Jetzt war ich endlich mal wieder unterwegs, mit meiner Tante Eli und kaum als wir endlich unser Ziel erreicht haben, wurden wir überrascht. ein Schatten zwang uns, eine Feuertreppe hinaufzugehen, dann kamen wir ins Haus. Dort schien alles sicher zu sein , doch überall lauerten die Beißer. Wir liefen im Treppenhaus herum, dann fanden wir unten ein Fenster, das offenstand. Es war ein Glück, dass wir dort im Haus wenigen Beißern begegneten, denen die wir begegnet sind, erledigten wir schnell, aber leise. Kaum aus dem Haus kamen wir in den nächsten Schlamassel. Ein Eisengitter löste sich und wir fielen in einen Schacht. Kaum dort unten angekommen, mussten wir uns einen neuen Weg bahnen, der nicht gerade prickelnd war. Doch auch diese Hürde nahmen wir ohne schwere Verletzungen. Die kleine Schramme am Kopf, war mir nicht mal aufgefallen, nur meine Tante schon. Ich wusste an ihrem Blick und auch wie sie sich verhielt, dass sie es bereute mich mitgenommen zu haben. Im Inneren seufzte ich, denn ehrlich, auch zu Hause hätte ich mich verletzen können. Ich tat alles, was meine Tante mir sagte, um nicht noch mehr Schwierigkeiten zu machen. Ich beobachtete sie und hoffte, wir finden einen passenden Ausgang. Zum Glück fanden wir diesen und auch die Luke schien offen zu sein. Ist das Zufall? Ich war skeptisch, ob das nicht eine Falle sein kann. Doch vertraute ich meiner Tante blind. Sie würde uns hier schon wieder herausholen. Eigentlich hatten wir vor, in der Stadt zu plündern, was wir noch so brauchen. Doch durch das ganze kann ich mir einen erneuten Versuch in die Stadt zu gehen, wohl abschmieren. Ich wäre mit ihr weiter gegangen, wollte nicht, mit leeren Händen, nach Hause kommen. Doch schien unser Weg heute wohl bald zu Ende zu sein. Ich nickte als meine Tante Eli meinte, sie klettert als Erste hinauf. Sie wollte nachschauen, ob oben wirklich keiner ist. Tante Eli war eher wie eine Mutter für mich, all die Jahre hat sie immer auf mich achtgegeben. Ich denke, das wird sie auch nie ablegen. Ich empfand es nicht schlimm, doch hoffte ich, egal was ist, mit ihr weiter auf Achse gehen zu können. Schließlich kann ich ja nicht ewig nur zu Hause herumdümpeln. Ich muss auch lernen, wie man draußen klarkommt. Man weiß nie, was so alles noch in unserem Leben passiert. Daher lerne ich lieber auf der harten Tour und nicht erst , wenn es zu spät ist. Ich dachte da an Dad, der auch oft auf Tour ging und auch nie ohne Verletzungen wieder kam. Ich bin halt seine Tochter, die steckt das schon irgendwie weg. Als Tante Eli mir ein Zeichen gibt, dass ich nach oben klettern kann, tat ich das geschwind. Ich trat vorsichtig auf den Stufen nach oben, bis ich ganz oben ankam. Ich kletterte aus der Luke und stand wieder auf der Straße. Nun, mir schien, als ob wir echt nicht weit gekommen waren. Da ich diese Gegend kannte und mir bewusst war, dass unser Bike gleich in der Nähe ist. Ich schaute meine Tante traurig an" Willst du wirklich ohne etwas nach Hause? Mir geht es gut, wirklich" sagte ich zu ihr und hoffte , sie würde mir jetzt nicht die Ohren abreißen. "Wir können, noch einen kleinen Blick riskieren. Irgendwo sind bestimmt Sachen, die wir noch gebrauchen können. Nicht nur wir, nein auch die anderen." oh man jetzt hole ich, die Böse Karte heraus. Die meint, wir sollten auch an die anderen denken, Karte. "Und wenn wir was finden, es dann mit nach Hause bringen, dann freuen sich die anderen bestimmt. "Kaum hatte ich diese Worte ausgesprochen , wusste ich nun folgt gleich ein Blick von meiner Tante. Ich schaute sie weiter an und, denn eigentlich wollte ich meine Tante nicht Böse machen. Schließlich liebte ich meine Tante viel zu sehr." Okay, ich sehe schon sein Gesicht, dass mir so einiges erzählt. Und ich weiß, du kommst bestimmt gleich mit einem Vortrag. Wäre es dann okay, wenn wir auf dem Weg nach Hause noch irgendwo haltmachen, damit wir was mitbringen. Und wenn es nur eine Ratte oder was anderes ist. Nur ganz leer möchte ich nicht gerne nach Hause kommen. Und mit einer Ratte oder so könnte ich Dad auch von meiner kleinen Platzwunde ablenken" Ich wusste nicht wie meine Tante antworten würde, doch fair würde ich es nicht finden, wenn ich a gar nicht mehr mit ihr durch die Gegend fahren dürfte und b wir nichts anders suchen. Denn irgendwie wäre es doch schön, mit einem lächeln den anderen Gegenüber zu treten. Auch wenn ich verstehen kann, dass sie Dad nicht erzürnen will. Dass er nicht denken soll, dass sie nicht auf mich aufpassen kann. Doch Dad muss auch lernen, dass kleine Unfälle überall passieren können und er will ja auch, dass seine Tochter, egal in welchem Alter, sich behaupten kann. Die nicht nur in der Kolonie herumdümpelt, die auch hart anpacken kann. Und nur so kann ich lernen solch starke Frau wie meine Tante zu werden.
@Elea Shay Marshall