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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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#21

RE: Lagerhalle

26.03.2020 20:37
Abel Marshall Abel Marshall (gelöscht)
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--> am zaun

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#22

RE: Lagerhalle

18.03.2023 17:31
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#23

RE: Lagerhalle

14.09.2023 22:10
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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„Leon! Wo bist du?“ Kaspars Stimme ertönte in den verlassenen Straßen von Baltimore, ehe sie vom Donner der dunklen Wolken über ihm verschluckt wurde. Regen prasselte auf ihn herab und bedeckte den Asphalt vor ihm in kleinen Pfützen. Hastig spurtete er inmitten der Straße durch das Unwetter hindurch. Seine Schritte waren unkoordiniert und folgten nur dem Ziel, möglichst schnell seinen Freund zu finden. „Leon!“ rief er erneut, als er spürte, wie ihm die Luft allmählich ausblieb. Kurz kam er zum Halt und stützte seine Hände auf den Knien ab. Kaspar atmete schnell ein und aus, während er versuchte neue Kraft zu sammeln. Seine Kleidung war bereits völlig durchnässt und klebte an seinem Körper, wie eine weitere Hautschicht. Es waren nun etwa 20 Minuten vergangen, seit er die Hilferufe seines Freundes per Funk empfangen hatte. Leon hatte verstört geklungen, er hatte irgendetwas gesehen und brauchte Hilfe, doch mehr konnte Kaspar nicht herausfinden, ehe die Verbindung abbrach. Gemeinsam mit Jack, Leons Freund hatte er sich sofort auf den Weg gemacht, um ihm zu helfen, Unwetter hin oder her. Als die beiden dann schließlich Leons letzten Standort erreicht hatten und keine Spur von ihm vorfand, teilten sie sich schließlich auf. Kaspar rannte willkürlich durch die Straßen und versuchte Leon auf irgendeinem Wege zu finden, jedoch ohne Erfolg. „Fuck“, er stöhnte auf und schlug sich auf die Oberschenkel, ehe er sich wieder aufrichtete. Kurz sah sich der Dunkelhaarige seine Umgebung an, um sicherzugehen, dass seine Rufe keine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Der Sturm schien ihm in die Karten zu spielen. Durch den Lärm des Donners schien er keine Aufmerksamkeit der Zombies auf sich zu ziehen. Vielleicht kam der Sturm Leon ja auch gelegen, um in Sicherheit zu kommen, vor was auch immer er da draußen entdeckt hatte.
Weitere zehn Minuten vergingen, ohne auch nur einen Hinweis, wo sich Leon befand. Sein Weg führte ihn schließlich in einen Industriekomplex voller heruntergekommener Firmengebäude und Lagerhallen. Kaspar war sich nicht sicher, ob er nicht umkehren und eine andere Richtung einschlagen sollte. Kurz ließ er seine Augen über das Gelände schweifen. Ein paar alte Autos, ein aufgebrochener Lastwagen, nichts Besonderes. Doch dann bemerkte er einen dunklen Fleck die Straße hinunter. Das war definitiv kein Körper, so viel konnte er erkennen. Er kniff die Augen zusammen, doch er konnte nicht deuten, worum es sich da handelte. Langsam näherte sich Kaspar dem Objekt. „Ist das -? Verdammt!“ Seine Schritte wurden schneller, bis er schließlich am Zielort ankam. Kaspar blickte auf eine schwarze Lederjacke hinab, auf welcher sich das Symbol der Riders befand. Das war Leons Jacke … Kaspar nahm sie vom Boden auf und ballte eine Faust „Wir werden dich finden, versprochen.“





Eine Stunde später

Nervös lief der Dunkelhaarige in der Lagerhalle auf und ab. Immer wieder glitt sein Blick zu der Lederjacke, welche gemeinsam mit Kaspars Klamotten an der Stange eines Gerüstes hing, um zu trocknen. Er selbst hatte mittlerweile nur noch seine Unterwäsche an. Das Gewitter hatte derweil nachgelassen und nur noch leichter Regen fiel vom Himmel herab. Trotz der sommerlichen Temperaturen, fror Kaspar. Kein Wunder, nachdem er die ganze Zeit durch den Regen geirrt war. Nachdem er Leons Jacke gefunden hatte, konnte er Jack per Funk erreichen, sodass sie die Lagerhalle hier als Treffpunkt nutzen konnten. Jack befahl ihm dort zu warten, für den Fall dass Leon zurückkehren würde, während er weiterhin nach seinem Freund suchte. Wieso mussten die Tripps mit den beiden immer in Chaos enden? Das letzte Mal endete deren Abenteuer mit einer heiklen Rettungsaktion, bei welcher sich ein Glassplitter in seinen Rücken gebohrt hatte. Er fasste sich an die Narbe an seinem Rücken. Sie war zum Glück gut verheilt. Nach einem Rehabilitationsprozess begleitet durch die Mediziner der Rider und der Cottage hatte Kaspar es schließlich geschafft wieder zu Kräften zu gelangen. Verrückt, was seitdem alles passiert ist.
„Jack, kannst du mich hören? Ich mach mir langsam Sorgen …“ sprach er in das Funkgerät, so wie er es bereits mehrere Male, seit deren letztem Gespräch getan hatte. Wie erwartet, nichts - vermutlich war er schon längst außer Reichweite. Er legte das Gerät beiseite. Daraufhin ging zu seinen Klamotten, um zu prüfen, wie nass diese noch waren, als er Schritte in der Halle hörte. Sein Herz machte einen Sprung und ein Gefühl von Hoffnung machte sich in ihm breit. „Leon“, flüsterte er und ging hinter den Gerüsten hervor, in der Hoffnung ihn wohlauf wiederzufinden. Die Geräusche wurden jedoch nicht von Leon verursacht. Stattdessen blickte er erschrocken in das Gesicht eines fremden Mannes.

@Cameron Stewart
//: Tut mir mega Leid das ich so lange gebraucht habe ...

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#24

RE: Lagerhalle

02.10.2023 11:55
Cameron Stewart Cameron Stewart (gelöscht)
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Ich war mir sicher das ich dieses Mal die richtige Richtung eingeschlagen hatte. Dieses mal musste es so sein! Es fühlte sich richtig an. Als ob Fortuna mir wieder gewogen war und als eine Art Zeichen der Versöhnung einen Weg offenbarte, den ich vorher gar nicht erst eingeschlagen hätte. Zwar wusste ich immer noch nicht wo genau ich überhaupt hin musste, aber das spielte keine Rolle. Noch nicht. Wichtig war das ich überhaupt in die richtige Richtung ging und zumindest als temporärer Meilenstein, die richtige Gegend erreichte. Das alles hatte schon sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen als mir lieb war. Aber ich musste mir eingestehen das mein Orientierungssinn nur schlimmer geworden war. Ohne Karte war ich einfach verloren. Und alles was ich gefunden hatte, war entweder unbrauchbar, oder so alt das selbst Matusalem noch jung wirkte. Zwar wurde in den letzten Jahren wohl kaum noch eine Straße gebaut oder erneuert, aber es brachte nichts sich unzählige male zu verlaufen. Das hatte ich bereits hinter mir. Das Unwetter hatte mich überrascht und von oben bin unten durchnässt. Zum Glück waren die Temperaturen noch nicht allzu tief. Dennoch merkte man hier und da das sich der Sommer unweigerlich dem Ende näherte. Es war frisch in den nassen Sachen und eine Erkältung war lästig. Also hatte ich bereits alles ausgewrungen was überhaupt ging. Sofort trocken war man trotzdem nicht. Und es war sinnlos in den ganzen Gebäuden etwas brauchbares zu finden. Es sei denn man konnte etwas mit alten Bauplänen anfangen. Das war für mich weniger der Fall. Allerdings wurde ich so auf etwas aufmerksam, das ich nicht erwartet hätte. Allem Anschein nach war ich nicht alleine hier gewesen. Da hatte jemand etwas gerufen! Ich haderte mit mir ob ich dem überhaupt nachgehen sollte. Beim letzten Mal ging das ordentlich schief. Trotzdem schien dieser jemand nicht locker zu lassen. Da schlich ich mich also doch etwas näher heran um mir ein Bild zu machen. Der Stimme nach zu urteilen musste es ein Mann gewesen sein. Und der suchte wiederum einen Leon. Fortuna schien nicht nur mir gegenüber launisch sein zu können. Da dieser Mensch akribisch nach Leon suchte, konnte es wohl nur ein Freund von ihm sein. Oder vielleicht ein Verwandter. Das konnte man schlecht sagen ohne diesen Kerl zu sehen. Ich stellte mich aber weniger geschickt an als ich erhofft hatte, denn auch wenn die Halle relativ leer schien, hallte dafür jeder Schritt den man machte von irgendwoher wider. Es war demnach kein Wunder das er mich früher oder später hören würde. Wieder kam ein Flüstern bei mir an und ein wenig tat es mir sogar leid. Es war nicht besonders schön Menschen zu verlieren die man mochte. Auch wenn das mittlerweile ziemlich schnell passieren konnte. Leider. Aber wer kannte das nicht? Ich hätte nicht erwartet das dieser Jemand sich sofort zeigen würde. War doch mein erster Reflex meistens, mich vorerst zu verstecken. Hier hatte ich jedoch keine Chance mehr dazu. Die Halle hatte auch meine Sinne veräppelt und mich das alles etwas falsch einschätzen lassen. Wenigstens wusste ich jetzt das es ein Mann war und das er, zumindest in dem Moment, alleine war. Langsam hob ich mit genauso hoch gezogenen Brauen meine Arme an. "Ich bin leider nicht Leon." Gab ich, warum auch immer, genau so leise von mir. Zunächst beobachtete ich diesen Kerl und war darauf gefasst wieder in Deckung zu hechten, falls er mich dann doch sofort aus dem Weg räumen wollte. "Außer mir hab ich niemanden hier gesehen. Vielleicht ist er in einem anderen Gebäude?" Stellte sich nur die Frage ob er mir überhaupt glauben würde.



@Kaspar Harding |Entschuldige, jetzt hab ich geschludert. -.-'|
@Scarlet Rainthworth - für die BL

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#25

RE: Lagerhalle

12.12.2023 18:52
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Diego, welcher wie ein Onkel für Kaspar war, hatte ihm viel in den Jahren der Apokalypse gelehrt. Angeln, Jagen, Feuer machen, wie man sich versteckte und wie man kämpfte und vieles mehr. Dass man halbnackt und unvorsichtig einem Fremden gegenübertrat, war keine dieser Lektionen von Diego. Doch da stand der Dunkelhaarige nun in der Lagerhalle, getrübt von der Hoffnung seinen Freund wiederzufinden. Nachdem der Schreck nachgelassen hatte, fing er schnell an sein Gegenüber zu mustern. Er hatte dunkle Haare und eine ähnliche Statur und Größe wie Kaspar selbst. Das Unwetter hatte auch ihn nicht verschont, wie man an den nassen Klamotten erkennen konnte. Klamotten - Kaspar realisierte eben erst, dass er selbst kaum bekleidet war. Wärme machte sich in seinem Gesicht breit. Unangenehm hin oder her, dafür war hier kein Platz. Er knirschte die Zähne aufeinander, um sich nichts anmerken zu lassen und behielt den Fremden gut im Auge. Dieser hob seine Arme, wohl um keine Bedrohung zu signalisieren. „Nein bist du nicht“, gab Kaspar ernüchtert zurück und presste die Lippen aufeinander. Der Fremde schien nicht die Intention zu hegen, auf Angriff zu schalten. Dennoch blieb Kaspar angespannt stehen, bereit, um schnell zu reagieren. Immerhin war er gerade in einer deutlich nachteiligen Lage, denn er hatte sogar seine Waffe am Gerüst hängen lassen … welch ein Leichtsinn. „Stellt sich also die Frage, wer du nun bist.“ Seine Stimme wurde etwas lauter, als er realisierte, dass er immer noch flüsterte. Der Mann erklärte ihm derweil, niemand anderes gesehen zu haben. Jack war schon eine ganze Weile fort und die nassen Klamotten des Fremden ließen darauf schließen, dass er hier wohl auch Schutz vor dem Regen suchte. Nichtsdestotrotz hatte Leon am Funkgerät Angst vor etwas gehabt. Konnte es sich dabei um diesen Mann handeln? Zombies hatte er in der Nähe keine gesehen und am Fundort der Lederjacke hatte er keine Leichen vorgefunden, also wovon hatte er dann gesprochen? Kaspar räusperte sich und sprach nun wieder in normaler Lautstärke „Ich bezweifle, dass er sich in der Nähe aufhält“ Leon hätte seine Jacke niemals einfach so liegen lassen und woanders Unterschlupf gesucht. Er hätte Kaspars Rufe doch hören müssen, wenn er hier in der Nähe war. „Allerdings hab ich hier draußen auch niemanden angetroffen“, er nickte kurz zu dem Mann „- bis eben zumindest.“ Fürs Erste schenkte er den Worten des Fremden also Glauben. Die Ecke hier in Baltimore wirkte wirklich wie ausgestorben, selbst Beißer hatte er nicht auf seinem Weg entdeckt. Für gewöhnlich trieb der Däne sich in der Umgebung auch nicht auf, vermutlich hatten die Riders viele Gebiete gesäubert, zumindest wirkte es so. „Da du schon mitbekommen hast, dass ich jemanden suche, wieso verrätst du mir nicht, was du hier machst. In Baltimore meine ich.“ Kaspar wich einen Schritt nach hinten zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Ein leichter Windzug ging durch die Halle hindurch, woraufhin er seine Arme enger an sich herandrückte. Da er immer noch nicht trocken war, spürte er die Kälte an seinem Körper. Hinter dem Gerüst hatte er mehr Schutz davon gehabt, doch hier im offenen Bereich des Gebäudes spürte er den Wind deutlicher. „Planst du hier zu bleiben, bis der Regen gar aufhört?“ In jenem Fall versuchte Kaspar in Richtung seines kleinen Lagers zu kommen, um sich im Notfall mit seinen Waffen verteidigen zu können, falls der Fremde auf irgendwelche schlechten Ideen kam.

@Cameron Stewart

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#26

RE: Lagerhalle

04.02.2024 14:21
Cameron Stewart Cameron Stewart (gelöscht)
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Jetzt war ich wohl der unaufmerksame von uns beiden. Das @Kaspar Harding nur halbwegs bekleidet war, war nichts auf das ich mein besonderes Augenmerk lenken musste. Es zeigte mir nur das er nicht bewaffnet war. Was mich doch ein wenig Nervosität verlieren ließ. Eigentlich war ich nicht auf irgendwelche Begegnungen aus. Die letzten Wochen sogar eher das Gegenteil. Aber wie es schien wurde der Mann vor mir genau so vom Unwetter überrascht. Offensichtlich hatte er auch nicht mit jemand anderem gerechnet, denn sonst hätte er sich kaum in aller Seelenruhe ausgezogen und sogar die Waffen abgelegt. Was mich kurz daran denken ließ das auch meine Klamotten klatschnass an mir klebten, wie Haare an feuchter Seife. Ich zog die Brauen hoch als er erfragte wer ich dann war. Na klar, das ich nicht sein Kumpel sein konnte lag auf der Hand. "Oh, sorry. Mein Name ist Cameron." Mit Nachnamen vorstellen? Wozu? Ich hatte bereits sehr viele Leute getroffen und einige von denen benutzten nicht einmal mehr ihren richtigen Namen. Wenn sie sich überhaupt mit irgend einem Namen vorstellten. Bewusst ließ ich meine Hände nur langsam sinken und unterließ es sie in meine Taschen zu stecken. Zeitweilen war ich ein entspannter Mensch. Es sei denn es ging um Leben und Tod. Dann konnte aus mir ebenfalls ein hartnäckiger Kämpfer werden. Ich hielt mich fit, was nicht mit einem Training zu vergleichen war. Andererseits handhabten das wohl so ziemlich alle so. Der fremde Mann vor mir schien da keine Ausnahme zu sein. Er war kein klassischer Muskelprotz, aber seine Züge waren durchaus definiert. Was mich vermuten ließ, das auch er ein harter Gegner sein konnte. Ich legte leicht den Kopf zur Seite als er erzählte sonst auch niemanden gesehen zu haben. Da musste ich ihm Recht geben. Es war ungewöhnlich ein ganzes Areal ohne große Probleme anzutreffen. Was mich meine Skepsis, dem Ort gegenüber, im Hinterkopf behalten ließ. Es war ein automatischer Reflex gewesen, die Lautstärke meiner Stimme dem anderen anzupassen. Wir beäugten uns weiterhin und schließlich wollte er wissen was ich hier wohl suchte. Das seine Worte bei mir etwas ganz anderes auslösten, konnte er nicht ahnen. Ein breites Grinsen fuhr wie von selbst über meine Lippen als dieser fremde Mann mir bestätigte das ich tatsächlich in Baltimore angekommen war. Automatisch ließ ich kurz den Kopf in den Nacken fallen, auch wenn das seltsam aussehen musste. Ich war noch so langer Zeit meinem Ziel endlich nahe gekommen. Ich durfte nur keine Umwege mehr machen. Ein unangebrachtes kurzes Lachen kam aus meiner Kehle und hob meine Laune mit einem mal an. Dabei vergaß ich glatt den Fremden und das er es durchaus ausnutzen konnte wenn ich unachtsam war. Nur war ich nicht auf Stress aus und es wäre in Ordnung wenn er das Weite suchen würde. Er schien sich aber nicht so recht zu trauen, oder hatte etwas anderes im Kopf. "Wo genau in Baltimore bin ich hier?" Ich war mir sicher das der Kerl vor mir wissen musste in welchem Teil wir uns befanden. Auch wenn das meine absolute Orientierungslosigkeit ziemlich offen legte. Es war mir egal, Hauptsache ich kam weiter. Als ich den Kopf wieder anhob sah ich wie der Mann ein wenig Schutz suchte. Erst jetzt fiel mir selbst ein das es ihm unangenehm sein könnte. Nicht nur halb nackt zu sein, sondern auch wehrlos. "Ich suche jemanden. Genau wie du." Ich ließ die Schultern kurz hängen und atmete tief durch. "Sieh mal, ich will keinen Stress. Ich bin wirklich nur wegen dem Unwetter hier. Wie wäre es also wenn du dir was überziehst?" Es lag nicht in meinem Interesse fremde Leute zu beschämen. Ich wusste selbst nur zu genau wie peinlich, unangenehm und niederschmetternd das sein konnte. "Ich suche meine Brüder." Gab ich ihm auch gleich zu wissen. Ja, Brüder. Ich war mir einfach so sicher das sowohl @Emanuel Stewart als auch @Seth Stewart noch lebten. Das konnte gar nicht anders sein!

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#27

RE: Lagerhalle

18.02.2024 20:02
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Der Eindringling, wenn man ihn als solchen bezeichnen konnte, stellte sich als Cameron vor. Kaspar nickte daraufhin und stellte sich ebenfalls vor
„Ich bin Kaspar“, er legte seine Hand auf die Brust und behielt den Mann weiterhin im Auge. Fürs Erste schien er keine Bedrohung zu sein, aber verlassen konnte er sich darauf nicht. Beide Männer schienen körperlich in guter Form zu sein, wenn es zu einem Kampf kommen würde, durfte er sein Gegenüber also nicht unterschätzen. Allerdings schien der Fremde nicht auf eine Konfrontation aus zu sein. Er hielt Abstand und antwortete offen auf die Fragen, die ihm Kaspar stellte. Glück gehabt, das hätte auch ganz anders ablaufen können. Beim nächsten Mal musste er besser aufpassen. So wie er gerade dastand, war er ein leichtes Opfer für jeden Plünderer.
Draußen konnte man immer noch den leichten Regen hören, der auf das Dach der Halle und die Straßen fiel. Das Unwetter war größtenteils vorbeigezogen. Hoffentlich hatte Jack dadurch bessere Karten, Leon wiederzufinden. Für den Dunkelhaarigen war es Tortur, hier auf ihn warten zu müssen. In ernsten Situationen tatenlos herumzusitzen, machte ihn innerlich verrückt. Zwar war ihm bewusst, dass er auch eine wichtige Rolle spielte, doch danach fühlte es sich nicht gerade an. Immerhin war der Fremde Mann eine Ablenkung von der Unwissenheit.
Nachdem Kaspar ihn nach den Gründen seiner Anwesenheit ausgefragt hatte, änderte sich der Gemütszustand von Cameron. Verunsichert davon ging Kaspar einen weiteren Schritt nach hinten und behielt ihn genau im Auge. Warum reagierte er so? Erst als er sich nach dem Standort erkundete, begriff Kaspar, dass es wohl das Ziel des Mannes war, hier her nach Baltimore zu kommen. Wusste er etwa von den Riders? Vermutlich nicht, die Stadt war groß und das Clubhaus lag ein wenig außerhalb von Baltimore. Die Riders waren nicht sein Heimatort, aber wichtige Verbündete. Er würde nicht einfach wichtige Informationen preisgeben, doch die aktuelle Lage konnte der Fremde sich früher oder später ohnehin identifizieren.
„Westport, Stadtviertel im Südteil“, erklärte Kaspar ihm schließlich. Hoffentlich war Leon nicht ins Innere der Stadt gegangen, dort war es deutlich gefährlicher.
Cameron informierte ihn, dass er ebenfalls auf der Suche nach jemandem war. Kaspar presste die Lippen zusammen und schaute ihm direkt in die Augen. Er schien wohl wirklich keine bösen Absichten zu heben, zumindest gab er sich so. Mit seinen nächsten Worten bestärkte sich die Meinung von Kaspar ihm gegenüber. Instinktiv drückte er seine Arme fester an seinen Körper. Er sah zu seinem fast nackten Körper herab und spürte, wie Wärme in sein Gesicht stieg. Daraufhin nickte er
„Ja, okay das … hört sich gut an.“ Kaspar wandte sich von dem Mann ab und verschwand für wenige Sekunden in sein improvisiertes Lager, um seine Klamotten abzutasten. Cameron teilte ihm derweil mit, dass er nach seinen Brüdern suchte.
„Deine Brüder?“, erkundigte er sich während sein er „wieso suchst du gerade hier nach ihnen?“ Bis auf sein Shirt waren die anderen Kleidungsstücke zu nass, um sie zu tragen. Hastig zog er es sich über und nahm sicherheitshalber den Harnisch mit den angebrachten Macheten mit sich, um sich im Notfall besser verteidigen zu können. Er machte jedoch keine Anstalten die Waffen zu ziehen, um einem Kampf aus dem Weg zu gehen. Kaspar lief einige Schritte Richtung Ausgang, während er sich den Harnisch um die Brust schnallte. Dort angekommen hielt die Hand nach draußen, woraufhin sanfte Wassertropfen darauf landeten. Sein Blick verharrte für einen Moment auf dem leeren Industriegebiet. Keine Spur von Leon. Das dauerte alles zu lange, wie sollte Jack ihn allein da draußen finden … was, wenn Leon verletzt war und dringend Hilfe brauchte? Die Anwesenheit von Cameron machte das alles noch komplizierter.
„Hör mal, ich hab …“, er zögerte kurz „ein paar Verbündete in der Nähe. Ich muss sie dringend kontaktieren. Mein Freund ist in Gefahr und ich kann hier nicht wirklich etwas ausrichten. Ich zwinge dich nicht hierzubleiben, aber vielleicht können sie dir auch weiterhelfen. Geht das klar?“

@Cameron Stewart
@Elea Shay Marshall (Im nächsten Post würde ich dich dann per Funk kontaktieren)

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#28

RE: Lagerhalle

24.02.2024 16:21
Cameron Stewart Cameron Stewart (gelöscht)
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Zwar konnte ich keine Gedanken lesen, aber ich wusste wie es sich anfühlte nur auf etwas warten zu müssen. Untätig zu sein obwohl eigentlich viel getan werden musste. Gezwungen zu sein die Füße still zu halten, konnte genau so grausam sein wie mit dem Tode zu kämpfen. @Kaspar Harding stellte sich dann ebenso vor, wie ich mich zuerst nach seiner Aufforderung. War das ein einheimischer Name? Klang irgendwie nicht so, obwohl es auch egal war. Verfluchte Gedanken die sich an den unmöglichsten Stellen einschalteten. Wenigstens schien er wirklich allein zu sein, denn bisher hatte sich kein Mucks gerührt. Abgesehen vom Regen, aber auch der war schon deutlich weniger geworden. Ich widerstand dem Drang nach draußen sehen zu wollen um zu sehen wie der Himmel aussah. War das Unwetter wirklich fast vorüber, oder waren wir lediglich im Auge des Sturms? Eine Windhose war das nicht gerade, aber wissen konnte man das nie so genau. Das Wetter war seit Jahren launisch. Dennoch wäre ich eine Sorge los wenn es wirklich vorbei wäre. Trocken zu werden war ein temporäres Nebenziel. Kaspar schien auch weiterhin nicht auf Ärger aus zu sein. Tatsächlich gab er ein eher klägliches Bild ab. Wenigstens konnte er mir verraten wo ich genau war. Und das erleichterte mich sichtlich und ließ mich lächeln auch wenn es vollkommen unangebracht war. Ich durfte mich nur nicht mehr von meinem Weg abbringen lassen. Okay, manchmal leichter gesagt als getan. Vor allem wenn ich derjenige war. Es lag mir auch fern mein gegenüber zu beschämen, weshalb ich ihm die Zeit gab um sich wieder anzuziehen. Er verschwand um seine Sachen zu holen und ich nutzte die Chance um einen Blick Richtung Tore und Himmel zu wagen. Aber es war weiterhin schwer auszumachen ob nicht doch noch ein weiterer Regenguss herunter kommen würde. Ich hoffte aber nicht. Schnell richtete ich mein Augenmerk auch wieder auf Kaspar als er nachfragte wieso ich meine Brüder ausgerechnet hier suchte. Klar war das für einen außenstehenden Menschen nicht ganz nachvollziehbar. Allerdings wusste Kaspar auch nicht woher ich gekommen war. Außer eben aus dem Regen. "Wir wurden unterwegs getrennt und haben für den Fall ausgemacht das wir uns hier wieder treffen würden." Erst jetzt wurde mir jedoch so richtig bewusst das es mehr als nur Monate sein mussten. Trotzdem durfte ich einfach nicht aufgeben. Dann hätte ich mich auch gleich selber aufgeben können! Das kam nicht in Frage. Ich blieb an meinem Fleck stehen und beobachtete wie er auf den Ausgang zuschritt. Viel mehr angezogen hatte er sich allerdings nicht. Ein Shirt war nicht unbedingt die Welt. Die Klinge, die er dabei hatte, allerdings schon. Und ich hielt mich zurück, war auf der Hut, obwohl ich ihn auch verstehen konnte. Immerhin ging es mir nicht anders. Er testete ebenfalls das Wetter indem er seine Hand in den regen hielt. Mit hochgezogenen Brauen und etwas überrascht brachte ich im ersten Moment keine rechte Antwort heraus. Okay, er suchte immer noch nach seinem Freund und wenn man dem glauben schenken konnte, konnte der in der Tinte sitzen. "Eeh... klar." Ich wusste nichts von der Kolonie oder den Ridern, noch nicht mal das sie seine Verbündeten waren. Ich war genau so hin und her gerissen was diese Hilfe betraf. An seiner Stelle würde ich natürlich auch Hilfe in Anspruch nehmen um meinen Freund zu finden, das hatte ich immerhin schon viele Male auf der Suche nach meinen Brüdern. Dennoch spitzten sich meine Antennen genau so sehr. War er wirklich nur auf der Suche und friedlich, oder was das eine Falle in die ich gerade blind hineingetappt war? "Okay." Gab ich dazu, wobei ich mich selbst nicht ganz davon überzeugen konnte. Sollte das ein falsches Spiel werden, sah ich verdammt alt aus wenn er sich Verstärkung holte und so die Falle zuschnappen ließ. Ich brauchte Hilfe, das wusste ich bereits. Was ich nicht brauchte war, noch mal in Ketten zu enden. "Wenn sie die Gegend gut kennen, bestimmt." Aber ich hegte Zweifel das sie mit den Namen etwas anfangen konnten. Zum Glück hatte ich nicht sehr viel Gepäck dabei. Sollte ich abhauen müssen, würde mich so schnell nichts behindern. Obwohl ich wirklich auch neugierig dabei war. Ein elender Teufelskreis und Kaspar stand am Eingang. So schnell würde mich niemand wieder einfangen können. So war ich es der einen Schritt zurückging und so auch einen besseren Blick in sein regennasses Lager werfen konnte.

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#29

RE: Lagerhalle

11.03.2024 21:37
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Der Schatzmeister, so war die Bedeutung des Namens Kaspar. Seine Eltern hatten ihm den Namen nach seinem Großvater gegeben. Er konnte sich kaum noch an seinen Opa erinnern, da er verstarb, als Kaspar gerade mal vier Jahre alt geworden war. Ihm blieb lediglich das Bild in ihrem Haus, doch der Mann darauf war ihm fast wie fremd. Er mochte seinen Namen gerne, auch wenn er nicht ganz wusste, was für einen Schatz er den besitzen sollte. Vielleicht handelte es sich dabei um nichts Materielles, sondern um Werte und Charakterzüge. Doch wer konnte das schon wissen – es war nur ein Name und kein Schicksal, das ihm dadurch auferlegt wurde. Vermutlich hatte das alles nichts zu bedeuten. Viel wichtiger war der Mann, der ebenfalls in der Lagerhalle Schutz vor dem Regen suchte. Er war auf der Suche nach seinen Brüdern und berichtete eben, dass sie wohl einen Treffpunkt in Baltimore vereinbart hatten. Clever, jedoch war es riskant an solche Orte zu gehen, insbesondere wenn man allein unterwegs war.
„Ich verstehe, hoffentlich findest du sie wieder.“ Er kannte den Mann ja kaum, doch seine Worte waren aufrichtig. Nicht nur, weil er selbst auch darauf hoffte, seine Freunde schnell wiederzufinden, sondern auch, da es sich um Familie handelte. Kaspar wusste selbst zu gut, wie wichtig solche Menschen waren, vor allem in einer Welt wie dieser. Fürs Erste schien Cameron vertrauenswürdig zu wirken. Zumindest hatte er nicht angegriffen, als Kaspar für einen Moment die Klamotten prüfte und sich zumindest sein Shirt wieder anzog. Die anderen Kleidungsstücke konnten noch trocknen, zumindest bis er den Ort hier verlassen würde. In einer anderen Situation wäre ihm sein äußerliches Auftreten wohl deutlich unangenehmer gewesen, doch die Anspannung verdrängte Gedanken dieser Art. Er selbst verstand nicht, wieso sein Kopf ihm immer wieder Streiche spielen konnte, nur in Lagen wie diesen nicht. Nachdem Kaspar die Zustimmung des anderen erhielt, Hilfe zu kontaktieren holte er aus dem Lager das Funkgerät hervor, welches er von Jack erhalten hatte. Hoffentlich konnte er jemandem im Clubhaus erreichen.
„Zumindest haben sie mehr Durchblick als ich“, erwiderte er. Kaspar konnte im Augenblick nicht einschätzen, ob er an Camerons Stelle bleiben würde. Ihm war bewusst, dass es nach einer Falle klingen könnte, doch ihm blieb nichts anderes übrig. Cameron konnte immer noch gehen, wenn er wollte.
„Hallo, kann mich jemand hören? Kaspar hier“, sprach er in das Gerät und wartete ab. Derweil beobachtete er weiter den Eingangsbereich, in der Hoffnung draußen sehen zu können. Keine Reaktion
„Ist irgendwer da? Ich brauche Hilfe“, versuchte er es erneut. Er knirschte die Zähne aufeinander, das Warten machte ihn verrückt. Kaspar wollte nicht länger untätig hier herumsitzen. Endlich ertönte die Stimme einer Frau durch das Gerät. Kaspar erkannte die Stimme nicht sofort, auch wenn er die Frau bereits während seines Kurzaufenthalts bei den Riders gesehen hatte.
„Ja, ich habe das Gerät von Jack bei mir“, erklärte er der Frau.
„Ich brauche hier dringend Hilfe, Leon ist verschwunden und Jack sucht schon eine Weile nach ihm – ich kann ihn nicht mehr erreichen.“ In seiner Stimme konnte man deutlich die Anspannung hören.
„Wir sind oben nach Westport gegangen. Ich befinde mich aktuell in einem alten Industriekomplex.“, sein Blick ging auf Cameron hin,
„Außerdem bin ich nicht allein – hier ist ein weiterer Überlebender. Er sagt, er sucht nach seiner Familie.“ Kaspar atmete hörbar aus, nachdem er Elea kontaktiert hatte. Er war nicht länger auf sich allein gestellt und konnte die ganzen Sorgen fürs erste ausblenden.
"Hilfe ist auf dem Weg, wir sollten hier warten."

Angesprochen: @Cameron Stewart @Elea Shay Marshall

zuletzt bearbeitet 11.03.2024 21:37 | nach oben springen

#30

RE: Lagerhalle

11.03.2024 22:47
Cameron Stewart Cameron Stewart (gelöscht)
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Bisher schien @Kaspar Harding die Wahrheit zu sagen. Ich hoffte es jedenfalls. Leicht nickte ich als er die Hoffnung aussprach das ich meine Familie bald finden würde. "Ich bin sicher deine Freunde sind hier irgendwo." Immerhin konnten sie bei dem Wetter nicht wirklich weit gekommen sein. Selbst wenn der Regen sie nicht aufhalten konnte, hätte der Rest des Unwetters wohl seine Pflicht erfüllt. Ich war jedenfalls nicht scharf darauf von einem Blitz erschlagen zu werden. Oder von etwas das der Orkan mit sich riss. Dazu war ich jetzt viel zu ambitioniert. Endlich war ich in Baltimore angekommen, da durfte jetzt nichts mehr dazwischen kommen! Selbst etwas angespannt verschränkte ich leicht die Arme und beobachtete Kaspar dabei wie er seinen Funkspruch absetzte. So weit, so gut. Das war etwas ganz normales. Immerhin konnte man keine E-Mail schreiben oder SMS oder was auch immer. Kaum vorstellbar das die Menschheit irgendwann mal einen Fuß auf den Mond gesetzt hat, aber es nicht schafft einen Virus zu bekämpfen. Selbst nach über einem Jahrzehnt nicht. Was mich resigniert ausatmen ließ. Das würde sich wohl so schnell auch nicht ändern, denn sonst hätte es schon jemand getan. Obwohl meine Gedanken leicht abgedriftet waren, sahen meine Augen nach wie vor auf den Mann am Funkgerät. Vermutlich sollte ich nicht so misstrauisch sein, immerhin hatte dieser Kerl nicht mal alle seine Klamotten angezogen. Schamgefühl war nichts was man unbedingt an erster Stelle stehen hatte, da gab es wichtigere Dinge, wie zum Beispiel am Leben bleiben, aber ich hätte mich an seiner Stelle wohl tatsächlich irgendwie in die nassen Klamotten gezwängt. Das er es nicht tat sagte mir das er entweder nichts wichtiges mehr da hatte, oder genug in seiner Kolonie um das Bisschen zu verschmerzen. Vielleicht war es nicht immer nötig, aber ich trug meine Klamotten stets bis sie quasi von allein auseinander fielen. Einer der Nachteile wenn man keiner Kolonie angehörte und so schusselig war wie ich. Gerade musste ich wohl abwarten welche Hilfe hier auftauchen würde und vor allem wie viele. Ich beäugte Kaspar mit einem weiteren Blick als er meinte das Hilfe schon auf dem Weg war. Was mich dazu brachte meine Gedanken wieder auf die momentane Situation zu lenken. War das gut? War das schlecht? Rollte da gerade mein letztes Stündlein an, oder war Fortuna auf meiner Seite? Ich hoffte es. Dennoch war ich auf Flucht programmiert, auch wenn ich meiner Neugier ein wenig zu viel Platz ließ. Ich konnte nicht immer vor allem davonlaufen, auch wenn ich es vielleicht sollte. Jede einzelne Faser meines Körpers, selbst die Haarspitzen, schienen unter Strom zu stehen. Die nasse Jacke war ziemlich unangenehm, aber ich dachte nicht daran hier irgendwas auszuziehen. Verlustängste hatte ich nicht, aber ich wollte nichts zurücklassen. "Sie kommen aus einer Kolonie?" Damit unterbrach ich die aufkommende Stille und versuchte gleichzeitig noch etwas aus ihm heraus zu kriegen. Der Regen hatte sich derweil mehr als verzogen und auch der Wind war damit in die Ferne gerückt. Was gut war für eine mögliche Flucht. Wenn Kaspar nicht den Eingang blockieren würde. War es doch eine Falle? Nur wozu? Ich hatte offensichtlich nichts an oder bei mir das von Nutzen sein könnte. Mit dem Weiterziehen des Unwetters wurde es auch wieder etwas leiser in der Halle. Was dazu führte das meine Stimme leicht vom Blech der Wände widerhallte. Was ich bei meiner Ankunft in diesem Unterschlupf nicht wissen konnte war, das eine schleichende Gruppe von Untoten die ganze Zeit meinem Weg gefolgt war und so noch besser vorwärts kommen würde.

@Elea Shay Marshall

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#31

RE: Lagerhalle

25.03.2024 22:30
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Wären die Umstände anders gewesen, hätte Kaspar sich keine so großen Sorgen um seine Freunde gemacht. Sie wussten alle, wo sie sich wieder finden konnten, für den Fall, dass sie getrennt wurden. Auch wenn Kaspar nicht oft bei den Riders war, so hatte er sich dennoch gut einprägen können, wo sich das Clubhaus befand. Allerdings hatte er bis jetzt noch keine Antwort darauf, was Leon gesehen hatte und genau das machte ihn so nervös. Seine Jacke hätte er niemals einfach so fallen lassen … Er seufzte und nickte daraufhin, als Cameron ihm Mut zusprach
„Sicherlich hast du recht.“ Die Riders zu kontaktieren war dennoch eine wichtige Absicherung, auch wenn er auf falschen Alarm hoffte. Cameron hier in der Halle bei sich zu haben war zwar nicht das, was er sich ursprünglich erhofft hatte, jedoch tat es auch gut ein weiteres lebendiges Gesicht anzutreffen. Zumindest lenkte seine Anwesenheit ihn etwas von seinem Problem ab. Die beiden schwiegen sich für einen Moment an, bis er nachfragte, ob Kaspars Hilferuf an eine Kolonie gerichtet war. Während er kurz abwägte, was er nun sagen sollte, blickte, er Cameron einfach nur stumm an. Doch er hatte bereits das Gefühl, dass sein Zögern bereits seine Frage beantwortete. Warum also noch lügen?
„Ja wir kommen alle aus derselben Gruppe.“ Er selbst war kein Mitglied der Riders, doch er sah keinen Grund, wieso er dies dem Fremden mitteilen sollte. Je weniger Informationen im Umlauf waren, desto besser, immerhin konnte er den anderen nach wie vor nicht richtig einschätzen. Jetzt galt es erst einmal wieder zu warten. Warten darauf, dass Hilfe kommt oder das sich einer seiner Freunde bei ihm meldete. Kaspars Fähigkeiten Smalltalk zu führen, ließen durchaus zu wünschen übrig. Er blieb die meiste Zeit still, fing an nach und nach seine angetrockneten Klamotten wieder anzuziehen, sodass er nicht wie ein Idiot dastehen würde, wenn seine Verbündeten ankommen würden. Hin und wieder schaute er beim Ausgang nach einem Lebenszeichen der anderen, doch er wurde jedes Mal wieder enttäuscht.
„Wie war es so mit Brüdern aufzuwachsen? Ich bin Einzelkind und weiß nicht, wie das ist.“ Für diese Frage hatte er fast fünf Minuten gebraucht, aber wenigstens hatte er sich Mühe gegeben. Gefühlte weitere zehn Minuten waren vergangen, als plötzlich Geräusche von der Straße ertönten. Überrascht sah er zu Cameron rüber. Das klang doch wie ein Motorrad! Erleichtert ging er zum Eingang und lauschte einen Moment, um die Distanz abzuschätzen. Sie mussten ganz nah sein! Ohne nachzudenken, lief er daraufhin nach draußen, um auf sich aufmerksam zu machen, doch hinter der Hauswand griffen plötzlich ein paar Arme nach ihm und warfen ihn zu Boden. Ein Schmerz durchfuhr seinen Rücken. Das war die Stelle seiner Verletzung.
„Was zum-“ erschrocken sah er nach oben, von wo sich zwei Zombies auf ihn drauf stürzten. Kaspar drückte die beiden Untoten mühsam mit den Armen von sich weg und kroch nach hinten weg von ihnen, wo er sich ein Bild der ganzen Situation machen konnte.
„Scheiße, Cameron raus da!“ Das waren nicht nur zwei Beißer, das waren mindestens 20. Wo kamen die alle her?! Schnell rappelte er sich wieder auf und wich weiter nach hinten zurück, während er seine Waffen zückte. Kaspar holte aus und erledigte mit seiner Machete die beiden Angreifer, die direkt bei ihm waren. Immer mehr Zombies strömten auf die Industriefläche, sodass ihnen mehr und mehr der Weg abgeschnitten wurde.
„Wir müssen schnell hier weg, das sind zu viele!“ Erneut holte er aus, woraufhin weitere Körper zu Boden fielen. In schnellen Seitenschritten näherte er sich der Geräuschquelle des Motorrads. Das war jetzt besser kein schlechter Zufall, sonst würde er gleich in noch größeren Schwierigkeiten stecken. Jedoch stoppte er für einen Moment.
„Leon?!“ Eingerieben in Blut und Gedärmen humpelte er inmitten der Beißermenge auf ihn zu. In seinem Gesicht war pure Angst zu erkennen - er musste da raus, aber schnell!

@Elea Shay Marshall
@Cameron Stewart
(Hoffe das passt so, jetzt passiert gleich einiges xD)

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#32

RE: Lagerhalle

30.03.2024 20:10
Elea Shay Marshall Elea Shay Marshall (gelöscht)
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Schon den ganzen Tag, war der Himmel trüb gewesen und der Wind, welcher Elea am Morgen um die Nase blies, als sie ihren Trailer verließ, hatte bereits angekündigt, dass es ein ungemütlich Tag werden würde. Somit hatte sie den Gedanken verworfen, einen Ausflug mit dem Motorrad zu machen und die Umgebung nach möglichen Gütern abzuklappern und hatte sich im Haupthaus verschanzt, um dort ein wenig klar Schiff zu machen. Dazu gehörte nicht nur das normale aufräumen, sondern sie ging auch die wichtigsten Bestände durch. Nicht gerade die spannendste Aufgabe, aber so ging der Tag immerhin rum.
Sie bekam also auch nur am Rande mit, wie die ersten schweren Tropfen auf das Dach hämmerten und der Wind immer stärker peitschte. Nicht zu vergessen die Blitze gefolgt von dem Donnergrollen, welche immer mal wieder weißes Licht in den Raum warfen, als sie schließlich in einer ruhigen Ecke des Gemeinschaftsraum saß, welcher immer leerer wurde, je länger sie Listen aktualisierte und überlegte, wo man mit welcher Kolonie handeln konnte, um einige der Vorräte wieder aufzustocken. Waren die Stimmen um sie herum am Anfang noch laut gewesen, so wurde es mit der Zeit immer ruhiger. Scheinbar zog das schlechte Wetter die Rider schneller zurück in ihre gemütlichen Zimmer und Trailer. Wie immer, trug sie eines der Funkgeräte bei sich, mit welchem sich die Rider Kontaktieren konnten. Vor allem, wenn sie draußen unterwegs waren und es Probleme gab. Selten kam es vor, unmöglich war es nicht und so schreckt die Marshall auch bei jedem Knacken hoch, welches aus dem Gerät kam. Melden tat sich aber niemand.
Irgendwann streckte sie sich und warf einen Blick in den bereits leeren Raum. Draußen stand der Himmel mittlerweile in schwarzen Wolken und man konnte nicht wirklich ausmachen, ob es deswegen so dunkel war, oder weil es langsam spät wurde. Ein wirkliches Zeitgefühl hatte sie nicht mehr und trotzdem räumte sie nun alles zusammen, um sich vielleicht noch ein wenig mit einem aus ihrer Familie zu treffen und den restlichen Tag ausklingen zu lassen. Das daraus nichts werden würde, ahnte sie noch nicht, als das Knacken aus dem Funkgerät lauter wurde und sie es nun von ihrem Gürtel in die Hand nahm. Bildete sie sich das ein oder meinte sie, eine Stimme zu hören? Vermutlich war ihr Kopf schon matsch und sie wollte es gerade wieder wegstecken, als sie nun deutlich eine Stimme erkannte und sofort, stellten sich der Rider die Nackenhaare auf. Sie fasste sich jedoch direkt und antwortete auf die Stimme, welche sie nicht wirklich zuordnen konnte im ersten Moment, wenn er nicht seinen Namen gesagt hätte. Kaspar, ein immer mal wieder bekanntes Besuchergesicht bei den Ridern. "Kaspar! Hier ist Elea! Was ist passiert?" gab sie als Antwort und lauschte erneut, während sie schon auf dem Weg nach draußen war und in Richtung der Garagen.
Sie schnappte sich ihre Motorrad und zog mit der freiten Hand die Jacke bis zum Kinn zu und kontrollierte noch, ob sie auch ihre Waffe an ihrem Gürtel hatte "Alles klar! Ich bin schon auf dem Weg zu euch. Bei dem Wetter könnte es etwas dauern, aber ich fahre so schnell ich kann. Passt auf euch auf!" damit steckte sie das Funkgerät wieder weg, steckte den Kopf in einen Helm und schob das Motorrad zum Tor, welches ihr geöffnet wurde. Erst dahinter, startete sie, wobei aber eine der Wachen zu seinem Motorrad ging und ihr klar machte, dass sie nicht alleine gehen würde. So fuhren sie gemeinsam in Richtung des Industriekomplex, welchen Kaspar gemeint hatte. Hoffentlich nicht zu spät. Vor allem bei Fremden, konnte man nie wissen.

Sie hatte keine Ahnung, wie lange es dauerte, bis sie ankamen, aber die Straßen waren matschig und sie mussten einige Male die Maschine wirklich unter Kontrolle halten. Doch endlich, kam der Komplex in Sicht und sie beschleunigten nochmal, damit man sie auch hören konnte. Elea kam als erste an, stellte die Maschine und den Helm ab und blickte auf die Szene der Beißer, weile scheinbar aus allen Ecken kamen und mitten in diesen, Kaspar "Wir sollten den Weg zu ihnen freiräumen!" rief sie ihrem Begleiter zu und zog wie er seine Waffe, auf der zum Glück ein Schaldämpfer war, um dem ersten Beißer auch eine Kugel in den Kopf zu pfeifen, die nun die beiden Rider entdeckt hatte. Sie mussten schnell und präzise sein...unwissend, dass zwischen den Beißern auch ein getarnter Leon lief...


@Cameron Stewart @Kaspar Harding
(sagt Bescheid, wenn was nicht passt)




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#33

RE: Lagerhalle

04.04.2024 00:13
Cameron Stewart Cameron Stewart (gelöscht)
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Ich hätte an Stelle von @Kaspar Harding wohl genau das selbe gemacht. Es war nicht schwer hier Prioritäten zu setzten. Ein Fremder oder meine Freunde? Da zog der Fremde doch jedes Mal den Kürzeren. Und niemand würde einem daraus einen Strick drehen. In dieser Welt zu leben war schwer und bei jedem kleinsten Fehler konnte es vorbei sein. Ich stand ein wenig wie bestellt und nicht abgeholt da und folgte Kaspars Bewegungen. Bei dem Unwetter konnten seine Freunde nicht weit gekommen sein. Die Gebäude hier waren aber groß und weiträumig, also boten sich viele Verstecke in denen man sein konnte. Dem entsprechend war ich wirklich guter Dinge was seine Freunde betraf. Irgendwo hier waren sie und jetzt wo der Regen nachließ, würde sie von selbst wieder aus ihren Versteck kommen können. Ich nickte auch als er mir bestätigte das alle aus der selben Gruppe kamen, das unterstützte meinen Gedankengang. Schürte gleichzeitig aber auch meine Zweifel und vor allem meine Skepsis. Auf so einen Blödsinn war ich bescheuerter Weise schon mal reingefallen und vielleicht war ich deswegen ein wenig nervöser als zuvor. Obwohl ich zugeben musste das unser winziger Smalltalk mich auch ein wenig ablenkte. Auch wenn es einen Moment still zwischen ihnen war und man nur noch das Tropfen des Regens vom Dach hören konnte. Es würde keinen Unterschied machen wenn ich ein wenig erzählte. Dadurch würde ich mich nicht mehr angreifbar machen als zuvor. "Es ist schön. Immer ist was los, ständig was zu tun." Ich musste unweigerlich dabei lächeln. Es fühlte sich zwar an wie in einem anderen Leben, aber ich erinnerte mich durchaus gerne zurück. Ich legte den Kopf leicht zur Seite. Ganz so als ob ich davon besser nachdenken könnte. "Ich bin der Mittlere. Kann auch ein Fluch sein noch einen großen und einen kleinen Bruder zu haben." Auf den kleinen musste man aufpassen, was ich aber doch ganz gerne tat, wohingegen es mit dem großen Bruder etwas anders war. Immerhin lag die ganze Verantwortung bei ihm. "Langweilig wirds jedenfalls nie." Leicht zuckte ich mit den Schultern und ließ meinen Blick noch mal schweifen. Allerdings war es immer noch ruhig. "Warst du als Kind mal in einem Zeltlager? So ungefähr kann man sich das vorstellen. Morgens und Abends wird um die Vorherrschaft im Bad gekämpft. Aber man kann sich aufeinander verlassen wenn was passiert." Ein Loch im Dach brachte die Regentropfen dazu nach innen zu gelangen und sich mit stetigem eisernen Geräusch auf den Metallcontainer. Fast als würde der Rest des Wassers die Sekunden zählen, die vergingen. Ich brauchte wohl nicht nach seinen Geschwistern zu fragen, wenn er schon verriet das er ein Einzelkind war. Und weiter kamen wir auch nicht wirklich. Ich fragte mich noch wie lange seine Freunde wohl brauchten um uns zu finden, da war auch schon was zu hören. Ein Motorrad? Vielleicht auch mehrere, aus dieser Entfernung war das nicht ganz klar auszumachen. Lediglich das es mehr als eines war. Vielleicht also Zwei oder Drei? Das ließ meinen Puls leicht schneller schlagen. Jetzt würde sich wohl zeigen wer seine Verbündeten waren. Leicht ballte ich die Hände und war auch bereit einfach das Weite zu suchen, aber auch dazu kam es nicht. Just in dem Augenblick als Kaspar zum Eingang weiter ging, fiel er um. Oder wich eher aus. Mit zusammengeschobenen Brauen beäugte ich das Schauspiel zuerst, bis mir klar wurde was hier gerade im Gange war. Kaspar konnte sich ganz gut verteidigen, dennoch wich er zurück und ich machte mich mit schnellen Schritten auf den Weg zu ihm. Obwohl Kaspar mich warnte und ich seinem Rat eher nachgehen sollte. Aber da es sich hier nicht um seine Verbündeten handelte, rechnete ich auch nicht mit einer Falle. Wer würde sich selbst in Lebensgefahr bringen um am Ende nichts zu bekommen? Niemand war so verrückt. Und trotzdem zückte auch ich meine Messer und half ihm die nächsten Angreifer abzuwehren. "Shit!" Sprudelte es auch gleich aus meiner Kehle als ich die Menge sah. Das waren wirklich zu viele für nur zwei Leute. Das @Elea Shay Marshall und weitere im Hintergrund zur Hilfe kamen, konnte man aus unserer Sicht noch nicht erkennen. Man war zu sehr damit beschäftigt nicht gefressen zu werden. "Letzte Chance deine Sachen zu holen!" Wenn irgendwas wichtiges darunter war, dann sollte er es besser schnell holen. Denn wo so viele Untote waren, würden noch sehr viel mehr auftauchen. So war es immer, auch wenn man dachte das es irgendwann weniger werden mussten. Dafür gab es einfach viel zu viele Menschen auf diesem Planeten. Ich enthauptete den nächsten Zombie und stieß mit dessen Körper den dahinter stehenden zu Boden. Blieben nur noch ein Dutzend übrig. "Los jetzt!" Wies ich ihn weiter an. Es waren nur wenige Sekunden vergangen, aber in dem Moment fühlte es sich wie Stunden an. Und wir standen auf keiner guten Warte. Stück für Stück wurden wir zurückgetrieben. Das sich unter den Untoten noch ein Lebender aufhielt, kam gar nicht so schnell bei mir an. Erst als ausholen wollte und im letzten Moment bemerkte das es wohl einer seiner Freunde sein musste. "Scheiße!" Fluchte ich laut und konnte mich im letzten Augenblick noch bremsen. Was mich dafür allerdings angreifbar machte und unser Gegner das auch schamlos ausnutzte. Glück im Unglück für mich das eine nasse Jacke nicht nur für mich glitschig war. Ein paar Hände griffen nach mir, fanden aber keinen Halt sodass ich mich immer wieder befreien konnte. Einzeln waren sie kein Problem, als Meute waren Untote aber eine echte Bedrohung und manchmal unerwartet stark. Ich schaffte es mich den Armen zu entziehen und wollte mich im Innern der Halle in Sicherheit bringen, hatte aber nicht bedacht das der Container gleich auf der selben Seite stand weshalb ich mit Wucht dagegen donnerte und wie der Dorftrottel, der ich manchmal war, kurz Sterne sah. Das Gedonner von dem Metall lenkte die Aufmerksamkeit der Zombies auf mich, was Kaspar die Möglichkeit gab entweder den Rest von seinem Zeug zu holen, oder seinem Freund zu helfen. Ich fiel rücklinks auf den Boden und stieß mir den Dickschädel an. Nicht besonders förderlich, jedoch war mein Überlebensinstinkt groß weshalb ich nicht bewusstlos wurde, sondern nur kurz weiter fluchte.

                                it will all make sense one day . . .

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#34

RE: Lagerhalle

26.08.2024 00:40
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Elea Marshall, Kaspar erinnerte sich an den Namen, nachdem die Frau sich am Funkgerät gemeldet hatte. Gott sei Dank hatte sie den Hilferuf gehört. Er fühlte sich ohnehin nicht gut damit, als Vertreter einer anderen Kolonie den Hilferuf zu tätigen. Was, wenn er nur umsonst Panik schob und es seinen beiden Freunden gut ging. Nein – dass alles hier war zu riskant, es war gut die Riders zu kontaktieren. Insbesondere, da Cameron mittlerweile auch noch dazugestoßen war.
Kaspar war erleichtert darüber, dass Cameron auf seine Frage einging. Er hatte das unangenehme Gefühl in sich überwunden und eine halbwegs sinnvolle Frage gestellt.
„Das klingt … schön“, erwiderte er daraufhin. Vielleicht hätte es ihm als Kind gut getan eine lebhafte Umgebung mit Geschwistern zu haben. Lorenzo war zwar wie ein Bruder für ihn gewesen, doch er hatte ihn erst später im Leben kennengelernt. Als Cameron das Zeltlager ansprach, sah er zum Boden der Lagerhalle hinab.
„Nein. Die Erfahrung habe ich nie gemacht.“ Gab er leicht nachdenklich zurück. Nachdem seine Probleme soziale Kontakte aufzubauen bereits im Kindesalter auftraten, wollten seine Eltern ihn nicht allein auf so einen Trip schicken. Das alles und der Umzug nach Italien hatte ihn davon abgehalten. Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, kam endlich die Unterstützung an. Unglücklicherweise war Elea nicht die einzige, die zu diesem Zeitpunkt den Industriekomplex betrat, wie Kaspar daraufhin feststellen musste. Überrumpelt von den ganzen Untoten, die sich auf ihn drauf stürzten, fiel er zu Boden und konnte nur knapp davonkommen. Cameron kam nach draußen geeilt und musste wohl eben so schockiert über die Menge an Zombies sein. Kurz machte er Kaspar auf seine Sachen aufmerksam, der noch in der Halle lagen. Sein Rucksack und das Funkgerät .. es war zu riskant deswegen nochmal nach drinnen zu gehen. Zunächst mussten sie Elea erreichen, um besser agieren zu können. Cam erwies sich als nützlicher Verbündeter in dieser Situation, sowie er die Zombies niederstreckte. Wenige Meter von ihm weg ging ein weiterer Untoter zu Boden. Kaspar erblickte im Augenwinkel Elea, die sich ebenfalls am Kampf beteiligte. Sie mussten nur noch zu ihr kommen und dann – Kaspar blickte erschrocken in das Gesicht von Leon, welches er inmitten der Zombies entdeckte. Er war durchnässt und Kaspar konnte dabei zusehen, wie seine Tarnung in Zombieabfällen allmählich weiter von ihm abrutschte. Der Regen hatte seine Verkleidung fast zunichtegemacht. Er hatte wenig Zeit, bis die Untoten ihn wieder als Nahrung wahrnehmen würden. Von seiner Seite ertönte auf einmal ein lautes Geräusch, verursacht durch Cameron, der gegen einen Container krachte und zu Boden fiel.
„Cam-“, er wollte ihm zur Hilfe eilen, als er realisierte, dass die Beißer um Leon herum von ihm abwichen, fokussiert auf Cameron. Kaspar schluckte, unsicher, wem er helfen sollte, doch ein Blick in Leons Gesicht reichte aus seiner Entscheidung zu fällen. Hastig erledigte er zwei weiter Untote. Er sprang einen Satz nach vorne und griff Leon am Arm und zog diesen an sich heran.
„Alles ist gut ich hab dich.“ Er stützte sich an Kaspar ab, wodurch seine Bewegungen langsamer wurden.
„Kaspar- sie haben“, Leon schluchzte auf und hielt sich an dem Dunkelhaarigen fest „Jack ist. Er ist…“ Er merkte, wie sein Herz einen Schlag aussetzte. Kaspar wusste genau, was er damit meinte. Für einen Moment stockte er und sah seinem Freund nur hilflos an. Jack hatte es nicht geschafft. Diese Information konnte er nicht im Ansatz richtig verdauen, da sie immer noch in großer Gefahr schwebten. Weitere Zombies kamen auf die beiden zu und Cameron war immer noch in einer brenzligen Lage. Er drängte Leon mit einer Hand hinter sich, während er sich mit der anderen gegen die Feinde verteidigte. Da kamen immer mehr Untote auf das Gelände. Wie zum Teufel wurden sie in dem Sturm zuvor hierhergelockt?!
„Elea!“, rief er zu der Frau der Riders, in der Hoffnung sie konnte die Situation besser entschärfen, als er gerade dazu in der Lage war.

@Elea Shay Marshall
@Cameron Stewart

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#35

RE: Lagerhalle

17.09.2024 22:00
Elea Shay Marshall Elea Shay Marshall (gelöscht)
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Als Elea bei der Lagerhalle ankam, welche ihr Kaspar als Zielpunkt durchgegeben hatte und sich einen schnellen Überblick über die Situation gemacht hatte, war sie froh, immerhin einen Begleiter an ihrer Seite zu haben. Nicht wenige Beißer, hatten sich mehr Beißer hier versammelt, als sie zuerst noch dachte. Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn sie noch mehr Rider dabei gehabt hätte. Doch jene noch einzusammeln, hätte wertvolle Zeit gekostet und egal, ob ihr Bruder sie für diese Aktion schelten würde, bei der sie sicherlich besser hätte handeln müssen, in ihren Augen, musste sie einfach nur schnell handeln. Dafür war der Funkspruch von Kaspar einfach zu dringlich gewesen und die Marshall wollte einfach keine Zeit verlieren.
So wie auch jetzt, wo sie sich mit ihrem Begleiter sie den Weg durch die Beißer zu besagtem kämpfte. Durch das Unwetter war der Schalldämpfer auf ihrer Waffe fast schon überflüssig, da die Schüsse in der Geräuschkulisse vermutlich untergangen wären. Am Ende wäre es aber vermutlich ein unnötiges Risiko gewesen, ihn nicht auf dem Lauf zu haben. Einer nach dem anderen ging so zu Boden und Elea versuchte trotzdem, sich einen gewissen Überblick über die Situation zu verschaffen. Wetter und die vielen Beißer, machten dies aber nicht leicht und so konnte sie und auch ihr Begleiter in den ersten Minuten nicht mehr tun, als sich durch die Beißer zu kämpfen und so irgendwie zu Kaspar zu kommen, dessen Stimme sie nun durch die Geräusche der Beißer und das Rauschen des Unwetters an ihr Ohr drang. Sie konnte nicht mal sagen, wie viele der Untoten bereits zu Boden gegangen waren. Wenn sie ehrlich war, hatte sie eher vollkommen den Überblick verloren, konnte aber erkennen, dass er nicht alleine dort stand. Dann fehlten aber noch immer Leute "Wir müssen die Beißer ablenken und weglocken, wenn auch nur einen Teil!" rief sie ihrem Begleiter zu und überlegte angestrengt, wie sie das nur schaffen sollen. Lange würden sie nicht gegen die sie ankommen, da sie auch nicht wusste, wie viele Kugeln sie noch hatte, wodurch sie zur Sicherheit auf ihr Messer umstieg, welches sie aus ihres Gürtel zog. Nun, war sie aber den Beißern näher als gewollt. Eine Idee musste her, da sich die Untoten nun scheinbar von etwas andere an einem Container angelockt wurden. Scheinbar war da dieser Fremde, von welchem Kaspar gesprochen hatte, da kam ihr eine Idee "Frank?! In meiner Motorrad Tasche müsste eine alte Leuchtfackel sein. Schnapp sie dir und mach so viel Lärm mit deiner Maschine wie geht. Wenn wir Glück haben, springen einige drauf an und du kannst sie weglocken." es war in dem Augenblick die einzige Idee, welche sie hatte und sie hoffte, dass es klappte. Wenn sie nur einen Teil weglocken könnten, wäre das schon hilfreich. Dann hätten sie immerhin eine Chance, aus dieser Situation zu kommen "Bleib per Funk erreichbar Elea! Wenn das klappt, muss ich wissen, dass es euch gut geht. Sonst reißt dein Bruder mit den Arsch auf." sie nickte und gab ihm mit einem Kopfnicken zu verstehen, dass er sich beeilen sollte, während sie einem weiteren Untoten Messer in den Kopf rammte und sich weiter zu den anderen vorkämpfte.
Es dauerte nur wenige Augenblick, da erhellte die rote Fackel den Bereich, wo sie ihre Bikes stehen hatten und das aufheulende Geräusch der Maschine von Frank, drang an ihr Ohr und auch an das einiger Beißer, wobei sich wirklich einige umdrehten. Dazu rief Frank auch immer wieder ein lautes HEY, wodurch Elea nun ein wenig mehr von der Situation erkannte "Kaspar! Kommst du klar! Dann würde ich zu ihm?" rief sie ihm fragend zu, als sie auf seiner Höhe ankam und zu dem Container deutete, wo anscheinend jemand am Taumeln war. Eine Zwickmühle und sie mussten schnell eine Entscheidung treffen.


@Cameron Stewart
@Kaspar Harding




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#36

RE: Lagerhalle

05.02.2025 20:35
Cameron Stewart Cameron Stewart (gelöscht)
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Von dem was um mich herum passierte, bekam ich gerade nur die Beißer mit. Ich hatte Krach gemacht, was sie natürlich anlockte. Aber mittlerweile war auch noch jemand angekommen. Das mussten die Freunde von @Kaspar Harding sein. Gott sei Dank. Alleine würden wir hier wohl nicht wieder rauskommen. Zumindest nicht wir alle. Ich konnte ja nicht wissen das einer von Kaspars Freunden bereits ein Opfer war. Kurz hielt ich mir den Schädel und fluchte leise. Das Schlurfen neben mir ging im Gewitter zwar unter, aber verdeckte nicht die vergammelten Beine der Untoten. "Shit!" Fluchte ich erneut und zog dem Beißer gleich neben mir die Füße weg damit er nach hintern umfiel und möglichst viele mit sich zog, oder zumindest wieder etwas weiter weg schubste. Das hatte ich jetzt davon so nett zu sein. Wäre ich abgehauen, wäre ich schon über alle Berge. Was ich aber niemals konnte. Kaspar schien ein netter Kerl zu sein und die Welt hatte bereits mehr als genug Zombies. Jeder der gerettet werden konnte, war wertvoll. Mein Plan ging leider nicht so gut auf wie ich es mir erhofft hatte. Der Beier fiel zwar um, blieb damit aber allein. Kein Dominoeffekt, nicht mal ein Kartenhaus. "Shit..." Fluchte ich erneut vor mich hin und wand mich bisher noch immer wieder aus den Griffen raus. Hilfe war bereits ganz nahe und bahnte sich selbst einen Weg zu uns. Allerdings konnte ich @Elea Shay Marshall aber nicht sehen. Lediglich hörte ich etwas in gefühlter viel zu weiter Ferne. Ich schaffte es mein Messer zu greifen und den nächsten zu mir zu erledigen. So langsam wurde es wirklich beklemmend. Um mir mehr Platz zu verschaffen holte ich weit aus und versuchte auf diese Weise möglichst viele Untote mit einem Schlag zu erwischen. Was auch eher schlecht als recht klappte, denn durch den Schwung warf es den ersten vor mir glatt um. Leider nach vorn, was bedeutete das er mir praktisch in die Arme fiel. Seine fürchterlich stinkenden Innereien breiteten sich auf meiner Jacke aus und brachten mich fast zum Würgen. Wie konnte man sowas nur aushalten? Fortuna schien es aber gut mit mir zu meinen, denn genau in dem Moment sprang ein Motorrad mit lautem Getöse an und lockte so einige Beißer auf sich. Die Ersten ließen sich davon ablenken und steckten so noch weitere an. Ich konnte nicht genau sagen woran es lag, aber es schien mehr oder weniger genug Zombie über mir verteilt zu sein, dass die restlichen Untoten sich davon täuschen ließen. Ich musste nur noch die loswerden, die direkt bei mir standen. Wenn das nur so einfach wäre wie gedacht. Ich versuchte den nun endgültig toten Körper ebenfalls als Schutzschild zu benutzen, was aber ziemlich umständlich war. Der Leichnam war schwerer als ich es gedacht hätte, sodass es unmöglich war den lange aufrecht zu halten. Es blieb mir also nichts anderes übrig als ihn loszulassen. In meinen Gedanken war das alles ganz leicht und kein Problem. Allerdings dröhnte mir der Kopf und ich konnte mich schlecht konzentrieren. Das schlimmste war, dass ich auch selbst Schuld daran hatte. "Shit.." Entfuhr es mir wieder, wobei ich dieses Mal Glück hatte und es im Lärm unter ging. So langsam kam ich mit dem Rück zur Wand. Nett das ich mich darum nicht kümmern musste, blöd weil jetzt alles direkt vor mir lag. Ich versuchte kurz einen Überblick zu bekommen, konnte aber nicht viel erkennen. Und wieder war Fortuna gnädig mit uns, denn viele der Zombies ließen sich von dem Motorrad ablenken und schlurfen schließlich dort hinterher. Was mich nicht ganz aufatmen ließ, auch wenn so sehen konnte das Kaspar anscheinend einen seiner Freunde gefunden hatte und das unser Retter die Gestalt einer waghalsigen Brünetten angenommen hatte.



@Lysander Moore - wegen der BL

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#37

RE: Lagerhalle

25.03.2025 12:46
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Chaos tobte um sie herum und es gelang Kaspar und Leon nur mühselig sich die Beißer vom Leibe zu halten und auch bei Cameron sah es nicht viel besser aus. Zum Glück war Elea genau zum richtigen Zeitpunkt hier aufgekreuzt und sie hatte Unterstützung dabei. Kaspar merkte, wie sich sein Körper im Überlebensmodus befand. Mit geschärften Sinnen und Bewegungen stützte er Leon ab, während er zeitgleich mit seiner Waffe ausholte und einen weiteren Beißer zu Boden schlug. Auf einmal ertönte in voller Lautstärke der Motor der Maschine seiner Verbündeten auf. Kaspar zuckte kurz, doch bemühte sich nicht davon irritieren zu lassen. Kurz blickte er zur Quelle des Geräusches, wo er auch das rote Licht der Leuchtfackel wahrnahm. Clever, die beiden zogen die Aufmerksamkeit der Untoten auf sich und zum Glück aller Beteiligten schien der Plan aufzugehen. Er bemerkte, wie einige der Beißer von ihm abließen und stattdessen die anderen beiden Überlebenden ansteuerten. Wenn sie nicht gewesen wäre, wusste Kaspar nicht, ob sie den weiteren Untoten noch hätten standhalten können. Wenige Momente später kam Elea in seiner Nähe an, um sicherzustellen, dass sie Cameron zur Hand gehen konnte. Dankbar nickte ihr Kaspar zu.
„Geh! Wir kommen klar.“ Die Ablenkungen gaben den beiden Männern einen kurzen Moment zum Atmen, sodass Kaspar einer seiner Macheten Leon reichen konnte, damit dieser sich besser verteidigen konnten. Der arme Kerl sah fix und fertig aus und dennoch hielt ihn sein Selbsterhaltungstrieb am Leben. Sein Kopf konnte immer noch nicht verarbeiten, dass Jack tot war. Er hatte ihn doch eben noch gesehen und jetzt war er fort. Die Wellen am Untoten schien kein Ende zu nehmen – sie mussten hier dringend raus. Kaspar sah dabei zu, wie Elea zu Cameron eilte, welcher sich immer noch allein gegen die Zombies verteidigen konnte. Sie kannte den Mann nicht einmal und dennoch war sie gewillt ihr Leben zu riskieren, um ihm zu helfen. Egal wie beschissen manche Überlebenden auch sein mochten, die übrigen hielten immer noch zusammen und gingen einander zur Hand, wenn es nötig war.
„Schnell, wir schließen zu ihnen auf – dann verschwinden wir aus diesem Drecksloch“, gab er hastig von sich, um Leon seinen Plan aufzuzeigen. Wenn sie sich zu viert gegen die Untoten verteidigten standen ihre Chancen besser. Allerdings hatten sie nicht genügend Fahrzeuge zur Hand, um alle hier wegzubringen, doch wenn sie sich erstmal aus dem Industriekomplex herausbewegen konnten, würde ihnen eine Flucht über die Straßen leichter fallen. Die Beißer, die aufgrund des Lärms abgezogen waren, boten den beiden Männern eine Gelegenheit, sich freier zu bewegen. Sie spurteten über den sich mit Wasser füllenden Asphalt in Richtung Elea und Cameron, doch bevor sie die beiden erreichten, konnten wurde ihnen der Weg von weiteren Zombies abgeschnitten.
„Verdammt! – Elea, Cameron!“, rief er den beiden zu, als die leblosen Gestalten die Sicht zu ihnen versperrten. Das durfte nicht passieren, er konnte nicht noch weitere Menschen verlieren. Schnell zog er seine Pistole hervor und entsicherte diese, bereit zu schießen, um die Wand zwischen den beiden Gruppen aufzubrechen. Ihm war bewusst, dass der Lärm ein großes Risiko darstellte, doch bei dem Gewitter und der Ablenkung durch das Motorrad gab es ihnen vielleicht genug Freiraum um endlich hier abzuhauen.

Angesprochen: @Elea Shay Marshall @Cameron Stewart

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#38

RE: Lagerhalle

08.05.2025 22:53
Kaspar Harding Kaspar Harding (gelöscht)
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Kaspar zielte mit geladener Waffe auf die Zombies vor sich, bereit abzudrücken, um sie schnell zu erledigen. Leon nickte ihm zu, während er einen der Untoten in ihrer Nähe ausschaltete. Kurz bevor er den Abzug tätigte, konnte er die anderen beiden in der Menge erkennen. Sie fingen an sich einen Weg durchzubohren. Hastig feuerte Kaspar die erste Kugel ab, um ihnen die umstehenden Zombies vom Leibe zu halten.
„Na komm schon!“, erneut schoss er einen Zombie nieder und auch Leon eilte den beiden nun zur Hilfe, sodass sie erfolgreich eine Schneise schlagen konnten. Die beiden rannten zu Cameron und Elea hin – sie mussten nichts sagen, in jenem Augenblick hielten einfach alle vier zusammen, auch wenn sie sich nicht alle kannten. Gemeinsam spurteten sie zu den beiden Motorrädern und Eleas Kollegen, welcher damit beschäftigt war, weitere Untote niederzustrecken. Zwei Motorräder – vier Plätze, verdammt! Doch die Straße hinter ihnen war frei.
„Nehmt Leon und Cameron mit euch, ich schließe zu euch auf.“ Es blieb keine Zeit zu diskutieren. Leon war erschöpft und noch im Schockzustand und Cameron wusste nicht, wohin sie gehen mussten, um einen sicheren Ort zu erreichen.
„Los los!“ Erneut wandte Kas sich zu den Beißern und schoss einige von ihnen nieder, während seine Kollegen auf die Motorräder aufstiegen. Nichts wie weg hier! Die Motoren starteten und Kas sah dabei zu, wie sie die Straße in Richtung Clubhaus einschlugen. Er selbst hatte keinerlei Intention, hier zu bleiben. Sofort rannte er los. Er rannte und rannte und wollte einfach nur Abstand aufbauen. Leon war in Sicherheit, das zählte im Augenblick und auch Cameron und er hatten es geschafft der Gefahr zu entkommen – nur Jack war nicht mehr bei ihnen. Im Augenblick konnte Kaspar das alles nicht verarbeiten. Er würde Zeit brauchen, doch das konnte er tun, wenn er in Sicherheit war, zurück bei den Ridern, zurück im Cottage. Irgendwann brannte seine Lunge, als würde jeglicher Sauerstoff, den er einatmete, sofort in Flammen aufgehen. Kaspar stoppte und sah für einen Moment hinter sich … er hatte sie abgehängt. Kurz nutzte er den Moment und holte das Funkgerät hervor.
„Hey, Kaspar hier – wenn mich irgendwer holen kann – ich pack die Strecke nach all dem zu Fuß nicht mehr“, ein dumpfes Lachen ertönte aus seinem Mund "Elea und Leon sind auf dem Rückweg - sie haben einen weiteren Überlebenden bei sich." Daraufhin steckte er das Gerät wieder weg und nahm den Weg in Richtung Clubhaus weiter auf.

@Cameron Stewart (damit ist die Playsituation beendet ^^)

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