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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#81

RE: Wälder von Charming

13.06.2021 13:56
Killian Pierce Killian Pierce (gelöscht)
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Gut, es weckte kein wirkliches Vertrauen, wenn er sein Messer so schön griffbereit in seiner Hand ruhen ließ, doch woher sollte er auch wissen, ob diese hübsche Frau nicht doch irgendetwas im Schilde führte. Waffen hatte man ohnehin heutzutage als Schmuckstück mit dabei, ob man nun von ihr Gebrauch nimmt oder nicht, spielte dabei keine Rolle.
“Okay, dennoch wäre es vertrauenswürdiger, wenn sie, Killian das Messer einstecken würden. Denn mit so einem Messer in der Hand, weckt das kein Vertrauen." . Der 34- Jährige hob eine braue und schaute hoch zur Waffe. „Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit....Ich weis nicht, ob sie nicht vielleicht doch irgendetwas im Schilde führen“. Dennoch hatte er Mut dazu, um seine Arme wieder zu senken und zeigte mit langsam Schritten, dass er sein Messer wieder wegpacken würde. Dort verstaut blickte er die einsame Frau wieder an. Von wo kommen sie denn? Sind sie allein unterwegs?" . Der Mann fuhr sich durch seinen drei Tage Bart und blickte sich kurzzeitig um, als wolle er wirklich sicher sein, dass nicht noch mehr Leute hier lauerten. Man konnte ja nie wissen. Es war eine nette Ablenkung, eine Frau als Lockvogel vor ihm zu stellen, um vielleicht aus dem Hinterhalt zu kommen und ihn niederzustrecken. „Ich war bisher eher westlich unterwegs ...“ Begann er ruhig und ging einige Schritte auf die Frau zu, um nicht zu laut reden zu müssen. „...dort hat man allerdings nicht mehr viel Glück, etwas zu finden ...“ Sprach er weiter und blieb dann wieder stehen, als er bemerkte, dass die Frau rücklings Abstand suchte. Er lächelte darüber und verschränkte seine Arme. „...ich bin die meiste Zeit alleine unterwegs .... Sie kennen das sicher.... Man sucht seine Familie“. Killian zeigte wieder als Zeichen des Friedens seine Handflächen und nahm seine Tasche vom Rücken, um an der Seite des Gepäckes nach der Karte zu greifen. „Ich Kreuze meine Ziele und Wege oft an.....hier !“ Er hält ihr mit Sicheren Abstand die Karte entgegen, wo alle Orte bereits markiert wurden, die er in den letzten Jahren besuchte. „...die meisten Orte sind nicht mehr sicher genug ... Entweder wurden sie von Menschen eingenommen oder die Untoten bilden ihre eigene Herde ...“ Er sprach noch immer ruhig und mit bedacht, um eine gewisse Basis aufzubauen. „...Sie Fragen sich bestimmt, warum ich diese ganzen Wege auf mich nehme“ gab er schmunzelnd hinzu, als er ihre verwirrte Gestik erhaschte. „...Na ja, ich bin auf der Suche nach meinem Bruder ... .ich weis nach so vielen Jahren scheint es hoffnungslos .....Ich.....bin ehrlich, ich habe nicht mal ansatzweise Hinweise, die zu ihm führen könnten... .Aber irgendeine Aufgabe muss ich mir geben, sonst wüsste ich nicht weiter“. Dann schwieg er, nachdem er doch ungewöhnlich viel von sich preis gab. Eigentlich war er nicht der Typ für lange Gespräche, vor allem nicht mit einer Wildfremden, doch es war Wochen her gewesen, das er seine Stimme erheben konnte, da war dies schon fast eine nette Abwechslung.

@Jasmine Fraser

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#82

RE: Wälder von Charming

15.06.2021 10:45
Jasmine Fraser Jasmine Fraser (gelöscht)
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Sicher war heut zu Tage doch eh nichts, kaum einem konnte man noch trauen, so viel steht fest. Vor allem wenn man auf fremde und unbekannte Personen trifft. Sicherlich konnte man auch nicht gleich jeden an die Kehle gehen oder in sein Haus rein lassen, sofern man eines besitzt. Rechnen musste man immer mit allem. Ein wenig schmunzeln musste sie dann doch bei seinen Worten und daher nickte sie dann. "Ja das könnte durchaus zu treffen, aber das habe ich nicht." So sah sie ihn auf sich zu kommen und achtete dennoch auf jede Kleinigkeit, jede Regung von ihm, ob man etwas erkennen konnte. Ein wenig genauer sieht sie ihn an. Kurz nickte sie als er anfing zu erzählen und beobachtete ihn dabei ganz genau. Sie selbst ist aber auch vorsichtig und wahrt den Abstand. "Naja hier gibt es auch nicht mehr allzu viel zu holen." erzählte sie ihm. Denn so ist es nun einmal und nicht anders. "ja sowas kenne ich" stimmte sie zu und denn so ist das nun einmal, denn wer suchte oder vermisste nicht jemanden aus dem alten Leben. In der Hoffnung doch noch jemanden zu finden. Wobei es bei ihr dann doch ein wenig anders ist, Sie suchte nicht speziell nach Anderen aus ihrer Vergangenheit. Denn sie lebt mit vielen Menschen zusammen, die man schon vorher kannte. Sie beobachtete ihn genau, als er von der Karte sprach und was er machte und blickte auf diese. "In einer Gruppe lebt es sich besser als alleine, warst du die ganze Zeit alleine?" wollte sie wissen. "Wenn es so war, dann muss es sehr schwer gewesen sein, einsam" sieht ihn an. "Ja das tue ich, also wieso nicht mal an einem Ort bleiben?" fragt sie neugierig nach. Hörte ihm weiter ganz genau zu und konnte das durchaus verstehen. Dabei musste sie an ihrem Bruder denken, den sie vor einiger Zeit noch hatte und nun nicht mehr. Ich kann es daher verstehen, dass es wichtig ist, solch wichtige Menschen wieder zu finden. "Wie ist sein Name?" wollte sie wissen. "Wann wurden sie denn voneinander getrennt?" hackt sie nach. "Ich kann mir nicht vorstellen, was sie durchgemacht oder erlebt haben."

@Killian Pierce

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#83

RE: Wälder von Charming

15.06.2021 19:28
Killian Pierce Killian Pierce (gelöscht)
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Er würde ihr wohl erst einmal Glauben schenken, das sie keinen Hinterhalt geplant hatte, zumindest blieb ihm vorerst nichts anderes übrig, denn wenn es tatsächlich so wäre, würde der Mann ohnehin geliefert sein. Killian steckte als Zeichen des Friedens seine Waffe weg und kam zumindest flüchtig in ein freundliches Gespräch mit der Dame. Da fiel ihm prompt auf das er noch Nichteinmal ihren Namen wusste. „ Ja....so wie es aussieht, werde ich hier wohl nichts mehr finden“. Er stemmte seine Arme in die Hüfte und sah sich noch einmal um, ehe er in seine Tasche kramte, um ihr die Karte zu zeigen, die er stets bei sich trug.
Während sie sich die Karte stirnrunzelnd ansah, zumindest wirkte sie überrascht wahrscheinlich weil der dunkelhaarige bereits einige Orte bereist hatte, versuchte er ihr nebenher alle Fragen so diskret wie möglich zu beantworten. Zuviel wollte der Mann nun auch nicht preisgeben, schließlich war sie noch immer eine Fremde ohne Namen. Auch wenn es guttat endlich wieder eine ordentliche Konversation zu halten, waren da noch immer alle Warnsignale im Hinterköpfchen.
„Ich Reise alleine....Es ist schwer, heutzutage jemanden zu vertrauen.... Die meisten warten nur darauf, dir während des Schlafs die Kehle aufzuschneiden“.
Die junge Frau gab ihm schlussendlich die Karte wieder zurück, diese er nickend annahm. „Er heißt Damon Pierce“ gab er zu, doch hatte er nicht viel Hoffnung, das sie ihn tatsächlich kannte. Es wäre doch ein wahrlich großer Zufall, wenn Sie der Grund wäre, seine langjährige Suche endgültig beenden zu können. Gut, sein Ziel wäre noch lange nicht erreicht, schließlich suchte er auch seine verlobte, doch diese nannte der große Mann vorerst nicht, um Sie zu schützen. „Um ehrlich zu sein, sah ich ihn seit dem Ausbruch nicht mehr“. Es musste sich wohl schräg anhören, dass er nach Gut 12 Jahren immer noch herumreiste, um seine Familie zu finden, doch ohne diesen einen Hoffnungsschimmer und dem Glauben, dass sie irgendwo sind, würde er wohl nicht mehr hier stehen. Was sollte er auch schon hier verweilen, wenn alle tot sind? Nein, das könnte er nicht ertragen.

„Aber ich will sie nicht länger mit meinen Problemen belästigen“ charmant lächelnd verstaute er die Karte zurück in seine Tasche und legte diesen wieder um. „Sie sollten nicht länger alleine hier sein....man weis nie, wer oder was hier so herumläuft“.

@Jasmine Fraser

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#84

RE: Wälder von Charming

15.02.2022 17:06
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Elijah wusste zu mindestens wie man ein Kind bei Laune hielt, das hatte sie schon oft bemerkt als sie auf Miles aufpasste oder aber auch auf die Zwillinge von Talinda oder Grace. Es war einfach für Lyanna schon fast surreal mit anzusehen wie diese kleinen, leuchtenden Augen, den Dunkelhäutigen ansahen und umgekehrt, besonders wie Elijah mit ihnen umging, so liebevoll, stets darauf bedacht das es ihnen an nichts fehlte und es ihnen gut ginge. Kein schlechter Gedanke, der die Köpfe der Kinder kreuzen sollte. Lyanna saß dann meistens nur da, schon fast wie eine Außenstehende während sie mit einem warmen Lächeln, die Szenerie, die sich fast schon in Zeitlupe vor ihr abspielte, betrachtete. Lyanna hatte schon oft gesagt das El ein guter Vater wäre und sie hatte niemals einen Moment lang an diesem Gedanken gezweifelt. Wäre ihre Beziehung nicht so stark wie sie es jetzt war, würde so ein Bild Lyanna wohl eher weniger erfreuen. Und auch wenn es ihr immer noch selbst jetzt einen kleinen Stich ins Herzen versetze, so war sie einfach nur glücklich. Wenn das Glück ihnen irgendwann zusagte und das würde es sicherlich, würde Elijah und Lyanna beide so mit ihrem eigenen Kind umgehen können aber selbst wenn es nicht der Fall war, wäre Lyanna trotzdem glücklich, glücklich das sie den Dunkelhäutigen an ihrer Seite wissen durfte, der sie liebte und beschützte und den sie schon bald Ehemann nennen durfte. Und auch wenn die Kinder, auf die die Dunkelhaarige aufpasste nicht ihre eigenen waren, so hatte sie genau so viel Liebe für diese übrig und würde sie beschützen. Es machte keinen schmerzhaften Unterschied mehr für sie. Sie hatte es akzeptiert, wirklich akzeptiert und konzentrierte sich lieber auf das Schöne und die Zeit, von dieser man so wenig in der Apokalypse haben konnte. Sie war froh als der Dunkelhäutige einwilligte und wie froh Miles gewesen war, der schon fast zu aufgeweckt quer durchs Zimmer rannte ehe Josie das Zimmer hechelnd betrat und den Jungen beruhigte und für einen Moment ablenkte. Zum Glück für Lyanna's Ohren. Sie spürte den sanften Griff an ihrem Kinn ehe sie den Kuss mit den selben Emotionen erwiderte und wieder lächelte. „Mhm ich wollte dich nicht wecken. Und wärst du nicht … du hättest mich wahrscheinlich eher dran gehindert aufzustehen .. oder umgekehrt.“ giggelte die Dunkelhaarige leise. „Das ist der Nachteil auf ein Kind aufzupassen.“ grinste die Dunkelhaarige. El würde verstehen was sie meinte ehe sie sich noch einen zweiten, flüchtigen Kuss von seinen Lippen stahl ehe sie sich aus dem Bett robbte. Miles konnte es kaum abwarten, so schnell wie sein Müsli in seinem Mund verschwand und wie er unruhig auf dem Stuhl hin und her rutschte, mal El und dann mal Lya fixierte, bis einer der beiden endlich sagte das sie los konnten. El hatte seine Worte noch nicht mal zu Ende gesprochen, da sprang der kleine Junge auch schon auf. Lyanna lächelte nur ehe sie nochmal die Pistole an ihrem Waffengurt kontrollierte, ob sie denn auch geladen war. Auch wenn sie nicht weit weg waren, würde niemals das Clubhaus ohne Waffe verlassen, schon gar nicht in der Begleitung eines Kindes. Ihr Blick glitt rüber zu Elijah, der gerade die extra Kleidung und eine Decke in seinem Rucksack zusätzlich verschwinden ließ. Lyanna konnte nicht anders als zu Grinsen, wie sie bereits schon erwähnte … stets mit dem Gedanken das es dem Kleinen an nichts fehlen würde. Sie versuchte gerade noch den amüsanten Gedanken zu verdrängen wie viel mehr El noch einpacken würde, wenn Miles noch deutlich jünger wäre oder gar ein Baby. Unschuldig hob sie nur ihre Hände als Elijah sie bei ihrer Reaktion erwischte. „Ich lache doch gar nicht. Ich finde es … süß.“ lächelte die Dunkelhaarige weiterhin amüsant. Lyanna umklammerte sanft die andere Hand des kleinen Jungen ehe sie dann auch schon los gingen. Das Lächeln der Dunkelhaarige verschwand keine Sekunde, auch wenn Miles Hand in Elijah's Hand noch winziger aussah als Lya's Hand schon darin aussah. Josie lief um sie herum, lief manchmal zur Seite um irgendwo daran zu schnuppern, blieb aber stets in der Nähe der Drei. Ihr Blick glitt wieder hinunter zu Miles als dieser eifrig weiter plapperte und nun die Fragerei losging, die kindliche Neugier oft mit sich brachte. Lyanna's Blick glitt kurz zu Elijah welcher deutlich in anderen Gedanken versunken war. Sie musste nicht wissen an was er dachte aber mittlerweile kannte sie seinen Gesichtsausdruck gut und wusste das er an etwas … bestimmtes denken musste. Lyanna's Augenbraue glitt einen Moment nach oben ehe sie sich wieder Miles widmete. „Hm schwierig. Ich kann mich da nie so entscheiden aber blau ist recht hübsch. Blau wie der Himmel .. oder Blau wie das Meer .. an einem Strand.“ Ihr Blick flog wieder vielsagend zu dem Dunkelhäutigen. „Wölfe sind kluge Tiere … sehr loyal und familiär .. sie sind auch meine Lieblingstiere.“ lächelte die Dunkelhaarige den Jungen an, der nun erwartungsvoll zu dem ehemaligen Soldaten blickte, welcher aber wohl noch in deutlich andere Gedanken versunken war. „El's Lieblingsfarbe ist rosa.“ sprach sie dann einfach aus und ihr Lächeln wurde deutlich breiter. Natürlich stimmte dies nicht. Miles musste anfangen zu lachen. „Aber rosa ist doch eine Mädchen Farbe.“ „Ja El, Rosa ist eine Mädchenfarbe.“ grinste die Dunkelhaarige frech. Der gefrorene See war nicht weit vom Clubhaus entfernt, wenn man gemütlich ging war es ein viertel stündiger Fußweg durch dichtes Waldgebiet, was immer mehr aufklarte als man sich den See näherte. Die Dunkelhaarige hatte irgendwann die Hand des kleinen Miles losgelassen und war ein wenig vor gelaufen um nachzusehen ob es sicher war und sich nicht der ein oder andere Zombie dort verirrte. Zu dem wollte sie zusätzlich vermeiden, das Miles sah wie Lyanna den Schädel eines Untoten zerschlug. Es war schon schlimm genug ,das er in solch einer Welt aufwachsen musste. Er würde noch früh genug damit in Kontakt kommen, nur jetzt sollte er das ganz bestimmt nicht. Doch das Glück war auf ihrer Seite und das Ufer am See war komplett leer gewesen, während sich eine dicke und feste Eisschicht über die Wasseroberfläche zog. Lyanna drückte ihren Fuß auf das Eis, ehe sie ein bis zwei mal fest drauf trat um die Standhaftigkeit des Eises zu überprüfen. Sie wollte schließlich nicht das Miles oder Elijah einstürzte und sie letztendlich nass und erfroren endete. Gerade als Lyanna ihren Fuß vom Eis zog, sah sie auch schon wieder Elijah und Miles, wie dieser die Hand des Dunkelhäutigen losließ und aufgeregt zu der Dunkelhaarigen rannte und förmlich schon aufs Eis springen wollte, ehe die Dunkelhaarige einfach den Weg versperrte. „Mit den Schuhen kannst du da nicht drauf, schon vergessen.“ Der kleine, blonde Junge lächelte nur verlegen ehe sie Elijah den Rucksack abnahm und das kleinste Paar Schlittschuhe raus zog und Miles half, der sich sofort mit seinen Hintern in den Schnee warf, diese anzuziehen. Sie waren ihm ein wenig zu groß aber Lyanna würde sie einfach ein wenig enger schnüren, da würde das schon passen. Während Miles versuchte schon am Ufer, im Schnee auf den Schlittschuhen zu stehen, zog auch Lyanna ihre an, schon deutlich geschickter und ließ zeigen das sie das schon oft gemacht hatte. Sonst hätte sie das wohl kaum heute vorgeschlagen. „Ich habe dich noch gar nicht gefragt ob du überhaupt fahren kannst.“ lächelte sie dann nur herauf zu Elijah. „Was sag ich denn da. Natürlich kannst du das. Ihr New Yorker macht doch eh immer so ein Drama darum besonders an Weihnachten.“ grinste die Dunkelhaarige und konnte sich kaum etwas anderes vorstellen. Dass das Gegenteil der Fall war konnte die junge Frau natürlich noch nicht ahnen. Sie stahl sich noch einen flüchtigen Kuss von seinen Lippen um sich zu wärmen ehe sie nur lächelte - „Miles und ich gehen schon mal vor.“ Sie nahm den Kleinen wieder an Hand, gab ihm dadurch mehr Halt, ehe sie langsam den ersten Schritt auf das Eis mit ihm wagte. Der Kleine geriet direkt ins Straucheln und bekam leicht Panik, doch Lyanna hielt ihn fest. „Halt dich einfach fest.“ sprach sie nur beruhigend ehe Miles wieder das Gleichgewicht fand. Lyanna zog ihn dann langsam mit beiden Händen über das Eis und schnell war die Angst und die Panik in dem Gesicht des Jungen verschwunden, stattdessen machten sich wieder Freude und Aufregung in seinem kleinen Gesicht breit. „Onkel El! Schau! Rief dieser nur laut.

@Elijah Magoro

I cannot see the day for night. I feel the clouds closing in. I cannot put a single foot right. I don't know where to begin. They bring me down, they push me around. They kick my face into the ground. And I know this because I was there. There are times when I will need you. There are times when you're not around. I owe so much of me to you. Of all the things I'm going through. You never stopped to tell me why. There are times when I will need you. There are times when you're not around. And I'm losing my patience. I will love her from the grave.
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#85

RE: Wälder von Charming

21.02.2022 15:09
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
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Das Elijah in Gedanken bei der Frage nach seiner Lieblingsfarbe ganz wo anders war, fiel zum Glück nur Lyanna auf. Natürlich war sein Gedanke an diese eine Geburtstagsfeier vor zwei Jahren geglitten, da hatte die Dunkelhaarige definitiv besiegelt, dass Rot wohl seine Lieblingsfarbe war. Und er würde dem auch nie wiedersprechen, das Rot an Lyanna hatte ihm diese Farbe definitiv… versüßt.
Das sanfte Kinderlachen riss Elijah aber wieder aus seinen Gedanken, er wandte den Kopf wieder zu den beiden und schüttelte lächelnd den Kopf.
„Jaja, zieht mich nur auf. Außerdem gibt es keine Mädchen- und Jungsfarben. Letzten Endes kann jeder doch die Farbe schön finden, die er eben schön findet“, antwortete Elijah nur und zuckte mit den Schultern. Klar, es gab Farben die waren eher Mädchen zugeschrieben und welche, die waren eher Jungs zugeschrieben. Was alles Bullshit war. Eigentlich hatte der Dunkelhäutige ja gedacht, dass solche festgefahrenen Vorstellungen mit der Apokalypse untergingen, aber nein, scheinbar nicht. Auch, wenn er wusste, dass Lyanna ihn nur damit aufziehen wollte. Aber er wollte auch Miles klarmachen, dass es völlig okay war, egal welche Farbe man mochte.
„Und man mag es nicht denken, aber ich finde Bären sehr toll. Auch, wenn mir einer schon mal ganz schön wehgetan hat. Daran war ich aber selbst schuld“, fuhr Elijah dann fort und Miles sah ihn mit großen Augen an.
„Dir hat ein Bär wehgetan?“, fragte der kleine Junge mit ehrfürchtiger Stimme.
„Ja und die Spuren davon trage ich heute noch. Aber sie tun zum Glück nicht mehr weh“, beruhigte er den kleinen Jungen dann sofort und lächelte.
„Hast du mit dem Bären gekämpft?“, fragte dieser weiter und Elijah schüttelte lachend den Kopf.
„Nein, zum Glück nicht. Sonst wäre ich wohl definitiv nicht mehr hier Miles. Nein, es war eine Mamabärin. Und es war wohl einfach Unglück, dass ich zur falschen Zeit am falschen Ort war. Aber nachdem die Bärin mich erwischt hatte und ich am Boden liegenblieb, hatte sie wohl das Gefühl, sie hat mir definitiv gezeigt wer der Boss ist und ist wieder abgezogen.“
„Und was ist dann passiert?“
„Naja, mich haben ein paar Leute dann ins Cottage gebracht und der Arzt dort, der der letztes Jahr auch dein schlimmes Fieber behandelt hat, hat mich wieder aufgepäppelt.“
„Ohh… ja, Mama hat gesagt er ist ein guter Arzt. Ich fande ihn ein bisschen komisch…“
Elijah grinste nur und fuhr dem kleinen Jungen über die Mütze, „Ja, Dr. Avery kann manchmal ein wenig seltsam sein. Aber er ist wirklich ein guter Arzt.“
Damit war für Miles das Gespräch beendet.
Elijah blickte zur Lyanna, welche seinen Blick erwiderte. Ja, er hatte Lyanna noch nie so wirklich erzählt, was damals mit dem Bären eigentlich passiert war, noch immer konnte er sich an ihre Frage damals im Krankenhaus in Washington erinnern. Natürlich wollte sie wissen, was passiert war, woher er die drei großen Narben an seiner linken Flanke hatte. Das Elijah tatsächlich erstmal fast verblutet wäre, die Krallen glücklicherweise an seinen Rippen entlanggekratzt und nicht in den Brustkorb gedrungen waren, das erzählte er Miles natürlich nicht. Immerhin wollte er den kleinen Jungen ja auch nicht verstören. Und er wollte auch Lyanna nicht mit einer Geschichte aus der Vergangenheit unnötig negative Gefühle geben. Weshalb er diesen Part einfach verschwieg.
Der Weg zum See war nicht lang, irgendwann war Lyanna vorausgegangen, Elijah mit Miles ein wenig langsamer geworden. Sie wollte eventuelle Beißer ausschalten, bevor Miles sie sehen konnte, oder zumindest zusehen musste, wie sie diesen ihr Messer in den Kopf rammte. Klar, der Junge würde noch früh genug mit Beißern in Kontakt kommen, aber dies sollte eine schöne Erinnerung werden.
Sofort entriss sich Miles seiner Hand, rannte hinüber zu Lyanna und wollte schon aufs Eis rennen, doch die Dunkelhaarige hinderte ihn daran.
Schnell hatte Lyanna dem kleinen Miles die Schlittschuhe an die Füße geschnallt und schlüpfte selbst in ihre, während Elijah noch ein wenig… herumstand.
Ihre Worte, ihr nachfragen ob er überhaupt Schlittschuhlaufen konnte, ließen sein Herz ein wenig in seine Hose rutschen, bevor er allerdings ehrlich antworten konnte, beantwortete sich Lyanna die Frage schon selbst. Aber falsch. Gut klar, er verstand woher ihr Gedankengang kam, New York gab wirklich international damit an, dass sie im Central Park und gefühlt auf jedem Platz im Winter eine Eisfläche hatten, dass ein Kind in New York nicht Schlittschuhlaufen konnte, war wohl so wahrscheinlich, wie dass es ein Kanadisches Kind nicht konnte. Als wären diese schon mit Kufen an den Füßen auf die Welt gekommen. Aber Elijah… war da eben nicht so. So wirklich erklären konnte er es nicht, warum er nie Schlittschuhlaufen war, aber irgendwie hatte es sich halt eben einfach nicht ergeben. Mit bei der Eisfläche ja war er, aber irgendwie war er nie wirklich aufs Eis gegangen. Und das bereute er nun sehr. Immerhin wollte er sich vor Lyanna und Miles auch nicht wirklich blamieren, weshalb er gerade sogar tatsächlich abwägte ob er nicht irgendeine Ausrede finden konnte, nicht aufs Eis zu müssen. Sein Blick glitt dann zu Lyanna und Miles, als der kleine Junge voller Stolz rief und ihm zeigte, wie toll er mit Lyanna über das Eis gleiten konnte. Es sah so einfach aus, keine große Anstrengung, wie Lyanna sogar rückwärtsfuhr um Miles die ganze Zeit im Auge zu haben.
Ach fuck it, dachte sich der ehemalige Soldat, Du hast in einem scheiß Krieg gekämpft und jetzt hast du Angst davor dich vor deiner baldigen Ehefrau zu blamieren?
Er presste die Lippen aufeinander, setzte sich dann auf einen Stein und zog die Stiefel aus, schlüpfte in die Schlittschuhe. Zum ersten Mal in seinem Leben. Vermutlich schnürte er sie enger als man sollte, gefühlt schnürte er sich die Füße fast ab, doch so fühlte es sich sicherer und fester an. Alles, was ihm diese beiden Aspekte gab, würde er machen. Mit einem leisen Seufzen, stand er dann auf, ruderte ein wenig mit den Armen, als er versuchte auf den Kufen zu stehen und… balancierte sich aus. Sofort glitt sein Blick zu den anderen beiden, aber Lyanna hatte ihm gerade den Rücken zugewandt, also hatte sie das schon mal nicht sehen können. Wäre Elijah nicht dunkelhäutig, würde ihm wohl im Moment tatsächlich ein wenig die Röte ins Gesicht steigen.
Hoch konzentriert überbrückte Elijah die wenigen Schritte bis zum Beginn des Sees und trat sehr vorsichtig und sehr langsam mit der ersten, dann mit der zweiten Kufe aufs Eis. Sofort begann er unter seiner Mütze das Schwitzen an, als er sich in einer wohl sehr amüsanten Positionierung seines Körpers Schritt für Schritt aufs Eis wagte, dabei mehr lief als auf den Kufen glitt. Nachdem er ein paar Schritte weiter im See stand, richtet er sich auf und blieb einen Moment stehen, war schon ein wenig stolz auf sich, wie er soweit gekommen war ohne hinzufallen.
Zu früh gefreut. Kaum wollte er den ersten Schritt machen, versuchen sich ein wenig anzuschieben und über die Eisfläche zu gleiten – verlor er das Gleichgewicht und landete auf seinem Hintern. Das Eis war verdammt hart und es tat tatsächlich ein wenig weh!
„Fuck“, murmelte er leise und ballte die Hand zur Faust, vermied es gerade mit voller Absicht in Lyannas Richtung zu blicken. Es war ihm peinlich. Unglaublich peinlich in etwas so schlecht zu sein. Dennoch wollte er sich nicht geschlagen geben, knurrte ein wenig unzufrieden und versuchte wieder auf die Füße zu kommen. Was sich als garnicht mal so leicht herausstellte. Es brauchte wohl an die sechs oder sieben Anläufe, aber dann war Elijah wieder auf seinen Füßen, sehr darauf bedacht nicht direkt wieder hinzufallen. Und dann glitt sein Blick zu Lyanna, die ihn natürlich beobachtete und Elijah? Elijahs Kopf wurde ganz heiß vor Peinlichkeit und er fühlte sich extrem unangenehm beobachtet, lächelte unschuldig, da er wirklich im Moment keine Ahnung hatte, wie er reagieren sollte.

@Lyanna Lockhart



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#86

RE: Wälder von Charming

18.03.2022 12:30
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
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Lyanna glitt langsam mit Miles, seine Händen fest in Ihren, langsam über das Eis. Dabei fuhr Lyanna rückwärts um ein Auge auf Miles zu haben, der sichtlich Spaß an dem Ganzen hatte wie seine Füße nun mit Leichtigkeit über das Eis glitten. Und der Dunkelhaarigen erwärmte es das Herz, so wie jedes Kinderlachen ihr Herz erwärmte und diesen gewissen Mutterinstinkt in ihr weckte, der schon immer tief in ihr schlummerte. Auch wenn ihr natürlich stets klar war, das … Miles nicht ihr Sohn war, so wie Grace's Zwillinge nicht ihre Kinder waren oder Talinda's Zwillinge nicht ihre. Lyanna konnte mittlerweile diese traurige Gedanken, die darunter kamen gut ausblenden, sich nicht mehr von ihnen beeinflussen lassen. Sie hatte akzeptiert das sie daran nichts ändern konnte außer das Schicksal selbst entschied sich im Guten für Elijah und Lyanna. Und wenn es soweit war, würde Lyanna wohl die Erste sein die das spüren würde. Sie genoss lieber die Zeit, das warme Gefühl in ihren Herzen … es fehlte nur noch – El. Sie wusste nicht welchen Kampf er sich gerade abhielt. Mittlerweile hatte sie Miles losgelassen, der zwar noch etwas unsicher und wackelig über das Eis glitt, es aber zu mindestens schaffte nicht hinzufallen. Es war das dumpfe Geräusch, das Lyanna umblicken ließ – El wie er auf seinem Hintern lag. Ein besorgter Blick huschte in das Gesicht der jungen Frau ehe sie ein paar Schritte auf dem Eis in seine Richtung geglitten kam, mit dem Gedanken ihm aufhelfen zu wollen, sicher zu gehen, das er sich nicht ernsthaft verletzt hatte. Doch Elijah war schneller. Der Dunkelhäutige, der sich offensichtlich nicht zufrieden mit der Situation gab, versuchte sich wieder aufzurichten, was auf dem Eis besonders … tricky sein konnte, wie er wohl nun auch selbst bemerkte. Elijah versuchte immer wieder das Gleichgewicht zu halten, was ihm selbst nach mehreren Anläufen eher schwieriger war als wohl angenommen. Lyanna konnte wirklich nicht anders. Allein der Anblick, der mehr als lustig aussah hatte ihr schon ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. Sie versuchte es noch zu unterdrücken aber Lyanna konnte nicht anders als zu lachen. Elijah war zwar ein Soldat aber auch Soldaten konnten nicht gegen alles bestehen und das mussten sie auch nicht. Lyanna meinte ihr Lachen auch gar nicht böse. Selbst das erwärmte nur noch mehr ihr Herz. Sie strich sich eine Träne weg als Elijah endlich in einen halbwegs festen Stand kam ehe sie mit Schwung um ihn herum glitt „Das war wohl ein Gerücht. Es liegt euch New Yorkern, doch nicht im Blut.“ verzog die Dunkelhaarige gespielt das Gesicht und konnte es sich nicht verkneifen ihn ein wenig damit aufzuziehen. „Aber du hast so ein Glück, das ich hier heute bin.“ grinste die Dunkelhaarige ehe sie sanft seine Hände umfasste. „Stell deine Füße etwas mehr zusammen.“ wies sie ihn auch gleich an. „Und schau nicht auf deine Füße, sondern immer zu mir.“ lächelte sie direkt und beruhigend, so wie Elijah es immer tat wenn er ihr seine Hand hin hielt um ins Wasser zu gehen. „Keine Sorge, wenn du fällst, fange ich dich auf.“ hauchte sie nur belustigt ehe sie langsam rückwärts wieder los fuhr, Elijah mit einem kleinen Ruck mit sich zog. „Wohl doch ein Naturtalent.“ hauchte die Dunkelhaarige mit einem Lächeln, nach dem sie ihn eine Weile mit sich gezogen hatte ehe sie seine Hände ein wenig fester umklammerte. „Danke.“ fing dann die Dunkelhaarige plötzlich an. „Das du mitgekommen bist. Ich meine ich wäre auch mit Miles alleine hier her aber so ist es .. deutlich schöner. Außerdem mag dich der Kleine wirklich sehr.“ lächelte die Dunkelhaarige weiter ehe sie ihn ein wenig langsamer mit sich zog. „Und ich hatte nicht Unrecht.“ blickte die Dunkelhaarige dann wieder auf zu ihm. „Du wärst ein sehr guter Vater.“ Lyanna merkte das sie langsamer wurde und holte wieder etwas mehr Schwung, ließ El nicht los. So wie sie ihn nie loslassen würde – reine Metapher natürlich.
Die Sonne bewegte sich bereits Richtung Westen als Lyanna Miles, die Schlittschuhe auszog und diese wieder in der Tasche verstaute, wo bereits ihre lagen. Müde klammerte sich der kleine Junge an die Dunkelhaarige ehe sie ihn auch gleich schon hochhob ihn mit ihrem Arm stütze, während die andere sanft auf seinem Rücken ruhte. Sie spürte den Atem des Kindes in ihren Haaren ehe sie mit Elijah und dem kleinen Jungen auf ihrem Arm wieder zurück durchs Clubhaus liefen. Lyanna würde es als guten Tag bezeichnen, natürlich war es ein guter Tag. Keine Beißer oder sonstige Zwischenfälle. Hätte Lyanna natürlich gewusst das es hier nicht sicher war, wäre sie nicht hier hin aber gerade Lyanna und wohl auch Elijah wussten wie schnell das Schicksal einem einen Strich durch die Rechnung machen konnte. Aber heute war dem nicht so. Heute war alles gut gewesen. Nach dem sie das Zimmer betraten, legte die Dunkelhaarige den Kleinen auf dem Bett ab, half ihm noch aus den warmen Wintersachen, ehe sie den müden Jungen direkt zudeckte, ihn gut in die Decke einpackte. Es dauerte nicht lange bis der Kleine, trotz der kleinen Unterbrechung schnell wieder die Augen zufielen, was nur mehr als verständlich war. Sie waren recht lange am See gewesen und Miles hatte sich noch deutlich ausgetobt. Lyanna strich ihm mit einem sanften Lächeln eine, der blonden Haarsträhnen aus dem Gesicht ehe sie von ihm abließ und den Kleinen schlafen ließ. Lyanna drehte sich nur zu dem Dunkelhäutigen um. „Komm.“ sprach sie leise aber verständlich. „Ich bin ganz durchgefroren.“ hauchte sie mit einem lächeln und zog den ehemaligen Soldaten mit sich ins Badezimmer. Lyanna drehte das Wasser in der Dusche auf, gab dem Wasser Zeit um warm zu werden ehe sich die Dunkelhaarige förmlich aus der dicken Kleidung schälte, bis das Letzte bisschen Stoff von ihrer nackten Haut flog. Lyanna hob nur eine Augenbraue an ehe sie Elijah's Kinn mit ihrer Hand sanft anhob. „Nicht nur gucken. Ausziehen.“ grinste die Dunkelhaarige und zog ihm seinen Pullover über den Kopf. Leichter gesagt als getan. Denn Lyanna konnte sich einen kleinen Blick, welcher über seinen definierten Oberkörper glitt auch nicht ganz verkneifen. Auch wenn ihr deutlich schönere Gedanken gerade durch den Kopf gingen, was sie stattdessen mit El alles tun könnte anstatt zu duschen, wirbelte sie diesen Gedanken schnell ab. Kein guter Zeitpunkt, mit einem kleinen Jungen im Nebenraum. Sie würden zu einem späteren Zeitpunkt genug Zeit dafür finden. Dennoch ließ es sich die Dunkelhaarige nicht nehmen, sich einen flüchtigen aber dennoch sanften Kuss von ihrem baldigen Ehemann zu stehlen, ehe sie etwas nachdenklich sanft, mit ihren Fingern über seine Narben strich. Das Wasser im Hintergrund, dampfte bereits schon leicht. Es wurde wärmer. „Jemand aus Balar wird mir mein Kleid nähen.“ verriet sie dann mit einem Schmunzeln. „Für unsere Hochzeit.“ - „Es wird zwar kein pompöses Prinzessinnenkleid worin ich in Tüll förmlich ertränken werde aber das wollte ich auch nicht. Stell dir mal vor ich müsste damit dringend auf die Toilette.“ schmunzelte die Dunkelhaarige nun deutlich breiter ehe sie schließlich zu ihm aufblickte, für einen kurzen Moment in seine wunderschönen, dunkle Augen blickte. „Es wirkt immer noch wie ein Traum.“ sprach sie dann ehrlich aus. „Das hier alles. Das mich irgendein Auto in Boston einfach angefahren hat und das hier alles nur eine merkwürdige aber doch recht schöne Vorstellung meines Unterbewusstseins ist während ich im Koma liege.“ lächelte die Dunkelhaarige scherzhaft ehe sie sich an den Körper des Dunkelhäutigen drückte, seine warme, dunkle Haut gegen ihre spürte. Für einen Moment schloss sie nur die Augen. „Wenn es so ist … möchte ich auch nicht mehr aufwachen.“

-> Elijah & Lyanna's Zimmer

@Elijah Magoro

You've been my muse for a long time. You get me through every dark night. I'm always gone, out on the go. I'm on the run and you're home alone. I'm too consumed with my own life. Sharing my heart. It's tearing me apart. But I know I'd miss you, baby, if I left right now. Doing what I can, tryna be a woman. And every time I kiss you, baby. I can hear the sound of breaking down. I don't want to play this part. But I do, all for you. I don't want to make this hard. But I will 'cause I'm still. Sharing my heart. It's tearing me apart. Are we too young for this?
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#87

RE: Wälder von Charming

08.05.2022 19:57
Lorelei Kennedy Lorelei Kennedy (gelöscht)
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Dass es am ersten Abend so weit kommen würde, hätte Rory zuvor niemals gedacht. Immerhin war sie nicht das Mädchen gewesen, die einen jungen Mann so schnell an sich herangelassen hätte. Selbst dann nicht, wenn er gutaussehend war. @Logan McCallister konnte da schließlich ein Lied singen. Doch irgendwie ergab sich diese Situation mysteriöserweise. Ihre Hand auf seinem Oberschenkel legte sich automatisch dorthin und Lorelei hatte keinerlei Hintergedanken. Vielleicht tat der Rum das seine bei. Ein Kuss entstand, die Klamotten flogen von den Körpern und es kam zu einem sehr intimen Moment, in dem sich die junge Frau das erste Mal seit langem wieder fallen lassen konnte. Sie gab ihre Lust irgendwann vollends nach und genoss einfach das lustvolle Treiben zwischen sich und dem irgendwie Fremden. Und seltsamerweise war es atemberaubend gut und ihr Körper verlangte nach mehr. Dieses Gefühl war nicht untypisch, schließlich hatte sie keinen Mann groß an sich herangelassen, nachdem sie dachte, dass ihr Verlobter einen tragischen Tod erlitt. Nun ist die Brünette wieder aufs Pferd gestiegen und hat Gefallen daran gefunden. Sie bereute es keinesfalls und hätte nichts gegen eine Wiederholung oder mehrere. Da der junge Mann jedoch einer Gruppierung angehörte, würde sie ihn wohl so schnell nicht mehr wiedersehen, was sie sehr schade fand. Aber es sollte dann wohl nicht sein.
Oliver ging es in der nächsten Nacht stetig schlechter und dann wieder etwas besser. Eben wie eine Achterbahnfahrt. Zum Glück wendete sich das Blatt sehr schnell und Olis Genesung stand nichts mehr im Wege. Lorelei war für ihn da und reichte ihm eine weitere Decke und kochte im mit den gesuchten Kräutern einen Tee, der den Mann schnell auf die Beine verhalf. Sie redeten viel und nur bedingt gab sie Informationen über sich preis. Jedoch gewann er langsam ihr Vertrauen und sie gab ihm zu verstehen, dass sie ihn zu diesen Ridern begleiten würde, um sich das ganze anzuschauen. Dies war jedoch kein Versprechen, dort zu bleiben. Immerhin war ihr noch nicht klar, ob sie zu dieser Gruppe passen würde. Genau diese Vorbehalte erklärte sie dem blonden Mann. Am liebsten war sie jedoch allein unterwegs. Unabhängig von anderen Menschen und ohne auf deren Regeln zu hören. Lorelei gab denen jedoch eine Chance. Oliver zuliebe, den sie doch mochte.
Nach dieser guten Woche der Genesung, in der Lorelei in 2 Nächten dachte, dass Oliver hier starb, ging es ihn schon wieder so gut, dass er nun zurückwollte. Die beiden verließen das Hochhaus und Rory packte alles ein, was wichtig für sie war. Den Rest würde sie erneut holen können, wenn sie sich dazu entschied, bei den Ridern zu bleiben. Für sie klang es einfach wie eine Motorradgang, bei dir sie einfach nichts zu suchen hatte. Damals fuhr sie hin und wieder auf so einem Gefährt mit, aber mehr als einen PKW Führerschein konnte sie nicht aufweisen. Dies erklärte sie auch Oliver. „Ich hoffe, dass von mir nicht verlangt wird, auf so einem Ding zu fahren. Also es selbst zu fahren. Dafür bin ich nicht qualifiziert.“ sagte sie und zuckte mit den Schultern. Mit dem schweren Rucksack lief sie neben dem Blonden her und in den Wald hinein, der immer dichter wurde. „Hier ist es so abgelegen, dass man ohne Probleme jemanden umbringen kann.“ murmelte Lorelei leise vor sich hin und ihre Blicke gingen umher. Sie hatte keine Lust auf einen Überraschungsbesuch von Zombies oder anderen Menschen, die zwar noch am Leben waren, aber nicht so klar denken konnten. Vor solchen Leuten hatte sie sich bisher erfolgreich drücken können.
2 geschlagene Tagen war sie an seiner Seite unterwegs und die Gespräche wurden tiefgründiger, wie das Vertrauen immer intensiver. Sie vernahm seine Worte und nickte ihm als Zustimmung zu. „Bitte, ich würde gern einfach mal alle viere von mir strecken.“ gab Lorelei grinsend von sich und hielt ebenso Ausschau nach der nächsten intakten Hütte. „Ich bin ein starkes Mädchen, danke für dein Angebot.“ erwiderte Lorelei auf sein Angebot und knuffte ihn für seine nachfolgenden Worte in die Seite. „Du lässt dich also für Dinge bezahlen, hmm? Also ein Toy Boy?“ neckte sie Oli und erblickte im Augenwickel eine aus Stein gebaute Hütte, die sehr robust aussah. Als sie dieser immer näherkamen, bemerkte sie die Fenster, die zugenagelt waren und somit ganz. „Hier schaut es doch ganz gut aus, oder?“ fragte sie den Mann, während sie direkt auf die Eingangstür zulief. Schnell zog sie ihre Waffe hervor und blickte zu Oliver. „Bereit?“ flüsterte sie.

@Oliver Cross

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#88

RE: Wälder von Charming

03.07.2022 15:01
Oliver Cross Oliver Cross (gelöscht)
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Die Riders waren mehr als nur eine Motorradgang, auch wenn sie das vor der Apokalypse vermutlich waren. Rory schien bedenken zu haben, dass man von ihr verlangen könnte, dass sie ein 2-Rad besteigen müsste. Daraufhin grinste Oliver etwas vor sich her und steckte sich eine selbstgedrehte Zigarette in den Mundwinkel.
„Keine Sorge, es gibt kein Aufnahmeritual bei dem du dich auf ein Motorrad zwängen musst“, erklärte er, auch wenn er gerne ihr Gesicht gesehen hätte, wenn er ihr etwas anderes erzählen würde. Sie durchwanderten immer tiefere Gefilde des Waldes, wodurch die Bäume immer dichter wurden und die Sonne von dem Blätterdach abgehalten wurde. Oliver warf einen Seitenblick auf Lorelei, die ein paar leise Worte murmelte. Er griff nur die Hälfte auf, konnte aber in etwa zuordnen, was sie meinte.
„Es ist inzwischen überall abgelegen, sodass man selbst in einer Großstadt jemand einfach auf offener Straße umbringen könnte“, erwiderte er und blickte sich um. „Die Großstädte sehen immerhin genauso, abgelegen aus, wie dieser Wald.“

Oliver stieg über einen größeren Baumstamm und half Lorelei über diesen hinweg. Inzwischen wünschte er sich einfach nur eine Pause, weil ihm seine Füße wehtaten und er durch seine Erkrankung noch nicht gänzlich fit war. Rory stimmte ihm zu, dass sie sich ebenfalls gerne ausstrecken würde, worüber der Mann froh war. Es gab nichts schlimmeres als eine Pause zu machen, wenn es nur einer brauchte. Wobei Rory scheinbar auch eine starke Frau, die sich ihr Gepäck nicht abnehmen ließ. Er zuckte daraufhin nur die Schultern: „In Ordnung.“
Sie liefen weiterhin ein paar Schritte weiter und er bekam einen leichten Knuff in die Seite. Verwundert sah er zu ihr herüber und setzte dann ein breites Grinsen auf: „Schlimm? Oder willst du nun meine Dienste in Anspruch nehmen? Ich bin jederzeit bereit für dich.“ Man konnte ihm anhören, dass er ein Witz scheinbar machte, auch wenn man es ihm mit Sicherheit auch abnehmen würde. Sein Grinsen verschwand aber sofort als er ebenfalls die Steinhütte erkannte. Wer zum Teufel baute hier eine Hütte mitten in den Wald? Woher kamen die Steine?
Oliver sah sich für einen Moment um und nickte Lorelei leicht zu, dass er verstand, dass das ihre neue Unterkunft wurde.
„Ich bin bereit“, erklärte er und zog seine Tomahawk von seinem Gürtel. Die Axt war klein und griffig, aber durchaus gefährlich. Sie nährten sich der Tür und stellten sich beide dort an. Oliver griff nach dem Türknauf, sah nickend zu Lorelei und stieß dann die Tür auf. Die Frau ging als erstes vor und betrat den dunklen Raum. Oliver folgte ihr und sah sich sofort in allen Ecken um. Licht wurde durch die Holzspalten, der abgedeckten reingeworfen. Etwas Dreck wirbelte durch den Raum. Es roch modrig und irgendwie abgestanden. Allerdings konnte er nicht den Geruch des „Todes“ wahrnehmen. Die Hütte war spartanisch eingerichtet. Es gab einen großen Kamin und die Möbel waren alle aus dem Holz des Waldes gebaut. Man konnte sehen, dass es Marke: Eigenbau war. Mit dem Fuß stieß Oliver leicht das Bett an und nickte überrascht.
„Scheinbar ziemlich stabil.“ Das schmutzige Grinsen, dass er Lorelei schenkte, konnte sie aufgrund der Dunkelheit mit Sicherheit nicht sehen.
„Also, bleiben wir hier?“


@Lorelei Kennedy

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#89

RE: Wälder von Charming

24.07.2022 18:59
Lorelei Kennedy Lorelei Kennedy (gelöscht)
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Für Lorelei klang es nach einer Motorradgang, wie man sie von vor der Apokalypse kannte. Auch hier gab es zwei unterschiedliche Seiten. Einmal die, die ständig nur Ärger und Stress suchten und dann die ruhige Motorradgang, die einfach nur mit ihren Maschinen durch die Gegend streifen wollten. Rory hatte immer Bedenken, wenn es um eine neue Menschengruppe ging, vor allem zu den Zeiten der Apokalypse. Oliver schien es amüsant zu finden, dass sie keines der Bikes fahren wollen würde. Erleichtert atmete die Brünette aus, als sie hörte, dass es kein Aufnahmerituale gab, wo sie diese Zweiräder bewegen musste. „Dann bin ich erleichtert.“ richtete sie an den Mann und folgte ihm weiter und tiefer in den Wald hinein.
Wie ein scheues Reh seinem Mörder folgte. Dass Oli sie nicht töten würde, da war sie sich sicher, immerhin hätte er genug Gelegenheiten dafür gehabt. Dafür musste er sie nicht erst ein tiefes Waldstück führen. Jedoch konnte sie ihre gemurmelten Worte nicht zurückhalten, die Oliver scheinbar nicht komplett hören konnte. Immerhin waren sie auch mehr an sich selbst gerichtet als an ihn. Fragend blickte sie in seine Richtung, als seine angenehme Stimme an sie herantrat. „Danke für die Info, die baut mich gerade richtig auf.“ antwortete sie sarkastisch und grinste anschließend leicht.
Beide setzten ihren Weg fort und Rory ließ sich über den großen Baumstamm helfen. Auch wenn ihre Füße schmerzten, so zeigte sie keine Schwäche und lehnte das Angebot von Oli freundlich aus. „Vielleicht komme ich später darauf zurück.“ sagte sie herzlich. Das Gespräch zwischen ihr und Oli erstarb nicht, sondern sie sprachen nun über die Bezahlungen von Gefälligkeiten. Sie setzte ebenfalls ein breites Grinsen auf. „Dann weiß ich Bescheid und ich komme gewiss darauf zurück. Auch wenn ich kein Geld habe, werden wir uns sicherlich einige werden.“ erwiderte die junge Frau.
Die Schritte stoppten vor einer Hütte, die robust gebaut war. Loerelei zog ihre Machete aus dem Halfter ihres Gürtels und nickte dem Blonden zu. „Ich bin es auch.“ Diese Worte kamen leiser über ihre Lippen. Sie stellte sich neben Oli und gab ihm Deckung. Zuerst schlüpfte sie durch den Spalt der Tür hindurch und aufmerksam schaute sie sich suchend um. Nichts. Viel konnte sie nicht erkennen, da es recht düster war, somit kniff die Brünette etwas die Augen zusammen. Es roch muffig und es war auf jeden Fall stickig in diesem Raum. Rory überprüfte die Küche, sowie das Badezimmer, was sehr heruntergekommen war. In der Badewanne lag eine verweste Leiche, die mindestens schon 4 Jahre dort verweilen musste. Zurück im Zimmer, wo sich Oli aufhielt, blieb sie vor ihm stehen. „Alles sauber. Und bei dir?“ fragte sie nach. Ihr Blick glitt zum Bett. „Da haben wir ja Glück.“ konterte sie ebenfalls frech. Und wie sie es sehen konnte, ihre Augen hatten sich mit er Zeit an die Dunkelheit gewöhnt. „Wir bleiben hier.“ segnete sie das Haus ab und ließ den schweren Rucksack auf den Boden fallen. Danach zog sie die Überdecke von der Couch und ließ sich auf diese fallen. Sie klopfte neben sich und blickte zu dem Blonden. „Hier ist noch genug Platz.“ Ein freches Zwinkern unterstrich ihre Aussage.

@Oliver Cross

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