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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#41

RE: Kleinstadt

27.05.2019 19:54
Rosita Espinosa Rosita Espinosa (gelöscht)
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War das jetzt echt mein Ende? Ich hatte meiner Tochter @Raffaela Espinosa Anasty versprochen wieder zurück zu kommen und das lebend. Nein! Niemals würde ich so einfach aufgeben, diese Viecher bekamen mich nicht .... NIEMALS! Immer wieder trat ich ihnen ins Gesicht, zermatschte einige Köpre, doch es waren so viele und alle griffen nach meinem Bein. Plötzlich spürte ich einen Luftzug und etwas runterspringen. So schnell konnte ich gar nicht schauen, da war Kira schon wieder unten und verteidigte mich gegen die Zombies. Im ersten Moment fiel mir nichts ein, da ich mit so einer Aktion nicht gerechnet hatte. Sie brachte sich für mich in Gefahr ohne drüber nachzudenken. Das war echt süß von ihr, aber auch dumm.

Endlich hatte ich wieder einen klaren Kopf und kletterte hinauf. Doch so einfach ihrem Schicksal würde ich sie nicht überlassen. So holte ich meine Waffe raus und schoss die Beißer weg.
"LOS ....KOMM HOCH!"
Rief ich ihr zu und wehrte jeden Beißer ab, der ihr zu nahe kam.

Beim letzten Stück zog ich sie hoch und so waren wir erst mal in Sicherheit, da die Zombies zum Glück nicht klettern konnten. Schwer atmend beruhigte ich mich erst mal und sah in den Himmel und suchte nach @Frank Anasty, denn ich hörte, aber nicht sah.
Unten sammelten sich die Beißer, aber wir waren gut geschützt. Ich steckte meine Waffe weg und sah zu Kira
"Das war wirklich sehr lieb von dir Kira ..... Danke"
Mit einem sanften Lächeln sah ich sie an und setzte mich aufs Dach, da wir nun warten mussten, bis wir abgeholt wurden. Unsere Arbeit hatten wir erfüllt.

Ich holte das Bild heraus, was Kira verloren hatte und überreichte es ihr, dabei fiel mir aber der Mann auf.
"Wer ist das?"
Wollte ich skeptisch wissen und schaute mir das Bild noch mal genau an.

@Kira Yagami


Chancen sind wie Sonnenaufgänge, wer zu lange wartet,verpasst sie
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#42

RE: Kleinstadt

30.05.2019 15:03
Kira Yagami Kira Yagami (gelöscht)
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Wenn sie schon mit jemanden hier auf dem Dach fest saß, dann wollte sie doch nicht alleine sterben, nein, sie hatte Rosita zu schätzen gelernt und schmunzelte dabei ein wenig. Nachdem sie sie von den Zombies befreit hatte, grinste sie ein wenig. Es dauerte eine Weile, aber dann schafften die beiden das und sie lächelte zufrieden.
„Geht doch“
Meinte sie schweißnass und blickte sie dabei nach unten. Wenn nicht bald einer kommen würde, dann würden sie auf dem Dach noch verhungern, auch sie hörte den Hubschrauber, aber entweder stimmte da etwas nicht oder aber dieser würde nicht mehr kommen und sie waren in Gefahr. Denn wer weiß was es noch für Arten von Zombies gab. Nachdenklich schaute sie dann zu ihr nachdem sie Rosita hochgezogen hatte.
„Danke“
Meinte sie keuchend und musterte sie sie dabei ein wenig.
„Dir geht es doch hoffentlich gut?“
Meinte sie leicht besorgt und grinste dabei breit,
„Ich meine… ich hab dich doch nicht gerettet damit du jetzt zum Zombie mutierst“
Meinte sie schmunzelnd. Sie ruhte sich etwas aus, denn ihr tat verdammt noch einmal alles weh, weswegen sie leicht fragend zu ihr schaute als sie dann auch schon das Foto zeigte. Weswegen sie sich erst erschrocken in ihren Sachen danach umsah.
„Verdammt hab ich gar nicht bemerkt, das es mir verloren gegangen ist danke“
Meinte sie leicht verlegen, während sie das Foto wieder annahm.
„Mein Vater….“
Meinte sie ruhig.
„Ich glaube er ist gestorben bei dem Ausbruch der Apokalypse“
Erklärte sie ihr ruhig und verdrückte sie dabei sogar eine Träne.
„Also was machen wir? Wenn Frank nicht kommt, dann müssen wir schauen das wir anders hier weg kommen“
@Rosita Espinosa Anasty

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#43

RE: Kleinstadt

05.06.2019 23:15
Gelöschtes Mitglied
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"Verfluchte Scheiße!"

Frank merkte zu spät, dass die Zombies sich nicht so verhielten, wie sie es eigentlich sollten. Sie rannten nicht dem versinkenden Wagen hinterher, sondern sie kehrten um und liefen auf @Rosita Espinosa Anasty und @Kira Yagami zu. Die beiden Frauen konnten zwar auf ein Hausdach klettern, wo sie vorerst sicher waren. Doch es war keine dauerhafte Lösung. Eine andere musste her... rasch!
Frank ließ den Motor seines Flugzeugs laufen, stieg aus der Kabine aus und huschte geduckt zu einem Haus hinüber, das am Rand des Sportplatzes stand, auf dem er gelandet war. Dort stand einer dieser kleinen Rasenmähertraktoren, die sich auf weitläufigen Rasenflächen großer Beliebtheit erfreuten. Perfekt! Es war sogar noch ein bisschen Benzin im Tank. Nun brauchte das Ding noch etwas, das genug Krach machte, um auch jeden noch so tauben Zombie aus mindestens fünfhundert Metern Umkreis anzulocken. Dieses Krawallinstrument fand Anasty in Form einer Büchsenkette in dem Lagerschuppen, die wohl irgendwann irgendwo einmal für die Hochzeitsfeier eines Brautpaares gebastelt worden war. Die würde sicher die Aufmerksamkeit der Untoten auf sich ziehen.


Bedauerlicherweise gab es für den Mini-Traktor keinen Zündschlüssel, aber das war kein Problem. Seit der Zeit, als die wandelnden Toten begonnen hatten, die Erde heimzusuchen, hatte Frank mehr als nur einmal ein Fahrzeug kurzschließen müssen. Es reichte im Grunde bereits, wenn man das Zündschloss aus der Gleichung herausnahm und eine direkte Verbindung zwischen den Zündkabeln herstellte. Natürlich war die Batterie des Rasenmähers beinahe entladen, aber für einen Start würde sie es sicher noch tun. Und ab diesem Moment würde die Lichtmaschine wieder den Strom für die Zündfunken liefern.

"Na los, Du Drecksding", murmelte Frank, "spring schon an." Tatsächlich tat der Motor dem Farmer den Gefallen, setzte sich mit lautem Knattern in Bewegung, und nachdem Frank die Lenkung mit einem Stück Blumendraht fixiert hatte. damit der Traktor geradeaus lief, ließ er den Krachmacher auf der Straße neben dem Sportplatz dahin rattern, während er sich selbst zum Flugzeug zurückzog.
Es klappte! Die Zombies, die eben noch Kira und Rosita belagert hatten, drehten die Köpfe in Richtung des neuen Geräuschs und machten sich dann geschlossen auf den Weg, um dem Rasenmäher zu folgen. Indes hatte Frank die Türen seiner Maschine geschlossen, ließ den Motor schneller laufen und rollte zu dem Haus hinüber, in dem die Frauen saßen. Die obere Tragfläche seines Doppeldeckers befand sich auf einer Höhe mit der Dachkante, und so war es für seine Ehefrau und ihre Begleiterin ein Leichtes, auf den Flügel des Flugzeugs umzusteigen. Die Luke, die sich oben auf dem Dach der Maschine befand, wurde geöffnet, und Frank streckte den Kopf heraus, nachdem er die Radbremsen festgestellt hatte. "Hat hier jemand ein Taxi bestellt?" fragte er scherzhaft. Doch dann wurde er ernst: "Okay, Mädels... rein in den Vogel und weg hier. Ich weiß nicht, wie lange der kleine Knatterfritze da drüben die Zombies ablenkt, aber wenn ihr einsteigt, sind wir binnen Sekunden hier weg." Frank sicherte rundum mit seinem Gewehr, falls sich doch der eine oder andere Nachzügler blicken ließ. Aber weit und breit war kein Zombie zu sehen.


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#44

RE: Kleinstadt

06.06.2019 00:11
Rosita Espinosa Rosita Espinosa (gelöscht)
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Nun saßen wir hier fest und hofften, das Frank sich etwas einfallen lassen würde. Hoffentlich war alles gut bei ihm, da ich mich schon wunderte, das er so lange brauchte. Doch nun atmete ich erst mal durch. Kira und ich hatten bis hier her überlebt, wenn auch mit Verletzung, die wir wohl eher später bemerken würden, wenn wir zur Ruhe kommen würden. Als ich das Foto in der Hand hielt und mir den Mann darauf genauer anschaute, wurde ich blass im Gesicht. Vor allem als Kira meinte, das es ihr Vater sei.
"Nicht dein Ernst!"
Mit weit aufgerissenen Augen, sah ich die junge Asiatin an. Konnte das wirklich möglich sein? Was war das bitte für ein krasser Zufall.
"Was soll ich dir sagen, der Mann auf dem Foto ist auch ganz sicher mein Vater. Wir sind scheinbar Halbgeschwister"
Klärte ich Kira auf. Mein Vater war nie treu und als sich meine Mutter trennte, hurte er weiter herum. Dabei kam eine Tochter zu Welt, die ich aber nie kennen lernte. Doch nun saß sie neben mir, ich konnte es kaum glauben. Doch bevor ich weiter drauf reagieren konnte, wurde meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt. Ich stand auf und sah hinunter. Die Beißer wurden von uns weg gelockt und ich sah, wer dafür verantwortlich war. Mit einem kleinen Grinsen sah ich zu Frank, der zu seinem kleinen Flugzeug eilte.
"Es ist so weit, wir werden abgeholt, mach dich bereit"
Nachdem alle Beißer dem lauten Geräusch des Rasenmähers folgten, rollte Frank zu uns und hielt uns die Luke auf.
"Das brauchst du mir nicht zweimal sagen"
Leise kletterte ich vom Dach auf den Flügel und dann hinein ins Flugzeug, wo ich beiläufig meinem Mann einen Kuss gab. Er kam in aller letzter Sekunde, aber man konnte sich auf ihn verlassen. Auch Kira rutschte herein und wir setzten uns hin.
"Bring uns nach Hause"
Bat ich meinem Mann, da ich unsere Tochter @Raffaela Espinosa Anasty auch schon sehr vermisste.

@Kira Yagami @Frank Anasty


Chancen sind wie Sonnenaufgänge, wer zu lange wartet,verpasst sie
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#45

RE: Kleinstadt

07.06.2019 17:53
Kira Yagami Kira Yagami (gelöscht)
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Es war ein wenig seltsam, was die junge Frau erzählte, sie wollte ihr sagen, das der Mann auf dem Foto ihr Vater war, also hatten sie demnach denselben Vater, das war doch kein Zufall mehr oder etwa doch? Sie konnte es nicht so genau sagen, aber die Sache konnten sie später klären. Das wichtigste war jetzt erst einmal, das sie von dem Haus herunterkamen und langsam aber sicher den Ort verließen. Die Zombies wurden gerade auch schon wieder von einem anderen Geräusch, das sehr Laut war nebenbei, weggelockt. Sie selbst hatte sicherlich auch hier und da ein paar Verletzungen, solange sie keine Bisse davon getragen hatte, dürfte doch alles soweit in Ordnung mit ihr sein, aber sie konnte sich da natürlich nicht sicher sein. So blickte sie zu Frank.
„Dein ernst?“
Fragte sie an diesen gewandt. Sie war noch nie auf den Flügel eines Flugzeugs geklettert und hatte das eigentlich auch nicht wirklich vor, aber wenn sie hier weg wollte.
„Eh…na gut“
Meinte sie schmunzelnd. Also sah sie dabei ein wenig zu wie Rosita das Ganze deichselte und musterte sie dabei ein wenig.
„So also“
Meinte sie schmunzelnd. So kam es also, das sie langsam aber sicher auch auf den Flügel kletterte, dabei gab es keine wirklichen Möglichkeiten sich festzuhalten, dennoch schaffte sie es irgendwie und rutschte dabei vorsichtig in das Flugzeug hinein.
„Also….eins steht fest, das mache ich nicht noch einmal“
Meinte sie leicht beeindruckt.
„Ich lege mich jederzeit gerne mit Zombies an, aber auf einen Flügel eines Flugzeugs steige ich definitiv nicht noch einmal“
Meinte sie grummelnd. Dann rutschte sie auf dem Sitz etwas nach unten und verschränkte dabei die Arme vor der Brust. Dabei wartete sie nun darauf das sie endlich von diesem Ort wegkamen.
°Und was wird nun?°
Sie grummelte dabei ein paar unverständliche Worte vor sich her.
@Frank Anasty
@Rosita Espinosa Anasty

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#46

RE: Kleinstadt

09.06.2019 21:22
Gelöschtes Mitglied
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Die beiden Frauen kletterten über "Tante Annies" oberen Flügel zum Rumpf hinüber und von dort aus durch die Dachluke ins Innere des Flugzeugs. Währenddessen hielt Frank, auf dem Flügel sitzend, Wache, damit sich nicht doch von irgendwoher ein Untoter anschlich, der @Rosita Espinosa Anasty und @Kira Yagami gefährlich werden konnte. Franks Frau hatte keinerlei Angst, auf den Flugzeugflügel zu krabbeln. Sie hatte schon öfter dabei geholfen, die Maschine zu reparieren, zu warten und zu reinigen. Sie kannte das also. Anders war das bei Kira. Die schien ein etwas mulmiges Gefühl zu haben, als sie auf die Tragfläche klettern sollte. Aber auch sie schaffte es schließlich in die Maschine.

Frank schmunzelte ein wenig, als die junge Frau meinte, sie wolle definitiv diesen Stunt nicht noch einmal probieren. "Besser klettern und heil bleiben, als laufen und gebissen werden", sagte der Farmer lachend. Dann schloss er die Luke auf dem Rumpf, verriegelte sie und setzte sich wieder auf den Pilotensitz. "Okay, Ladies", sagte Anasty, "machen wir, dass wir von hier verschwinden."
Der Pilot schob den Gashebel nach vorn, trat dabei ins Seitenruderpedal und lenkte sein Flugzeug so zurück auf den Sportplatz, dessen Fläche als Startbahn dienen konnte. Frank brachte die Landeklappen in Startstellung, stellte die Bremsen fest und gab Gas. Erst als der Propeller fast seine volle Umdrehungszahl erreicht hatte, löste Anasty die Bremsen. Pfeilschnell jagte die Antonow über den Platz. Ein leichtes Ziehen am Steuerhorn... und sie waren in der Luft. Weit unten konnte man die Zombies sehen, die noch immer dem knatternden Rasenmäher hinterher liefen... immer weiter fort von der "Cottage by the sea" und von den Menschen, die Frank kannte und mochte. Die würden jedenfalls so schnell nicht mehr von den Untoten belästigt werden.

tbc: ---> Cottage by the sea


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#47

RE: Kleinstadt

08.12.2019 00:43
Daryl Dixon Daryl Dixon (gelöscht)
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----> Cottage

Seven blieb brav in der Cottage und passte da auf die Leute und die Kolonie auf. Es reichte, wenn Shiva und begleitete. Sie war eine große Hilfe und hatte vor nichts und niemand Angst. Ich bewunderte schon immer, diesen wunderschönen Tiger.
Zu Fuß gingen wir los und ich zog meine Jacke enger. Es war kalt geworden und ein Blick in den Himmel sagte mir, dass es bald schneien würde. Winter war nicht so meine Jahreszeit, es war viel schwerer zu jagen und die Vorräte gingen schneller zuneige. Hoffentlich hatten wir genug Vorrat, um den Winter zu überstehen. Ich hatte Kira noch zwei Waffen gegeben, denn sie sollte sich wehren können. Wir würden ganz sicher auf Beißer stoßen und hoffentlich nicht auf Fremde. Damit rechnen musste man immer.

Ich lief voraus und suchte nach Spuren von @Negan Winchester und auch Shiva sah sich um. Kira fragte sich, wie es dazu kam das sich ein Tiger bei uns befand.
"Sie gehört Ezekiel. Dunkler Typ mit grauen Dreadlocks. Sie ist ein Zootiger und wurde mit der Hand aufgezogen. Deswegen ist sie auch so zahm. Aufpassen sollte aber jeder dennoch. Es schlummert noch immer ein wildes Tier in ihr"
Sicherlich wusste das Kira schon, dennoch erwähnte ich es mal. Nun konzentrierte ich mich aber wieder auf meine Mission. Ich wollte mehr vom Ausbruch von Negan erfahren. Irgendeinen Anhaltspunkt musste es doch geben.

Wir kamen an der kleinen Stadt, nahe der Cottage an. Vielleicht versteckte er sich ja hier?
"Shiva ... such"
Bat ich sie und tat das selbe. Als mich Kira nach Negan befragte, hielt ich kurz inne.
"Du erkennst ihn an seinen dummen Sprüchen, sein noch dümmeres Grinsen und seinen Baseballschläger denn er Lucile nennt"
Sie würde ihn erkennen, wenn sie auf ihn treffen würde, da war ich mir sehr sicher.

@Kira Yagami @Shiva



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#48

RE: Kleinstadt

08.12.2019 22:49
Shiva Shiva (gelöscht)
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Das Seven zurück im Cottage blieb war besser so denn man konnte ja nie wissen ob Negan nicht doch zurück gehen würde um sich zu rächen einer musste dort nach dem Rechten sehen und aufpassen das nichts geschehen würde.
Langsam folgte sie den beiden wobei ihre Ohren immer wieder zuckten, die kälte störte sie nicht ihr Fell war warm und es würde sie vor der Kälte schützen. Die Luft roch kühl und sie spürte das es sicher bald schneien würde und der Winter sich über das Land legen würde, dann würde auch das Jagen immer schwerer werden.
Shiva schlich neben den beiden her und lauschte in die ferne denn sie würde jede noch so kleine Regung hören und den beiden anzeigen.

Das Kira wegen ihr nachfragte verstand sie nicht doch sie spürte das sie wohl doch ein klein wenig unsicher war wegen ihr.
Sie schnüffelte immer mehr auf dem Boden doch eine Spur hatte sie bis jetzt noch nicht gerochen doch sie würde auch nicht aufgeben.

Immer näher kamen sie einer Stadt und Shiva wurde immer aufmerksamer, denn zum einen würden sie hier sicher mehr als nur auf Beißer treffen, und genau das war bedenklich, sie musste aufpassen denn sie wollten doch alle heil zurück kommen.
Shiva schnüffelte weiter und sie spitze die Ohren wobei sie jedes Geräusch wahrnehmen würde sollte sich ihnen jemand nähern.
Langsam ging sie ein wenig vor und hob immer wieder Kopf um zu Lauschen.

@Kira Yagami @Daryl Dixon

Leg dich niemals mit einem Tiger an, es könnte dein letzter Atemzug sein
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#49

RE: Kleinstadt

26.12.2019 19:17
Kira Yagami Kira Yagami (gelöscht)
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Das man immer mal wieder auf Fremde stieß konnte man leider nicht vermeiden, auch das es Kälter wurde, bemerkte sie ziemlich schnell, scheinbar wurde es langsam Winter. Früher war es einfacher den Winter zu erkennen, man schaute auf den Kalender oder auf ein Smartphone und konnte sagen oh es wird langsam Winter. Doch heutzutage musste man sich auf das Wetter verlassen um zu schauen, das man genügend Feuerholz und Nahrung für den Winter hatte, weswegen Kira sich auch eine Jacke geholt hatte um der Kälte etwas Einhalt zu gebieten. Das Seven im Lager blieb störte sie irgendwie, sie mochte den Hund, akzeptierte aber auch Daryls Entscheidung bezüglich des Hundes und musste darauf vertrauen das Shiva völlig ausreichen würde. Weswegen sie nun etwas unsicher zu diesem schaute. Sie hatte immer noch gehörigen Respekt vor so einem Tier, immerhin war es eine wilde Bestie, auch wenn sie im Gegensatz zu anderen ihrer Artgenossen wohl doch recht zahm war und das erfreute sie auch ein bisschen. Das Daryl ihr zwei Waffen gab, war schon einmal nicht verkehrt, da sie mittlerweile zumindest damit umgehen konnte. Auch wenn ihr ihre Dolche Lieber waren, die machten erstens keinen Lärm und zweitens lockten sie damit auch keine Beißer an.

„Ezekiel?“ Der Name sagte ihr im Moment noch nichts, auch konnte sie noch nicht sagen ob sie ihm schon begegnet war und zuckte daher leicht mit den Schultern. „Mag sein, aber ich glaube nicht das ich ihm schon begegnet bin, aber ich habe auch so Respekt vor Shiva“ erklärte sie ruhig. „Man sollte sie nicht unterschätzen, das ist mir zudem bewusst“ erklärte sie ihm weiterhin ruhig. Immerhin wusste man von Tigern in der freien Natur, das sie Menschen anfielen, wenn man ihnen zu nahe kommt und das reichte ihr auch als Grund, Respekt zu haben und ihr bloß nicht zu nahe zu kommen. So grinste sie jetzt etwas und schaute sich dabei etwas um. „Wo müssen wir lang?“ Fragte sie dann ruhig nach.

Es dauerte so auch nicht lange, das sie in der Nähe einer kleinen Stadt ankamen und sie schaute sich dabei etwas um. „Eine Kleinstadt hier?“ Fragte sie verwirrt nach und musterte sie dabei Daryl ein wenig. „Etwas seltsam oder?“ Gut es gab überall Städte warum also auch nicht hier. So musterte sie ihn kurz. „So sieht also Negan aus, interessant, ich glaube aber nicht, das ich ihm unbedingt begegnen muss, wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann ist das halt so“ Sie zuckte dabei mit den Schultern. „Ist er wirklich so gefährlich?“ musste man ja schließlich sicherheitshalber mal nachfragen.

@Shiva
@Daryl Dixon

hiffe das passt so^^

zuletzt bearbeitet 26.12.2019 19:18 | nach oben springen

#50

RE: Kleinstadt

02.01.2020 20:57
Daryl Dixon Daryl Dixon (gelöscht)
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"Ich hoffe das er sich hier niemals mehr blicken lassen wird!"
Knurrte ich Kira zur Antwort, auf ihre Frage nach @Negan Winchester ... Natürlich machte es mich wütend, dass er einfach so fliehen konnte und dabei auch noch zwei Wachen getötet wurden. Zudem hatte er @Sherry mitgenommen oder sie hat ihn mitgenommen, genau wusste ich das auch noch nicht. Sherry und ich hatten eine vertraute "Beziehung" zueinander, irgendwie konnte ich nicht glauben, dass sie ihn einfach befreite und mit ihm abhaute. So würde ich sie nicht einschätzen oder sie war eine grandiose Schauspielerin und hatte uns alle an der Nase herumgeführt. Doch noch gab ich nicht auf ihn wieder zu finden. Andernfalls mussten wir in der nächsten Zeit sehr aufmerksam sein. Die Wachen mussten noch mehr Augen aufhalten und die Mauer musste kontrolliert werden. Es durfte kein Schlupfloch zu finden sein!
Während Shiva im Suchmodus war, schaute ich kurz zu Kira, die wirklich groß geworden war. Meine Schwester @Cassandra Dixon sollte sie auch noch flüchtig kennen oder war sie da noch gar nicht auf der Welt´? Ach egal, wenn interessiert das heute noch.
"Wie läuft es mit @Rosita Espinosa und @Raffaela Espinosa Anasty ?"
Ich wusste noch nichts davon, dass die drei Verwandt waren. Allerdings fand ich es nett von Rosita, dass sie Kira bei sich aufnahm. Dabei war Rosita nicht immer nett und hatte feuriges Temperament. Plötzlich hörte ich Shiva knurren und winkte Kira heran. Wir folgten der Raubkatze und fanden frisch getötete Beißer.
"Er könnte es gewesen sein!"
Aufmerksam sah ich mich um, es könnten aber auch fremde sein. Shiva suchte die Umgebung ab, die Beißer versuchten wir so gut es ging zu umgehen.

Stundenlang suchten wir nach dem Geflohenen, aber keine weitere Spur. Negan war fort und wir sollten die Suche aufgeben. Es wurde auch bald dunkel und der Wind frischte auf.
"lass uns zurück gehen!"

@Shiva @Kira Yagami



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#51

RE: Kleinstadt

08.01.2020 20:25
Shiva Shiva (gelöscht)
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Shiva suchte immer weiter doch eine richtige Spur war da nicht von Negan zu finden. Sie knrrte Frustriert auf und schnuppert weiter die Gegend ab. Da war was doch es war zu schwach. Nur nebenbei Lauschte sie dem Gespräch der beiden denn vertsehen tat sie eh nicht viel. Auch wenn sie einige Worte verstand so ließ sie sich nicht ablenken. Ihr Ziel war es das sie Negan finden mussten und das sie ihn entweder Töten würden oder aber zurück in die Zelle stecken würden, doch dann würde sie bei ihm wache halten damit er nicht wieder fliehen würde können.
Sie knurrte leise und spitzt die Ohren als @Daryl Dixon meinte sie sollten langsam zurück sollten was sie dazu brachte zu Daryl zurück zu gehen und neben ihm her zulaufen. Ja sie sollten zurück denn in der Dunkelheit konnte sie zwar gut sehen doch sie wollte ungern das sich die beiden in Gefahr befeben würden.

@Kira Yagami

Leg dich niemals mit einem Tiger an, es könnte dein letzter Atemzug sein
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#52

RE: Kleinstadt

14.01.2020 20:32
Kira Yagami Kira Yagami (gelöscht)
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Was er erlebt hatte konnte sie natürlich nicht wissen, dafür hatten sie sich zu lange noch nicht gesehen, aber sie hatte durchaus mitbekommen, das er sich sorgen wegen etwas machte und das er darauf verzichten konnte Negan Winchester wieder zu sehen. Was also zwischen den beiden oder den dreien vorgefallen war, konnte sie nicht sagen, dafür lebte sie noch nicht zu lange in dieser Kolonie und Daryl konnte ihr durchaus noch erzählen was passiert war, wenn er es denn wollte und sie sich gegenseitig wieder Vertrauen konnten. So schaute sie Daryl besorgt an und nickte dabei leicht. „Gut ich werde nicht wieder nachfragen“ Meinte sie leicht verlegen. Dabei schaute sie ihn ruhig an und musste dabei sanft lachen. „Ich muss sagen ich bin froh das ich auf die beiden getroffen bin, sie haben mich aufgenommen obwohl ich sie und sie mich kaum kannten“ Meinte sie leicht verlegen. „Tut mir leid“ Meinte sie schmunzelnd. Sie grinste dann aber wieder leicht. „Zudem habe ich herausgefunden dass sie meine Schwester ist und wir denselben Vater haben“ Meinte sie ruhig und musste dabei etwas lachen. Dann aber fanden sie die Leichen von frisch getöteten Zombies und das hieße das sie nun vorsichtig sein mussten, denn Negan konnten in der Nähe sein oder auch nicht, sie konnten sich da jedenfalls nicht sicher sein, weswegen sie ihn jetzt aber auch leicht fragend zu ihm schaute. Nachdem sie also stundenlang auf der Suche waren und den Zombies soweit es ging umgingen blickte sie dabei durchaus erleichtert zu ihm. „So wie du Negan beschreibst möchte ich ihm nicht unbedingt begegnen und ich weiß nicht wie ich reagieren würde, wenn es so weit ist“ Gab sie verlegen von sich. Sie sah beruhigt zu Shiva, irgendwie war es eine Erleichterung den Tiger dabei zu habe. „Hey ich hoffe wir vertrauen uns“ Meinte sie ruhig, dabei blickte sie ihr in die Augen und beugte sich zu ihr herunter und streckte ihr vorsichtig die Hand entgegen. „Lass uns doch Freunde werden ja?“ Fragte sie ruhig nach.

@Shiva
@Daryl Dixon

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#53

RE: Kleinstadt

16.01.2020 21:48
Daryl Dixon Daryl Dixon (gelöscht)
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Ich nickte Kira zu und sah mich einmal um. Es wurde langsam dunkel und es fing an zu schneien, wir sollten definitiv zurück zur Kolonie. Es brachte heute nichts mehr, weiter zu suchen. @Negan Winchester hatte dieses eine mal gewonnen!!! Aufgeben würde ich aber dennoch nicht. Kurz beobachtete ich wie Kira versuchte, sich mit Shiva anzufreunden. Schmunzelnd sah ich zur Seite, wo vier Beißer auf uns zu kamen. Ich nahm meine Armbrust und jagte einem Zombie, meinen Pfeil ins Hirn.
"Lasst uns gehen!"
Das war mehr eine Aufforderung, als eine Bitte. Wo vier Zombies waren, da kamen sicher noch mehr und bevor sie uns einkreisen konnten, sollten wir lieber verschwinden. So traten wir den Rückzug an, bevor wir nicht mehr zurück fanden, auch wenn ich ein guter Fährtenleser war.
"Rosita ist deine Schwester?"
Ich sah sie überrascht an. Na das könnte ja heiter werden, immerhin näherten sich Rosita und ich uns irgendwie ein bisschen an. Nun wirkte ich wieder nachdenklich und wartete, bis die beiden soweit waren, dass wir zurück konnten.

<----Cottage

@Shiva @Kira Yagami



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#54

RE: Kleinstadt

23.05.2020 20:45
Jonathan Kingsley Jonathan Kingsley (gelöscht)
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[First Post]

Sein Blick ging in den Himmel. Es war ein recht klarer Tag gewesen heute. Doch lange würde es nicht mehr Hell bleiben. Vielleicht 2 oder 3 Stunden. Kurz überlegte er wo er sich hier für die Nacht verstecken konnte. Seine Vorräte neigten sich auch so langsam dem Ende. Doch er wusste genau das hier in der Nähe die Cottage gewesen war. Es war schon eine weile her gewesen als er dort gewesen ist. Sicher mussten es mittlerweile schon ein paar Monate gewesen sein. Eigentlich musste er sich sogar eingestehen das er sich freute. Einige kannte er dort immerhin war er ja nicht das erste mal dort und hatte so was wie Freunde gefunden. Er lief die Straße entlang und sah eine verbarrikadiertes Geschäfft am Ende der Straße. Dort würde er sich am besten umsehen. Angekommen wirkte alles recht ruhig. Er hielt seine Waffe dennoch Schussbereit für den Fall das er schießen musste. Er konnte in einem der Regale ein paar Riegel finden. Kurz seufzte er. "Kein Hauptgewinn aber ich überlebe es." murmelte er zu sich selbst als er aus einer anderen Ecke ein knacken hörte. Sofort sah er hoch. Hielt die Waffe wieder hoch. Doch nichts war da. Langsam bewegte er sich auf das Geräusch zu, dass sich gerade eben noch einmal wiederholt hatte. Er wusste das hier jemand noch gewesen war. Nur stellte sich die Frage ob dieser jemand ein Freund oder ein Feind gewesen war. Kurz um: Beißer oder nicht. Er war gerade um die Ecke gebogen und wollte gerade abdrücken als er sah, dass es sich um ein Mädchen handelte. Er senkte die Waffe wieder. "Keine Panik! Ich tu dir nicht!" sagte er zu ihr. Hob die Hände hoch uns lies seine Waffe sinken. "Dachte zuerst du wärst ein na ja...Zombie... " gestand er ihr dann ehrlich.

@Valkyrie Gallagher

You know, people often complain about what bad memories they have. Not me. I don't know if I was good, bad, nice or an asshole. But I would do anything to remember. Even if it'll hurt.
            
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#55

RE: Kleinstadt

24.05.2020 23:35
Valkyrie Gallagher Valkyrie Gallagher (gelöscht)
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FIRST POST


Aufgeben war keine Option. Das war es jedenfalls, was sie jenen Begleitern sagte, die unweigerlich immer nach einer variablen Zeit dazu kamen sie zu fragen, wie das junge Mädchen es all die Jahre aushielt. Jetzt, wo sie alleine und damit auch unweigerlich alleine mit ihren Gedanken durch eine kleine Stadt streifte, schien das jedoch eher ein Mantra zu sein an dem sie sich beinahe festklammern musste. Jeder Überlebende hatte vermutlich mindestens einmal einen Punkt erreicht, an dem er am liebsten mit offenen Armen in eine Horde Beißer gelaufen wäre oder sich, besaß man denn diesen Luxus, in den Kopf schießen wollte weil die Hoffnung ein Fremder geworden war. Wem konnte sie es schon verübeln? In ihren Händen hielt sie jedoch nur jenen Hockeyschläger, der zu einem der treuesten Begleiter geworden war und der über die Zeit hinweg einige Modifikationen von ihr bekommen hatte, die ihn durchaus tödlicher machten als manche ihm auf den ersten Blick ansehen wollten. Es war ein Gefühl von Sicherheit, selbst in diesen Zeiten. Ihre Gedanken lenkten sie beim ersten Mal von dem leisen Geräusch von Schritten ab, die sie erst wirklich bewusst wahrnahm als sie sich näherten. Innerlich fluchte Valkyrie darüber, das sie sich in letzter Zeit so sehr schleifen ließ, das die drohende Hoffnungslosigkeit sie so unvorsichtig werden ließ. Schnell versuchte sie die mögliche Gefahr zu lokalisieren und klammerte sich an den Schläger. Wohl dabei ihn möglicherweise wieder benutzen zu müssen war ihr immer noch nicht, auch wenn sie im Ernstfall keine Sekunde gezögert hätte. So viele Widersprüche, dachte die Blondine und lief dabei einen Schritt auf den Mann zu, der mit gezogener Schusswaffe in ihr Schussfeld trat und sie sofort erstarren ließ. Damit hatte er einen Vorteil, den sie auf ihrer Seite nicht hätte ausgleichen können. Doch er ließ sie sinken. Seine Worte sorgten einfach aus den schlechten Erfahrungen heraus zwar dafür, das sie ihren Hockeyschläger aber nicht ihre Abwehrhaltung sinken ließ. Menschen stellten sich schließlich manchmal fast als heimtückischer heraus als die Beißer es jemals werden konnten. Es lag wohl einfach in ihrer Natur selbst die größte Katastrophe an Schrecklichkeit überbieten zu wollen. "Das beruht dann wohl auf Gegenseitigkeit, aber besser Vorsicht als Nachsicht, nicht wahr?" Nur weil sie misstrauisch war, so hatte sie die Offenheit bis zu einem gewisssen Grad doch immer behalten und lächelte den Fremden beinahe automatisch recht freundlich an. "Hallo erstmal, schätze ich. Tut mir leid falls ich sie erschreckt habe, Sir. Das war absolut nicht meine Absicht.." Sie nahm ihre Waffe in eine Hand um die andere zu einem Gruß zu heben und sich dann das hellblonde Haar aus dem Gesicht zu streichen.

@Jonathan Kingsley

zuletzt bearbeitet 24.05.2020 23:35 | nach oben springen

#56

RE: Kleinstadt

25.05.2020 11:44
Jonathan Kingsley Jonathan Kingsley (gelöscht)
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Er steckte die Waffe in die Haltung und auch seine Körpersprache entspannt sich etwas. Immerhin wusste er jetzt zumindestens das sie nicht sofort auf ihn los gehen würde. Nicht das er Angst hatte vor ihr. Er wusste das er sie, wenn es nötig wäre, überwältigen konnte doch hatte er das nicht vor. Warum auch? Es gab keinen Grund ihr schaden zu wollten. Auch wenn es einige gab die das wohl anders gesehen hatten. In seinen Augen waren alle Überlebende. Warum sich also das Leben unnötig schwer machen? Aber wenn man vermutlich ganz genau darüber nachdenkt, hatte sich daran nicht wirklich viel geändert. Es war ein Gefühl das ihn beschlich. Nicht weil er selbst auf Erfahrungen zurück greifen konnte, denn daran erinnerte er sich nicht mehr. Aber er hatte auch viel von den anderen gehört. Menschen die er bis jetzt getroffen hatte und ihm ab und zu mal ihre Geschichten von Früher erzählen. Jon mochte diese Erzählungen. Es klang nach Frieden. Etwas das sich eigentlich jeder wünschen sollte. "In diesen Verrückten Zeiten auf jeden Fall." stimmte er ihr zu, als sie sagte das Vorsicht besser als Nachsicht wäre. "Wobei man sich manchmal auch nicht nur vor den Beißern in Acht nehmen muss. Einige Überlebende sollte man auch mit Vorsicht genießen. Jonathan im Übrigen. Freut mich." sagte er und reichte ihr die Hand zur Begrüßung. Es war vielleicht nur eine Geste aber dennoch zeigte sie seiner Meinung nach das er das Vertrauen in die Menschheit nicht verloren hatte. Nicht jedem bot er es an. Er wog ab. Die Art zu sprechen. Wie er sich verhielt. Die meisten sendeten unbewusste Signale aus, die man deuten konnte. Zu mindestens hatte er das in einem Buch gelesen als er sich mal in der Psychatrie verschanzt hatte. Und sie...nun ja schien in Ordnung zu sein. Also warum sollte er es nicht riskieren? "Du kannst mich ruhig duzen. Ich denke so alt bin ich noch nicht." fügte er hinzu und lächelte. Das Sir erinnerte ihn irgendwie ans Militär. Warum genau wusste er nicht. Vielleicht hatte er ja selbst eine Militärische Vergangenheit und er erinnerte sich nicht mehr daran. Das war wohl ein Punkt der Amnesie die von Vorteil gewesen war. Unschöne Dinge die man dort sieht oder gar tun muss. Ähnlich wie hier. Eigentlich könnte man sagen die Welt befand sich im Krieg und ihr Gegener: Der Mensch. Sollte das einen wundern so wie man den Planeten behandelt hat? Wohl kaum. "Leider gibt es hier nicht sonderlich viel zu holen. Außer Klebeband und zwei Riegel." Er reichte ihr dabei eins. "Dann gehen wir zumindestens beide nicht gänzlich leer aus. Drüben in der Seitenstraße habe ich noch Laden gesehen der nicht ganz so runtergekommen aussieht. Vielleicht haben wir Glück. Vorrausgesetzt du traust einem Fremden der dir einen Rigel anbietet. Und nein keine Sorge. Ich will dir kein echtes Häschen zeigen...du weißt schon. Pedo und so." kurz musste er selbst über Aussage lachen. Denn je mehr er drüber nachdachte um so mehr klang das eher total danach und das obwohl er eigentlich nur nett sein wollte. Mehr nicht.

@Valkyrie Gallagher

You know, people often complain about what bad memories they have. Not me. I don't know if I was good, bad, nice or an asshole. But I would do anything to remember. Even if it'll hurt.
            
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#57

RE: Kleinstadt

20.06.2020 16:46
Jonathan Kingsley Jonathan Kingsley (gelöscht)
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#58

RE: Kleinstadt

02.11.2020 19:26
Viggo Eriksson Viggo Eriksson (gelöscht)
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Wir schreiben inzwischen das Jahr 2020 - 11 Jahre seitdem die Apokalypse begonnen hatte, welche allen Menschen ein Stück ihres Leben raubte. Eine Apokalypse, welche lediglich in Computerspielen oder Filmen thematisiert worden war. Tote Menschen erwachten, standen auf und labten sich an den Lebenden. Beißer wurden sie generell genannt, doch Viggo nannte sie einfach Draugr, da sie ihn an die alten Volksglauben erinnerten. Vielleicht war da sogar was dran? Vielleicht hatte jemand die Toten verärgert und dadurch diese Seuche heraufbeschworen?

Gerade befand sich Viggo, auf einem Drahtesel, welchen er nur dürftig zusammen gebaut hatte auf dem Weg durch das untote Land, da er unbedingt die blonde Frau wieder treffen wollte. Das letzte Mal hatten sie sich vor einigen Jahren getroffen, aber er hatte es dennoch nicht aufgegeben. Er hatte ihr doch extra alles beigebracht das er damals gewusst hatte - den Nahkampf, ein paar grausame Taten - gemischt mit Finten und dreckigem Kampf. Viggo war zwar nicht stolz auf so manche Taktik, aber solange sie bedeutete das man überlebte - solange hatte diese Taktik auch eindeutig einen hohen Wert.
Beißer anzulocken gehörte wohl auch dazu - Lärm, sich in ihrem Blut suhlen - und dadurch andere Gruppen auszurotten - eindeutig eine grausige Tat. Viggo dachte kurz daran. Bevor er nach Balar kam, da tat er Dinge... schlimme Dinge, welche man nicht mehr wieder gut machen konnte. Aber damals antwortete er nur auf Dinge, denn wenn man einen seiner Freunde tötete, dann nahm er Rache - grausame Blutrache, welche einer Greueltat gleichte. Konnte man ihn mit dem Governor vergleichen, welcher einfach nicht locker ließ und bis zu seinem Tod Ricks Gruppe angriff? Nein. Denn, wenn Viggo kam - dann gefolgt mit Beißern und roher Gewalt. Die Taktik der Flüsterer war effektiv, war tödlich - aber die Flüsterer waren geisteskrank, nicht so wie Viggo.

Seufzend lehnte er sich an die Wand eines halb zerstörten Hauses. Die Taten lagen ihm schwer auf den Schultern. Es glich einem Stechen in seinem muskulösem Herzen. Es war wie ein Geschwür, langsam bildete sich nämlich auch ein großer Kloß in seinem Hals, den man nicht mehr herunterschlucken konnte. Einsamkeit - das führte einen Menschen zu grausamen Taten. Er erinnerte sich kurz daran - an den Tag an dem die Beißerhorde auftauchte und ihn von seiner Begleiterin trennte. Sie hatten sich mitten im Wald damals getroffen, nachdem ihre Gruppe getrennt wurde durch den Angriff des Governors - ein Angriff welcher das Leben des Vaters von Beth und Maggie bedeutete. Ein Akt der unnötigsten Gewalt. Einen Vater, köpfen - einen alten Mann sogar, der sich nicht wehren konnte? Das würde selbst Viggo nicht ausführen, außer er hatte keine andere Wahl und MUSSTE ein Zeichen setzten. Hätte man das mit seinem Vater getan, dann hätte er dem Governor nicht so schnell getötet - er hätte ihn bei lebendigem Leib die Rippen gespreizt. Ein Blutadler - ein tödlicher Akt.
Aber Viggos Vater Erik war verschwunden oder tot. Irgendwo in Schweden. Manchmal wünschte er sich das er niemals nach Amerika gekommen wär.

War das eine Träne auf seiner Wange? Nein. Es war das Bedauern. Die Traurigkeit. Deshalb wischte er sie sofort weg und atmete kurz durch.
Gerade trug der Wikinger eine dunkle Lederhose, welche ihn vor Beißerbissen schützte und eine schwarze Lederweste. Seine Unterarme hatte er mit stählernen Platten geschützt - die er mit Panzerband zusammen geklebt hatte. Beißer hatten keine Chance ihn zu infizieren, außer sie würden in seine Hände oder den Kopf beißen. Sollte er sich vielleicht einen Helm besorgen? Er erinnerte sich vage daran das Beth ihm erzählt hatte das es im Gefängnis Schutzrüstung gegeben hatte - falls das Gefängnis noch nicht geplündert wurde ... wäre das vielleicht eine Idee. Eine verdammt gute sogar!

Er lachte kurz auf und stieß sich von der Wand.
Nein. Gerade durfte er nicht an die Vergangenheit denken, denn heute wollte er endlich die Gegend durchsuchen und andere Kolonien besuchen um die Frau wieder zu finden. Im Cottage wollte er anfangen, da es dort am meisten Menschen gab. Vielleicht würde er dort endlich jemanden finden, der ihm eine Antwort geben konnte?
Vielleicht würde er sogar die junge Frau wieder sehen - wie es ihr wohl ging? Vielleicht hatte sie ihn auch schon längst vergessen und es war unnötige Liebesmüh? Was aber, wenn sie schon - all die Jahre - tot war? Von Beißern damals zerfetzt? Viggo gab sich die Schuld, er hätte niemals vorschlagen sollen das sie sich trennen sollen.

Während er nun durch die verlassenen Straßen der Kleinstadt lief fiel ihm auf das es deutlich kühler wurde. Bald würde der Herbst enden und dann begann der bitter kalte Winter. Dann würde er auch dringend nach Balar zurückkehren müssen, da er seine Holzhütte fertig aufbauen musste. Dringendst musste Viggo dann auch die Wände verstärken und isolieren, nicht das er am Ende den Kältetod erliegen musste. Aber das hatte noch Zeit, aber nicht mehr so lange wie ihm lieb war.

Blätter bedeckten die Straßen der Kleinstadt, nur wenige Beißer liefen durch die Gassen - erstaunlich wenig, das Cottage hatte gute Arbeit geleistet. Sie hatten ihre Umgebung wirklich gut im Schuss, was auch wichtig war. Wenn man nicht aufpasste und auf die Beißer acht gab, dann bildete sich gerne eine Horde. Beißer wurden ja auch regelrecht von anderen Beißern angelockt. Sie waren - genau wie ihr menschliches Ich, Herdentiere. Es schien wirklich das sie nur ungern einsam waren. Viggo tötete sie deshalb gerne paarweiße oder im dutzend. Umso mehr, umso besser.

Gerade ging er einige Schritte nach vorn, dann hörte er schon ein Rascheln von links. Fast schon automatisiert schnappte sich Viggo seine einhändige Kriegsaxt und knurrte angriffslustig. Hoffentlich war es kein Mitglied vom Cottage, denn es sollte wirklich nicht so herüberkommen, das er diese mit einer Axt und Knurren bedrohte - zu seinem Glück war es ein einfacher Beißer, der mit einem Hieb der Axt von seinem Leiden erlöst wurde. Es war ein einfacher Aufwärtshieb, dann war der Kopf gespalten. Sofort drehte sich Viggo dann aber um, da er ein weiteres Rascheln und dann auch Schritte vernahm - eindeutig von Menschen erzeugt. Wie ein Schleichen oder ein langsamer Gang.

"Ist da jemand?" - war wohl eindeutig die dümmste Frage der Welt, aber gleichzeitig auch die ehrlichste Frage. Denn dieses Gebiet gehörte zum Cottage und deshalb sollte Viggo auch ruhig bleiben und nicht einfach einen Menschen anbrüllen und fordern das man sich zeigen sollte. Hier war er der Fremde, welcher mit offenen Karten spielen sollte - er wollte ja auch etwas vom Cottage.






@Maggie Greene ich hoff das geht so ^^





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#59

RE: Kleinstadt

07.11.2020 19:38
Maggie Greene Maggie Greene (gelöscht)
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Es war eine Weile vergangen seit Maggie ohne Begleitung die sicheren Mauern der Cottage verlassen hatte. Zu viel war in den vergangenen Monaten passiert, hatte sie doch damit zu tun gehabt ihr Leben und das Leben innerhalb der Kolonie wieder zu ordnen. Seit dem Angriff im vergangenen Frühjahr schien Maggie nicht mehr sie selbst zu sein. War sie doch einst ständig außerhalb der Mauern unterwegs um neue Güter zu sammeln und die Herden um die Cottage zu beobachten, verbrachte sie ihre Zeit nun eher zurückgezogen in ihrer Hütte oder war den ganzen Tag im Stall zugange. Der Tod ihres Neffen und der Verlust ihres Bruders lagen lange tief in ihr verborgen. Wochenlang versuchte sie ihren Schmerz vor den Anderen zu verbergen, versuchte die alte starke Maggie zu sein, wie sie sie kannten und liebten. Doch irgendwann konnte sie nicht mehr. Irgendwann hatte sie all die Trauer und der Schmerz eingeholt. Früher, vor all dem, bevor lebende Tote durch die Wälder wandelten, hätte sie wohl zu Gott aufgesehen und ihn inständig gefragt womit sie all dies verdient hatte. Ihre Stiefmutter, welche sie geliebt hatte wie ihre Eigene, wurde zu einem dieser Monster, sie musste mit Ansehen wie ihrem Vater die Kehle aufgeschlitzt wurde und Glenn, der einzige Mann den sie wirklich geliebt hatte, auf brutalste weiße der Schädel eingeschlagen wurde. Ihr Bruder war verschwunden und sein Sohn wurde ebenfalls ermordet. Sie hatte schon längst ihren Glauben an Gott verloren, denn welcher Gott würde all diese schrecklichen Dinge zulassen? Die Pferde schienen die einzigen Lebewesen zu sein, die ihr wirklich durch diese Phasen helfen konnten. Ihre ruhige Art färbte auf die junge Frau ab und sie konnte sich ganz und gar in ihren tiefen dunklen Augen verlieren und wieder zu sich selbst finden.

Endlich konnte sie wieder die Schwester und Mutter sein, die Beth und Hershel brauchten, konnte die Maggie sein, die die Cottage brauchte. Es war ihr ein großes Anliegen bei den Vorbereitungen für den Winter zu helfen. Niemand wusste wie die folgenden Monate werden würden, ob der Winter mild ausfallen würde oder das Land von einer dicken Schneedecke überzogen sein wird. Daher zogen alle Bewohner, welche zum Versorgungstrupp gehörten, wo sich auch Maggie dazu zählte, los um Ressourcen zu bergen die für den Winter nützlich sein könnten. Nach elf Jahren war jedoch nur selten noch etwas brauchbares im näheren Umkreis der Cottage zu finden und so blieben die betroffenen oft Tage weg um Orte in weitere Entfernung aufzusuchen. Maggie selbst hat sich jedoch dafür bereit erklärt die nähere Umgebung abzusichern, für den Fall, dass der Winter nicht kalt genug war um den Großteil der Beißer für einen gewissen Zeitraum einzufrieren. Sie hatte bereits den Großteil des Tages damit verbracht die einzelnen Wälder auf größere Gruppen von Zombies zu kontrollieren, kleinere Gruppen möglichst auszulöschen und deren Körper weg zu bringen damit durch deren Gestank keine neuen Beißer angezogen werden. Außerdem kontrollierte sie ob die hölzernen Abwehrvorrichtungen noch brauchbar waren oder keiner weiteren Horde mehr stand halten würde und noch ersetzt werden müsste.

Mittlerweile war sie in der Kleinstadt, nicht weit von der Cottage entfernt, angekommen. Dies sollte ihr letzter Abschnitt für diesen Tag sein, ehe sie die Heimreise antreten würde. Früher war dies einer der gefährlichsten und wichtigsten Orte zugleich. Als die Bewohner aus Alexandria, Hilltop und dem Königreich sich zusammengeschlossen hatten wimmelte es hier nur so vor Zombies. Es schien als würde jede lebende Seele diesen Ort umgehen, denn die Regale der Läden waren fast unangetastet und halfen den Bewohnern in den ersten Monaten um die Runden zu kommen bis sie neue Felder kolonisieren konnten. Um also alle Güter nutzen zu können musste die Stadt gesäubert werden. Eine wirklich riskante Aktion, doch angesichts der Umstände unumgänglich. Das wusste auch Maggie und so war es für sie selbstverständlich gewesen sich dabei zu beteiligen, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt bereits im vierten Monat schwanger war. Jahre später war auch hier nichts mehr zu holen, dennoch sorgten die Bewohner in regelmäßigen Abständen dafür, dass die Straßen beißerfrei bleibt.

Sie hatte die Schimmelstute, mit welcher sie hergekommen war, an einem sicheren Unterstand angebunden, hier würden keine Beißer sie erreichen, während Maggie selbst durch die Straßen der Kleinstadt zog. Systematisch durchsuchte sie die Gebäude, achtete dabei auf jedes noch so kleine Geräusch, denn anders als in den Wäldern, konnte Beißer hinter jeder Ecke lauern und Maggie hatte gewiss nicht vor, sich von einem dieser Dinger infizieren zu lassen. Sie schlich also mit ihrem Messer in der Hand über den Asphalt, bereit jeden Moment zustechen zu können, sollte sie von einem Untoten überrascht werden. Und genau diese Überraschung sollte nicht lange auf sich warten lassen. Sie war gerade um die eine Ecke gebogen, als sie das Keuchen den Beißers hörte und mit seinen gierigen Fingern nach ihrem Arm packte. Sie trug lediglich einen Baumwollpullover, eine einfache Jeans und eine Weste gegen die Kälte, genug um sich vor Kratzern zu schützen, doch einem Biss würde ihre Kleidung nicht standhalten. Es verging eine kurze Schrecksekunde, ehe Maggie den Beißer mit ihrem Fuß von sich stieß und er gegen die Hauswand schlug und sofort ihren Arm los lies. Mit einer schwungvollen Bewegung lies sie die Klinge ihres Messers in die Schläfe des Beißers gleiten und beobachtete wie er schließlich zu Boden ging. “Arschloch…” meinte Maggie schließlich, als sie die Klinge an dem zerfetzten Hemd des Zombies sauber wischte. Sie würde den Körper später entsorgen, denn gerade ertönte ein Geräusch, welches ihre Aufmerksamkeit erhaschte. Es klang nicht wie ein Zombie, doch Maggie wusste, dass sie auch dem nachgehen musste. Immerhin gab es nicht nur die Beißer, welche der Cottage gefährlich werden konnten. Nach all den Jahren waren es eher die Menschen, feindliche Kolonien, die den größeren Schaden anrichten. Sollte sich hier ein Spion befinden, würde Maggie dafür Sorge tragen, dass er seine Informationen nicht an seinen Vorgesetzten weiter tragen würde.

Langsam schlich sie zu dem Ort, wo Maggie die Quelle des Geräuschs vermutete und tatsächlich sah sie dort einen jungen Mann, der gerade einem Zombie sein Beil in den Kopf jagte. Sie erkannte sein Gesicht nicht und versuchte näher heran zu schleichen, doch offenbar war sie dabei nicht leise genug gewesen. Der Mann bemerkte sie und fragte, ob da jemand sein. Nicht gerade die Reaktion, die Maggie erwartete hatte. Dennoch gab sie sich zu erkennen, sie hatte mittlerweile auf ihre Pistole gewechselt und richtete den Lauf auf den jungen Mann. “Die Frage sollte wohl eher lauten, was du hier machst.” Sie warf dem Mann einen skeptischen Blick zu. Sie konnte mit Gewissheit sagen, dass er weder zur Cottage noch zu den Ridern gehörte, sie hatte ihn noch nie gesehen. Sie war von Natur aus noch nie ein Mensch gewesen der besonders misstrauisch gegenüber Anderen war, doch die Geschichte hatte sie gelehrt, dass nicht jeder Mensch vertrauensvoll war.


@Viggo Eriksson

  
Things can get better. We can make them better.
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#60

RE: Kleinstadt

10.11.2020 22:55
Viggo Eriksson Viggo Eriksson (gelöscht)
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“Die Frage sollte wohl eher lauten, was du hier machst.” - kam es dann auch schon aus der Stille heraus. Viggo merkte sofort wie skeptisch sie ihn betrachtete und die Pistole, die auf ihn gerichtet war merkte der Krieger ebenso. Wie sollte er wohl in diesem Moment reagieren? Wäre er auf neutralem Boden, dann hätte er sich sicherlich geduckt, ein Messer geworfen - sie mit der Schulter gerammt oder instinktiv die Axt geschwungen. Manches davon würde wohl sein Tod bedeuten, aber Menschen die sprachen - die wollten nicht töten, egal wie sehr ihre Waffen auf einen gerichtet waren. Oder war sie von der Sorte von Frau, welche drohten - Respekt verlangten und dann einfach abdrückten? Einen Menschen zu erst in Sicherheit wogen und dann kaltblütig ermordeten? Nein. Dafür waren ihre Augen zu warm, viel zu warm. Sie sah aus wie ein Mensch der schon viel verloren hatte. Sie erinnerte ihn etwas an sich selbst, als er noch in der Schulzeit war. Kurz erinnerte sich Viggo auch an jemand der ihr sehr ähnlich - nein. Konnte das sein? Ähnelte diese Frau der jungen Blonden? Sie hatten die ähnlichen Kiefer, die Augenfarbe war anders - aber die Nasen ähnelten sich. Konnte es?

Etwas irritiert legte der Krieger den Kopf zur Seite. Irgendwie erinnerte ihn Maggie an jemanden, an jemanden den er schon lange Zeit gesucht hatte. Bevor Viggo sie dazu befragen konnte musste er diese Situation jedoch erst einmal entwirren also hob der junge Mann beide Arme nach oben und sprach mit ruhiger aber dennoch harter Stimme : "Was ich hier machen - nichts unrechtes. Ich suche nach einer jungen blonden Frau, welche ich vor 6 Jahren an eine Herde Beißer verloren habe, ich hatte die Hoffnung das ich diese Dame hier finde." Viggo sah gerade auch keinen Grund die Frau anzulügen oder ihre Frage zu hinterfragen. Sie schien von hier zu kommen also gehörte ihr das Hausrecht. Hatte ihm die Blonde nicht einmal erzählt das ihre Schwester die Haare kurz trug, braune Haare hatte und wie ein netter Mensch wirkte? Zugegebener Maße - das konnte auf dutzende von Menschen zu treffen also verwarf Viggo diesen Gedanken wieder und senkte nach kurzer Zeit die Arme wieder um ein Blatt Papier herauszuholen, auf dem er die Blonde gezeichnet hatte.

Ob er sich nicht lieber ihr vorstellen sollte?


-> Stell dir einfach vor das wäre gezeichnet und von sehr guter Kugelschreiber Qualität, da Viggo dafür echt Talent hat.

"Das ist die Frau!", erklärte Viggo der Reiterin daraufhin und überreichte ihr das Bild. Das war das letzte Bild das er von @Beth Greene hatte, das andere, das er einmal gezeichnet hatte, als sie schlief - war verschwunden. Ob es ihm geklaut wurde oder ein Beißer gefressen hatte konnte der junge Mann gar nicht erklären.

Gerade hatte er das erste Mal seit Jahren wieder Hoffnung - dennoch hatte er im Hinterkopf dunkle Gedanken. Was wenn diese Reiterin ihm nicht freundlich gesinnt war? Was wenn sie die Frau nicht kannte? Was wenn sie die Frau kannte und ihm nicht die Wahrheit erzählen würde - doch was, wenn Beth schon längst tot war und von einem Beißer zerstückelt... finstere Gedanken, welche von einem Zähneknirschen begleitet wurden. "Es ist lange her, ich habe sie getroffen als sie aus einem Gefängnis floh und bin mit ihr herumgereist und hab ihr das Kämpfen beibgeracht. Also - nicht das man denkt ich würde ihr etwas antun wollen. Ich bin aus Balar, aus dem Gefolge von @Ivar O Bryan - dem Typ mit den Zähnen, sieht etwas lustig aus mit den Haaren. Lacht gerne, hat zwei Ziegen?", vielleicht kannte sie ja Ivar auch. Das wäre jedenfalls schon mal hilfreich um sich ein gemeinsames Thema zu suchen.





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