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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Alles Menschliche hängt an einem dünnen Faden u. plötzlich stürzt,was so eben noch stark war
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@Evelyn H. Mynatt
Eine gefühlte halbe Stunde war Evelyn hier nun schon rumgeschlichen. Hatte die Gegend erkundet und versucht auszumachen, ob das Gebiet sicher und vor allem Beißerfrei war, bisher schienen beide Sachen zuzutreffen. Ihre Begleiterin, welche sie vor wenigen Wochen getroffen hatte, hatte sich vor dieser halben Stunde in die andere Richtung des riesigen Gebietes begeben und versuchte ebenfalls auszukundschaften ob es hier sicher war.
Eve konnte in einiger Entfernung Menschen ausmachen, welche die noch am Leben waren zum Glück. Es schien sich hier durchaus um eine Kolonie zu handeln und wenn die Blonde ehrlich war, hatte sie so langsam wirklich die Schnauze voll von dem Leben außerhalb. Hin und wieder war es wirklich echt schön gewesen, sein eigener Chef zu sein aber irgendwo vermisste man dann doch nach all der Zeit die vertraute Nähe von Menschen und einer vielleicht noch einigermaßen funktionierenden Gesellschaft.
Nachdem Evelyn für sich selbst befunden hatte das sie genug gesehen und genug Informationen gefunden hatte, schlich sie sich wieder zurück zu dem verabredeten Treffpunkt mit Kisa.
Dort angekommen sah sie auch schon die andere Frau, welche sich ebenfalls auf dem Rückweg zu dem Zaun befand an dem sie sich vor knapp einer halben Stunde getrennt hatten.
"Und? Konntest du dir einen kleinen Überblick verschaffen?", wollte Evelyn direkt von Kisa wissen, als diese wieder in Reichweite zu ihr war und sie nicht über das komplette Gelände brüllen musste. Eve ihr Dobermann Rüde stromerte nicht all zu weit von ihr entfernt durch das hohe Gras, kam aber direkt zu ihr als Evelyn ihrem Hund das Zeichen dazu gab.
@Kisa
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@Kisa
cf Wege
Ich hatte mich von @Amy Mia Dixon verabschiedete und ging den Weg zurück. Ich wollte mich hier mit Eve treffen. Eve hatte ich kennengelernt als ich durch die Horde Zombies von Seth und Richie getrennt wurde. Wie schon bereits erwähnt, gab ich die Hoffnung nicht auf die beiden, lebend, wieder zu sehen. Vor allem Seth der alles für mich war und das ausmachte was man noch als Menschlichkeit bezeichnen konnte. Eve und ich kämpften uns gemeinsam durch die Zombies bis wir hier vor ein paar Tagen aufgetaucht waren.
"Was ich bisher sehen konnte schien alles gut zu sein" meinte ich dann zu @Evelyn H. Mynatt als ich bei ihr angekommen war. "Doch habe ich bedenken. Vielleicht verlassen sie sich zu sehr darauf das hier alles sicher war" lies ich meinen Gedanken freien lauf und schaute mich auch hier einmal um. "Konntest du was finden?" fragte ich sie und schaute sie dann wieder an. Meinte aber dann noch. Das Cottage und die Riders gehören zwar zusammen, aber denn noch geht ein jeder hier seine Wege" und zuckte dann mit den Schultern. Den einzigen mit den ich hier öfters mal was zu tun hatte war @Antonio Martinez gewesen. Er mochte für den ersten Augenblick Angsteinflössend wirken, aber ich sah ihn eher als guten Freund an. Er trug sein Herz auf den rechten Fleck. Ich hätte mir gewünscht früher jemanden wie ihn als mein Vater zu haben weil dann wäre ich bestimmt nicht auf die Schiefe Bahn geraten. Doch war es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt und Ort in Gedanken zu schwelgen und so schenkte ich Eve wieder meine ganze Aufmerksamkeit.
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@Evelyn H. Mynatt
Aufmerksam lauschte Eve den Worten ihrer Freundin und ließ nebenbei immer und immer wieder ihren Blick über das doch recht weitläufige Gelände schweifen. Zumindest in diesen Momenten schienen sich keine Beißer in der Nähe aufzuhalten, was Evelyn durchaus erst mal beruhigte. "Ich konnte auch nichts weiter interessantes finden. Scheint ein weitläufiges Gelände zu sein und von dem was ich gesehen habe sind die Tore gut bewacht", ließ sie Kisa wissen und blickte kurz zu der jungen Frau.
Ganz im Gegensatz zu Kisa selbst hatte Evelyn hier noch keine Kontakte zu irgendjemanden gehabt. "Wie denkst du sollen wir weiter vorgehen? Einfach zum Tor und um Einlass bitten?", scherzte die Blonde etwas, aber was anderes blieb den beiden ja wohl nicht übrig. Sich einfach aufs Gelände zu schleichen war gewiss nicht die feine englische Art und brachte die beiden Frauen wohl in größere Schwierigkeiten, welche sich vermeiden ließen. Man konnte jetzt einfach mal nur hoffen, dass die Wachposten nur auf Untote ohne zu zögern schossen und nicht auf Überlebende. Evelyn konnte die Kolonie bisher nur schwer bis gar nicht einschätzen.. waren sie gut? Waren sie böse? Sie wusste es nicht.
@Kisa
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@Kisa
Ich fühlte eine leichte Verspannung in meinen Nacken. So neigte ich meinen Kopf erst zur einen Seite und dann zur anderen, damit es knackte. Nickte bei ihren Worten zu und lies mir ihre Worte durch den Kopf gehen. "Ich weis nicht warum, aber irgendwie stimmt was nicht. Ich weis nicht was, aber in letzter Zeit bin ich so unruhig. " lies ich sie meine Gedanken, bedenken wissen.
Eigentlich war ich keine Schwarzmalerin gewesen und behielt meine Gedanken bis zur letzten Sekunden mit. Anders war das bei Seth gewesen, ihn konnte ich alles sagen auch wenn es manchmal ohne Worte waren, verstand er mich.
Unruhig verlagerte ich mein Gewicht von den einen Bein zum anderen. Ich sollte hier nicht stehen und warten darauf das Seth mich hier findet, ich sollte los ziehen und ihn suchen gehen. Soviele Tage war ich schon von ihn getrennt gewesen. Das er noch lebte, da hatte ich keinen Zweifel daran. Er war ein Überlebenskünstler gewesen.
"Ich finde es zu still. Sonst kamen vereinzelt der ein oder andere Zombie hier her verirrt und jetzt nichts mehr" fügte ich noch hinzu und schenkte ihr meine ganze Aufmerksamkeit und sah sie an.
@Evelyn H. Mynatt
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@Evelyn H. Mynatt
Die Unruhe welche Kisa verspürte schien auch langsam aber sicher Evelyn selbst anzustecken. Sie hatte schon Recht mit ihrer Aussage, in den letzten Tagen war es wirklich sehr ruhig. Oft hörte man am Tag vereinzelt Schüsse vom Tor weil der Wachposten sich um einzelne Untote kümmerte welche sich bis an die Tore der Kolonie verirrt hatten aber seit wenigen Tagen konnte der Wachposten theoretisch auch ein gemütliches Nickerchen halten und würde nicht mal etwas verpassen.
"Hast du eine Ahnung was nicht stimmen könnte?", stellte Evelyn eine weitere Frage an die Brünette. Natürlich konnte man nur Mutmaßen und das die Beißer ausgestorben waren von eine Nacht auf die andere war wohl auch unwahrscheinlich. Tatenlos hier rumsitzen würde wohl auch nicht viel bringen. Kurz überlegte Eve, tat einen tiefen Luftzug währendessen ließ auch sie nochmal einen Blick schweifen, ehe sie zu einem Entschluss kam. "Wollen wir mal rausfahren und die nähere Umgebung checken?", nicht das es was bringen würde, dass wusste Evelyn selber aber vielleicht machten sie ja doch eine interessante Entdeckung, ein Versuch war es allemal wert.
@Kisa
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@Kisa
Als Eve mich fragte ob ich eine Ahnung hatte, schüttelte ich meinen Kopf. Nein ich hatte keine Ahnung, wie auch, aber mein Bauchgefühl sagte mir das etwas nicht stimmte, das es die ruhe vorm besagten Sturm war, aber ich behielt es für mich und ging nicht näher auf mein Gefühl ein.
"Das ist eine gute Idee" meinte ich dann auf ihre Frage hin ob wir mal die nähe Umgebung absuchen sollten. "Las uns zurück gehen" meinte ich dann noch zu ihr. Ich wollte nicht nur mit meinen Schwert los ziehen, sondern wollte meine Beretta auch noch mitnehmen. So warm wie die Jacke auch war, aber beim Motorrad fahren und für einen Kampf war sie ungeeignet gewesen, sie schränkte mich in meiner Bewegungsfreiheit ein. "Ich werde mir noch etwas anderes anziehen" fügte ich daher noch an @Evelyn H. Mynatt gewandt zu.
Ich freute mich total auf meiner schwarzen Fireblade wieder fahren zu können. Manchmal vermisste ich es einfach mit ihr durchs Land zu fahren und das Gefühl von Freiheit zu geniesen.
"Las uns in der Werkstatt (Garage) treffen , vorher werde ich noch von @Jax Marshall das Ok holen für unseren Ausflug" mit diesen Worten machte ich kehrt auf meinen Absätzen und ging zurück zum Clubhouse.
@Daryl Dixon entweder bin ich blind oder es fehlt noch, wir brauchen noch eine Werkstatt mit Garage ^^
Meine Fireblade

Alles Menschliche hängt an einem dünnen Faden u. plötzlich stürzt,was so eben noch stark war
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Abel hatte sich vor wenigen Augenblicken von seinem Vater verabschiedet, welcher mit ein paar anderen Riders das Clubhaus verlassen wollte, um in einem Krieg zu ziehen. Mittlerweile befand sich der ältere Marschall in einem Alter, wo er begriff, was das Wort Krieg bedeutete. Wahrscheinlich hatte er mit seinen 16 Jahren auch einfach nur viel zu viel gesehen, als dass er an einem relativ positiven Ausgangspunkt glauben wollte. "Lass mich in Ruhe!", brüllte er seinen jüngeren Bruder an, welcher ihm hinterher trottete, als würde Honig an dem Hintern von Abel kleben. "Ich habe gesagt, du sollst mich in Ruhe lassen." Mit einem Schwung hatte sich der Braunhaarige herumgedreht und gab dem dreizehnjährigen einen kräftigen Stoß. Thomas schaffte es nicht, sein Gleichgewicht zu halten und viel hart zu Boden. Sicherlich zog sich sein Bruder sogar die ein oder andere Schramme zu. Deutlich konnte der impulsive Junge die Tränen in den Augen seines Bruders erkennen. "Heule doch. Aber meinst du, dass es dir weiterhelfen wird, wenn Dad nicht mehr wiederkommt?! Du bist so ein verdammtes Kind." Vor Wut, über die allgemeine Situation, in welche sich Abel befand, zeigte er seinen weinenden Bruder den Mittelfinger, ehe er den Jungen quasi stehen ließ.
Abels Schritte wurden schneller, erst als er das Clubhaus einmal umrundet hatte, wurde er wieder langsamer. Seine Stirn legte sich in Falten, als er die vereinzelten Beißer sah, welche auf das Feld umherirrten. Dabei lief er automatisch näher an den Zaun und drückte fast schon sein Gesicht gegen den Zaun. Seine Augen waren leicht zusammengekniffen. So war es für ihn leichter weiterzusehen. Auch wenn er bis dahin nur Konturen wahrnahm, so konnte er deutlich wahrnehmen, dass es unter den Zombies auch eine Person gab, welche sich viel menschlicher und schneller bewegte. Fast schon erschrocken, wich er von dem Zaun. Sein Blick fiel hinter seiner Schulter. Die Meisten waren auf den Weg zu diesem besagten Krieg. Es ratterte förmlich in dem Kopf des Jungen. Was sollte er machen? Sich herumdrehen und gehen? Zunächst schien es so, als würde er auch so handeln wollen. Abel lief ein oder zwei Schritte rückwärts. Doch recht schnell schien er es sich anders überlegt zu haben. Die Jacke, welche er trug, warf er über den Zaun, sodass sie den Stacheldraht abdeckten. Abel nahm Anlauf und kletterte den Zaun hinauf. In all den Jahren, in welche er hier lebte, war es mittlerweile eine Kleinigkeit. Wenige Sekunden später befand er sich auf die andere Seite des Zaunes. Nach seiner Gürtelschnalle gegriffen, zog er das Jagdmesser hervor, welches er besaß und lief mit schnellen Schritten auf den Untoten zu. Das Messer rammte er dem Toten in den Schädel. Dabei brauchte er etwas Kraft, um es wieder aus der Schädeldecke herauszuziehen. Mittlerweile konnte er die Frau besser erkennen. "Wurdest du gebissen?" Wäre dem so, wäre Abel wohl wieder schneller als sie sehen könnte über den Zaun geklettert. Doch bis dahin besaß der Junge nicht die Absicht, sie einfach so sterben zu lassen.
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Hazel normal war sie nie alleine unterwegs das ganze 3 Tage seit sie im Cottage lebte, normal war dies auch nicht die Regel, doch die Brünette musste einfach mal raus, sie ahnte noch nichts von dem was sich dort bei war dort abzuspielen, sonst hätte sie vor drei Tage sich sicher nicht abgemeldet um die nähre Umgebung auszukundschaften, sich vor genommen bei den Verbündeten des Cottage vorbei zu schauen, um sich mit den einen oder anderen vertraut zu machen, doch Letzen Endes war sie nun hier An den Zäunen angekommen, alles schön und gut, doch da waren einige Beißer und ja sie wusste von Erzählungen das hier alles eigentlich bestens bewacht ist, doch hatte Hazel ihren Sozialen Tag und wollte die toten weg locken, damit durch die Laute sowie dem Geruch nicht noch mehr angelockt werden würden, auch wenn dies nicht gerade logisch war. ...nicht logisch, sie könnten sich selbst schützen, was kümmert mich der scheiß eigentlich? aber es könnten mehr angelockt werden und ich hab ja eh nichts besseres zu tun... dachte sie sich zeitgleich.
Es war auch eine recht überschaubare Anzahl, weshalb sie ihre schwarze Winterjacke Richtete und statt ihre Sigg sauer, die nur krach verursacht hätte, lieber ihre Machete zog. Sie hatte auch keine Angst und war eine geübte Kämpferin, weshalb sie auch dies als Simple Angelegenheit zu nächst an sah, sogar die ersten zwei Problemlos von ihr Elend endgültig erlöste, laut den dreckigen Blaumänner zwei ehemalige Handwerker, indem sie ihnen ihre verwesten Kopfe absäbelte, wobei etwas Blut und sonstige Flüssigkeit spritzte hinab auf den Boden des Felds. Die Situation jedoch, sie veränderte sich auch ebenso schnell, was nun mal einer der vielen Risiken dieser Welt, sie wurde schon bald eingekesselt, unter Anstrengung schaffte sie es die Beißer immer von sich zu stoßen, eine gewisse Distanz zu wahren, sich innerlich fragend ob sie selbst lebensmüde sei, bis auf einen jedoch schaffte sie es die andern zu besiegen, doch eine unvorsichtige Bewegung, Hazel rutschte aus, den auch wenn der Schnee langsam wich so war das Gras doch Nass, sie geriet ins Wanken das war Fatal, sie ahnte auch nicht das sie schon gesehen wurde, weshalb sie nun überrascht war als ein Junge, naja, ein junger heran wachsender junger Mann ihr zu Hilfe kam und dem Beißer mit sein Jagdmesser den Rest gab.
Sie sah unter schwerem Atem auch zu, während durch das ausrutschen verschuldend ihr das linke Bein weh tat, auf das sie sich nur mit zusammen gebissen Zähnen hielt, wie jener dieses wieder aus dem Schädel, gefolgt von einen schmatzenden ekligen Geräusch zog, sie vernahm die Frage „Nein, kleiner, das wurde ich nicht ich war nur weg gerutscht und deshalb schmerzt mir das Bein.“ Sie besah sich den jungen Mann „Du kommst von hier?“ fragte sie dann ernst, ihre Stimme war hart, der Aufregung zu verschulden ehe sie sanfter fragte „dir geht es gut?“ sie war auch erstaunt das man ihr geholfen hat, sie zählte schnell eins und eins zusammen „du bist meinetwegen über den Verdammten Zaun geklettert, also danke, letzte Frage wie heißt du?“ letzteres war eine Mischung aus Anerkennung und Neugierde, dezentes Misstrauen jedoch im inneren, da sie es nicht gewohnt war zu heutige Zeit das man ihr einfach so den Arsch retten tat, doch dieses ließ sie sich nicht anmerken, immerhin wollte sie ja nicht unhöflich zu ihm sein, immerhin hätte der Junge sie ja auch einfach stehen lassen können, so warte sie ruhig auf antworten, dass sie sich eingestand im inneren das sie ohne ihn, wahrscheinlich drauf gegangen wäre, das war auch aller Hand, aber naja so war es nun mal, jetzt wo der gesunde Menschenverstand einsetzte, so wurde ihr klar, der Junge hatte ihr das Leben gerettet und das würde sie ihm niemals vergessen.
@Abel Marshall
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Dank der Ausschüttung von Adrenalin, war es dem Jungen überhaupt nicht kalt und das, obwohl er die dicke Jacke, welche er zuvor noch trug, über den Zaun geworfen hatte, um über diesen gefahrlos klettern zu können. Wahrscheinlich hätte der Stacheldraht dafür gesorgt, dass dieser sich schmerzhaft in das Fleisch des Jungen gebohrt hätte. Sicherlich wäre es auch klüger gewesen, wäre er einfach in der gesicherten Zone geblieben. Aber als er vernahm, dass es nicht nur Zombies waren, welche in der nähe des Zauns sich befanden, konnte er nicht anders, als versuchen zu helfen. Vielleicht war dieser Versuch auch nur ein möglicher Beweis an seinem Vater, damit dieser endlich sah, dass er kein Kind mehr war. Abel wollte alles ermögliche tun, um diesen Menschen zu beschützen. Er wollte nicht mit dem Glauben leben, dass vor seinem Auge eine Person gestorben war, nur weil er nichts unternahm.
Abel spürte, wie die Nässe des Bodens, langsam in seine Schuhe eintrat. In diesem Augenblick spielte es jedoch kaum eine Rolle. "Ja. Ich wohne hier." Auch wenn er ihr zuvor noch das Leben gerettet hatte, hielt er einen gewissen Abstand zu der jungen Frau. Immerhin wusste er nicht, ob er ihr wirklich trauen konnte. Viel zu oft hatte man dem Jungen, von den Gefahren erzählt, welche von Menschen ausgingen. Menschen, sollten beinahe schlimmere Monster sein können, wie es die Zombies waren. Abel wollte diese Gefahr nicht eingehen. Wahrscheinlich blieb er deshalb auf Abstand. "Über den Zaun klettere ich schon seit Jahre..." Ohne das dies jemand mitbekommt. "Das ist keine große Nummer." Der eisige Wind peitschte ihm in das Gesicht, wobei es zu erröten begann. "Ich heiße Abel. Abel Marshall und du bist?", erkundigte er sich, wobei er sich umsah. "Wieso streifst du hier herum?" War es nun Abel, der ihr eine Frage stellte. "Wo kommst du her? Hast du eine Kolonie?", erkundigte sich Abel, welcher sich derweil immer noch umsah. Unsicher wanderte sein Kopf hinter seiner Schulter, wobei er zum Clubhaus sah. "Ich kann dich nicht mit rein nehmen." Auch wenn er leichtfertig über den Zaun geklettert war, so war er sich bewusst, dass er keine Fremde einfach so durch den Zaun lassen konnte. "Aber ich kann dir etwas zu essen und zu trinken bringen.", gab er von sich, als würde es etwas an der Situation ändern können. "Wieso bist du eigentlich hier? Vor allem allein!? Mein Dad sagt, dass es viel zu gefährlich ist, als dass man allein durch die Gegend streifen sollte. Stimmt das? Sind da viele von den Zombies draußen?", erkundigte sich Abel neugierig, fast schon eifrig, als wäre er wirklich daran interessiert zu erfahren, wie es da draußen ist. "Bald darf ich mit. Dann streife ich mit durch die Gegend um Benzin und sowas zu suchen."


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Noch immer war da dieses leise Rauschen in den Ohren, ausgelöst von dem dröhnenden Motor sowie Rotorblätter jener Maschine, die einen Großteil dieser Gesellschaft einen Freiflug just ins Ungewisse spendierte. Sie alle waren Überlebenskünstler, Soldaten der heutigen Zeit, die sich bisher nicht von dem Chaos und Verderben, welches über die Menschheit gekommen war, hatten unterkriegen lassen. Und doch waren die heldenhaften Überlebenden nur Menschen. Nachbarn, Kollegen, Freunde, Väter, Mütter -die Meisten von ihnen zuvor nur gewöhnliche Leute, die sich während dieser bereits vergangenen neun Jahre gewisse Fähigkeiten angeeignet hatten. Fertigkeiten mit denen es ihnen gelang ihr gemeinsames Überleben zu sichern. Er hätte ebenso mitkommen sollen, ihnen beistehen -so sein Gedanken, als er noch mit den Augen das Flugzeug verfolgte, wie es nach und nach in der Ferne hinterm Horizont verschwand. Vielleicht war es der letzte Moment gewesen, dass er sie lebend und damit wohlauf gesehen hatte. Sein Vater. Seine Mutter. Beide waren scharf darauf gewesen vom sicheren Erdboden abzuheben, um diesen Bastarden, welche ihre Verbündeten bedrohten und mit schweren Geschützen aufgefahren waren, ordentlich Feuer unter den Hintern zu machen. Er konnte verdammt nochmal nur hoffen, dass sie siegreich hervor gehen und dieser Bedrohung ein für alle Mal den Gar ausmachen würden. Wenn nicht, würde mit Sicherheit die Zukunft für sämtliche Hinterbliebenen ziemlich schlecht aussehen. Ein Gedanke mit dem sich nicht nur Emilio partout nicht anfreunden können würde. Die Spannung im Klubhaus, die seit dem Abheben des Vogels in der Luft lag, war zum Schneiden dick. Selbst diejenigen, die vollkommen unbekümmert wirkten, konnten niemanden etwas vormachen. Die Sorge lag ganz klar auf der Hand und hatte unwiderruflich Einzug gefunden...
Was er gerade mit sich anstellen sollte und wohin mit den Gedanken, die jede Stimmung trüben würden, wusste Emilio selbst nicht genau. Weitermachen, so als hätte es diese Situation niemals gegeben, als wären alle noch hier, schien beinahe schier unmöglich. Und doch musste er sich zusammenraufen, um wenigstens dafür Sorge zu tragen, dass die Zäune weiterhin stand hielten. Der Lärm der kleinen Frachtmaschine hatte dafür gesorgt, dass Beißer aus dem näheren Umkreis auf sie aufmerksam geworden waren. Einige klebten gierend am Maschendraht, erhofften sich einen dieser lang herbeigesehnten Snacks endlich zwischen die Zähne zu bekommen, während andere noch etwas verstreut auf dem Feld umherwanderten und bisher nicht den Anschluss gefunden hatten. Um Sicherheitslücken auszuschließen, wanderte er Stück für Stück den Zaun ab, immerzu den knackenden und rauschenden Geräuschen lauschend, die von seinem Gürtel ausgingen. Eins der wenigen Funkgeräte hatte er sich zu Eigen gemacht, um als einer der Ersten reagieren zu können. Vielleicht würden sie noch weitere Unterstützung anfordern oder sie konnten aus endlos verschiedenen Gründen nicht mehr mit dem Flugzeug zurückkehren. Er wollte auf alles vorbereitet sein... War es aber nicht auf das, was ihm um die nächste Ecke beinahe überrannt hätte. "Woho! Sachte...!" gab der Dunkelhaarige vollkommen überrumpelt von sich und hielt geradeso noch den Jüngeren fest, bevor dieser mit dem Gesäß den Erdboden zu spüren bekäme. Erschrocken starrte sein Augenpaar ihm entgegen. "Halb so wild, es ist nichts passiert." gab er dem Jüngsten Marshall zu verstehen, dass er ihm sicherlich deswegen nicht die Hölle heiß machen würde. Allerdings ließ ihn bereits sein Tränen verschmiertes Gesicht erahnen, dass ihm irgendetwas schwer zu schaffen machte. "Alles in Ordnung, Tommy?" Stark schüttelte dieser mit dem Kopf und begann, erneut in Tränen aufgelöst, schluchzend zu erzählen, was vorgefallen war. Leise seufzend drückte der Ältere dabei ihn an sich ran, im Versuch ihm den dringend benötigten Halt zu vermitteln, den normalerweise ihm jetzt seine Eltern gegeben hätten. Abel -wie konnte es auch anders sein?! Dieser kleine ausgefuchste Satansbraten hatte mal wieder alles an seinem kleinen Bruder ausgelassen. Kinder konnten grausam sein, aber ihn übertraf fast alles und so wurde Emilio ebenso noch die eine und andere Schürfwunde präsentiert, die Tommy bei den Machtspielchen seines älteren Bruders davon getragen hatte. Hätte Emilio solche Spielchen mit seiner Schwester damals getrieben, wäre er mit Wasser und trockenem Brot im Keller eingesperrt worden und hätte erst Tage später wieder Sonnenlicht zu sehen bekommen. So sehr er dem Kleinen gern noch mehr Trost gespendet hätte, musste er jedoch unbedingt bei Abel nach dem Rechten sehen. Nicht, um ihn wegen seiner Taten zusammenzuscheißen -selbst wenn dies sicherlich mal angebracht wäre- viel mehr, um sicherzustellen, dass dieser in seinem Leichtsinn nicht irgendwelchen Blödsinn anstellte, der ihn oder gar Andere in Gefahr brachte. Nur zu gut konnte der 26-Jährige sich vorstellen, dass dieser nicht mehr im Dreieck sprang, sondern stattdessen in seinem überheblichen Leichtsinn diesem sogar entsprungen war. Tommy hatte er der weilen zur Bar geschickt, sehr wohl wissend, dass sich dort zwei reizende Grazien aufhielten, die es sicherlich mit Leichtigkeit schafften, ihn auf andere Gedanken zu bringen und seine Schürfwunden mit etwas Pflaster zu versorgen.
Nur wenige Minuten später entdeckte er die Jacke, die eindeutig dem Schlitzohr gehörte, der sich sehr wohl vor den Dornen des Stacheldrahts zu schützen gewusst hatte. Fassungslos starrte er ein zweites Mal auf die Jacke, die direkt über dem Zaun hing. "ABEL?!" dröhnte es just in der nächsten Sekunde lautstark aus Emilio's Kehle, in der Hoffnung, dass dieser noch nicht all zuweit gekommen war und ihn vernehmen würde. Doch konnte er sich nur zu gut vorstellen, dass dieser seinen Ruf absichtlich ignorieren würde und weiter seines Weges ging -vielleicht in der Hoffnung, dass er allein zu seinem Vater finden würde. Was auch immer diesen Scharlatan geritten hatte -wenn diesem etwas geschah, würde es übel ausgehen für jeden Einzelnen von ihnen, sobald Jax zurückkehrt und damit wieder auf der Bildfläche erschien. Schließlich hatte dieser seine Söhne im Glauben hier zurückgelassen, dass sie sicher waren und alle ein Auge auf diese warfen. Fuck, er konnte ihn nirgendwo ausmachen. Entweder versteckte dieser sich, vermutlich sich dabei derb amüsierend ins Fäustchen lachend oder er war doch schon zu weit entfernt. Mit großen Schritten eilte er zum Tor, riss dieses auf, nur um dieses hinter sich knallend ins Schloss zurück zu befördern. Sofort griff er nach seinem Jagdmesser am Gürtel und begab sich auf die Suche nach ihm. Dabei traf er auf den ersten niedergestreckten Beißer, ehe er aus etwas weiterer Entfernung zwei schemenhafte Gestalten ausmachen konnte. "ABEL?!" rief er erneut, der Hoffnung verschrieben, dass er diesen endlich gefunden hatte. War er es tatsächlich? Aber was verdammt noch mal trieb er da?! Forderte er jetzt einen dieser schlurfenden Matschbirnen zum Tänzchen auf?
@Hazel Henson & @Abel Marshall
Sry, dass ich jetzt erst hab. Steinigt mich
Der Post wurd' auch immer länger, daher hab ich es besser hierbei belassen^^
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Langsam aber sicher zog die Nässe, welche die Landschaft überzog durch seine Schuhe und saugte sich kraftvoll in das paar Strümpfe, welches er an seinen Füßen trug. Doch erst jetzt, wo der Beißer sich nicht mehr regte und Abel die verschmierte Klinge betrachtete, ehe sein Blick auf die junge Frau fiel, schien das Adrenalin in seinem Körper zu weichen, wobei die Kälte der Umgebung auf seinem viel zu dünn bekleideten Körper überging. Der kühle Ostwind peitschte dem Jungen ordentlich durch das Gesicht, sodass in kürzester Zeit, seine Wangen sich rötlich verfärbten. Auch wenn sich Abel recht aufgeschlossen zeigte, so wahrte er einen gewissen Abstand zu der jungen Frau. Es mochte leichtsinnig gewesen sein, über den sicheren Zaun zu klettern, um einer Fremden das Leben zu retten. Vor allem jetzt, wo sein Vater in den Krieg zog und seiner Erwartung nach auch nicht mehr zurückkehrte und dennoch schrie jede Faser seines Körpers danach zu verhindern, dass diese Frau von den Untoten gefressen wurde. Doch jetzt, wo dieses Gefühl allmählich verflog und Abel rationaler denken konnte, war ihm die Situation nicht mehr ganz Geheuer. Vielleicht war der Versuch ihr Essen und Trinken anzubieten kläglich. Dennoch hoffte er, dass er somit überspielen konnte, dass er anders als zuvor mehr mit der Angst zu tun bekam. Man musste bedenken, dass der Junge mehr als die Hälfte seines Lebens mit ein und denselben Menschen zu tun hatte. Durch die Seuche, wie er es nannte, bekam er kaum die Chance mit fremden Menschen in Kontakt zu kommen. Dafür sorgten die Erwachsenen, welche die Jüngsten in ihren Reihen vor all dem Unheil wahrten. Nun setzte er sich in Bewegung und lief ein paar Schritte rückwärts. Dabei hielt er Ausschau. Leicht kniff er beide Augen zusammen, als würde er erkennen wollen, ob nicht noch jemand auf ihn im verborgenen lauerte. Doch plötzlich vernahm er eine Bewegung in seinem Augenwinkel. Als er sich herumdrehte, sah er geradewegs auf ein paar Untote, welche sich schlürfend auf dem Weg zu ihrer Beute machten. Zu seinem Leidwesen waren sie so platziert, dass er nicht zurück zum Zaun rennen konnte. Alles verlief recht schnell. Abel umfasste das Messer und rannte. Dabei verlor er die junge Frau aus den Augen. Er war sich nicht sicher, ob es sein Glück oder gar Unglück war, dass er in den angrenzenden Wald hinein rannte. Einzelne Äste peitschten ihm in das Gesicht, wovon sich der Junge jedoch nicht abhielten ließ. Erst die Stimme von Emilio sorgte dafür, dass er nach hinten sah, wobei er zeitgleich quasi den Boden unter den Füßen verlor und mit den Füßen voraus einen kleinen Abhang hinunterrutschte. Dabei verlor er das Messer aus seiner Hand. Ein dumpfer Schmerz machte sich auf seinem Hinterkopf breit, welcher ihn für einen kurzen Augenblick benommen die Sicht nahm. Erst als etwas an sein Hosenbein zog, schien er aus der Benommenheit zu erwachen. Panisch riss er seine Augen auf und versuchte mit aller Kraft vom Boden weiter wegzurutschen. Es war das erste Mal das der Junge, einer solchen Gefahr ausgesetzt war, in welches er sein Leben als bedroht einstufte. Wahrscheinlich schrie er deswegen nach seinem Rufer. "EMILIO!!!!" Sein Herz raste wie wild gegen der Brust. Dabei versuchte er in das Gesicht des Toten, ohne Beine zu treten. "HILFE! Ich brauche Hilfe." Wieder trat er den Zombie, welcher einfach nicht locker lassen wollte. "Bitte.. bitte beiße mich nicht." Er wusste, dass dieser Zombie ihn nicht hören oder verstehen konnte. Dennoch schien er nicht abgeneigt zu sein, den Versuch zu wagen.
@Emilio Martinez & @Hazel Henson


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Er konnte aus dieser Entfernung noch nicht genau erkennen, was Abel dort vorn veranstaltete. Aber nach einem Kampf sah es bisher nicht aus. Oder steckte dieser eventuelle Beißer etwa fest? War in eine der Fallen gegangen, die sie hier und da verteilt aufgestellt hatten? Nicht länger darüber sich den Kopf zerbrechend, war er bereits in den Laufschritt verfallen, wobei er sein gezogenes Messer rasch wegsteckte, selbst wenn auch ihm das immer lautere nach Fleisch gierende Stöhnen keineswegs entgangen war. Anstatt sich direkt dieser fresssüchtigen Meute in den Weg zu stellen, war sein Ziel rasch zu dem Teenager zu gelangen, welcher schnellstmöglichst wieder hinter den sicheren Zaun gebracht werden sollte. Hier draußen war es allemal für ihn allein zu gefährlich. Nicht nur die bissigen Gesellen im Nacken, auch Fremden konnte man mittlerweile nicht mehr über den Weg trauen. Was diese alles mit Marshall Jr. anstellen konnten, wollte sich der Dunkelhaarige erst gar nicht ausmalen.
Nur noch einen Katzensprung von ihm entfernt, rannte dieser urplötzlich wie von einer Tarantel gestochen los und verschwand damit im Unterholz. "Abel, verdammt...." kam es Emilio über die Lippen. Er hatte wahrlich keine Lust ein Katz und Mausspiel zu veranstalten, aber offensichtlich ließ ihm das Schlitzohr keine andere Wahl. Warum einfach, wenn es auch kompliziert ging? Dass der Jüngere inzwischen doch mehr Respekt vor den wandelnden Verderben, dabei mehr seine Augen auf die Zombies anstatt auf Emilio gerichtet hatte, konnte er nicht erahnen. Lediglich die zweite schemenhafte Gestalt von zuvor, konnte er nun genauer erkennen. Überrascht musterte er kurzzeitig die zierliche Brünette, welche offenbar keine Scheu zeigte, sich die ersten Walker vorzunehmen. Schon seit einer Weile hatte er sie nicht mehr zu Gesicht bekommen, zumindest bei den letzten Malen nicht, als er dem Cottage hin und wieder einen Besuch abgestattet hatte. "Hazel?" Doch bevor diese ihm überhaupt antworten konnte, griff Emilio nach ihrem Handgelenk und zog sie von der gierenden Meute weg. "Es sind zu viele, komm mit!" forderte er sie dazu auf, in der Hoffnung, dass sie keine Anstalten machte und freiwillig ihm mit in den angrenzenden Wald folgen würden, in dem das Sorgenkind verschwunden war. "Er soll noch nicht allein da raus, er ist längst nicht bereit dafür." folgte die kurze und knappe Erklärung seinerseits, weshalb er hinter den jungen Heranwachsenden so hinterher war. "ABEL?!" rief er erneut nach dem Jüngeren, während auch er und seine Begleitung bereits die ersten Bäume hinter sich gelassen hatten. "Wo steckt er bloß..." murmelte er missmutig, sah sich suchend nach dem 16-Jährigen um, der hoffentlich nicht direkt der nächsten Gefahr in die Arme gelaufen war. Aber auch das Stöhnen wurde im Hintergrund mit jeder zunehmenden Sekunde präsenter, die Zeit drängte allemal. Je schneller sie Abel wieder eingesammelt bekämen, umso besser. Da ertönte urplötzlich ein Schrei, ein Schrei der Emilio beinahe das Blut in den Adern gefrieren ließ. Denn genau jener konnte nur von dem Jüngeren ausgegangen sein, der nun verzweifelt nach seiner Hilfe rief. Sofort hechtete der 26-Jährige los, ohne Rücksicht auf Verluste. Lediglich Abel galt nun seine gesamte Aufmerksamkeit. Er durchbrach ein Gebüsch. Äste, Zweige, alles war ihm egal. Er musste unbedingt zu ihm gelangen. Jede Sekunde konnte schon das Aus bedeuten. Der Weilen meldete sich jemand am Funkgerät, abgehakt und rauschend, kam es nur bei ihm an. Irgendeine Frau, die offenbar nach weiteren Überlebenden suchte, doch den Namen vernahm er nicht. Die Zeit saß ihm im Nacken. Ob Hazel ihm folgte? Selbst das bekam Emilio nicht einmal mehr mit, als er der frischen Spur folgte, die einem Abhang hinabführte. Hastend und rutschend, hielt er sich hier und da kurzzeitig an einen der Bäume fest. "Abel, halte durch!" warf er diesem zu, als er ihn endlich sichten konnte, welcher von einem Beißer ohne Beine regelrecht belagert wurde. Mit einem großen Satz war er bei ihm, entriss dem Holster die Klinge und rammte diese geradewegs in den Schädel der Matschbirne. Erleichtert, dennoch etwas außer Atem, atmete Emilio auf, als dessen Stöhnen erstarb und damit zeitgleich jegliche Regung. "Tu' das nie wieder!" ernst blickte er auf den Jüngeren herab, welchen er soeben aus dieser misslichen Lage befreit hatte, ehe er die Klinge mit einem schmatzenden Geräusch dem Schädel entzog. Kaum das Messer weggesteckt, half er Abel auf die Beine. "Alles in Ordnung? Noch alles dran?" hakte er besorgt nach, wohl wissend wie steil und gefährlich dieser Abhang war, konnte er sich die eine oder andere Verletzung dabei durchaus zugezogen haben. Kurzzeitig driftete sein Blick an Abel vorbei, auf der Suche nach der Brünetten, welche ihn vielleicht aus den Augen verloren haben könnte.
@Hazel Henson & @Abel Marshall





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Das Herz des kleinen Mannes raste wie wild gegen sein Brustkorb, sodass Abel fast schon annahm, es würde aus seiner Brust entspringen. Das Krächzen des Zombies jagte dem Jungen eine ungeheuerliche und schreckliche Angst ein. Durch das Adrenalin, welches durch seinen Körper strömte, schien er gar nicht zu realisieren, dass sein gesamter Körper zitterte. Abel besaß Todesangst. Wie ein Wahnsinniger versuchte er den Untoten daran zu hindern, dass dieser ihn biss. Immer wieder versuchte er mit einem Tritt den Beißer von sich zu kriegen. Jedoch schien der Zombie gar nicht daran zu denken, von seiner Beute zu lassen. Die Hände der verwesten Leiche krallte sich an seinem Knöchel fest. Abel hatte nicht im Traum erahnt, wie viel Kraft ein solches Monster besaß. Jedoch besaß der Tote so viel Kraft, dass er befürchtete, dass der Druck dafür sorgen würde, dass sein Unterschenkel brechen würde. Seine Hände krallten sich dabei förmlich in den morschen Boden. "Beeile dich! Er lässt mich nicht los!!" Immer wieder versuchte Abel sich hoch zudrücken, was ihn nur sehr schwerfällig gelang. Vollkommen von seiner Angst geleitet, fiel es ihm immer schwerer auch nur im entferntesten einen klaren Gedanken zu fassen. In seiner Vorstellung, war dies sein Ende. Aber er wollte nicht sterben. In diesem Moment, hatte er wahrscheinlich, noch nie eine solche Angst verspüren müssen. Aber einfach so aufgeben? Das kam für den Jungen nicht in Frage.
Somit suchte er nach seinem Messer, welches er zuvor verloren hatte. Wieder trat er dem Beißer in das Gesicht, wobei sich seine Hand nach der Klinge ausstreckte, welche eine halbe Armlänge von ihm entfernt auf dem Boden lag. Es blieb ein hoffnungsloses Unterfangen. Wahrscheinlich kam Emilio zur rechten Zeit. Als die Klinge des Älteren sich in den Schädel des Toten bohrte, spürte er deutlich, wie der Druck auf sein Knöchel nachließ. Das Krächzen verstummte, einzig das angestrengte Ein und Ausatmen des Jungen blieb. Sein Blick fiel auf den Toten, welchen Emilio das Messer aus dem Schädel zog. Kleinlaut schüttelte er den Kopf, wobei sein Blick fast schon sorge voll auf den Älteren ruhte. Er ließ sich aufhelfen, wobei erst jetzt die einzelnen Körperregionen schmerzhaft bemerkbar machten. "Mir geht es gut." Wahrscheinlich war der Schreck so groß, dass der sonst so muntere Junge, es die Sprache verschlagen hatte. Seine Hand platzierte sich auf seinem Hinterkopf. "Ich habe mir den Schädel irgendwo gegen gehauen." Dadurch das er den Abhang hinunter geglitten war, war er voller Dreck. Jedoch war deutlich das bisschen Blut an der Hand zu sehen. Es war nicht viel. Kaum der Rede wert. "Haben die Beißer die Frau erwischt?", erkundigte sich Abel nun besorgter, wobei er sich umsah, ehe er das Messer aufsammelte. "Ich wollte ihr nur helfen. Als ich sie entdeckte, war sie belagert von Beißern.", versuchte er sich zu erklären. "Suchen wir sie?"
@Emilio Martinez @Hazel Henson


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zuletzt bearbeitet 21.02.2019 13:26 |
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Nur zu gut konnte er sich vorstellen, wie soeben dem Jüngeren zu Mute gewesen war. Mutterseelen allein und auf den Rücken liegend, die Waffe weit außer Reichweite mit welcher er sich nicht hatte verteidigen können. Selbst Emilio hatte eine scheiß Angst ergriffen, als er verängstigt schreiend nach seiner Hilfe verlangt hatte. Vielleicht wäre Abel dies endlich eine Lehre, die sich fest in seinem Gedächtnis verankerte. Durchaus gab es dort draußen viel zu entdecken, jedoch immerzu mit dem bitteren Beigeschmack von Zombies oder gar schießwütigen Fremden.
"Bist du dir da auch ganz sicher?" hakte Emilio nun mit eindringlicherem Blick genauer nach, als der Ausbüxer endlich wieder festen Untergrund unter seinen Füßen zu fassen bekommen hatte. Früher oder später würden sich die vermeidlichen Schmerzen von dem Sturz des Abhangs bemerkbar machen, spätestens wenn das Adrenalin nachließ, womit sein Körper ihm bei dem Kampf ums Überleben regelrecht überflutet hatte. Und da schon fiel es auch dem Dunkelhaarigen auf, wie Abel's Hand nach hinten glitt und sich an den Hinterkopf fasste. "Zeig mal her..." murmelte Emilio, als ihm seine dunkelrot gefärbten Fingerkuppen nicht entgangen waren. Vorsichtig wühlte er sich Stück für Stück durch seine Haare, bis er endlich auf die Wunde stieß. "Das gibt eine ordentliche Beule." tat er leise während des Begutachtens kund. Doch hatte er offensichtlich Glück im Unglück, die Wunde war weniger gravierend, sodass dort kaum Blut hervortrat. "Darum wird sich gekümmert, sobald wir zurück sind." Aber auch Abel schien inzwischen aufzufallen, dass von der Brünetten bisher noch immer jede Spur fehlte. "Nein, ich denke nicht." Zumindest hoffte er das, schließlich war ihm diese junge Frau durchaus sympathisch gewesen. Aufmerksam verfolgte er jede seiner Bewegungen, um sicher zu stellen, dass es nicht mehr, als diese kleine Platzwunde bei ihm war. Leise seufzte Emilio, hatte er es sich doch inzwischen längst denken können, dass es Marshall Jr. nur gut gemeint hatte. "Ich weiß, aber ruf das nächste Mal besser nach uns, bevor du wieder auf eigene Faust den Helden spielst." Wohin es letztendlich geführt hatte, das hatten sie soeben erst in Erfahrung bringen dürfen. Auch wenn jede Sekunde zählte, brachte es nichts, wenn er sich mitten in die Gefahr hineinstürzte und letztendlich selbst gerettet werden musste.
Der Blick des 26-Jährigen driftete bei Abel's Frage erneut zum Abhang hinauf. Nach ihr Suchen, das würde sich an dieser Stelle etwas schwieriger gestalten. Schließlich war der Abhang nicht nur steil, sondern nass und rutschig, sodass ein Aufstieg sich eher als erschwerlich erweisen würde. "Wir können nicht wieder zurück. Sie muss zu uns finden!" Das Einzige, was sie aus seiner Sicht tun konnten, war nach jener vermissten Person zu rufen, um ihr damit die Richtung zu weisen. Jedoch sollte sie bestenfalls einen ordentlichen Vorsprung vorlegen, sodass das hungrige Volk beim Abstieg nicht auf die Brünette drauf stürzte. Sollten die Beißer ihren Rufen folgen, würden sie Einer nach dem Anderen herabstürzen. Mit etwas Glück würden die Nächsten auf die Ersten fallen, sodass eine Kettenreaktion entstand und kaum einer der bissigen Gesellen würde es so schnell wieder zurück auf die Beine zu schaffen. Eigentlich der perfekte Plan, um sich ausreichend Zeit für den Rückweg zu verschaffen. "Hazel! Wir sind hier unten!" drang es lautstark aus seiner Kehle, während er Abel ein Stück weit mit nach Hinten zog, um ausreichend Sicherheitsabstand zu wahren.
@Abel Marshall & @Hazel Henson





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Der Schreck war dem Jungen wohl noch immer anzumerken. Wahrscheinlich war seine Gesichtsfarbe als leichenblass zu beschreiben und es gab wohl selten ein Augenblick, an welchen er sich wünschte, wieder bei seiner Mutter zu sein. Seltsam wenn man bedachte, dass er eine lange Zeit nicht mehr an sie denken musste. Dafür hatte sein Vater @Jax Marshall stets gesorgt und dennoch, jetzt wo er in Not gewesen war, wünschte sich der Junge nichts sehnlicheres, als bei seiner Mutter zu sein. Dabei war zu erwähnen, dass der Kontakt zu dieser nie wirklich sonderbar gut war. Aufgrund der Tatsache, dass es nur seine Stiefmutter gewesen war, schien der junge Abel damals stets mit eifersüchteleien zu kämpfen. Immerhin war seine eigene Mutter drogensüchtig gewesen und war durchaus zu nichts zu gebrauchen. Aber dann war noch seine Großmutter. Allein bei dem Gedanken an dieser, presste der Junge seine Lippen aufeinander. Er war sich sicher, dass diese wichtige Person in seinem Leben als Zombie wandelte. Dies war wohl der traurigste Aspekt. "Ja.. ich glaube es ist alles okay.", nickte der Junge zart, als hätte er Sorge, dass durch heftigere Bewegungen sein Kopf zu schmerzen begann. Aber wahrscheinlich produzierte sein Körper soviel Adrenalin, dass er kaum Schmerzen wahrnahm. Dennoch spürte er, wie etwas warmes seinen Nacken hinunter lief. Das Blut vermischte sich an seiner Hand mit dem Dreck und dennoch war es wahrzunehmen, dass es sich um Blut handelte. Er beugte sich zu @Emilio Martinez wortlos hin, sodass dieser durch sein Haar wühlen konnte. "Das tut gar nicht weh.", sprach er leise. Nickend sah er zu ihm. Dank der Anwesenheit von Emilio fühlte er sich gleich viel sicherer und die Angst, welche zuvor seinen Körper durchflutete schwand allmählich. "Du denkst es nicht? Also weißt du es nicht.", seufzte Abel und ahnte, dass der Ältere ihn nicht verängstigen wollte. "Hätte ich gewartet, bis ihr kommt, wäre sie gefressen worden. Ich habe ihr doch nur geholfen und nun ist sie sicherlich tot.", gab er missmutig von sich. "Es tut mir leid. Ich wollte nicht, dass du sorgen machst. Ich wollte doch nur die Frau helfen." Dabei hatte er einfach nicht weiter gedacht. Wie hätte er auch? Wahrscheinlich war er viel zu jung und unerfahren, als dass er solche Gefahren abschätzen konnte. Immerhin hatte er dies nie müssen. Er wuchs behutsam im Clubhaus auf, wo man ihn vor alles und jeden beschützte. "Meinst du, dass sie das tut?" Oder eher, glaubte er, dass sie wirklich noch lebte? Emilio schien wirklich davon überzeugt zu sein. Obwohl es wirklich gefährlich war, rief er nach der für ihn unbekannten Frau. Abel wartete gespannt und sah zum Abhang. "HAZEL!" Nun war es auch Abel, welcher nach der jungen Frau rief und dabei das Messer vom Boden sammelte. Zeitgleich drehte er sich jedoch herum, um nicht die Gefahr zu durchlaufen, von Zombies überrascht zu werden. "Hazel! Wir sind hier!!!" Schrie er ein weiteres Mal in der Hoffnung, dass Emilio wirklich recht besaß und die Frau wirklich noch lebte. Zum Bedauern der Beiden, war weit und breit nichts von der jungen Frau zu sehen. Es schien, als wäre sie vom Erdboden verschluckt worden. Ein Rascheln aus dem Gebüsch, weckte die Aufmerksamkeit des Jungen. Während sich zunächst sein Körper anspannte und er das Gebüsch förmlich anstarrte, automatisch begann sein Herz wieder zu rasen an, wobei sein Griff sich auf das Messer nur noch verstärkte. "Da ist was."


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Es war manchmal nicht leicht mit Abel und dennoch lag dieser Junge ihm durchaus am Herzen. Er war Teil der Familie, wenn auch nicht von Emilio's Leiblicher. Nichtsdestotrotz saßen sie allesamt im selben Boot. Jeden Tag kämpften die Riders gemeinsam um ihr Überleben, sorgten füreinander, halfen sich gegenseitig. Durch all diese Umstände schweißte es sie mehr zusammen, als es der Dunkelhaarige je für möglich gehalten hätte. Genau deshalb sorgte er sich, es würde ihm nie am Allerwertesten vorbei gehen, wenn dem jungen Marshall etwas zustoßen würde. Und das hatte es... Was wenn er seine Kopfverletzung falsch einstufte? Innerlich rang er mit sich, ihn nicht einfach zu schnappen und auf kürzesten Wege zurück ins Clubhouse zu kehren. Doch Abel sorgte sich um Hazel und er selbst umso mehr, wenn der 26-Jährige es sich selbst eingestehen würde. Aber ihm zustimmen, dass ihr etwas widerfahren sein könnte, was schlussendlich ihren Tod bedeutete, das wollte und konnte er nicht.
"Abel, hör mir zu." ernst sah er den Jüngeren an und legte eine Hand auf seine Schulter, um den Worten etwas Nachdruck zu verleihen. Ahnte er doch längst, dass Abel bereits mehr mitbekam, als es für seine junge Seele vermutlich gut war. "Warum sollte ich dich anlügen? Ich weiß, dass Hazel eine ausgezeichnete Kämpferin ist und sich niemals so einfach unterkriegen lassen würde. Also lass uns nicht den Teufel an die Wand malen. Sie ist irgendwo dort draußen und tritt den Beißern gewaltig in den Arsch. Sie wird überleben, selbst wenn sie bisher nicht zu uns gefunden hat. Und eins solltest du niemals tun: Die Hoffnung so schnell aufgeben, denn gerade diese lässt uns jeden einzelnen dieser verdammten Tage überleben." Nur zu gut konnte er sich vorstellen, wie es noch immer dem 16-Jährigen erging. Vor wenigen Augenblicken hatte er mit einem Beißer ringen müssen, der ihm verdeutlicht hatte, welch große Gefahr die Untoten waren -selbst ohne Beine. "Du hast dein Bestes gegeben und jetzt werden wir es gemeinsam tun." schlussendlich drückte er ihm zur Ermutigung sachte die Schulter. "Das wird sie, sofern sie die Möglichkeit hat. Andernfalls schaffen wir so zumindest ihr ein paar der Beißer vom Hals, damit sie sich einen besseren Weg suchen kann." Ganz gleich wie missmutig Abel gerade war, Emilio würde nicht daran zweifeln. Lautstark riefen sie beide nach der Frau, welche sich zu ihrem beiden Bedauern nicht zeigte. Doch der Dunkelhaarige wollte etwas abwarten, zumindest solange bis einige der gefräßigen Gesellen zu ihnen finden würden. Wie gebannt starrte er hinauf zum Abhang, der Hoffnung verschrieben, dass die vermisste Person sich im letzten Augenblick noch zeigen würde. "HAZ.....!" Emilio verstummte abrupt, als der Jüngere ihn gerade darauf aufmerksam machte, dass etwas im Busch war. Sofort fuhr er herum und starrte ebenso das dichte Gewächs an, welches sich sichtlich hin und her bewegte. "Wer ist da?! Zeig dich!" forderte Emilio sofort den Störenfried auf, unwissend mit was sie es zu tun bekämen. Auch er hatte sein Feldmesser gezückt und wartete darauf, dass sich dieses Wesen zu erkennen gab. In Gedanken zählte Emilio die Sekunden, während das Rascheln zwar immer lauter wurde, sich trotz allem niemand zeigte. Die Ungeduld wuchs mit jeder Sekunde mehr, vor allem, da er den Jüngeren in Sicherheit wissen wollte. Im Normalfall ließ er mehr Zeit verstreichen, jedoch hier und jetzt... Sein Feldmesser schoss durch die Luft und traf damit mitten ins Gebüsch. Er wusste schon, warum er sich genau dieses Messer ausgesucht hatte, gut ausbalanciert diente es ebenso als Wurfmesser und verfehlte so gut wie nie sein Ziel. Ein sonderbares Geräusch ertönte, welches er im ersten Moment keinem Wesen zuzuordnen wusste. Aber dem Rascheln war damit vorerst Einhalt geboten. "Du bleibst hier!" wies er leise Abel an, während er langsam nach Hinten griff, um nun auch seine Glock-17 mit ins Spiel zu bringen. Ein leises Klacken verriet, dass er die Waffe entsichert hatte, während er mit bedacht langsamen Schritten sich dem Gebüsch näherte und dieses stets im Visier behielt...
@Abel Marshall & @Hazel Henson





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// ich weiß nicht ob ihr es gemerkt habt aber Hazel wurde gelöscht könnt also weiter playen :)
@Abel Marshall @Emilio Martinez

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//Das wissen wir schon längst xD Wir posten doch, nur eben keine zig Posts am Tag.
Und jetzt raus aus unserem Play @Ivana Martinez 







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Wie oft hatte er es sich schon vorgestellt, Emilio als älteren Bruder zu haben? Wenn er könnte, würde er ihn sofort gegen Tommy eintauschen. In seinen Augen war der Ältere total cool. Aber insgeheim würde er seinen jüngeren Bruder niemals eintauschen wollen. Ab und an waren Gedanken leicht gesponnen. Doch die Wirklichkeit sah am Ende einfacher aus. Schlussendlich war es nur wichtig, dass sie wie eine Familie agierten und dabei spielte es keine Rolle, dass durch ihre Adern nicht dasselbe Blut floss. Dies war, was Familie ausmachte. Das Helfen untereinander und das zusammenhalten. Ganz gleich was es zu bedeuten hatte. Dies projizierte sich bei Abel weiter. Hazel. Er hatte sie versucht zu retten und nun war sie verschwunden. Emilio schien sie gekannt zu haben. Das konnte er an seiner Reaktion erkennen. Abel stellte es sich schrecklich vor, so ganz allein in diesem Wald zu sein, wo all diese Zombies auf einem warteten. Eine ungeheuerliche Vorstellung. Dennoch war der Junge so realistisch um zu wissen, dass sie einer Horde nicht gewachsen war. Sie sah schwach aus und hatte wahrscheinlich einige Tage nicht wirklich etwas gegessen. Wahrscheinlich hatte sie auch sehr wenig geschlafen. Im Grunde war es ein Wettlauf mit der Zeit. „Mh?“ Er spürte die Hand von Emilio, wie sie sich auf seine Schulter legten. Als er seine Worte vernahm, presste er die Lippen fest aufeinander. Sein Blick sank, ehe er die Schultern hob. „Ihr sagt ständig so ein Zeug, um uns zu beruhigen. Dabei weiß ich, dass es mehr euch selbst beruhigen soll. Dad sagt auch ständig, dass Grandma lebt und wieder kommt. Seit Jahren sagt er auch, dass meine Mom wieder kommen wird. Aber sie kommen nicht mehr wieder, weil sie tot sind. Jeder, der draußen herum schwirrt stirbt.“ Das kleine Erlebnis mit dem Untoten hatte ihm bewiesen, dass das Leben hier draußen nicht einfach war. „Das werden wir.“ Abel war jedoch nicht ganz überzeugt davon. Dafür spielten viel zu viele Faktoren eine Rolle. Vielleicht würde er am Ende doch eines besseren gelehrt und es gab wirklich Hoffnung.
Also taten die Beiden das, was am Ende das Einzig sinnvolle war. Sie versuchten Hazel einen Weg zu verschaffen und dabei selbst in Sicherheit zu bleiben. Immer und immer wieder riefen sie ihren Namen, ehe sie verstummten, um ihr eine Chance geben, sich bemerkbar zu machen. Doch leider erklang ihre Stimme nicht. Ganz gleich wie laut und wie oft sie ihren Namen riefen. Viel eher gewann dieses seltsame Rascheln die Aufmerksamkeit von Abel. Sofort spürte Abel, wie sich sein Körper zusammen spannte. In diesem Augenblick war er unheimlich dankbar, dass Emilio bei ihm war und er dieses Rascheln nicht alleine gegenüberstehen musste. Ob der Dunkelhaarige genauso starkes Herzrasen verspürte? Wie gespannt fixierte Abel das Gebüsch und auch als Emilio das Messer warf, wagte er es nicht, den Blick zu senken. „Emilio nicht!“ Er selbst gehorchte und blieb stehen. Im nächsten Augenblick sprang ein kleines Mädchen aus dem Gebüsch. Ihre Haut war ganz fahl und es war deutlich zu erkennen, wie Zombies zuvor an dem Mädchen genagt hatten. Ihre Arme hatte sie weit ausgestreckt, wobei sie versuchte Emilio zu fassen. Zur gleichen Zeit nahm er ein dumpfes Geräusch, hinter sich war. Er drehte sich herum und konnte beobachten, wie vereinzelnd die Untoten den Abhang hinunterfielen. Immer wieder sah er über seiner Schulter, ehe er das Messer in seiner Hand hob, um den ersten Zombie das Messer in den Schädel zu rammen, ehe er es mit einem ekeligen Geräusch herauszog. "Es werden mehr!", warnte Abel ihn und sah hoch auf den Abhang. Doch dann schien es ihm die Sprache verschlagen zu haben. Kurz vor dem Abhang selbst, stand Hazel. Eingereiht in einer Schar von Untoten. Dabei war deutlich zu erkennen, dass sie selbst das Leben eines Untoten angenommen hatte.
@Emilio Martinez


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