WILLKOMMEN!
Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER
Monatsabhängig 5°C bis 26°C
EVENTS
Heaven’s Paradise Plot
INPLAY STATUS
September – November 2024
NEWS!
26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C
Oktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C
November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C

THE DEAD DON’T DIE
X

#41

RE: Schlafzimmer

29.06.2022 17:18
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Lyanna fühlte sich schon fast ein wenig schwerelos als sie sich mit Elijah langsam zur Musik bewegte, ihm so nah war und alles andere und jeden um sie herum ausblendete, so wie sie es immer tat. Lyanna war kein Tanzmuffel aber definitiv auch keine Vorzeigetänzerin aber seit dem Elijah sie in ihrem gemeinsamen Zimmer in seine Arme gezogen hatte und einfach mit ihr getanzt hatte gehörte dies definitiv zu ihren Lieblingsaktivitäten mit dem Dunkelhäutigen. Auch wenn sie mehr den Drang gerade unterdrückte ihn die ganze Zeit küssen zu wollen, was seine Nähe in der Dunkelhaarigen auslöste. Lyanna schmunzelte nur zufrieden, lehnte mit geschlossenen Augen ihre Stirn gegen seine. Aus seinem Mund klang die Bezeichnung seine Frau zu sein noch viel schöner, welches ihr Herz deutlich nochmal ein Ticken schneller schlagen ließ. Ein leises Giggeln flog über ihre Lippen als Elijah sie so unerwartet drehte, nur um sie dann dicht wieder an sich zu ziehen ehe sie ihren Blick nicht von ihm lassen konnte. „Wenn es nach mir ginge hätten wir das auch schon nach dem wir uns am Altar geküsst haben.“ meinte die Dunkelhaarige scherzhaft, auch wenn ein Funke Wahrheit deutlich darin versteckt. Sie spürte seinen warmen Atem auf ihrer Haut, welcher sie sogar sanft kitzelte. Seine Stimme an ihrem Ohr und die Intention dahinter. Lyanna ging es genau so , nur wollte die Dunkelhaarige natürlich auch das Elijah und sie selbst Zeit mit den Leuten verbringen konnten, die diesen Tag gemeinsam mit ihnen feierten. Aber der Dunkelhäutige schien nun der Ansicht das sie das genug getan hatten und Lyanna widersprach ihm ganz und gar nicht. Der verstohlene Kuss ließ sie keuchen, ihren Atem automatisch schwerer werden. Ihre Finger verkrampften sich etwas, unterdrückten den Drang sich in seinen Nacken zu graben und deutlich zu wollen das er sie dort weiter küsste Es überraschte Lyanna mittlerweile gar nicht mehr wie wenig 'Aufwand' es brauchte diese gewissen Gefühle für ihren Ehemann zu wecken. Sie musste nichts sagen. Auch ihr Blick, ihr schwerer Atem, sagten alles was der ehemalige Soldat wissen musste. Lyanna konnte sich noch zu einem sanften Nicken ringen und spürte bereits wie seine Hand in ihre glitt und sie mitzog. Natürlich nicht ohne sich vorher noch zu verabschieden, was die beiden recht kurz hielten. Lyanna hob sanft ihr Kleid an, damit sie nicht stolperte, als sie schon fast wie zwei Jugendliche die gerade einen dämlichen Streich vollzogen haben, zum Bungalow rannten. Außer Atem blieben sie beide vor der Tür stehen, während Elijah nach dem Schlüssel suchte. Auch wenn es nur wenige Sekunden waren schien die Dunkelhaarige plötzlich ungeduldig Sie war einfach so glücklich. Es war schon fast automatisch wie ihre Hände zu seinem Gesicht glitten, ihn zu sich zogen und ihre Lippen deutlich auf seine presste. Leidenschaftlich und fast schon ein wenig wild. Sie wollte El so sehr, ihm zeigen wie sehr sie nun schätzte seine Ehefrau zu sein. Lyanna hätte es in diesem Moment nicht mehr geschafft sich dem Dunkelhäutigen zu entziehen, weswegen sie nur leicht grinste als dieser sich ebenso nur schwer von ihr lösen konnte. Seine Aussage brachte sie zum lachen, welches ein sanftes Kopfschütteln mit sich brachte. „Dann solltest du dich besser beeilen.“ hauchte die Dunkelhaarige grinsend während sie den Kragen seines Hemdes richtete. Ihr Grinsen wurde breiter als Elijah sie auf seine Arme hob. Ihre Füße wippten vor Aufregung während sie ihren Arm um seinen Nacken legte, mit der anderen Hand über seine Wange fuhr und sich noch einen flüchtigen Kuss von seinen Lippen stahl als dieser gegen die Tür trat und sie in das Innere des Bungalows trug.Es kam nicht oft vor aber Lyanna mochte es wirklich wenn El das tat, ihm noch näher sein zu können und ihm auch deutlich mehr auf Augenhöhe zu sein. Lyanna wollte auch gar nicht von ihm weggehen als sie langsam den Füßen unter ihren Füßen spürte. Sie spürte wie ihre Euphorie und Aufregung langsam nachließ, das Gefühl langsam wieder zurück kam, welches sie vorhin verspürte als er ihren Hals küsste. Er küsste sie und Lyanna erwiderte es mit den selben Gefühlen, die sie zu spüren bekam. Jetzt wo sie hier waren, alleine .. die Stille oder eher gesagt die einzigen Geräusche war der jeweilige Atem des anderen – Das war perfekt. Lyanna lächelte als sie ihm ihren Finger sanft gegen die Lippen legte und ihm signalisierte nicht mehr zu reden. „Ich liebe dich auch.“ sprach sie dennoch. „Du lässt es schon fast klingen als würdest du dich bedanken, das ich einen Vertrag unterschrieben habe.“ hauchte die Dunkelhaarige belustigt ehe sie den Kopf schütteln. „Aber ich will jetzt nicht mehr reden.“ hauchte die Dunkelhaarige rau ließ ihre Lippen langsam an seiner Wange, den Kiefer und letztendlich seinen Hals entlang wandern ehe sie mit ihrer Hand sanft an ihren Hinterkopf griff, den Knoten in ihrem Haar löste, die Blumen unordentlich durch ihr offenes Haar zu Boden fielen. Verwuschelt ließ sie diese sanft über ihre Schulter gleiten ehe sie sich langsam mit ihren Lippen von seiner Haut löste mit ihren Händen über den Kragen seines Hemdes fuhr, ihre Finger dem Stoff langsam nach unten folgten. Geschickt aber langsam öffnete sie die Knöpfe seiner Uniform, strich diese sanft von seinen Schultern ehe ihre Finger es mit den Knöpfen seines Hemdes gleich tat. „Ich möchte lieber gerade ganz andere Dinge mit meinem Ehemann tun.“ hauchte sie weiter. „Und ich möchte das mein Ehemann ganz andere Dinge mit mir tut.“ Sanft hob sie nur ihren Blick als sie den letzten Knopf öffnete, ihre Hand schon fast etwas rau über seinen Oberkörper, hinab zu seinen Bauchmuskeln hinabfuhr. „Gerade jetzt will ich aber das mein Ehemann mir aus meinem Kleid hilft...“ Ihre andere Hand glitt wieder sanft in seine, führte diese zu ihrem Dekolletee „Mir fällt es äußerst schwer in diesem störenden Stoff zu atmen.“ hauchte die Dunkelhaarige leicht erheitert und vielsagend. Auch wenn ihr Körper sich am liebsten schon selbst das Kleid von ihrem Körper gerissen hätte und sich mit dem Dunkelhäutigen in das Bett hinter sich geworfen hätte zügelte die Dunkelhaarige sich. So sehr sie El wollte, wollte sie das auch diese Nacht besonders wird. Es war schließlich ihre Hochzeitsnacht. Ihre erste Nacht als Ehepaar. Nach dem man sich das Ja-Wort gegeben hatte musste sich ein Kuss einfach nur anders und besonders anfühlen, so war es auch mit vielen anderen Dingen. Es war als würde sie das hier schon fast das erste Mal mit Elijah tun, nur das sie durchaus viel selbstsicherer nun war. Sie war seinem Anblick niemals überdrüssig gewesen und würde es womöglich auch niemals sein. Es fühlte sich einfach besser an..alles. Lyanna hätte nicht gedacht das eine einzige Zeremonie so etwas auslösen konnte. Sich so sehr einem Menschen verbunden zu fühlen, wo sie schon dachte das sie es längst schon tat. Diese Gefühle waren … überwältigend. Sie führte seine Hand langsam zu ihrem Nacken, wo sich der winzige Reißverschluss des Kleides befand. Sie fühlte bereits wie sich der Stoff an ihrem Rücken und ihrem Dekolletee leicht lockerte, die Gänsehaut an ihrem ganzen Körper spürte alleine durch die Berührung seiner Finger. Sie spürte wie der Stoff langsam über ihre Schultern glitt , seinen Blick der auf ihr lag, welchen sich Lyanna niemals entziehen könnte. Sie hoffte das … was Elijah unter dem Kleid vorfand würde ihm ebenso gefallen. Ein Hauch Unsicherheit flog dennoch durch ihre Gedanken. Nicht das es ihm nicht gefallen könnte aber vielleicht war es auch ein wenig übertrieben gewesen. Nun war da auch wieder diese Aufregung, die ihr Herz schneller schlagen ließ gepaart mit der Lust die sie für den Dunkelhäutigen empfand. Ihr Mund fühlte sich so trocken an, ihr Herz welches schwer gegen ihre Brust pochte.

@Elijah Magoro

You've been my muse for a long time. You get me through every dark night. I'm always gone, out on the go. I'm on the run and you're home alone. I'm too consumed with my own life. Sharing my heart. It's tearing me apart. But I know I'd miss you, baby, if I left right now. Doing what I can, tryna be a woman. And every time I kiss you, baby. I can hear the sound of breaking down. I don't want to play this part. But I do, all for you. I don't want to make this hard. But I will 'cause I'm still. Sharing my heart. It's tearing me apart. Are we too young for this?
nach oben springen

#42

RE: Schlafzimmer

08.07.2022 11:42
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

Ihre Finger die sich gegen seine Lippen legten, ließen ihn sanft schmunzeln. Es kam nicht oft vor, dass Lyanna ihn aktiv zum Schweigen bringen mussten, war doch meist sie die deutlich gesprächigere von ihnen beiden. Elijah war da eher der ruhigere, stille Part, ließ Lyanna manchmal einfach reden. Er hatte andere Wege und Möglichkeiten seiner Ehefrau zu zeigen und mitzuteilen, was er ihr sagen wollte. Ohne dabei Worte zu verwenden. Hmm… Ehefrau. Das hörte sich immer noch so verdammt gut an, wenn er es in seinen Gedanken aussprach. Sie waren nun wirklich verheiratet, vor Gott, vor seiner Familie. Nichts und niemand würde dieses Band durchtrennen können, welches nun zwischen ihnen gespannt war. Sie waren verbunden. Für immer. Und Elijah konnte sich nichts Schöneres auf dieser Welt vorstellen, als mit Lyanna verheiratet zu sein. Lyanna Magoro. Weshalb er ihr auch so dankbar war, dass sie diese Zeremonie mit ihm durchgeführt hatte. Ihm war durchaus bewusst, dass Lyanna der Meinung war, dass eine Hochzeit nicht nötig war, sie sich ja so verbunden waren. Aber die Gefühle, diese Gefühle die er gerade empfand, waren nochmal eine ganz andere und eigene Welt. Weshalb sich alles nun so anders anfühlte konnte der ehemalige Soldat nicht erklären, es war einfach so. Eine Tatsache und Elijah hinterfragte sie auch nicht. Dafür genoss er diese Situation gerade zu sehr.
Genießerisch schloss er die Augen, als er ihre Lippen an seinem Hals spürte, spürte wie sie ihre Haare öffnete und als er die Augen wieder öffnete, sah er die Blumen darin verteilt. Sie sah so gut aus, so wunderschön. Lyanna war die schönste Frau der Welt in Elijahs Augen, daran gab es nichts zu rütteln. Egal was sie tat, er war gerade mehr als angetan davon.
Mit schwerem Atem beobachtete er, spürte wie ihre Hände über sein Jackett fuhren, es öffneten und ihm von den Schultern strich, er nun nur noch mit der bereits geöffneten Fliege um den Hals und in seinem weißen Hemd vor ihr stand. Tatsächlich schluckte er, versuchte irgendwie der aufsteigenden Lust in seinem Körper Herr zu werden, sonst hätte er Lyanna wohl einfach sofort gepackt, aufs Bett geworfen und ohne sich großartig auszuziehen…
Unterbewusst spannte er seine Bauchmuskeln an, als sie mit den Fingern darüberfuhr, er mochte es so sehr, wenn sie das tat. Ein ganz leises Keuchen entwich seinen Lippen, als er ihrem Blick begegnete während dieser Aktion, sein dunkler Blick traf auf ihren Hellen. Dennoch hatten sie beide etwas gemeinsam: In beiden Blicken funkelte Begierde, Begierde nach dem jeweils anderen.
„Und ich will die Wünsche meiner Ehefrau ehren und erfüllen“, antwortete er leise und fuhr mit seiner Hand um ihr Dekolleté, spürte ihre Oberweite darunter, wie sich diese bei ihrem Einatmen anhob, sich ihm schon fast sehnsüchtig entgegenreckte. Es war fast wie ein Geschenk auszupacken, als Elijah langsam ihren Reisverschluss herunterzog, er die leichte Gänsehaut auf ihrer Haut bemerkte, die nur wegen seiner Berührung entstand. Als der Reisverschluss knapp über ihrem Gesäß endete, schob er ihr das Kleid über die Schultern und beobachtete wie der schöne Stoff fließend über ihren Körper glitt.
Ihm stockte der Atem, als er sah, was Lyanna unter dem Kleid trug, betrachtete ihren Körper und sah ihr dann in die Augen.
„Lya…“, hauchte er nur und sah sie an, dann neigte er den Kopf, küsste sie. Das war wohl Antwort genug. Er musste ihr nicht sagen, wie sexy sie aussah, wie eine verdammte Göttin! Er war sprachlos, löste den Kuss wieder, aber blieb ihr Nahe. Sie trug Strümpfe. Verdammte Strümpfe!
„Wunderschön“, flüsterte er nur und atmete schwer aus, neigte den Kopf, küsste ihren Hals, über ihre Kehle hinab zu ihrem Dekolleté. Auch dieses war in außerordentlich schöner Wäsche versteckt, geschickt griff Elijah an ihrem Rücken an den Öffner, spürte wie sich der Stoff löste. Sanft strich er ihr die Träger des BHs über die Schultern, legte ihre Oberweite frei, welcher er sich natürlich sofort widmete. Er wollte jeden Zentimeter ihres Körpers küssen, die Aufmerksamkeit schenken, welcher dieser verdient hatte. Seine Hand umfuhr ihre Rundung, langsam senkte er den Kopf, küsste sie dort, ehe er tiefer wanderte. Seine Lippen fuhren über ihren Bauch, der ehemalige Soldat ging vor Lyanna in die Knie. Mit seinen Händen folgte er seinen Lippen, ließ diese reizend über ihre Flanken fahren, spürte ihre weiche Haut unter den Fingerspitzen. Elijahs Herz schlug schneller, als er den unteren Teil ihrer Wäsche betrachtete, spürte wie sein Mund trocken wurde, als er die Strümpfe betrachtete. Wie sexy wollte diese Frau noch für ihn werden? Sie machte sich einen solchen Aufwand auch unter ihrem Kleid so toll für ihn auszusehen, und er? Trug dasselbe wie immer… gut, für Männer gab es auch deutlich weniger… Reizwäsche.
Einen Moment hob er den Kopf, sah Lyanna von unten an, ehe er mit den Fingern an ihr Höschen griff, die Hacken löste, welche die Strümpfe am Höschen befestigt hielten. Er am einen Bein, dann am anderen und er ließ es sich nicht nehmen, ihr an die Stellen einen sanften Kuss zu hauchen. Reizvoll fuhr er mit den Händen um ihre Schenkel herum, löste auch den Hacken auf der Rückseite. Seine Finger fuhren um den oberen Rand des einen Strumpfes, ehe er diesen zwischen die Finger nahm und langsam ihren Schenkel hinab zog, dann über ihre Wade und den Fuß, von welchem er noch ihren Schuh streifte. Kaum war der eine Strumpf herunter, küsste er sich ihren Schenkel wieder hinauf, kam ihrer Mitte näher, doch er wechselte zu ihrem anderen Bein. Dort tat er das selbe, zog den Stoff langsam hinab, über ihren Fuß, ehe er sich wieder ihr Bein hinaufküsste. Nun trug sie nichts mehr außer ihr Höschen. Elijah hob den Kopf an, küsste sie auf ihren Bauch, spürte ihre Hände die über seine Schultern fuhren, auch Lyanna musste so langsam bewusstwerden, was er vorhatte. Seine Küsse wanderten tiefer, er küsste sie – dort. Einmal, solange sie ihr Höschen noch trug, ehe er nun doch mit den Fingern an den Seiten in ihr Höschen schlüpfte und es ihr hinab zog. Ruhig ließ er sie hinaussteigen, sein Blick wanderte voller Lust über ihren Körper zu ihr hinauf, zu ihrem Blick.
„Ich will dich“, hauchte er dunkel, dann beugte er sich vor, seine Hände fuhren über ihre Oberschenkelrückseiten hinauf zu ihrem Gesäß, in welche sie sich ein wenig krallten. Mit seinen Lippen und Mund wanderte er zwischen ihre Beine, küsste sie erneut dort, wo es sich so gut für sie anfühlte. Begierig, voller Lust spürte er wie sich ihr Becken einerseits versuchte sich ihm und seiner Zunge zu entziehen, andererseits sich ihm auch voller Lust nach mehr entgegenstreckte. Ihre Hände, die sich haltsuchend in seine Haare krallten und das Stöhnen aus ihrer Kehle, ließen ihn auch sanft aufstöhnen, doch er machte weiter. Zu sehen, wie sie sich wegen seinen Berührungen vor Lust wandte, versuchte sich und ihre Lust zu beherrschen. Er spürte, wie diese Energie von ihr in ihn überging, ihre Lust direkt in seinen Schritt fuhr. Es machte ihn so an, Lyanna in diesem Zustand zu sehen, zu hören, zu spüren wie sich ihr Körper bewegte. Lyanna – seine Ehefrau. Die er definitiv in ihrer Hochzeitsnacht, ihrer ersten gemeinsamen Nacht als Ehepaar mehr als zufriedenstellen wollte.

@Lyanna Lockhart



nach oben springen

#43

RE: Schlafzimmer

18.07.2022 11:38
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Der Stoff des Kleides glitt an ihrem Körper hinab wie ein Wasserfall aus diesem Lyanna hinausstieg als das Kleid zu Boden glitt. Ihr Blick hob sich wieder dem Dunkelhäutigen entgegen. Selbst wenn Lyanna in diesem Moment irgendeine Art von Unsicherheit gefühlt hätte, hätte diese keine weitere Sekunde mehr standgehalten bei dem Blick welchen sie auf sich spürte. Begierde. Elijah sagte zuerst nichts und das musste er auch nicht denn sein Kuss ließ sie deutlich spüren welche Wirkung sie auf den ehemaligen Soldaten haben musste, wie schön und reizvoll er sie fand, welches Lyanna schon fast eine unschuldige Röte auf die Wangen zierte. Natürlich freute es die Dunkelhaarige … es war die Reaktion die sie sich schließlich erhofft hatte und bestärkt hatte das sie El nun auf eine gewisse Weise mehr überraschen konnte .. in gewissen Situationen. Elijah verschwendete keine Zeit als sie bereits seine Hand an ihrem Rücken spürte, spürte wie die leichte Spannung durch den Stoff an ihrer Oberweite langsam verschwand, die Träger sanft an ihren Armen hinabglitten. Lyanna belohnte ihn sofort mit einem sinnlichen Kuss, welchen sie am Liebsten nicht wieder gelöst hätte. Sie wollte ihn küssen, ihn nah an sich spüren, jeden Zentimeter seiner Haut streicheln dürfen und wenn es nach Lyanna ging für immer und niemals diesen Raum mehr verlassen. Die Dunkelhaarige unterbrach den Kuss mit einem Keuchen ehe sie bei seiner Berührung als er ihre Oberweite berührte nur sinnlich entgegen seufzte, ihren Kopf leicht in den Nacken legte als sie seine Lippen wie heißes Feuer auf ihrer Haut spürte. Oder war es Lyanna die brannte? Sie spürte wie seine Lippen tiefer wanderten. Lyanna presste ihre Lippen etwas fester aufeinander während ihr Bauch sich automatisch etwas anspannte, sich seinen Berührungen hingab. Ihre Hände fuhren sanft hinab zu seinen Schultern, spürten immer noch den Stoff seines Hemdes unter ihren Fingerkuppen. Lyanna hob sanft ihren Kopf wieder aus dem Nacken als sie das Klicken eines der Haken an ihren Strümpfen vernahm. Elijah tat dies langsam, packte sie langsam aus, befreite sie von dem Stoff den die junge Frau mittlerweile vor Erregung mehr als lästig empfand. Er tat es so präzise, als wüsste er genau was er tun musste, wo er sie berühren musste, welchen Schritt er nun machen musste. Und es gab nichts heißeres für die Dunkelhaarige in dem Moment als sie schon fast etwas benebelt sich in den dunklen Augen von Elijah verlor. Alles was er tat fühlte sich fast schon zu gut, fast schon himmlisch an. Langsam zog er den Stoff von ihrem Bein herunter ehe seine Lippen sich auf ihrer blanken Haut wieder nach oben bahnten, sie sehnsüchtig verweilen ließ und es dem anderen Bein gleich tat. Die Anspannung in ihrem Körper verstärkte sich, ließ die Dunkelhaarige heiser auf keuchen als es nur noch der leichte Stoff war der Elijah's Lippen von ihrer Haut trennte und er ihr endlich die Freiheit gab, nach welcher sie sich sehnte und El das letzte Stückchen Stoff von ihr herunterzog. Sie wusste wo diese Reise enden würde, dennoch traf sie es fast schon etwas unvorbereitet als sie seine Lippen warm zwischen ihren Beinen spürte. Seine Worte und seine Hände, welche sich unnachgiebig in ihrem Gesäß vergruben ließen ihr gar nicht die Möglichkeit sich zu entziehen und das wollte die Dunkelhaarige auch nicht. Automatisch krallten sich ihre Hände von seinen Schultern in seine Haare. Ein Seufzen, welches sich schnell zu einem Stöhnen entwickelte floh hörbar von ihren Lippen. Lyanna konnte nicht ansatzweise mit Worten beschreiben wie gut es sich anfühlte, wie die Wärme in ihrem Körper stieg, jede Faser ihres Körpers sanft kribbelte. Ihre Augen glasig und leicht feucht von den Gefühlen, die der Dunkelhaarige ihr so gekonnt bescherte. Doch hatte er wirklich gedacht das Lyanna standhaft genug war sich auf den Beinen zu halten, wenn er das mit ihr tat? Es dauerte nicht lange. Ihr Beine fühlten sich bereits an wie Pudding so dass die Dunkelhaarige bereits mehrmals ihren Stand ein wenig korrigieren musste um unter der Anspannung ihres Körpers nicht in El's Händen zusammenzubrechen. „El ...“ hauchte sie ihm sinnlich und fast schon etwas wimmernd nach einer Weile entgegen. Ihre Beine begannen leicht zu zittern als sie die ersten Anzeichen ihrer bevorstehenden Extase spürte. „El .. ich kann ..nicht.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter, taumelte sanft ein wenig nach hinten während sich ihre Hände etwas fester in seinen dunklen Haaren vergruben. Es dauerte daraufhin nicht lange bis eine Welle an Extase die Dunkelhaarige überfiel und eine angenehme Anspannung sich über ihren ganzen Körper zog. Mit ihrem Kopf sanft im Nacken versuchte ihr Körper alles sich den Berührungen des Dunkelhäutigen hinzugeben aber gleichzeitig auch zu entziehen ehe der ehemalige Soldat von ihr abließ als die letzte Welle durch ihren Körper fuhr. Ihre Hand fuhr nach hinten, fühlte automatisch die weiche Matratze des Bettes, auf welche Lyanna sich dann erschöpft fallen ließ. Deutlich einen Moment zum Durchatmen brauchte und der leichte Schweißfilm sanft auf ihrer Haut schimmerte während sie versuchte ihren Atem langsam wieder zu beruhigen. Doch lange brauchte die Dunkelhaarige nicht ehe sie sich rasch wieder aufsetzte und Elijah am offenen Hemd zu sich zog und letztendlich zu sich herunterzog, ihn küsste. Fast schon etwas grob aber mit deutlicher Leidenschaft und Lust, sehr dankbar für das was er gerade getan hatte. So gut Elijah auch in der Uniform aussah war es für Lyanna im Moment nichts weiter anderes wie das Hochzeitskleid. Lästiger Stoff. Sanft striff sie ihm nun das Hemd komplett von seinem Oberkörper während ihre Lippen seinen Bauch hinab küssten, die Narben um küsste, die Lyanna nicht oft genug wertschätzen konnte. Sie liebte alles an El und auch wenn Lyanna eher weniger damit verschont wurde, trug El ihre gemeinsame Geschichte auf seinem Körper. Ihre Hände öffneten dabei bereits seine Hose, zog diese hinab ehe es sich die Dunkelhaarige nicht nehmen konnte ihn einen Moment so zu betrachten. So wie er war, während er ihr vor ihr stand und sie nur auf dem Bett dasaß. Ein hörbares, hauchendes Keuchen entfloh aus ihrer Kehle. In ihren Augen strahlte nur die Begierde ehe sie ihre Hände in seine gleiten ließ und ihn mit etwas Schwung zu sich aufs Bett zog. Kaum lag Elijah, schwang sich die Dunkelhaarige auch schon über ihn, konnte ein kleines Grinsen auf ihren Lippen nicht vermeiden ehe ihre Lippen seinen Hals fanden, ihre Hände über seine Schultern und über seine Arme zärtlich streichelten. Seine Nähe genoss, mehr von seiner Nähe wollte. Ihr Becken drängte sich automatisch gegen ihn, spürte sie es auch schon deutlich wie sehr ihr Ehemann auch sie wollte ehe die Dunkelhaarige ihn langsam umschloss. Lyanna keuchte laut aus. Normalerweise würde sie sich jetzt mit ihrem Oberkörper aufrichten, doch das tat sie nicht, sie blieb bei ihm unten, so nah wie sie konnte. Ihre Hände klammerten sich an seine Oberarme während ihre Stirn warm gegen seine gelehnt war, ihre Nasenspitzen sich berührten, während Lyanna intensiv ihr Becken bewegte. „Ich liebe dich El..“ raunte die Dunkelhaarige keuchte während sie ihn noch ein Stück näher an sich zog.

@Elijah Magoro

You've been my muse for a long time. You get me through every dark night. I'm always gone, out on the go. I'm on the run and you're home alone. I'm too consumed with my own life. Sharing my heart. It's tearing me apart. But I know I'd miss you, baby, if I left right now. Doing what I can, tryna be a woman. And every time I kiss you, baby. I can hear the sound of breaking down. I don't want to play this part. But I do, all for you. I don't want to make this hard. But I will 'cause I'm still. Sharing my heart. It's tearing me apart. Are we too young for this?
nach oben springen

#44

RE: Schlafzimmer

25.07.2022 11:31
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

Er spürte es, bevor Lyanna ihre Worte hauchte. Sie konnte nicht… ja, sie konnte ihm nicht widerstehen. Wie sollte sie auch? Er gab sich hier schließlich die größte Mühe, seiner Ehefrau die erste Befriedigung zu verschaffen, ihr ein gutes Gefühl zu geben, zu spüren wie sie ihren Körper vor Lust nicht mehr unter Kontrolle hatte. Je unruhiger sie wurde, ihre Beine vom ersten Zittern erfüllt wurden, folgte er ihr unnachgiebig die kleinen Schritte nach hinten. Wie sich ihre Hände unkontrolliert vor Lust in seine Haare krallten, als er weiter und weitermachte, ja schon ihr beinahe Wimmern vor Lust vernahm. All das ließ ihn natürlich auch nicht kalt, die Beule in seiner Hose wurde mittlerweile schon fast unerträglich, doch Elijahs volle Konzentration lag auf Lyanna. Er wollte seine Freundin, nein, seine Ehefrau, kommen lassen. So wie sie war, im Stehen, ihr zeigen, dass er für sie alles tun würde. Und es dauerte nicht lang, da spürte er wie die Welle der Ekstase ihren Körper überschwemmte, ihre Beine zitterten und sich leicht zusammenpressten, sie sich ihm entziehen wollte aber auch entgegenstreckte, weil es sich so gut anfühlte, was er tat. Das Stöhnen aus ihren Lippen, ihr stockender Atem, all das war Bestätigung genug für den ehemaligen Soldaten und als er schließlich von ihr abließ, konnte er auch nicht anders als sanft aufzustöhnen. Es war ein Bild, dass er wohl nie wieder vergessen würde. Lyanna wie sie auf dem Bett lag, ihr Oberkörper sich schwer atmend hob und absenkte, nackt wie eine Göttin, ihre Haare um ihren Kopf wie ein Heiligenschein. Er liebte diese Frau so unglaublich sehr, es war nicht in Worte zu fassen. Sanft richtete er sich auf, fuhr sich mit einer Hand in den Schritt, spürte die Beule deutlich durch die Hose seiner Uniform. Gerade wollte er sich schon selbst die Hose öffnen, da spürte er ihre Hände an seinem Hemd, wie Lyanna ihn zu sich hinab zog. Der Kuss sagte mehr aus, als Worte es wohl je hätten können, weshalb er sich diesem natürlich nicht entzog, sondern sehr gerne darauf einstieg. Schnell war sein Hemd von seinen Schultern verschwunden, auch ihn störte der Stoff, hatte er doch innerlich das Gefühl zu verbrennen, wenn Lyannas sanfte Finger über seine dunkle Haut strichen.
Ihre Lippen, gelöst von seinen, auf seinem Oberkörper und Bauch, ließen ihn automatisch, ja schon fast aus Reflex, seine Bauchmuskeln anspannen. Genießerisch schloss er die Augen, richtete sich etwas mehr auf, sodass Lyanna leichter an seine Haut kam.
„Lya…“, seufzte er leise und sah zu ihr hinab, als sie mit ihren Händen den Gürtel und anschließend seine Hose öffnete, diese hinab zog. Ein leichtes Lächeln konnte sich der ehemalige Soldat nicht verkneifen, als seine Lust Lyanna förmlich entgegensprang, ihr deutlich zeigten, wie angetan er auch von ihr war. Angetan wäre wohl noch eine Untertreibung. Elijah verzehrte sich nach Lyanna, sie zu küssen, sie anzufassen, sie zu spüren. Eng mit ihr verbunden zu sein.
Der Blick, dieser kleine Moment in dem sie ihn einfach nur betrachtete, während er nackt vor ihr stand. Sie alles von ihm sehen konnte und er alles von ihr. Andere würden sich vielleicht unangenehm fühlen, aber Elijah fühlte sich nichts Anderes als sexy. Er fühlte sich gut, heiß wie noch nie und Lyannas Blick, dem er dann begegnete bestätigte ihm dieses Gefühl.
Ja, sie wollte ihn. Sehr.
Und er wollte sie. Sehr.
Kaum spürte er ihre Hände sanft in seinen, den sanften Zug, landete er auf dem Bett, spürte die weiche Matratze unter sich und seine Ehefrau dann auf sich. Wie so oft. Doch er würde den Teufel tun und sich beschweren. Das sanfte Grinsen auf Lyannas Lippen war ihm mehr wert als alles andere, ihre Lippen an seinem Hals und ihre Hände, die über seine Schultern und arme fuhren. Alles fühlte sich nach mehr an, intensiver, so viel stärker als zuvor. Vielleicht, weil Lyanna nun seine Frau war. Sie sich ewige Liebe geschworen hatten und er nun wirklich, tief in sich drin wusste, dass diese Frau ihn liebte. Natürlich hatte Elijah das schon vorher gewusst, aber dieses Gefühl, als Lyanna ihm das Ja-Wort gegeben hatte vor wenigen Stunden, war einfach anders berauschend.
Ein tiefes Stöhnen entrang sich seiner Kehle, als er spürte wie Lyannas Becken sich gegen ihn drängte, er sie spürte, wie sie sich um ihn schloss, immer mehr von ihr spüren konnte. Ihr Keuchen erwiderte er, legte den Kopf kurz in den Nacken, seine Hände verzehrten sich danach Lyanna an sich zu ziehen, sie noch enger, noch näher zu spüren. Er wollte alles von ihr, er wollte – sie. Dass sie bei ihm unten blieb, sich nicht aufrichtete, sondern ihre Stirn gegen seine lehnte, ihre Nasenspitze um seine fuhr, ließ ich zufrieden seufzen, während Lyanna ihr Becken intensiv bewegte.
„Und ich liebe dich… so sehr“, seine Worte gingen in ein Keuchen über, als Lyanna sich noch ein Stückchen mehr an ihn drängte, er das Gefühl hatte sich komplett in ihr zu verlieren. Und das tat er auch. Mit den Händen klammerte er sich an ihre Hüften, stellte ein wenig die Beine an, sodass er mehr Kontrolle über sein eigenes Becken hatte und kam ihr mit seiner Bewegung entgegen. Es fühlte sich wie der Wahnsinn an, als würde er verrückt werden, je intensiver sie beide ihre Becken aufeinander zu und voneinander wegbewegten. Es war still im Zimmer, nur das Keuchen von ihnen beiden und das Geräusch von aufeinandertreffender Haut war zu hören, Elijah war mit all seinen Sinnen komplett auf die Dunkelhaarige fixiert. Sein dunkler Blick traf ihren, als er den Kopf sanft hob, seine Lippen wieder auf ihre presste, mit seiner Zunge ihre umspielte. Er spürte das Ziehen in seiner Lendengegend stärker werden, seine Bewegungen wurden schneller. Unkontrolliert vor Lust biss er sanft in Lyannas Unterlippe, zog sie ein wenig in die Länge, ehe er sie losließ und dann seinen Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken fallen ließ. Er konnte nicht mehr. Es war zu viel! Lyanna fühlte sich zu gut an, all das hier war einfach zu viel für seine Kontrolle!
Mit einem letzten kräftigen Stoß zuckte er, ehe er sich zwei oder drei Mal in ihr anspannte und seinen Höhepunkt erreichte. Das Lyanna sich auf ihm ebenfalls anspannte, mit ihm gemeinsam ihren zweiten Höhepunkt erreichte, ließ ihn nochmal aufstöhnen. Es fühlte sich so gut an, wenn sie sich um ihn herum anspannte, er die Wellen durch ihren Körper fahren spürte, ihr Stöhnen in seinen Ohren hörte, sie sich beide in ihrer Ekstase so nahe waren.
„Oh Lya…“, hauchte er nur und zog sich aus ihr zurück, legte dann aber sofort die Arme um sie, ließ sie gar nicht weg von ihm gehen. Der Schweißfilm auf ihren beiden Körpern scherte ihn recht wenig, er wollte seine Ehefrau nur einfach nicht loslassen. Sie nicht gehen lassen. Niemals mehr wieder.
Es dauerte eine kleine Weile, in der sie beide einfach nur atmeten, versuchten sich zu beruhigen, er Lyannas Atem sanft über seine Brust streichen spürte, ihr Körper so nahe an seinem, leicht und doch angenehm schwer. Beruhigend. Sanft strich er mit seiner einen Hand über ihren Rücken, spürte die leichte Kuhle, dort wo ihre Wirbelsäule war. So wie in diesem Moment hatte er sich tatsächlich noch nie gefühlt. Und würde er wohl auch nie wieder.

@Lyanna Lockhart



nach oben springen

#45

RE: Schlafzimmer

16.09.2022 16:53
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Lyanna schloss nur die Augen als Elijah ihre Worte erwiderte. Konnte sich ein Ich liebe dich genau so anders anfühlen wie ein Kuss nach dem sie nun verheiratet waren? Das tat es. Es war schon fast so als hätte er diese Worte nun zum ersten Mal zu ihr gesagt auch wenn sie diese bereits mehrmals von ihm gehörte. Nun es war nicht ganz so wie beim ersten Mal. Die Situation der beiden war nicht … voller körperlicher Begierde, die sie gerade füreinander empfanden. Doch Lyanna's Herz schien in dem Moment zu zerspringen oder es lag womöglich wirklich an der körperlichen Anstrengung. Aber das war nun egal. Was sie wirklich wusste war das sie am Liebsten gar nicht mehr aufhören wollte, mit dem hier. Wenn sie könnte würde sie ewig mit Elijah in diesem Zimmer bleiben, ihm immer so nah sein wollen. Seine Nähe machte die Dunkelhaarige fast schon wahnsinnig, auf eine gute Weise wohlgemerkt Sie konnte nicht genug bekommen von seinen Berührungen, sein hektischer Atem der gegen ihre Haut striff. Sein Gesicht so nah bei ihrem und Lyanna musste sich stets dem Drang entziehen El nicht dauerhaft zu küssen. Ihre Hände krallten sich weiterhin in seine Haut,suchten an seinen Schultern halt ehe die Extase einfach zu groß wurde und Lyanna einfach nicht mehr dagegen ankam. Hörbar gab sie dieses Gefühl frei während sich ihr Körper anspannte, ihre Hände sich noch mehr in seiner Haut versanken ehe sie erschöpft ihren Körper auf seinem erschlaffen ließ, ihre Stirn erschöpft gegen seine lehnte ehe sie ihren Kopf schwer atmend auf seine Brust bettete. Der leichte Schweißfilm lief ihr die Schläfe herunter, ihr Körper zitterte noch leicht von dem Gefühl das ihr Elijah grade beschert hatte, ihre Augen waren geschlossen und entspannt. Und für einen kurzen aber intensiven Moment war es so als würde die Welt wieder stehen geblieben sein. Keine Sorgen, kein Leid, keine Trauer, kein Schmerz. Glücklich wäre noch ein untertriebenes Wort in diesem Moment. Für Lyanna existierte nur Elijah in diesem Moment und es gab keinen Ort an dem die Dunkelhaarige lieber wäre als in den Armen von ihrem … Ehemann. Elijah … der nun ihr Ehemann war. Ein Gedanke, der sich so langsam nun auch in Lyanna's Kopf manifestierte während sich ihr Atem langsam beruhigte. Alles fühlte sich immer noch wie ein Traum an und Lyanna hatte immer noch Angst das sie aufwachen würde. Wenn es das nämlich war, dann wollte sie niemals mehr aufwachen. Ein sanftes Giggeln entfloh von ihren Lippen, verzog ihren erschöpften Gesichtsausdruck zu einem sanften, warmen Lächeln. Eines was nur für El bestimmt war. Sein sanftes Streicheln an ihrem Rücken kitzelte sie etwas, weswegen sie sich leicht etwas unruhig auf ihm bewegte. Die kleinen Blumen, die sich noch vor wenigen Stunden in Lyanna's Haar befanden, lagen zerstreut und vertrocknet im Bett verteilt. Sanft hob die Dunkelhaarige ihren Kopf an. Ihr Lächeln wurde breiter als sie eine der Blumen, die sich wohl durch die Bewegung in El's Haaren verfangen hat sanft herauszog. „Ich nehme das mal als ein Ja an, das dir mein … Anblick gefallen hat.“ sprach die Dunkelhaarige nach einer Weile nur neckisch ehe sie ihren Kopf sanft wieder auf seiner Brust ablegte. „Wieso haben wir so lange gewartet? Hätte ich gewusst … - ich hätte dich sofort geheiratet Elijah Magoro.“ hauchte die Dunkelhaarige entspannt und zog sanfte Kreise mit ihren Fingern auf seinem Oberkörper. „Ich würde dich jeden Tag heiraten.“ schloss die junge Frau wieder ihre Augen. Sie würde ganz gewiss nicht schlafen. Noch nicht. Die Nacht würde nicht so schnell für Lyanna vorbei sein und sie würde sie auch nicht so schnell für El vergehen lassen. Doch Lya wäre wohl keine sanftmütige Ehefrau wenn sie ihren Ehemann nicht ein wenig Luft holen ließ. Der Gedanke brachte sie erneut zum Schmunzeln. Ihre andere Hand streichelte sanft seinen Arm entlang ehe sie entspannt ausatmete. Lyanna wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, doch sie erwischte sich tatsächlich beim Dösen, als sie die Augen wieder öffnete war es immer noch dunkel gewesen. Lyanna hob den Kopf an. „El~“ flüsterte sie sanft. „Du bist doch hoffentlich nicht eingeschlafen, ich bin es nämlich nicht.“ betonte sie verspielt und drückte ihre Lippen sanft gegen seinen Hals, küsste sich dort hinauf zu seinem Kiefer. Als seine dunklen Augen ihren begegneten wurde das Lächeln breiter. „Gut.“ hauchte sie etwas bestimmt ehe sie sich an seinem Kiefer entlang küsste. „Ich will nicht das es so schnell endet...“ Und mit diesen Worten schaltete sich der Kopf der Dunkelhaarigen wieder endgültig ab. Nicht mal ein kleiner Funken an Gedanken streifte ihren Kopf als sie Elijah's Hände wieder an ihrem Körper spürte. So wie sie diese noch viele Male heute Nacht spürte. Sie erinnerte sich noch schwach das die Sonne bereits am Aufgehen war als sie sich das letzte Mal erschöpft in die Matratze fallen ließ. Ihren Atem das letzte Mal beruhigen musste ehe ihr erschöpfter Körper sich endlich das holte was er verlangte. Schlaf. Die Sonne stand schon mittig am Horizont, das Rauschen des Meeres war laut zu hören als Lyanna ihre Augen geöffnet hatte. Ihr Blick, der sofort sanft zu dem Dunkelhäutigen herüberglitt, welcher noch schlafend neben ihr lag. Dessen Anblicks würde sie wohl nie überdrüssig werden. Zu dem er nicht so oft vorkam da El meistens eher wach war als Lya. Ihr Blick glitt durch das Zimmer ehe ihre Finger leicht zu ihren Lippen fuhren, dort einen Moment verweilten. Sie spürte sie immer noch Elijah's Lippen auf ihren und die Wärme … . Ihre Gedanken schweiften einen Moment an vergangene Nacht ab ehe sie sich leise aus dem Bett schlich. Lyanna war nicht lange weg gewesen und ehe der Dunkelhäutige sich versah konnte er seine Ehefrau wieder auf sich spüren, welche auf seinen Schoß kletterte. Sie hatte sich sein Hemd geborgt, welches ihr natürlich viel zu groß war und deswegen leicht von ihren Schultern rutschte. Sie hielt ihm etwas warmes und dampfendes in einer Tasse unter der Nase. Kaffee. „Guten Morgen Mr Magoro.“ hauchte die Dunkelhaarige sanft mit einem Lächeln als dieser die Augen öffnete. „Auch wenn es in Wirklichkeit kein Morgen mehr ist.“ zuckte die Dunkelhaarige schmunzelnd mit den Schultern ehe sie ein Schluck des warmen Getränks aus ihrer Tasse trank. „Das Cottage ist selbst um diese Uhrzeit noch sehr still. Es wurde wohl gestern ausgelassen gefeiert.“ grinste sie als sie die Tasse wieder von ihren Lippen führte. „Aber .. unsere Feier .. hat mir auch sehr gut gefallen El.“ schmunzelte sie zweideutig. „Ich hatte überlegt den ganzen Tag einfach im Bett zu verbringen … mit dir natürlich.“ Die Dunkelhaarige ließ sich neben ihn fallen, hätte dabei fast ihren Kaffee verschüttet ehe sie nur giggelte. „Aber irgendwie habe ich Lust zu Schwimmen.“ Wohl ein Satz den man sonst nie freiwillig aus Lyanna's Mund gehört hätte. „Also – Was sagen sie Mr Magoro? Riskieren wir eine Lungenentzündung in dem wahrscheinlich arschkalten Wasser?“ Lyanna hob nur eine Augenbraue an. Das sie bei bester Laune war, war wohl deutlich herauszuhören.

@Elijah Magoro

You've been my muse for a long time. You get me through every dark night. I'm always gone, out on the go. I'm on the run and you're home alone. I'm too consumed with my own life. Sharing my heart. It's tearing me apart. But I know I'd miss you, baby, if I left right now. Doing what I can, tryna be a woman. And every time I kiss you, baby. I can hear the sound of breaking down. I don't want to play this part. But I do, all for you. I don't want to make this hard. But I will 'cause I'm still. Sharing my heart. It's tearing me apart. Are we too young for this?
nach oben springen

#46

RE: Schlafzimmer

02.10.2022 14:22
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

„Und ich würde dich jeden Tag heiraten Lyanna“, sprach Elijah nur, die Augen entspannt geschlossen, genoss das angenehm schwere Gefühl ihres Körpers auf sich und wie ihr Finger über seine Brust strich.
Unterbewusst ließ er seine Hand immer weiter und weiter über ihren Rücken wandern, er schlief nicht, aber ruhte sich aus, denn müde war er noch ganz gewiss nicht. Sein Atem war ruhig, war ihm mit das liebste auf der Welt einfach nur mit Lyanna dazuliegen, ihre Nähe zu genießen. Die Stille wurde von Lyanna unterbrochen, die ihn fragte ob er schon schlief, sich über seinen Hals zu ihm hochküsste. Sanft öffnete er die Augen, begegnete ihrem hellen Blick, in dem schon wieder dieses eine Gefühl blitzte, welches ihn auch sofort ergriff, er ihr Lächeln nur erwiderte, ehe er sie an sich zog und seine Lippen auf ihre drückte. Bei Lyanna musste Elijah nicht viel nachdenken, es funktionierte, wie eine gut laufende Maschine. Alles passte, ihre Bewegung auf ihm, unter ihm, vor ihm, wie er auf sie reagieren konnte oder sie auf ihn. Und so verlief es die ganze Nacht, bis es draußen schon dämmerte und sich der Himmel in einem wunderschönen rot erhellte. Elijah wusste noch, dass er spürte wie Lyanna sich auf die Matratze sinken ließ, er den Kopf drehte und das Farbenspiel betrachtete während sich sein Atem beruhigte, er spürte wie ihn nun doch der Schlaf einlullte. Gerade schaffte er es noch sich auf die Seite zu drehen, eine Hand über Lyannas Oberkörper zu legen, seinen kräftigen Körper an ihren zu kuscheln, ehe sein Atem so ruhig wurde, dass er eingeschlafen war. Mit ihrem Duft in der Nase und dem Gefühl ihres Körpers an seinem.
In der Nacht musste er sich auf den Rücken gedreht haben und er schlief auch noch tief und fest, als Lyanna aufstand. Für heute hatte er definitiv schon vorher beschlossen seine Laufrunde ausfallen zu lassen. Nichts und niemand hätte ihn heute Morgen aus dem Bett neben Lyanna gebracht.
Blinzelnd öffnete er dann doch die Augen, etwas überrascht und noch schlaftrunken, als er spürte wie sich jemand auf seinen Schoß setzte und ihm eine sehr schmackhaft dampfende Flüssigkeit unter die Nase hielt. Kaffee! Und Lyanna!
Die zwei besten Dinge am Morgen, und gleich so nah bei sich. Blinzelnd betrachtete er Lyanna, nur bekleidet in seinem Hemd, welches ihr über die Schulter fiel. Sein Blick wanderte über ihren Körper zu ihrem Gesicht hinauf und darin sah er ein strahlendes Lachen. Sie sah so glücklich aus an diesem Morgen, wie sie aus ihrer Tasse trank und auf ihm saß.
„Guten Morgen Ms. Magoro“, begrüßte er sie ebenfalls und lächelte breit, hob eine Hand und fuhr sich durch die Haare, welche ihm etwas ins Gesicht hingen, „Mir hat unsere Feier auch sehr gut gefallen…“
Etwas überrascht drehte er den Kopf, als sich Lyanna mit der Tasse in der Hand neben ihn ins Bett legte, relativ schwungvoll dafür, dass sie ein heißes Getränk in der Hand hielt. Sie sollte sich bloß nicht an ihrem ersten Morgen als Ehepaar verbrühen!
Schweigend betrachtete er Lyanna, zog dann langsam eine Augenbraue hinauf als sie davon sprach, dass sie gerne schwimmen gehen wollte. Wer war diese Frau und was hatte sie mit Lyanna gemacht? Dass seine Freundin… nein, seine Ehefrau tatsächlich mal freiwillig schwimmen gehen wollte und das so früh am Tag?
„Du? Schwimmen?“, hakte er dann tatsächlich nach und richtete sich auf einen Ellbogen auf, die Bettdecke rutschte ihm vom Oberkörper zur Hüfte hinab, als er sie ansah, „Bist du noch so auf einem High von vergangener Nacht?“
Sanft grinste er, griff dann an ihre Hand und zog diese mit der Kaffeetasse zu seinen Lippen, trank einen großen Schluck des schwarzen Gebräus heraus. Dann führte er ihre Hand hinüber zum Nachttisch, stellte die Tasse dort ab, stützte sich über ihr ab.
„Hmm... morgendliches, oder eher mittägliches Schwimmen klingt nach einer fabelhaften Idee“, brummte er, sah auf Lyanna hinab, „Aber zuerst… hab ich noch eine bessere Idee.“
Damit senkte er den Kopf und küsste seine Frau, intensiv und ihr definitiv klarmachend, dass er zumindest einen Teil von ihrem anderen Vorschlag, erst wahrnehmen wollte. Und seine Frau schien sich ihm da nicht entziehen zu wollen, als er die wenigen Knöpfe seines Hemdes öffnete und ihren nackten Körper darunter freilegte…

Die beiden frühstückten oder brunchten wohl eher eine Kleinigkeit, dann packte Elijah zwei Handtücher und Lyannas Hand. Draußen schien die Sonne, auf Elijahs Nase saß eine schwarze Sonnenbrille und er grinste Lyanna an, als sie beide zum Strand liefen. Keine zwei Minuten und sie konnten die Sandkörner unter den Füßen spüren und hatten das Meer direkt vor sich. Elijahs Blick glitt am Strand entlang, in der Ferne sah man noch die Stühle stehen und das kleine Podest, wo sie gestern sich gegenseitig das „ja“-Wort gegeben hatten. Unvermeidlich war dabei natürlich, dass sein Herz einen kleinen Satz machte, als er sich an den Moment erinnerte an dem Lyanna in ihrem atemberaubenden Kleid zu ihm an den Altar getreten war. Was ihn dazu brachte ihre Hand einen Moment zu drücken, während sein Blick auf das Podest gerichtet war. Abgesehen davon war aber niemand weiter und breit am Strand zu sehen. Lyannas Aussage war also richtig, es war noch sehr ruhig in dem Cottage und die anderen Leute hatten vermutlich auch sehr ausgiebig gefeiert gestern. Das Ende der Feier hatte das Brautpaar ja gar nicht mitbekommen, was Elijah aber gestern Abend ehrlich gesagt auch ziemlich egal gewesen war. Immerhin hatten er und Lyanna ihre eigene Feier gehabt und die hatte er auf garkeinen Fall verpassen wollen.
„Hm, keiner da“, stellte Elijah fest und blickte zu Lyanna, zog sie dann ein wenig den Strand noch hinauf mit, etwas weg von den anderen Bungalows, zu einer Stelle wo sie definitiv nicht gestört werden würden.
„Und du bist dir sicher? Ein wenig überrascht bin ich schon, dass dieser Vorschlag von dir kommt Lya“, fragte er dann noch, zog die Sonnenbrille aus und warf sie auf eines der Handtücher. Sein Blick lag suchend in ihrem, aber als Lyanna nur grinsend nickte, zuckte er ebenso grinsend mit den Achseln und griff in seinen Nacken, zog sich sein Shirt über den Kopf. Die Sonne strahlte so schön und angenehm, als hätten die beiden sie dafür bezahlt heute so gutes Wetter zu haben. Es folgte seine Hose und Schuhe, ehe er wieder Lyannas Hand griff und mit ihr zum Wasser lief, das kühle Nass an den Füßen spürte von den Wellen.
„So kalt ist es doch gar nicht“, meinte er nur und ging tiefer hinein, bis er irgendwann ganz mit der Hüfte im Wasser verschwunden war. Dabei ließ er Lyannas Hand nie los, gab ihr immer das Gefühl da zu sein. Dann drehte er sich langsam um und lächelte seine Frau ermutigend an, aber auch glücklich. Dass Lyanna von sich aus das Wasser suchte, war doch ein gutes Zeichen, oder nicht?
„Ich liebe dich“, meinte er nur, grinste und ließ ihre Hand los, stürzte sich in die Wellen. Dort wo Lyanna stand, war es noch flach genug, dass sie angenehm stehen konnte und das Meer war heute sehr ruhig, sodass keine Gefahr bestand. Elijah hatte einfach Lust zu schwimmen. Also tauchte er eine Weile Unterwasser, schon fast so lange, dass sich andere Leute Sorgen machen würden, ehe er die Wasseroberfläche wieder durchbrach und tief einatmete. Es fühlte sich so gut an, alles im Moment, jeder Zug beim Schwimmen als er wieder zurück zu Lyanna schwamm war kraftvoll und energiegeladen, der Kuss den er ihr mit seinen salzigen Lippen auf ihre drückte ebenso.
„Herrlich“, schwärmte er nur und schüttelte den Kopf, das Wasser spritzte aus seinen Haaren und auf Lyanna, was ihn Lachen ließ. So gut gelaunt und entspannt war Elijah schon länger nicht mehr gewesen wie in diesem Moment.

@Lyanna Lockhart



nach oben springen

#47

RE: Schlafzimmer

22.10.2022 16:11
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Lyanna giggelte nur bei seinem deutlich überraschten Blick ehe sie sich einen Schluck ihres warmen Getränks genehmigte. Das er damit nicht gerechnet hätte war ihm deutlich anzusehen. Obwohl es für andere wohl eher eine normale Frage gewesen war. Für Lyanna nicht. Aber sie fühlte sich so glücklich und ausgeglichen wie schon lange nicht mehr. Was sie natürlich immer in Elijah's Nähe tat aber heute war es irgendwie anders. Mit dem Sonnenaufgang war es schon fast so gewesen als wäre die Welt mit ihr neu aufgegangen. Als hätte die Dunkelhaarige plötzlich ganz andere Ansichten auf ihr Leben und die Welt. Sie fühlte sich als könnte sie alles bewältigen. Jede kleine Angst, jede kleine Gefahr. Als könnte sie es mit einer ganzen Beißerhorde alleine aufnehmen. Nun … das wollte Lyanna ehrlich gesagt El nicht vorschlagen und schon gar nicht selbst ausprobieren. Da erschien ihr Schwimmen doch ungefährlicher. Und warum diesen Zustand nicht ausnutzen. Sie wollte so viel Zeit wie nur möglich mit Elijah verbringen besonders wenn sie sich so fühlte, wie sie sich jetzt fühlte. Zu dem die Zeit im Cottage begrenzt war. Ein paar Tage würden sie noch bleiben bevor es dann schließlich zurück ins Clubhaus gehen würde. Zurück in ihr richtiges Leben, mit ihren Pflichten und den Untoten. Aber sie würden dorthin zurückkehren wie sie es verlassen haben. Gemeinsam und deutlich verbundener als sie es eh schon waren – und das für den Rest ihres Lebens. „Ich habe schließlich nur gute Ideen...“ hauchte die Dunkelhaarige sanft als sie bei der Annäherung des Dunkelhäutigen bereits ihre Tasse auf dem Nachttisch neben sich abstellte ehe ihre Arme sich um seinen Nacken legte ehe sie sich in seinem dunklen Blick verlor. „Ist das so?“ hauchte sie etwas rau gegen seine Lippen, als würde sie genau wissen welche spezielle Idee Elijah da in seinem hübschen Kopf herumschwirrte. Und das tat sie. Sie zog ihn mit sich runter, als sie ihren Rücken in der Matratze spürte, ihre Lippen, sein Hemd das schneller von ihrem Körper gestriffen war als sie es heute Morgen angezogen hatte. Seine Hände auf ihrer Haut hinterließen ein sanftes Keuchen von ihren Lippen ehe sie nur die Augen schloss und sich ihrem Ehemann hingab...
Nachdem sie dann wieder ihre Finger voneinander lassen konnten – nun nicht ganz - machten sie sich auch schon auf dem Weg zum Strand, wo sie sich noch gestern das Ja-Wort gegeben hatten. Der Strand war noch leer gewesen, es war weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Lyanna lächelte als Elijah ihre Hand drückte. „Ein Vorteil hat es ja nicht der Gastgeber zu sein – wir müssen nicht aufräumen.“ grinste die Dunkelhaarige frech ehe sie seine Hand losließ. Sie konnte es sich nur ansatzweise vorstellen wie chaotisch es wohl im Clubhaus hätte ausgesehen hat müssen wenn sie sich dort das Ja-Wort gegeben hätten. Sie mochte es und es war ihr zu Hause aber es wäre einfach zu klein gewesen für all die Gäste. Zu dem Lya bei solch einer wichtigen Sache recht oberflächlich gewesen war. Sie wollte diesen Tag als eine schöne Erinnerung im Kopf behalten. An einem schöneren Ort, wo keine Beißer am Zaun kratzten. Lyanna lächelte nur bei seiner Frage ehe sie ihr Shirt über ihren Kopf zog und ihre Haare unordentlich zurückließ. „Na los … zieh dich schon aus bevor ich es mir anders überlege.“ lächelte die Dunkelhaarige ehe sie das Shirt achtlos zu ihren Handtüchern warf. Nachdem sich beide ihrer Kleidung entledigt hatten, griff El wieder nach ihrer Hand und Lya konnte es sich nicht verkneifen sanft mit ihrem Daumen über seine Haut zu streichen als sie zusammen zum Meer liefen. Das Elijah sie festhielt half. Es fühlte sich nicht wie Zwang an, als würde er sie irgendwo hineinzerren wollen. Es gab ihr Sicherheit, die Führung die sie im Moment brauchte … ihr Licht in der Dunkelheit. Da sie es nicht das erste Mal zusammen taten, war Lyanna schon deutlich sicherer, verspürte weniger Angst und Unruhe. Die Sonne schien warm vom Himmel und das Meer war ruhig. Keine wilden Wellen, die sie hätten unter Wasser ziehen können. Lyanna zuckte zusammen als das Wasser ihre Haut berührte. Sie brauchte immer einen Moment um sich an die Temperatur des Wassers zu gewöhnen. Nicht so wie Elijah. „Willst du das ich dich ins Wasser schubse?“ schmunzelte die Dunkelhaarige als er sprach das es doch gar nicht so kalt war. „Und ich liebe dich.“ erwiderte die Dunkelhaarige seine Worte mit einem sanften Lächeln ehe er ihre Hand losließ und sich ins Wasser stürzte. Lyanna würde lügen wenn ihr nicht etwas mulmig wurde als er einfach so ihre Hand losließ. Ihr Atem beschleunigte sich etwas, auch wenn sie noch gut stehen konnte – schien sie etwas unbeholfen zu wirken. Und das war sie auch im ersten Moment, den sie nur damit verbrachte Elijah mit ihren Augen zu folgen als er wieder auftauchte und seine Bahnen schwamm als könnte er mit seinen kräftigen Armen das Meer zerteilen. Lyanna blinzelte und rang mit sich um letztendlich ein paar Schritte weiter ins Wasser zu gehen, bis es zu ihrer Taille reichte. Da spürte sie auch schon den leichten Zug durch das Wasser als El sich wieder auf sie zubewegte, das Meersalz in seinem Kuss schmecken durfte. Automatisch entspannte sich ihr Körper etwas mehr durch die Anwesenheit des Dunkelhäutigen ehe er sie ungewollt mit dem Wasser aus seinen Haaren anspritze. „Hey.“ hauchte die Dunkelhaarige nur ehe sie dann hinterhältig grinste und ihre Arme mit Schwung durch das Wasser zog nur um El den gleichen Geschmack seiner Medizin schmecken zu lassen. Lya lachte nur bei seinem durchnässten Anblick ehe sie stoppte als sie El's Gesichtsausdruck betrachtete. „Wag es ja nicht!“ hauchte die Dunkelhaarige gespielt ernst ehe sie ebenso mit Wasser vollgespritzt wurde. Lyanna strich sich nur das nasse Haar aus dem Gesicht. „Okay. Ich mach dich fertig.“ grinste die Dunkelhaarige und sprang den Dunkelhäutigen förmlich an. Lyanna lachte nur warm und sanft als sie mit El so gelassen herumalbern konnte – auch wenn sie natürlich niemals einen Berg wie Elijah bezwingen konnte. Aber das musste sie auch nicht. Denn kaum hatte sie ihn wieder nah genug bei sich war sie es nun die ihre Lippen intensiv und fast schon etwas gierig auf seine pressten, sich im Wasser an ihn klammerte. Lyanna fragte sich ob sich die Situation je wieder beruhigen würde, wo sie Elijah nicht so verfallen war in diesem Moment. Wenn es nach ihr ginge könnte sie ihn in jedem Moment küssen .. und mehr. Doch Lyanna wusste wann sie sich zu zügeln hatte und wann nicht. Sie genoss und wollte einfach seine Nähe, das es schon fast unerträglich war wenn er sich von ihr löste. Es gab wirklich nur eine Sache die dieses Glücksgefühl perfekt machen würde, für ihn und für sie selbst. Sie ließ ihm einen kurzen Moment zum atmen, konnte es sich aber nicht verkneifen ihm dennoch den ein oder anderen flüchtigen Kuss von seinen Lippen zu stehlen. „Versprich mir etwas El.“ hauchte sie schließlich dann während ihre Hand sanft an seiner Wange lag, mit dem Daumen über seinen Kiefer und durch seinen Bart strich. „Versprich mir, das du bleibst.“ Lyanna ließ schließlich mit ihrer Hand von ihm ab und lehnte ihre Stirn gegen seine. „Versprich es mir.“ Lyanna wusste das es auch einer der Gründe war weshalb sie so früh heirateten das die Zeit in solch einer Welt in welcher sie heute lebten begrenzt sein konnte. El konnte es ihr also auch gar nicht wirklich versprechen. Das wusste Lya. Sie hatte El niemals diese Frage gestellt. Doch jetzt tat sie es. Es war ihr egal. Sie wollte es einfach aus seinem Mund hören, sie wollte das er es ihr versprach ob es nun Sinn machte oder nicht. Nach allem... was passiert war. Sie wollte ihn nicht verlieren. Nicht an einen Beißer, einem Menschen oder einer Krankheit. Sie wollte nicht … sie konnte nicht...

@Elijah Magoro

You've been my muse for a long time. You get me through every dark night. I'm always gone, out on the go. I'm on the run and you're home alone. I'm too consumed with my own life. Sharing my heart. It's tearing me apart. But I know I'd miss you, baby, if I left right now. Doing what I can, tryna be a woman. And every time I kiss you, baby. I can hear the sound of breaking down. I don't want to play this part. But I do, all for you. I don't want to make this hard. But I will 'cause I'm still. Sharing my heart. It's tearing me apart. Are we too young for this?
nach oben springen

#48

RE: Schlafzimmer

03.11.2022 17:10
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

---> TBC: Elijah und Lyannas Zimmer - Clubhaus - Anarchy Riders

--> Thread wieder frei



nach oben springen

#49

RE: Schlafzimmer

25.10.2023 11:57
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

nach oben springen

#50

RE: Schlafzimmer

21.04.2024 14:04
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

Lyanna schaffte es wirklich immer wieder, Elijah aus seinen dunklen Gedankenspiralen zu entführen. Genau das war einer der Gründe, warum er die Dunkelhaarige so sehr liebte. Sie war einfach sein Licht in der Dunkelheit, so dunkel es auch war, brachte in ihn immer wieder zurück. So auch heute und jetzt.
„Ich liebe dich“, murmelte er nur, als sie seine Hand auf ihren Bauch legte, „Ich liebe euch.“
Gemeinsam gingen sie dann wieder zurück ins Schlafzimmer und Lyanna kuschelte sich an ihn, seine Hand auf ihrem Bauch. Sie ließ ihn nicht wieder gehen und dieser Gedanke beruhigte ihn irgendwie, ebenso wie ihn ihr ruhiger werdender Atem schläfrig machte. Die leichten Bewegungen unter der Haut ihres Bauches, ein sanftes Lächeln auf den Lippen schloss der ehemalige Soldat schließlich die Augen und fand zurück in den Schlaf. Dieses Mal in einen ruhigen, traumlosen Schlaf, der ihn nicht wieder aufweckte. Mit Lyanna an seiner Seite, die einen Arm über ihn legte um ihn quasi nicht wieder gehen zu lassen, fühlte er sich sicher und zufrieden.

Seitdem waren noch ein paar Wochen vergangen und als es irgendwann nur noch ein Monat bis zur Geburt war, packte das Ehepaar Magoro ihre Sachen. Elijah würde kein Risiko eingehen und warten in die Cottage zu fahren, bis bei Lyanna die Wehen einsetzten. Oh nein, definitiv nicht!
Also sagte Elijah Jace Bescheid, dass sie beiden die letzten Wochen vor der Geburt bereits in der Cottage verbringen würden, falls die Wehen schon früher einsetzen sollten.
Es wurde also alles Nötige eingepackt, Josey sprang aufgeregt auf die hintere Sitzreihe von Elijahs Jeep und er kraulte der Hündin die Ohren.
„Ja, dir wird es in der Cottage gefallen Süße, ganz sicher“, sprach er in einem höheren Tonfall als normal mit der Hündin, ehe er sich vorbeugte, sie auf den Kopf küsste. Damit schloss er die Tür und sah Lyanna stehen, die ihn nur angrinste.
„Was? Es wird ihr gefallen…“, murmelte er nur etwas verlegen, ehe er ebenfalls grinste und seine Hände auf ihren Babybauch legte, „Und uns wird es auch gefallen. Definitiv.“
Sanft strich er über Lyannas Wange, ehe er ihr die Beifahrertür aufhielt und sie einsteigen ließ. Anschließend ging er um den Jeep herum, stieg ein und startete den Motor.
„Irgendwie eine verrückte Vorstellung, dass wir zu dritt das Clubhaus verlassen und zu viert wiederkommen…“, meinte der ehemalige Soldat etwas nachdenklich, während sie darauf warteten, dass das Tor sich für sie öffnete. Damit legte er eine Hand auf Lyannas Oberschenkel, lächelte sie wieder an und fuhr los.

Die Fahrt war ruhig und das Wetter fürs Frühjahr auch relativ angenehm. Vor ein paar Tagen hatte es mal heftig gestürmt, aber die Straßen zwischen den Kolonien waren zum Glück verschont geblieben. Immer wieder fielen bei solchen Naturereignissen auch Bäume oder große Äste auf die Straßen, welche die Kolonien dann meist gemeinsam freiräumten. Diesmal war dies aber nicht passiert, als würde ihnen beiden auch die Natur nicht im Weg stehen wollen.
Im Cottage angekommen, bezogen die beiden wieder das Bungalow, welches sie schon öfter hatten, wenn sie in der Cottage übernachteten oder blieben. Sofort schlich sich ein Lächeln auf Elijahs Lippen, als er das Haus betrat und Erinnerungen ihn überrollten. Das letzte Mal, dass sie hier waren, war zu ihrer Hochzeit gewesen. Das waren sehr schöne Erinnerungen.
„Setzt dich, ich räume die Sachen auf“, sprach er nur zu seiner Frau, ehe er die beiden Taschen ins Schlafzimmer brachte. Dort räumte er die Taschen aus, ehe er zu Lyanna zurückkehrte, sich neben sie aufs Sofa setzte.
„Meinst du es wird anders?“, fragte er dann einfach gerade heraus, hob mit seinen Händen einen von Lyannas Füßen an und begann diese zu massieren. Sie klagte in den letzten Tagen immer wieder über Schmerzen in den Füßen, was nichts Ungewöhnliches war, so hatte er zumindest in einem Buch gelesen. Immerhin trug Lyanna ja nicht nur ihr eigenes Gewicht, sondern auch noch ein Kind mit sich herum.
„Dass man die Welt anders sieht?“, hakte Elijah dann nach, drückte mit seinen Fingern auf die Punkte wo er wusste, dass es ihr guttat, „Wenn man Eltern ist? Mein Dad meinte damals immer, alles wird anders. Die ganze Welt dreht sich vorher umeinander und jetzt ist dann da plötzlich dieses Wesen, dieses Kind, was dein eigenes ist. Dein eigenes Fleisch und Blut. Zur Hälfte du und zur Hälfte ich. Hoffentlich, und davon gehe ich mal aus, natürlich nur unsere besten Eigenschaften.“
Leise lachte er, ehe er sich Lyannas anderen Fuß ebenfalls vornahm, dann weitersprach, „Wobei von deiner Seite ja sowieso nichts negatives kommen könnte. Wenn es deine wundervollen, hellen Augen an, die voller Neugierde die Welt erkunden wollen. Und deine dunklen Wellen, die immer so schmeichelhaft dein Gesicht umrahmen. Deinen Humor und Verstand, deine so charismatisch, angenehme Art und dieser Blick, der einen einfach nur dazu bringt mit dir Zeit verbringen zu wollen… nein, unser Kind wird es perfekt haben, weil du die Mutter bist. Die beste Mutter, die ich und das Kind uns wohl wünschen könnten.“
Sanft hob er einen ihrer Füße an und hauchte einen Kuss darauf, eher er sie weiter massierte. Ja, Lyanna war wirklich die perfekte Frau für ihn und er könnte sich mit niemandem anderen vorstellen, eine Familie zu werden. Manchmal erinnerte er sich kopfschüttelnd daran zurück, wie sie sich getroffen hatten, mit einer Brecheisenstange gegen seine Rippen. Und danach gezwungener Maßen als Verbündete unterwegs, bis sie sich irgendwann trennen mussten. Wiedergefunden an Elijahs Tiefpunkt in Washington, wie verdammt Wahrscheinlich war das bitte? Er hatte in dem Winter nicht damit gerechnet auch nur jemals wieder eine Spur von Lyanna zu finden und dann stand sie ihm da einfach gegenüber. Mitten in der verdammten, ehemaligen Hauptstadt ihres Heimatlandes und rannte auf ihn zu, ihr Duft in ihren Haaren. Das Schicksal oder Gott hatte sie wieder zusammengeführt und ihnen beiden gezeigt, dass sie eben einfach zusammengehörten. Und das nun schon seit einiger Zeit, Zeit die so verdammt schnell verging, wenn man mal ehrlich war. Aber von der Elijah keine Sekunde mehr missen wollen würde. Weder den Streit, noch die schönen Dinge. Es gehörte alles dazu und hatte sie zu dem Paar gemacht, dass sie jetzt waren. Und so gefiel es Elijah, so war es perfekt.

@Lyanna Lockhart

The world has been trying to turn me into a monster for as long as I can remember .
nach oben springen

#51

RE: Schlafzimmer

05.05.2024 13:18
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Es war normal das sich in so einer veränderten Lebenssituation sich Zweifel und Ängste ansammeln. Irgendwo war es beruhigend das El ebenso ein wenig empfand, doch keineswegs durfte er es mit seinem Trauma in Verbindung bringen. Doch sie konnte verstehen wieso es passierte. Und das waren Situationen, gerade jetzt wo sie sich mehr wünschte sie könnte ihm diese Erinnerung nehmen. Aber Lyanna konnte in dieser Situation nicht mehr tun als ihm zu sagen das alles gut werden würde, das nichts passieren würde und das Elijah ein guter Vater sein wird, so wie er ein guter Ehemann war. Und das waren alles Worte der Ehrlichkeit. Und Lyanna konnte nur hoffen, das Elijah ihr glaubte – was er ihr zum großen Teil immer tat. Auch wenn die Zeit im letzten Schwangerschaftstrimester schneller als gedacht verging fühlte Lyanna sich wie eine riesige Blase, die jeden Moment drohte zu platzen. Sie fühlte sich nicht elendig schlecht aber auch nicht gut. Sie war ziemlich eingeschränkt gewesen, das sie sich nicht einmal mehr aufgrund des Bauches die eigenen Stiefel zubinden konnte. Das frustrierte die junge Frau sehr, welche sonst immer so selbstständig war. Doch das Elijah so ziemlich immer an ihrer Seite war und sich kümmerte macht es leichter, auch wenn es ungewohnt für die Braunhaarige war, war sie froh das er bei ihr war. Sie wüsste sonst nicht wie sie körperlich aber auch mental klar kommen würde. Lyanna's Zustand war auch einer der Gründe weshalb sie früher als gedacht in die Cottage fuhren. Es konnten jederzeit vorzeitige Wehen eintreten oder sich der Zustand der jungen Frau verschlechtern, da schlief man nachts deutlich ruhiger, wenn man wusste das ein Arzt keine Stunde Autofahrt von ihnen entfernt war. Elijah kümmerte sich darum das sie ohne Bedenken das tun konnten und natürlich kamen ihnen der Anführer der Riders und die Leute allgemein natürlich sehr entgegen. Viele hatten auch angeboten auf die gemeinsame Hündin aufzupassen, doch Josie würde die Beiden diesmal begleiten. Josie fand das Ganze wohl ziemlich aufregend als Elijah mit ihr sprach, der schon den Jeep beladen hatte für die Cottage. Lyanna kam gerade nach als sie die Szenerie mit einem Lächeln betrachtete und den Kopf amüsiert schüttelte als die Hündin aufgeregt auf den Rücksitz sprang. „Ich seh sie schon vor mir, wie sie wie eine Wilde über den Strand rennt und Möwen jagt.“ Lyanna schloss kurz die Augen als sie seine warmen Hände an ihrem Bauch spürte. „Nun ich hege nur gute Erinnerungen an unsere Besuche in der Cottage.“ hauchte sie ihm entgegen und meinte damit natürlich ihre Hochzeit und durchaus noch andere interessante Abende und Schwimmstunden. Sie lehnte ihren Kopf kurz schief gegen seine Hand, welche sanft über ihre Wange strich ehe sie dem Dunkelhäutigen zum Jeep folgte. Vorsichtig stieg sie ein und ließ sich angestrengt den Sitz entgegen fallen ehe sie ihre Hand kurz nach hinten zu der Hündin streckte. Diese leckte die Hand der jungen Frau nur freudig ab. „Mhm“ stimmte sie Elijah nur lächelnd zu. „Oder vielleicht zu fünft.“ wollte sie den ehemaligen Soldaten ein wenig mit ihrer Aussage schocken ehe sie grinste. „Wenn Josie eine Möwe fängt behalten wir die natürlich. Ich wollte schon immer ein außergewöhnliches Haustier.“ scherzte die Dunkelhaarige und legte ihre Hand auf seine, welche auf ihrem Oberschenkel ruhte ehe sie nur die Augen schloss als er losfuhr Lyanna döste auf der Fahrt und lauschte unterschwellig der leisen Musik im Hintergrund durch das Radio. Etwas was sie in letzter Zeit vermehrt tat. Schlafen. Kleinste Aktivitäten erschöpften sie mittlerweile sehr. Sie spürte als der Jeep langsamer wurde und wurde eher durch Josie's aufgeregtes Hecheln geweckt, als sie die anderen Leute an den Toren der Cottage aus dem Fenster sah. Für Lyanna kam es vor als hätte sie gerade vor fünf Minuten die Augen zu gemacht dementsprechend blickte sie den Dunkelhäutigen etwas verschlafen aber lächelnd an. Ihr Besuch wurde natürlich schon erwartet, auch etwas um was sich ihr Ehemann gekümmert hatte. Sie fuhren zu dem vertrauten Bungalow für die Gäste der Kolonie. Josie sprang bereits hektisch aus dem Auto als Elijah ihr die Tür öffnete. Normalerweise hätte Lyanna wohl jetzt angefangen mit Elijah zu diskutieren, das sie ihm helfen konnte mit dem Gepäck aber sie kam ohne Diskussionen und Widerworte seiner Bitte nach. Lyanna ließ sich nur auf dem Sofa nieder während Josie ihr folgt und ihren Kopf auf den Schoß der jungen Frau ablegte. Erschöpft kraulte sie der Hündin eine Weile den Kopf bis Elijah kam und die Hündin ihm automatisch Platz machte und von dem Sofa sprang. Sie öffnete nur wieder die Augen als sie spürte wie Elijah sich neben ihr niederließ und einen ihrer Füße anhob und anfing diesen zu massieren. Lyanna stieß nur ein entspanntes und zufriedenes Seufzen aus. Das tat wirklich gut. Lyanna nickte nur bei seiner Aussage. „Ich denke das sich einiges verändern wird. Aber zum Guten. Veränderung ist nichts Schlechtes El. Im Gegenteil.“ antwortete sie nur nachdenklich. Doch so genau konnte sie es auch nicht sagen. Schließlich war es ihr erstes Kind. Ob es anders wäre, wenn sie schon Kinder hätte? „Meine Welt dreht sich auch nur um dich.“ lächelte sie dann. „Ich werde einfach eine Person mehr haben, die ich so sehr liebe wie dich.“ strich sie ihm sanft über den Arm. „Danke El. Du weißt nicht wie sehr mir diese Wort bedeuten. Und wenn ich mittlerweile keine gute Kontrolle über meine hormonelle Phasen hätte, würde ich wahrscheinlich auch jetzt wie ein Wasserfall weinen.“ lächelte sie sanft. „Ich werde nicht die selben Fehler wie meine Mutter machen. Niemals...“ schloss Lyanna wieder ihre Augen. Sie verbrachten den Rest des Tages im Bungalow. Lyanna war auch zu müde gewesen für andere Dinge. Nachdem sie gegessen hatten, hatte sie sich auch schon ins Bett gelegt, das sie gar nicht mehr mitbekam das Elijah Josie für einen kleinen Rundgang noch raus ließ. Lyanna dachte daran wie sie morgen nochmal bei Dr Avery vorbeischauen würden. Er nochmal ein paar letzte Untersuchungen machen würde aber es war klar gewesen dass das Kind nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Doch das es bereits in der ersten Nacht geschehen würde … . Wenn sie nur daran dachte... , wenn sie sich entschieden hätten doch lieber morgen erst in die Cottage zu fahren. Es wäre ein einziges Chaos gewesen. Auch wenn es das Jetzige eher wenig chaotisch machte. Lyanna erinnerte sich nur wie sie wach geworden war. Sie hatten einen fürchterlichen Drang auf die Toilette zu müssen. Auch nichts ungewöhnliches in einer Schwangerschaft. „Schlaf ruhig weiter. Ich muss mal..“ hauchte die Dunkelhaarige müde aber amüsiert als sie den Dunkelhäutigen wohl mit ihren Aufstehversuchen weckte. Lya schaffte es schließlich aufzustehen und schloss gerade hinter sich die Tür des Badezimmers als sie etwas Nasses an ihren Beinen herab, das ihr erst der unangenehmste Gedanke durch den Kopf schoss ob ihr gerade denn nicht ein Unglück passiert war. Doch dann kam der Schmerz. Schärfer als jede Klinge. Schneller als jeder Pistolenschuss. Die nächtliche Stille wurde plötzlich durch einen lauten, grellen Schrei seitens der Dunkelhaarigen beendet. So stark das es Lyanna förmlich und wortwörtlich in die Knie zwang. Dabei warf sie ungewollt noch Dinge vom Waschbecken herunter, welche laut auf dem Boden aufkamen. Sie bekam nur unterschwellig mit wie Josie laut bellte. Die nächste Wehe ließ keine Minute auf sich warten und ein erneuter angestrengter Schrei entfloh aus ihrer Kehle. Lyanna hielt sich nur keuchend und angestrengt den Bauch, versuchte aufzustehen, doch sie konnte nicht. Sie musste nicht lange warten bis die Tür hinter ihr aufgerissen wurde und sie ihren Ehemann erneut mit einem Schrei begrüßte. Sie konnte Elijah noch nicht mal sagen was los war. Die Schmerzen betäubten ihre Zunge. Doch sie musste nichts sagen. Die Pfütze unter ihr sagte bereits mehr als der Dunkelhäutige wissen musste. Ihr Kind wollte nicht mehr warten. Es wollte raus. Und zwar jetzt!

@Elijah Magoro




Hear those bells ring deep in the soul

You want the acclaim, the mother of mothers. More poignant than fame or the taste of another.

nach oben springen

#52

RE: Schlafzimmer

26.05.2024 17:12
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

Er sah seiner Frau an, wie sehr sie seine Fußmassage genoss und wie viel ihr seine Worte bedeuteten. Natürlich, Lyanna übernahm den deutlich anstrengenderen Part dieser Schwangerschaft und Elijah versuchte sie einfach so gut es ging zu unterstützen. Ob das nun wie gerade eine Fußmassage und liebevolle Worte waren oder nachts die Küche zu durchforsten nach etwas, was irgendwie einem Bagel mit Frischkäse und Oliven ähneln könnte. Völlig egal was, er hatte für Lyanna alles getan in dieser Zeit und auch seine Dienste außerhalb der Mauern zurückgefahren. Und nun waren sie hier, würden die letzte Zeit der Schwangerschaft hier verbringen, immerhin könnte es nun jeden Moment soweit sein. Und Elijah würde definitiv nicht mit einer Lyanna die schon in den Wehen lag hierherfahren.
Ein sanftes Lächeln schlich sich auf sein sonst so ernstes Gesicht, als er den Blick von ihrem Fuß anhob und sie ansah, „Nein, wirst du nicht Lyanna. Niemals…“
Den Rest des Tages verbrachten sie im Bungalow, Lyanna war zu erschöpft für irgendwelche Ausflüge oder Aktivitäten. Elijah hatte sie nach dem Essen ins Bett begleitet, da ihr schon dabei fast die Augen zugefallen waren. Sie war wirklich verdammt müde und erledigt, insgeheim hoffte Elijah irgendwie, dass das Kind bald kommen sollte. Einfach, damit Lyannas Körper sich irgendwann mal wieder erholen konnte von den ganzen Strapazen der Schwangerschaft. Dass es schon in der folgenden Nacht soweit sein sollte, war dem jungen Mann natürlich nicht bewusst.
Abends machte Elijah mit Josie noch einen Rundgang, damit die Hündin für die Nacht nicht mehr rausmusste und er erst morgen früh wieder mit ihr gehen musste. Damit auch Elijah seine Ruhe hatte zum Schlafen. Als der Dunkelhäutige zurückkam, schlief Lyanna schon tief und fest, weshalb er im Wohnzimmer noch ein wenig las und sich eine Weile später dann neben seine Frau legte. Auf der Seite, eine Hand auf ihrem Bauch, schloss er die Augen und schlief ein.
Als Lyanna sich bewegte und scheinbar versuchte, regte sich Elijah und öffnete die Augen.
„Hmm?“, brummte er nur etwas verschlafen, aber seufzte dann nach ihren Worten und ließ den Kopf wieder ins Kissen fallen. Seine Hand lag dort, wo noch eben Lyannas Körper war, spürte die Wärme und schloss wieder die Augen. Sie musste nur auf Toilette, alles okay…
Er musste wohl innerhalb weniger Sekunden wieder eingeschlafen sein, denn er riss die Augen auf und stand quasi im Bett, als ein Schrei die Stille durchriss. Panisch hatte er sich im Bett aufgerichtet, sein Herz pochte wie wild und der Schrei klang in seinen Ohren noch immer nach. Kurz nach dem Schrei, dass Elijah sich schon einen Moment fragte ob er sich das nur eingebildet hatte, rumpelte es laut im Badezimmer und sofort war er auf den Füßen.
„Lyanna?“, rief er laut und fragend, durch die angelehnte Schlafzimmertür kam Josie gerannt, sie bellte laut und aufgeregt. Hatte sie Lyannas Schreien, das Rumpeln und Elijahs Ruf gehört. Ungeduldig und wohl ein wenig grob, schob Elijah die Hündin zur Seite und überbrückte den Weg zur Badezimmertür, öffnete diese. In dem Moment schrie Lyanna erneut auf und er sah sie am Boden knien, ihre Hände auf ihrem Bauch. Das Glitzern der Pfütze unter ihr sagten ihm alles, was er wissen musste, doch er blieb erstmal einen Moment geschockt stehen. Scheiße, fuck! Es ging los, es passierte wirklich! Das Kind wollte raus und zwar jetzt!
Aufgeregt hob er die Hände an seinen Kopf, dann schüttelte er diesen und versuchte sich zu beruhigen.
„Lyanna“, sprach er wieder ihren Namen und kniete sich neben sie, legte ihr einen Arm um die Schultern, „Kannst du aufstehen? Komm, ich helfe dir…“
Gemeinsam schafften sie es nach mehreren Anläufen, dass Lyanna trotz der Schmerzen wieder in eine stehende Position kam. Er begleitete sie zurück zum Bett, schnappte sich eine Jacke die er ihr drüberzog, während er selbst auch in ein paar Jeans schlüpfte. Aus dem Schrank zog er einen von Lyannas Röcken hervor, eine Hose kam ihm jetzt grade irgendwie bescheuert vor und zog ihr die Stiefel über die Füße. Er könnte Lyanna natürlich auch tragen, aber er hatte in einem Buch gelesen, dass Gehen bei der Geburt oder bei den Wehen oder irgendwie sowas halt, gar nicht so schlecht ist, wenn die Mutter das noch kann. Sich selbst warf er auch eine Sweatjacke drüber, ehe er seine Frau stützte und immer wieder, schon fast Mantra artig ihr zuflüsterte, „Ich liebe dich. Wir schaffen das. Komm, weiter…“
Um die Hündin, die aufgeregt um sie herumtänzelte, machte er sich in dem Moment keine Gedanken, sie trottete gut erzogen wie sie war, einfach Lyanna und Elijah hinterher. Es war nicht weit von dem Bungalow in dem die Magoros übernachteten, bis zu Jasons Praxis. Dennoch war es dunkel draußen, mitten in der Nacht, aber Elijah führten seine Frau zur Praxis. Sie waren fast da, als Lyanna immer wieder die Beine wegknickten und er sie schließlich doch auf seine Arme hob. Immer wieder entrang sich Lyannas Körper ein Schrei, wenn eine Wehe sie übernahm und auf dem Weg hin, kam irgendwann jemand aus seinem Haus und fragte, ob sie Hilfe benötigten.
Elijah wies den Mann hin, schon Mal zu Jasons Praxis zu gehen und den Arzt zu wecken, Bescheid zu geben, dass sie kommen würden für die Geburt. Aufgeregt rannte der Mann los, in der ganzen Hektik fiel Elijah nicht Mal sein Name ein, aber als sie an der Praxis ankamen, war die Tür schon offen und Licht angeschaltet.
Also trug Elijah seine Frau durch die Tür, „Jason? Jason, das Kind…“
Erneut spürte er die Anspannung im Körper seiner Frau, als er sie nach Aufforderung des Arztes in eines der Behandlungszimmer brachte. Neben Jason war auch noch eine junge Frau da, welche sich sofort an Lyanna wandte und mit ihr sprach. Durch das Chaos, ließ Elijah Lyanna einen Moment los, trat einen Schritt zur Seite und sah sie einfach nur an, wie Jason Dinge vorbereitete und die junge Frau mit Lyanna sprach.
Ein lautes Dröhnen war in Elijahs Ohren, während er einfach nur versuchte die Situation irgendwie zu verstehen, Kontrolle zu erlangen. Sein Atem war schnell, aufgeregt aber natürlich nichts im Vergleich zu Lyanna. Als ein erneuter Schrei seiner Frau seine Ohren erreichte, zog ihn das irgendwie aus der Paniksituation heraus und er fokussierte sich wieder.
„Wann haben die Wehen begonnen? Und in welchen Abständen kommen sie?“, fragte ihn Jason in dem Moment, Elijah sah ihn nur verwirrt an, „Ehm… nicht lange, vielleicht zwanzig Minuten? Wir… ehm… haben ein bisschen gebraucht um hierher… zu kommen.“
Jason nickte und notierte sich etwas, „Und welche Abstände? Wie viele Minuten?“
„Ahm… keine Ahnung ehrlich…“, stammelte Elijah weiter, wandte den Blick vom Arzt ab und sah Lyanna dort liegen, wollte nichts anderes, als zu ihr.
„Okay…“, murmelte Jason nur und wandte sich wieder ab und an Lyanna, sprach mit der jungen Frau. Elijah schüttelte wieder den Kopf, dann trat er auf die andere Seite von Lyanna und griff nach ihrer Hand, begegnete ihrem Blick.
„Hey…“, murmelte er nur und zog sich einen der Stühle her. Es war komisch, von einem Moment auf den anderen war die Situation so anders, kaum, dass er wieder Lyannas Hand in seiner hatte. Sie waren am besten Ort der Apokalypse für eine Geburt, hatten einen ausgebildeten Arzt zur Verfügung und alles, was sie brauchten. Irgendwie schien das Gespräch zwischen Jason und der jungen Frau leiser zu werden, als er einfach nur in Lyannas Augen blickte und sie anlächelte, ihre Hand sanft drückte, „Du schaffst das. Du bist eine starke Frau, du bist meine starke Frau Lyanna… und unser Kind freut sich schon wahnsinnig, uns zu treffen…“
Er hatte keine Ahnung, was man in solchen Momenten sagte, also sagte er einfach nur, was ihm gerade einfiel. Denn recht viel mehr konnte er als Vater in dieser Situation ja auch nicht machen, als für Lyanna da zu sein.
Jason führte seine nötigen Untersuchungen durch, aber Elijah blieb einfach nur auf Lyanna und ihr Gesicht konzentriert. Würde ihr nicht von der Seite weichen, auch, wenn sie seine Hand brechen sollte.

@Lyanna Lockhart



I'm the dead man in this war
You make me not feel like a man. Keep throwin' stones for while you can. I know myself and who I am. There are stories in these callused hands. I'm the dead man in this war. But, baby, I've been here before. There's beauty hidden in the gore.Yeah, I'm the dead man in this war. You threw me back into the fire.I screamed while your smile was gettin' wider, Demons and angels in my choir, Singin' about what I desire
nach oben springen

#53

RE: Schlafzimmer

02.06.2024 12:57
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Josie's Bellen vor der Tür wirkte wie ein weit entferntes Echo. Sie hatte sich kaum von dem stechenden Schmerz, welcher sich anfühlte als würde jemand ihr 100 Messer einzeln sowohl in den Rücken als auch in ihren Unterleib stechen, da folgte auch schon die nächste Welle. Lyanna liefen die Tränen über das Gesicht als sie sich versuchte selbst nochmal aufzurichten aber auf dem rutschigen Boden direkt wieder unsanft auf den Boden glitt. Es dauerte keine Minute bis Elijah plötzlich sichtlich geschockt in der Tür stand. Lyanna wollte etwas sagen aber nichts weiteres als ein weiterer Schmerzensschrei in sehr kurzen Abständen kam ihr über die Lippen. Sie hatte schon wirklich das Bedenken, das sie dieses Kind jeden Moment auf diesem Badezimmerboden gebären würde und es nicht rechtzeitig zu Jason packen würde. Elijah kniete sich sofort zu ihr und half ihr auf, was aber auch mehrere Anläufe benötigte. Als sie endlich stand konnte sie nicht anders als scharf ein und auszuatmen. Sie unterdrückte den Drang einfach alles hier zusammenzuschreien. Die Dunkelhaarige ertrank vor Schmerz und wollte einfach schnellstmöglich zu Jason weshalb sie ihren Ehemann so ziemlich alles machen ließ was er tat. Lya ließ nur hin und wieder durch Schmerzenslaute verkünden, das El sich doch bitte beeilen sollte, welcher bereits schnell hin und her durch das Schlafzimmer eilte. Er zog ihr etwas an, so wie er sich schnell noch etwas anzog. Das Bellen der Hündin hatte mittlerweile aufgehört und diese tänzelte nur mit einem nervösen Wedeln durch den Raum. Dann spürte sie auch wieder Elijah's Hand und Lyanna stand mit Mühen auf während sie ihm folgte. Sie spürte, je weiter sie lief, das der Druck in ihr umso größer wurde. Sie spürte das Blut was an ihren Beinen hinablief und man mittlerweile genau eine Spur nachverfolgen konnte wo sie lang gelaufen waren. Sie vernahm Elijah's liebevolle und tröstende Worte, doch sie konnte nicht darauf reagieren. Nicht bevor sie dort waren wo sie eigentlich hin wollten. Sie war zu konzentriert auf ihre Füße, deren Schritte immer wackeliger wurden. Zu sehr konzentriert darauf nicht durch diesen Schmerz in Ohnmacht zu fallen. Sie erinnerte sich daran wie sehr Grace geschrien hatte nach dem sie nicht nur eins sondern zwei Kinder auf die Welt gebracht hatte. Das vertrieb zu mindestens den Gedanken, das sie hier gerade komplett überreagierte. Sie wusste das es weh tun würde aber so sehr das man das Gefühl hatte auseinandergerissen zu werden. Lyanna bereute nichts aber Geburten wurden für ihren Geschmack zu romantisch dargestellt. Diese kleine Ablenkung in ihrem Kopf sorgte dafür das Lyanna einen falschen Schritt machte und schließlich das Gleichgewicht velor. Doch bevor sie wirklich fallen konnte hielt der Dunkelhäutige sie fest. Und dann wieder der Schmerz, der ihren Körper schon fast lähmte. „Irgendwas stimmt nicht.“ murmelte die Dunkelhaarige nur außer Atem. „Ich kann nicht- Das Baby es .. kommt.“ Mehr musste die werdende Mutter auch nicht sagen als sie den kleinen Ruck spürte, als der ehemalige Soldat sie auf die Arme hob und die letzten Schritte mit ihr zu Jason's Praxis eilte. Es war gut gewesen das jemand vor gelaufen war um den Arzt zu wecken, so konnte er schon alles vorbereiten aber Lyanna war es offensichtlich egal gewesen ob ein Tuch unter ihr lag oder ob es im Raum nach beruhigendem Lavendel roch. Als Lyanna die Trage unter sich spürte konnte sie erst mal aufatmen. Ihre Augen rot unterlaufen von den Tränen blickte sie nur zu Jason welcher ihren Ehemann direkt in Beschlag nahm. Neben Jason war noch eine junge Frau gewesen. Sie kannte sich offensichtlich aus und hatte wohl schon mehrere Kinder auf die Welt gebracht – zu mindestens war es das was sie sich merken konnte als sie sich in der Zeit bei Lyanna vorgestellt hatte und ihr über die verschwitzte Stirn gestrichen hatte. Dann fühlte sie direkt wie weit das Baby war und zog dann direkt am Ärmel des Arztes um ihm mitzuteilen das es dringlich war. Im selben Moment ließ dieser dann auch schon von ihrem stammelnden Ehemann ab.Die junge Frau atmete angestrengt weiter als sie Elijah dann neben sich spürte, seine Hand welche fest ihre umklammerte. Lyanna verfiel so langsam in Panik. Sie schüttelte nur bei seinen Worten den Kopf und Tränen liefen ihr wieder übers Gesicht. „Ich will nicht das mein Baby stirbt El. Ich will nicht das es stirbt.“ wiederholte sie immer wieder. „Okay“ sprach die junge Frau dann um die werdende Mutter abzulenken. Sie stand am Ende der Trage zusammen mit Jason. Das Schlimmste was passieren konnte für alle hier war wirklich wenn Lyanna jetzt in Panik verfiel und keinen Aufforderungen mehr nachkam „Du musst jetzt atmen. Ein und Aus. Verstehst du? Du darfst bei allem nicht vergessen zu atmen.“ Lyanna wusste das die junge Frau ihr nur helfen wollte und es gut meinte und tatsächlich lenkte sie sie damit auch ab in dem die junge Mutter sofort wütend wurde. Sie hatte ihre Worte wirklich nicht gemeint aber dieser Schmerz ließ sie verrückt werden. Es gab wohl keine Frau, die bei einer Geburt sie selbst war. „Ich atme doch du dummes Miststück.“ entfloh es ihr nur von den Lippen während sie demonstrativ allen in diesem Raum bewies das sie am Atmen war. Die junge Frau blieb professionell, konnte sich dennoch ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. Sie nahm es der werdenden Mutter nicht übel und es war sicher nicht das Letzte Mal das sie so etwas hören musste. Sie wurde schon deutlich schlimmeres von gebärenden Müttern genannt. Lyanna ließ nur erschöpft wieder den Kopf zurückfallen und drückte Elijah's Hand mittlerweile fest. „Gut. Gut machst du das. Dann gibt es jetzt nur noch eine Sache die du tun musst und dann wird alles schnell vorbei sein. Pressen Lyanna du musst pressen.“.
Eine menge Schreie und Tränen durchfluteten diese Nacht den Raum, Lyanna's Hand welche so fest El's Hand drückte, das sich bereits seine Haut an dieser Stelle hell färbte. Und Lyanna fragte sich irgendwann ob es wirklich so war, das man alles vergessen würde wenn das Baby auf der Welt war. Sich nicht mehr an die Schmerzen erinnerte, die sie jetzt gerade durchstand. Ihre müden Augen fuhren kurz zu Elijah. Sie sah ihm an das es ihn genau so mitnahm aber er weiterhin seine Frau ermutigte durchzuhalten, ihr sagte wie stark und wie schön sie war. Sie wollte es. Sie wollte diese Familie mit Elijah. Sie wollte dieses Kind. Und es musste jetzt auf die Welt kommen. Es musste das Licht der Welt sehen ob es nun wollte oder nicht. Lyanna wollte es sehen ihr Kind. Sie wollte das es gesund war. Sie wollte dieses hübsche Gesicht sehen. Sie wollte sehen ob es mehr Elijah ähnelte oder ihr oder ob es einfach eine perfekte Kombination aus beiden war. Sie würde es bedingungslos lieben. Sie würde nicht weglaufen oder sie in Gefahr bringen wie ihre richtige Mutter. Es würde sicher aufgewachsen und geliebt und egal was es mit seinem Leben anstellen wollte – Lyanna würde es lieben und unterstützen immer. Ein letzter Schrei aus Lyanna's heiserer Kehle. Länger, schriller als jeder Schrei davor. Dann Stille. Es waren vielleicht nur ein paar Sekunden, doch für Lyanna schon längst zu viel. Tränen liefen ihr bereits wieder unkontrolliert aus den Augen als sie mit dem Schlimmsten rechnete. Dann ein Schrei. Ein schluchzendes Weinen – doch nicht von der jungen Mutter. Das Gesicht der jungen Hebamme leuchtete nur als sie das kleine Wesen in ihrem Arm hochhob, welches mit ausgestreckten Armen weinte. Lyanna hob nur erschöpft ihr Gesicht an als sie ihr kleines Baby erblickte. Ihr Gesicht, welches sofort erstrahlte als sie sah. Tränen, die nun Tränen der Freude waren. Die Schmerzen. Die Anstrengung Einfach vergessen. „Es ist ein Mädchen und sie ist wunderschön.“ verkündete die junge Hebamme und ließ die beiden werdenden Eltern einen Moment im schönen Anblick ihrer gemeinsamen Tochter ertrinken. Doch einen kleinen Moment mussten sich die frischgebackenen Eltern noch gedulden. Nachdem die Nabelschnur durchtrennt war übergab sie die Kleine erst mal Jason welcher die ersten Untersuchungen vornahm. Lyanna's Griff um Elijah's Hand war mittlerweile lockerer und sie küsste seine Hand nur voller Freude ehe sie erschöpft ihren Kopf wieder zurückfallen ließ und erleichtert und froh die Augen schloss. Es dauerte wenige Minuten, bis Jason wieder da war. Die Kleine immer noch unruhig und quengelt in seinen Armen. Sie war nun in einem Stofftuch eingewickelt und Jason bestätigte nur das ihr nichts fehlte und sie gesund war. Lyanna nahm dies nur mit einem halben Ohr war, sie wollte ihre Tochter. Mit Elijah's Hilfe setzte sich die erschöpfte Mutter etwas auf und dann bekam sie ihre Tochter auch schon in ihre Arme. „Hi.“ begrüßte sie mit einem breiten Lächeln, Tränen die ihr immer noch in die Wange liefen. Sie konnte es nicht glauben, sie war sprachlos. Sie blickte nur lächelnd zu Elijah hinüber. „Sie sieht aus wie du.“ und das meinte die Dunkelhaarige ernst. Müde drückte sie ihrer kleinen Tochter einen Kuss auf den Kopf ehe sie sanft diese in Elijah's Richtung hielt. Lyanna hätte ihre kleine Tochter am Liebsten nicht mehr losgelassen. Doch sie war zu erschöpft. Sie wollte nicht das ihrer Kleinen direkt in den ersten paar Minuten wo sie auf der Welt war was passierte. Bei El war sie sicher. Bei El würde sie immer sicher sein. Und sie wusste das er es ebenso kaum abwarten konnte sie zu halten. „Nimm sie schon.“ schenkte Lya ihm ein erschöpftes Lächeln. „Keine Angst.“ flüsterte sie nur.

@Elijah Magoro




Hear those bells ring deep in the soul

You want the acclaim, the mother of mothers. More poignant than fame or the taste of another.

nach oben springen

#54

RE: Schlafzimmer

01.07.2024 19:13
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

Lyanna so zu sehen, so aufgelöst und die Tränen, die ihr über die Wangen liefen, es brach Elijah das Herz. Er wusste, dass sie Schmerzen haben musste, konnte sich aber nicht vorstellen, wie stark diese wohl waren. Aber sie mussten stark sein, so wie sie schrie und stöhnte und ihr die Tränen herunterliefen. Ihr ganzer Körper machte sich bereit ein neues Leben auf die Welt zu bringen und das war unglaublich aufregend aber auch unglaublich beängstigend. Elijah wusste, auch dank der Bücher, dass so vieles schiefgehen konnte. Sowohl dem Baby als auch Lyanna konnte jetzt so viel passieren und trotz der ganzen Freude auf ihr gemeinsames Kind, umgriff die Angst sein Herz mit einer eiskalten Hand. Was war, wenn er entscheiden musste. Zwischen Lyanna und dem Kind? Wie sollte er diese unfällbare Entscheidung jemals fällen?
All diese Gedanken ließ er sich aber nicht anmerken, hielt nur Lyannas Hand und versuchte aufmunternd zu lächeln, ihr Mut zuzusprechen, „Unser Kind stirbt nicht Lyanna.. unser Kind wird gesund zur Welt kommen, um uns beide kennenzulernen.“
Die junge Gehilfin von Jason schaltete sich kurz danach ein und sprach mit Lyanna, die alles andere als begeistert war von den Ratschlägen. Etwas überrascht zuckte Elijahs Augenbraue hinauf, als Lyanna die andere Frau als Miststück bezeichnete, wenn er nicht ebenso angespannt gewesen wäre, hätte er sicherlich auch geschmunzelt.
Es dauerte noch eine ganze Weile und durch das kleine Fenster im Behandlungsraum drangen schon die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, als es dann endlich soweit war. Nach vielen Schreien, Gefluche, Elijah der Lyanna immer wieder sagte wie gut sie das machte, dass er sie liebte und sie wunderschön war, stark und wundervoll, war es dann endlich soweit. Elijah konnte es kaum abwarten, er spürte an der Haltung der beiden Mediziner und an Lyannas Bewegungen, dass es gleich soweit war, gleich würden sie ihr Kind begrüßen dürfen. Dieses Kind auf das sie so lange nun schon warteten und mit dem sie beide definitiv nicht gerechnet hatten. Dieses Kind, welches für Elijah definitiv ein Wunder war. Sein eigenes, persönliches Wunder.
Ein langgezogener Schrei verließ die Kehle seiner Ehefrau, ihre Hand die sich fester als noch zuvor in seine krallte, während seine andere ihr mit einem kalten Tuch über die Stirn tupfte. Er versuchte es sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen, aber auch ihn nahm das ganze deutlich mit. Seine Frau so zu sehen, schmerzgeplagt und der absoluten Erschöpfung nahe.
Dann war für einige Sekunden absolute Stille. Elijahs Blick wanderte von Lyannas Gesicht weiter fußwärts, als er das erblickte, was ihn in dieser Nacht fast die Füße weggezogen hätte. Er sah ein Kind, sein Kind. Da war es, auf der Welt! Die Zeit schien irgendwie still zu stehen, während alle nur auf das feuchte Bündel in den Armen der jungen Frau blickten, dann der erleichternde Schrei. Ein heller Schrei durchzog den Raum, das Zeichen, dass das Kind lebte und atmete. Das erlösende Zeichen auf das alle gewartet hatten und welches dem jungen Vater schließlich die Tränen in die Augen trieb. Elijah konnte es nicht zurückhalten, er wollte es auch nicht zurückhalten. Ihm liefen die Tränen heiß auf die Wangen in den dichten Bart, als er die Worte der Gehilfin hörte. Es war ein Mädchen. Er hatte eine Tochter. Eine wunderschöne Tochter.
Jason nahm das Neugeborene an sich, machte die ersten Untersuchungen um zu sehen, ob sie auch wirklich gesund war und Elijahs tränennasser Blick wandte sich zu Lyanna. Er weinte und er lachte, was irgendwie ein ulkiges Geräusch war, als er sich zu Lyanna hinabbeugte und sie auf die schweißige Stirn küsste. Aber es war ihm so egal, er war in seinem Leben noch nie so stolz auf Lyanna gewesen.
„Ich liebe dich…“, hauchte er ihr zu, hob den Kopf und sah sie an. Seine Augen strahlten dasselbe aus, er war noch sie so sehr in seiner Liebe zu Lyanna bestätigt gewesen wie in diesem Moment.
Es dauerte ein paar Minuten, bis Jason mit der Kleinen zurückkehrte, jetzt etwas sauberer und in ein Stofftuch gewickelt. Elijah half Lyanna sich auf der Trage aufzusetzen, nahm mit einem Nicken zu Kenntnis, dass Jason die Gesundheit ihrer Tochter bestätigte. Sie war gesund und sie war wunderschön, wie die Gehilfin schon gesagt hatte. Als Jason Lyanna ihre Tochter überreichte, spürte der ehemalige Soldat erneut Wasser in seine Augen steigen. Er hob seine freie Hand an und wischte sich darüber, senkte kurz den Kopf und versuchte sich wieder zu beruhigen. Seine Tochter nun so zu sehen, lebendig, gesund und in den Armen seiner Frau, ihrer Mutter. Er war noch nie so glücklich gewesen wie in diesem Moment. Noch nie in seinem Leben. Hätte er damals, als er diese junge Frau in dem alten Supermarkt getroffen hatte, gewusst, wie die Zukunft aussah… nie im Leben. Und wie froh war er wieder einmal, dass sie ihm die Brecheisenstange nur gegen die Rippen und nicht über den Kopf geschlagen hatte. Sie hätte ihren zukünftigen Ehemann und Vater ihres Kindes ermordet. Diese eine, kleine Entscheidung, wie anders wohl alles verlaufen wäre…
Als Lyannas Stimme leise durch den Raum schnitt, ohne Schmerzen darin, sondern einfach nur Freude, hob er den Blick wieder vom Boden. Ihm ging das Herz auf, als Lyanna den Blick von ihrer Tochter hob und ihn ansah. Müde, erschöpft, aber aus tiefster Seele glücklich. Er liebte diese Frau einfach so sehr…
Etwas überrascht verzog sich sein Gesicht, als Lyanna ihm die Kleine entgegenhielt. Plötzlich schlug sein Herz ganz schnell und er wurde richtig nervös. Er sollte die Kleine... seine Tochter… nehmen? Was wenn er sie fallen ließ? Oder er sie ausversehen zu fest hielt?
Seine Gedanken rasten, aber als er seinen Blick zu Lyanna hob und ihre Worte hörte, dieses pure Vertrauen darin sah, beruhigten sich diese Gedanken wieder. Er war der Vater. Das hier war seine Tochter. Niemals würde er sie fallen lassen. Oder zu festdrücken. Er würde sie beschützen, immer, komme was wolle, und niemals zulassen, dass ihr etwas passierte. Sie war jetzt schon seine Prinzessin.
Damit hob er die Hände und umschlag den kleinen Körper. Instinktiv wusste er, wie er die Kleine nehmen und halten musste, legte sie vorsichtig auf seinem Unterarm ab. Sie war so klein, so winzig. Wirkte schon fast nicht real, als er sie hielt. Spürte, wie sie sich bewegte, ihre Wärme die auch durch den Stoff drang.
„Hallo“, hauchte er sanft und neigte den Kopf. Er atmete tief ein, dann wieder aus. Die Augen geschlossen, breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Sie roch so unglaublich gut. Und erinnerte ihn so sehr an Lyanna. Sie roch wie Lyanna, dieser Geruch der ihn immer beruhigte, der für immer sein Zuhause war. Langsam öffnete er die Augen wieder, hob die Hand an und strich sanft und vorsichtig über die Wange der Kleinen. Sie bewegte den Kopf in die Richtung, gluckste sanft und Elijah konnte nicht anders als noch breiter zu Lächeln. Wenn das überhaupt möglich war.
„Sie sieht aber auch aus wie du“, antwortete er dann und sah zu Lyanna, in ihre hellen Augen, „Wunderschön und perfekt.“
Sein Blick strahlte vor Liebe und Zuneigung. Sanft hob er den Blick von seiner Frau zu den beiden anderen, beziehungsweise zu der jungen Frau. Sie strahlte ebenfalls und nickte ihm zu. Jason hatte sich schon umgedreht und schrieb fleißig irgendetwas auf. Vielleicht die ganzen Daten oder keine Ahnung was, aber in diesem Moment drehte er sich um und richtete seinen eisblauen Blick auf Elijah.
„Wir benötigen noch einen Namen für eure Tochter“, sagte er dann in seiner typisch monotonen Stimme, „Für die Patientenakte. Der Nachname ist Magoro, aber ich benötige mindestens einen Vornamen.“
Auch wenn dem nicht so war, war Jasons Blick vermutlich erwartungsvoll. Elijahs Blick glitt zu Lyanna, dann wieder zu dem kleinen Mädchen. Kurz schwieg er, Jason wartete regungslos ab, dann sah Elijah wieder zu Lyanna, „Was hältst du von Elena?“

@Lyanna Lockhart



I'm the dead man in this war
You make me not feel like a man. Keep throwin' stones for while you can. I know myself and who I am. There are stories in these callused hands. I'm the dead man in this war. But, baby, I've been here before. There's beauty hidden in the gore.Yeah, I'm the dead man in this war. You threw me back into the fire.I screamed while your smile was gettin' wider, Demons and angels in my choir, Singin' about what I desire

nach oben springen

#55

RE: Schlafzimmer

30.07.2024 15:43
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Lyanna konnte nicht anders als ihre Hand auszustrecken und mit der Hand sanft über Elijah's feuchte Wangen zu streichen. Ihn so zu sehen war ungewohnt. Aber in der Tat keine negative Ungewohnheit. Sie hätte sich eher Sorgen gemacht, wenn der Dunkelhäutige keine Emotion gezeigt hätte. Doch ihn so gerührt zu sehen. In voller Emotion. Das war der wahre Elijah. Jemand der lachen und weinen und so viel mehr konnte. Wo seine Vergangenheit keine Rolle mehr spielte und in diesem Moment nicht mehr zählte. Nur ein kleiner Schatten war, der von so viel Schönem überdeckt wurde. Als er ihre gemeinsame Tochter auf den Arm nahm, so instinktiv, als hätte er es schon immer gekonnt, wurde das Lächeln der frischen Mutter umso breiter. Im Vergleich zu ihren Armen wirkte das kleine Lebewesen umso kleiner. „Sie sieht so winzig aus...“ hauchte sie belustigt und streckte ihre Hand nach der Kleinen aus, streichelte sanft über das Stofftuch in dem sie gewickelt war. Sie musste schwach lachen als er deutete das die Kleine auch aussah wie sie und das er ihr trotz in dem jetzigen Zustand noch solche Komplimente machte obwohl die junge Frau sich alles andere als schön fühlte. Aber Lyanna wusste dass dies ein Moment war im Leben, wo es niemanden störte wie verschwitzt, zerzaust und fertig sie war. In der Apokalypse schon zwei mal nicht. „Hm.“ hauchte die Dunkelhaarige erschöpft. „Sprich nur weiter. Das waren hoffentlich noch nicht alles an Komplimenten.“ scherzte die junge Frau. Die beiden wurden schließlich von Jason unterbrochen. Elijah und Lyanna waren so in ihrem Familienglück vertieft gewesen,das sie fast das Wichtigste vergessen hätten. Ihre Tochter brauchte noch einen Namen. Lyanna erinnerte sich wie sie Elijah wohlmöglich ziemliche Kopfschmerzen bereitet hatte als sie ihm tausende von Namen genannt hatte, die ihr gefallen würden. Aber so ziemlich einig für den perfekten Namen waren sie noch nicht gewesen – bis jetzt. In diesem Moment klang der Name, den El aussprach perfekt und passend. Elena. El. Zwei ihrer liebsten Menschen. Lyanna nickte schließlich freudig und somit war der Name ihrer Tochter besiedelt. Jason's Assistentin stand bereits wieder neben dem frisch gewordenen Vater und streckte ihre Arme aus. Sie wollte die Kleine. „Es ist nur für einen kurzen Moment. Deine Frau kann schließlich nicht hier liegen bleiben.“ lächelte sie nur und Lyanna nickte Eljah zu. Die Blondhaarige nahm die kleine Elena entgegen. „Wärst du so freundlich?“ deutete sie an das er die junge Mutter hinüber ins Zimmer tragen konnte. In ein deutlich bequemeres Bett. Die junge Mutter musste sich ausruhen und würde sich in ein paar Stunden noch ein paar Nachuntersuchungen beugen müssen. Genau so wie die kleine Elena. Lyanna keuchte unangenehm als Elijah sie hochhob. Was nicht Elijah's Schuld war. Ihr Körper fühlte sich schwer an, wie ein Stein. Sie spürte so langsam die Strapatzen, die ihr Körper die letzten Stunden geduldet hatte. Sie hatte Schmerzen, doch sie waren noch erträglich. Die Dunkelhaarige wollte einfach nur schlafen. Als Lyanna im Bett lag überreichte die Blondhaarige auch dem Dunkelhäutigen wieder seine Tochter. Jason's Assistentin würde die restliche Nacht noch in der Praxis verweilen, falls die Kleine das erste Mal Hunger kriegen sollte um der frischen Mutter helfen zu können. Und natürlich auch bei sonstigen Belangen, wo sie Hilfe und Rat benötigte. Und im schlimmsten Fall war natürlich auch Jason noch dagewesen. Die junge Blondhaarige verabschiedete sich erstmal von den Beiden und verließ den Raum. Aber nicht ohne eine weitere vertraute Seele in den Raum zu lassen. Josie rannte förmlich zu den dreien und sprang zu Lyanna aufs Bett, überfiel sie richtig. Die Dunkelhaarige lachte nur ehe sie die Hündin wild durchwuschelte, mit der letzten Kraft die ihr verblieb. Es brauchte einen Moment bis die Hündin ihre Aufregung wieder in den Griff bekam und dem Dunkehäutigen über den Arm leckte, neugierig das fremde Wesen in seinen Armen betrachtete ehe sie sich langsam auf dem Bett niederlies. Immer noch aufgeregt wedelnd mit dem Schwanz. Lyanna atmete hörbar durch als sie ihren Blick durch den Raum schweifen ließ. Die anderen Betten waren leer gewesen. „Ich fand Krankenhäuser immer gruselig.“ grinste die junge Frau während sie unterbewusst die Hündin weiter streichelte. Auch wenn Jason's Praxis weit von dem zu sterilen Einrichtungsstil eines Krankenhauses entfernt war. Lyanna war immer sehr dankbar gewesen, das sie nie ernsthaft krank gewesen war, das sie je dort sein musste. Bis auf einen gebrochenen Arm in der Kindheit war ihr ein Besuch dorthin immer erspart gewesen. Die Kleine lag ruhig in den Armen ihres Vaters, schien das ganze Gespräch ihrer beider Eltern wenig zu intressieren. Kaum auf der Welt, schien sie diese Welt nicht mehr zu intressieren und schlief lieber. Jedenfalls redete sich die junge Mutter es so amüsiert ein. Sie würde Elena am Liebsten die ganze Nacht beobachten, jeden kleinen Atemzug, jedes kleine Gequängele und jede kleine Bewegung, doch es würde nicht mehr lange dauern bis Lyanna selbst in einen tiefen Schlaf rauschen würde. „Ich bin müde. Ich werde ein wenig schlafen.“ hauchte sie nur und blickte ihren Ehemann an. „Du solltest auch ein paar Stunden schlafen.“ Auch wenn der Dunkelhäutige sich noch nicht so fühlte, er hatte ebenso eine Nacht in Aufregung verbracht. „Wir haben schließlich noch den Rest unseres Lebens zusammen.“ sprach die junge Frau belustigt und strich nochmal mit ihren Fingern sanft über die Wange von Elena. Die Kleine regte sich kurz. Ließ sich aber nicht in ihrem Schlaf stören. „Ich hoffe wir können bald zurück. Ich kann es kaum erwarten ins Clubhaus zurückzukehren und sie den anderen zu zeigen.“ giggelte die junge Frau leise mit geschlossenen Augen ehe der Schlaf sie langsam holte. Sie fragte sich wie ihr gemeinsames Leben zu dritt jetzt aussehen würde. Ob sich wirklich so viel verändern würde? Sie wusste das sie von den Riders immer Rückhalt erhalten würde, so ist es nicht. Sie beschäftigte eher ihre gemeinsame Zukunft mit El und auch die ihrer Tochter. Doch die Gedanken drifteten schnell los wie Ballons, die in den Himmel stiegen. Egal was auf sie zukommen würde. Sie würden es meistern. Gemeinsam.

@Elijah Bailey

• • •
Nobody's son,nobody's daughter
We laugh about nothing as the summer gets cool. It's beautiful how this deep normality settles down over me. I'm not bored or unhappy, I'm still so strange and wild

You're in the wind, I'm in the water.Nobody's son, nobody's daughter. Watching the chemtrails over the country club. Suburbia, The Brentwood Market
What to do next? Maybe we'll love it.White picket chemtrails over the country club. My love, my love.My Cancer is sun and my Leo is moon
nach oben springen

#56

RE: Schlafzimmer

18.08.2024 14:43
Elijah Bailey Elijah Bailey (gelöscht)
avatar

Der Name kam irgendwie überraschend schnell von Elijahs Lippen, ohne großartig darüber nachzudenken. Sie hatten vorher natürlich viel über Namen diskutiert, weibliche Namen, männliche Namen, Namen die für beide Geschlechter zutreffend waren. Aber so richtig auf einen Namen geeinigt hatten sie sich nicht, bis zu diesem Moment. Der Name Elena kam einfach von seinen Lippen, hallte durch den Raum und fühlte sich irgendwie so richtig an. Kurz verharrte Elijah, wartete Lyannas Reaktion ab und als sie dann freudig nickte, lächelte der ehemalige Soldat zufrieden und die junge Assistentin von Jason nickte ebenfalls.
„Ein toller Name“, sprach sie nur, vom Arzt selbst kam keine andere Reaktion, der Dunkelhäutige wandte sich schon wieder von den frischen Eltern ab und begann weiter zu schreiben.
Anschließend durfte sich Lyanna etwas säubern und Elijah trug seine Frau so vorsichtig er konnte hinüber in den anderen Raum und in ein sauberes, bequemes Bett. Sie musste sich ausruhen, Kraft sammeln und in den kommenden Stunden wohl noch die ein oder andere Untersuchung über sich ergehen lassen. Ebenso wie Elena, aber Elijah würde keine der beiden alleine lassen. Er hatte sowieso das Gefühl seinen dunklen Blick gar nicht von seiner kleinen Tochter wenden zu können, seine ganze Welt schien irgendwie Kopf zu stehen. Alles drehte sich in diesem Moment um dieses kleine Wesen, welches ihm die blonde junge Frau auch schon wieder zurückgab, nachdem Lyanna es sich im Bett bequem gemacht hatte.
„Josie“, hauchte Elijah dann nur und sein Grinsen wurde breiter, als die Hündin den Raum stürmte. Aufgeregt wedelte der Schweif hin und her, sprang zu Lyanna aufs Bett und ließ sich von ihrer Besitzerin durchkraulen. Im ersten Moment war Elijah besorgt ob die Hündin nicht zu wild mit Lyanna umging, aber seine Frau schien keine Schmerzen zu haben, also hielt er sich zurück. Er liebte die junge Hündin, aber sollte sie zu wild sein oder eine mögliche Gefahr darstellen, würde er sie zurück ins Bungalow bringen. Beschützend legte Elijah die Hände um die kleine Elena, neigte sich dann aber sanft vor und ließ Josie an ihrem neusten Familienmitglied schnüffeln. Interessiert nahm sie den Geruch von Elena auf, ehe sie sich abwandte und neben Lyanna im Bett niederließ. Elijah wusste von den Verbindungen die zwischen Kindern und Hunden entstehen konnten und er hatte so ein Gefühl, dass Josie und Elena beste Freundinnen werden konnten. Die Hündin war ja noch sehr jung, sie würde die ersten Jahre von Elena also auf jeden Fall miterleben.
„Hmm…“, brummte Elijah auf Lyannas Aussage, dass sie Krankenhäuser immer gruselig gefunden hatte, „Es sind Orte wo unvorhergesehene Dinge passieren können, das kann gruselig sein ja. Aber am Ende war man im Notfall mehr als dankbar, dass es sie gab…“
Elijah war des Öfteren in Krankenhäusern gewesen. Die erste Zeit nachdem die Army ihn damals gerettet hatte, war er auch im Krankenhaus gewesen. Gerne war er nicht dort, aber ohne den Aufenthalt dort wäre er wohl… gestorben. Oder psychisch komplett abgedreht. Darüber wollte er in diesem Moment aber gar nicht nachdenken. Er war viel zu glücklich.
„Erhol dich. Und… ich liebe dich“, antwortete er nur auf ihre Aussage, dass sie jetzt schlafen wollte. Sie hatte es sich mehr als verdient. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass es kurz vor dem Morgengrauen war, sie waren nun schon fast sechs Stunden hier, „Und ich kann es auch kaum erwarten sie den anderen Ridern zu zeigen. Elena Bailey, zukünftige Riderin und sicherlich irgendwann auch First Seven.“
Er lächelte seine Tochter an, ehe er zu Lyanna blickte und sah, dass sie die Augen bereits geschlossen hatte. Ihr Atem ging ruhig, entspannt, schlafend.

Elijah blieb die ganze Nacht wach. Er war viel zu aufgeregt über all das hier, als dass er auch nur ein Auge schließen könnte. Kurz nach dem die Sonne aufgegangen war, Lyanna schlief vermutlich schon so zwei oder drei Stunden, kam erneut Jasons Assistentin herein.
„Hey“, sprach sie sanft und leise, ehe sie sich neben Elijah setzte, „Ich bin übrigens Susan. In dem ganzen Chaos vor ein paar Stunden bin ich gar nicht dazu gekommen mich vorzustellen.“
„Oh.. ja stimmt, hallo Susan. Bitte entschuldige, ich hätte ja auch mal nachfragen können“, antwortete Elijah und atmete langgezogen aus. Josie, die noch immer neben Lyanna auf dem Bett lag, hob bei dem Gespräch den Kopf und winselte leise.
Susans Blick glitt hinüber zum Bett, sie lächelte sanft, dann sah sie wieder zu Elijah, „Und Elena hat bisher nur geschlafen?“
„Ja, sie war ganz ruhig. Ist das gut?“
„Das ist völlig normal. Allerdings sollte sie in den nächsten zwei Stunden von Lyanna gestillt werden, wenn sie nicht von alleine wach wird, müssen wir sie dazu wecken. Aber das hat noch etwas Zeit. Ich wollte nur nach euch sehen.“
„Danke Susan. Es ist alles okay.“
„Mit Elena und Lyanna sehe ich das ja. Aber ich glaube Josie hier will mal raus und vielleicht tut dir ein wenig Bewegung auch ganz gut. Oder… Schlaf?“
Elijah schnaubte nur belustigt auf, ehe er den Kopf schüttelte, „Nein, ich bin nicht müde. Aber du hast Recht, Josie braucht vermutlich ein wenig Bewegung.“
Der ehemalige Soldat aber war hin und her gerissen. Er wollte die Hündin nicht vernachlässigen, aber er wollte auch Lyanna und Elena nicht alleine lassen.
„Keine Sorge Elijah. Ich nehme Elena und setzte mich genau hier hin, habe ein Auge auf Lyanna. Deiner Frau wird nichts geschehen, ich bin hier und Dr. Avery ist neben an. Er wird denke ich in der nächsten halben Stunde sowieso die Praxis öffnen und jederzeit bereit sein. Geh, lass die Hündin raus und wenn du nicht schlafen willst, dann nimm wenigstens eine Dusche“, Susan grinste ihn an und Elijah sah sie einen Moment verwirrt an, dann lachte er leise. Ja, er roch vermutlich ziemlich nach Schweiß, von dem ganzen Stress vergangene Nacht.
„Okay. Aber ich bin nicht lange weg…“, ließ er sich dann schließlich überreden und überreichte Elena an Susan, welche sich dann auf seinen Stuhl setzte.
„Komm Josie“, sprach er dann und die Hündin stand auf, sprang vom Bett. Lyanna regte sich etwas, aber schien weiter zu schlafen. Sein Blick blieb an Susan und seiner kleinen Familie hängen, dann wandte er sich ab und öffnete die Tür zur Praxis. Josie rannte freudig hinaus, schnüffelte umher und war das blühende Leben. Elijah folgte ihr, langsamer und streckte sich dabei etwas, merkte wie ein wenig der Anspannung in seinem Körper abfiel. Die Sonne stieg langsam über den Meeresrand hinauf, als er mit Josie am Strand entlanglief, immer wieder einen Stock warf und die Hündin bespaßte. Auf seinem Gesicht war ein dauerhaftes Lächeln, es schien nicht weggehen zu wollen. Er war jetzt einfach ein Vater. Nachdenklich glitt sein Blick hinauf zum Himmel und er griff sich an seine rechte Brust, dort wo er sich vor langer Zeit das Kreuz hatte tätowieren lassen.
„Hey Dad. Hey Mum“, sprach er denn leise und seufzte, „Ihr seid jetzt Großeltern. Ich habe eine kleine Tochter, ihr Name ist Elena. Sie ist wunderschön, sie ist perfekt. Sie hat deine dunklen Augen Mum…“
Elijah hielt inne, nahm Josie wieder den Stock aus dem Maul und warf ihn soweit er konnte, „Die dunklen Augen die du mir und Janelle vererbt hast. Ich werde dich oder euch immer in ihr sehen. Und Janelle… du bist jetzt eine Tante. Wenn du noch hier wärst, wärst du bestimmt die beste Tante die es gibt.“
Sein Blick senkte sich, er schloss für einen Moment traurig die Augen, spürte wie ihm erst eine, dann eine zweite Träne über die Wange lief. Es tat weh und war sehr traurig, dass seine Familie seine neue Familie nie kennenlernen würde. Elena nie einen Opa oder eine Oma hatte, oder eine Tante. Sie hatte ihre beiden Eltern ja, und ihre Eltern würden sie bedingungslos lieben. Dennoch schmerzte es Elijah in diesem Moment, dass sie nie die tollen Menschen kennenlernen würde, die er seine Familie genannt hatte. Nein, diese Möglichkeit war für immer verloren.
Ein leises Winseln neben ihm und Fell an seinen Fingerspitzen ließen ihn die Augen wieder öffnen, er schniefte einmal und ein sanftes Lächeln fuhr wieder auf sein Gesicht. Diese dunklen Augen, vererbt von Generation zu Generation, hoben sich wieder zum Meer und der nun deutlich über den Rand aufsteigenden Sonne. Ja, es war schade und traurig, aber er würde alles was er von seinen Eltern mitgegeben bekommen hatte, so gut er konnte an Elena weitergeben. Er würde der beste Vater sein, der er nur konnte.
Tief atmete der ehemalige Soldat die Meerluft ein, dann wandte er sich ab und die Hündin folgte ihm. Zurück im Bungalow reinigte er das Badezimmer und stieg dann unter die Dusche, genoss das heiße Wasser auf seiner Haut. Verdammt, Susan hatte Recht, die Dusche tat wirklich gut. Anschließend schlüpfte er in frische Kleidung, nahm auch für Lyanna eine lockere Hose, frische Unterwäsche und eines seiner Shirts mit, die sie so liebte zu tragen. Sie waren weit und locker für sie, einfach bequem. Ausgestattet kehrte er dann in die Praxis zurück, fand Lyanna noch immer schlafend vor und Susan hob den Blick als er hereinkam.
„Siehst du. Nichts passiert“, antwortete sie lächelnd und stand auf, „Hier. Wenn du dich mit deiner Tochter etwas mehr verbinden willst, dann zieh dein T-Shirt aus und lass sie deine Haut spüren. Das hat man vor dem Ausbruch der Apokalypse schon immer auch gemacht, nannte sich damals „Bonding“.“
Elijah nickte, legte die Sachen ab und zog sich dann sein Shirt über den Kopf, hängte es über die lehnte des Stuhls. Dann nahm er Susan seine Tochter wieder ab und legte sie flach auf seine Brust, rutschte im Stuhl ein wenig herunter damit sie auf seiner Brust liegen konnte. Susan holte eine weiche Decke und legte sie über Vater und Tochter.
„Fühlt sich... gut an“, antwortete Elijah ehrlich und lächelte Susan dankend an.
„Na siehst du“, Susan grinste, ehe sie auf die Uhr blickte, „Ich werde in einer Stunde wieder kommen. Sollte Elena bis dahin nicht wach sein, müssen wir sie wecken, damit sie von Lyanna gestillt werden kann. Aber bis dahin… ruh dich etwas aus Elijah.“
Mit diesen Worten verließ die Assistentin den frischgebackenen Vater und dieser nahm ihren Rat an. Er lehnte sich zurück, Josie rollte sich zu seinen Füßen zusammen und er legte eine Hand auf Lyannas im Bett neben sich. Elena schlief ruhig auf seiner Brust, gluckste ab und zu mal ein wenig oder drehte den Kopf von der einen auf die andere Seite. Aber ansonsten war es einfach ruhig…

@Lyanna Lockhart



I'm the dead man in this war
You make me not feel like a man. Keep throwin' stones for while you can. I know myself and who I am. There are stories in these callused hands. I'm the dead man in this war. But, baby, I've been here before. There's beauty hidden in the gore.Yeah, I'm the dead man in this war. You threw me back into the fire.I screamed while your smile was gettin' wider, Demons and angels in my choir, Singin' about what I desire
nach oben springen

#57

RE: Schlafzimmer

05.09.2024 14:17
Lyanna Lockhart Lyanna Lockhart (gelöscht)
avatar

Lyanna schlief, wie sie schon lange nicht mehr geschlafen hatte. Sie schlief die ganze Nacht bis hin zum späten Nachmittag. Auch wenn die Geburt zwar lang und unkompliziert blieb, hatte ihr Körper alles abverlangt. Elena schien es ähnlich zu gehen. Denn sie schlief auch die meiste Zeit. Aber das war normal gewesen. Solch ein Ereignis war anstrengend sowohl für die Mutter als auch für die Tochter. Die Dunkelhaarige bemerkte noch nicht mal, das Elijah für eine kurze Zeit weg gewesen war um zu duschen. Oder das Susan in dieser Zeit auf sie und Elena aufpasste. Es war womöglich irgendwann der Hunger und der Durst, den Lyanna langsam weckte. Und natürlich weil ihr Körper nun genug geschlafen hatte. Es war nachmittags. Es war noch hell, doch die Sonne kämpfte sich schon langsam auf die andere Seite des Horizonts. Sie drehte ihren Kopf verschlafen in Elijah's Richtung, der schon längst wieder an ihrer Seite war, mit ihrer gemeinsamen Tochter auf seinem Oberkörper. Für einen kurzen Moment beobachtete sie nur. Ein sanftes Lächeln schlich sich über ihre Lippen. „Bei dem Anblick werde ich ja fast schon eifersüchtig.“ sprach die Dunkelhaarige erheitert und gab somit Preis das sie wach war. Mit einem erschöpften und schmerzhaften Seufzen setzte sich die Dunkelhaarige ab und winkte El mit einem Lächeln ab als dieser ihr helfen wollte. Lyanna wollte nicht das Elena wach wurde und sie schaffte es schon gut wieder alleine. Ihre Hand fuhr direkt zu dem Glas, welches neben ihr auf dem Nachttisch gestanden hatte. Es war gefüllt mit Wasser, welches die junge Frau direkt leerte. Dann wollte sich Lya nachschenken und entschied sich direkt die ganze Flasche an ihren Lippen anzusetzen. Die Flasche war innerhalb weniger Minuten leer. Ein ungewohnter Anblick aber nach der Geburt und den vielen Stunden, wo sie nur schlief wohl nachzuvollziehen. „Ich fühle mich als hätte mich ein Jeep überfahren, den Rückwärtsgang eingelegt und mich wieder überfahren.“ lächelte die Dunkelhaarige und hob Elijah's Hand, welcher auf dem Bett auf ihrer geruht hatte und drückte ihre Lippen auf seinen Handrücken. „Auf einer Skala von 1-10, wie attraktiv findest du mich im Moment?“ schmunzelte die junge Frau mit ihren verwuschelten Haaren. Eine Dusche könnte sie wohl auch vertragen aber da musste sie sich wohl erst noch ein wenig gedulden. „Ich sagte doch die Vaterrolle steht dir.“ ließ sie lächelnd ihren Kopf wieder in das Kissen sinken und genoss den Anblick weiterhin wie ihre kleine Tochter auf Elijah lag. „Sie ist so winzig.“ sprach sie weiter. Sie fand immer noch das sie mehr Elijah ähnelte. Und das war okay. Sie war wunderschön. Schon fast als hätte Susan ein Radar in ihrem Kopf eingepflanzt, kam sie bereits leise rein. „Oh Lyanna. Du bist endlich erwacht. Wie fühlst du dich?“ „Erschlagen und hungrig.“ lächelte die junge Frau. „Nun da hast du Glück. Ich bin natürlich nicht mit leeren Händen da.“ Susan brachte ein paar Sandwichs mit sowohl für Lyanna als auch Elijah. Sie stellte den großen Teller auf den Nachttisch zwischen den Beiden ab. „Wie ich sehe ist auch hier alles in Ordnung.“ blickte sie zu dem Dunkelhäutigen. Lyanna hingegen hatte sich nicht nur eins sondern gleich zwei Sandwichbrote geschnappt und biss bereits in das erste rein. Sie hatte schon längst vergessen, das sie Susan während der Geburt ein Miststück genannt hatte. Sie war nur froh, das ihre Bedürfnisse gerade gestillt wurden. Sie hätte auch wirklich einen ganzen Hirsch verdrücken können und sie wollte El und Elena natürlich die gemeinsame Zeit lassen Sie würde sie noch oft genug tragen und halten können. Als Lyanna fertig war. „Besser?“ fragte Susan. „Viel besser.“ antworte die Dunkelhaarige. „Du sehnst dich sicher nach einer Dusche.“ Lyanna nickte. „Gut nimm dir die Zeit. Keine Sorge ich zeige in der Zeit Elijah wie man Elena's Windeln wechselt.“ Lyanna musste ein wenig gigglen, so zögerte sie nicht und ließ sich von Susan aufhelfen. Auch wenn das Aufstehen noch weh tat, war das Gehen deutlich angenehmer und besser. Susan führte die Dunkelhaarige ins Badezimmer und erklärte Lyanna noch ein paar Dinge. Zum Beispiel, das sie nach der Geburt noch bluten würde. Eine Geburt war wie eine Verletzung und der Körper brauchte Zeit zum heilen. Aber Susan hatte wenig Bedenken, das Lyanna das hin bekam. Dann kehrte sie zu dem frischgebackenen Vater zurück. Während Elena schlief, war es noch gut gewesen ihm so viel zu zeigen wie es geht, da sie ruhig war und nicht herumzappelte. Nur ein paar Basics. Die Bedürfnisse eine Babys. Wie man es richtig in den Armen hielt etc. Die Dunkelhaarige genoss ausgiebig ihre Dusche, schlüpfte in die Kleider, die Susan ihr hingelegt hatte. Als sie rauskam warteten die beiden mit Elena im Arm auf die junge Mutter. Elena war gegen Ende doch wach geworden und ziemlich quengelig „Ich fürchte du bist nicht die Einzige, die am verhungern ist.“ „Klar sie kann ein Sandwich haben.“ Susan blickte sie nur kurz still an. „Das war ein Witz.“ grinste die Dunkelhaarige und lief zu ihrem Ehemann und streckte sanft die Arme nach ihrem Baby aus. Sanft übergab El sie ihr und Lyanna konnte nicht ihre Arme von ihr lassen. Sie setzte sich mit der Kleinen auf die Bettkante und knöpfte mit einer Hand die Bluse ein Stück auf. Susan half ihr noch ein wenig aber viel musste die Blondhaarige der frischgebackenen Mutter nicht helfen. Instinktiv wusste Lyanna schon was sie zu tun hatte und als Elena anfing zu trinken, verabschiedete sich die Frau auch wieder und ließ die beiden Eltern ohne Bedenken wieder alleine. Elena's Blick war ganz auf Lyanna gerichtet. Ihre kleine Hand hatte sich eine Strähne ihres dunklen Haares geschnappt und ließ diese wohl so schnell nicht mehr los. „Susan meinte, wenn es mir morgen gut ginge könnten wir nach Jason's Untersuchung die Praxis schon verlassen.“ Sie hob kurz ihren Blick an. „Wir könnten schon zurück fahren. Ich bin mir sicher das die Riders es kaum erwarten können Elena zu sehen.“ Elena gluckste und trank weiter, zog an der Strähne in ihrer Hand. „Ich möchte sie noch ein wenig mehr warten lassen.“ sprach die junge Frau dann. „Ich weiß sie wird sich vermutlich nie als Neugeborenes daran erinnern. Aber ich will das sie noch ein paar Tage das mehr sieht und dessen Luft atmet.“

@Elijah Bailey

• • •
Nobody's son,nobody's daughter
We laugh about nothing as the summer gets cool. It's beautiful how this deep normality settles down over me. I'm not bored or unhappy, I'm still so strange and wild

You're in the wind, I'm in the water.Nobody's son, nobody's daughter. Watching the chemtrails over the country club. Suburbia, The Brentwood Market
What to do next? Maybe we'll love it.White picket chemtrails over the country club. My love, my love.My Cancer is sun and my Leo is moon
nach oben springen


Shoreham
Anarchy Riders
New Ocenaside
Heavens Paradise
Nomades
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online
WELCOME WELCOME
0
users online
1
nomads online
14
users today
197
nomads today
37
total users

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen