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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#21

RE: Wälder von Charming

04.05.2019 12:02
Gelöschtes Mitglied
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Tia war immer noch verstört, war sie doch die ganze Nacht um ihr Leben gerannt. Sie sah abwechselnd zwischen ihm und dem Tee, den er ihr anbot, hin und her doch hatte sie nicht mal eine Hand frei um diesen anzunehmen. Nein sie wollte nicht Krank werden und doch reagierte sie nicht, so das er die Tasse erstmal beiseite stellen musste. sie befand sich in einer Katatonie. Sie sah ihm einfach schweigend weiter zu. Das sie ihm keinen Widerstand leistete zeigte schon, das sie ihm in soweit vertaute. Sie ließ sich seine Behandlung gefallen, lies ihn die Waffe sichern und zuckte nicht einmal zusammen als er ihre Wunden reinigte. Ihr Körper fühlte sich wie betäubt an.
Er sprach mit dieser ruhigen, sanften Stimme und langsam begann sie auch die Wärme wieder im Körper zu spüren. Ihre Anspannung sank etwas, das zittern wurde weniger, und ihre Augenlider begannen müde zu flattern.

Sie sah auf die Tasse mit dem Tee den er ihr angeboten hatte und den sie erst verschmäht hatte, doch nun da sie wieder begann ihren Leib zu spüren, wollte sie ihn haben. Sie hockte sich langsam hinunter auf den Boden, die Decke um sich geschlungen, verstaute sie die Waffe die er ihr gelassen hatte unter ihrer Jacke, dann zog sie die Tasse zu sich heran, so vorsichtig den Blick auf ihn gerichtet als würde sie befürchten er überlege es sich anders. Er hatte von ihrer Mom gesprochen und das sie sie wohl verloren hatte. Tia kämpfte den Klos in ihrem Hals hinunter und umschlang mit beiden Händen die warme Tasse. Dann nippte sie vorsichtig daran. Sie hatte Angst sie nie wieder zu finden. Noch nie waren sie so voneinander getrennt gewesen. Ihr Blick war stehts auf den Mann vor sie gerichtet, der in ihren Augen Erwachsen und Mächtig wirkte, doch sie bemerkte auch das er sich bemühte ihre Gunst zu gewinnen. Ein Schokoriegel sollte diese Absicht noch unterstreichen.

Er musste schon einiges an Geduld aufbringen bis sie den Mut fand, den ihr angebotenen Riegel anzunehmen. Doch dann legten sich vorsichtig ihre Finger um das bunte Papier. Sie zögerte, roch zuerst daran. Sie kannte Schokolade, doch meistens war sie verdorben und schmeckte ranzig und fade. Auch dieser Riegel war veraltet, doch er bot dem Magen Füllung.
Vorsichtig biss sie ein kleines Stück ab und kaute bedächtig darauf herum.
Nach einer weile zog sie ihre Tasche an sich und öffnete den Reißverschluss der vorderen Tasche und zog ihren alten zerschlissenden Teddy daraus hervor. Mit ihm im Arm kauerte sie sich an Ort und Stelle vor dem Feuer auf dem Boden zusammen.
Ihr Gesicht hinter dem braunen verfilzten Fells des Stofftieren versteckt, als wäre es ein Schutzschild, beobachtete sie ihn weiter bis ihre Augen nach nur wenigen Minuten zu fielen und sie einschlief.

@Alexander Jones

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#22

RE: Wälder von Charming

04.05.2019 21:49
Alexander Jones Alexander Jones (gelöscht)
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Alex hielt ihr weiterhin den Riegel hin und war zufrieden sobald sie diesen nahm. Er beobachtete sie und sah wie sie den Teddy aus ihrer Tasche holte. Es dauerte aber auch nicht lange da war sie bereits eingeschlafen. Vorsichtig nahm er die kleine hoch und legte sie ins große Bett. Er war froh das niemand hier gestorben war und das kein beißer hier rein kam. Er hatte alles gesichert. Nun deckte er die kleine zu und beobachtete sie beim schlafen. EinIgel Minuten blieb er im zimmer doch dann ging er in die küche und räumte etwas auf. Er schaute such nach ob er noch was zu essen da hatte und hatte sogar Glück das noch etwas da war. Er musste jedoch noch etwas zu essen suchen damit die kleine nicht hunderte. Dies würde er aber am nächsten Tag machen wenn es hell war und würde die kleine dann auch mitnehmen. Nachdem er aufgeräumt hatte ging er wieder zu der kleinen dessen Name er noch nicht kannte. Vielleicht würde sie reden wenn sie wieder wach war . //sie ist wirklich süß und so ein unschuldiges Ding wächst in so einer beschissenen Welt auf. Ich frage mich ob ihre mutter noch lebt oder ihr vater// dachte er und beobachtete sie wieder. Er setzte sich nun jedoch auf einen Stuhl im zimmer und würde dort wohl schlafen. Sie sollte sich sicher fühlen und keine angst vor ihm haben,dafür tat Alex wirklich alles

@Antia Novak

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#23

RE: Wälder von Charming

05.05.2019 15:20
Gelöschtes Mitglied
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Die Müdigkeit hatte sie einfach umgehauen und der Schlaf hielt sie auch für viele Stunden gefangen. Sie merkte nicht das Alex sie hochhob und in ein Bett brachte. Sie merkte auch nicht das der kleine Kinder Rucksack, auf der Ihr Name stand, dabei auf den Boden gefallen war und sie bemerkte auch nicht das Alex ihr die ganze Zeit beistand in dieser Nacht. Sie schlief tief doch in ihren Träumen durchlebte sie die Stunden allein im Wald und auf der Flucht erneut.
Sie wand sich im Schlaf, klammerte sich an den Teddy und keuchte oft und mit schneller Atmung als würde sie noch immer um ihr Leben rennen, aber sie erwachte nicht.

Als sie endlich viele Stunden später erwachte, war sie Orientierungslos und schrak erstmal zurück indem sie sich plötzlich bis zur Wand hinter hier zurückwich vor der schwachen Silhouette die sich im Zimmer auf einem Stuhl sitzend direkt vor dem Bett abzeichnete. Sie brauchte etwas Zeit bis sie rekonstruieren konnte was geschehen war bevor sie eingeschlafen ist. Sie erinnerte sich an Alex und auch das er sie gerettet hatte, da war sie sich zumindest sicher, auch wenn sie ihn sonst nicht einschätzen konnte. Die Lektionen in Menschenkenntnis waren in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen.
Sie sah ihn an wie ein scheues Reh und wusste nicht was sie tun sollte.

@Alexander Jones

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#24

RE: Wälder von Charming

05.05.2019 17:40
Alexander Jones Alexander Jones (gelöscht)
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Alex war lange wach gewesen und hatte die kleine bewacht. Zwischendurch hatte er einige beißer getötet die sich hierher verirrt hatten. Nun war es früh morgens und er wachte auf. Den Rucksack hatte er noch nicht gesehen am abend doch nun sah er diesen. Er stand nun auf und ging hin um ihn auf zu heben. Als er diesen in der Hand hielt sah er auch den Namen. //Antia Novak// dachte er und schaute zu der kleinen. "Guten morgen kleine." Sagte er und gab ihr ihren Rucksack. "Antia heißt du also, einen schönen namen hast du da" sagte er lächelnd und war gespannt ob sie nun mit ihm sprach. "Wie wäre es wenn ich uns was zu essen mache und wir dann mal sehen ob wir deine Mama finden?" Fragte er sie und streckte sich. Langsam wurde es draußen wärmer und der Winter verschwand endlich. Zwar war es kein Winter mehr jedoch hätte man das noch am Vortag denken können. Der Sommer kam langsam und es wurde immer wärmer. Er hielt ihr nun die Hand hin. "Komm mit Tia dann kannst du was essen und wir werden deine Mama suchen." Sagte er noch und blieb nun erstmal still. Sie war noch immer schüchtern obwohl sie ihn nun kannte und wissen müsste das er ihr nichts tun würde. Bevor das alles begann war er noch anders gewesen. Früher war er gewalttätig aber beschützte die Menschen die er liebte. "Na komm Tia. Du möchtest doch deine Mama finden oder nicht?" Fragte er aber blieb geduldig.

@Antia Novak

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#25

RE: Wälder von Charming

05.05.2019 18:24
Gelöschtes Mitglied
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Tia wusste nicht, ob er schon wach gewesen war, oder ob sie ihn durch ihr schreckhaftes erwachen geweckt hatte, doch trotz ihrer ungewöhnlichen Reaktion blieb er ruhig. Er hatte ihren Rucksack. Für einen Moment stieg die Angst in ihr auf er würde ihn ihr wegnehmen wollen, doch er begrüßte sie an diesem Morgen und gab ihr den für sie so wertvollen Besitz.
Als er damit auf sie zukam krabbelte sie ein Stück auf ihn zu und zog ihn an sich. Er sprach sie mit ihrem Namen an. Was sie aufhorchen lies und das Kompliment lies sie kurz den Blick senken.
Ihr Vertrauen zu ihm wuchs als er ihr auch noch versprach ihre Mama zu suchen. Ihre Antwort kam wieder verzögert, weil sie erst über seine Worte Nachdenken und über seine Absichten mutmaßen musste, doch dann nickte sie vorsichtig.
Sie musste sich entscheiden, und tat das auch. Er hatte sie gerettet, er gab ihr Essen, Schutz und Unterkunft. Also musste er ein guter Mensch sein, dem sie vertrauen konnte.
Sie nahm ihren Teddy, ihren Rucksack und kam aus dem Bett gekrabbelt. Sie trat mit einem viel Vertrauensvolleren Blick an seine Seite und ihre Hand suchte die seine. Ihre kleine Hand die immer noch schmutzig und blutig war schob sich in seine viel größere Handfläche und hielt sich daran Fest. Nun lag ein fast auffordernder Blick in ihrem hübschen Gesicht, sein Versprechen zu erfüllen.

@Alexander Jones

zuletzt bearbeitet 06.05.2019 13:50 | nach oben springen

#26

RE: Wälder von Charming

05.05.2019 20:43
Alexander Jones Alexander Jones (gelöscht)
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Alex sah wie sie ihren Blick senkte aber schließlich nickte und aufstand. Er lächelte sie an sobald er ihre Hand in seiner spürte. Zusammen mit ihr ging er schließlich in den Raum der einmal die küche war. Es war recht ordentlich und gut erhalten wenn man bedachte das die Hütte bereits seit Jahren leer stand. Er hob nun Tia hoch und setzte sie auf einen Stuhl. Er machte schnell Wasser für Tee und stellte schonmal alles für das essen bereit. Schnell war Tee sowie Frühstück fertig und Alex gab ihr beides. Erst als Tia hatte setzte er sich und lächelte. "Iss etwas Tia danach gehen wir deine Mama suchen" sagte er lächelnd und begann zu essen. Er hoffte wirklich das ihre Mutter noch lebte und keiner der Beißer war. Er würde selbstverständlich dann für die kleine sorgen und sicher gehen das sie liebevoll aufwuchs. Auch falls man sie lebend fand so mochte er die kleine Tia schon jetzt obwohl diese nicht viel redete oder eher gar nicht. Er würde die Hoffnung nicht aufgeben das sie doch noch mit ihm sprach denn tat er ihr ja nicht wirklich was zu leide.

@Antia Novak

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#27

RE: Wälder von Charming

06.05.2019 13:49
Gelöschtes Mitglied
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Es war Merkwürdig in dieser Küche zu sitzen. Tia wusste aus den Erzählungen ihrer Mutter wie es vor dem Ausbruch gewesen sein sollte, doch sie hatte sich das nie wirklich vorstellen können. Allein an einem Tisch zu sitzen war seltsam. Sie kannte es sich an ein Lagerfeuer zu kauern. Noch immer hatte sie Angst und wusste sich nicht so recht zu helfen, daher beobachtete sie Alex nur mit Adleraugen. Ihr vertrauen zu ihm wuchs, langsam. Als er ihr den Tee und einen Teller mit Essen hinstellte und sich schließlich zu ihr setzte war deutlich der Hunger in ihren Augen zu sehen. Sie zögerte zwar ein wenig, doch beiweiten nicht so ausdauernd wie den Abend zuvor. Sie begann ganz vorsichtig, doch schon nach den ersten Bissen begann sie zu schlingen, wie ein kleines verhungerndes Tier. Sie erinnerte sich nicht mal daran, wann sie das letzte mal, die wenige Nahrung die sie hatten auftreiben können über den Winter hinweg, nicht auch noch hatte teilen müssen. Die Entbehrungen die das Leben mit ihrer Mom, allein im Wald, sah man ihr auch deutlich an denn wie wog bei weitem nicht das, was sie hätte wiegen müssen.
Ihre Gier rächte sich alsbald, in dem ihr Magen fürchterlich rebellierte. Sie bekam Bauchschmerzen und ihr wurde schlecht so das sie den Teller von sie weg schob.
Entschuldigend sah sie Alex an, der sich doch solche Mühe gemacht und sein Essen mit ihr teilte, doch ein bissen mehr und sie müsste sich übergeben, zumindest fühlte es sich so an.
Aber das war auch eigentlich nicht mehr so wichtig. Sie würden jetzt ihre Mom suchen, das hatte Alex versprochen. Tia stand vom Stuhl auf, stopfte ihren Teddy in ihren Rucksack und Schulterte diesen. Sie hatte es eilig aufzubrechen, und war schneller als Alex überhaupt vom Stuhl aufstehen konnte. Mit auffordernden Blick sah sie zu ihm zurück.

@Alexander Jones

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#28

RE: Wälder von Charming

06.05.2019 18:16
Alexander Jones Alexander Jones (gelöscht)
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Alex sah wie sie erst zaghaft aß und dann das essen einfach nur noch hinein schlang. Er lächelte sie an und sah dann das sie den Teller beiseite schob sowie sich fertig machte. Er selbst war fertig mit essen und räumte erstmal alles weg. "Du hast es wohl eilig" sagte er lächelnd und ging zu ihr. Er packte noch schnell seinen Pfeil und Bogen sowie sein Messer ein und ging dann mit ihr raus. "Na dann suchen wir mal deine mama" sagte er lächelnd und ging langsam mit ihr los sobald sie draußen waren. Er hoffte sehr das ihre Mutter noch lebte denn wollte er nicht das sie ohne Mutter aufwuchs. Sollte sie eine der Beißer sein musste man sie töten oder eher er denn sie leben zu lassen brachte Tia nichts. Alex war wirklich vorsichtig und schaute sich immer wieder um. Er hielt Tia an der Hand und ging mit ihr weiter. Er wollte sich erstmal weiter im Wald umschauen denn vielleicht irrte sie noch irgendwo rum und suchte verzweifelt ihre Tochter. Immer wieder blickte er um sich um auch ja nichts zu übersehen. Plötzlich kam ein beißer auf sie zu und schon brachte Alex den beißer zur Strecke. "Komm Tia wir sollten weiter" sagte er und atmete tief ein. //wie ich diese Welt hasse. Es wird Zeit das alles wieder normal wird. Ich will endlich wieder in ruhe leben// dachte er und ging mit ihr weiter im Wald umher.

@Antia Novak

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#29

RE: Wälder von Charming

07.05.2019 22:29
Gelöschtes Mitglied
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Antia stand ruhig an der Tür und wartet geduldig darauf das Alex fertig war, mit ihr los zu gehen um ihre Mutter zu suchen. Sie wusste sie war auf ihn angewiesen. Allein würde sie sich kaum lange verteidigen können. Als er endlich bereit war zog sie ihre Waffe wieder aus der Tasche und entsicherte sie. Sie war auch fest entschlossen sich wenn nötig zu verteidigen. Nachdem sie einige Zeit durch den Wald gelaufen waren, kam ihnen einer der Toten entgegen. Tia blieb stehen als Alex seinen Bogen spannte und ihn niederstreckte. Sie sah ihm völlig ungerührt dabei zu. Natürlich war das kein schöner Anblick, Doch etwas das das junge Mädchen durchaus schon gesehen hatte. Sie nahm wieder seine Hand, als er ihr diese anbot um weiter zu gehen, doch nach ein paar schritten lies sie sich zurückfallen und bremste Alex aus. Vögel kamen aus der Richtung in die sie wollten. Raben die auf eigenartige weise krächzten. Tia war nun einfach stehen geblieben und hielt ihn fest, lauschte und strich dazu ihre langen Haare hinter die Ohren. Dann sah ihn mit großen Angsterfüllten Augen an. Sie hörte etwas aus der Richtung in die der Mann sie führte, ein Geräusch das ihr wohl bekannt war, und das ihr junges Gehör schon bemerkt hatte bevor er es tat. Sie sah sich um und stellte erschrocken und mit deutlich erkennbarer, wachsender Angst, fest, das es aus fast jeder Richtung zu kommen schien.
Sie zog nun fester an seiner Hand, versuchte ihn zurück zu ziehen. Konnte er das denn nicht hören? Das Rufen der Vögel tief im Wald? Das Rauschen das fast klang wie der Wind in den Bäumen, aber doch so ganz anders war und sie mit einer Uhrangst erfüllte? Sie bemerkte die Zeichen viel früher weil sie nie etwas anderes getan hatte als diese zu erkennen. Sie zog Alex weiter zurück, schüttelte heftig den Kopf um zu zeigen das sie nicht weiter in diese Richtung gehen wollte.
Sie hoffte Alex würde ihr jetzt vertrauen, auch wenn sie nur ein Kind war.

@Alexander Jones

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#30

RE: Wälder von Charming

07.05.2019 22:37
Beißer/Beißer Horde Beißer/Beißer Horde (gelöscht)
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Die Herde die durch das Land zog war noch weit entfernt, doch wie eine Welle schwappte sie gnadenlos über das Land, nur eben wie in Zeitlupe. Von einem Abhang aus einem Felsvorsprung im Wald, kurz bevor dieser in ein Tal mündete, konnte man einen Blick auf die Herde werfen, die aus Tausenden Leichen bestand und sich wie eine zähflüssige Masse über das gesamte Tal erstreckte. Die Tödliche Horde erstreckte sich über große Teile des Horizonts und würde wie eine Naturgewalt quer über das Land ziehen und jeden Lebenden Mit sich reißen der sich ihnen in den Weg stellte. Auch der stabilste Zaun würde sie nicht aufhalten können wenn er etwas von Interesse verbergen sollte.

zuletzt bearbeitet 07.05.2019 22:40 | nach oben springen

#31

RE: Wälder von Charming

08.05.2019 09:59
Alexander Jones Alexander Jones (gelöscht)
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Alex ging mit ihr weiter jedoch blieb Tia plötzlich stehen. Er hörte die Vögel und dies bedeutete nichts gutes.. "Verdammt" murmelte er . Er wusste genau was dies bedeutete,sicher kam eine Horde beißer auf die beiden zu. Eigentlich wollte Alex genau in diese Richtung jedoch musste er sich nun etwas ausdenken da er nicht gegen eine große Horde beißer allein an kam. Sofort hob Alex die kleine hoch und ging in eine andere Richtung. //hoffentlich sind da nicht auch noch die toten// dachte er und lief einfach nur noch. "Hab keine angst,wir schaffen das schon. Ich bin bei dir Tia" sagte sie und schaute sie lächelnd an. Er schaute sich jedoch nun um und hörte genau hin. Sie mussten leise sein damit die Beißer sie nicht hörten.
Er hasste diese Welt wirklich und wollte das dies alles endete damit die kleine wie er früher aufwuchs. Sie sollte zur schule gehen,sich mit Freundinnen treffen ,normale dates haben und einfach nur ein normales Mädchen sein. Leider würde die Welt wohl nie wieder die selbe sein wie früher in seiner Kindheit. Alex hörte nun genau hin und hoffte die Beißer Horde bemerkte sie nicht. "Ich bin bei dir Tia." Sagte er während er sie weiterhin trug. Er achtete genau auf den weg damit er nicht irgendwo drüber stolperte oder auf einen Ast trat. Sein Herz schlug schnell denn auch wenn er es mittlerweile gewohnt war so war er doch ängstlich das er es vielleicht nicht schaffte zu überleben. Gerade jetzt wo er die kleine bei sich hatte musste er überleben und auf die kleine aufpassen.

@Antia Novak

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#32

RE: Wälder von Charming

09.05.2019 22:19
Gelöschtes Mitglied
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Das er die Gefahr auch erkannte erleichterte Tia´s Herz ungemein, doch das er sie schon wieder trug... Wer war sie, ein Baby? Sicher er war stark und sie nicht wirklich fit, doch laufen wäre sicher gegangen, für eine Weile... In seinem Laufschritt mit ihr auf dem Arm wurde sie auch ganz schön durchgeschüttelt was recht unangenehm war. also begann sie sich alsbald gegen seinen Griff zu wehren, und zappelte bis er anhielt und sie runter lies. Sie wusste das sie nicht viel Zeit hatten doch sie war flink genug. Natürlich hatte sie Angst wie jeder andere auch, doch sie besaß auch den Mut sich davon nicht lähmen zu lassen. Kurz prüfte sie ihre Waffe, sie öffnete die Trommel und legte die drei Kugeln ein die sie am Tag zuvor auf die Monster abgeschossen hatte, so das sich wieder 6 in der Trommel befanden und sie sie wieder zuklappte.
So konnte es auch weitergehen. Kurz suchte ihr Blick die Umgebung ab, dann sah sie ihn an. Gemeinsam liefen sie weiter und sie lehnte jeden Versuch vehement ab nochmal getragen werden zu müssen.
überall im Wald begegneten sie vereinzelten Beißern, die sie relativ leicht umgehen oder Niederstrecken konnten, doch ewig würden sie beide nicht weiterlaufen können. Tia keuchte schon schwer obwohl sie erstaunliche Kondition bewies. Sie brauchten einen Sicheren Unterschlupf.

@Alex (Würde gerne in eine Kolonie)
und Sorry weil ich dich hab warten lassen.

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#33

RE: Wälder von Charming

10.05.2019 18:49
Alexander Jones Alexander Jones (gelöscht)
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Immer wieder schaute er sich um doch dann befreite sich die kleine von ihm. So liefen beide nebeneinander her. Er schaute sie kurz an und sah was sie tat. "Dein Revolver sollten wir nicht benutzen Tia das ist zu gefährlich denn sonst kommen noch mehr. " sagte er ihr und atmete tief ein. Er nahm wieder ihre Hand und und hörte ihr keuchen . Da sie jedoch nicht nochmal getragen werden wollte seufzte Alex leise. Irgendwann kamen sie zum Ende des Waldes worüber er froh war. Hier konnten beide die Beißer sehen wenn sie kamen. Sie gingen jedoch weiter und Alex hoffte das beide schnell irgendwo an kamen wo sie sicher sein konnten. Er würde die kleine in Sicherheit bringen,so viel stand fest. "Wenn wir in Sicherheit sind bringe ich dir bei mit Pfeil und Bogen zu schießen,tia" sagte er ihr und atmete tief ein. Beide gingen nun langsamer und Alex holte aus seinem Rucksack eine Flasche Wasser die er Tia reichte. "Trink etwas Tia,das wird dir gut tun" meinte er lächelnd. Er war froh das sie ihm so weit vertraute das sie mit ihm mit ging. Leider hatten beide ihre mutter nicht gefunden. Es tat ihm für die kleine leid aber vielleicht befand sie sich ja in Sicherheit. Immer weiter ging er mit ihr bis sie an eine Straße bei Cottage ankamen. Von weitem konnte man bereits sehen das dort eine Kolonie zu sein schien. Er hoffte das man sie beide dort aufnehmen würde denn mit der kleinen wollte er nicht draußen bleiben. Er würde sich für Ihren Bruder ausgeben müssen wenn es nicht anders ging.


Go to : Straße bei Cottage Sea

@Antia Novak

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#34

RE: Wälder von Charming

28.07.2019 21:26
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

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#35

RE: Wälder von Charming

30.07.2019 00:06
Noah Fleming Noah Fleming (gelöscht)
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Der schein eines kleinen Feuers war das einzige, dass das vergilbte Papier des Notizbuches erhellt auf der Noah gerade Strich um Strich die Zeichnung eine jungen schönen Frau entstehen ließ. Er hatte @Ivana Martinez im Lager lassen müssen, denn als Ärztin wurde sie dort einfach dringender gebraucht. Natürlich verstand Noah das., trotzdem hätte er sie gerne mitgenommen um mit ihr nun hier am Feuer einen Ruhigen Abend zu genießen. Jeder hatte eben seine Aufgabe, Ivas war es als Ärztin für den Notfall erreichbar zu sein, seine war es, Fleisch zu besorgen. Er war den ganzen Tag auf der Suche gewesen, doch außer einem mageren Kaninchen und einem Eichhörnchen, hatte er nichts gefunden. Diese garten gerade über dem Feuer und verströmten diesen Verführerischen Duft nach gebratenem Fleisch.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit hatte Noah das Lager wie üblich mit der einfachen Blechdosen-Alarmanlage abgesichert. Im Umkreis von mindestens 20 Metern um das Lager hatte er Schnüre gezogen die bei Berührung einen Alarm auslösten und die dummen, Geräusch empfindlichen Eiterbeulen so gleich noch in eine andere Richtung lenkten.
Zudem stand Ventosa in der Nähe, der die Anwesenheit eines Toten gegen den Wind wittern konnte und ihn so bisher immer rechtzeitig gewarnt hatte.

Inzwischen war es finsterste Nacht doch Noah dachte noch nicht daran zu schlafen. Lieber lauschte er den Geräuschen des Waldes dachte an Iva und zeichnete. Die Augen bei seiner Zeichnung machten ihm immer die meisten Probleme. Ihren Blick so einzufangen wie er in seiner Erinnerung aussah, das gelang ihm irgendwie nicht, oder er war nie damit zufrieden. Der große, kräftig gebaute Mann, der gegen einen umgestürzten Baum lehnte sah kurz auf, schloss die Augen und rief sich das Bild nochmal vor Augen das er im Geiste von ihr gemacht hatte als er sich Heute Morgen von ihr Verabschiedet hatte. Sie hatte so süß gelächelt und zu ihm aufgesehen.
Hinter ihm schnaubte Ventosa leise vor sich hin und suchte am Waldboden noch nach Grün das er vielleicht zuvor übersehen hatte. Meistens musste sich der braune Hengst jedoch mit dem trockenen Laub zufriedengeben auf dem er dann Geräuschvoll herumkaute.

Gerade als Noah den Stift wieder auf das Papier setzte, hob der braune Aufmerksam den Kopf. Noah war sofort hellwach. Diese Reaktion war meist ein Zeichen dafür das sich etwas oder jemand näherte. Der dunkelhaarige lauschte in die Nacht hinein behielt aber auch die Reaktionen seines Pferdes im Auge um abzuschätzen was sich da eventuell näherte.
Es schien kein Toter zu sein, denn das hätte den Hengst längst in Unruhe versetzt. Dieser hatte seinen Blick zwar aufmerksam in den Wald gerichtet, blieb aber ruhig, schnaubte nur und spielte mit den Ohren vor und wieder zurück.
Vermutlich war es nur ein Tier in der Nähe, und so widmete Noah sich erneut seiner Zeichnung, jedoch ein Ohr weiter in den Wald gerichtet.

@Liam Cavanaugh

zuletzt bearbeitet 30.07.2019 00:12 | nach oben springen

#36

RE: Wälder von Charming

01.08.2019 19:36
Liam Cavanaugh Liam Cavanaugh (gelöscht)
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„Du bist eine Gefahr für dich selbst und für andere! Wenn du nicht aufpasst wirst du früher oder später als Hackfleisch enden, und wenn es soweit ist werde ich definitiv nicht da sein um dir den Arsch zu retten! Nicht schon wieder!“


Der Streit mit Sydney lag nun schon einige Tage zurück, doch noch immer geistern ihm die gesagten Worte im Kopf herum und lassen ihm keine Ruhe. Knappe zwei Wochen lang waren sie gemeinsam durch das Land gezogen, hatten die Anwesenheit des anderen geschätzt und sich gegenseitig den Rücken gestärkt, doch früher oder später mussten sich ihre Wege wieder trennen. Das taten sie immer. Die junge Frau, welche sich ihm als Sydney vorgestellt hatte – er bezweifelt, dass das ihr richtiger Name gewesen ist, aber was macht das schon für einen Unterschied? – war das genaue Gegenteil von ihm gewesen. Impulsiv, aufbrausend, wagemutig. Und doch fand er sie auf Anhieb sympathisch. Sie brachte Wind in sein Leben und er hatte sich in ihrer Anwesenheit sicher gefühlt, wenn auch nur für kurze Zeit. Ihm war von vornherein klar gewesen, dass er es früher oder später vergeigen würde, dass es allerdings schon nach zwei Wochen derart eskalierte überraschte ihn dann doch. Wobei das noch nicht mal persönlicher Rekord war. Er hatte sie beide in Gefahr gebracht. Unabsichtlich, versteht sich. Durch eine dumme, unüberlegte Handlung hatte er eine Horde von Beißern auf sie aufmerksam gemacht und die Situation wurde enorm brenzlig. Sydneys darauf folgender Wutausbruch war mehr als nur berechtigt gewesen. Seine Leichtfertigkeit war einfach nicht verzeihlich und er hasste sich in diesem Moment selbst dafür, dass er nun einmal war wie er war. Um ihr die Möglichkeit zu geben sich zu beruhigen hatte er etwas Abstand gesucht und das Versteck für einige Stunden verlassen. Als er zurück zu der Blechhütte kam, welche ihnen für die Nacht als Unterschlupf dienen sollte, war sie verschwunden. Nicht wirklich überraschend, aber doch ließ es ein ungutes Gefühl in ihm zurück. Er war allein. Schon wieder.

Ob mittlerweile drei oder sogar schon vier Tage vergangen waren konnte er nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Die Tage hier draußen in der Wildnis waren alle gleich, Zeit hatte jegliche Bedeutung verloren. Das einzige, was er sicher weiß ist, dass es ihn aufregt, dass er sich immer noch aufregt. Ein Teufelskreis! Es war nicht das erste Mal gewesen, dass er seine Mitstreiter in die Flucht geschlagen hatte, doch dieses Mal beschäftigte ihn das Ganze. Dieses Mal war irgendetwas anders. Völlig in Gedanken versunken läuft er durch die Wälder und merkt erst viel zu spät, dass er schon wieder kurz vor der nächsten Katastrophe steht. Erst, als ihn die Schwerkraft bereits zu Boden reißt wird ihm bewusst, wie sehr ihn seine Gedanken abgelenkt hatte. Er war nicht bei der Sache gewesen. Mal wieder. Er schafft es gerade noch, sich mit den Armen abzufangen und so Schlimmeres zu verhindern, schlägt aber dennoch hart auf dem Boden auf. Kleine Ästchen und heruntergefallene Tannennadeln bohren sich in seine Handflächen, doch er merkt den Schmerz kaum. Adrenalin war schon eine schöne Sache. Ein Blick nach unten verrät ihm die Ursache seines plötzlichen Stunts: er war über einen Draht gestolpert. Aber nein, nicht nur das. Er hatte es irgendwie zustande gebracht, sich besagten Draht einmal um den Knöchel zu wickeln, so dass er nicht nur zu Fall gebracht wurde, sondern in diesem Zuge gleich auch noch das Aufstehen erschwert wird. Gott verdammt, welcher Idiot spannt denn bitte mitten in der Nacht einen Draht quer durch den Wald?? Das ist sau gefährlich!! Die Antwort auf seine nicht ausgesprochene Frage wird ihm noch im selben Atemzug bewusst und reflexartig wandert seine Hand zu seinem Gürtel, an dem er sein Jagdmesser verstaut hatte. Irgendjemand war hier. Er dreht sich auf den Rücken, bleibt ansonsten aber flach auf dem Boden liegen und versucht möglichst leise den Draht von seinem Knöchel zu streifen. Vielleicht hatte wer auch immer den Draht gespannt hatte den Lärm, den er durch seinen Sturz verursacht hatte, ja gar nicht mitbekommen. Dazu müsste er zwar entweder taub oder komplett bescheuert sein, aber die Möglichkeit bestand. Doch natürlich gingen die Chancen gegen Null. Viel wahrscheinlicher war es, dass Sydney mit dem Gesagten recht gehabt hatte. Irgendwann würde er durch seine eigene Dummheit sterben. Gut möglich, dass es heute soweit war.

@Noah Fleming


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#37

RE: Wälder von Charming

07.08.2019 16:04
Noah Fleming Noah Fleming (gelöscht)
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Vielleicht waren die 20 oder auch 30 Meter nicht genug Abstand zum Lager gewesen. Kaum das Noah seine Aufmerksamkeit wieder seiner Zeichnung gewidmet hatte, schepperten in Östlicher Richtung seine Alarmdosen. die er je Bündelweise aufgehängt hatte und die an einander schlugen sobald der Draht berührt wurde.
Noah warf seinen Notizblock und den Stift zur Seite und war so schnell auf den Beinen das sogar Ventosa sich erschrak und ein paar Schritte zurückwich. "Lauf!" sagte er dem Pferd, das sich sofort anschickte, in entgegengesetzter Richtung durch die Bäume, im Wald zu verschwinden. Noah zog die Pistole und eine Taschenlampe aus seinem Rucksack. Er hatte sich erst geweigert, die Waffe mitzunehmen doch @Ivana Martinez hatte ihn bei seinem Aufbruch förmlich dazu genötigt als sie den Lauf an seine Brust setzte und drohte abzudrücken wenn er die Waffe nicht annahm. Natürlich, nur im Spaß, doch traute er ihr durchaus zu auch unangenehme Mittel zu ergreifen um ihren Willen durchzusetzen.

Jetzt jedoch war Noah dankbar dafür die Waffe dabei zu haben und entsicherte sie schnell. Er umrundete das Feuer um nicht von seinem Schein abgelenkt zu werden. Dann ging er vorsichtig in die Dunkelheit. Und suchte nach dem Verursacher des Alarms. Mit etwas Glück war es nur ein Reh, Mit etwas Pech auch einer der faulenden Kadaver, sie sich seit nun 9 Jahren weigerten tot zu bleiben. Er kam gut und leise voran, war er das Laufen und Anschleichen auf dem morastigen Waldboden doch gewöhnt. Auch seine Augen hatte sich vom schein des Feuers, auf die die Dunkelheit umgewöhnt. Als er dann stehen blieb hörte er bereits ein Rascheln, das immer noch vom Scheppern der Dosen begleitet wurde. Ein Zeichen das sich, was auch immer sich da befand, noch immer an dem Draht fest hing. Er ging weiter und nach ein paar Metern sah er eine Gestalt am Boden zappeln.

Einer der Walker wäre längst zu erkennen gewesen, wenn er sich durch sein Stöhnen verraten hätte und ein Tier hätte sich sicher nicht in ein einfach gespannten Draht so verwickelt. Es musste also ein Mensch sein. Noah konnte seinen gehetzten Atem hören und verfolgte die verzweifelten Bemühungen sich zu befreien. Er war nun so nahe, das seine Schritte auch unüberhörbar wurden und das Laub unter seinen Füßen raschelte. Doch er würde sich noch nicht zu erkennen geben, erst wenn er sicher war, das da nicht noch mehr im Unterholz lauerten.

Schnell lauschte er in die Umgebung, doch da war niemand. Also trat er näher, und suchte Deckung hinter einem breitem Baumstamm. Das Scheppern der Dosen war zwischenzeitlich angeschwollen, da seinem unbeabsichtigten Gefangenen wohl die Panik ergriff. "Keine Bewegung!" sagte er also, ehe das Geklapper, das ehe schon viel zu lange andauerte noch die Pestbeulen anzog. "Mach keine Mätzchen sonst hast du schneller eine Kugel im Kopf als du gucken kannst!" fügte Noah mit autoritärem Ton hinzu und knipste die Lampe an, die er dabei vom Körper weg, etwas höher hielt, so das man nicht so gut ausmachen konnte wo er hinter der Lampe wirklich stand. Schließlich konnte der Fremde bewaffnet sein, und selbst sehnte er sich keine Kugel in die Brust.

Im Schein der Lampe und auch ein wenig davon geblendet, sah er am Boden einen jungen Mann, dessen Beine mit dem Draht umwickelt waren und der versuchte sich daraus zu befreien. Noch immer klapperten die Dosen, "Halt endlich still oder willst du uns an alle Beißer der Umgebung verraten!?" sagte er nun leise und etwas eindringlicher. Noah war erleichtert, das es kein Beißer war, doch andererseits waren die Lebenden Heutzutage, unter Umständen, noch gefährlicher. "Bist du Bewaffnet? - Zeig mir deine Hände!"

@Liam Cavanaugh

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#38

RE: Wälder von Charming

13.08.2019 11:48
Liam Cavanaugh Liam Cavanaugh (gelöscht)
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Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand bei ihm auftauchen würde. Er hatte einen solchen Lärm verursacht, dass nun jedes Lebewesen im Umkreis von ein paar hundert Metern seinen Standort kannte. Hut ab, Liam, manchmal bist du echt ein Idiot! Und tatsächlich dauert es nicht lange, bis das Geräusch von sich nähernden Schritten zu ihm durchdringt. Viel zu fest, um sie einem Untoten zuzuordnen, doch das musste nicht unbedingt etwas Gutes bedeuten. Menschen konnten mitunter die viel schlimmeren Monster sein, das hatte er auf die harte Tour lernen müssen. Noch immer auf dem Rücken liegend versucht er sich aus dem Draht zu befreien – mit dem rechten Fuß versucht er, die Schlinge vom linken Knöchel zu streifen und andersherum. Die rechte Hand war mittlerweile zum Griff seiner Pistole gewandert und er umklammerte diesen wie einen Rettungsanker. Die linke kramte in seinem Rucksack nach einem Messer. Je näher die Schritte kommen, desto panischer werden seine Versuche, sich zu befreien. Dass er dabei einen Höllenlärm von sich gibt ist ihm schmerzlich bewusst, aber mittlerweile wusste ohnehin jeder, dass hier etwas nicht stimmte. Ein Bein hatte er gerade befreit, als er eine Stimme hört. Sein Puls, der ohnehin schon ungesund hoch ist, beschleunigt sich weiter. Das war es also. Das Ende. Und er hatte es – wär hätte es erwartet – selbst verschuldet. Er folgt den Anweisungen der Stimme und hört augenblicklich auf, sich zu bewegen. Noch immer konnte er niemanden sehen, konnte nur eine ungefähre Richtung ausmachen, aus der die Stimme kam. Die nächsten Worte – ganz eindeutig eine Drohung – würden ihn glatt auflachen lassen, wäre die Situation nicht so absolut beschissen. Schneller als du gucken kannst. Da er im Moment nichts außer die nächtliche Dunkelheit des Waldes vor sich sieht müsste sich der Angreifer also nicht mal sonderlich beeilen. Er spart sich einen zynischen Kommentar, da dies seiner aktuellen Lage nicht unbedingt förderlich wäre, und hält einfach komplett die Klappe. Für ihn sehr untypisch, denn normalerweise redet er wie ein Wasserfall – gerade, wenn er nervös ist. Die kurze Stille, die darauf folgt, nutzt er um seine Optionen abzuwägen. Tot stellen war nicht möglich, er war längst aufgeflogen. Aufstehen war noch immer schwierig, da er noch mit einem Bein im Draht festhing. Wild um sich schießen? Er hatte eine ungefähre Ahnung, als welcher Richtung die Stimme kam, doch würde er den Anderen wirklich treffen?! Und Gott verdammt, wollte er das überhaupt?! „Ich komme in friedlicher Absicht!“ Was ihm natürlich niemand glauben würde. Was zur Hölle soll er tun? Angriff oder Verteidigung? Bevor er weiter darüber nachdenken kann, wie er am besten aus der Lage herauskommt, blendet ihn ein Lichtstrahl. Reflexartig kneift er die Augen zusammen und wendet den Kopf ab, doch zu spät, die hellen Lichtblitze zuckten bereits hinter seinen geschlossenen Lidern. Durch seinen Schädel zucken Blitze, doch das war im Moment wohl sein geringstes Problem. Würde sich in wenigen Sekunden ohnehin von ganz allein wieder richten. Aber wenigstens wusste er nun, dass er den Ursprung der Stimme richtig geortet hatte. Auch, wenn’s nur ein schwacher Trost ist. Als er den Kopf wieder seinem Angreifer zuwendet kann er noch immer nichts erkennen, da er gegen das Licht guckt. Aber was macht das für einen Unterschied. Über die Frage, ob er bewaffnet sei, muss er nicht lange nachdenken. Eine Lüge würde an dieser Stelle sofort auffallen. Natürlich war er bewaffnet. Jeder war das. Die bessere Frage wäre gewesen, ob er mit besagter Waffe auch umgehen konnte. Die Stimme – so hatte er den netten Mann vor sich nun einfach getauft – wollte aber scheinbar gar keine Antwort, denn die nächste Aufforderung kommt unvermittelt. Hände zeigen. Diesmal zögert er. Seine Finger liegen noch immer fest um den Lauf der Pistole, diese war im Moment sein einziger Freund. Er hatte noch ein paar andere, kleiner Helferlein im Rucksack, doch bis er diese erkramt hatte hätte die Stimme längst abgedrückt. Sollte er wirklich seine einzige Lebensversicherung preisgeben? Auf der anderen Seite würde es ihn vermutlich nur um so verdächtiger machen, wenn er nichts dabei hätte. „Okay, okay, ich mach schon, keine Panik.“ Die Worte galten vermutlich viel mehr sich selbst als der Stimme, denn er stand kurz vorm Herzinfarkt. Langsam, um keinen falschen Eindruck zu erwecken, hebt er beide Hände ein Stück an. Die, die er aus dem Rucksack zieht ist leer, in der anderen Hält er seine Pistole. Diese war weder entsichert noch zeigte der Lauf auf die Stimme, er hielt sie so nach oben, dass es ihm unmöglich war, einen Schuss abzugeben. Er wollte möglichst unbedrohlich wirken, auch wenn das vermutlich ein Fehler war. „Ich leg sie hin, okay? “ Ohne eine Antwort abzuwarten wandert seine Hand betont langsam auf die Erde zu, wo er die Waffe ablegt und dieser einen kleinen Stoß gibt, damit diese außerhalb seiner Reichweite liegen bleibt. Ziemlich erbärmlich – er legte gerade sein Schicksal in die Hände eines fremden Menschen – doch manchmal musste man sich seine Schwächen einfach eingestehen. Er war kein sonderlich guter Kämpfer und hatte in einem Schusswechsel nicht den Hauch einer Chance. Hätte er versucht die Stimme anzugreifen, hätte diese ihm höchstwahrscheinlich eine Kugel verpasst, noch bevor er seine Waffe entsichert hätte. Schneller als er gucken kann eben.

@Noah Fleming


zuletzt bearbeitet 13.08.2019 11:50 | nach oben springen

#39

RE: Wälder von Charming

25.08.2019 20:50
Noah Fleming Noah Fleming (gelöscht)
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Nach einem Moment des Zögerns, ob nun des grellen Lichtes wegen oder weil der Junge dort am Boden seine Chancen abwog in seiner Situation etwas erreichen zu können, sah Noah im zu wie er langsam die Hände zeigte. Natürlich hatte er eine Waffe. Als der dunkelhaarige sie sah, hob er die seine wieder zum Schuss bereit, doch der andere schien nicht die Absicht zu haben sie zu benutzen.

Er hielt sie so, das er nicht abdrücken oder damit auch nur zielen konnte und legte sie anstandslos weg, schob sie ihm gar etwas zu.
Eine Vertrauensbildende Maßnahme die seine Wirkung nicht verfehlte.
Noah blieb zwar Vorsichtig, aber der Junge, der endlich aufgehört hatte zu zappeln, kam ihm schon nicht mehr als so Gefährlich vor.
Sein "Ich komme in friedlicher Absicht" provozierte gar ein amüsiertes schnaufen.

Vorsichtig trat er näher, weiter den Lichtstrahl auf das Gesicht des anderen gerichtet und zog dann mit einem Fuß die Waffe zu sich, die er aufhob und erstmal einsteckte. Auch hielt er nach weiteren Waffen ausschau die er jedoch zumindest Augenscheinlich aus der Entfernung nicht entdecken konnte.

"Wieso rennst du bei tiefschwarzer Nacht durch den Wald? Auf der Flucht oder Lebensmüde?" fragte er dann und umrundete den am Boden liegenden, um zu dem Draht zu gelangen, der die Füße des Jungen mit den klappernden Dosen verband. Bevor er sein Messer Zog um diesen zu durchtrennen leuchtete er kurz in die Umgebung um sich abzusichern das dort niemand war doch der Wald lag still da und nichts schien sich zwischen den Bäumen zu bewegen.

Noah zog sein Messer und mit einem kurzen PING gab die Spannung des Drahtes plötzlich nach. Sofort leuchtete er wieder auf den Jungen, der sich nun da der Draht los war, aus dessen Rest sicher mühelos befreien konnte. Keine Ahnung warum, doch der Junge wirkte auf Noah nicht bedrohlich sondern eher etwas hilflos. In der Zwischenzeit trat er etwas näher und reichte dem anderen nun sogar die Hand um ihm aufzuhelfen.

@Liam Cavanaugh

Sorry etwas hakig

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#40

RE: Wälder von Charming

10.09.2019 11:17
Liam Cavanaugh Liam Cavanaugh (gelöscht)
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Er hatte keine Ahnung, wie die Situation ausgehen würde. Vielleicht hatte er Glück und die Stimme würde sein Leben schnell beenden. Als sein Gegenüber die Waffe ein Stück anhebt und damit in seine Richtung zielt schließt er die Augen und versucht, ruhig zu atmen. Er zählt von 3 rückwärts, doch der Schuss, den er erwartet hatte, blieb aus. Scheinbar hatte sein Friedensangebot Wirkung gezeigt. Er öffnet langsam wieder die Augen und achtet auch sonst darauf, keine zu hektischen Bewegungen zu machen. Erstens, weil er noch immer im Draht festhing und nicht noch mehr Lärm machen wollte und zweitens, um dem Fremden nicht doch noch einen Grund zu geben, den Abzug zu drücken. Die Situation schien sich zu entspannen, doch die Erfahrung hatte ihn gelehrt, dass die Stimmung in einem Wimpernschlag kippen konnte. Die Frage, welche ihm gestellt wird, lässt ihn leise schnauben „Beides, schätze ich.“ Er schenkt dem Fremden ein entschuldigendes Lächeln, ist sich jedoch nicht sicher, ob dieses aufgrund der Dunkelheit überhaupt bei ihm ankommt. Nachdem der Mann ihn aus der Falle befreit hatte bedankt er sich bei ihm. Irgendwo, in den Tiefen seines Rucksacks, hatte er selbst ein Messer verstaut. Es hätte vermutlich ca. eine Stunde gedauert, bis er dieses gefunden hätte. In der Zwischenzeit wären schätzungsweise mindestens 4 Untote über ihn hergefallen. Dass er mit dem Messer eine weitere Waffe bei sich trägt behält er jedoch für sich – sollte die Situation doch noch Kippen wäre das Ding seine einzige Chance sich zu verteidigen. Mit 2 – 3 schnellen Handgriffen befreit er sich aus dem restlichen Draht und schaut anschließend zu dem Fremden auf, welcher ihm die Hand entgegen streckt. Er zögert einen Moment, lässt sich dann aber doch auf die Beine helfen. Wieder in der senkrechten angekommen schüttelt er sich den Dreck von den Klamotten und aus den Haaren, um wieder halbwegs wie ein Mensch auszusehen. Sein Blick fällt auf die kaputte Stolperfalle und nun, aus der erhöhten Position, fällt ihm auch das Lagerfeuer in einigen Metern Entfernung auf. „Tut mir wirklich leid, ich wollte niemanden in Gefahr bringen.“ Das wollte er nie, aber trotzdem tat er es immer wieder. In diesem Fall schienen sie jedoch Glück zu haben. Im Schein der Taschenlampe konnte er nichts weiter als den Wald erkennen, der ruhig vor ihnen lag. Keine wilden Tiere, keine Menschen, keine Zombies. „Ich kann mir das Mal ansehen, wenn du möchtest.“ Mit einem Kopfnicken deutet er auf die nun funktionslose Falle. Das Ding war hinüber, keine Frage, aber mit ein bisschen Glück konnte er etwas Neues bauen. Seine Mittel waren begrenzt, aber was solche Dinge angingen legte er eine ungeheure Kreativität an den Tag. Vermutlich war das der einzige Grund, warum er bis jetzt am Leben war.

@Noah Fleming
Entschuldige, dass du so lange warten musstest, ich war noch abgemeldet. Bin jetzt aber wieder voll da! :)


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