WELCOME SURVIVOR
WIR SIND EIN SEIT 2013 – BESTEHENDES ENDZEIT FORUM ANGELEHNT AN DIE SERIE AMC'S THE WALKING DEAD. DIE AMC-SERIE DREHT SICH UM EINE GRUPPE VON MENSCHEN, DIE SICH PLÖTZLICH IN EINER POSTAPOKALYPTISCHEN WELT WIEDERFINDEN, DIE VON ZOMBIES ÜBERSÄT IST. ÜBERLEBEN HEISST NUN DAS OBERSTE GEBOT DER STUNDE. ALLES HAT DAMIT ANGEFANGEN ALS RICK GRIMES AUS DEM KOMA ERWACHTE UND SICH IN EINER WELT VOLLER UNTOTEN ZURECHT FINDEN MUSSTE UND NACH SEINER FAMILIE SUCHTE. AB DANN BEGANN EIN LEBEN VOLLER EREIGNISSE, DIE EINEN MENSCHEN EWIG PRÄGEN WÜRDEN. HÖHEN UND TIEFEN, WELCHE IMMER WIEDER EINTRATEN. DIE STORY VON TWD VERLÄUFT AKTUELL BEI UNS BIS ZU NEGAN'S GEFANGENSCHAFT, AB DANN HANDELN WIR FREI NACH BESTIMMTEN EREIGNISSEN UND DER ENDZEITTHEMATIK. AUFGETEILT IN VIER, VERSCHIEDENEN KOLONIEN UND EINZELNEN GRUPPEN BIETEN WIR ABWECHSLUNG UND SPANNUNG FÜR JEDEN SERIENCHARAKTER UND FREECHARAKTER. AUCH CHARAKTERE AUS DEN SCHWESTERNSERIEN AMC'S FEAR THE WALKING DEAD & AMC'S THE WALKING DEAD: WORLD BEYOND SIND BEI UNS MIT ANGEPASSTER STORYLINE SPIELBAR. EGAL WIE DU DICH ENTSCHEIDEST – DEIN KAMPF GEGEN DIE UNTOTEN UND LEBENDEN ERWARTET DICH HIER.
TEAM
Daryl Dixon ist der Gründer unseres Forums und war von Anfang an mit dabei und steckte viel Blut und Schweiß in sein Hobby. Neben den gängigen Adminaufgaben kümmert sich Daryl um die Ordnung des Forums und hat stets ein offenes Ohr für seine Mitglieder.
Ivar kümmert sich mit viel Mühe um die Probezeitler im Forum. Neben den administratorischen Aufgaben kümmert er sich zusammen mit Duo um die Profilpolizei und bietet für die Member im Forum eine Bastelecke an und führt dort zusammen mit Lyanna die Benutzertitelschmiede, wo er sich graphisch austoben und den Membern eine Freude bereiten kann, um die er sich stets bemüht kümmert und ein offenes Ohr hat.
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COME BACK TO US

COTTAGE BY THE SEA

Nach dem Fall von Alexandria, Hilltopp & The Kingdom haben Rick & Co. sich in der Cottage by the Sea ein neues zu Hause aufgebaut.

ANARCHY RIDERS

Die Anarchy Riders sind eine Kolonie, die aus einem Biker Club entstanden ist. Sie halten als Familie zusammen und stehen hinter den Werten ihres Clubs.

BALAR ISLAND

Valley Balar, so hieß die Kolonie einst. Sie lebten friedlich in einem Dorf hoch oben in den Bergen. Durch einen Erdrutsch mussten sie fliehen und fanden ein neues zu Hause auf einer Insel.

HEAVENS PARADISE

Die Heavens Paradise ist eine Gruppe, welche sich schon vor dem Ausbruch gebildet hatte. Der Anführer, welche die Gruppe damals mit seinem Bruder gegründet hatte, glaubte schon immer an den Weltuntergang und bereitete sich auf diesen vor, was ihnen allen das Leben gerettet hatte.

WICKED

Die Wicked haben sich kurz nach dem Ausbruch der Seuche aufgetan. Die ersten Mitglieder und zugleich die ersten Fürsten/Anführer der Kolonie waren allesamt Häftlinge. Sie zogen viel umher und machten sich eher keine Freunde. Wer moralisch flexibel ist, ist dort bestens aufgehoben.

NOMADEN

Menschen, die Gruppen angehören oder alleine überleben, um ihren Platz in der kaputten Welt zu finden.
BEVERLY BEACH Cottage by the Sea
BALTIMORE Anarchy Rider
GIBSON ISLAND Balar Island
MASON NECK Heavens Paradise
COLUMBIA Saviors
WASHINGTON D.C. The Wicked
#1

the six sense | Wicked | Chefs Haus Pride | OPEN | 25-?

in Unisex Gesuche 20.12.2022 16:41
von Vincenzo Lombardo | 41 Beiträge

THE SEEKER
NAME ► ALTER ► KOLONIE ► GESINNUNG
Vincenzo Lombardo ► 40 ► Wicked/Fürst von Haus Stolz ► Böse

WER VERLEIHT DIR DEIN GESICHT?
Daniel J. Gillies


DEINE GESCHICHTE
Sizilien Sommer 1982: Lombardo. Ein Name, welcher in der Heimat von Vincenzo schon seit Generationen allen Menschen ein Begriff war. Schon als die ersten Lombardos in diesem Teil Italiens angekommen waren, hatten sie sich schnell einen Namen gemacht und zum Leidwesen einiger Menschen, nicht immer zum Positiven. Schon der Vater seines Ururgroßvaters, war Bürgermeister der Hauptstadt Palermo und die Erstgeborenen Söhne der Familie, traten immer und vor allem ohne Probleme, in die Fußstapfen des jeweiligen Vaters. Natürlich tuschelten die Leute, dass es sich hierbei um Wahlbetrug und Wahlbestechung handelte, nur nachweisen konnte es ihnen nie jemand. Oder eher gesagt, es traute sich niemand, da es kein Geheimnis war, in welchem Kreisen die Lombardos ein und ausgingen. Nicht nur die Polizei wurde bestochen und erpresst, auch Kontakte zur Mafia wurde der Familie immer und immer wieder nachgesagt. Ob es wahr war? Vielleicht. Ob es die Familie am Ende die Heimat kosten sollte? Man munkelt.
Giovanni Lombardo, war der letzte Bürgermeister der Familie Lombardo auf Palermo. 1977 heiratete der dreißig Jährige die gerade achtzehn Jahre alt gewordene Maria Romano, deren Vater der Bürgermeister der Stadt Catania war. Beide Männer, sahen durch diese Heirat einen großen Schritt in ihrer Karriere, da auch die Romanos einen großen Namen in Sizilien hatten und Romano nur Töchter geboren hatte, die er gut verheiraten musste, um sich seinen Namen zu halten. Weder von Giovanni noch von Maria aus, war es eine Hochzeit aus Liebe. Ihm ging es nur um die Karriere und den Namen der Familie und Maria hatte absolut kein Mitspracherecht. Jedoch brachten sie sich Zeitlebens immer den gewissen Respekt entgegen.
1982, brachte Maria schließlich ihr erstes Kind und den ersehnten Sohn auf die Welt, welcher den Namen seines Großvaters tragen sollte. Vinzenco. Schon früh musste Maria allerdings lernen, dass die Familienregeln ihr nicht erlaubten, die liebevolle Mutter zu sein, die sie sein wollte. Schon wenige Tage nach der Geburt, musste sie schon wieder an der Seite ihres Mannes bei irgendwelchen Galas und Empfängen glänzen, während Vincenzo von Kindermädchen betreut wurde. Erst zwei Jahre später, wo sie ihr zweites Kind, eine Tochter, zur Welt brachte und merkte, wie viel sie in der Entwicklung von ihrem Sohn verpasst hatte, konnte sie sich gegen ihren Mann durchsetzen und sich mehr um die Erziehung ihrer Kinder kümmern.
Während ihr jedoch die Liebe und Fürsorge wichtig war, so war es Giovanni Disziplin, Ehrgeiz und Stolz. Drei Dinge, die er vor allem seinem Sohn am liebsten schon am Tag seiner Geburt einimpfen wollte. Sollte er schließlich der nächste Bürgermeister der Stadt werden und da Vincenzo seinen Vater schon früh bewunderte und vielleicht, gerade weil er so wenig da war, wollte er ihn immer wieder stolz machen. Schon im privaten Kindergarten, wollte Vincenzo alle anderen Kinder übertreffen. Hatte sein Vater ihm schließlich eingetrichtert, dass er der Beste sein musste, wenn er etwas erreichen wollte im Leben und das er die Familie stolz machen müsste. Nichts anderes, zählte für ihn und Maria, welche fünfzehn Jahre nach Vincenzos Geburt eine weitere Tochter zur Welt brachte, sah dem Schicksal ihres Sohnes besorgt entgegen, traute sich jedoch nicht gegen die Prinzipien ihres Mannes vorzugehen. So konnte sie nur zusehen, wie aus ihrem Sohn in den ersten zehn Jahres seines Lebens, eine kleine, perfekte Kopie ihres Mannes wurde, dem Stolz und Erfolg über alles ging. Im Sandkasten spielen und sich die Hände schmutzig machen? Dies war nichts für Vincenzo. Könnte sich doch seine Schuluniform, welche er mit Stolz trug, oder einen der Anzüge, welche sein Vater Maßschneidern ließ für seinen Sohn, dreckig machen und passierte es doch einmal, bekam er schnell einen Wutanfall, welcher sich nur durch einen neuen Anzug stoppen ließ.
Freunde hatte Vincenzo nur wenige. Er konnte mit den anderen Kindern, welche zwar auch aus gutem Hause kamen, aber in ihrer Freizeit einfach nur Kinder waren, nichts anfangen. Sie hatten für ihn zu schlechte Noten, einen zu billigen und unperfekten Haarschnitt und es kümmerte sie nicht, wenn sie einen Fleck oder Sand an ihrer Kleidung hatten. Alles deutete darauf hin, dass er als die perfekte Kopie seines Vaters, wirklich in seine Fußstapfen treten würde. Doch kurz nach seinem zehnten Geburtstag, kam dieser auf die Idee, die Politik mit der Mafia zu vermischen. Jedoch erwies sich das als grober Fehler, als er meinte, nur zu nehmen, aber nichts zu geben und als sein Vater, also Vincenzos Großvater und ein Berater auf offener Straße erschossen wurde, musste er die Sicherheit der Familie über seinen italienischen Stolz stellen und das Land verlassen.
Chicago 1992 bis 2009: Bei Nacht und Nebel, packten sie die wichtigsten Sachen, lösten ihr Haus und ihre Konten auf und verschwanden in die USA. In Chicago baute sich die Familie ein neues Leben auf und während sein Vater nie über das sprach, was in jener Nacht in Italien passiert war, immerhin ließ dies sein italienischer Stolz nicht zu und sich in einer Bank auch im hohen Alter noch zum CEO hocharbeiten konnte, fand sich sein Sohn schnell in der neuen Heimat zurecht. Englisch hatte er in der Schule in Sizilien bereits etwas gelernt und so konnte er innerhalb weniger Monate diese perfekt, jedoch nicht akzentfrei sprechen und auch in der Schule, war er bereits an Jahr später so gut, dass er eine Klasse überspringen konnte.
Doch anders als seine Klassenkameraden, welche im alter von dreizehn und vierzehn die ersten heimlichen Hauspartys besuchten, sich mit Freunden draußen in Parks oder auf Spielplätzen trafen, um Alkohol zu trinken und den ersten Joint zu rauchen, interessierte Vincenzo dies nicht. Er bewarb sich für den Debattierklub der Schule und seine außergewöhnliche Redegewandtheit und Argumentationskraft, ließen ihn hier zum Vorsitzenden werden. Sein Ziel hatte er klar vor Augen. Das Jurastudium in Harvard war sein Ziel und als einer der jüngsten, nicht zuletzt durch das Überspringen der Klasse, bekam er ohne viel zutun seines Vaters und nur durch seine perfekten Noten und ein Bewerbungsschreiben, welches der Universität eigentlich keine Wahl ließ, ein volles Stipendium. Doch nicht nur das hohe Ansehen, welches er sich durch das Studium und schließlich als seinen Wunschberuf in der Staatsanwaltschaft erhoffte, war einer der Gründe, weswegen er sich dafür entschied, sondern auch die Tatsache, dass sein Vater nicht jünger wurde und das große Vermögen der Familie nicht ewig halten würde, als dieser schließlich kurz nach Vincenzos Studienantritt in Rente ging. Laut würde er es niemals sagen, aber er wollte, dass seine Mutter und seine Schwestern ihr sorgloses Leben weiterleben konnten. Egal was auch kam, über seine Familie, ließ er nie etwas kommen, sich dies jedoch auch nicht anmerken. Schwäche zeigen? Ein Unding und nichts, was einen Erfolg brachte. Worte seines Vaters, die er immer im Kopf hatte.
Selbst, als er aus Harvard mit einem Exzellenten Abschluss in Jura kam und sich bis zu seinem 28 Lebensjahr einen Namen als gnadenlosen und gefürchteten Staatsanwalt gemacht hatte. 98 Prozent Erfolg und zahlreiche Angeklagte, die unter seinem Kreuzverhör und unter seinen Worten zusammenbrachen. Dabei war es Vincenzo vollkommen egal, ob sie wirklich schuldig waren oder nicht.
In seiner wenigen Freizeit genoss er die Momente mit seinen Schwestern oder entspannte Abende bei Whisky und Zigarren im Privatclub der Staatsanwaltschaft. Dieser bestand aus einer privaten Dreistöckigen Yacht, in welcher die Anwälte sich über Fälle unterhielten, sich über die oft verzweifelten Verteidiger lustig machen, denen die Worte bei ihren Kreuzverhören im Hals stecken blieben, wenn auch nur einer von ihnen einen Einspruch einwarf und genossen die Gesellschaft schöner junger Frauen, die sich erhofften, einen dieser Männer angeln zu können. Ja, auch Vincenzo hatte in diesen Jahren seinen Spaß auf der Yacht, doch die Frau, welche seinen hohen Ansprüchen genügte, um die Frau an seiner Seite zu werden, die gab es einfach nicht, was ihn nun auch nicht störte. Eine Liebe, würde ihn am Ende vielleicht sogar von seiner Karriere ablenken und noch sah er genug Zeit, eine zu finden, die ihm einen würdevollen Erben schenken würde. War er noch keine dreißig. Außerdem hasste er es, wenn eine Frau oder sein Gegenüber auch nur den kleinsten Makel hatte. Eine krumme Nase, gelbe Zähne...allgemein ein ungepflegtes Äußeres, ließen ihn nur angewidert zurück. Sein Leben war schließlich in seinen Augen perfekt und dies trug er nicht nur nach außen, sondern wollte sich eben auch nur mit perfekten Menschen umgeben.
Das Leben jedoch, hielt einen anderen Plan für ihn zurecht.
Es kam selten vor, doch an einem Samstag im Jahr 2009, ließ Vincenzo die Arbeit auch mal halbwegs Arbeit sein und ging gemeinsam mit seinen Schwestern in die Stadt. Alle paar Monate, trafen sich die drei Geschwister, gingen ausgiebig Frühstücken und schließlich die Luxusläden der Stadt besuchen, um die Kreditkarten zum Glühen zu bringen. Eigentlich Tage, die immer gleich abliefen, jedoch nicht an diesem. Sie waren gerade auf dem Parkplatz, um einige Tüten zu verstauen und zu überlegen, wo sie zu Mittag essen konnten, als das Chaos ausbrach. Schüsse, Schreie und Menschen, die plötzlich übereinander herfielen, wie wilde Tiere. Lange musste er nicht überlegen, schnappte seine Schwestern in seinen Wagen und versuchte aus der Stadt zu entkommen, ungläubig darüber, was gerade passierte. Jedoch hatten nicht nur sie das Bedürfnis, die Stadt zu verlassen und so kamen sie nur bis kurz vor die Stadtgrenze, ehe sie den Wagen stehen lassen mussten. Vincenzo hatte dabei ein Ziel. Das Ferienhaus der Familie außerhalb von dieser. Er wusste, dass dort nicht nur einige Vorräte waren, sondern auch Waffen und wie sie schnell merken sollten, kamen sie ohne diese nicht weit.

Es sollte auch einige Tage dauern, ehe die drei Lombardo Kinder endlich verstehen sollten, was aus dieser Welt geworden war und dass die Menschen als wandelnde Untote wieder auf diese Welt kamen, nachdem sie eigentlich schon tot waren. Für Vincenzo war diese neue Welt alles andere als das, was er sich für sein Leben vorstellte und dies war sicher nicht den Zombies zu schulden, welche sich auf dich stürzten, wie Urlauber auf ein Buffet im All Inclusive Hotel. Nein, es waren ganz eindeutig die niedrigen Bedingungen, mit denen er sich nun herumschlagen musste. Dreck, Blut und Schmutz, welcher sich schnell auf seinem Anzug wieder zeigte, welchen er einfach nicht ausziehen wollte und selbst als die Geschwister das Ferienhaus verlassen mussten, weil sie immer mehr von den Untoten belagert wurden, nahm er auch nur die edelsten Kleider mit, welche dort gelagert wurden. Selbst eine Apokalypse, konnte ihn nicht davon abbringen, immer absolut perfekt auszusehen. Er sorgte auch immer dafür, dass seine Schwestern und er nie irgendwo in der Wildnis schlafen mussten. Er brachte sie von Stadt zu Stadt und suchte dort immer Häuser und Wohnungen, wo sie in Betten oder auf Sofas schlafen konnten. Alles andere, hätte er nicht akzeptiert und oft gab es Tage, da kamen sie gar nicht zur Ruhe, weil sie nichts gefunden hatten, was seinen Standards genügte und mit diesem Denken, hatte er seine Schwestern schon früh angesteckt. Für die Lombardos galt auch im Weltuntergang: Stolz, gutes Aussehen und Luxus.
Von Chicago nach Kentucky 2009-2021: Die Jahre streiften vor sich hin und auch, wenn die Geschwister im Laufe dieser immer wieder auf andere Menschen trafen, so war ihnen keiner gut genug, dass sie länger mit ihnen zusammen blieben. Selbst einigen kleinen Kolonien, von denen sich viele erst noch im Aufbau befanden, hielten sie sich am Ende fern. Wenn sie sich jemals einer anschließen wollten, dann nur einer, welche ihre Anforderungen erfüllen sollte. So zogen sie weiter von Stadt zu Stadt und in den meisten Fällen, gingen sie nicht nur den Menschen, sondern auch den Untoten aus dem Weg. Wurde die Kleidung schließlich schon mehr als genug schmutzig, wenn sie mal kein Fahrzeug hatten, welches noch Benzin hatte, um von einem Ort zum nächsten zu gelangen und sie bei Wind und Wetter durch diese Welt streifen mussten. Auch was das Essen anging, war es schwer, das richtige für sie zu finden und so teilten sie sich die wenigen Konserven streng ein oder eher gesagt, Vincenzo teilte diese für seine Geschwister so ein, dass sie immer gleich viel bekamen und keiner von ihnen anfangen musste zu hungern. Bis zum Sommer 2013, waren sie auch der Meinung, dass sie so einfach weitermachen konnten, ohne irgendwelche Konsequenzen. Jedoch gingen die Konserven irgendwann aus und sie fanden immer schwerer etwas, weswegen sie doch irgendwann anfangen mussten, Fallen für wilde Tiere aufzustellen. Wobei Vincenzo das Ausweiden und Kochen seinen Schwestern überließ.
Jener Schicksalhafter Tag war dieser, als er einmal nicht die Fallen im Umkreis ihrer Hütte, in welcher sie gerade im Wald leben mussten, da die nächste Stadt auf sich warten ließ, sondern die ältere der beiden Schwestern zu dieser ging. Eine Stunde verging, zwei, vielleicht auch drei...und schließlich wurde es den beiden verbliebenen mulmig und sie machten sich auf die Suche. Die Falle fanden sie schnell, nach ihrer Schwester, mussten sie jedoch länger suchen. Gefunden wurde sie, beugte sich dabei jedoch über ein Reh, welchem sie mit den Zähnen das Fleisch von den Knochen zog und die Innereien ohne mit den grauen Händen in den Mund schaufelte, während ihre Augen jeglichen Glanz verloren hatten.
Die Tatsache, dass er seine Schwester nicht beschützen konnte, verfolgt ihn bis heute, ebenso wie die Schreie und das Weinen seiner kleinsten Schwester, welche ihn anflehte, ihr doch zu helfen. Alles, was er jedoch tun konnte, war sie von ihrem Dasein zu befreien. Noch heute sieht er das Untote Gesicht in seinen Träumen, ehe er diesem eine Kugel zwischen die Augen schoss. Während sich Vincenzo, so wie immer, seine Gefühle nach außen hin nicht anmerken ließ und versuchte so weiterzumachen, als wäre nichts passiert, verfiel seine Schwestern in eine Depression. Die Trauer hatte sie vollkommen vereinnahmt und ihren Schmerz in Form von seinem Versagen jeden Tag vor Augen zu sehen, war irgendwann nicht mehr zu ertragen, da spielte ihm das Schicksal erneut in die Karten. Sie stießen auf eine kleine Kolonie. Wer jetzt aber glaubt, dass sie beide dort blieben und endlich sesshaft wurde, der täuschte sich. Vincenzo hinterließ seiner Schwester am Ende nur einen Brief, als er nach wenigen Tagen mitten in der Nacht seine Sachen packte und sie zurückließ. Keinen Tag länger, konnte er ihren Schmerz mehr ertragen und da er ihr nicht der große Bruder sein und sie in diesem Auffangen konnte, wollte er ihr die Möglichkeit geben, in der Kolonie ein neues Leben anfangen zu können und er musste sein Versagen nicht jeden Tag in ihrem Gesicht sehen. Versagen kannte er nicht und wollte er sich auch nicht eingestehen.
Ziellos und ohne irgendeinen Sinn, zog Vincenzo alleine weiter durch die Gegend. Auch in dieser Zeit, traf er immer mal wieder auf den einen oder anderen Menschen, wenn er ihnen nicht gerade aus dem Weg gehen konnte. Im Zweifel, war allein schon sein Auftreten für viele ein Grund, ihn anzusprechen. Sah man schließlich nicht viele Menschen, die in dieser Zeit auch gerne mal noch einen Anzug trugen und ja, dies war etwas, was er sich nicht nehmen ließ, wenn es auch eher selten geworden war. Trotzdem achtete er noch immer penibel auf sein Aussehen und an manchen Tagen war es ihm Wichtiger, einen Einwegrasierer zu finden oder einen Spiegel, um sich die Haare ordentlich zu schneiden, als etwas zu Essen.
Irgendwann im Jahr 2018, stieß er dann durch Zufall auf eine Kolonie, welche es schaffte, sein Interesse zu wecken. Diese hatten sich nicht nur provisorisch etwas aufgebaut, sondern schienen nach einem wirklichen Konzept zu gehen. Für den gerne Strukturierten Vincenzo, schienen diese, die sich the Wicked nannten, das zu sein, was er sich in all den Jahren der Apokalypse vorgestellt hatte. Wie er zu ihnen kam? Nun, einen Nomaden in einem Anzug sah man nicht alle Tage und so viel er einigen ihrer Plünderer auf. Er folgte ihnen und der erste Weg, führte zu den Fürsten der verschiedenen Häusern und noch ehe er das ganze Ausmaß der Wicked wirklich greifen konnte, war ihm klar, dass er die ganze Zeit durch diese Welt gewandert war, um am Ende hier zu landen. Voller Stolz und Überzeugung, sprach er für die Prüfungen vor und am Ende war es vielleicht seine Redegewandtheit, dass er zu diesen antreten konnte. Klar war ihm auch, dass für ihn nur ein Haus in Frage kommen würde. Stolz. Es war ihm einfach wie auf den Leib geschneidert.

Doch bevor er sich den Prüfungen der einzelnen Häuser stellen sollte, wurde ihm eine Woche die ungeschminkte Wahrheit der Wicked gezeigt. Grauenvoll und Sündenreich und mit jedem Tag, der verstrich, wurde er in seiner Entscheidung bestärkt. Etwas anderes, hätte er auch nicht mehr zugeben können. Seinem Hochmut sei Dank. Das Schachspiel und somit die Prüfung für das Haus Stolz, war alles aber nur kein Problem für Vincenzo. Hatte sein Großvater ihm Schach beigebracht, noch ehe er zur Schule ging. Da er dieses Haus als das seine auserwählt hatte, galt er danach schon als ein neues Mitglied der Wicked, musste aber natürlich die anderen Prüfungen auch noch ablegen. Selbst wenn er nicht gewusst hätte, hätte es ihn sehr gestört, wenn er sich nicht auch in den anderen hätte beweisen dürfen. Die einzigen, die ihm nicht lagen, waren hier Zorn und Lust. Doch danach krähte am Ende der Prüfungen kein Hahn und wie auch in seinem früheren Leben als Anwalt, zählen Misserfolge für ihn nicht, weil es diese für ihn nicht gab und so konnte er nun mit erhobenen Haupt sich Mitglied im Haus Stolz nennen und ein Teil der Wicked.
Endlich fühlte er sich wieder wie er selber. Saubere Kleidung, Anzüge, Zigaretten, Zigarren und was ihm wichtig war, Gespräche mit seinesgleichen. Keine Gespräche, welche keinen Sinn ergaben, sondern welche mit Sinn und Köpfe mit Verstand. Nur noch ab und zu dachte er an seine Schwester und fragte sich, wie es ihr ging. Nur sprach er nie mit jemandem darüber.
Ehe die Wicked sich 2021 eine neue Umgebung suchen mussten, hatte sich Vincenzo von einem einfachen Mitglied im Haus Stolz, zu einem der sechs Chefs hochgearbeitet. Jeden Tag bekam er mehr das Gefühl, dass ihm seine Erfahrung im Debattierclub und auch die Zeit als Staatsanwalt, hier mehr brachten als in seinem alten Leben. In dieser Rolle ging er einfach voll und ganz auf.
Virginia 2021 bis Washington 2022: Von Kentucky, zogen die Wicked schließlich in Richtung Virginia, nachdem sie sich in ihrer alten Residenz zu viele Feinde gemacht hatten und es schließlich nichts Lukratives bei den anderen Kolonien mehr zu holen hab. Doch Virginia, sollten sie diesmal nicht mit dem Überraschungsmoment siegen können. Die Kolonien hier, wurden von anderen bereits gewarnt und hatten sich gegen die Wicked zusammengeschlossen, wodurch ein Krieg folgte, welchen sie nach einem Jahr zwar gewinnen sollten, jedoch einige Verluste auf ihrer Seite hatten. Auch der Fürst vom Hause Pride war unter diesen, doch Zeit zum Trauern gab es nicht und kam für Vincenzo auch nicht in Betracht. Erstens, mussten erneut Leute losgeschickt werden, um einen neuen Platz für sie zu finden und zweitens, musste so schnell wie möglich ein neues Fürst gewählt werden. Sein Name war der erste, welcher in der Urne landete. Die drei anderen, welche es ebenso taten, konnte er nur belächeln. Er kannte sie von ihren Debatten bei Whisky und Zigarren und noch bevor die Prüfung angesetzt wurde, war ihm klar, mit welchen Worten er sie "niedermachen" konnte, wobei es schon jetzt egal war, welches Thema sie für die Debattieren zogen und noch bevor die Reiter wiederkamen und berichteten, dass sie neues "Land" für sie gefunden hatten, wurde Vincenzo der neue Fürst des Hauses Stolz und konnte sich von nun an Pride nennen.
In ihrer Personenzahl geschrumpft, zogen sie schließlich weiter nach Washington und mit einem hochmütigen Lächeln, bezog Pride gemeinsam mit seinen Mitgliedern das Weiße Haus. Etwas in dieser Art, wäre in seinen Augen schon lange für sein Haus fällig gewesen und nun hatten sie endlich eine Unterkunft, die seiner würdig war. Jedenfalls in seinen Augen. Hier in Washington würde sie auch sicher schnell wieder zu ihrer alten Stärke und Größe zurückfinden. Egal wie lange es auch dauern würde, die Kolonien hier, würden sie nicht noch einmal so kalt erwischen, wie in Virginia..


DEIN CHARAKTER
anarchisch, stolz, eitel, narzisstisch, hochmütig, übermütig, aalglatt, arrogant, ausdrucksstark, autoritär, bedacht, begabt, begeisternd, blauäugig, boshaft, charismatisch, charmant, durchsetzungsstark, edel, eiskalt, entschlossen, erfolgsorientiert, erfolgsverwöhnt, exakt, frostig, führungsfähig, galant, gesprächig, gewissenlos, glamourös, grenzüberschreitend, hartherzig, höflich, kleinkariert, leidenschaftlich, machtbesessen, modisch, nervenstark, präzise, schlau, taktvoll, treu, verachtend

THE SEARCHED
NAME ► ALTER ► KOLONIE ► GESINNUNG
Eure Wahl ► Grob würde ich mal sagen, nicht jünger als 25. Euer Charakter muss aber zu Haus Stolz passen! ► Wicked /Haus Stolz ► Vorzugsweise Böse

EURE VERBINDUNG
Ihr seid die Chefs, welche direkt unter mir, also Fürst Pride stehen. Quasi meine Augen und Ohren.
Alles zu den Wicked, findet ihr hier:
The Wicked!
und dann hier nochmal ein paar Infos und Jahreszahlen:
Los Angeles 2009 - 2010
Gründung der Wicked, sieben Sünden, sieben Fürsten, ein geheimer Anführer, ein Wohnort, Überfälle und Diebstähle, Haus Zorn als Krieger
=> Wegzug durch zu viele Feinde

Arizona 2010-2011
Basar, sieben verschiedene Häuser/Wohnorte
=> Wegzug durch zu viele Feinde, fast ein Krieg

New Mexico 2011-2012
=> direkt Konfrontationen durch alte Freunde, Krieg

Oklahoma 2012-2015
Nachtclub, Bordell, Kasino, Kundschafter für neue Standorte
=> Wegzug durch abgewirtschaftete Kunden

Missouri 2015-2018
Farmen, Sklavenhandel, Restaurant, Kampfarena & Wettbüro, Haus Stolz als Verwalter, Haus Zorn als Schutz für alle Häuser
=> Wegzug durch abgewirtschaftete Kunden

Kentucky 2018-2021
Kundschafter werden Apokalyptische Reiter getauft
=> Wegzug durch zu viele Feinde, fast ein Krieg, Flucht

Virginia 2021-2022
=> Krieg durch alte Feindschaften, Flucht, wurden auf 50 Mann reduziert

Washington DC ab 2022
Neustart auf drei Standorte verteilt, plus versteckter Unterschlupf von Haus Luzifer


Sollten sonst noch Fragen sein, oder etwas unklar, dann werft euch einfach in den Fragebereich.


WER VERLEIHT DEM GESUCHTEN DAS GESICHT?
Dies sind nur Vorschläge. Wichtig wäre, dass es zum Haus Stolz passt. Wir behalten uns hier ein Veto!

Eric Dane


Jim Sturgess


Summer Bishil


Troian Bellisario




CHARAKTER & STORY DES GESUCHTEN
Für das Haus Stolz ist wichtig zu wissen, dass in diesem nicht nur die klügsten Köpfe der Wicked sitzen, sondern auch die Eitelsten. Selbst in Zeiten der Apokalypse, ist ihnen gutes Aussehen und Kleidung wichtig, während sie in pompösen Räumen sitzen, Whsiky trinken und die nächsten Schritte der Wicked besprechen oder Hitzige Diskussionen führen.
Das Haus ist somit verantwortlich dafür, wann die Krieger zu welchen Kolonien und Nomaden ausziehen, wann diese Überfallen werden und alle weiteren anfallenden Aufgaben der Wicked. Die Chefs, haben jeweils weitere Untergebene. Oft geht der Übermut im Haus Stolz mit ihnen durch, was oft zu einem kleinen Chaos führt, doch am Ende, ist alles geplant und ein Zweifeln oder Scheitern, gibt es für die Mitglieder nicht. Sie sind vollkommen von sich überzeugt.
Eine ihrer Hauptaufgaben ist auch dafür zu sorgen, dass jedes Haus gemäß seinem Charakter, die richtige Menge an Vorräten bekommt.

Euch steht dabei frei, ob ihr schon lange bei den Wicked seit, oder erst vor ein paar Jahren zu diesen gestoßen seit. Vielleicht wart ihr auch mit mir in der Fürstenprüfung und ihr habt mich da zwar nicht geschlagen aber beeindruckt und ich habe euch zu einem der Chefs gemacht. Das ließe sich besprechen.

Wie gesagt, wenn noch Fragen sind, einfach melden


PROBEPOST
JA [x] NEIN [ ] EIN ALTER [ ]
Wobei ich auch verzichten würde, wenn die Bewerbung mich überzeugt. Ebenso sollte das Ganze auch Lorenzo Leone überzeugen, welcher natürlich über alles und jedem steht, weswegen ich ihn da auch mitreden lassen würde!

PLATZ FÜR EIGENE WORTE
Bring einfach Interesse an der Rolle mit. Du musst nicht Daueraktiv sein, aber es wäre schön, wenn man eine gewisse Aktivität sieht und du nicht direkt wieder als Charaleiche endest.
Kontakte sind dir bei den Wicked gegeben und auch sonst sind hier alle offen dafür.



Ivar O Bryan, Mara Campbell und Lorenzo Leone finden das nice
Lorenzo Leone stimmt dir zu
Mara Campbell schleicht um dich herum
Lorenzo Leone trinkt darauf einen
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We can make it together
I promise

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