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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Noah musterte den Jungen genau. Seine Menschenkenntnis war ein wenig eingerostet doch er glaubte das von diesem hier keine Gefahr ausging. Natürlich konnte man sich immer täuschen, doch hier war er sich fast sicher das der Junge eine ehrliche Haut war. Er hatte ihm aufgeholfen und nun sah er ihm dabei zu wie er sich und seine Sachen ein wenig sauber machte. Seine Frage hatte er beantwortet, die Antwort lies Noah gleich wieder belustigt schnaufen. "Nun wenn du Lebensmüde bist ist das tatsächlich der richtige Weg gewesen. Wenn du drauf bestehst leiste ich da gerne abhilfe." Scherzte er und suchte im Laub nach dem anderen Ende des Draht.
Der Junge bot sich an seine Vorrichtung zu reparieren, doch das war gar nicht Nötig, denn kaum das Noah die Enden gefunden hatte, verknotete er beide und schon war seine Alarmanlage wieder einsatzbereit. Absichtlich hatte er dem Jungen dabei den Rücken zugewandt um zu sehen ob er eine scheinbar günstige Situation für einen Angriff nutzen würde, doch das tat der andere nicht. (hoffe Ich)
Als Noah abermals seine Aufmerksamkeit in den Wald richtete war dieser immer noch Ruhig. Hätte der Krach Untote aufgescheucht, so wären diese sicher längst hier und so wandte er sich dem Jungen wieder zu. "Ich heiße Noah, hast du Hunger?" Ohne die Antwort abzuwarten, schlug er dem anderen, dessen Silhouette er im Dunkeln gerade mal so erkennen konnte, fast Freundschaftlich doch recht kräftig auf den Rücken und ging dann voraus. Tatsächlich ein kleiner Test der die Standfestigkeit des anderen hatte testen sollen. Die unvermittelte Geste hätte ihn leicht aus dem Tritt bringen können. Noah hatte keinerlei böse Absichten, wollte aber schon ganz genau wissen mit wem er es da zu tun hatte und in dem er Kontakt suchte konnte er schon mal zumindest ansatzweise herausfinden wie der andere trainiert war, oder eben auch nicht.
Nachts durch den Wald zu rennen war schon mal kein Indiz für besondere Intelligenz, es sei den es lag doch eine gewisse Berechnung dahinter. Noah ging aber weiter auf das Feuer zu und setzte sich schließlich wieder auf seinen Platz. Dabei beobachtete er den Jungen der näher trat aufmerksam. Die Flammen waren schon etwas herunter gebrannt und so legte Noah wieder etwas Holz nach. Ein paar Funken stoben auf und das Licht wurde etwas Heller als das Feuer wieder neuen Brennstoff bekam. "Nun dann erzähl mal vor wem du geflohen bist." sagte er, deutete auf den Boden, so das der andere sich eingeladen sah sich zu setzen. Er wollte ihn noch etwas näher kennenlernen und dann entscheiden ob er seine Waffe zurück bekommen würde.
@Liam Cavanaugh
Kein Problem, ich brauch auch mal länger im Moment viel zu tun
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Das Misstrauen des Fremden war ihm deutlich anzusehen, aber das war auch sein gutes Recht. Er selbst blieb ebenfalls auf Distanz. Der junge Mann vor ihm machte nicht länger den Eindruck, als würde er ihm an die Wäsche wollen – zumal er dazu, wäre es ihm ernst gewesen, längst die Gelegenheit gehabt hatte – doch er hatte sich schon oft in Menschen getäuscht und ihnen zu schnell vertraut. Ein Fehler, den er kein 29492gstes Mal machen würde! Gerade, als sich sein Puls zu stabilisieren beginnt, bringt der Fremde ihn erneut aus der Fassung. Sein Blick schnellt nach oben, als dieser meint, er könne ihm gerne dabei helfen, ihm das Licht auszuknipsen, doch ganz offensichtlich waren seine Worte nur als Spaß zu verstehen. Whew. Glück gehabt. „Sehr nett. Vielleicht komm ich drauf zurück!“ Vermutlich, nein, ganz sicher würde er das nicht tun. Als die Stimme sich auf den Boden hockt, um seine Falle zu reparieren schaut er ihm einen Moment lang über die Schulter und stellt mit einer gewissen Erleichterung fest, dass er wohl weniger Schaden als vermutet angerichtet hatte. Die Falle ließ sich problemlos wieder zusammenbauen. Er nutzt die Gelegenheit, um seinen Rucksack nach allen wichtigen Gegenständen abzutasten. Gut möglich, dass er bei seinem Stunt noch etwas anderes als seine Würde verloren hatte, doch dem schien nicht so zu sein. Erneut Glück gehabt. Als sich der Fremde ihm vorstellt und die Stimme damit tatsächlich einen Namen bekommt kann er nicht anders als leicht zu schmunzeln. Noah - der Beruhigende. Wenn das mal kein Zeichen war. „Ich bin Liam. Freut mich.. denke ich.“ Als Noah ihm etwas zu kräftig auf den Rücken klopft macht er automatisch einen Schritt nach vorn, um nicht erneut das Gleichgewicht zu verlieren, und sieht ihm etwas verdutzt hinterher. War das eine Einladung gewesen? Ganz offensichtlich. Eine Falle? Oder einfach eine nette Geste? Er zögert einen Moment und hadert mit sich. Konnte er Noah’s Gutmütigkeit wirklich weiter ausnutzen oder wäre es klüger, sich möglichst schnell aus dem Staub zu machen?! Ganz sicher: Zweiteres. Dennoch setzen sich seine Füße in Bewegung und folgen Noah zum Lagerfeuer. „Ehrlich gesagt bin ich am Verhungern.“ Er ringt sich ein entschuldigendes Lächeln ab und gibt sich selbst das Versprechen, sich bei Noah zu revanchieren. Auf die eine oder andere Art, ihm würde sicher etwas einfallen. Nachdem er sich Noah gegenüber auf den Boden gesetzt hatte streckt er die Hände dem Feuer entgegen und seufzt zufrieden auf, als dieses beginnt, seinen Körper zu wärmen. In all der Hektik hatte er gar nicht bemerkt, wie durchgefroren er war. Er wirft einen kurzen, prüfenden Blick zu Noah und legt den Kopf leicht auf die Seite „Bist du immer so nett zu Fremden? Oder bekomme ich bei der nächstbesten Gelegenheit eins über gebraten?“ Eine Frage, auf die er eigentlich keine wirkliche Antwort erwartet. Sollte Noah ihm wirklich feindlich gesinnt sein und nur auf einen passenden Moment warten, würde er es sicher nicht zugeben. Außerdem wollte er es in dem Falle auch besser gar nicht wissen. Naivität war etwas Schönes. Bei seiner Frage seufzt er leise auf und schüttelt leicht den Kopf „Ich bin vor niemandem weg gelaufen, eher hinter jemandem her.“ Was, wie man sieht, bestens funktioniert hat „Ich suche jemanden. Aber dieser jemand ist sicher schon längst über alle Berge.“ Und zudem ohne ihn besser dran. Mit einem Händewink schiebt er das Thema beiseite, denn ehrlich gesagt wollte er nicht darüber nachdenken, dass er schon wieder jemanden aus seinem Leben gestoßen hatte und somit erneut allein da stand. Nichts, worauf man stolz sein sollte. Etwas ungeschickt versucht er das Thema also von sich weg und somit auf Noah zu lenken „Und du? Auf der Flucht vor… dir selbst?“ ein kläglicher Versuch, einen Witz zu reißen, merkt er selbst. Ein sich näherndes Geräusch lässt ihn herumfahren und als er eine Bewegung in den Schatten der Bäume wahrnimmt springt er sofort auf und weicht einen Schritt zurück. Verdammt, er hatte bestimmt doch eine Horde Beißer angelockt! Und das, obwohl er nun komplett unbewaffnet war.. nein Stopp, er hat das Messer! Aber ob ihm das die Toten wirklich vom Hals schaffen würde? Seine Gedanken werden von einem Schnauben durchbrochen und nur wenige Sekunden später sieht er auch den Ursprung des Geräuschs. Er lässt die Arme sinken, welche er automatisch in Kampfstellung gebracht hatte, und schaut mit großen Augen auf das Pferd, welches seelenruhig auf sie zu gedümpelt kam „Ist… das deins?“

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Schlürfend ging ich durch den Wald, einst hatte ich einer Horde angehört doch diese hatte ich schon lange aus den Augen verloren . Naja war ich eben alleine so brauchte ich meine Beute wenigstens nicht teilen. Wo wir schon beim Thema waren, ich hatte Hunger großen Hunger.
Gut hatte ich erst vor kurzen eine Katze gehabt die verletzt war, oder war es vor Tage? Egal ich hatte trotzdem Hunger. Wenn ich nicht schon Tod wäre würde ich schon glatt behaupten ich würde bald sterben so viel Hunger hatte ich . Hmm wie lange wandelte ich schon? Eine Frage auf die ich keine Antwort wusste , selbst meinem namen weiß ich nicht mehr. An meiner Jacke war ein namens schild auf den gustav Schmidt stand aber lesen konnte ich den eh nicht .
Plötzlich erregte etwas anderes meine Aufmerksamkeit, laute Stimme und wo Stimmen waren , war bekanntlich auch was zu Essen also nix wie hin gehumplet, ich folgte den Stimmen. und schon bald sah ich zwei Leute , na das würde ein Festmahl werden. Humpelt schlich ich mich an den jungen braunhaarigen Burschen ran und zack hatte ich ihn mir auch schon gekrallt. Hab ich ihn..........ja ich hab ihn und gleich ja gleich und dann würde ich mich erst einmal ordentlich an ihn sattfressen. Blöd nur dass die sich auch immer wehren müssen anstatt schön brav still zu halten. Egal ich startete meinen Versuch in zu beißen war gar nicht so einfach wenn er sich ständig wehrte und ich so nicht zum beißen kam
@Liam Cavanaugh
@Noah Fleming

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Liam setzte sich nicht gleich und sein Zögern amüsierte Noah. Er stocherte etwas im Feuer herum so das es begann aufzulodern und die ganze Lichtung erhellte. Noah nahm etwas von dem Wild das er noch hatte und hielt es Liam hin doch als dieser immer noch zögerte, legte er es auf einen Stein nah am Feuer. "Wenn ich dir eins Überziehen wollte, hätte ich schon bessere Gelegenheiten gehabt als dich erst an mein Feuer zu locken!" lachte Noah vorsichtig auf ging aber dann nicht weiter darauf ein. Man sah Liam schon an das er auch selbst zu diesem Schluss gekommen war. Liam beantwortete dann weiter seine Fragen und nach der kurzen Unterhaltung glaubte er ihm einfach mal seine Story, die noch sehr knapp bemessen war. Auch Liam interessierte sich natürlich für seinen Gegenüber und der große dunkelhaarige wollte ihm die Antwort darauf nicht schuldig bleiben.
"Ich bin auf der Jagd" sagte er also zunächst nur knapp, was natürlich keine wirklich befriedigende Antwort war, nicht mal in seinen Ohren. "Es hat sich nicht gelohnt zur Kolonie zurück zu kehren ohne nennenswerte Vorräte also häng ich noch ne Nacht dran. "
Kaum hatte er ausgesprochen hörte auch er die sich nähernden Schritte aus dem Wald, erkannte aber seinen langjährigen Weggefährten Am Schritt. Liam hingegen fuhr Alamiert herun und stand dann Nase an Nüstern dem dunkelbraunen Hengst gegenüber. „Ist… das deins?“ ertönte die Stimme des jüngeren der nach dem deutlichen Schreck bemerkte hatte das es 'nur' ein Pferd war.
"Darf ich dir meinen Partner Vorstellen? Ventosa!" tatsächlich stellte Noah sein Pferd vor wie einen alten Freund und er grinste dabei, doch sein grinsen erstarb in dem Moment als der Hengst nervös schnaubte, mit dem Huf scharrte und zu trippeln begann. Als es dann noch den Kopf hoch riss als scheute er vor dem Fremden. War Noah augenblicklich auf den Beinen.
"Pass auf!" rief er noch al Liam vor dem Pferd zurückweichend einen Schritt zurück machte und von einem der Untoten angefallen wurde. Sofort hatte das Monstrum versucht seine Faulend Zähne in die Schulter seines Opfer zu schlagen. Nur dank des festen Stoff hatten die Zähne sein Fleisch nicht erreicht.
Mit einem Satz war Noah an seinem Messer, Zog die Klinge aus ihrem Ledernene Schutz und sprinte zu Liam der mit der Bestie rang. Mit einem dumpfen Geräusch schabte die Klinge durch den Knöchrigen Schädel uns sofort erstarb der wandelnde Kadaver und klatschte wie ein nasser Sack zu Boden. Mit der freien Hand hatte Noah seinen neuen Freund am Kragen gepackt und weggezogen.
den Blick noch auf das faulende Fleisch gerichtet um sicherzugehen das er es gänzlich ausgeschaltete hatte hielt er Liam noch etwas länger als Nötig an seiner Jacke fest. Als Noah sich dann zu ihm umsah, stand ihm doch auch der Schreck ins Gesicht geschrieben. Mit ernstem Blick sah er sich um. Wie hatte es das Ding durch seine Absperrungen geschafft ohne Alarm auszulösen? Ihm ging nur der eine Gedanke durch den Kopf.
"Hast du noch andere Stolperfallen beschädigt?"fragte er den anderen dessen Jacke sich noch immer fest im Griff des kräftig gebauten Latino befand.
Erst nach der Antwort des jüngeren und einem Prüfenden Blick auf die nun mit Blut besudelte Jacke, lies er ihn los.
Bist du verletzt? fragte er dann und sah prüfend zu Liam. Wenn er gebissen worden wäre, konnte ihm nur noch eines nützen. Ein Gnadenvoller schneller Tod.
@Liam Cavanaugh
es tut mit ro leid ich muss ehrlich gestehen ich habs zwischendurch auch mal vergessen gehabt.
sorry
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Die Aussicht auf etwas zu Essen bewegt ihn schließlich doch dazu, sich zu Noah zu setzen. Wann hatte er das letzte Mal etwas Ordentliches zu sich genommen? Musste Tage her sein. Die meiste Zeit über ernährte er sich von Beeren und allem, was er so fand – Fleisch war nur selten dabei. Außerdem schien von Noah keine Gefahr auszugehen, an seinen Worten war durchaus etwas dran: wenn er ihm etwas hätte tun wollen, dann hätte er längst die Gelegenheit dazu gehabt. Er schnappt sich das Stück Fleisch, welches Noah ihm anbietet, und schlingt es regelrecht herunter „Gott verdammt, ist das gut.“ Zumindest besser als alles, was er heute noch hätte auftreiben können. Erst jetzt wird ihm bewusst, wie hungrig er eigentlich gewesen ist. Er könnte wahrscheinlich das Ganze Reh essen, wenn er die Möglichkeit hätte. Aber er würde nicht nach einem Nachschlag fragen und Noahs Geduld auf die Probe stellen. „Also als Misserfolg würde ich das ja nicht bezeichnen.“ Bemerkt er mit einem Kopfnicken auf Noahs Vorräte, aber vermutlich war an seinen Worten etwas dran. Es war ein Unterschied, ob man nur sich selbst oder noch eine ganze Kolonie verköstigen musste. Und ebenso ist es möglich, dass er eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem war. Waffen, Munition, Medizin. Was auch immer. Das Gespräch wird jäh unterbrochen, als sich ihnen jemand nähert, sich dieser jemand jedoch nur als Pferd entpuppt. „Ventosa.“ Wiederholt er den Namen des Tieres und nähert sich diesem vorsichtig. Er streckt gerade die Hand aus, um dem Pferd zur Begrüßung die Nase zu kraulen, als die Situation schlagartig kippt. Ventosa reißt schlagartig den Kopf herum und läuft einige Meter davon. Noahs Stimme dringt zu ihm durch, doch es bleibt ihm nicht genug Zeit, um zu reagieren. Er schafft es gerade noch einen Schritt zurück zu machen, doch der Untote hatte ihn bereits erreicht und klammerte sich an ihm fest. Er keucht erschocken auf und versucht sich, aus dem Griff des Angreifers zu befreien, was er natürlich nicht schafft. Wie ein nasser Sack fällt er zu Boden und reißt seinen Anhang mit sich. Hätte er eine Waffe, könnte er sich sicher verteidigen, doch so blieb ihm nur der Versuch, den Kopf des Beißers möglichst von sich Fern zu halten. Was aus einer liegenden Position auch nicht unbedingt einfach ist. Er tastet gerade mit einer Hand die Umgebung ab, auf der Suche nach einem Stein, einem stabilen Ast oder sonst etwas, als der Körper leblos über ihm zusammensackt. Es dauert einen Moment bis er begreift, dass Noah den Beißer mit einem Messer erledigt hatte. Er stößt die Leiche von sich herunter und bleibt ein paar Sekunden lang schwer atmend auf dem Boden liegen bzw. lässt sich von Noah aus der Gefahrenzone zerren. „Danke. Schon wieder.“ Scheinbar wurde es zur Gewohnheit, dass Noah sein Lebensretter war. Er tastet seinen Körper ab und sucht nach einer Bissverletzung, die er vielleicht durch den Schock nicht spüren würde, findet jedoch nichts. Glück im Unglück gehabt „Ich bin unverletzt. Das Blut ist nicht meins.“ Mühsam rappelt er sich auf die Beine und bleibt wackelig stehen. Dass Noah ihn stützt kommt gerade recht. Ihm war sämtliche Farbe aus dem Gesicht gewichen und er fühlte sich, als müsse er sich übergeben. Auf Noahs Frage hin braucht er einen Moment, bevor er antworten kann. Zögernd schüttelt er mit dem Kopf „Nicht, dass ich wüsste.“ Und er hätte es definitiv gemerkt, wenn er in noch eine von Noahs Fallen gelaufen wäre. Doch er wusste, auf was diese Frage abzielt. Irgendwie musste der Beißer durch gekommen sein. „Ich schätze, wir sollten weiter ziehen..“ hier schien es nicht sicher zu sein. Gut möglich, dass er den Beißer selbst angelockt hatte, als er Noahs Falle ausgelöst hatte. Er brachte nichts als Pech. „Ich danke dir, dass du so viel für mich getan hat. Wirklich! Ohne dich wäre ich heute direkt 2 Mal gestorben.“ Er ringt sich ein schmales Lächeln ab, dem es jedoch an jeglicher Fröhlichkeit fehlt „Ich will dich nicht weiter in Gefahr bringen.“ Er schnappt sich seinen Rucksack und hängt sich diesen über die Schulter, ist schon drauf und dran zu gehen, als ihm etwas einfällt und er noch einmal zu Noah zurück kehrt „Kann ich meine Waffe wieder haben?“ Ja, er hatte noch sein Messer, aber das würde ihn nicht weit bringen. Allein standen seine Chancen ohnehin schlecht, aber mit einer Pistole würde er sich durchaus ein wenig sicherer fühlen. Noah ist so freundlich ihm diese zurück zu geben und bietet ihm an, noch eine Weile bei ihm zu bleiben, doch er lehnt das Angebot an, auch wenn es noch so verlockend war. Er würde es nicht verkraften, noch jemanden mit sich ins Verderben zu ziehen. Der Beißer war so etwas wie ein Weckruf gewesen. Sie verabschieden sich, dann macht sich jeder wieder seiner Wege.
// Entschuldige bitte, dass ich das Ende jetzt ein bisschen abgekürzt und dich ein Stück mitgeschrieben habe, aber ich wollte nicht nochmal einen Post setzen
Danke für das Play, hat Spaß gemacht!
Man sieht sich immer zwei Mal im Leben, das nächste Mal rette ich dir vielleicht mal den Arsch 


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Tja, der Angriff des Untoten und dem Schreck diesem fasst Gesellschaft geleistet zu haben, hatten Liam wohl sosehr verschreckt, das dieser es vorzog weiterzuziehen. War wohl alles etwas viel in dieser Nacht gewesen. Noah hatte noch versucht ihn zu überreden zu bleiben, doch hatte er keinen Erfolg. Er wünschte ihm viel Glück und gab ihm ein wenig Fleisch mit. Mehr konnte der Jäger nicht tun.
Er dachte noch ein wenig an den Jungen Mann als er sich ans Feuer zurück setzte und auch Ventosa wieder zum Feuer kam, doch schließlich brauchte er einfach etwas Schlaf, ehe er sich am Nächsten Tag wieder auf die Jagd machen würde.
ENDE
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-----> Gleise
Seine abgebrochene Aussage, selbst zu spüren, dass er die Worte „nachdem du weg bist“ nicht aussprechen konnte, waren wohl gerade das schwerste in diesem Moment. Sie sorgten aber dafür, dass Lyanna sich von der Decke erhob, so wie Gott sie geschaffen hatte zu Elijah hinüberging und er ihre Hände auf seiner Wange spürte. Sie brachte ihn dazu sie anzusehen, genauso wenig wie er es nicht leiden konnte, wenn Lyanna ihn nicht ansah, so mochte sie das ebenso wenig. Ihre Aussage zauberte auch auf seine Lippen zumindest ein Schmunzeln, der Drang sie an sich zu ziehen, als er ihre Lippen nochmal auf ihren spürte war groß, doch er ließ sie ziehen. Sie mussten los, so gerne Elijah vermutlich den Rest seiner Tage hier in dieser Hütte verbracht hätte, so gerne wollte er auch einfach nach Hause.
Sie packten ihr Zeug zusammen und dann trat sie aus der Hütte, die Elijah auch geflissentlich hinter sich schloss. Ein Mensch könnte einfach den Riegel wegheben und in die Hütte gehen, das wäre kein Problem, aber immerhin konnten so die Beißer nicht einfach hineinspazieren. Draußen war es deutlich kälter als drin, trotz des eigentlich schon komplett ausgebrannten Feuers. Gut, Elijah und Lyanna hatten den kleinen Raum auch kräftig aufgeheizt. Bei diesem Gedanken musste er kurz schmunzeln und er hatte das Bild vor sich, hörte ihre raue Stimme von vergangener Nacht in seinem Ohr. Sanft schüttelte er den Kopf, um den Gedanken zu verscheuchen, er würde daran wohl in nächster Zeit deutlich häufiger denken. Wieder dieser Stich in seinem Herz, der ihn sanft zusammenzucken ließ.
Lyannas erster Schritt in den Schnee ließ sie bis zum Knöchel oder höher noch im Schnee versinken und ihrer beider Atem war deutlich zu sehen in der kalten Luft.
„Da hast du Recht“, meinte er nur und erwiderte ihr Lächeln, ehe er ihre nächste Aktion beobachtete. Es war ja schon fast süß, wie sie den Schnee durch ihre Hand gleiten ließ. In einer normalen Welt hätte er Lyanna jetzt vermutlich mit einem Schneeball abgeworfen, es juckte ihn schon den Fingern es zu tun. Aber er wollte sie nicht nass machen, es war wichtig bei Schnee zumindest trockene Kleidung zu behalten. Sonst wäre man schneller erkältet und damit dem Tod geweiht, als einem lieb war.
„Das sollen sie mal versuchen bei dem Schnee“, meinte Elijah nur achselzuckend und ging vor. Er war größer, so bahnte er ihnen eine Schneise durch den Schnee, dann versank Lyanna auch nicht mehr so tief darin. Seine Hände hätte er gerne in seine Jackentaschen gesteckt, doch auch bei diesem Wetter waren sie immer locker an seinem Gewehr, jederzeit bereit zu reagieren. Es dauerte etwas länger als am vergangenen Abend zurück zur Straße, immerhin mussten sie jetzt durch den Schnee. Doch die wunderschöne, sonnige Winterlandschaft hellte irgendwie Elijahs Stimme auf. Natürlich war das Ende des Tages scheiße, das war ihnen beiden bewusst. Doch immerhin hatten sie einen letzten, schönen Tag für sich zusammen. Das ihnen heute eher weniger Untote begegnen würden, war schon richtig, aber Menschen ließen sich, wie Lyanna und Elijah gerade selbst bewiesen, von etwas Schnee nicht davon abhalten unterwegs zu sein. Und Menschen waren Elijahs Meinung nach, eine deutlich größere Bedrohung, als Beißer. Die waren bei Schnee noch langsamer als sonst schon, mehr träge und Elijah hatte das Gefühl auch weniger hungrig. Wenn einem Beißer überhaupt bewusst war, dass er Hunger verspürte. So ganz konnte Elijah das dämlich nicht glauben, denn selbst Beißer die quasi nur noch ab dem Rippenbogen aufwärts existierten, wollten beißen und fressen. Die hatten aber garkeinen Magen-Darm-Trakt mehr, der irgendetwas hätte verdauen können.
Als sie auf der Straße angekommen waren, war der Schnee zwar genauso hoch, aber immerhin hatten sie ebenen Boden unter den Füßen. Es war wirklich kalt, doch die Bewegung wärmte Elijah auf, er hoffte, dass es Lyanna genauso ging.
„Diese Wälder kenne ich sehr gut“, sagte er dann irgendwann, nachdem sie etwa eine halbe Stunde unterwegs gewesen waren, „Hier hat mir ein ehemaliges Mitglied unserer Kolonie das Schießen mit dem Bogen beigebracht. Monate lang habe ich geübt, wir sind vermutlich jeden Quadratmeter dieses Waldes hier abgelaufen, aber Lyra meinte immer: Kenn deine Umgebung besser, als deine Westentasche. Damit hat sie definitiv Recht gehabt, war bei der Army nicht anders. Die gefährlichsten Missionen waren immer die, wenn wir in ein Gebiet mussten, dass wir nicht kannten.“
Unbewusst griff Elijahs Hand an seinen Rucksack, dort in der kleinen Seitentasche, wo die ganzen Ketten seiner gefallenen Kameraden verstaut waren. Acht Stück, und jeder der Anhänger schien mehr zu wiegen als Elijahs gesamter Rucksack. Psychisches Gewicht vermutlich. Genauso wie die Tattoos, die seinen Oberkörper zierten. Sechs Pfeile auf seinem Rücken, dann die beiden pfeilförmigen Formen auf seiner Brust. Alle für seine acht gefallenen Kameraden, die beiden vorn auf der Brust für seinen Second in Command und seinen besten Kumpel. Diese Bedeutung wusste allerdings nur seine Schwester. Ob er sie wohl jemals jemandem erzählen würde? Oder an sich, dass jedes Tattoo auf seinem Körper einen Sinn hatte? Man könnte es denken, doch auch viele Leute hatten Tattoos, die eine sehr kleine oder gar keine Bedeutung für sie hatten. Einfach ein schönes Motiv, dass sie auf ihrem Körper tragen wollten.
Auf Lyannas Körper hatte er kein Tattoo entdeckt. Vielleicht war sie nie dazu gekommen? Vielleicht fand sie sie einfach hässlich? Oder vielleicht hatte sie sich nie getraut? Es war schon etwas Überwindung nötig, dass erste Tattoo sich stechen zu lassen, die meisten fingen mit etwas Kleinem an. Er jedenfalls könnte sich auf Lyannas Körper definitiv das ein oder andere, schöne Tattoo vorstellen, ihr Körper war aber auch ohne vollkommen perfekt für ihn.
„Hast du dir nie überlegt, dir mal ein Tattoo stechen zu lassen?“, fragte er dann aus dem Nichts heraus, für sie. Von Jagen und Bogenschießen zu Tattoos. Manchmal konnte Elijah seine Gedankensprünge selbst nicht erklären.
@Lyanna Lockhart

~ The world has been trying to turn me into a monster for as long as I can remember ~
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Elijah verschloss das Bahnhofsgebäude hinter sich so gut es ging, sicher wenn ein Mensch seinen Weg darein finden will, würde dieser das schon irgendwie hinbekommen aber zu mindestens würden keine Untoten einfach achtlos dort rein spazieren. Ein Mensch war oft einfacher von einem Gebiet zu vertreiben als eine Horde Untoten, die sich wie Ratten an einen Ort tummelten. Ja mittlerweile konnte man Untoten schon fast mit Ungeziefer vergleichen, das man einfach nicht los wurde. Auch wenn Lyanna nicht glauben würde das sich Menschen hier einnisten werden. Das Gebäude bat lediglich Schutz, einen kurzzeitigen Unterschlupf aber keine Ressourcen, keine Nahrung, nichts was einem groß beim Überleben weiterhelfen würde, so etwas zwang Überlebende oft weiter zu ziehen. Lyanna wusste das schließlich. Sie war auch oft schon an Orten, wo sie auch dachte sie könnte dort an eine wahre Goldgrube stoßen aber letztendlich schon bis auf den letzten Krümel geplündert waren und sie somit gezwungen war schnell weiter zu ziehen. Gut nach zehn Jahren Apokalypse war es nichts ungewöhnliches das vieles schon geplündert wurde, das es deutlich schwieriger war an Nahrung und Kleidung oder gar Munition zu kommen. Und wenn man das Glück hatte und man fand etwas, war es meistens nicht sonderlich viel davon gewesen und man musste es sich immer gut einteilen. Sicher würde man irgendwann an den Punkt kommen das man gar nichts mehr finden könnte, aber Lya würde sich da Gedanken dazu machen wenn es soweit war. Schließlich wusste sie nicht was die Zukunft noch für sie bereit halten würde. Sie hatte noch nicht mal damit gerechnet das sie Elijah begegnete und dieser ihre Pläne von grundauf veränderte. Und schon gar nicht das es so endete, das Lya wirklich mit dem Gedanken spielte und sich sogar sicher war zurückzukommen. Vielleicht wieder in einer Kolonie zu leben. Die ungewohnte Normalität, soweit es ging zu spüren. Dabei kannte sie ja davon nur Elijah … sie wusste nicht wie die anderen, die darin lebten tickten. Und nur weil Elijah Lya mochte, mussten es die anderen nicht. Auch wenn es Lya so ziemlich gleichgültig war, was andere dachten und von ihr hielten, würde es sich doch recht schwierig gestalten. Zu dem würde es auch Elijah Schwierigkeiten bereiten, etwas was Lya absolut nicht wollte. Ja man konnte sagen das die Dunkelhaarige sich durchaus darüber den Kopf zerbrach. Aber so war sie schon immer gewesen, auch vor der Apokalypse. Sie musste immer alles von allen Perspektiven sehen, alles überdenken, sich in jeder Situation darein versetzen konnte und sie hasste Ungewissheit und Überraschungen über alles andere. Es war schon ein ungewöhnliches Gefühl zu wissen das man doch einige Eigenschaften aus dem 'vorherigen leben' behielt. Lyanna lächelte nur bei seiner Aussage, nun sie glaubte es selbst nicht das sie heute in irgendwelche Gefahren rein laufen würden aber vermeiden konnte man dies nie, das war auch Lyanna bewusst, doch Lya war komischerweise in seiner Nähe nicht ganz und gar auf das Überleben fixiert und schließlich harmonierten sie als Team wirklich gut, was man augenscheinlich gar nicht glauben würde. Doch wusste die Dunkelhaarige direkt, sollte sie irgendwo festsitzen, mit einem großen Haufen Zombies um sich herum, wen sie sich an ihrer Seite wünschte. Lyanna folgte Elijah, lief hinter ihm durch die Schneise, die er in dem Schnee hinterließ. So mit versank sie nicht so tief wie eben, was nur ein weiteres Lächeln auf ihre Lippen zog. Sie fand das schon fast süß. Sie folgten noch ein Stück den Gleisen ehe sie wieder auf einer Straße ankamen. Sofort konnte Lyanna den festeren Boden unter ihren Füßen, trotz des Schnees spüren. Die Umgebung war mit Bäumen umringt und wenn man die Straße verließ würde man sicher in einen Wald oder so ähnlichem kommen. Es war kalt, doch die Bewegung schien es auch bei der Dunkelhaarigen deutlich erträglicher zu machen auch wenn ihre Wangen leicht gerötet waren durch die Kälte und ihr dunkles Haar von Schneeflocken übersät war, durch den Wind der ab und an etwas Schnee von den Bäumen mit wehte Wenn die Welt nicht von Zombies übersät war oder Menschen die einen umbringen wollte, war es doch recht schön. Sie waren schon eine gute halbe Stunde gelaufen ehe sie bei Elijah's Aussage ein wenig schmunzeln musste. Sie wusste nicht wieso aber es war ihr etwas schwer sich Elijah mit einem Bogen vorzustellen. „Das war sicher … sehr spaßig.“ antworte die Dunkelhaarige bezogen auf die Sache das sie wohl jeden Quadratmeter dieses Waldes abgelaufen sind. „Aber sie hat Recht. Es ist doch durchaus vorteilhafter wenn man seine Umgebung kennt, die möglichen Verstecke … Schlupflöcher … macht einen deutlich überlegener, wenn einer einen zum Beispiel beim Plündern stört … und man ihm gezwungen ist ein Brecheisen gegen die Rippe zu hauen.“ sprach die Dunkelhaarige weiter und sarkastischer Ton war wohl kaum zu überhören, so wie das Schmunzeln nicht zu übersehen war. Elijah sagte bereits das es sich um ein ehemaliges Mitglied handelte, das ihm dies beibrachte, was Lya zugegebener weise ein wenig stutzig machte aber sie wollte nicht weiter nach fragen. Wer wusste was passiert war? Vielleicht hatte sie ähnliche Gedanken wie Lya gehabt oder sie war einfach tot und in diese unangenehme Situation wollte sich die Dunkelhaarige nun auch nicht reinreiten. Zu dem sie den Dunkelhäutigen auch nicht vielleicht an was schlimmes erinnern wollte. Zu dem bemerkte Lya sofort das er danach wieder in seine Gedanken versank, das sah Lyanna auch daran das er schon fast unbewusst in die Seitentasche seines Rucksacks kramte. Was da wohl drin war, was ihn so nachdenklich wühlen ließ. Die Dunkelhaarige blickte nur zum Horizont, die Sonne war schwer durch die dicken Schneewolken zu erkennen ehe seine plötzliche Frage Lya's Blick wieder auf Elijah schweifen ließ. Ja seine Gedankensprünge waren auch wie bei Lyanna immer recht unüberschaubar. Sie sprangen mal nach da und dann wieder nach da. Etwas was die Dunkelhaarige nicht störte, im Gegenteil. Irgendwie mochte sie dies, sie konnte nicht sagen wieso. „Überlegt ? Natürlich“ meinte die Dunkelhaarige nur kurz nachdenklich und lief nun neben dem Dunkelhäutigen her. „Getan, nun wie du schon gesehen hast nicht.“ grinste die Dunkelhaarige kurz. Lyanna hatte nichts gegen Tattoos, im Gegenteil, nur war einer der Gründe das sie wohl einfach nie dazu gekommen war, und selbst wenn wusste sie noch nicht mal was sie denn hätte sich tätowieren lassen würde. Zu dem war es auch ein anderer Grund der über diesem stand. „Ich meine du kannst doch nicht erwarten das sich eine Tochter eines angesehenen Anwalts der auch noch die Schwerverbrecher verteidigt sich tätowieren lässt.“ Lya legte nur den Kopf leicht schief, es fiel ihr doch ein wenig einfacher darüber zu reden. „Also wie du siehst mein Dad ist ein Arsch.“ grinste die Dunkelhaarige. „Aber vielleicht habe ich ja Glück und ich finde unter den Untoten einen halbwegs lebendigen Menschen der sich mit so was auskennt … den zerre ich dann den ganzen Weg zurück zu deiner Kolonie … schließlich brauche ich doch jemanden der meine Hand hält.“ zwinkerte die Dunkelhaarige ihm zu. Obwohl sie sich kaum noch vorstellen konnte das dies schmerzvoller sein konnte als ein Pfeil der einen in der Schulter trifft.
@Elijah Magoro

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Warum genau Elijah Lyanna eigentlich von seinen Ausflügen in den Wald mit Lyra erzählte, konnte er selbst nicht sagen. Vielleicht wollte er einfach nicht, dass zwischen ihnen Stille herrschte, während sie ihre letzten gemeinsamen Stunden verbrachten. Etwas, was für Elijah doch sehr ungewöhnlich war, da er doch eher der schweigsamere Mensch war. Es störte ihn eigentlich nie, wenn es still war, man auch einfach mal schwieg. Aber bei Lyanna war das einfach anders, er wollte mit ihr reden, sich ihr mitteilen, wollte, dass sie ihn und seine Taten verstand.
Bei ihrer Antwort grinste er ebenfalls, sah sie nur kurz von der Seite an.
„Gezwungen ja. Es hätte keine andere Möglichkeit gegeben, in dieser Situation zu reagieren“, antwortete er und zwinkerte ihr zu. Etwas, was er wirklich nie tat. Aber Lyanna brauchte ihn dazu Dinge zu tun, die er sonst niemals nie tun würde. Dinge, die sonst nur Jennica schaffte, die er tun würde, sie war wohl sonst wirklich die Einzige, die überhaupt so wirklich zu ihm durchdrang. Mit Lyanna hatte er wohl die zweite Person gefunden. Die zweite noch lebendige Person, sein Vater und seine Mutter waren da natürlich auch gewesen.
Kurz darauf versank Elijah in seinen Gedanken, die ihn zurück zu seiner Zeit in der Army führten. Unbewusst fasste er sich an seinen Rucksack, dort wo die Ketten seiner gefallenen Kumpanen waren. Dann sprangen seine Gedanken weiter, zu den Tattoos auf seinem Körper. Seine Frage an Lyanna, ob sie nie überlegt hatte, sich ein Tattoo stechen zu lassen, vertrieben seine melancholischen Gedanken.
Gespannt sah er sie an, es interessierte ihn wirklich, immerhin könnte er sich einige Motive vorstellen, die auf Lyannas Haut wirklich gut aussehen würden. Aber sie würden auch das Bild ihrer makellosen, perfekten Haut zerstören, könnte man argumentieren. Für Elijah waren Tattoos aber keine Zerstörung, sondern ein Accessoire, für das man sich ein Leben lang entschied. Und wenn man es sich bewusst stechen ließ, warum sollte man es dann nicht tun? So hatte man auf jeden Fall immer ein Accessoire dabei, eines, dass beim Kämpfen definitiv nicht störte und das einem auch so schnell niemand nehmen konnte. Deswegen hatte Elijah all die Streifen auf seinem Körper. Sollte er doch mal die Ketten verlieren, es würde ihn vermutlich brechen, aber immerhin trug er seine Kameraden dann noch immer auf seinem Körper. Und seine Kameraden würde er niemals vergessen, eher würde er sich umbringen. Sie waren den ehrenvollsten Tod gestorben, den man hatte sterben können.
Der Schnee war auf der Straße etwas weniger tief, ging Elijah jetzt noch knapp bis unter die Knöchel, Lyanna etwas höher. Da sie beide aber zum Glück Stiefel trugen, war es nicht so schlimm. Es war ein grauer Tag, die Sonne war hinter den schweren, grauen Wolken versteckt, es würde wohl bald nochmal schneien. Hoffentlich war sie bis dahin bei seiner Kolonie, dann… er brach den Gedanken ab. Ja, dann wäre er wieder im Warmen. Aber Lyanna würde hier draußen in der Kälte bleiben. Alleine.
Sie riss ihn auf seinen neuen Gedanken, als sie dann auf seine Tattoo-Frage antwortete. Sie lief nun neben ihm und er hatte das große Bedürfnis eine Hand von seinem Gewehr zu nehmen und ihre Hand zu halten. Er wollte sie berühren, jede Sekunde mit ihr noch genießen. Nein. Er wollte sie eigentlich nicht gehen lassen. Er grinste auch kurz, als sie meinte, dass er ja schon gesehen hatte, dass sie keines hatte. Oh ja, das wäre ihm aufgefallen, immerhin hatte er mittlerweile jeden Zentimeter ihres Körpers genauestens gesehen. Und trotzdem hatte der das Gefühl noch nicht von ihrem Körper gesehen zu haben.
„Nun, ich hätte mir sehr gut vorstellen können, dass sich eine Anwaltstochter erst Recht ein Tattoo stechen lässt. Einfach um etwas Verbotenes zu tun“, meinte er schulterzuckend, „Und ja, vielleicht hast du Glück.“
Dann warf er kurz die Vorsichtig weg und löste eine Hand von seinem Gewehr, nahm ihre Hand in seine. Dass es in seiner Kolonie jemanden gab, der das konnte, sprach er nicht an. Außerdem fühlte sich ihre Hand zu gut in seiner Hand. Zu gut, dass er sie jemals wieder loslassen wollte. Ihre Hand war kühl, nicht kalt, aber auch nicht warm, wie seine. Sanft strich er mit seinem Daumen über ihren Handrücken, dann unterdrückte er ein Seufzen und löste seine Hand wieder. Er musste sich ihr quasi entziehen, es tat schon fast weh, seine Hand zu lösen und sie wieder an den Abzug der Waffe zu legen. Diese fühlte sich kalt an, kälter als zuvor. Seine Hand vermisste schon das Gefühl von ihrer in seiner.
„Ich würde dir immer die Handhalten, dass weißt du“, sagte er dann und lächelte sanft, sah sie an, ehe er den Blick abwandte und ihn durch den Wald schweifen ließ. Er blickte sich um, versuchte etwas zu erkennen, dass er kannte, doch durch den Schnee sahen viele Dinge anders aus. Er wusste aber, dass sie sich auf der richtigen Straße befanden. Noch an einer vorbei und dann die nächste Querstraße war die, die zurück zu seiner Kolonie führte. Wenn sie an dieser Kreuzung waren, war es zu Fuß vielleicht noch eine Stunde, maximal eineinhalb.
„Und ich hätte schon einige Ideen, die auf dir sicherlich super aussehen würden“, sprach er dann nach einem kurzen Schweigen, „Dinge, die dich immer an mich und unsere Zeit erinnern würden.“
Er sagte nicht, was er genau meinte. War das auch wichtig? Eigentlich nicht, es gab so viele, schöne Motive. Er könnte sich wenige Motive überlegen, die schlecht aussehen würden auf Lyanna. Klar, Dinge die einfach nicht schön waren, wie blutige Szenen oder eklige Dinge, die waren immer hässlich. Warum sich Menschen so etwas tätowieren ließen, konnte Elijah auch einfach nicht nachvollziehen. Das war ein Accessoire, dass man definitiv nicht ein Leben lang haben wollte.
@Lyanna Lockhart

~ The world has been trying to turn me into a monster for as long as I can remember ~
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-> Vor dem Clubhaus - Großes Tor

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-> cf: Highway Richtung Charming
Renn! Das einzige Wort, welches momentan in Lyras Kopf einen Platz fand und das einzige Wort, welches sie wohl aktuell von einem sicheren Tod abhalten konnte. Doch wie lange würde sie dies noch aushalten? Wie lange würde sie den Schmerz, der sie bei jedem ihrer Schritte durchfuhr, noch erdulden können? Immer wieder nutze sie den Vorsprung um ihrer Verletzung einen kurzen Moment der Ruhe zu gönnen, versuchte dabei die hervor brechenden Freaks mit einem Pfeil zu töten, ehe sie es mit ihr taten. Doch ihre paar Pfeile, die sie noch im Köcher hatte, konnten die unweigerliche Katastrophe nur für einen weiteren Moment hinauszögern. Irgendwann würden die Beißer sie einholen und dann würde auch Lyras unermüdlicher Kampfgeist sie nicht vor dieser Horder retten können. Lyra hasste es, einer Situation so ausgeliefert zu sein, war dies im Grunde nicht mehr gewöhnt, denn für gewöhnlich behielt sie die Oberhand oder behielt zumindest genug Kontrolle um eben nicht in eine solche Situation zu kommen, wie jene, in der sie sich nun befand. Einmal mehr verfluchte sie sich, dass sie nicht früher den Highway verlassen hatte, dass sie sich nicht hat hinreißen lassen vielleicht doch noch etwas in den alten Karosserien zu finden. Hätte sie nur eher auf die Zeichen ihres Pferdes gehört, wäre dieses nicht zum Snack geworden und Lyra wäre schon längst über alle Berge. Doch es half nichts, sich im nachhinein Vorwürfe zu machen, wenn sie sich nicht schleunigst weiter bewegen würde, hätte sie die Horde schneller erreicht als es ihr lieb war. Also setzte sie erneut ihren verletzten Fuß auf, verzerrte dabei das Gesicht, biss jedoch die Zähne zusammen und lief weiter in den Wald hinein. So schnell würde sie nicht aufgeben, dafür war Lyra schlicht und ergreifend zu stur. Sie achtete kaum noch auf ihren Weg, suchte lediglich nach irgendwelchen Felsvorsprüngen oder anderen Dingen, die sie vielleicht zu ihrem Vorteil nutzen konnte. Sie bemerkte, nicht, wie nahe sie dem Clubhaus dabei gekommen war, das letzte was sie wollte war, den Ridern diese Horde aufzuhalsen, war ihr Aufenthalt in der Umgebung schon problematisch genug. Es wäre so schon schwer genug gewesen, den Ridern ihr damaliges Verschwinden glaubhaft darzustellen ohne sich dabei ans Messer zu liefern. Wenn sie dann noch mit diesen Zombies im Schlepptau dort eintreffen würde, könnte sie sich wohl direkt vor eine geladene Waffe stellen und das wollte Lyra ganz sicher vermeiden.
@Lexie Murdock @Sunny Murdock
Nicht mein bestes Werk, aber ich hoffe als Einstieg reicht es aus 
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--> von Grillplatz
Nachdem Sunny den Grillplatz verlassen hatte, wollte sie eigentlich mit ihrer Tochter rüber zu den Hühnern schlendern, um noch die Eier aufzusammeln, die sie vorhin hatte liegen lassen. Liebevoll legte sie ihren Arm um @Lexie Murdock und lächelte. "Du wirst viel zu schnell erwachsen",grinste sie. Nachher würde sie mit Zyan besprechen, dass sie Lexie das nächste Mal mit rausnehmen würden, wenn sie hinaus fuhren. Ein wenig mulmig war Sunny bei dem Gedanken schon, denn die Vorstellung, dass ihr kleines Mädchen da draußen rumlief, aber erstens war Lexie kein kleines Mädchen mehr und zweitens musste sie auch lernen, wie die Welt da draußen war. Zyan und Sunny konnten sie nicht ewig vor der Welt schützen.
Sie schlenderten am Zaun und der Mauer, die das riesige Gelände umgaben entlang, und Sunny hing ein wenig ihren Gedanken nach, bevor sie plötzlich abrupt stehen blieb und angestrengt die Wälder beobachtete.
"Hast du das grad gehört?",fragte sie ihre Tochter und ging einen Schritt weiter Richtung Zaun. Sie war sich sehr sicher, dass sie etwas gehört hatte. Ihre Hand wanderte an ihre Hüfte, wo sie ihre Pistole immer griffbereit hatte. Auch die kalte Klinge ihres Messers spürte sie ein Stück an ihrer Haut, denn dieses steckte immer griffbereit im Stiefel.
Sie seufzte und wollte sich schon wieder abwenden, als sie erneut etwas hörte. Dieses Mal etwas näher.
"Lexie, du....",begann sie, doch sie stockte und sprach nicht weiter.
Ihr Blick wanderte erneut die Bäume ab, die in einiger Entfernung standen. Über die Jahre hatte Sunny gelernt ihre Umgebung genau zu betrachten und auf jede Unregelmäßigkeit zu achten.
"Komm mit",wandte sie sich an ihre Tochter und ging hinüber zu dem Stück Zaun, dass sie vorhin mit Lexie sorgfältig verschlossen hatte und kletterte hindurch.
"Ich erlaube es dir!",lächelte sie dann ihre Tochter an und verschloss den Zaun wieder, nachdem auch Lexie hindurch geklettert war. Nur für den Fall der Fälle, sie wollte schließlich nicht, dass jemand oder am Ende irgendetwas durch den Zaun kroch und für Unruhe sorgte. Sie zog ihre Pistole aus ihrem Gürtel, entlud sie, nur für den Notfall und ging mit Lexie im Schlepptau vorsichtig auf die Bäume zu, nicht ohne sich dauernd umzusehen.
@Lexie Murdock @Lyra Heyworth
// Kein Ding, wir starten ja grad erst. Mir hat es gut gefallen.
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Ich folgte meiner Mom vom Grillplatz weg, nachdem ich hoffentlich allen gewunken hatte und schmuzlete leicht als sie mir einen Arm umlegte und meinte das ich viel zu schnell erwachsen werden würde. "Erwachsen kann man nicht schnell genug werden, Mom." Erwiderte ich leiser und sah sie kurz an. Sie hatte mir schon so viel beigebracht und Dad natürlich auch. Ich fühlte mich zeitweise auch schon ziemlich erwachsen, auch wenn ich noch viel Unsinn im Kopf hatte und dem einen oder anderen gerne kindische Streiche spielte. Irgendwie war das auch eine etwas schrille Art von mir meine Zuneigung auszudrücken. Aber wenn man, mehr oder weniger, die Einzige in meinem Alter war, verschwand man gerne mal in der Masse. Die meiste Zeit versuchte ich niemandem die Schuld daran zu geben, denn so war es nunmal, aber manchmal stellte ich auch einfach irgendwas total bescheuertes an um die Aufmerksamkeit Anderer zu bekommen. Auch wenn das ziemlich verrückt war. Wenigstens konnte ich mir immer sicher sein das mich meine Eltern niemals ignorieren würden. Darauf konnte ich mich immer stützen. Ich mochte es draußen zu sein. Das gab mir ein winziges Gefühl von Freiheit, wenigstens für den Moment. Wenn man in den Himmel schaute und die Sterne beobachtete, schien alles negative in weite Ferne zu rücken. Ich wollte schon loslaufen um als erste beim Hühnergehege zu sein, als der Arm von Sunny von meinen Schultern rutschte und sie einfach stehen blieb. Einen Moment sah ich sie an. "Was denn?" Ich folgte ihrem Blick mit meinem und lauschte angespannt in den Wald. Verwirt blinzelte ich ein paar Mal und runzelte die Strirn. Gerade wollte ich mich wieder abwenden, als auch ich etwas deutlich hörte, dass nicht in diesen Wald gehörte. Angespannt hielt ich kurz die Luft an und sah zu meinerm Mom. Vermutlich würde sie mich gleich ins Haus schicken um Hilfe zu holen und ich war auch schon darauf gefasst loszulaufen. Mit weit hochgezogenen Brauen und großen Augen schaute ich sie dann aber doch an als sie mitten im Satz aufhörte. "Soll ich..." Kam es leise von mir, aber Sunny sprach bereits weiter und wollte das ich mitkam. Ich? Das kam doch sehr plötzlich und perplext liefen meine Füße wie von selbst zurück zu dem losen Stückchen Loch im Zaun das mir vorhin noch so viel Ärger eingebracht hatte. "Mom?" Ich war überfordert und hatte auch ein Stück weit Angst das meine Mom da gerade ganz alleine durch den Zaun geklettert war. Da musste ich tief durchatmen. Ich atmete tief durch als sie mir deutlich erlaubte ebenfalls wieder durch das Loch zu klettern. Einen Moment zögerte ich ob es vielleicht doch alles nur ein Test war, aber diese merkwürdigen Geräusche waren echt und nicht gespielt. Also zwängte ich mich wieder durch das Loch und Sunny verschloss es hinter uns. Mein Herz raste wie verrückt, sodass ich es schon in den Ohren schlagen hören konnte. Wenn hier irgendwelche komischen Viecher waren, würden sie mich sicherlich sofort hören. Jedenfalls konnte ich mir das so vorstellen. Schwer schluckte ich und atmete noch ein paar Mal ganz tief durch, wärend wir schon über das leere Zwischenstück Richtung Wald liefen. Ich zwang mich dazu ruhig zu bleiben und mich daran zu erinnern was ich gelernt hatte. Deshalb legte ich meine Hand auf die kleine Tasche an meiner Hose und spürte mit leicht zittriger Hand das Messer das ich zur Selbstverteidigung geschenkt bekommen hatte. "Es kommt näher, Mom." Flüsterte ich ihr zu als wir unseren Weg fortsetzten und diese Geräusche immer deutlicher wurden. Ich tat zwar immer so als wäre ich schon längst erwachsen, dabei hatte ich gerade aber doch ganz schön viel Angst. Trotzdem war es auch irgendwie spannend. Ich tat es meiner Mutter gleich und sah mich immer wieder mal nach etwas um, das nicht ins Bild passte. Dabei dachte ich das der Tag niocht noch schlimmer werden konnte. Aber nun war ich glatt zwei Mal an dem selben Tag außerhalb des sicheren Zauns und das Adrenalin schoss schnell durch meine Adern und ließ mich keinen Moment unachtsam sein. Vor allem dann, als wir die ersten Bäume passierten und ich weiter draußen war als je zuvor.
@Sunny Murdock
@Lyra Heyworth

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Keuchend blieb Lyra dicht gedrängt an einem kleinen Felsvorsprung stehen, ihre Kräfte hatten sie verlassen und sie brauchte einen Moment um diese wieder zu erlangen. Wie lang war sie schon so unterwegs? Minuten, Stunden? Für die junge Kriegerin fühlte es sich jedenfalls an wie eine halbe Ewigkeit. Der letzte Sprint, in welchem sie all ihre verbleibende Kraft hineingesteckt hatte und die letzten Reserven von Adrenalin die Schmerzen ihres Fußes für ein paar Sekunden vergessen ließen, hing ihr noch deutlich in den Knochen, die Knie waren weich und ihre Lungen brannten. Doch es schien als hätte sich die Lücke zu ihren Verfolgern, ihrem sicheren Tod, wieder geweitet, hatten sie vielleicht sogar ihre Spur verloren? Lyra glaubte keineswegs daran, denn wie sie eines wusste, dann, dass man sich niemals zu früh in Sicherheit wiegen sollte. Man konnte vor einer ganzen Horde geflohen sein, doch in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit brauchte es nur einen Beißer um das Leben zu beenden. Das verdächtige Krächzen verriet der jungen Frau, dass die Beißer sich allmählich näherten und sie nicht mehr lange hatte um wieder zu Kräften zu kommen. Suchend blickte sie sich um und war gerade in Begriff weiter zu laufen, als ihr Fuß nachgab und sie sogleich zusammen sank. “Fuck!” Fluchend trat sie gegen die Unebenheit, welche sich unter dem Laub versteckt hatte und sie zu Fall gebracht hatte. Doch anders als sie glaubte handelte es sich dabei nicht um einen Ast. Meinte das Schicksal es doch gut mit ihr? Doch wie hoch war die Chance, dass diese Pistole geladen war? Sie nahm das Stück Metall in ihre Hände und sofort zeichnete sich ein grinsen in ihrem Gesicht ab. Die Waffe war noch fast voll geladen, 10 silberne Kugeln lächelten sie aus dem Magazin an. Wer bitte lies so etwas im Wald liegen? Vielleicht hatte sie ein Anderer verloren, ein Flüchtiger wie sie oder ein Beißer der sie so und so nicht mehr brauchte, woher das Ding kam war Lyra letztendlich ziemlich egal. Sicher war es eine Weile her, dass Lyra eine Schusswaffe in der Hand hatte und diese auch eingesetzt hatte. Aber war es nicht wie Fahrradfahren, einmal gelernt kann man es nicht mehr vergessen?
Ihr Plan zur Flucht hatte eine neue Gestalt angenommen, vorsichtig suchte sie sich einen Weg auf den Vorsprung, hinter sich hörte sie die Beißer auf sie zukommen. Ihr Plan war riskant und würde ihr vielleicht nur ein paar Minuten schenken aber dafür konnte sie einige der Beißer ausschalten. Lyra stand auf dem kleinen Fels die Waffe auf die Beißer gerichtet, welche mit langen Armen von allen Seiten nach ihr gierten, sie war umzingelt. Ein Schuss, ein lebloser Körper fiel zu Boden. Vermutlich hatte das Geräusch, welches die Waffe verließ, jedes lebendige Wesen in einem Umkreis von 200 Metern aufgeschreckt, doch ehe sie hier waren, würde Lyra schon wieder verschwunden sein. Das hoffte sie zumindest. Sie setzte noch zwei weitere Schüsse ab ehe sie sich umsah und zwei Gestalten in einiger Entfernung erblickte. Es waren eindeutig keine Freaks sondern Menschen. Erst dachte sie, ihr Unterbewusstsein würde ihr einen Streich spielen doch auch beim zweiten Mal war deutlich zu erkennen, wie die Kleinere der Größeren langsam folgte. Waren es Feinde? Freunde wohl kaum, schließlich hatte Lyra davon nicht wirklich viele in dieser Gegend um nicht zu sagen gar keine. Die Welt war voll von feindlich Gesinnten. So einen Zwischenfall hatte sie nicht eingeplant, sie war gefangen auf dem Fels und musste die Beißer so schnell wie möglich los werden, ehe die beiden Gestalten sie sahen, wenn es dafür nicht schon zu spät war. Instinktiv Griff sie zu ihrem Schwert um es einem Zombie nach dem anderen in den Schädel zu jagen, warum um alles in der Welt war sie nicht schon viel eher auf diese Idee gekommen?
@Sunny Murdock
@Lexie Murdock
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Noch immer war Sunny in absoluter Alarmbereitschaft. Auch wenn sie das Gefühl hatte, dass jagend ihre Hilfe brauchen konnte, hatte sie dennoch immer noch ein Auge auf ihre Tochter, die aufgeregt hinter ihr her schlich. Nickend bestätigte sie Lexie, ihr zu folgen. "Ich bin dabei und ich möchte, dass du mit mir kommst",lächelte sie. Dann sah sie ihre Tochter jedoch kurz an. "Es sei denn, du möchtest nicht. Falls du dich unwohl fühlst, kannst du auch jederzeit umdrehen, ok?",fragte sie und nahm kurz Lexies Hand, um sie zu drücken. Damit wollte sie ihrer Tochter signalisieren, dass sie vollstes Vertrauen in sie hatte.
Sunny blieb stehen. "Ich höre es",flüsterte sie zurück und hörte angestrengt, aus welcher Richtung die Geräusche kamen. Falls eine Horde auf sie zukommen sollte, hätte man sie mit Sicherheit schon entdeckt, niemand übersah so viele Beißer auf einem Haufen, doch was wenn doch? Was wenn sie ihre Tochter gradewegs in den Tod führte? Kurz schüttelte Sunny den Kopf, um diesen Gedanken abzuschütteln. Dann legte sie den Finger an die Lippen und drehte sich zu Lexie um, um ihr zu zeigen, dass sie kurz stehen blieben und lauschen sollten.
Grade als sie weitergehen wollte, hörte sie einen Schuss. Sie zog Lexie am Arm hinter einen Baum und sah sich vorsichtig um, als sie in einiger Entfernung eine junge Frau entdeckte, die von Beißern verfolgt wurde. Mittlerweile hatten diese sie auch eingeholt. Sunny blieb stehen und überlegte fieberhaft, ob sie Hilfe holen sollten, doch innerhalb weniger Augenblicke wurde ihr bewusst, dass dazu keine Zeit war, die junge Frau, die dort vor ihnen stand, war in ernsthafter Gefahr und innerhalb einiger Sekunden hatte Sunny entschieden, was zu tun war. Sie drehte sich zu Lexie.
"Du bleibst in meiner Nähe, keine Heldentaten, keine Alleingänge. Ziele auf die Köpfe und halte sich so weit es geht von ihnen fern und sobald du das Gefühl hast, dass du nicht mehr kannst oder es dir zu viel wird, ziehst du dich sofort zurück",rief sie ihrer Tochter kurz zu. "Ich habe vertrauen in dich, du kannst das, ich weiß es",sagte sie dann noch liebevoll und strich Lexie kurz durchs Haar, bevor sie ihre Waffe zückte und mit einigen Schritten bei der jungen Frau, die auf dem Felsen mittlerweile ihr Schwert gezogen hatte.
In dem Augenblick war sie froh, dass sie heute morgen den Schalldämpfer eingepackt hatte, obwohl sie das sonst nie tat. Mit wenigen Schritten war sie bei den Beißern und hatte dreien in den Kopf geschossen, um sich einen Weg zu der jungen Frau zu bahnen, die noch immer auf dem Felsen stand und um ihr überleben kämpfte. Auch wenn Sunny noch immer auf die Beißer fokussiert war, hatte sie dennoch ein Auge auf ihre Tochter, die in ihrer Nähe stand. Während sie noch zwei weiteren Beißern erledigte, stellte sie fest, dass sie keine weiteren Kugeln eingesteckt hatte und zog deswegen ihr Messer, dass in ihrem Gürtel steckte. Mittlerweile bereute sie es, dass sie niemandem Bescheid gegeben hatte, es waren einfach zu viele Beißer, als das sie alle erledigen konnten. Deswegen zog sie sich zurück und rief der jungen Frau zu, ihr zu folgen. Langsam schob sie auch Lexie mit sich, die noch immer in ihrer Nähe war.
"Wir ziehen uns zurück. Sobald wir in Sichtweite des Zauns kommen, wird uns geholfen",sagte sie, als sie einen weiteren Beißer, der auf sie zu kam beseitigte. "Habt die Umgebung im Auge",rief sie noch und ging langsam rückwärts Richtung Zaun. Sie hoffte, dass man sie rechtzeitig sehen würde, denn auch wenn sie nur ein paar Beißer erledigt hatte, merkte sie, dass die Kräfte sie verließen, wie musste sich da nur die junge Frau, der sie zur Hilfe geeilt waren fühlen. Da sie bislang nicht wirklich in einer solchen Situation gewesen war, hatte sie auch nicht die große Erfahrung, um den Kampf gewinnen zu können.
Sie griff nach dem Arm der Frau und sah sie an: "Du kommst mit uns. Wir helfen dir, aber wir müssen hier weg!" Sie hatten den Waldrand erreicht und Sunny hob die Hand, in der Hoffnung, dass man sie sofort vom Zaun aus sehen würde, immer ein Auge auf die Beißer, die näher kamen.
@Lyra Heyworth
@Lexie Murdock
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Ich war ziemlich nervös und aufgeregt und etwas hektisch. Es war etwas ganz anderes alleine ein paar Meter zu gehen wenn alles ruhig und still war, als gerade jetzt wo offenbar etwas im Busch war. Auch ich kannte das typische Geräusch der Untoten schon und das unregelmäßige Schlurfen in der Ferne bescherte mir eine dicke Gänsehaut. Ich wusste noch immer nicht was ich so recht machen sollte, außer meiner Mutter zu folgen. Als sie kurz stehen blieb und mir signalisierte still zu sein biss ich mir noch immer nervös auf die Lippen. Zwar war ich tatsächlich einen Moment gewillt wieder zurück zu rennen um Dad zu holen, aber das würde auch bedeuten das Mom hier draußen ganz alleine bleiben würde und das konnte ich nicht verantworten. Also schüttelte ich entschlossen den Kopf. "Ich lass dich nicht alleine!" Flüsterte ich genauso entschlossen wie ich den Kopf geschüttelt hatte. Zwar war ich keinesfalls scharf darauf zu sterben und hatte natürlich Angst davor, aber ich würde es mir auch niemals verzeihen wenn Sunny in der Zeit etwas passieren würde und ich hätte daran Schuld. Selbstverständlich hatten meine Eltern mir zig mal ins Gedächtnis gerufen wie man sich im äußersten Notfall verhalten sollte, aber da ich noch niemals in solchen Schwierigkeiten steckte, war es wohl tatsächlich eine reine Glückssache ob ich mich genau jetzt daran erinnerte. Mein Herz hämmerte in meiner Brust wie verrückt als der nächste Schuss nicht weit von uns abgefeuert wurde. Ich keuchte kurz erschrocken auf als ich so plötzlich hinter den schützenden Stamm eines Baumes gezogen wurde. So schnell wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen in Deckung zu gehen. Die Ansprache die Sunny mir hielt war eindeutig und ich sollte stolz darauf sein das sie mir überhaupt so viel zutraute und mich nicht im Clubhaus gelassen hatte. Offensichtlich war ich noch niemals in Lebensgefahr gewesen und das was wir hier im Begriff waren zu tun, war mehr als ich mir je erträumt hatte. Ich hoffte nur das alles gut gehen würde und meine Mom sicher nach Hause kam. Ich atmte ein paar Mal ganz tief durch und versuchte mich zu beruhigen. "Okay, okay...." Flüsterte ich leise zurück und musterte ihr Gesicht noch den Bruchteil einer Sekunde um es mir genau einprägen zu können. Dann ging ich Sunny hinterher, auch wenn ich nicht ganz so zielstrebig war wie sie. Zwar war mir bewusst das wie die Frau retten mussten und das möglichst schnell, das hilt meine Knie aber nicht davon ab leicht zittrig zu sein. Körperlich war ich vielleicht bereit dazu mich den Untoten zu stellen, aber mental hatte ich immer noch Angst. Also hielt ich mich zurück, wie mir gesagt wurde und achtete darauf das uns niemand in den Rücken fallen konnte. Obgleich es den Untoten ganz egal war von welcher Seite sie uns erwischen konnten. Meine Mom war so mutig und tapfer, während ich meinen Puls bereits in meinen Ohren rauschen hören konnte. Es waren wirklich viele, so viele das wir sie alleine nicht alle erledigen konnten. Auch nicht mit der Hilfe von der Fremden. Sunny konnte ihr nur den Weg ebnen um sie dann von dem bisher sicheren Felsvorsprung zu holen. Aufgeregt atmete ich gerade nur oberflächlich um umklammerte das Messer in meiner Hand so feste das die Haut über den Knöcheln weiß wurde. Bisher konnte ich noch allem mehr oder weniger ausweichen und Sunny hatte den Rest erledigt, aber ich kannte sie so gut wie sie mich kannte und merkte das wir uns lieber schnell zurückziehen sollten. Und keinen Moment später bestätigte meine Mom mir das auch. Darüber war ich so glücklich das ich einen Augenblick durchatmete und es gelch wieder bereute. Die Meute von Untoten sah nicht nur gruselig aus, sie stanken mittlerweile auch wie der wandelte Tod. Ich erschrack und holte mit der Klinge aus als einer mir doch zu nahe kam. Der fiel nach hinten und gegen einen Anderen. Wie besprochen blieb ich trotzdem in der Nähe der beiden Frauen und besonders in Sunnys Sichtweite. Ich wusste das meine Mom mich beschützen würde, aber ich wollte auch sie beschützen. Gut das diese Viecher nicht so schnell waren wie wir. Was sie aber nicht davon abhielt uns hinterher zu schleichen. Die gerette Frau schien ziemlich viel durchgemacht zu haben. Man sah ihr ihre Torturen regelrecht an und ich fragte mich kurz wie man da draußen überhaupt alleine überleben konnte. Davon gehört hatte ich zwar, aber wirklich vorstellen konnte ich es mir immer noch nicht. Mit einem Blick über meine Schulter stellte ich mit Schrecken fest das wir langsamer geworden waren. Uns ging wohl die Puste aus, oder die Untoten hatten solchen Hunger das sie etwas schneller wurden. Vielleicht traf auch beides zu. "Mom!?" Kam es leise zwischen zwei hastigen Atemzüge aus meiner Kehle. Genau in dem Moment lief der Beißer, der uns am nächsten gekommen war, in die Klinge meines Messers. Ich wusste nicht wer das gewesen war oder warum er so klein war, aber dieses Ding war genau mit der Stirn voran in das Messer gelaufen. Gleichzeitig hielt ich die Luft an und zog meine Arme aus Reflex nach oben. Der dieses Mal wirklich tote Zombie war trotzdem schwerer als erwartet und ließ mich stolpern. Dabei hatte er meine Seite mit seinem vermodertem Blut vollgespritzt, was mich wiederum rutschiger werden ließ sodass ich mit nur wenigen Anstregungen wegrollenkonnte. Dabei hatte ich das Gefühl das mein Herz genauso stehen geblieben war. Ich atmete kurz und tief durch. Das alles war so schnell passiert, dass ich nicht wirklich darüber nachdenken konnte. Allerdings quietschte ich schon wieder hell auf und war aufgesprungen als ich zum Einen den Toten neben mir wieder sah und zum Anderen weil da immer noch ein paar Untote hinter uns her waren und mein Geschrei das wohl nicht besser gemacht hatte. Wie von selbst hatte ich mich wieder auf die Füße gebracht und war losgerannt. Sunny und die Fremde waren nicht weit von mir weg, nur wenige Schritte. Trotzdem war ich mehr als erleichtert als ich eine mir bekannte männliche Stimme hörte, die uns zu Hilfe kam. Tig war zu uns geeilt und war bereits dabei die ersten Beißer systematisch zu erledigen. Trotz Erleichterung krabbelte ich zu der Lucke im Zaun und hielt sie etwas ungeschickt und angetsrengt für Sunny und die fremde Frau auf. Das Tig damit auch das Loch im Zaun sehen würde war mir ganz egal. Meine Mutter hatte es bereots gesehen und würde ohnehin dafür sorgen das es permanent verschlossen würde. Mir erschloss sich gerade nur noch nicht wie Tig so schnell zu uns gekommen war. Wer dachte schon an so etwas simples wie eine Tür, wenn man im Begriff war zu hyperventilieren? Ich sicherlich nicht, auch wenn ich sonst ziemlich helle war.
||Entschuldigt. Und ich hoffe das ist genehm so? Ich wusste jetzt nicht wer sonst gerade frei ist und ich kenne nur Tig von den noch NPC's. ^^'||
@Sunny Murdock
@Lyra Heyworth
@Zyan Murdock ||Nur damit du Bescheid weißt. :)||

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<-- Zimmer von Abel
Einige Zeit war nun vergangen als Red von jetzt auf gleich wieder verschwunden war. Die ersten Tage hatte ich die suche nach ihr nicht angegeben, doch von Tag zu Tag wurde meine Verzweiflung mehr und ich verlor immer mehr meine Hoffnung. Wieso war sie wieder abgehauen ? Immerhin hatte sie sich so wohl gefühlt und war so glücklich endlich jemanden gefunden zu haben und einen sicheren Unterschlupf zu haben. Ich verstand es noch immer nicht aber ich musste mit klar kommen.
Heute aber packte ich wieder einmal einen kleinen Rucksack und machte mich auf den weg nach draußen. Eigentlich hatte ich vor wieder einmal über die Zäune zu klettern und mich auf die suche nach red zu machen, um wenigstens eine Erklärung zu erhalten. Doch draußen angekommen merkte ich die Panik und hörte wie welche von Zaun, beider und Überlebenden sprach. Ich sah wie Tig los rannte und rannte daraufhin einfach einmal hinterher. Am Zaum angekommen sah ich auch schon wie jemand kleineres ein Loch im Zaun aufhielt, war das nicht @Lexie Murdock ? Was machte sie da bitte ? Doch bevor ich fragte sah ich die vielen beider hinter dem Zaun, welche die anderen überlebten umkesselten. Kurze Hand kletterte ich wie immer über den Zaun, anstatt durch das Loch. Beim runterspringen packte ich mein Messer und rammte es in eins der beißer, schnell raus gezogen und auf gestalten fing ich an einen beißer nach dem anderen anzugreifen, manche mit einem Stich und bei manchen brauchte ich auch zwei oder drei Stiche mehr bevor sie tot umkippen. Ich war zwar nicht der beste aber durch meine Größe und meine schnelle war ich recht geschickt darin die beißer zu töten und auszuweichen. Ein Vorteil darin, wenn man nicht auf den Vater hörte und einfach das tat worauf man Lust hatte.
Beißer für beißer kämpfte ich mich näher zu lexie und den zwei Damen welche ich nicht ganz erkannte, eine war glaube ich @Sunny Murdock also die Mutter von lexie, welche vielleicht meinem Vater was sagen würde, vielleicht aber auch nicht das würde ich im Nachhinein dann merken. Die andere kannte ich vom sehen her, aber ihren Namen kannte ich nicht. Sie war glaubte ich eine die für kurze Zeit einmal bei uns gewesen war, mit der ich daher nie wirklich was zu tuen hatte.
Immer näher bei den anderen, zwischen gefühlt 100 beißern hörte ich tig ein wenig schnautzen was ich jetzt hier machen würde, immerhin hatte ich meinem Vater mal versprochen dafür zu sorgen das ich nicht wieder abhauen würde doch dann war er auch schon weiter damit beschäftigt einige beißer zu killen um die Zahl zu mindern. Ein Glück das man keine Waffe hörte, denn sonst würden es sicher noch mehr beißer werden.
@Lyra Heyworth
|| hoffe war jetzt okay für euch beide (sunny und lyra)
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Wie lang würde es dauern bis der menschliche Körper einer solchen Belastung nicht mehr stand hält? Bis das Adrenalin, welches durch den Körper fließt nicht mehr ausreicht um genügend Muskeln zu aktivieren? Lyra wusste nicht, wie lange sie schon vor dieser Horde flüchtete doch was sie wusste war, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis ihre Kräfte sie verlassen würden und sie sich ihrem Schicksal hingeben musste. Sie spürte wie ihre Muskeln mit jedem Hieb, dem sie einen der Beißer verpasste, schwächer, ihre Arme immer schwerer wurden, als hätte jemand Bleigewichte daran gehangen. Ihre Knie zitterten und es war unumgänglich, dass sie nur wenig später in sich zusammen sackte. Die Hände in die Erde gestemmt, blickte sie zu Boden. Sollte es das jetzt gewesen sein? War ihre Reise wirklich an diesem Tag zu Ende? Oder würde doch noch ein Wunder geschehen und sie würde sich aus dieser Misere befreien können? Lyra glaubte nicht an Wunder, eben so wenig an Schicksal. Sie war stets der Überzeugung gewesen, dass man seinen Weg nur durch sein eigenes Handeln bestimmen konnte und keine höhere Macht dahinter steckte und die Fäden in der Hand hält. Doch das, was sich dann vor ihren Augen abspielte konnte auch sie nicht leugnen: es war eine göttliche Fügung.
Die beiden Gestalten, welche sie zunächst in der Ferne gesehen hatte kamen näher und töteten doch tatsächlich einige der Beißer. Zumindest die junge Frau ging zielstrebig auf die Horde zu um sich eine Schneise hindurch zu schlagen. Hindurch zu dem Felsen auf dem Lyra noch immer auf allen Vieren kauerte. Auch das Mädchen, das konnte Lyra nun mit Gewissheit sagen, war in Alarmbereitschaft auch wenn sie sich deutlich zurück hielt. Wollten sie ihr etwa helfen? Lyra konnte sich keinen einzigen Grund vorstellen, warum die beiden ihr Leben riskieren sollten für eine völlig Fremde, doch die Worte der blonden Frau waren eindeutig. Sie wollten sie retten und selbstverständlich ließ sich Lyra kein zweites Mal bitten. Sie steckte ihr Schwert zurück in die Scheide an ihrem Gürtel, erhob sich und sprang von dem Fels herunter. “Fuck.” Das Wort entwich nur gedämpft ihrem Mund, sie hatte die Kraft bei der Landung, welche auf ihren Fuß einwirken, völlig unterschätzt und so durchzog sie ein Schmerz als würden Tausende kleine Nadeln tief in ihre Haut eindringen. Es dauerte einige Sekunden ehe sich Lyra rühren konnte, sich erheben konnte um die Flucht fortzusetzen. Sekunden, welche ihre Retterin nutzte um noch ein paar Beißer mit ihrem Messer zu erledigen. Sie spürte den festen aber warmen Griff der Frau an ihrem Arm, der sie sachte von den Beißern weg zog. Zum ersten Mal blickte sie ihre Retterin nun genau an, Sunny Murdock, sie erkannte die blonde Frau nun sofort, was jedoch nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen schien. Es war ihr jedoch auch nicht zu verübeln, die beiden Frauen waren sich während Lyras Zeit bei den Ridern nur eher flüchtig über den Weg gelaufen und mit all dem Blut und Dreck, welchen Lyra in ihrem Gesicht kleben haben musste, würde sie sich vermutlich nicht einmal selbst im Spiegel erkennen.
Wieder rannte sie, rannte um ihr Leben, doch diesmal war sie nicht allein. Die beiden kannten den Weg zum Clubhaus, irrten nicht durch die Gegend wie Lyra es tat und hatten den klaren Vorteil, dass ihnen geholfen wurde, wenn sie sich dem sicheren Zaun näherten. Immer wieder schafften es ein paar der Freaks die drei zu erreichen doch mit einem Messerhieb mitten in ihrem Schädel, war die unmittelbare Gefahr zumindest für einen kurzen Moment gebannt. Erschrocken blieb Lyra stehen, als die das Quicken des jungen Mädchens hinter sich hörte. Sie war zurück gefallen und lag auf dem Boden, neben ihr ein Beißer und im Rücken noch einige mehr. Instinktiv zog die Braunhaarige ihren Bogen und spannte einen Pfeil, ihren Letzten. Auch wenn die Kleine schon wieder auf ihren Füßen stand, ließ sie den Pfeil in die Schläfe des Untoten sausen, sicher war sicher. Als das Mädchen den Abstand zwischen ihnen Schloss, setzten auch die beiden Frauen ihren Weg fort.
Lyra konnte die Umrisse des Clubhauses schon deutlich vor sich sehen, es war, als wäre sie nie weg gewesen und plötzlich schien ihre innere Karte wieder die Orientierung gefunden zu haben. Lexie, Lyra war sich mittlerweile ziemlich sicher, dass das Mädchen die Tochter von Sunny sein musste, hielt ihnen ein Loch im Zaun offen, während zwei Männer weiter herannahende Zombies töteten um ihnen einen sicheren Weg durch den Zaun zu sichern. Lyra zögerte etwas, ehe sie der Blonden folgte. Sie wusste, wenn sie den Zaun passierte, gab es kein zurück mehr, dann war sie wieder bei den Ridern und niemand konnte sagen, wie das für sie ausgehen würde. Doch ein kurzer Blick über ihre Schultern, zeigten ihr, dass dies wohl der einzige Weg war.
@Sunny Murdock
@Lexie Murdock
@Abel Marshall
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Sunnyi Kräfte begannen sie zu verlassen, sie bemerkte, wie ihre Muskeln anfingen zu zittern und sie wusste, wenn sie nicht gleich Hilfe bekommen würden, wäre es vorbei mit ihnen. Doch als die Frauen hatten Glück. Sowohl Tig als auch @Abel Marshall kamen ihnen zu Hilfe. Sunny war nicht wohl bei dem Gedanken, dass Abel ihnen zu Hilfe geeilt war.
"Abel, was tust du hier draußen?",rief sie deshalb. Auch wenn der Junge 18 Jahre alt war und sie ihm deswegen nicht vorschreiben konnte, was er zu tun und zu lassen hatte, war ihr unwohl bei dem Gedanken, dass er sein Leben für sie riskierte. Deswegen fackelte sie auch nicht lange, schob Lexie durch den Zaun zurück in Sicherheit und zog dann Abel am Ärmel ebenfalls in Sicherheit bevor sie selbst durch die kleine Lücke im Zaun kletterte.
"Das war riskant, Abel",sagte sie dann und lächelte dabei. "Danke, dass du uns zu Hilfe geeilt bist. Ohne dich hätten wir es nicht geschafft",schob sie dann noch nach und umarmte ihn dankbar, bevor sie sich zu Tig und der jungen Frau umdrehte, die nun ebenfalls durch den Zaun kamen. Tig verschloss die Lücke im Zaun sorgfältig und lief dann los, um Hilfe zu holen. Sie selbst würde hier warten, denn noch immer strömten einige Beißer in Richtung Zaun.
Ihr Blick fiel nun das erste Mal genauer auf die Frau, der sie zu Hilfe geeilt waren und sie runzelte leicht die Stirn. Sie kam ihr bekannt vor. Auch wenn ihr Gesicht hinter Druck und Blutspritzern versteckt war, meinte sie eine alte Bekannte zu erkennen.
"Lyra?",fragte sie deswegen vorsichtig. Sie wusste nicht genau, warum Lyra damals von den Ridern fortging, sie hatte nur am Rande mitbekommen, dass sie plötzlich nicht mehr da war, doch damals hatte sie noch viel Zeit mit ihrer Tochter allein verbracht, die damals noch sehr klein war, weswegen sie sich noch aus vielem rausgehalten hatte.
"Gehts dir gut? Bist du verletzt?",fragte sie nun und beäugte die Gerettete, denn das Blut sprach für sich.
"Komm mit",sagte Sunny dann, als sie sah, dass Tig mit Verstärkung zurück kam. "Du gehst jetzt erst einmal duschen und dich sauber machen und danach kannst du uns erzählen, warum du zurück bist",schob sie nach und lächelte ihr aufmunternd zu. Was immer zwischen Lyra und den Ridern vorgefallen war, hatte nichts mit Sunny direkt zu tun, weswegen sie der jungen Frau auch weiterhin ihre Hilfe anbot. Und selbst wenn sich am Ende rauststellen würde, dass Lyra hier keinen Unterschlupf bekam würde sie dennoch eine warme Dusche bekommen, etwas zu essen und sich ein wenig ausruhen können.
"Egal war zwischen dir und den Ridern vorgefallen war, ich werde dafür sorgen, dass du dich zumindest ausruhen kannst",lächelte sie und beschloss, Lyra bei sich und @Zyan Murdock duschen zu lassen, damit sie zunächst einmal nicht so ein großes Aufsehen erregte. Danach würde sie sich auf die Suche nach ihrem Mann machen, damit der Jax Bescheid geben konnte.
Kurz blieb Sunny stehen und sah sich nach ihrer Tochter um.
"Alles in Ordnung?",fragte sie liebevoll und betrachtete Lexie eingehend. "Bist du verletzt?",schob sie fragend nach und suchte ihre Tochter nach Verletzungen ab.
"Ich bin stolz auf dich",flüsterte sie dann und zog Lexie in eine Umarmung. "Du bist so mutig gewesen da draußen!" Auch wenn Sunny noch immer ein komisches Gefühl dabei hatte, Lexie mit nach draußen zu nehmen, wusste sie, dass jetzt die Zeit gekommen war, dass ihre Tochter lernen musste, sich auch draußen zurecht zu finden.
"Mach dich sauber und danach treffen wir uns im Haupthaus. Wir sollten deinem Vater erzählen was passiert ist",lächelte sie und drückte ihr Tochter noch einmal an sich, bevor sie mit Lyra ebenfalls hinüber zu den Schlafräumen lief, um sie duschen zu lassen.
@Lexie Murdock @Lyra Heyworth
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Irgendwie ging alles furchtbar schnell. Richtig denken konnte ich nicht, obwohl ich sonst ziemlich gut darin war. Abel und Tig machten ihre Arbeit ziemlich gut. So konnten wir, mehr oder weniger, in Ruhe durch den Zaun und noch mehr Hilfe holen. Sunny schob mich durch das Loch und Abel gleich hinterher. Dann folgte sie uns und die Fremde gleich darauf auch. Mein Kopf schwirrte und ich lag einen Moment lang auf dem Boden um wieder zu Atem zu kommen. So aufregend hatte ich es mir nicht vorgestellt. Aber was hatte ich auch erwartet? Einen Augenblick sah ich zu Abel, der neben mir war, und blickte dann Tig hinterher, der losrannte um die Anderen zu holen. Ich hätte lügen müssen wenn ich behauptete das ich keine Angst gehabt hätte. Aber ein Menschenleben war wichtig und es wert gerettet zu werden. Den Moment über hielt ich mich instinktiv an Abel fest, solang Sunny mit der Geretteten sprach. Abel war etwas älter als ich und wir hatten sicherlich hin und wieder unsere Auseinandersetzungen, aber in dem Moment war ich froh das er da war. Ich wusste das man sich im Notfall auf ihn verlassen konnte. Genau so wie Tig und all die Leute die hier lebten. Sogar die Fremde hatte mir geholfen obwohl sie verletzt war. Tief durchatmend ließ ich Abels Arm erst los als ich sogleich von meiner Mutter in eine Umarmung gezogen wurde. "Mom, du wirst ganz dreckig." Aber ich hatte die Arme längst um sie geschlungen und drückte sie. Was sie mir sagte bedeutete mir sehr viel. Sie hatte mir mit Dad schon einiges beigebracht, trotzdem dankte ich gedanklich auch @Jordan Hanson ,da er mir gezeigt hatte wie man sich genau so wegrollt, wie ich es noch Minuten zuvor getan hatte. Am Liebsten hätte ich Sunny gar nicht mehr losgelassen, aber vor dem Zaun schien es im Moment nicht sicher zu sein. Da waren noch genug Untote die uns gefolgt waren und nun auf den Zaun zumarschierten. Ein leichtes Zittern konnte ich noch immer nicht unterdrücken. Es war angsteinflößend und ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. In meiner Fantasie war ich viel stärker und mutiger. Was in der Realität nicht ansatzweise der Fall gewesen war. "Mir gehts gut, Mom. Nichts passiert." Außer das ich selbst aussah wie einer dieser Zombies, war ich noch mal mit dem Schrecken davon gekommen. Dem entsprechend nickte ich auch gleich als es hieß, schnell unter die Dusche zu kommen. "Danke, Abel." Ich versuchte ihn anzulächeln, aber mehr als ein kleines Grinsen kam gerade nicht zustande. Ich hielt trotzdem nochmals kurz seine Hand und schmiegte mich dann doch mehr an meine Mom als Tig mit Verstärkung zurückkam und der anrollenden Horde nach und nach den Garaus machte. Ich war mir nicht sicher wie mein Dad darauf reagieren würde. War er dann verärgert? Stritten sie sich womöglich deswegen? Vielleicht waren es auch alle Faktoren, die es meinen Füßen nicht erlaubten sich zu bewegen.
@Abel Marshall
@Sunny Murdock
@Lyra Heyworth
@Zyan Murdock (damit du auch die Info hast. ^^)

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