allesamt nicht geschafft? Oder hatte sie bis vor Kurzem noch das Glück einige von ihnen bei sich zu haben? Wurden sie getrennt oder waren sie doch allesamt verstorben? Warum war sie jetzt erst hierher gekommen? Weshalb hatten sich zuvor nie wieder ihre Wege gekreuzt? War sie weit weg gewesen? An einem anderen Ort? Einem anderen Staat? Gar einem anderen Land? Natürlich wusste er, dass sie beim Militär gewesen war. Vielleicht sogar gerade damals im Einsatz, als die Welt begann sich von einer Nacht zur Anderen zur Grausamkeit zu wenden. Hatte sie auch daher die Narbe, die jedem sofort ins Auge stach, wenn er sie sah? Fragen über Fragen und es könnten sich noch mehr dahinter einreihen. Doch verbat sich der Dunkelhaarige es selbst, ihr auch nur eine Einzige davon zu stellen. Sie sah vollkommen geschafft aus und wenn er ihre Blicke richtig deuten konnte, brauchte sie auch im Augenblick etwas Zeit diese Situation, in welcher sie sich gerade befand, zu verarbeiten. Im Gegensatz zu draußen, der unvergleichbaren bestialischen Wildnis, war das hier nahezu ein paradiesisches Fleckchen Erde. Drängen würde Emilio sie nicht. Wenn sie reden wollte, dann würde sie es mit Gewissheit von selbst tun. Er würde seine Cousine nicht in eine Lage bringen wollen, die sie in jenem Moment überfordern könnte.
Langsam drückte er die Tür zum Clubhaus auf, ehe er langsames Schrittes mit ihr über den Flur lief, in welchem noch wie damals allerhand von Bildern von einstigen aber auch derzeitigen Mitgliedern die Wände zierte. Kaum in der Küche angekommen, in der sich derzeit niemand anderes aufhielt, löste er sachte seine Hand aus ihrer und holte zugleich ein Glas aus einen der Küchenschränke, um ihr kühles Wasser einzugießen, welches er ihr zugleich entgegen schob. "Oder möchtest du Tee? Kaffee haben wir auch." bot er ihr zugleich auch ein Paar andere andere Getränke an, die ihnen hier in der Küche zur Verfügung standen. "Aber setz dich erst mal und leg deine Sachen ab. Du bist sicherlich erschöpft." deutete der Dunkelhaarige auf den kleinen Tisch mit drei Stühlen, der in direkter Nähe stand. "Und worauf hast du Appetit? Wir haben frisches Brot. Wie lange hattest du schon keine Marmelade mehr? Wir haben aber auch etwas Fleisch, Fisch oder Schmalz im Angebot, wenn dir das lieber als Belag ist? Wir haben auch Tomaten und Gurken. Früchte? Willst du welche haben?" damit griff er zuerst nach der Schale, in welcher sich verschiedene frisch gepflückte Beeren befanden, die er ihr sofort auf den Tisch stellte. Kurz darauf holte er eins der Brote zum Vorschein und begann einige Scheiben davon abzuschneiden. "Eine warme Mahlzeit gibt es später noch. Was es geben wird, weiß ich selbst nicht. Das ist immer eine kleine Überraschung." warf er ihr einen schmunzelnden Blick zu, ehe er zwei Scheiben auf einen Teller legte und nach dem passenden Belag Ausschau hielt.
@Dana Walker




WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin. ...THERE'S A WAY.
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Vielleicht überforderte die Situation noch immer? Bisher hatte sie nicht sehr viele Worte über ihre Lippen bringen können. Vielleicht war sie viel zu erschöpft und geschafft für all das? Emilio konnte es schlecht einschätzen, wie es ihr gerade erging und noch viel weniger, wie es ihr in all den verstrichenen Jahren, nachdem sie sich das letzte Mal gegenüber gestanden hatten, ergangen war. Aber so wie sie aussah, brauchte sie dringend etwas zu essen, um wieder zu Kräften zu kommen. Die Klamotten, in denen sie steckte, schienen ihr mittlerweile zu weit geworden zu sein. Wie dünn sie mittlerweile geworden war, konnte er bei weitem nicht einschätzen -lediglich, dass sie abgenommen haben musste. Mittlerweile hatte er die Brote geschmiert, etwas Kaffee eingeschenkt und gesellte sich zu ihr an den Tisch. Eine der Tassen des schwarzen Muntermachers schob er ihr mit aufmunternden Lächeln zu, während er er die Andere vor sich abstellte und kurz darauf ebenso den Teller mit den Broten in ihrer Reichweite abzustellen. Eins davon hatte er mit Marmelade bestrichen, das Andere mit Fleisch belegt. "Wenn du mir nichts erzählen möchtest, ist es in Ordnung. Aber etwas zu dir nehmen, solltest du." ließ er sie leise wissen, dass er nicht auf Gedeih und Verderb darauf aus war, sie wie eine Zitrusfrucht auszuquetschen, wenn sie nicht selbst dazu bereit war, ihre Vergangenheit mit ihm zu teilen. Langsam führte er seinen Kaffee an seine Lippen und trank einen kräftigen Schluck. "Ich bin froh, dass du zu den Überlebenden zählst. Ich hätte niemals gedacht, dass wir uns jemals wieder sehen." gab er ihr zu verstehen, dass auch er noch dabei war diese Situation zu verarbeiten, es noch immer nicht gänzlich wahrhaben konnte; selbst wenn er nie an ihrer Kämpfernatur gezweifelt hatte. Sachte stellte er die Tasse erneut vor sich ab. "Komm schon, iss etwas." forderte er sie leise auf und griff zugleich in die Schale, um eine der Früchte zum Vorschein zu holen, welche er ihr direkt an die Lippen heran führte. "Mir zuliebe!" bittend und mit einem liebevollen Lächeln, wartete er inständig hoffend ab, dass sie seiner gut gemeinten Bitte nachkam und ihm zugleich ein Wenig die Sorge von seinen Schultern nahm.
@Dana Walker
Ich hab's versucht. Mehr kann ich nicht mehr tun (;




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Dana hielt Lios Hand fest, als hätte sie Angst, sie könnte ihn wieder verlieren. Es war wie ein Traum. Und wenn es tatsächlich einer war, dann würde sie niemals wieder aufwachen wollen. Und wenn sie tot war? Wenn einer der Wachen sie erschossen hatte und sie nun im Himmel war? Nein, das glaubte sie nicht. Sanft fuhr sie mit dem Daumen über seinen Handrücken, nur um sicher zu sein, dass er echt war. Seine Haut war nicht mehr so sanft wie damals, er musste hart gearbeitet haben. Doch anders als die Hände von Dana, waren seine kaum mit Narben bedeckt. Sie war froh, dass er nicht dort draußen war, in dieser Hölle auf Erden, wo nur der Tod und Verderben zu finden waren. Als sie über die Türschwelle des Clubs trat, hob sich ihr Blick und sie sah Bilder von vielen bekannten Gesichtern. Dana war schon Teil des Clubs, seit ihr Dad ihre Stiefmutter geheiratet hatte und damals hatte sie dann auch Lio und den Rest der Rasselbande kennen gelernt. Sie waren für Dana wie eine neue Familie geworden und der Club zur zweiten Heimat. Während sie durch den Flur liefen, erblickte sie auch das Bild von sich und ihrem Dad, welches ein kleines Lächeln auf ihre Lippen zauberte. Wie lange hatte sie dieses Bild schon nicht mehr gesehen. Im nächsten Moment wurde sie allerdings wieder traurig. Sie hatte ihn verloren, ihren Dad. Auch ihre Stiefmutter und ihr Bruder waren tot. Nachdem auch Max, ihr Verlobter verschollen war, fiel sie in ein Loch, aus welchem sie nicht so schnell wieder raus kommen sollte. Lange wanderte sie allein und oft hatte sie daran gedacht sich selbst das Leben zu nehmen. Doch der Gedanke an ihre zweite Familie hielt sie am Leben und stärkte sie. Es dauerte auch lange, bis sie sich einem anderen Mann hingab, jedoch nur einmalig.
Lios Stimme riss die Blonde aus ihren Gedanken und im selben Moment richtete sie ihren Blick auf ihn. Er schlug so viele Dinge vor, dass sie überhaupt nicht wusste, was sie antworteten sollte. In den letzten Monaten, Jahren gab es nur das, was sie fand und nun hatte sie auch noch die Wahl? Herrje. Als sie den Tisch sah, setzte sie sich langsam hin, hielt den Blick allerdings durchgehend auf Lio gerichtet. "Das klingt alles so....verlockend." Dennoch fiel ihr die Auswahl schwer. Sie wusste gar nicht mehr, wie Marmelade überhaupt noch schmeckte, oder das Brot. Leise seufzte sie auf. Doch dann nahm Lio ihr schon die Auswahl ab. Im nächsten Moment blickte sie die wohlriechenden Tassen Kaffee an, die vor ihr stand. Als sie dessen Duft eingeatmet hatte, schloss sie kurz die Augen und genoss es. Plötzlich fing auch ihr Magen an zu knurren, weshalb sie verlegen lächelte. "Tut mir leid." Vorsichtig nahm sie die Tasse auf und trank einen kleinen Schluck. Nur ein kleines, zufriedenes Seufzen ertönte. Als auch das Brot angerichtet war, sah sie Lio wieder an. Dass er sie bat, etwas zu essen, ließ sie schmunzeln. Nickend nahm sie sich eines der Brote und biss hinein. Die Marmelade verursachte eine Geschmacksexplosion, als hätte sie diese noch niemals gegessen. Es dauerte eine Weile, bis sie ihm antworten konnte. "Ich habe nur Glück, dass ich noch lebe. Dad, Mom(Stiefmutter), mein Bruder.. sie alle sind tot. Mom und Dad starben schon kurz nach dem Ausbruch. Nathan hat noch einige Wochen mit mir gekämpft, aber ihn hatte es dann auch erwischt. Max.." sie hielt kurz inne und trank einen weiteren Schluck vom Kaffee. "Er wurde damals von einer Masse an Beißern überrannt, als wir auf dem Stützpunkt waren. Ich hatte keine Chance...ich wollte ihn retten." Dana atmete kurz tief ein und seufzte dann. Früher hatte sie viel geweint, während sie an ihren Verlobten gedacht hatte. Doch heute ärgerte sie sich nur darüber, dass sie ihm nicht helfen konnte. Nach einem weiteren Schluck sah sie Lio an und legte den Kopf ein wenig zur Seite. Ihre Haare waren teils verknotet, sie hatte dringend eine Dusche nötig. "Wie ist es dir ergangen und vor allem: sind alle noch am Leben?" Es würde sie schwer treffen, wenn auch hier viele verstorben wären. "Du glaubst gar nicht, wie glücklich ich bin, dass du noch lebst, Lio." Wieder griff sie nach einer seiner Hände und drückte diese sanft.
@Emilio Martinez
And the scars that mark my body, they're silver and gold
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"Das klingt alles so....verlockend." Selbstverständlich klang das alles sehr verlockend, wenn man bedachte, in welch einer Lage sich Dana aller Wahrscheinlichkeit noch bis vor Kurzem befunden hatte. Allein dort Draußen in dieser Einöde, in der so gut wie jeder Quadratzentimeter abgegrast war. Da brauchte es bereits mehr Glück als Verstand, um überhaupt noch die kleinste unangebrochene Konservendose in die Finger zu kriegen. Weitaus realistischer war es Büsche oder gar Sträucher hinter irgendeiner Ecke vorzufinden, die ein paar verträgliche Früchte trugen -vorausgesetzt andere Überlebende hatten sich nicht längst daran bedient. Auch wenn der Wildbestand sich mit kleinen Schritten zu erholen schien, war es noch immer kein Leichtes einen Hasen oder gar ein Reh direkt vor die Flinte zu kriegen. Viele, die auf die Jagd gingen, brauchten immense Geduld. Mit ein oder gar zwei Stunden hatte es sich da längst nicht getan. Immerzu mussten sie Spuren lesen, sehen wohin es das Wild letztendlich trieb, welches dank der Beißer um ein Vielfaches noch scheuer geworden zu sein schien. Oftmals dauerte es einen oder gar ganze drei Tage, bis sie mit etwas Beute zurückkehrten. Aber ja, sie hatten Fleisch und sie hatten gelernt sich den Umständen entsprechend anzupassen.
Ein leises Lachen entkam seiner Kehle, als ihr Magen mit knurrenden Geräuschen lautstark sich zu Wort meldete. "Das brauch dir nicht leid tun. Lang ordentlich zu, es ist genug da." Zufrieden durfte er kurz darauf ihr dabei zusehen, wie sie einige Bissen zu sich nahm, während er in aller Seelenruhe den einen oder anderen Schluck von seinem Kaffee zu sich nahm. Drängen tat der junge Martinez sie nicht und letztendlich war alles nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie von selbst begann ihm zu erzählen, was in der Vergangenheit geschehen war. Langsam stellte er den geleerten Becher vor sich ab und sah seine Cousine ernst an. "Das tut mir unheimlich leid. All das muss verdammt hart für dich gewesen sein." passierten die Worte leise, teils selbst davon etwas betroffen, seine Lippen. Die gesamte Familie verloren zu haben... er selbst mochte es sich gar nicht erst vorstellen müssen, wie er damit hätte zurecht kommen müssen. Vermutlich hätte er sich tatsächlich feige eine Kugel in den Kopf gejagt, um den Schmerz des Verlustes zu entkommen. Familie stand bei ihm seit eh und je an oberster Stelle. Selbst ihren Verlobten schien sie an einer hungrigen Horde verloren zu haben. "Ich bin mir sicher, dass du alles getan hast, was du tun konntest." versuchte der Dunkelhaarige ihr gut zuzureden. Schließlich wollte er nicht, dass sie sich vielleicht sogar selbst die Schuld dafür gab, dass ihr Verlobter sein Leben hatte lassen müssen. Er wusste, wie sehr Dana ihn geliebt hatte. Er konnte sich noch sehr gut an den Tag erinnern, als sie ihm strahlend vor Freude mitteilte, dass sie sich verlobt hatten und bald heiraten würden, als wäre es erst gestern gewesen. "Man lebt. Das ist alles, was zählt." antwortete er ihr mit leicht zuckenden Mundwinkeln. Auch wenn Emilio hin und wieder ein guter Zuhörer war, redete er äußerst ungern über sich und seine Vergangenheit. "Die Meisten haben überlebt. Wir hatten uns schon kurz nach dem Ausbruch hier zusammengefunden und das Gelände gesichert. Antonio wird sich sehr freuen, dich wieder zu sehen, ebenso wie Mariana." Doch von seiner Mutter redete er nicht -noch nicht. Sie lebte ohne Zweifel. Aber erst seit kurzem nicht mehr mit ihnen unter ein- und dem selben Dach. Etwas was Emilio sehr schwer fiel zu akzeptieren, wenn er es überhaupt jemals gutheißen würde, dass sich seine Eltern getrennt hatten.
Mit einem leichten Lächeln bestückt, sah er auf ihre beiden Hände hinab. "Ich bin froh, dass in dir eine wahre Kämpferin steckt." antwortete er ihr ehrlich, ehe er sachte seine Hand ihr entzog, um aufzustehen. "Komm, lass uns ein Zimmer für dich aussuchen, ehe alle belegt sind." schmunzelte er sie aufmunternd und gleichzeitig auffordernd an. Auch wenn es nicht so war, dass täglich Leute an ihre Pforten klopften und um Unterschlupf baten. "Ich bin schon gespannt, welches du dir aussuchen wirst." zwinkerte er ihr zu, als er sich nochmals im Türrahmen der Küche zu ihr umdrehte, ehe sie gemeinsam die Stufen ins obere Stockwerk empor stiegen. In der Tat standen lediglich nur noch zwei zur Auswahl. Eins das eher einem Schuhkarton glich, nichts außer dem Bett und einer kleinen Kommode hineingepasst hatte. Und ein weiteres, aus dem gerne gezogen wurde, da tagsüber die pralle Sonne es zu einem Heizofen machte, was auch leider oftmals bis spät in die Nacht anhielt. Zwar gab es in der Tat noch ein Drittes, welches seit eh und je leer stand. Aber wer schlief schon gern direkt unter der Treppe?
@Dana Walker




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zuletzt bearbeitet 04.07.2020 14:13 |
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Nachdem sie sich für ein Zimmer letztendlich entschieden hatte, brachte er ihr mehrere Kleidungsstücke, aus denen sie sich Passende aussuchen konnte und verriet ihr zugleich, wo sich das Badezimmer befand. Wissend, dass sie sich schon sehr auf die Dusche freute, die sie sich in der Wildnis schon länger nicht mehr hatte gönnen können, ließ er sie vorerst für sich sein und gab ihr damit die nötige Ruhe, die sie gewiss nach alledem brauchte. Er würde später wieder nach ihr sehen. Aber einen Deppen, der blöd im Badezimmer oder gar vor der Tür herum stand, konnte sie gewiss nicht gebrauchen.
@Dana Walker
TBC: Emilios Zimmer (2)




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zuletzt bearbeitet 15.07.2020 22:51 |
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CF: Emilios Zimmer (2)
Erneut in der Küche angekommen, dieses Mal mit Keisuke im Schlepptau, suchte Emilio direkt nach den Tellern in den Schränken und stellte diese sofort für den Bäcker des Tages und für sich auf den kleineren Tisch. Selbst dem 27-Jährigen war aufgefallen, dass sich bereits so einiges in der Küche getan hatte. Er hatte Tage gebraucht, bis er herausgefunden und sich eingeprägt hatte, wo genau ab sofort Teller, Besteck und auch Becher vorzufinden waren. "An diese neue Ordnung muss ich mich noch immer gewöhnen." schmunzelte er leicht den Halbjapaner an, der hier eine große Umräumaktion veranstaltet hatte. So streckte er seine Hand nach eine der Schubladen aus und erwischte tatsächlich prompt die Falsche. "Ich sagte es doch, ich gewöhne mich noch dran." schmunzelte er über sich selbst, während er die erste Schublade zuschob und in der Nächsten endlich die kleinen Kuchengabeln entdeckte, die er neben Keisuke's und auch seinem Teller ablegte. Endlich sich an den Tisch heransetzend überließ er es dem Jüngeren die Stücke zurecht zu schneiden und vorsichtig auf den Tellern abzulegen. "Mhm das duftet wirklich unglaublich." ließ es Emilio ihn wissen, während ihm das Wasser im Munde zusammenlief. Genüsslich verspeisten beide in aller Ruhe ein großes Stück des Apfelkuchens und plauderten etwas miteinander. Es war wirklich gut zu wissen, dass Keisuke sich hier bei den Riders inzwischen richtig heimisch fühlte, allen voran war es ebenso Arlene zu verdanken, die ihren jüngeren Bruder keinen einzigen Tag mehr missen wollte. Kein Wunder, nach so vielen Jahren war es nahezu unglaublich, dass sie sich lebend wiedergefunden hatten. Nebenbei bekamen sie Wind davon, dass die Anderen beschlossen hatten einen Grillabend einzulegen. Selbst Arlene konnten sie kurzzeitig aus den Augenwinkeln heraus bepackt mit Tischdecken durch den Flur im Eiltempo nach Draußen huschen sehen. "Da hat es aber jemand eilig!" lachte Lio und griff nach einem sauberen Teller. "Ich greif mir noch ein Stück des Kuchens für meine Cousine ab. Sie ist erst heute bei uns angekommen. Ich weiß nicht, ob sie schon dazu bereit ist an diesem Grillabend teilzunehmen. Es könnte ihr noch etwas zu viel Trubel sein." informierte er den Halbjapaner darüber, weshalb er vermutlich nicht mit daran teilhaben würde. Aber es störte Emilio auch nicht sonderlich. Er war gern für Dana da, wenn sie ihn brauchte. Es würde noch ausreichend andere Abende geben, an denen er die Zeit mit all den Anderen zusammen verbringen können würde. "Denkst du sie haben bereits ein paar Steaks fertig?" hakte er bei Keisuke nach, der es auch noch nicht sicher wissen konnte. So begleitete er @Keisuke noch mit nach Draußen zum Grillplatz.
tbc: Grillplatz




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cf: Emillios Zimmer
In der Küche angekommen, stellte Keisuke den Kuchen erst einmal auf die Küchenzeile. Nicht das er am Ende doch noch einen Abflug machte. Der Schreck vorhin hatte gereicht! Der Koch hätte sich wahnsinnig geärgert, wenn der Kuchen kaputt gegangen wäre.
Lächelnd sah der 24 Jährige dabei zu, wie Lio durch die Küche lief. „Dabei hat alles jetzt ein System und macht das Arbeiten einfacher!“, grinste der junge Mann. Natürlich war es für die anderen ungewohnt. Aber sie würden sich daran gewöhnen. Immerhin musste Kei ja öfter hier werkeln und sich zurecht finden. „Das war die Falsche!“, konnte er sich nicht verkneifen zu sagen und kicherte, als Emilio sie wieder zu schob. Es war schon echt lustig dem anderen dabei zu zusehen.
Aber irgendwann hatte er alles gefunden und sie saßen nun am Tisch mit einem stück Kuchen vor der Nase. „Ich hoffe, er riecht nicht nur gut.“, kam es von Keisuke. Probiert hatte er nur ein bisschen vom Rand. Aber das hatte schon einmal geschmeckt. Zudem vertraute er seinen Kochkünsten. Der Halbjapaner konnte aber sehen, dass es seinem Retter sichtlich schmeckte, so genüsslich wie er aß. Sie redeten und aßen dabei. Es tat gut, einfach auch mal in Ruhe miteinander sprechen zu können. Er war dann doch immer mal was los. Vor allem, war Kei auch viel bei seiner Schwester. Sie hatten wirklich viel nach zu holen.
Auch der Koch sah eine Schwester durch den Flur flitzen. „Klar, nimm, ist doch deiner!“, lächelte Keisuke. „Sicherlich hilft sie beim Grillen.“, meinte er und stand auch auf. „Kann ich gut verstehen. Und da ist Familie am besten, wie sie bei einem ist.“, lächelte er verständnisvoll. „Für dich doch immer!“, zwinkerte er und lief dann ebenfalls zum Grillplatz.
tbc: Grillplatz
@Emilio Martinez

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---> Vor dem Tor
Nachdem ich mein Motorrad rein gebracht hatte, ging ich hinein. Eigentlich wollte ich nur noch schlafen, die Fahrt zurück hatte mir so einiges abverlangt. Doch mein Magen meldete sich, so ging ich in die Küche, um mir was zu Essen zu machen. Etwas überrascht sah ich mich um. Hier wurde scheinbar gerade erst gegrillt. Toll und ich war nicht da. Ich sollte meine zukünftigen Touren echt bedenken. Vielleicht änderte ich mein Verhalten diesbezüglich, doch jetzt klaute ich mir erst mal etwas Fleisch und Salat. Es war noch einiges übrig und ich hatte einen Bärenhunger. Mit einem vollen Teller bewaffnet, setzte ich mich an den großen Tisch und verspeiste meine Mahlzeit. Danach nur noch duschen und ab ins Bett.
@Emilio Martinez (so als (Einleitung)


Ich mache schlimme Dinge und die mache ich sehr gut !!
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CF: Großes Tor (wird bewacht) (2)
Die Augen starr auf den Fremdling fixiert und dabei weiterhin energisch den Lauf seiner Waffe gegen dessen Hinterkopf gedrückt, bemerkte er im ersten Moment nicht, dass @Jax Marshall sich endlich nach einer gefühlten Ewigkeiten sich ihnen näherte. Sein Zunicken, welches dem jungen Martinez galt, bekam Emilio nicht einmal mit. Erst nachdem der Blonde seine Stimme erhob, fuhr der Jüngere überrascht herum und hätte beinahe dem Älteren beinahe ein Andenken im Form einer Kugel geschenkt. Wirsch schüttelte der Dunkelhaarige mit den Kopf, er wollte eigentlich nicht so schnell gehen. Nicht, solange er @Jennica Magoro nicht in Sicherheit wusste. Denn die blöde Kuh hatte keine Anstalten gemacht und augenscheinlich war es ihr auch scheiß egal, was er sagte. Sollte sie doch machen, was sie wollte. Ihm würde es ab sofort am Arsch vorbei gehen, was sie tun und was sie lassen würde. Für sie schien es vollkommen klar zu gehen, dass sie einen Fremden, den sie höchstens seit wenigen Stunden kannte, sofort den Standort ihres Zuhauses verriet. Aber hierbei ging es nicht nur um sie allein! Hierbei drehte es sich um das Leben Vieler, welche sie mit ein wenig Pech seit diesem Zeitpunkt in Gefahr gebracht hatte. Wie oft taten neue Bekanntschaften auf freundlich und hilfsbereit, ehe sie ihrem wahren Ego freien Lauf ließen? Wer wusste, woher dieser Typ kam, dessen Name er nicht einmal kannte. Und selbst wenn, konnte selbst dieser gelogen sein. Noch merkwürdiger war es, dass dieser ganz allein unterwegs war und einen überaus sonderbaren fahrbaren Untersatz mit sich führte. Oft war dem nicht so und die Anhänger, die sich durchaus auch als Feinde entpuppen konnten, nicht weit. Einen abwertenden Blick hatte er noch der jungen Frau zugeworfen, ehe er Jax's Befehl Folge geleistet hatte.
Drinnen angekommen, machte sich der Mexikaner erst einmal Luft und kam danach wieder die Treppen nach unten, um sich ein Glas Wasser in der Küche zu gönnen. Mit angehobener Augenbraue, bemerkte er Jennica, welche sich mit recht guten Appetit einige große Happen des inzwischen kalt gewordenen Grillguts gönnte. Sie machte sich scheinbar am Wenigsten Sorgen, so sehr wie sie es sich gerade schmecken ließ. Kopfschüttelnd drehte der Dunkelhaarige den Wasserhahn auf, um sein aus dem Schrank hervorgeholtes Glas mit kalter klarer Flüssigkeit zu füllen. Doch sagte er nichts. Stattdessen ließ er den Raum mit bedrückenden Schweigen füllen und würdige die junge Magoro keines Blickes mehr, sondern stillte stattdessen wenig später lieber seinen Durst mit Wasser.
@Jennica Magoro




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(Blöde Kuh 
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Es schmeckte, was es genau für Fleisch war, konnte ich nur erahnen. Eigentlich war es mir auch egal, Hauptsache ich wurde satt. Als ich gerade den letzten Happen zu mir nahm, kam Lio in die Küche und seine Art und Weise sagte mir sofort, das er sauer war. Ich hasste es, wenn er das war. Jedoch wusste ich auch warum und nahm ihm das nicht übel. Ohne ein Wort ging er an mir vorbei und befüllte sein Glas mit Wasser. Dieses trank er still und beachtete mich nicht. Er wusste genau, das er mich damit am meisten strafte. Ich fasste all meinen Mut zusammen und stand auf. Mit meinem Teller bewaffnet ging ich auf ihn zu und wusch diesen ab. Ich blieb jedoch bei ihm stehen und sah ihn an. "Es tut mir leid, ich weiß das du sauer bist und das mit guten Recht! Wärst du milder gestimmt, wenn ich dir verspreche, nicht mehr alleine raus zu gehen?!" Diese Worte klangen sehr ehrlich und mein unschuldiger Blick, tat sein übriges. Lio war ein sturer Bock und es würde nicht leicht werden, das er mir verzeihen würde. Ich kannte ihn dafür schon zu gut. Ich presste meine Lippen zusammen und sah in seine Augen. "Und bevor du dich aufregst, der Typ hat uns alle gerettet mit seinem komischen Gefährt. Eine ganze Zombiehorde bewegte sich aufs Clubhaus zu und ich alleine, hätte sie nicht aufhalten können. Er hat sich drum gekümmert, wenn auch sehr arrogant und rücksichtslos!" Ganz unüberlegt hatte ich ihn hier auch nicht her gebracht. "Er wusste von dem Clubhaus, war wohl schon mal in der Nähe und hat von anderen Überlebenden von uns gehört, also habe ich ihn nicht hier her gelockt, Jax wird sich um ihn kümmern" Das er der Bruder von Lya war, ahnten wir wohl beide nicht. "Bitte sei nicht mehr sauer auf mich!" Ich sah ihn zuckersüß und mit Engelsaugen an. Er durfte mir nicht böse sein, dafür war das Leben zu kurz.
@Emilio Martinez


Ich mache schlimme Dinge und die mache ich sehr gut !!
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Natürlich war er gerade sauer und selbstverständlich wollte er zum jetzigen Zeitpunkt einfach nur seine Ruhe. Doch @Jennica Magoro wusste nur zu gut, wie sie es ignorieren konnte und kam wie eine reumütige Hündin à la 'Bitte bitte streichle mich. Ich bin doch sonst so eine Liebe!' bei ihm angekrochen. Der dreckige Teller war doch lediglich ihr kleiner Rettungsring, an den sie sich klammerte, um überhaupt einen Grund zu haben, sich in die Nähe des jungen Martinez zu begeben. Doch wirklich Platz gemacht, hatte er ihr nicht, sodass sie sich schon förmlich hatte an ihn pressen müssen, um überhaupt den Teller irgendwie in der Spüle säubern zu können. Er tat so, als gäbe es sie nicht, als wäre sie lediglich Luft, durch die man hindurchsehen kann und darin war er ein wahrer Meister. Nichtdestotrotz drangen die Worte der zierlichen jungen Frau zu ihm hin. 'Es tut mir leid...' Wie oft hatte er schon sowas von ihr zu hören bekommen? Letzten Winter erst hatten sie eine ähnliche Situation durchlebt. Er war ehrlich zu ihr gewesen, hatte ihr gesagt, dass er es nicht mochte, wenn sie alleine dort draußen durch die Gegend zog. Selbst dann nicht, wenn es nur die Strecke bis hin zur Cottage war. Wenige Monate später schien bei ihr jemand nachts die Tafel abgewischt zu haben. Oder wie zum Henker kam sie auf die Idee, dass er es gutheißen könnte, wenn sie ganz allein einen Trip nach New York machte?! New York! Das waren locker 300 Kilometer! Mit Umwegen, die sie mit Sicherheit hier und da hatte machen müssen, 400 Kilometer! Und das nur auf einer Strecke, die Rücktour gar nicht einberechnet. Verdammt, was hasste er sie gerade erneut, als er sich die Zahlen noch einmal durch den Kopf gehen ließ. Es grenzte schon wahrlich an einem Weltwunder, dass sie all das heil überstanden hatte! Und bevor er sich aufregte...? Zu spät - das hatte er längst! Und tat es im Inneren immer noch, selbst wenn er bereits aufgrund der Ärgernisse sich etwas Luft gemacht hatte, brodelte es dennoch etwas tief in der Brust des jungen Martinez. Und selbstverständlich sollte besagte fremde männliche Gestalt als der strahlende Ritter aus dieser Geschichte auserkoren werden. Das wurde ja immer besser! Jeder Unbekannte konnte mit Leichtigkeit behaupten, dass er schon einmal von den Riders und dem Clubhaus gehört hatte. Anstatt einfach ein wenig gesundes Misstrauen walten zu lassen, führte sie den Fremdling auf direkten Wege hierher und präsentierte ihm das Clubhaus auf dem Silbertablett. War ihr überhaupt bewusst, dass hier auch noch Kinder lebten und auch andere Personen, die es nicht guthießen, Fremden sofortiges Vertrauen gegenüber zu bringen? Vor allem... Wie zum Henker war es dieser Person möglich gewesen mit nur einem einzigen Gefährt eine gesamte Zombiehorde niederzustrecken? Wenn das wirklich der Realität entsprach, dann musste eine ziemlich gefährliche Kriegsmaschine unter diesem Blech stecken, welche auch dem Clubhaus zur Gefahr werden konnte! Emilio hatte noch nie viel von Panzern und ähnlichen Kriegsmaschinen gehalten. Eins war sicher: Damit war nicht zu spaßen! Die Cottage hatte vergangenen Jahres schwere Schäden und Verluste dank eines Panzers davon getragen. Selbst wenn dieser Fremde sich mit seiner Kriegsmaschine ihnen anschließen würde, würde es immer Andere geben, die es sich zur Aufgabe machen würden, dieses Gefährt unter den Nagel zu reißen, sobald sie davon Wind bekamen. Weiterer Krieg wäre automatisch vorprogrammiert und das war alles, was sich der junge Martinez für sich und seine Leute nicht wünschte. Jax würde sich um ihn kümmern... Der sollte ihn verdammt noch mal aufspießen und über den Lagerfeuer grillen, dann wäre ihnen wenigstens das nächste frische Fleisch zwischen den Zähnen sicher! Da half ihre Bitte und ihr ach so zuckersüße Blick auch nicht weiter. Je mehr Informationen sie munter ausplauderte, umso schlimmer schien die Realität zu werden! Fast schon wie in Zeitlupe, stellte der Dunkelhaarige das benutzte Glas in der Spüle ab, ließ noch immer kein einziges Wort über seine Lippen dringen, während er sich von ihr wegdrehte und die Küche verließ, als hätte sie niemals versucht dieses Gespräch mit ihm zu führen. Alles woran er dachte, war: Sich an der Bar zu besaufen und zu hoffen, dass Jax das Richtige tat, um nicht letzten Endes selbst die Sache in die Hand nehmen zu müssen.
TBC: Bar (2)




WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin. ...THERE'S A WAY.
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Seufzend sah ich Lio nach, als er wortlos die Küche verließ. Es war ganz egal was ich sagte, es interessierte ihn kein Stück. Manchmal hatte ich das Gefühl, als wäre er mein Vater. Am Ende war es immer noch meine Entscheidung und ich tat so was nie ohne Grund. Danach fragte er erst gar nicht. Gut, dann war er wieder sauer auf mich und ich konnte scheinbar nichts dran ändern. Klar nervte es mich, aber ich war es leid, mich immer zu rechtfertigen. Alles was ich machte schien falsch in seinen Augen zu sein. Seit dem xxx nicht mehr hier war, hatte sich etwas zwischen uns verändert und ich hasste es. Jedoch wusste ich auch nicht, wie ich das ändern könnte. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und sah aus dem Fenster. Draußen war es windig geworden. Kleine Tränen liefen über meine Wangen, die ich schnell wieder wegwischte. Ich konnte ihn einfach nicht zufrieden stellen, ich sollte ihm wohl aus dem Weg gehen. Es war falsch, wie alles was ich momentan tat, ich hatte echt keine Lust mehr. Vielleicht fuhr ich wirklich einfach weg, komme dann aber einfach nicht mehr wieder!! Vielleicht war er dann glücklicher und ich auch. Noch einmal blickte ich in die Richtung, in die er gegangen war und überlegte ihm zu folgen, jedoch wusste ich auch, das es wohl nichts bringen würde. Lio war ein sturer Bock und egal was ich sagen oder tun würde, ich würde es wohl möglich noch schlimmer machen, als es schon war. Ich ging durch die Küche, überlegte hin und her. Nein! Ich rannte ihm nun nicht wieder nach, ich hatte es satt immer die angekrochene zu sein! Entweder er nahm mich, wie ich war oder er musste sich wenn anderes suchen. Auch mir gefiel nicht alles an ihm und dennoch zickte ich nicht so herum. Wenn er meinte das es was besseres gab, sollte er ruhig machen. Nun war ich stur! Mit ner Flasche Bier verschwand ich in mein Zimmer.
<--- Jens Zimmer


Ich mache schlimme Dinge und die mache ich sehr gut !!
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Gerade stand sie hier und machte sich ein Sandwich. Dafür hatte sie sich alles aus dem Kühlschrank geholt, was sie dafür benötigt. So fing sie an das Brot zu beschmieren und nach herzenslust zu belegen. Dabei summte sie leicht und tänzelte ein wenig in der Küche herum. Denn immerhin war sie doch allein, keiner der zu sah. So konnte sie machen was sie wollte. Ihr Bruder war wohl mit Mia in dessen Zimmer, wo die Anderen sind weiß sie nicht. Zur Zeit ist es hier eher ruhig. Fast schon zu ruhig. Als sie fertig war räumte sie alles wieder dahin wo sie es hergeholt hatte. Wusch das Messer ab und lies den Teller mit dem Sandwich auf der Anrichte stehen. Fischte über die Arbeitsfläche und einmal durch die Spüle. Danach setzte sie sich an den Tresen und aß ihr Brot. Mampfte genüsslich vor sich hin und lies ihren Blick schweifen. Ganz komisch gerade aber naja. Wer weiß, vielleicht kommt ja noch jemand hier zu.
Ein wenig lies sie die Gedanken schweifen. Dachte über dieses oder jenes nach oder an gewisse einzelnen Personen nach. Hier scheint sich wohl auch einiges zu verändern. Jedenfalls hat sie das so im Gefühl.
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Selina hatte sich seid einem Jahr den Regeln der Riders angepasst, sie lebte nun schon fast 1 Jahr in dieser Kolonie. Angeschossen hatte sie sich haben nur, weil sie hier einige ihrer früheren Freunde wieder gefunden hatte. Einer von ihnen war Damon Pierce. Ein Freund aus ihrer Zeit in einem Internat, in welches ihre Eltern sie damals steckten , weil Selina nicht so lebte wie sie es wollten. Selina war eine kleine Rebellin, sie ging gegen alles an, was ihre Eltern von ihr wollten. Sie feierte eine Party nach der nächsten, hatte Sex mit Männern die sie nicht mal richtig kannte. Sie lebte Uhr eigenes Leben. Dies wurde ihren Eltern zu viel und so landete sie in einem Internat wo sie auch Damon und noch ein paar leute kennen lernte. Drogen zierten ihren Alltag, oftmals war sie ständig high. Es war einfach das was sie immer getan hatte. Nach dem Ausbruch dieser Seuche verlor sie ihre Freunde aus den Augen und schlug sich einige Jahre mit Nomaden durch die Gegend. Sie machte in der Zeit einen kalten Entzug durch und überlebte diesen. Heute war sie clean und fasste außer mal eine Zigarette oder auch mal etwas Alkohol keine Drogen mehr an. Dank Damon hatte sie bei den Ridern auch wieder ein Zuhause gefunden. Sie lebte nach deren Regeln und passte sich an. Sie war eigentlich immer eine Einzelgängerin, wenn sie mit niemanden zusammen arbeiten mußte, dann machte sie dies auch nicht, es sei denn es wurde von ihr verlangt. Sie konnte sich anpassen. Sie ging auf Menschen zu. Nur den Männern, da war sie etwas vorsichtiger geworden. Nachdem was sie erlebt hatte. Viele Nomaden grade die männlichen hatten es oftmals auf sie abgesehen, sicherlich war sie kein frommes Lamm aber sie suchte sich wenn ihre Männer gerne alleine aus.
Selina war seit ein paar Stunden von einer außen Tour wieder zurück. Diese hatte sie alleine bestritten. Diesmal hatte sie es auf ein altes Krankenhaus abgesehen und dort reichlich Medizin und auch andere Dinge erbeuten können. Auf ihrem Weg hatte sie ein paar Zombies erledigen können und kam sicher wieder im Clubhaus an. Die Rucksäcke mit den Dingen die sie erbeuten konnte, gab sie im Lager ab und machte sich auf den Weg in die Küche. Ihr Magen meldete sich. Sie hatte vergessen sich etwas zu essen mit zu nehmen, so musste sie das nun nach holen. In der Küche angekommen stand sie vorm Kühlschrank und wusste nicht so recht worauf sie Hunger hatte. Sie entschied sich dazu, sich einen Salat zu zaubern und suchte sich dafür alles zusammen was sie brauchte. Dir Zutaten dafür wusch sie im Waschbecken. Danach begann Sie mit dem schneiden des der zutaten und verfiel dabei in Gedanken.
@Jennica Magoro
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Endlich war ich wieder zu Hause. Ich wusste nicht mal, wie lange Lio und ich weg waren, aber wir hatten unseren Auftrag im Balar ausgeführt. Das schlechte Wetter hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns gezwungen, länger weg zu bleiben. Wir mussten warten, bis sich das Wetter wieder besserte, denn sonst wären wie nie an unserem Ziel, dem Clubhaus angekommen. Es war die richtige Entscheidung gewesen und ich war froh, endlich wieder hier zu sein. Auch wenn das Balar schön war, war ich am liebsten zu Hause bei meinen Leuten. Hier war einiges passiert und ich versuchte mir einen Überblick zu verschaffen.
Die erste Dusche nach langen gönnte ich mir und fühlte mich sofort viel besser. Frische Klamotten, waren das i Tüpfelchen und gut riechende Haare ein Bonus. Nun verspürte ich einen großen Hunger und machte mich auf den Weg in die Küche. Immerhin hatten wir einiges an Tauschgut mitgebracht, so das wir nicht verhungern mussten, auch wenn erst jetzt wieder die Gemüse Zeit begann. Es würde noch etwas dauern, bis auch wir wieder von der neuen Ernte leben konnten.
In der Küche traf ich auf eine alte Bekannte, die noch nicht sehr lange bei uns war und mit der ich mich noch gar nicht wirklich auseinandergesetzt hatte.
"Hey Sel ... lange nicht gesehen!"
Begrüßte ich sie und trat zu ihr, um zu sehen was sie da schönes machte.
"Salat, gute Idee. Ich hab auch riesen Hunger und wollte mir gerade was machen!"
Erstmal nahm ich mir ein Bier, welches noch aus Antonios Bierbrauerei stammt und nahm einen großen Schluck. In der Apokalypse hatte ich Bier trinken so zu sagen gelernt und trank es echt gerne.
"Wie geht es dir? Hast du dich mittlerweile gut eingelebt?!"
Fragte ich einfach nach und lehnte am Schrank.
@Selina Preston
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